Cider aus Konzentrat und Frage an alle Cider-Freunde

Alles, was mit dem Thema Historische Biere, Grut- bzw. Kräuterbiere, Gewürzbiere, aber auch mit Sake Brauen oder Brauen mit ungewöhnlichen Fermentationsarten zu tun hat
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mobilat
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Cider aus Konzentrat und Frage an alle Cider-Freunde

#1

Beitrag von mobilat » Montag 1. Mai 2017, 16:16

Hallo zusammen.

ich muss doch mal eine Lanze brechen für den Cider aus Apfelsaftkonzentrat der polnischen Marke GOZDAWA. Gibt es bei HuM.
Erst war ich skeptisch ob so was überhaupt klappt und wie danach der Cider schmeckt. Ich hatte vor zwei Jahren mal einen Test mit eigenen Äpfeln, dazu allerdings Weinhefe, letztlich hatte ich zwar Most, aber der Geschmack war unterirdisch ;)

Mit dem Konzentrat ist es echt easy, zudem kann man mit dem Zucker oder dem Wasser variieren, ich hatte etwas weniger Zucker rein, da ich Bulmers, Magners & Co. immer bisschen zu süß empfinde. Die beigefügte Trockenhefe war "GOZDAWA Trockenhefe French Cider G1 (FCG1)" einbringen und 10 Tage nach dem Anstellen in Flaschen (0,5L) abgefüllt mit 4g Zucker pro Flasche. Erst für eine Woche bei ca. 20°C, danach in den Kühlschrank. Unabhängig was die in dieses Apfelkonzentrat reinmischen, wenn man sich die Zutatenliste bei engl. Cidern anschaut, schaudert's eh .. ;)

Ergebnis ist echt sehr lecker. Zwei Kästen sind es geworden.
Jetzt muss ich im Spätjahr unbedingt wieder eigene Äpfel nehmen, dazu aber dann eine andere Hefe als Weinhefe.

Wer von Euch hat schon Erfahrungen mit Cider?
Reicht bei eigenen Äpfeln der Fruchtzucker oder würdet ihr nachzuckern?
Hat jemand Erfahrungen mit Apfeldirektsaft vom Discounter?
Eigene Rezepte oder Versuche zum Ausprobieren?


Danke &
Viele Grüße

KCSteevo
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Re: Cider aus Konzentrat und Frage an alle Cider-Freunde

#2

Beitrag von KCSteevo » Montag 15. Mai 2017, 07:48

Was eigene Äpfel angeht, kommts natürlich auf die Hefe und aufs Wetter im Sommer an... Wenns viel Oechsle gibt, gibts viel Alk. Restsüße hängt in erster Linie sicherlich von der Hefe und dem EVG ab. Ich würde dir raten, nach der Hauptgärung mal zu testen bevor es in die Flaschen kommt. Dann ggf. mit Birkenzucker aufsüßen. Dann bist auf der sicheren Seite
Sind die Hühner flach wie Teller, war der Traktor wieder schneller. Prost!
:Drink

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Re: Cider aus Konzentrat und Frage an alle Cider-Freunde

#3

Beitrag von Roofio » Montag 15. Mai 2017, 08:41

Bei eigenen Äpfeln ist das natürlich jahrgangsabhängig und auch eine Frage, wieviel Alkohol Du nachher haben willst.
Ich mache immer mal wieder einen Turbo-Cider mit dem klaren Apfelsaft von Aldi. Trüber geht auch, neigt aber eher zum Gushing aufgrund der Bindung an den Trübstoffen.
Für 22 Liter fertigen Cider setze ich 20 Liter mit einem halben Liter sehr starkem, schwarzem Tee (2 Teebeutel und 20 minuten ziehen lassen) an. Der Tee soll das tanin simulieren, dass in Cideräpfeln ist, sich im klassischen Apfelsaft aber nicht findet. Dazu gebe ich immer eine wenig Hefenährsalz, weil dass ganze sonst schon mal träge sein kann. Im Herbst auch schon mal Saft von eigenen Äpfeln dazu.
Zum Abfüllen dann 2 Liter frischen Apfelsaft vorlegen. Hier gebe ich dann auch Mostfein dazu (1ml/Liter), ist auch ein unvergärbars Süßungsmittel, alternativ halt Birkenzucker oder Stevia. Wieviel ist letztlich Geschmackssache.
das gibt dann einen recht gut carbonisierten eher trockenen Cider mit leichter Restsüße.
Als Hefe hatte ich bislang bierhefen wie S04 oder Nottingham, aber es gibt ja jetzt diverse Cider-Trockenhefen die besser passen sollten und eventuell mehr Frucht / Restsüße reinlassen.
Und nach dem Abfüllen Geduld, Cider reift noch schön nach und wird besser. In Herefordshire sagen viele Ciderbrauer, man soll den vom letzten Jahr probieren, wenn der neue gerade gebraut wird.
Viele Grüße,
Robert

DarkUtopia
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Re: Cider aus Konzentrat und Frage an alle Cider-Freunde

#4

Beitrag von DarkUtopia » Montag 15. Mai 2017, 08:56

Ich habe auch schon lecker cider gemacht mit naturtrüben Apfelsaft vom Aldi(Hofer bei uns in Österreich), die Hefe war die Mangrove Jack. Der cider war Furz trocken und ich hab ihm mit Birkenzucker leicht gesüßt. War aber sehr lecker.

Lg

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Re: Cider aus Konzentrat und Frage an alle Cider-Freunde

#5

Beitrag von flying » Dienstag 16. Mai 2017, 21:31

Eine natürliche Gärung von frisch gekeltertem Most ist etwas völlig anderes als mit Aldi-und co. Saft. Die Angärung übernehmen Apiculatushefen, weil sie einfach in größter Anzahl auf den Früchten vorhanden sind. Dann kommen Torulaspora, Brettanomyces und Sacccharomyces. Am Ende der langen Gärung wandeln Sacccaromyces und ein kugelförmiges Bacterium namens Oenococcus Oenii noch die spitze Apfelssäure in Milchsäure und weiter in Alkohol um.
Deshalb schmecken natürliche Cider auch so aromatisch-mild und leicht herb. Das bekommt man mit pasteurisierten Saft nicht hin.
Brasserie de la sécheresse montagne

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Re: Cider aus Konzentrat und Frage an alle Cider-Freunde

#6

Beitrag von Bori » Dienstag 16. Mai 2017, 21:49

Ich hab neulich Apfeldirektsaft mit nem Rest Hefe von meinem IPA-Sud geimpft, nach der Hauptgärung aufgezuckert und dann mit 2g/Liter Aromahopfen gestopft. Das passt überraschend gut. Ich muss gucken, was für ein Hopfen das war :puzz

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Re: Cider aus Konzentrat und Frage an alle Cider-Freunde

#7

Beitrag von kabrecht » Dienstag 23. Mai 2017, 12:53

Moin,

ich setze zwischendurch auch gern den klaren Apfelsaft von Aldi an. Meist mit der Notti. Ich hatte am Wochenende noch zwei Flaschen vom November im Keller gefunden und bis gestern im Kühlschrank gestellt. War alles super - kein Gushing oder ähnliches.

Der naturtrübe von der Apfelernte ist mir fast zu schade zum vergären, da leider zu viel vom Geschmack verloren geht.

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Re: Cider aus Konzentrat und Frage an alle Cider-Freunde

#8

Beitrag von SingleUser » Sonntag 25. Juni 2017, 11:10

Ich versuchs gerade einmal auf die ganz einfache Methode mit dem klaren Aldi Saft. Ich teste dabei die S-33, die EVG der Hefe ist ja nicht so hoch.

Vorgehensweise "Test 1":
- erwärmen des Apfelsaftes auf ca. 70 Grad wegen Abtötens
- Ab in den Gärtank
- S-33 drauf.
- Warten
________________________

Wenn es trotzdem zu sauer wird, werde ich demnächst mal 5-10% (???) Bierwürze (einzige Rast 72 Grad, um nur unvergärbare Zucker zu produzieren) reintun. Zwar kein reiner Cider mehr, aber ich hab definitiv eine Restsüße (-> kein Xylit) und die Nährsalze (über dei Würze) mit drin. Ggf. nehm ich dann die Gozdawa Cider Hefe...

Ich werde brichten....

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Re: Cider aus Konzentrat und Frage an alle Cider-Freunde

#9

Beitrag von Bitter » Sonntag 25. Juni 2017, 12:49

Habe letztens auch meinen ersten Cider angesetzt. Grundlage war der naturtrübe Direktsaft von Aldi, Stammwürze 11,6°P. Nachdem die Hauptgärung meines letzten Sudes durch war und ich umgeschlaucht hatte, nahme ich zwei Esslöffel vom Bodensatz -in diesem Fall die Notti - und gab diese zusammen mit dem Saft in einen sauberen Gäreimer. Nach acht Tagen war die Gärung durch. Für die Flaschengärung habe ich 80g Zucker (CO2 5,5 g/L) und für etwas Süße im fertigen Cider noch 20g/L Birkenzucker hinzugegeben. Dieses Verfahren wurde vor kurzem noch hier diskutiert.viewtopic.php?f=24&t=12859&p=214487&hilit=Cider#p214487
Das Ergebnis war überraschend gut, ein schön moussierendes Getränk für heisse Tage, mir doch noch etwas zu süß, aber bei Frauen kam das gut an. Falls ich noch einmal Cider herstelle, werde ich mal nur 15g/L Birkenzucker verwenden.


Gruß Lothar

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Re: Cider aus Konzentrat und Frage an alle Cider-Freunde

#10

Beitrag von SingleUser » Montag 26. Juni 2017, 21:58

Tjo, wie sieht es im Moment aus. .... HMMMMMM..... Die Ispindel sagt, dass die Hauptgärung des zeitgleich angesetzten Bieres nun durch ist, also habe ich den Cider mal gemessen.

Der Aldisaft hat 10,5 Plato, ich habe noch 1 Plato in Form von Zucker draufgetan (10 Gramm / Liter).
Startwert war also 11,5.
Derzeit sehe ich 7 Brix = 6,8 Plato. Scheinbarer EVG nach fabier um die 41%
Gärtätigkeit nicht mehr zu sehen.
Ich traue mich nun nicht, es nun jetzt in Flaschen abzufüllen, der EVG ist mir doch arg zu niedrig (oder macht die S-33 da schon schlapp ?)


Jemand eine Idee, wie ich weiter machen soll ?


Edith: geschmacklich gut trinkbar, eine schöne Säure, recht wenig Alk, aber echt nicht sauer, eher säuerlich-fruchtig mit Apfelaroma. Fehlt halt CO2, aber mit Sprudel und Eiswürfeln geht es durchaus...

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Re: Cider aus Konzentrat und Frage an alle Cider-Freunde

#11

Beitrag von Alt-Phex » Montag 26. Juni 2017, 22:46

Also ich habe schon diverse Hefen für Cider benutzt, allerdings noch nicht die S-33, die haben alle einen sehr hohen EVG hingelegt.
Restextrakt war nie höher als 2%, meistens sogar drunter. Allerdinsg ist die S-33 ja auch keine hochvergärende Hefe.

Ich würde noch ne Woche warten und dann nochmalk messen.
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Re: Cider aus Konzentrat und Frage an alle Cider-Freunde

#12

Beitrag von Roofio » Dienstag 27. Juni 2017, 08:11

Würde auch noch warten. Cider braucht bei mir meist auch eine längere Gärung als die Biere.
Viele Grüße,
Robert

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Re: Cider aus Konzentrat und Frage an alle Cider-Freunde

#13

Beitrag von ant2alex » Dienstag 27. Juni 2017, 08:33

Ich hab zwei Cider in letzter Zeit gemacht (einen aus selbst gepressten Äpfeln und einen mit gekauftem Saft Apfel/Birne halb halb) beide male hat die Hefe (( bzw 100% (terrill / normal formel) ergeben. Beide male war es die US-05 von Safale...Waren übrigens beide richtig lecker aber anscheinend hab ich mich beim zweiten mit der Karbonisierung vertan, ich hatte alles in eine 5l Dose gepackt und da kam nur Schaum raus. War trotzdem lecker, auch ohne CO2 :D

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Re: Cider aus Konzentrat und Frage an alle Cider-Freunde

#14

Beitrag von SingleUser » Sonntag 2. Juli 2017, 10:00

Also, ich bin dann mit der S-33 auf sEVG 99% gekommen (Restextrakt 2,2). Aufgezuckert mit Kristallzucker (wegen CO2) und Xylit wegen Süsse. Ich denke, es wird auch geschmacklich was werden. Der Jungcider ist sehr klar. Der Aufwand ist hier aber beim Abfüllen recht hoch (probieren, zuckern, probieren, zuckern, *hicks*...)

Allerdings finde ich es mit dem Xylit doch schon komisch, so eine Art Karies Prophylaxe Getränk zu produzieren. Da kann ich demnächst auch Hopfenextakt ins Bier kippen. Ich bestelle mir einfach mal die einfache Gozdawa Cider Hefe für einen Euro nochwas, ich denke das entspricht der Sache mehr.

Aber Cider gehört definitiv zum Programm..

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Re: Cider aus Konzentrat und Frage an alle Cider-Freunde

#15

Beitrag von Alt-Phex » Sonntag 2. Juli 2017, 16:38

SingleUser hat geschrieben:
Sonntag 2. Juli 2017, 10:00
Da kann ich demnächst auch Hopfenextakt ins Bier kippen.
Da spricht ja auch nichts gegen, gibt es nur leider nicht in Hobbybrauerfreundlichen Verpackungsgrößen :P
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Re: Cider aus Konzentrat und Frage an alle Cider-Freunde

#16

Beitrag von SingleUser » Montag 3. Juli 2017, 13:13

ernsthaft :Shocked ?

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Re: Cider aus Konzentrat und Frage an alle Cider-Freunde

#17

Beitrag von Alt-Phex » Montag 3. Juli 2017, 13:29

SingleUser hat geschrieben:
Montag 3. Juli 2017, 13:13
ernsthaft :Shocked ?
Natürlich, ist doch nichts schlimmes dabei. Wer Hopfenextrakt für böses Juju hält weiß überhaupt nicht was das eigentlich ist. :Greets
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Re: Cider aus Konzentrat und Frage an alle Cider-Freunde

#18

Beitrag von SingleUser » Montag 3. Juli 2017, 15:18

Was es ist, weiß ich schon. ......es geht hier eher um "die Ehre" (oder wie man es nennen mag...). Als Industriehersteller kann ich das voll nachvollziehen...aber ich braue ja gerade, weil ich genau das nicht mag. Es war so zu verstehen...

_________________
Back to topic.
Eine 700 Gramm Dose kostet bei DM 8 Euro und diese Bastelei. Pro Liter habe ich 50 Gramm reingetan. Bei einem 25 Liter Sud sind es 25 x 50...was dann ja 1,25 KG für einen Sud sind. Eine Tüte Cider Hefe kostet um die 2,50. Anders gesagt: Xylit ist kompliziert, teurer und irgendwie von der Zubereitung her nur 2. beste Lösung...

Aber o. K., der Cider ist gesund für die Zähne, so gesehen...

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Re: Cider aus Konzentrat und Frage an alle Cider-Freunde

#19

Beitrag von Gusa » Donnerstag 2. November 2017, 17:13

Hallo zusammen,

ich hänge mich mal an den Thread hier dran. Mein Name ist Andi, ich komme aus der badischen Ecke, genauer gesagt aus OG.
Meine Getränke-Selbstversorgung beschränkt sich bisher auf angesetzte Liköre aus eigenen Feigen und anderen Früchten. Da das Ganze ne Menge Spaß bereitet, möchte ich das „Sortiment“ nun ein wenig ausdehnen.

Als Einstieg möchte ich mich zuerst mal an Apfel Cider aus Konzentrat oder Saft versuchen. Auf der Suche nach Informationen zu dem Thema bin ich hier bei euch gelandet. Ich werde erst mal mit kleineren Mengen experimentieren. Dazu hab ich ein 12 Liter Gärfass, Hefe, Antigeliermittel etc. bestellt.

Ich bin sicher, dass da vielleicht noch die ein oder andere Frage auftauchen wird. Ich hoffe, ich darf dann auf euer Know How zurückgreifen.

Im Voraus also schon besten Dank

Andi

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Re: Cider aus Konzentrat und Frage an alle Cider-Freunde

#20

Beitrag von Mjoelnir » Donnerstag 2. November 2017, 17:25

Wenn du Fragen hast, dann immer her damit.
Hab selber erst vor kurzem Cider gemacht, der sehr sehr gut geworden ist.
"Hey you, beer me, beer me for always...beer us together"
"Beer beer, beer beer, beer beer beer beer..."
____________________________________________________
Grüße
Daniel

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Re: Cider aus Konzentrat und Frage an alle Cider-Freunde

#21

Beitrag von Unfiltered » Donnerstag 2. November 2017, 22:04

Ich habe bisher einmal Cider aus eigener Apfelsaft gemacht, einfach 20l Saft ohne vorheriges Erhitzen in den Gäreimer, die Notti dazu und bei knapp unter 2% abgefüllt, mit Zucker auf 5,5 g/l CO2 aufcarbonisiert. Für den Sommer war der Cider auch ohne weitere Zuckergabe gut trinkbar, wird nach längerem lagern noch deutlich besser und runder.

Die Notti war von einem Samba Pale Ale geerntet daher hatte der Cider gefühlt eine leichte Hopfennote.

Mit der diesjährigen Ernte starten wir einen weiteren Versuch, vermutlich wieder mit der Notti, diesmal aber aus der Tüte.

Gruß Holger

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Re: Cider aus Konzentrat und Frage an alle Cider-Freunde

#22

Beitrag von domosz » Sonntag 19. November 2017, 22:19

Hi. Hab vor kurzem meinen 1. Cider gemacht. Sehr gut geworden. Hab ihn halt noch stark mit hopfen (Citra und cascade) gestopft. Hier das Rezept. LG Thomas
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Re: Cider aus Konzentrat und Frage an alle Cider-Freunde

#23

Beitrag von Beerkenauer » Montag 12. Februar 2018, 08:57

Hallo Domosz

Habe vor 2 Wochen einen Cider nach Deinem Rezept angesetzt und gestern in Flaschen gefüllt.
Gestopft habe ich mit 3g Hopfen/ Liter. War ein wenig ängstlich, dass es zu hopfig wird ;-) (=> nicht Ehefraukompatibel")

Bin mal gespannt wie es schmeckt.

Grüsse

Stefan

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