EasyDens von Anton Paar

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Hagen
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Re: EasyDens von Anton Paar

#51

Beitrag von Hagen » Mittwoch 2. März 2016, 19:59

Ich glaube, Oli schrieb, "warmes" Wasser zu verwenden. Hat dies einen beonderen Grund?
Wieviel soll "warm" dann ungefähr heißen? Denke zum Aussülen sollte doch zimmerwarmes Wasser reichen?
Besten Gruß

Hagen

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Re: EasyDens von Anton Paar

#52

Beitrag von inem » Mittwoch 2. März 2016, 20:16

Labmaster hat geschrieben: Der Preis für die Technik ist gerechtfertigt ,der Preis für die Meßaufgabe finde ich zu hoch ,das geht genauso präzise und komfortabel günstiger.
Begründet wurde ja, warum Refraktometer nicht berücksichtigt wurden.
Mir sind außerdem nur (digitale) Refraktometer bekannt, die nicht an die Präzesion heranreichen. Natürlich spielt einem ein digitales Refraktometer Präzesion vor, aber jene die ich kenne und jene von denen hier im Forum berichtet wurden, weichen bei Messungen gleicher Proben stark voneinander ab.

Beim Craftbeerfest in Wien fand ich den Herrn von Anton Paar zwar sehr nett, aber etwas verrückt als er mir die Preiskategorie für Hobbybrauer nannte. Mittlerweile verstehe ich es besser. Ich denke die Präzesion ist im Hobbybereich unerreicht und in mir lauert das "haben wollen". Erstens aber gibt es noch andere Stellschrauben an der Ausrüstung wo das Geld mehr Wirksamkeit entfacht, zweitens muss ich Labmaster dann recht geben - für die Aufgabe ist es mir persönlich zu viel Geld.

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Re: EasyDens von Anton Paar

#53

Beitrag von tauroplu » Mittwoch 2. März 2016, 22:03

Inem, dass wird in der Tat von vielen falsch gesehen, dass eine 0,1% genaue Anzeige nicht gleichbedeutend ist mit einer 0,1%-igen Genauigkeit. Die Präzision von Handrefraktometern und Digitalrefraktometern hingegen ist identisch (+- 0,2%Brix) gut.
Beste Grüße
Michael

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Re: EasyDens von Anton Paar

#54

Beitrag von Labmaster » Donnerstag 3. März 2016, 05:56

Hallo,
mir ist der Unterschied zwischen Genauigkeit/richtigkeit und dem Angezeigten Wert bewust.Wenn ich von Refraktometern spreche meine ich nicht die hier immer wieder angepriesene billig Ware sonder Laborgeräte ! Diese gibt es wie schon von mir geschrieben zu eienm güstigern Preis als das vorgestellte Gerät.

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Re: EasyDens von Anton Paar

#55

Beitrag von Goofy » Donnerstag 3. März 2016, 12:34

Hallo Gebhard, hallo Oli,

danke für Eure Antworten!

Die Idee, zwischen Mehrfachmessungen nicht mit Wasser zu spülen, sondern mit der nächsten Probe, ist genial einfach!

Viele Grüße
Goofy

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Re: EasyDens von Anton Paar

#56

Beitrag von olibaer » Samstag 5. März 2016, 09:33

Hallo Hagen,
Hagen hat geschrieben:Ich glaube, Oli schrieb, "warmes" Wasser zu verwenden. Hat dies einen beonderen Grund?
Wieviel soll "warm" dann ungefähr heißen? Denke zum Aussülen sollte doch zimmerwarmes Wasser reichen?
Nein, das hat keinen besonderen Grund. Zimmerwarm reicht und kalt, direkt aus dem Hahn, darf es natürlich auch sein.
In besonderen Fällen "spült" lauwarm vielleicht ein klein wenig besser als "kalt" - so die Denke.


Gruß
Oli
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Re: EasyDens von Anton Paar

#57

Beitrag von olibaer » Samstag 5. März 2016, 09:45

Hallo Labmaster,
Labmaster hat geschrieben:[...]auf einen vergleich mit einem Digital Refraktometer zu verzichten was von der Bedienung genauso einfacher wenn nicht noch einfacher ist finde ich nicht ganz korrekt.
Ich habe Refraktometer in allen Varianten sowohl beruflich als auch privat benutzt und verwendet. Wenn eines sicher ist dann ist es die Tatsache, dass ein Brix-Refraktometer wesentlich anfälliger in der Verwendung ist(und damit schwieriger zu handhaben), als das es EasyDens ist. Schau Dich doch mal im Forum um....da ist die Handhabung teilweise so einfach, dass man das Brix-Refraktometer auf den Kopf stellen oder umdrehen muss, damit die Probenahme und die Messung zuverlässig funktioniert usw. ....

Gruß
Oli
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Re: EasyDens von Anton Paar

#58

Beitrag von morpheus_muc » Samstag 5. März 2016, 09:55

Hallo zusammen!

Mir drängt sich da gerade eine Idee auf... Nach dem Oli so bestechend aufgezeigt hat, dass die Hefetrübung zu gar keiner ernsthaften Beeinträchtigung der Messungen führt, müsste es doch möglich sein, den EasyDens während der Gärung quasi in-line am Gärtank anzuschließen. Ein Stück Silikonschlauch, eine kleine Mini-Rollerpumpe und das Jungbier kontinuierlich durch den EasyDens pumpen, damit im Messgerät keine Ablagerungen entstehen. Wenn man messen will, einfach die Pumpe kurz stoppen, messen, weiterlaufen lassen... Auf diese Art bräuchte es kein Abziehen von Proben, kein Spülen und nichts... Was meint ihr? Eine Schnapside?

Viele Grüße
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Re: EasyDens von Anton Paar

#59

Beitrag von inem » Samstag 5. März 2016, 10:49


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Re: EasyDens von Anton Paar

#60

Beitrag von morpheus_muc » Samstag 5. März 2016, 11:25

Ich meinte ja gerade nicht die kontinuierliche Messung, da ist es einleuchtend was Gebhard zu den Gasblasen sagt. Die Idee war, die Pumpe kurz stoppen, messen und dann wieder laufen lassen. Das kontinuierliche Pumpen würde nur dazu dienen, ein Absetzen von Hefe i U-Tube zu verhindern.

(Der nächste Schritt wäre natürlich trotzdem ein Vergleich einer Messung im Stillstand vs. kontinuierlichem Flow :P möglicherweise stellt sich wie bei Oli heraus, dass das auch mit ausreichender Genauigkeit funktioniert)

Viele Grüße
Michael
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Re: EasyDens von Anton Paar

#61

Beitrag von Hagen » Sonntag 6. März 2016, 03:20

Micha, klingt gut, aber wie willst du das Problem der Entgasung meistern?
Besten Gruß

Hagen

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Re: EasyDens von Anton Paar

#62

Beitrag von morpheus_muc » Sonntag 6. März 2016, 07:25

Hallo Hagen,
Hagen hat geschrieben:Micha, klingt gut, aber wie willst du das Problem der Entgasung meistern?
einfach nach dem Stop kurz warten. Ich zitiere in diesem Zusammenhang aus Olis eingehendem Test:
Die Probe wurde wäh­rend der Hauptgärung ent­nom­men. Sie ist sehr trüb und nicht ent­gast. (...) Beschickt man EasyDens mit ei­ner Teilmenge die­ser Probe, bil­det sich auch in der Messzelle zu­neh­mend CO2, wel­ches sich im obe­ren Teil des Biegeschwingers sam­melt. Diese Kleinstmengen an CO2 im obe­ren Teil des Biegeschwingers schei­nen die Messungen in ih­rer Wiederholbarkeit kaum zu be­ein­flus­sen. Die Messwerte blie­ben in der ge­sam­ten Versuchsreihe, trotz klei­ner CO2-Blasen im obe­ren Teil des Biegeschwingers, recht kon­stant.
Viele Grüße
Michael
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Re: EasyDens von Anton Paar

#63

Beitrag von Hagen » Sonntag 6. März 2016, 12:59

Stimmt, dürfte dann wahrscheinlich immer noch genauer sein, als die Messung mit einem Billig-Refraktometer.
Bliebe die Frage nach der Gefahr einer mikrobiologischen Kontamination bei diesem Verfahren.
Besten Gruß

Hagen

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Re: EasyDens von Anton Paar

#64

Beitrag von BierBauer » Sonntag 6. März 2016, 21:02

Hagen hat geschrieben:Stimmt, dürfte dann wahrscheinlich immer noch genauer sein, als die Messung mit einem Billig-Refraktometer.
Bliebe die Frage nach der Gefahr einer mikrobiologischen Kontamination bei diesem Verfahren.
Naja, man muss ja nicht im Kreis pumpen. Du kannst die Probe auch verwerfen, 5 oder auch 10 ml sind zu verschmerzen. Dann via Ventil umschalten auf Aqua Dest, durchlaufen lassen und gut iss.
Viele Grüße,
Stefan

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Re: EasyDens von Anton Paar

#65

Beitrag von Hagen » Sonntag 6. März 2016, 21:25

Und die Probenentnahme direkt über einen Ansaugschlauch über Dichtung im Gärbehälter?
Dürfte dann aber nur bei druckloser Vergärung funktionieren?
2 Messungen pro Tag dürfte dann wohl reichen oder wie sieht das im prof. Berich aus?

Ich sehe es schon, das erste Set Up dieser Art mit allem Furz und Feuerstein + Datenlogger wird dann wohl spätestens in 6 Monaten hier im Forum am Start sein :thumbup

Leute, vergesst dabei das Zwickeln nicht :Wink
Besten Gruß

Hagen

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Re: EasyDens von Anton Paar

#66

Beitrag von BierBauer » Sonntag 6. März 2016, 21:27

Hagen hat geschrieben:Leute, vergesst dabei das Zwickeln nicht :Wink
Logo, muss ja die Maschine kontrollieren!
Viele Grüße,
Stefan

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Re: EasyDens von Anton Paar

#67

Beitrag von Labmaster » Montag 7. März 2016, 06:27

Hallo Oli,

auch habe Beruflich mit Meßgeräten aller Art zutun.Und habe auch unterschiedliche Refraktometer aber vernünftige und nicht aus China für 20€ ! Also bitte gleiches mit gleichen verglaich und Testen auch wenn ein Alleinstellungsmerkmal (hier ist die einfache Bedienbarkeit gemeint) an gewichtigkeit verliert.

Grüße Jo

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Re: EasyDens von Anton Paar

#68

Beitrag von Earl » Montag 7. März 2016, 08:12

Der bessere setzt sich letztendlich immer durch. Ich, tippe auf das wesentlich günstigere und seit Jahren bewährte Handrefraktometer, welches ich sogar auch zur Messung in heißer Maische und kochender Würze benutze.
Beste Grüße vom
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Re: EasyDens von Anton Paar

#69

Beitrag von philipp » Montag 7. März 2016, 08:40

Labmaster hat geschrieben:auch habe Beruflich mit Meßgeräten aller Art zutun.Und habe auch unterschiedliche Refraktometer aber vernünftige und nicht aus China für 20€ ! Also bitte gleiches mit gleichen verglaich und Testen auch wenn ein Alleinstellungsmerkmal (hier ist die einfache Bedienbarkeit gemeint) an gewichtigkeit verliert.
Was nutzt dir, dass dein Labormessgerät die Brechung auf die zehnte Stelle hinter'm Komma genau messen kann, aber die Umrechnungsformel dann nur eine grobe Näherung oder Schätzung in Richtung Dichte ist?
Ich sehe den Vorteil hier, dass hier direkt die Dichte bestimmt wird.

Aber bedenke eines: Hier im Thread wird so oder so am Ende nicht stehen, welches Messgerät besser ist ;-)
Der Porter, den man in London gemeiniglich Bier zu nennen pflegt, ist unter den Malz-Getränken das vollkommenste.
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Re: EasyDens von Anton Paar

#70

Beitrag von morpheus_muc » Montag 7. März 2016, 12:28

Labmaster hat geschrieben:Hallo Oli,

auch habe Beruflich mit Meßgeräten aller Art zutun.Und habe auch unterschiedliche Refraktometer aber vernünftige und nicht aus China für 20€ ! Also bitte gleiches mit gleichen verglaich und Testen auch wenn ein Alleinstellungsmerkmal (hier ist die einfache Bedienbarkeit gemeint) an gewichtigkeit verliert.

Grüße Jo
Hallo Jo,

Oli hatte doch klar - sogar in einem eigenen Absatz - dargelegt, warum er auf den Vergleich mit einem Refraktometer verzichtet hatte. Das hatte doch nichts mit ignorieren einzelner Messverfahren oder Gleiches-mit-Gleichem-vergleichen zu tun...

Viele Grüße
Michael

P.S. Ich liefere beim nächsten Sud dann gerne den Vergleich nach (incl. der "von-bis" Werte des Refraktometers)
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Re: EasyDens von Anton Paar

#71

Beitrag von Hagen » Montag 7. März 2016, 13:59

Micha, darf ich dem entnehmen, das du das Teil bereits geordert hast? :Wink
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Re: EasyDens von Anton Paar

#72

Beitrag von Seed7 » Montag 7. März 2016, 16:09

philipp hat geschrieben: Was nutzt dir, dass dein Labormessgerät die Brechung auf die zehnte Stelle hinter'm Komma genau messen kann, aber die Umrechnungsformel dann nur eine grobe Näherung oder Schätzung in Richtung Dichte ist?
Mann kann ja ein Refraktometer "ohne" umrechnung benuetzen und aus den unterschied zweier brechnungsindexen den gaerungsgrad berechnen. Sachen wie Proteine fallen dann aus der Gleichung aus, nehme ich mal an, da die konzentration nicht aendert. Ich habe biss jetzt aber nur ein mal so etwas gesehen und das war ein indirekt abgeleitetes nomogramm.

Direkte SG messung bleibt halt am einfachsten,

Ingo
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Re: EasyDens von Anton Paar

#73

Beitrag von Earl » Montag 7. März 2016, 16:30

Warum war im Versuchsumfeld kein Brix-Refraktometer dabei? ...

Warten wir´s ab, schon bald gibt´s genug Vergleiche hier.
Refraktometer vs Hobbyspindel hat mich nie ernsthaft interessiert.
Refraktometer vs Biegeschwinger finde ich hingegen schon interessanter.

Bin schon sehr gespannt :Bigsmile .
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Re: EasyDens von Anton Paar

#74

Beitrag von flying » Montag 7. März 2016, 17:33

Hi Earl,

zumindest einen Vergleichswert kann ich Dir schon mal liefern. Mein 15 € China Refraktometer und die Standardformel gegen einen tausende Euro teuren Anton Paar Biegeschwinger. Test war unter verschärften Bedingungen (für das Refraktometer) bei einem rabenschwarzen Imperial Stout.

Ergebnisse:

Refraktometer: 21 Plato und 8% Vol.

Biegeschwinger: 20,8 Plato und 7,9% Vol.

Ich möchte einfach mal großmäulig behaupten, dass ich bei jedem Battle gegen die schwingende Röhre bis auf ein paar Zehntel rankomme... :P

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Re: EasyDens von Anton Paar

#75

Beitrag von olibaer » Montag 7. März 2016, 18:54

flying hat geschrieben: Ergebnisse:
Refraktometer: 21 Plato und 8% Vol.
Biegeschwinger: 20,8 Plato und 7,9% Vol.
Hi flying,
Ich komme mit deinen Angaben nicht klar. Die 21 und die 20,8 ist doch jeweils die Stammwürze vor der Vergärung oder ?
Wenn nicht, gib doch bitte die Stammwürze vor der Vergärung mit an und den originalen(gemessenen) Brixwert.... sonst wird das wieder ein Schaulaufen für Fehlinterpretationen :thumbup

Gruß
Oli
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Re: EasyDens von Anton Paar

#76

Beitrag von flying » Montag 7. März 2016, 19:06

Hi Oli,

war ja nicht ganz hochwissenschaftlich gemeint, mein Post. :Greets Natürlich ist mir klar, dass für wirklich und exakt fundierte Aussagen viele Testreihen unter nachvollziehbaren Bedingungen nötig sind.

Der Test war am fertigen Bier mit einem Anton Paar Alkolyzer, der m. W. mit dieser einmaligen Messung am fertigen Bier wirbt und diese wohl auch als aussagekräftig gewertet wird? Ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.

Ich war dennoch überrascht ob der Übereinstimmung bei so einem, für Refraktometer vermeintlich problembeladenen Bier (hohe Stammwürze und dunkle Farbe).

m.f.g
René

P.S

ja, die Stammwürze in Plato aus dem Brix-Wert berechnet. Der original Brix- Wert wurde in Sandros (maischemalzundmehr) Online-Rechner eingegeben. Den mit der Standardformel.)
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Re: EasyDens von Anton Paar

#77

Beitrag von philipp » Montag 7. März 2016, 19:44

flying hat geschrieben: Zumindest das Battle Standardformel vs. Terrilformel ist für mich entschieden.
Jau!
Der Porter, den man in London gemeiniglich Bier zu nennen pflegt, ist unter den Malz-Getränken das vollkommenste.
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Re: EasyDens von Anton Paar

#78

Beitrag von olibaer » Dienstag 8. März 2016, 18:45

Hallo René,
flying hat geschrieben:Der Test war am fertigen Bier mit einem Anton Paar Alkolyzer
Diese Info hat gefehlt.

Im Thread sprichst Du von "...Vergleichswert kann ich Dir schon mal liefern". Diesen Vergleichswert in Brix, der wohl als Rechengrundlage diente, bist Du noch schuldig.
Auch damit komme ich nicht klar:
flying hat geschrieben:Refraktometer: 21 Plato und 8% Vol
Woher kommen die 21 °Plato ? Ist das die vor der Vergärung ermittelte Stammwürze oder ein Ergebnis der Bieranalyse ? Wo ist der gemessene Brix-Wert dazu ?

Gruß Oli

P.S.: Wenn Du Deine Werte nicht sauber dokumentierst(muss ja nicht wissenschaftlich sein - der blose Inhalt genügt), hetz' ich Dir den Labmaster auf den Hals :Wink
P.S.S.: Es wäre ein unglaublicher Mehrwert, wenn das Battle Standardformel vs.Terrilformel final entschieden werden könnte - für alle hier.


Edith sagt: Stielblühten - Stilblüten
Zuletzt geändert von olibaer am Dienstag 8. März 2016, 23:10, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: EasyDens von Anton Paar

#79

Beitrag von BierBauer » Dienstag 8. März 2016, 20:31

Hallo zusammen,

allen Unkenrufen zum Trotz habe ich mir ein EasyDens bestellt, da mich das Konzept überzeugt hat und der Bericht von Oli hat sein übriges Getan. Die erste Messreihe ist durch, was soll ich sagen, die leichte Handhabung und die einfach Ablesung machen das Messen zum Kinderspiel. Ich find Klasse. Ob der Preis die Leistung rechtfertigt, sei dahingestellt, aber mir persönlich wars die Anschaffung wert.

Ich werde mal einige Messreihen fahren und dann meine weitere Erfahrung gerne teilen.
Viele Grüße,
Stefan

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Re: EasyDens von Anton Paar

#80

Beitrag von morpheus_muc » Dienstag 8. März 2016, 20:34

Hagen hat geschrieben:Micha, darf ich dem entnehmen, das du das Teil bereits geordert hast? :Wink
Jep... ging mir wie Stefan :Bigsmile
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Re: EasyDens von Anton Paar

#81

Beitrag von flying » Dienstag 8. März 2016, 21:22

Hi Oli,

ich weiß die Brix-Werte nicht mehr. Die beiden Werte (21 Plato und 8% Vol.) die ich mir notiert habe setzen sich aus den abgelesenen Brix-Werten plus der gedanklichen Aufrechnung des Zuckers zur Karbonisierung zusammen. Da ich dann auch noch immer ein zwei Zehntel runde wird eine nachträgliche Eruierung schwer..

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Re: EasyDens von Anton Paar

#82

Beitrag von olibaer » Dienstag 8. März 2016, 22:03

Hi Rene,
flying hat geschrieben:ich weiß die Brix-Werte nicht mehr
Macht nix. Ich war nur neugierig.

Gruß
Oli
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Re: EasyDens von Anton Paar

#83

Beitrag von Earl » Mittwoch 9. März 2016, 00:27

Hääääää, das interessiert Dich ??? WARUM ???
Beste Grüße vom
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Re: EasyDens von Anton Paar

#84

Beitrag von U-Tube » Mittwoch 9. März 2016, 00:52

Hagen hat geschrieben:Wie sieht es denn mit Rabatt bei einer SB aus?
Die Konditionen für eine SB findet Ihr ab sofort hier.

Lg
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Re: EasyDens von Anton Paar

#85

Beitrag von olibaer » Mittwoch 9. März 2016, 00:58

Earl,
Earl hat geschrieben:Hääääää, das interessiert Dich ???
Ja.
Earl hat geschrieben:WARUM ???
... wenn Du dringende Fragen hast, meld' Dich gefälligst auf kleinem Dienstweg und nicht als Proll in Großbuchstaben - das steht Dir nicht, Earl.
In diesem Sinne sehr verbunden und mit dem nötigen Respekt.

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Re: EasyDens von Anton Paar

#86

Beitrag von Earl » Mittwoch 9. März 2016, 01:01

Danke, aber solange keine Vergleichsstudie zur unschlagbar günstigen Refraktometrmethode besteht, interessiert mich dieses Angebot nicht wirklich. Ich denke, abwarten könnte sich lohnen.
Zuletzt geändert von Earl am Mittwoch 9. März 2016, 03:23, insgesamt 2-mal geändert.
Beste Grüße vom
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Re: EasyDens von Anton Paar

#87

Beitrag von Earl » Mittwoch 9. März 2016, 01:05

Lieber Oli, tut mir leid. Schade, dass Dir nicht mehr zu meiner Frage einfällt.
Beste Grüße vom
Earl


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Re: EasyDens von Anton Paar

#88

Beitrag von olibaer » Mittwoch 9. März 2016, 01:24

Earl,
Earl hat geschrieben:Lieber Oli, tut mir leid. Schade, dass Dir nicht mehr zu meiner Frage einfällt.
Mir fällt eine ganze Menge zu Deiner Frage ein, aber heute nicht mehr.

Gruß
Oli
Gruss
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Re: EasyDens von Anton Paar

#89

Beitrag von Earl » Mittwoch 9. März 2016, 01:54

Ok, Oli. Gerne können wir mogen darüber diskutieren. Ich wünsche Dir eine gute Nacht.
Beste Grüße vom
Earl


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Re: EasyDens von Anton Paar

#90

Beitrag von olibaer » Mittwoch 9. März 2016, 23:18

Hallo Earl,
Earl hat geschrieben:Ok, Oli. Gerne können wir mogen darüber diskutieren.
Ich denke es handelt sich um diese Frage:
Earl hat geschrieben:Hääääää, das interessiert Dich ??? WARUM ???
Diese Frage von DIr bezieht sich auf mein Interesse an den von flying nicht mitgelieferten Brix-Werten. Richtig ?
flying hat geschrieben:Ergebnisse:
Refraktometer: 21 Plato und 8% Vol.
Biegeschwinger: 20,8 Plato und 7,9% Vol.
Wenn dem so sein sollte:

Ich kann mit den Werten von Rene(hello flying) nach wie vor nichts anfangen - kein Mensch kann das wirklich. Die gemessenen Brix-Werte für die angegebenen Proben hätte ich gerne für eigene Recherchen gehabt, vor allem deshalb, weil am Ende formuliert wird, dass das "Rennen" Terrill/Standardformel bereits entschieden ist.
Ich habe ganz andere Erfahrungen gemacht und ich kann sie auch belegen. Nicht ohne Grund formuliere ich in meiner Hilfe für den BRD. Zitat:

" ... Es steht zwar im Raum, dass die Terrill-Formel in endvergorenen Proben etwas genauer arbeitet, jedoch sind die Ergebnisse in wenig oder unvergorenen Proben zum Teil so, dass sie nicht zu gebrauchen sind. Die Standardformel dagegen liefert entlang des gesamten Gärverlaufs gleichmäßig gute Werte, weicht aber in endvergorenen oder nahezu endvergorenen Proben weiter von den wahren Werten ab ..."

Im Bild unten findest Du 4 Bieranalysen(Paar Alcolyzer) von endvergorenen Proben und flankierend dazu gemessene Brix-Werte. Ebenfalls aufgetragen findest Du die Terrill/Standardformel Es%-Werte, die sich (gerundet) aus den zusätzlich festgestellten Brix-Werten ergeben:
alcolyzerbrix.PNG
alcolyzerbrix.PNG (11.97 KiB) 6178 mal betrachtet
Klar zu erkennen(grün unterlegt) ist, dass die "Terrill-Formel" in dieser Stammwürzeklasse und im "Endvergorenen" die Nase vorn hat, also genau zu dem Zeitpunkt, zu dem der Hobbybrauer seine Speise berechnet. In diesem Kontext und für die oben benannten Daten ist die Standardformel offensichtlich wenig zu gebrauchen.

Am Ende geht es aus meiner Sicht der Dinge gar nicht darum festzusellen wie genau ein Brix-Refratometer misst, sondern viel mehr darum, wann welcher Brix-Messwert wie zu interpretieren/umzurechnen ist. Dass das nicht immer und jedem gelingt, lässt sich an den threads hier im Forum zweifelsfrei erkennen - weit weg von Präzision und Messgerätvariante.

Wer nichts, wenig oder gar nichts von der Sache versteht, sollte von Brix-Werten einfach nur die Finger lassen - das poppt hier im Forum nur als "Aua" auf.

Gruß
Oli
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Re: EasyDens von Anton Paar

#91

Beitrag von Hagen » Mittwoch 9. März 2016, 23:53

Oli, sei doch nicht immer gleich so unduldsam :Wink
Besten Gruß

Hagen

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Re: EasyDens von Anton Paar

#92

Beitrag von hoggel1 » Donnerstag 10. März 2016, 07:11

Hallo,
Wenn ich hier mitlese, komm ich mir immer so klein und unbedeutend vor.

Nein im ernst, ich finde diesen Thread sehr interessant und lehrreich. :thumbup
Das Lob wollte ich mal loswerden.

MfG Thomas

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Re: EasyDens von Anton Paar

#93

Beitrag von Sura » Donnerstag 10. März 2016, 07:51

Danke für die Darstellung, Oli.

Gruß
Kai
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Re: EasyDens von Anton Paar

#94

Beitrag von flying » Donnerstag 10. März 2016, 14:34

Ich kann mit den Werten von Rene(hello flying) nach wie vor nichts anfangen - kein Mensch kann das wirklich. Die gemessenen Brix-Werte für die angegebenen Proben hätte ich gerne für eigene Recherchen gehabt, vor allem deshalb, weil am Ende formuliert wird, dass das "Rennen" Terrill/Standardformel bereits entschieden ist.
Hallo Oli,

ich hab ja nur geschrieben, dass sie "für mich" entschieden ist. :Greets Bei normalen Vergärungsgraden liefern beide Formeln ja doch sehr ähnliche Ergebnisse. Bei sehr hohen oder sehr niedrigen Vergärungsgraden zeigen sich jedoch deutliche Unterschiede. Dabei sind mir die Werte der Terrillformel zu tricky, zu unschlüssig.
Z. B. alkoholfreies Bier. Sagen wir mal ungefähr 7 Plato und 10% Vergärungsgrad scheinbar. Spielt man ein wenig am Standardformelrechner herum und gibt z. B. 7,2 Brix Stammwürze und 6,5 Brix bei Jungbier ein, so bekommt man doch einigermaßen schlüssige Ergebnisse. 13% scheinbarer Vergärungsgrad und 0,5% Vol.
Die Terrilformel liefert hier m. M. Unsinn. Um auf ca. 10% scheinbaren Vergärungsgrad zu kommen und auf 0,5% Vol., muss man um die 9 Brix im Feld für die Jungbiermessung eingeben. Also fast zwei Brix höher als die Stammwürze. Das erscheint mir unsinnig?
Aber vielleicht ist das ja tatsächlich so? Ich sinniere hier nur rein theoretisch und hab tatsächlich nix gemessen.

m.f.g
René

P.S
Hattes Du so ähnlich in Deinen Post ja auch schon geschrieben mit der Terrillformel in nicht endvergorenen Bieren (ich sollte manchmal auch das Schräggedruckte besser lesen) Da wären halt alkoholarme Biere mit der S. Ludwigii, bei dieser Hefe ist endvergoren wohl um die 10 - 15%, nicht sinnvoll messbar.
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Re: EasyDens von Anton Paar

#95

Beitrag von Seed7 » Donnerstag 10. März 2016, 16:49

Die Terrylformel ist durch "curve fitting" etstanden und basiert nicht auf berechnungen der physischen parameter. Wer lust auf so etwas hat und 100 seiten auf hollaendisch, hier ein PDF

Ingo
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Re: EasyDens von Anton Paar

#96

Beitrag von Miicha » Donnerstag 10. März 2016, 17:30

Hallo, liebe Mitbrauer

der Thread driftet m.E. gerade etwas ab in Richtung "Spindeln aber richtig" oder so ähnlich, sodaß man vielleicht die Überschrift ändern könnte, weil das Thema finde ich auch sehr spannend.

Trotzdem, weil ich glaube das wurde noch nicht erwähnt, der Hinweis, daß das EasyDens mit "Bluetooth LE", bzw. Bluetooth 4, einer besonders Strom sparenden Version von Bluetooth arbeitet, die nicht von allen Telefonen oder Pads unterstützt wird, z.B. nicht von meinem Nexus 10: die Software stoppt mit einer entsprechenden Fehlermeldung.

Hier dazu etwas Info:

http://www.areamobile.de/news/23800-blu ... dem-papier

Hoffe das hilft, wäre doch schade, wenn sich einer deshalb ein anderes Android Gerät kaufen müsste.

LG Micha.

...kommt mir wirklich fast OT vor...

Edith weiß: iPhone ab 4s, die Software kommt Ende April. Recht hat sie :Drink
Präzision ist genau genommen völlig daneben.

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Re: EasyDens von Anton Paar

#97

Beitrag von flying » Donnerstag 10. März 2016, 17:46

Möglicherweise liegt es auch daran, dass viele Leute die oft recht unscharfe Trennungslinie der einfachen Refraktometer als zu hoch interpretieren? Die Terrillformel liefert meistens höhere Alkoholgehalte. Deshalb wäre sie bei einem marginal höher eingestuften Restextrakt letztendlich genauer. Bei digitalen Refraktometern sollte das allerdings kein Thema sein?

Mein heißgeliebtes Chinateil liefert auch eine schön verschwommene Trennungslinie. Sagen wir mal so, es hat einige Erfahrung gekostet den Wert richtig abzuschätzen. Dabei würde ich mich auch höchsten auf 0,2% Brix-Werte festlegen. Eher auf Halbe und Ganze..

m.f.g
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Re: EasyDens von Anton Paar

#98

Beitrag von flying » Donnerstag 10. März 2016, 17:51

Hallo Micha,

ja, Du hast natürlich recht. Es gibt aber noch den offiziellen Thread zum Easy Dens im gewerblichen Bereich. Den würde ich auch nicht "zerredet" sehen wollen..Dieser hier hat sich etwas zur Disskussion über Messmethoden entwickelt. Wenn es stört möge der Threadersteller sich bitte melden.

m.f.g
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Re: EasyDens von Anton Paar

#99

Beitrag von olibaer » Freitag 11. März 2016, 00:27

Hallo Micha,
Miicha hat geschrieben:die Software stoppt mit einer entsprechenden Fehlermeldung.
Hast Du denn ein EasyDens ? Wie lautet denn die "entsprechende Fehlermeldung" ?
(-> ich möchte gern die entsprechende Fehlermeldung hier als Text sehen ! )

Ich hab Vergleichbares getestet und bin u.a. mit dem Handy in den Garten gelaufen. Die App hat angezeigt, dass keine Verbindung mehr zur Messeinheit besteht, aber "gestoppt" hat da gar nichts. Als ich wieder in Reichweite war, hat sich die App neu mit der Messeinheit verbunden und alles war gut.

Übrigens hat App und Gerät hervorragend reagiert, als ich versucht habe mich mit zwei Handys gleichzeitig auf das Getät zu verbinden.
Miicha hat geschrieben:Hier dazu etwas Info: http://www.areamobile.de/news/23800-blu ... dem-papier
Was soll das denn jetzt ?
In diesem Artikel aus dem Jahr 2013 steht alleinig Android/Bluetooth 4.0 am Pranger. Aktuelle Software hat sich bitteschön nicht um 3 Jahre alte Betriebssystem-bugs zu kümmern !

Gruß
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Re: EasyDens von Anton Paar

#100

Beitrag von olibaer » Freitag 11. März 2016, 00:46

Hallo seed,
Seed7 hat geschrieben:Die Terrylformel ist durch "curve fitting" etstanden
Nein, ist sie nicht. Das "curve fitting" fand erst nach der Erhebung der Rohdaten statt, Zitat Terrill:

" ... I attempted to incorporate these beers into the correlation, but was unable to maintain accuracy for more typical worts while doing so. Removing those beers from the data results in 68 independent triplets, which were used to compare the standard refractometer correlation to two curves fit using ..."

Gruß
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