Ginger Beer mit einfachsten Mitteln - ein Versuch

Alles, was mit dem Thema Historische Biere, Grut- bzw. Kräuterbiere, Gewürzbiere, aber auch mit Sake Brauen oder Brauen mit ungewöhnlichen Fermentationsarten zu tun hat
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sudkasper
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Ginger Beer mit einfachsten Mitteln - ein Versuch

#1

Beitrag von sudkasper » Dienstag 23. Juli 2019, 16:22

Hallo Experiment-Brauer!
Nicht jeder hat seine Brauerei immer dabei: https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anz ... -248-18396

Daher hab ich nach etwas gesucht, was ich mit einfachste Mitteln im Exil aufstellen kann, das meine Brauleidenschaft befriedigt. Seit einiger Zeit habe ich schon Ingwerbrause (ohne Alkohol einfach als Heißauszug & Zwangskarbonisierung) gemacht. Dabei war ich auch auf den Ginger-Bug gestoßen. Eine sauerteigähnliche Kultur aus den Mikroorganismen auf der Inwerschale. Das wird nun versucht, um damit dann in Flaschengärung erfrischendes Gingerbeer herzustellen. Ich werde berichten, wie und ob es funktioniert.

Ich gehe nach diesem Rezept vor:
https://www.youtube.com/watch?v=bbgd-RS_tJ0 (Der Typ braut auch Bier, und macht auch viele andere coole Experimente wie Rootbeer und Cola)

Der Bug ist angesetzt - Day #1
25g geriebener Ingwer + 2TL Zucker + 0,5l Wasser (das geht jetzt 5 Tage lang so weiter, nur Wasser wird nicht mehr zugegeben)
8049DDCF-969A-4785-9907-3F3775395755.JPG
Ach so, im Schraubdeckel ist natürlich ein kleies Löchlein.
Leergut - Voll besser!

So mach ich's:
http://youtu.be/AJcH20lrBuA

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Re: Ginger Beer mit einfachsten Mitteln - ein Versuch

#2

Beitrag von skappler » Dienstag 23. Juli 2019, 19:01

Cooles Experiment! Die Idee mal Ginger Beer zu machen hatte ich letztens auch schon.

Würde mich freuen wenn du ab und zu Updates postest :)

Adrian S
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Re: Ginger Beer mit einfachsten Mitteln - ein Versuch

#3

Beitrag von Adrian S » Dienstag 23. Juli 2019, 19:04

sudkasper hat geschrieben:
Dienstag 23. Juli 2019, 16:22
Nicht jeder hat seine Brauerei immer dabei: https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anz ... -248-18396
Das ist Weltklasse! :thumbsup
Grüsse
Adrian

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Re: Ginger Beer mit einfachsten Mitteln - ein Versuch

#4

Beitrag von Skaari » Dienstag 23. Juli 2019, 22:11

Genauso wie du habe ich es auch gemacht. Es hat allerdings 2 Wochen gedauert bis Gäraktivität zu verzeichnen war. Immer schön weiter füttern und viel Erfolg!

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Re: Ginger Beer mit einfachsten Mitteln - ein Versuch

#5

Beitrag von sudkasper » Dienstag 23. Juli 2019, 22:31

Ich hoffe bei mir geht es schneller. Leider hab ich aber keinen Bio Ingwer bekommen, der soll besser gehen, aber ich lasse mich mal überraschen.
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Re: Ginger Beer mit einfachsten Mitteln - ein Versuch

#6

Beitrag von sudkasper » Mittwoch 24. Juli 2019, 13:24

Day 2#
25g Ingwer und zwei EL Zucker, kräftig gerührt.
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Noch keine Bläschen
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Nach dem Füttern
Geschmack ist nur Ingwer. Geruch lässt auf noch keine Gäraktivität schließen.
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Re: Ginger Beer mit einfachsten Mitteln - ein Versuch

#7

Beitrag von DarkRoast » Mittwoch 24. Juli 2019, 23:40

Ich drück dir die Daumen...

Wenn Ingwer nicht Bio ist, ist er möglicherweise bestrahlt und damit wären deine Chancen nicht gut, daß die Hefen an der Oberfläche überlebt haben. Nach 48h sollten sich die ersten Bläschen zeigen.

Noch besser schmeckt mir Ginger Beer übrigens aus der Ginger Beer Plant...
nOOb in der 10 & 20 Liter Kochtopf Klasse, meinen Vorstellungs-Thread gibt's hier...

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Re: Ginger Beer mit einfachsten Mitteln - ein Versuch

#8

Beitrag von sudkasper » Donnerstag 25. Juli 2019, 14:55

Day 3# - Bläschen!!!

Obwohl kein Bio-Zeug trotzdem mit Hefen auf der Oberfläche. Es scheint loszugehen. Geruch ist noch unauffällig und Geschmack ist vor allem noch süß. Ich erwarte morgen eine leichte CO2 Note. Wir werden sehen.

81A9B752-FE10-4FCE-BF78-F16333FDAB0B.jpeg
Blasen sammeln sich bereits am Rand
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Zwischen den Schnitzeln ist auch einiges an Gas eingeschlossenen
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Re: Ginger Beer mit einfachsten Mitteln - ein Versuch

#9

Beitrag von Skaari » Donnerstag 25. Juli 2019, 16:05

Dann kannst Du ja bald anfangen zu strecken. Ich habe dafür immer reichlich Ingwer beim Gemüsetürken gekauft (sehr günstig), den dann geschält und sehr klein gehackt ( nicht die Küchenmaschine verwenden, da verliert man zu viel Saft!), das Ganze dann in einer Wasser:Zuckerlösung (1:1 oder 1:1,5) aufgekocht und eine gute Stunde ziehen lassen.
In der Regel hatte ich 750gr Inger auf 1 kg Zucker.

Man erhält ein super Sirup, was man natürlich einfach mit Sprudelwasser kochen kann. Verdünnt man es aber mit Wasser und gibt den Ginger-Beer-Bug hinzu, erhält man in wenigen Tagen ein sehr köstliches leicht alkoholisches Getränk.

Max

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Re: Ginger Beer mit einfachsten Mitteln - ein Versuch

#10

Beitrag von sudkasper » Donnerstag 25. Juli 2019, 22:37

Also, wenn wir schon bei der Rezeptentwicklung sind, werde ich mal meine Gedanken mit euch teilen. Am Samstag, also in zwei Tagen, soll der Sud aufgesetzt werden. Der größte Topf fasst 4,5l also wird diese Menge hergestellt.

4,5l
450g Ingwer
500g Rohrohrzucker
62g normaler Zucker (hab nur 500g vom anderen kaufen wollen)
3 Sternanis
3 Stangen Zimt
Schale und Saft von 2 Limetten

Aufkochen, 10min köcheln und dann über Nacht abkühlen lassen.
Dann 200ml Ginger Bug dazu.
Dann 3 Tage bei Raumtemperatur zur Gärung und Karbonisierung.
Dann Kühlschrank.
Dann Verkostung.
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Re: Ginger Beer mit einfachsten Mitteln - ein Versuch

#11

Beitrag von sudkasper » Freitag 26. Juli 2019, 13:11

Day 4# - warten...

Auch heute wurde wieder planmäßig gefüttert. Beim Hochnehmen der Flasche schäumte es auf der kompletten Oberfläche auf. Das ist eine Zunahme der Gäraktivität seit gestern. Ich denke aber auf jeden Fall, dass die Kultur noch bis Ende des fünften Tages Zeit haben sollte sich zu entwickeln.
Der Geruch war heute schon leicht nach CO2 aber auch ein bisschen komisch. Das muss aber bestimmt so sein, ganz bestimmt! Bisher aber noch kein Schimmel auf der Oberfläche. Das ist mir nämlich beim letzten Versuch passiert.
Also: Warten.
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Hier nach dem 4. Füttern: wieder +25g geriebener Ingwer und 2TL Zucker ä
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Re: Ginger Beer mit einfachsten Mitteln - ein Versuch

#12

Beitrag von sudkasper » Samstag 27. Juli 2019, 14:10

Day 5# - still ruht der See

Was auch immer geschehen ist, der ursprüngliche Plan muss geändert werden. Seit dem Füttern gestern haben sich keine weiteren Bläschen gebildet. Es scheint Stillstand zu herrschen. Geruch ist frisch und nach Ingwer. Vielleicht ist jetzt einfach Geduld gefragt.
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Re: Ginger Beer mit einfachsten Mitteln - ein Versuch

#13

Beitrag von sudkasper » Sonntag 28. Juli 2019, 18:51

Day 6# - langsam gaaaanz langsam

Es tut sich wieder was. Die Kultur scheint sich gefangen zu haben. Ich hab aber seit vorgestern nicht mehr gefüttert, um das ganze in Ruhe zu lassen. Die Flüssigkeit ist etwas trübe und einige Schnitzel sinken ab.

Wir werden sehen wohin das führt.
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Es gärt wieder zart.
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Re: Ginger Beer mit einfachsten Mitteln - ein Versuch

#14

Beitrag von sudkasper » Montag 29. Juli 2019, 11:06

Day 7# - jetzt aber!

Nun ist deutliche Gäraktivität zu sehen:
F59FB96C-2C4E-446E-A110-B0844D154B32.jpeg
Blasen und die Schnitzel schwimmen wieder oben
Es blubbert:
https://youtu.be/XpgbfgetvqI

Morgen werde ich versuchen einen Sud damit anzuimpfen.
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Re: Ginger Beer mit einfachsten Mitteln - ein Versuch

#15

Beitrag von sudkasper » Dienstag 30. Juli 2019, 12:22

Day 7b# - Brauen

Der Gingerbug hat sich im Verlauf des Tages so gut entwickelt, dass ich beschlossen habe es soll nun soweit sein.

Benötigtes Material:
  • Zutaten
  • Topf
  • Diverse PET-Plastikflaschen
  • Sieb
  • Teesieb
  • Frensch-Press (oder einen Kaffeefilter / Melita und co)
  • Kastenreibe (notfalls geht auch ein Messer)
  • Litermaß (geht auch nach Gefühl mit 0,5 oder 0,3 PET-Flaschen)
  • Trichter (kann man auch basteln aus einer zerschnittenen PET-Flasche
Als erstes den Ingwer auf der Kastenreibe reiben:
IMG_9839.jpeg
Ingwer reiben


Dann die Limettenschale gewinnen:
IMG_9840.jpeg
Limettenschalen
Auch der Saft kommt rein:
IMG_9841.jpeg
Limettensaft
Der größte Topf im Haus wird gefüllt und dann "eingemaischt":
IMG_9842.jpeg
4,5 l Wasser
Zimt und Sternanis direkt mit rein:
IMG_9843.jpeg
Gewürze dazu
Etwas für die Hefe zu fressen:
IMG_9844.jpeg
Rohrohrzucker
10 min bei kleiner Hitze köcheln lassen:
IMG_9845.jpeg
Kochen
Der Versuch das Abkühlen durch verbesserte Konvektion zu beschleunigen. Am Ende (7 h später) bin ich doch ins Wasserbad gegangen, da der Topf für das Abendessen benötigt wurde.
IMG_9850.jpeg
Abkühlen
Ingerwersirup wurde im Küchensieb geläutert und bis nach dem Abendessen erst mal zwischengeparkt:
IMG_9851.jpeg
Zwischenlagerung
Die Kultur war inzwischen zur Hochform aufgelaufen:
IMG_9852.jpeg
sehr aktiver Gingerbug
Gingerbug durchs Teesieb abgegossen (vorher aufgeschüttelt). Am Ende habe ich noch mal 100ml zusätzlich reingeschüttet, um auf Nummer sicher zu gehen. Insgesamt dann also 300ml Gingerbug dazu. Die abgefilterten Schnitzel habe ich weggeworfen. Gingerbug dann mit Zucker und Wasser aufgefüllt. Ingwer gehört auch noch rein, war aber alle.
IMG_9853.jpeg
300ml Gingerbug abgefiltert
Und Jungbier:
IMG_9854.jpeg
Animpfen
Zum Abfüllen habe ich die French-Press bzw. deren Filter missbraucht. Die Markierung auf dem Glas zeigt den Füllstand für die 0,5l Flaschen an.
IMG_9855.jpeg
Mit kochendem Wasser gereinigter Filterapparat
Die 4,5l gleichmäßig auf die 9 "vorbereiteten" Flaschen verteilt. Aus den Flaschen wurde immer nur ins Glas ausgeschenkt und dann jede Flasche direkt und sorgfältig mit Wasser ausgespült. Das muss reichen als Hygiene. Schließlich heißt der Beitrag ja "mit einfachen Mitteln".
IMG_9856.jpeg
Abfüllen
Die Ausbeute des Brautages. Nun soll alles 2-3 Tage bei Raumtemperatur gären. Die Plastikflaschen haben auch einen Vorteil. Man kann durch drücken merken, ob schon Druck drauf ist.
IMG_9859.jpeg
9 x 0,5l Gingerbeer
Danach hatte ich mir erst mal etwas kommerzielle Ware verdient um die Wartezeit zu überbrücken.
IMG_9836.jpeg
Der Flaschenlieferant
IMG_9835.jpeg
Eine absolute Empfehlung - wirklich gut gelungen!
Bin gespannt wie sich alles entwickelt. Ich werde weiter berichten.
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Re: Ginger Beer mit einfachsten Mitteln - ein Versuch

#16

Beitrag von sudkasper » Dienstag 30. Juli 2019, 15:25

Day 8# - under pressure

Nach bereits ca.18h wirken die PET Flaschen schon etwas prall. Auch der gefütterte Gingerbug ist weiterhin aktiv. Ich vermute ich hatte zwischendurch überzuckert. Er war auch beim Animpfen noch recht süß.

Alles in allem erst mal eine vielversprechende Entwicklung.
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Re: Ginger Beer mit einfachsten Mitteln - ein Versuch

#17

Beitrag von Birnsojjel » Dienstag 30. Juli 2019, 15:37

Schön, daß du uns an dem Experiment teilhaben lässt! :thumbup
ich werde mir das zwar nicht antun, aber es ist spannend zu verfolgen...

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Re: Ginger Beer mit einfachsten Mitteln - ein Versuch

#18

Beitrag von Skaari » Dienstag 30. Juli 2019, 18:53

Wie hast Du denn die Zuckermenge berechnet? Pi*Dicken Daumen?

Oder brichst Du die Gärung bie ausreichender Karbonisierung einfach ab?

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Re: Ginger Beer mit einfachsten Mitteln - ein Versuch

#19

Beitrag von sudkasper » Dienstag 30. Juli 2019, 19:59

Nach Rezept von Glenn. Bei ausreichender Karbonisierung ab in die Kühlung und dann trinken. Ist halt ein bisschen wie Federweißer.
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Re: Ginger Beer mit einfachsten Mitteln - ein Versuch

#20

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 30. Juli 2019, 20:20

Bei Federweißer werden die Flaschen aber nicht fest verschlossen. Ich will dir nur Putzarbeit oder Ungnade ersparen 😏. Der Faden ist sonst total interessant.
Wäre schade, wenn deine Frau das ‚Experiment‘ wegen explodierter Flaschen abbricht.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

Interesse an Flüssighefen ... ?

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Re: Ginger Beer mit einfachsten Mitteln - ein Versuch

#21

Beitrag von Skaari » Dienstag 30. Juli 2019, 21:37

Ah ok. Ich mache das ganz klassisch durch ausgären lassen und anschließender Zuckergabe.

Übrigens, habe auch wieder einen "Käfer" angesetzt, allerdings mit Bioingwer. Der war nach 2 Tagen "angekommen".

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Re: Ginger Beer mit einfachsten Mitteln - ein Versuch

#22

Beitrag von sudkasper » Dienstag 30. Juli 2019, 23:09

Day 8b# - mal ganz gepflegt die Luft rauslassen

Wie schon erwähnt, habe ich in Plastikflaschen abgefüllt. Durch drücken mit dem Daumen kann man relativ gut merken, wieviel Druck auf den Flaschen ist. Jetzt, nach 24 Stunden, habe ich die Flaschen bereits zweimal „ploppen“ lassen. Einmal aufschrauben, abzischen, zuschrauben und wieder mit dem Daumen kontrollieren. Das sollte einer Explosion vorbeugen. Zudem explodieren die Plastikflaschen nicht so gefährlich wie Glasflaschen. Trotzdem vermutlich mit viel Sauerei. Ich behalte das Ganze also genau im Auge. Ich will ja trinken und nicht wischen.
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Re: Ginger Beer mit einfachsten Mitteln - ein Versuch

#23

Beitrag von sudkasper » Mittwoch 31. Juli 2019, 11:38

Day 9# - hab ich Dir doch gleich gesagt

Es zeigt sich mal wieder, das hier im Forum geballte Kompetenz wohnt, bzw. das der Brauer an sich ein gutes Gespür für Gärungsprozess hat.

Bereits gestern Abend musste jede Flasche mindestens 8x Druckentlastet werden bevor sie mit offenem Deckel ausperlen konnte ohne überzuschäumen. Heute morgen das selbe Spielen. Die Haut an meinem Daumen ist nun etwas dünner als vorher vom vielen Auf- und zuschrauben.

In den geschlossen Flaschen waren sogar die gärungstypischen kleinen Schauminseln zu sehen. Der Geruch ist allerdings deutlich von frischem gärenden Bier zu unterscheiden. Er ist etwas fauliger und nicht so ausschließlich frisch wie beim gärenden Bier. Ob das keine Rolle spielt, kann ich nach der ersten Verkostung beantworten.
Nach dem erneuten Ausperlen heute morgen geht das Ginger Beer nun nach 1,5 Tagen bereits in die Kühlung. Schließlich steht noch eine weitestgehend ungekühlte Überführungsfahrt an.
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Ab in die Kühlung
Mein Fazit soweit:
Entweder hat Glenn verschwiegen, dass er die Flaschen auf seinem „Counter“ nicht zugemacht hat, oder in seiner Canadischen Küche hat es nur 10 grad. Jedenfalls werde ich beim nächsten Mal genau wie beim Bier erst drucklos vergären und dann grün schlauchen. Das wäre ja auch hier durch halbaufgeschraubte Flaschendeckel ohne weiteres Umfüllen möglich gewesen.

Der Gingerbug geht jetzt auch in die Kühlung und wir 1x pro Woche aufgefrischt. Falls dieser Versuch schmeckt, können so Folgesude auch damit angeimpft werden.
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Re: Ginger Beer mit einfachsten Mitteln - ein Versuch

#24

Beitrag von sudkasper » Mittwoch 31. Juli 2019, 11:49

Nachtrag: Um faulig etwas besser zu beschreiben trifft „schwefelig“ wohl recht gut zu. (Hab gerade gekochte Eier gemacht und da hat das Geruchsgedächtnis 1&1 zusammengezählt).
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Re: Ginger Beer mit einfachsten Mitteln - ein Versuch

#25

Beitrag von skappler » Mittwoch 31. Juli 2019, 13:33

Würde etwas gegen Nachgärung mit Zucker in der Flasche sprechen? Oder Zwangskarbonisierung?

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Re: Ginger Beer mit einfachsten Mitteln - ein Versuch

#26

Beitrag von sudkasper » Mittwoch 31. Juli 2019, 14:18

skappler hat geschrieben:
Mittwoch 31. Juli 2019, 13:33
Würde etwas gegen Nachgärung mit Zucker in der Flasche sprechen? Oder Zwangskarbonisierung?
Grundsätzlich nein. Im Video von Glen schien es nur ohne geklappt zu haben. Daher mein Versuch es genauso zu machen.
Der Titel dieses Threads verbietet allerdings die Zwangskarbonisierung.
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Re: Ginger Beer mit einfachsten Mitteln - ein Versuch

#27

Beitrag von sudkasper » Mittwoch 31. Juli 2019, 23:35

Day 9b# - mal schmecken wie es schmeckt

Nun hat die Neugier die Geduld besiegt. Seit heute morgen stehen die Flaschen im Kühlschrank. Karbonisierung ist nun perfekt. Läßt sich bestens einschenken:
https://youtu.be/eWdsZa3Tkg8

Zum Geschmack:
Die leicht faulige Note ist noch da, aber nur in der Nase. Die war auch beim Gingerbug schon zu bemerken. Trübe ist es auch noch, aber das war zu erwarten. Der Zucker ist fast weg, und damit hat das Gingerbeer eine recht trockene Schärfe. Für meinen Geschmack etwas zu viel Zimt und 350-400g Ingwer hätten wohl auch gereicht zumindest für die Schärfe. Was diesem fermentierten Gingerbeer fast völlig fehl, ist die frische leicht zitronige Note.

Ich lasse es jetzt noch mal etwas reifen, vielleicht fängt sich das Gebräu ja auch noch. Ist ja noch sehr jung. Wäre nicht das erste Mal.
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Re: Ginger Beer mit einfachsten Mitteln - ein Versuch

#28

Beitrag von Fe2O3 » Donnerstag 1. August 2019, 11:14

Danke für deine ausführliche Dokumentation ubd Berichterstattung.
Bei mir ist es nun schon ein paar Jahre her, dass ich mit der gleichen Methode Ginger Beer gemacht habe. Ich habe das aber nie (bewusst) ausgären lassen. Meine Vorgehensweise war dabei folgendermaßen (aus dem Gedächtnis - meine Aufzeichnungen habe ich derzeit nicht zu Hand):
Zuckerlösung mit Ingwer un 1/2 Wasser aifkochen und 10-15min köcheln lassen. Etwas abkühlen und dann die Lösung durch ein Sieb in die zweite Hälfte (kaltes) Wasser geben. Durchs verdünnen wurde die “würze“ schonmal abgekühlt.
Sovald es handwarm war (ging schnell), hab ich die würze ins Weckglas zum ginger bug gegeben. Dort blieb das dann für 24-36h (im Hochsommer auch mal kürzer), bis die stürmischste Gärung vorbei war. Dann habe ich die Flüssigkeit vorsichtig in Bügelverschlussflaschen dekantiert (bodensatz bleib im Glas, für den nächsten Ansatz), und die Flaschen sind mach wenigern stunden in den Kühlschrank gewandert. Spätestens am nächsten Tag, wenn sich in der Flasche Druck aufgebaut hatte, war das ergebnis trinkbar und für den sofortigen Genuss vorgesehen (wie Federweiser).
War dann eher ne leicht alkoholisches, süßlich scharfes (später, bei längerer gärung auchich leicht säuerliches) Erfrischungsgetränk.
Mehrfach druck ablassen musszr ich nie, weil das Ginger Beer gar nicht die chance hatte, durchzugären oder gar irgendwie zu reifen...

Lg
Martin

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Re: Ginger Beer mit einfachsten Mitteln - ein Versuch

#29

Beitrag von sudkasper » Donnerstag 1. August 2019, 11:49

Das von Dir beschriebene Vorgehen macht viel Sinn vor dem Hintergrund der Erfahrungen die ich gemacht habe. Das mit dem High-Gravity-Kochen und dem Verdünnungskühlen ist ein super Trick und passt perfekt zu dem Titel dieses Threads.

Ich vermute übrigens, dass ich mir den Geschmacksfehler in den 1,5 Tagen Gärpause des Gingerbugs eingefangen habe. Ich hatte sowas ähnliches auch schon mal mit einem Bier. Da ging die Gärung auch nur ganz schleppend los und der Geschmack/Geruch ging in die selbe Richtung.

Zwei Sachen bleibt aber festzustellen:
1. Es ist möglich mit praktisch 0 brauspezifischem Equipment ein Ingwerbier zu brauen
2. Die Erfahrungen und Lehren aus diesem Versuch lassen mich mutig auf einen zweiten Versuch in gewohnter Brauumgebung hinfiebern.

Danke an alle für das Interesse und die hilfreichen Kommentare.

So muss Forum!
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Re: Ginger Beer mit einfachsten Mitteln - ein Versuch

#30

Beitrag von sudkasper » Freitag 2. August 2019, 12:19

Day 11# - good and bad news

Zuerst die schlechte:
Heute habe ich die 4,5l Gingerbeer verworfen. Es ging nicht.

Nun die Gute:
Ich hab nochmal am Gingerbug gerochen und geschmeckt. Ich habe mich geirrt, den Fehlgeschmack habe ich mir beim Brauen, vermutlich beim Abkühlen oder Umfüllen eingefangen, denn alle Flaschen sind gleichermaßen betroffen. Der Bug ist in Ordnung.
Es steht also einen neuen Versuch nichts im Wege.

To be continued!
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Re: Ginger Beer mit einfachsten Mitteln - ein Versuch

#31

Beitrag von sudkasper » Dienstag 13. August 2019, 18:41

Ein paar Versuche später jetzt doch ein neuer Gingerbug. Lerning1: Gingerbug im ausgekochten Glas. Lerning2: Erst mal 1/2 l vergären, um sicher zu sein, dass der Bug O.K. ist. Dann kommt die 10l Charge im Gärfass.
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Re: Ginger Beer mit einfachsten Mitteln - ein Versuch

#32

Beitrag von sudkasper » Montag 19. August 2019, 00:03

Jetzt muss ich doch mal die Experten befrage:
Ich habe einen neuen Bug angesetzt mit Bio Ingwer von Aldi. Der Verlauf war genau so wie bei dem konventionellen Zeug. Ich hatte den Eindruck, dass der Bug nach 3 Tage angekommen war. Diesmal hab ich dann direkt was abgezweigt und versucht einen 0,5 L Testballon zu vergären. Das roch frisch, ging aber nur sehr schleppend voran (1,5 %-Punkte SW in 3 Tagen). Der Bug hat dann wieder 1-2 Tage Pause gemacht und gibt jetzt wieder richtig Gas. Ich hab eben mal reingerochen und es kribbelt richtig in der Nase. ABER!!! Es riecht auch wieder genauso sonderbar muffig wie bei letzten Mal. Es passiert also mikrobiell vermutlich genau das, was auch beim letzten Mal "schief" gegangen ist.
Nun die Frage:
1. Füttert Ihr Euren Bug wirklich konsequent jeden Tag mit 25g Ingwer und 25g Zucker auf den 0,5l Ansatz für 5 Tage?
2. Habt Ihr auch so eine "Pause" im Verlauf oder geht das bei Euch kontinuierlich nach Vorne?
3. Könnte die fehlende Belüftung ggf. das Wachstum andere Mikroorganismen begünstigen, ergo würde Belüften das Hefewachstum vielleicht fördern?

Danke für Eure Gedanken.

Gruß

Florian
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Re: Ginger Beer mit einfachsten Mitteln - ein Versuch

#33

Beitrag von Bierwisch » Montag 19. August 2019, 06:51

Moin!
Durch diesen Thread bin ich auf den Geschmack gekommen und habe daraufhin ein ähnliches Experiment durchgeführt.

Der Starter bestand aus gehacktem Bio-Ingwer (aus China), einem Löffel Glucose, Hefenährsalz und Wasser. Die Gärung startete nach zwei Tagen, es entstand aber nur sehr wenig CO2 und nach zwei weiteren Tagen hatte sich eine Fremdhefe durchgesetzt, die ein Aroma aus Butter und Kotze (Buttersäure?) produziert.

Jetzt werde ich den restlichen Ingwer häckseln und mit einer Bierhefe ansetzen, das ist mir sicherer. Ich poste dann die Ergebnisse hier.

Gruß
Bierwisch
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Re: Ginger Beer mit einfachsten Mitteln - ein Versuch

#34

Beitrag von sudkasper » Montag 19. August 2019, 08:24

Klingt genau nach dem Verlauf bei mir.
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Re: Ginger Beer mit einfachsten Mitteln - ein Versuch

#35

Beitrag von Skaari » Montag 19. August 2019, 13:27

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein geschälter Ingwer bessere Ergebnisse produziert. Heißt dass auf der Schale wohl zahlreiche Hefen Sitten die nicht lecker sind.
Aktuell habe ich auch wieder einen Starter mit geschälten Ingwer, der heUte Abend mit 5l verdünnten(auf 10°P) Ingwersirup und Zitrone gefüttert wird.

Max

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Re: Ginger Beer mit einfachsten Mitteln - ein Versuch

#36

Beitrag von Nico P. » Montag 19. August 2019, 13:40

Moin moin. Ohne jetzt alles mitgelesen zu haben - ich hab vor ein paar Jahren mal ne größere Charge GingerBeer gebraut und dafür aber Knollen des Wasser-Kefir genommen. Das Rezept finde ich bestimmt auch noch irgendwo, aber soweit ich mich erinnere hatte ich Ingwer geraspelt, mit Zucker versetzt und einen Tag ziehen lassen. Danach alles mit Wasser aufgegossen und durch ein Sieb gezogen. Dort dann die Kefir-Knollen rein, ne Trockenfeige dazu, eine ausgepresste Pampelmuse und ein bisschen Schale davon. Nach ca. einer Woche hab ich alles abgeseiht und in Flaschen abgefüllt. Es war vom Prinzip her sofort trinkbar, ließ sich aber auch noch paar Tage im Kühlschrank lagern. Nur lange haltbar dürfte es nicht gewesen sein - hatte es ja nicht erhitzt.

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