Ein Männlein steht im Walde- Fakegose

Alles, was mit dem Thema Historische Biere, Grut- bzw. Kräuterbiere, Gewürzbiere, aber auch mit Sake Brauen oder Brauen mit ungewöhnlichen Fermentationsarten zu tun hat
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DerDerDasBierBraut
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Re: Ein Männlein steht im Walde- Fakegose

#51

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Mittwoch 2. September 2020, 19:22

"Eibisch´chen Hagebutte" klingt auch nett.
Bei mir lief der Sud unter dem Codenamen "1 ton of ... Hibiskus", getreu der Namenskonvention von To Øl, für Biere mit massivem "Frucht-Overkill". Das hier zum Beispiel: https://toolbeer.dk/products/1-ton-of-rosehip
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

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flying
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Re: Ein Männlein steht im Walde- Fakegose

#52

Beitrag von flying » Donnerstag 3. September 2020, 18:44

Alles klaro.. 45 DK sind schon kein Schnäpper aber wenn lecker ist.. :Drink

Ich habe die Erkenntnisse mit den Teemischungen mal bei Maischmalzundmehr als Nachtrag gepostet. Da passt es ja am besten hin.. :Greets

https://www.maischemalzundmehr.de/index ... =Sauerbier

Fühlte sich allerdings blöd an einen Userkommentar zum eigenen Rezept zu schreiben.. :redhead
Zuletzt geändert von flying am Donnerstag 3. September 2020, 19:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ein Männlein steht im Walde- Fakegose

#53

Beitrag von BrauSachse » Donnerstag 3. September 2020, 19:26

flying hat geschrieben:
Donnerstag 3. September 2020, 18:44
Fühlte sich allerdings blöd an einen Userkommentar zum eigenen Rezept zu schreiben.. :redhead
Das kann ich aus deiner Sicht verstehen. Aber für Rezeptsuchende und -lesende wie mich ist es ein gutes Zeichen, wenn sich der Rezeptersteller noch Jahre danach darum kümmert. :thumbsup

Viele Grüße
Tilo

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renzbräu
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Re: Ein Männlein steht im Walde- Fakegose

#54

Beitrag von renzbräu » Donnerstag 3. September 2020, 21:22

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Mittwoch 2. September 2020, 19:22
"Eibisch´chen Hagebutte" klingt auch nett.
Bei mir lief der Sud unter dem Codenamen "1 ton of ... Hibiskus", getreu der Namenskonvention von To Øl, für Biere mit massivem "Frucht-Overkill". Das hier zum Beispiel: https://toolbeer.dk/products/1-ton-of-rosehip
Jo, nicht schlecht. Paar nette Designideen dir Etiketten auch mit dabei :D
BrauSachse hat geschrieben:
Donnerstag 3. September 2020, 19:26
Aber für Rezeptsuchende und -lesende wie mich ist es ein gutes Zeichen, wenn sich der Rezeptersteller noch Jahre danach darum kümmert.
:goodpost:
Grüßla vo der Renz!
Johannes

Gott gebe Glück und Segen drein!

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Re: Ein Männlein steht im Walde- Fakegose

#55

Beitrag von flying » Montag 14. September 2020, 17:16

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Da ist sie, die Gose von Jens. Meine Fresse, was für ein spannendes Getränk! Aber auch schwierig. Man muss schon Bierkenner sein, sonst bekommt man einen Hirnknoten..
Die Karbonisierung ist perfekt. Das Bier ist schon relativ klar. Es entfaltet sich sofort ein intensiv fruchtiger Geruch. Die Optik und der kräftige Duft nach Sauerkirsche und roter Johannisbeere konditionieren einen sofort auf Fruchtsaftschorle. Ahh..es ist heiß und ich hab Durst, nehme einen großen Schluck und dann...bekommt man einen Mundvoll salzige Gose mit mörder Fruchtkick! Der Neocortex weigert sich erst mal die entsprechenden Querverbindungen zu schalten. Jaaa...jetzt kommt es. Es ist ja eine GOSE! Beim nächsten Schluck merkt man schon wie sich das Gehirn mühsam anpasst. Nach dem dritten Schluck hat man es drauf. Etwas zu salzig bleibt es aber dann dennoch für mich. Ganz am Ende der 1 Liter-Flasche kaum noch wahrnehmbar..
Die Säure der Philly ist schon etwas anders und komplexer als eine pure Milchsäurezugabe. Dennoch insgesamt sehr reintönig.

Ich bin begeistert :thumbup

Schöne Grüße
René
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