Bamberg - Fränkisches Bierparadies nur mit ausgefeiltem Zeitplan?

Hier kommen Infos hin, wenn es darum geht, Reisen zum Thema Bier zu unternehmen.
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Nicolax
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Bamberg - Fränkisches Bierparadies nur mit ausgefeiltem Zeitplan?

#1

Beitrag von Nicolax » Mittwoch 28. März 2018, 16:28

Grüßt euch,

ich möchte euch an dieser Stelle ein paar Eindrücke meines Wochenendausfluges nach Bamberg schildern. Meine Freundin hat mir diesen Ausflug zum Geburtstag geschenkt, leider hatten wir nur den Samstag über Zeit und konnten nicht über Nacht bleiben. Sie hat im Vorfeld bei einigen (vor allem bekannten) Brauerein und Braugaststätten nach einer Führung gefragt, leider haben aber alle abgelehnt. Lediglich Greifenklau hätte es gemacht, da am Freitag aber Bockbieranstich war, ging es an dem Wochenende leider doch nicht.

Es hat mir dort sehr gut gefallen und es ist echt eine schöne Stadt, die für Bierliebhaber viel zu bieten hat. Was den Tag leider sehr getrübt hat, waren die sehr unterschiedlichen Öffnungszeiten der verschiedenen Örtlichkeiten, was dazu führte, dass wir ziemlich viel rumgelaufen sind und mehrfach vor verschlossenen Türen standen. Dazu mehr in den einzelnen Stationen.

So sah unser Tag aus:

Ankunft gegen Mittag am Bamberger Hauptbahnhof.

1. Station (da nur bis 14 Uhr geöffnet): Fanshop der Mälzerei Weyermann mit Verkostung ihres "Rye-PAs" (kerniges, hopfiges Bier, sehr lecker; das Rezept zum nachbrauen gab es dazu) und einem mediterranen Pils mit italienischem Malz und slowenischem Hopfen. Ein paar Flaschen zum Mitnehmen gekauft.

2. Station: Brauereigastätte Spezial für das erste Rauchbier (Märzen). Nicht so schwer und speckig wie Schlenkerla. Der Plan, hier Mittag zu essen scheiterte, da auch nur bis 14 Uhr geöffnet.

3. Station: Spezi(al)-Keller Biergarten, auf Empfehlung wegen des leckeren "Gezupften". Leider erneut erfolglos, öffnete erst um 15 Uhr.

4. Station: Mit knurrendem Magen zu Greifenklau, dort ein Helles und den sehr leckeren, kupferfarbenen und leicht hopfigen Maibock probiert, sowie eine Kleinigkeit gegen den Hunger. Da hier der Biergarten trotz relativ gutem Wetter nicht offen war, entschieden, nochmal zum Spezikeller zu gehen und in der Sonne was ordentliches zu essen.

5. Station: Wieder Spezikeller, diesmal offen. Nochmal ein Spezial Rauchbier, dazu Gezupfter und Limburger. Mussten uns dann leider schon wieder beeilen, um noch rechtzeitig ins Brauereimuseum zu kommen.

6. Station (kurz nach 16 Uhr): Fränkisches Brauereimuseum, nach zügigem Fußmarsch. Doch obwohl man uns gesagt hat, man könne die Ausstellung in einer Stunde gut schaffen, war das Museum bereits geschlossen, statt bis 17 Uhr offen zu sein. Sehr enttäuschend!

7. Station: Braunbier im Klosterbräu

8. Station: Nach gemütlichem Spaziergang durch die Altstadt ging es dann zu Mahrs Bräu. Überflüssig zu erwähnen, dass uns das vielgelobte Pils der Brauerei Keesmann verwehrt blieb, auch hier war um 14 Uhr Feierabend. Nach etwas warten dann einen Platz ergattert (Reservieren hätte man am Vormittag machen müssen) und zum krönenden Abschluss noch ein "U" verkostet, natürlich mit Schäuferla. Abends ging es dann wieder nach Hause.

Zu den Kapriolen mit den unterschiedlichen Öffnungszeiten: Vielleicht hat man als "Großstädter" da zu hohe Erwartungen, aber ich verstehe nicht ganz, warum mehrere große und bekannte Brauereigaststätten am Samstag um 14 Uhr schließen. Klar, sie sind Inhaber-geführt, die Leute wollen auch mal frei haben und das Wochenende genießen, aber das klingt schon sehr nach "wegen Reichtum geschlossen". Dadurch sind die anderen Gasthäuser aber dann nur noch voller.

Insgesamt hat es mir aber trotzdem gut gefallen, leider war der Mehrwert aus Hobbybrauer-Sicht eher gering, aber mit etwas besserer Planung, mehr Zeit oder auch in Form einer Radtour zu den kleineren Brauereien im Umland lohnt sich ein erneuter Besuch ganz bestimmt.

Viele Grüße
Nico

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Re: Bamberg - Fränkisches Bierparadies nur mit ausgefeiltem Zeitplan?

#2

Beitrag von Ladeberger » Mittwoch 28. März 2018, 21:06

Hallo Nico,

ich war bisher dreimal in Bamberg, kenne die ulkigen Öffnungszeiten und stand auch schon vor verschlossener Türe. Aber da die meisten Gaststätten ihre Öffnungszeiten im Netz haben, weiß man das für den nächsten Besuch.

Den Samstagabend kann man z.B. zum Anlass nehmen, die lohnenswerten Brauereigaststätten im Umland zu erkunden. Vorsicht: Dort sind die Homepages oftmals nicht aktualisiert und es lohnt sich bei weiterer Anreise ein Anruf. Stand bei Brauerei Knobloch nach längerer Wanderung ebenfalls schon durstig vor der Türe - Urlaub.

Gruß
Andy

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Re: Bamberg - Fränkisches Bierparadies nur mit ausgefeiltem Zeitplan?

#3

Beitrag von Kurt » Mittwoch 28. März 2018, 21:38

Das ist ja wie in Belgien :) Muss wohl vom reichlichen Bierkonsum kommen...

suttnbräu
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Re: Bamberg - Fränkisches Bierparadies nur mit ausgefeiltem Zeitplan?

#4

Beitrag von suttnbräu » Donnerstag 29. März 2018, 06:00

Hallo Nico,
Falls es euch nochmal in den Bamberger Raum verschlägt, und Du Interesse an Brauereiführungen hast, probier es doch mal hier.https://www.drei-kronen.de/brauerei/bra ... ichtigung/
Kleine Gasthausbrauerei mit Sortiment vo Lager bis IPA.
Da es sich aber um einen Familiebetrieb handelt, würde ich auch einen Termin vereinbaren.
Gruß aus Memmmelsdorf,
Thomas
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Zitat Schwester Doris Braumeisterin in Mallersdorf

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Re: Bamberg - Fränkisches Bierparadies nur mit ausgefeiltem Zeitplan?

#5

Beitrag von danieldee » Donnerstag 29. März 2018, 07:31

Nicolax hat geschrieben:
Mittwoch 28. März 2018, 16:28
Grüßt euch,

ich möchte euch an dieser Stelle ein paar Eindrücke meines Wochenendausfluges nach Bamberg schildern. Meine Freundin hat mir diesen Ausflug zum Geburtstag geschenkt, leider hatten wir nur den Samstag über Zeit und konnten nicht über Nacht bleiben. Sie hat im Vorfeld bei einigen (vor allem bekannten) Brauerein und Braugaststätten nach einer Führung gefragt, leider haben aber alle abgelehnt. Lediglich Greifenklau hätte es gemacht, da am Freitag aber Bockbieranstich war, ging es an dem Wochenende leider doch nicht.

Es hat mir dort sehr gut gefallen und es ist echt eine schöne Stadt, die für Bierliebhaber viel zu bieten hat. Was den Tag leider sehr getrübt hat, waren die sehr unterschiedlichen Öffnungszeiten der verschiedenen Örtlichkeiten, was dazu führte, dass wir ziemlich viel rumgelaufen sind und mehrfach vor verschlossenen Türen standen. Dazu mehr in den einzelnen Stationen.

So sah unser Tag aus:

Ankunft gegen Mittag am Bamberger Hauptbahnhof.

1. Station (da nur bis 14 Uhr geöffnet): Fanshop der Mälzerei Weyermann mit Verkostung ihres "Rye-PAs" (kerniges, hopfiges Bier, sehr lecker; das Rezept zum nachbrauen gab es dazu) und einem mediterranen Pils mit italienischem Malz und slowenischem Hopfen. Ein paar Flaschen zum Mitnehmen gekauft.

2. Station: Brauereigastätte Spezial für das erste Rauchbier (Märzen). Nicht so schwer und speckig wie Schlenkerla. Der Plan, hier Mittag zu essen scheiterte, da auch nur bis 14 Uhr geöffnet.

3. Station: Spezi(al)-Keller Biergarten, auf Empfehlung wegen des leckeren "Gezupften". Leider erneut erfolglos, öffnete erst um 15 Uhr.

4. Station: Mit knurrendem Magen zu Greifenklau, dort ein Helles und den sehr leckeren, kupferfarbenen und leicht hopfigen Maibock probiert, sowie eine Kleinigkeit gegen den Hunger. Da hier der Biergarten trotz relativ gutem Wetter nicht offen war, entschieden, nochmal zum Spezikeller zu gehen und in der Sonne was ordentliches zu essen.

5. Station: Wieder Spezikeller, diesmal offen. Nochmal ein Spezial Rauchbier, dazu Gezupfter und Limburger. Mussten uns dann leider schon wieder beeilen, um noch rechtzeitig ins Brauereimuseum zu kommen.

6. Station (kurz nach 16 Uhr): Fränkisches Brauereimuseum, nach zügigem Fußmarsch. Doch obwohl man uns gesagt hat, man könne die Ausstellung in einer Stunde gut schaffen, war das Museum bereits geschlossen, statt bis 17 Uhr offen zu sein. Sehr enttäuschend!

7. Station: Braunbier im Klosterbräu

8. Station: Nach gemütlichem Spaziergang durch die Altstadt ging es dann zu Mahrs Bräu. Überflüssig zu erwähnen, dass uns das vielgelobte Pils der Brauerei Keesmann verwehrt blieb, auch hier war um 14 Uhr Feierabend. Nach etwas warten dann einen Platz ergattert (Reservieren hätte man am Vormittag machen müssen) und zum krönenden Abschluss noch ein "U" verkostet, natürlich mit Schäuferla. Abends ging es dann wieder nach Hause.

Zu den Kapriolen mit den unterschiedlichen Öffnungszeiten: Vielleicht hat man als "Großstädter" da zu hohe Erwartungen, aber ich verstehe nicht ganz, warum mehrere große und bekannte Brauereigaststätten am Samstag um 14 Uhr schließen. Klar, sie sind Inhaber-geführt, die Leute wollen auch mal frei haben und das Wochenende genießen, aber das klingt schon sehr nach "wegen Reichtum geschlossen". Dadurch sind die anderen Gasthäuser aber dann nur noch voller.

Insgesamt hat es mir aber trotzdem gut gefallen, leider war der Mehrwert aus Hobbybrauer-Sicht eher gering, aber mit etwas besserer Planung, mehr Zeit oder auch in Form einer Radtour zu den kleineren Brauereien im Umland lohnt sich ein erneuter Besuch ganz bestimmt.

Viele Grüße
Nico
Servus,

dazu muss man erwähnen dass man aber auch unter der Woche bis Abends immer ein Bier bekommt!
Als Bamberger weiß man das natürlich mit den Öffnungszeiten.
Ein Grund dafür ist der erhöhte Sauftourismus in Bamberg. Die Wirte haben haben da einfach keinen Bock drauf.
Nichtsdestotrotz konntest du ja einen Einblick in das Biervana haben.
Wenn du nochmal kommst meld dich mal, vielleicht schafft man es ja auch a Seidla.

By the way, es heisst GeRupfter.

Grüße,
Daniel
"Bier ist der überzeugende Beweis dafür,
dass Gott den Menschen liebt und ihn glücklich sehen will"
Benjamin Franklin

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Re: Bamberg - Fränkisches Bierparadies nur mit ausgefeiltem Zeitplan?

#6

Beitrag von Nicolax » Mittwoch 4. April 2018, 14:12

suttnbräu hat geschrieben:
Donnerstag 29. März 2018, 06:00
Kleine Gasthausbrauerei mit Sortiment vo Lager bis IPA.
Davon hatte ich im Forum auch schon gelesen, liegt aber wenn man nur zu Fuß unterwegs ist doch etwas zu weit außerhalb
danieldee hat geschrieben:
Donnerstag 29. März 2018, 07:31
Ein Grund dafür ist der erhöhte Sauftourismus in Bamberg. Die Wirte haben haben da einfach keinen Bock drauf.
Ok, das leuchtet ein, Samstag abend fallen die ganzen Horden ein, Junggesellenabschiede etc; da waren am Schlenkerla auch eine ganze Menge die mit den Gläsern vor der Wirtschaft rumstanden. Für den genussvollen Konsum eines Hobbybrauers ist das natürlich trotzdem schade :Wink
danieldee hat geschrieben:
Donnerstag 29. März 2018, 07:31
By the way, es heisst GeRupfter.

Klar, sorry, meinte natürlich Gerupfter. Ich sage einfach fränkischer Obazda und hoffe nicht gesteinigt zu werden :P

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Alien_TM
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Re: Bamberg - Fränkisches Bierparadies nur mit ausgefeiltem Zeitplan?

#7

Beitrag von Alien_TM » Mittwoch 4. April 2018, 16:11

Nicolax hat geschrieben:
Mittwoch 4. April 2018, 14:12
... Obazda und hoffe nicht gesteinigt zu werden :P
Du hattest zwar keinen Ärger, dafür aber die Wirte. In den Zoiglstuben heissen die jetz "O-Käse", "Zoigl-Bazi" usw.

weil...

http://www.sueddeutsche.de/bayern/bayer ... -1.3613189
https://www.welt.de/regionales/bayern/a ... bazda.html


...Alex

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Re: Bamberg - Fränkisches Bierparadies nur mit ausgefeiltem Zeitplan?

#8

Beitrag von steko » Donnerstag 5. April 2018, 09:18

Ich komme aus der Nähe von Düsseldorf und fühle mich daher bierkulinarisch nicht schlecht aufgehoben. Trotzdem lautet meine Devise: Einmal im Jahr sollte man nach Bamberg!

Die Stadt selber und das Umland sind einfach zum Erholen geschaffen! Und wenn man sich bei einer Wanderung das Bier quasi "erläuft" schmeckt es umso besser!

Ein absolutes Highlight für mich war der Bockbier-Anstich im Klosterbräu. Sagenhaft, was da los war :Drink

Dieses Jahr wird es Bayreuth statt Bamberg. Freue mich aber genauso drauf :-)

Gruß Stephan

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Re: Bamberg - Fränkisches Bierparadies nur mit ausgefeiltem Zeitplan?

#9

Beitrag von colonelhartie » Donnerstag 5. April 2018, 12:23

Hallo Nico,

ja, so ein Besuch muss in der Tat vorbereitet sein. Ich organisiere öfters Bierwanderungen für Kollegen, auch nach Bamberg. Ein Bier bekommst Du zwar immer, aber warme Küche gibt es meist nur bis 14.00 Uhr (Mahrs Bräu hat aber immer Bratwürste anzubieten). Meine Kollegen würden mich wahrscheinlich lynchen, wenn ich das Schäuferla in einer Gaststätte anpreise und bei Ankunft die Küche zu ist :Smile

Küchenzeiten sind aber auf den meisten Internetseiten aufgezeigt, nur bei Urlaubszeiten, wie Andy in #2 schon schrieb, hapert es ein wenig...ist mir mal bei der Brauerei Alt in Dietzhof passiert. :crying

Drei Kronen in Memmelsdorf, wie Thomas in #4 schon schrieb, ist ganz wunderbar für eine Brauereiführung...die Brauerei hat noch ein kupfernes Kühlschiff und einen - freilich nicht mehr betriebenen - historischen Eisturm. Der Seniorchef gab uns die Führung selbst, in fränkischer Tracht und Dreispitz mit viel Humor und Geschichten aus der alten Zeit, derweil seine Tochter (eine der HolladieBierFeen) am nächsten Sud werkelte.

Ich denke, Du solltest schon noch einmal nach Bamberg kommen. Ersatzweise zu Weihermann Malz gibt es gleich um die Ecke den Hopfengarten, einen Gartenbaubetrieb, der u.a. Hopfen anbaut und beispielsweise Keesmann Biere damit stopft: Hat schon was auf einer Biergarnitur im Gewächshaus zu sitzen und ein Bier zu trinken. Jeweils Keesmann und Mahrs wie auch Greifenklau liegen bei der Planung ein wenig ab vom Schuß, dadurch geht natürlich immer ein wenig Wegzeit verloren. Eine gute Möglichkeit wenn die Zeit drängt, ist im Sternla, der ältesten Wirtschaft Bambergs, einzukehren. Dort gibt es Mahrs, Keesmann, Spezial und Huppendorfer vom Fass...(und die beste Leberwurst). Bei Buchung eine Woche im Voraus stellen sie Dir auch gerne ein 10, 20 oder 30 Liter Faß direkt auf den Tisch. Auch nett, und recht nahe am Bahnhof ist das Café Abseits mit einer gediegenen Bierauswahl.

Liebe Grüße,
Rudi
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Re: Bamberg - Fränkisches Bierparadies nur mit ausgefeiltem Zeitplan?

#10

Beitrag von muldengold » Donnerstag 5. April 2018, 13:28

Ein paar bierliebende Freunde und ich planen dieses Jahr zu Himmelfahrt den Bierwunderweg nördlich von Bamberg zu wandern:

https://www.franken-bierland.de/wege/bi ... berg-1003/

Da das Stichwort Bamberg gefallen ist, dachte ich dieser Post könnte hier rein gehören. Ist sicher keine extreme sportliche Herausforderung, aber darum geht's ja nicht - wir wollen einfach ganz entspannt den Tag, die Landschaft, die Leute und natürlich das Bier genießen. Wir reisen Mittwoch abend in Bad Staffelstein an und fahren Freitag Vormittag zurück. Kennt den Weg jemand und kann dazu einige Empfehlungen geben? Um Bad Staffelstein gibt es ja eine ganze Reihe an "Bier-Touren" und wir sind da was Abweichungen vom obigen Plan angeht relativ offen:

https://www.bad-staffelstein.de/de/tour ... erwege.php

Danke und Grüße
Sandro

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Re: Bamberg - Fränkisches Bierparadies nur mit ausgefeiltem Zeitplan?

#11

Beitrag von beryll » Dienstag 24. April 2018, 09:01

Wir haben nun auch die Bamberg-Tour machen können und ich kann nichts negatives berichten, ganz im Gegenteil.

Start war bei uns nach der Anreise am Freitag eine Stadtführung mit einer kleinen Bierprobe im Ambräusianum. Die nächste Station war die Schlenkerla Rauchbierbrauerei, in welcher ein deftiges Abendessen auf uns wartete. Das Rauchbier dort war definitiv nicht mein Geschmack, das wusste ich aber schon vorher - rumburak hingegen war dem gegenüber sehr positiv gestimmt - Geschmäcker halt ;-)
Danach haben wir den Abend mit diversen "Stehbieren" ausklingen lassen, der nächste Tag wartete ja schon auf uns.

Samstags ging es mit dem Bus nach Memmendorf in die Drei Kronen Brauerei. Nach einer kurzen Wartezeit und einer sehr köstlichen "flotte Lotte" begrüßte uns der Braumeister zur Brauereiführung. Von dieser Brauerei und ihren Bieren war ich persönlich sehr angetan! Extrem empfehlenswert!
Danach machten wir uns auf den 13-Brauereien-Weg, der von Memmendorf nach Strullendorf führt, Start waren also die Drei Kronen. Von dort aus ging es zur Brauerei Wagner in Merkendorf und dann weiter zur Brauerei Hummel, in welcher wir uns erstmal mit einer zünftigen Brotzeit stärken mussten. Nachdem der Wirt uns eine Zwickel-Mass auf den Tisch stellte, war die Begeisterung am Tisch groß :-)
Weiter ging es nun zur Brauerei Göller und von dort aus zur Brauerei Höhn. Da wir den Weg bewusst auf 12km gekürzt hatten, konnten wir leider nicht mehr auf Höhn's Keller gehen. Von dort aus ging es noch einmal zurück zu den Drei Kronen und dann ab zum Bus, um noch ein wenig von Bamberg geniessen zu können. Nach einer kurzen Rast im Hotel ging es hoch auf den Spezial Keller, welcher wirklich toll gelegen ist und eine schöne Aussicht über Bamberg bietet.... leider nur mit Rauchbier, was meinen Konsum dort schon einschränkte. Das Rauchbier dort ist allerdings wesentlich milder als unten im Schlenkerla. Dort führte uns dann auch unser letzter Weg wieder hin - zur Dominikanerstraße, in welcher wir die Biere der dort ansässigen Brauereien/Brauhäuser geniessen konnten. Um 23 Uhr ist dort allerdings dann Feierabend, diesem muss man sich bewusst sein.

Viele Dinge haben wir nicht machen können, da uns dazu einfach die Zeit gefehlt hat - wir waren nicht bei Weyermann oder im Biermuseum und mit Sicherheit gibt es noch etliche andere Anlaufstellen. Zusammenfassend war das aber ein sehr gelungenes Wochenende, aus dem jeder von uns 5 begeistert zurück in die Heimat gefahren ist. Bamberg ist ein tolles, nettes Städtchen und ich glaube, ich werde dort nicht das letzte Mal gewesen sein. Beim nächsten Mal laufen wir die kompletten 31km des Wanderweges :-)

Jetzt noch ein kleiner Insider: die Möven oben am Hafen fressen einem die Fischbrötchen aus der Hand - trotzdem ist der Blick über das Hafenbecken auf die Alpen richtig toll... und der Müller-Thurgau reicht bis zur Rückfahrt aus :Bigsmile

An der Stelle noch ein ganz herzliches DANKE an rumburak, der die Fahrt dorthin auf die Beine gestellt hat!!!!

VG Peter
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Re: Bamberg - Fränkisches Bierparadies nur mit ausgefeiltem Zeitplan?

#12

Beitrag von colonelhartie » Dienstag 24. April 2018, 12:24

Hallo Peter,

hatte der Spezial Keller kein Spezial Ungespundetes im Ausschank? Das ist das einzige Bier im Spezial-Sortiment, das ohne Rauchmalz gebraut wird.

LG,
Rudi
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Re: Bamberg - Fränkisches Bierparadies nur mit ausgefeiltem Zeitplan?

#13

Beitrag von beryll » Dienstag 24. April 2018, 12:34

Ich hatte nicht bestellt... :-(
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Re: Bamberg - Fränkisches Bierparadies nur mit ausgefeiltem Zeitplan?

#14

Beitrag von Mex2 » Dienstag 19. Juni 2018, 10:35

Moin,

ich habe mal dein Thema ausgegraben und wollte somit meine Meinung teilen, vielleicht kann ich jemandem auch behilflich sein, weil ich vor kurzem auch in Bamberg war. Da war ich im Hotel xxxxxxx, es ist ein 4 Sterne Hotel mit vielen Sehenswürdigkeiten. Man bekommen jeden Tag französische Spezialitäten, feines Obst und selbstgemachte Marmelade. Sie haben auch ein Wellnessbereich mit 2 Pools, unterschiedlichen Saunen wie Kräutersauna, Aromadampfbad, Panorama-Außensauna oder finnische Textilsauna. Man bekommt auch moderne Zimmer mit LCD-Fernseher sowie freien Internetzugang.

Hoffe, dass ich jemanden weitergeholfen habe!

LG
Zuletzt geändert von gulp am Dienstag 19. Juni 2018, 11:02, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Schleichwerbung

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Re: Bamberg - Fränkisches Bierparadies nur mit ausgefeiltem Zeitplan?

#15

Beitrag von danieldee » Dienstag 19. Juni 2018, 10:44

Mex2 hat geschrieben:
Dienstag 19. Juni 2018, 10:35
Moin,

ich habe mal dein Thema ausgegraben und wollte somit meine Meinung teilen, vielleicht kann ich jemandem auch behilflich sein, weil ich vor kurzem auch in Bamberg war. Da war ich im Hotel xxxxxxx, es ist ein 4 Sterne Hotel mit vielen Sehenswürdigkeiten. Man bekommen jeden Tag französische Spezialitäten, feines Obst und selbstgemachte Marmelade. Sie haben auch ein Wellnessbereich mit 2 Pools, unterschiedlichen Saunen wie Kräutersauna, Aromadampfbad, Panorama-Außensauna oder finnische Textilsauna. Man bekommt auch moderne Zimmer mit LCD-Fernseher sowie freien Internetzugang.

Hoffe, dass ich jemanden weitergeholfen habe!

LG
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