Brexit und englische Shops

Hier kommt alles rein, was woanders keinen Platz hat.
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Re: Brexit und englische Shops

#51

Beitrag von 1_Harald » Montag 22. Februar 2021, 18:41

Wie gesagt, ich hatte da mal für die Schweiz recherchiert.
Die Verfahrensweise zum Warenwert unter Anrechnung der Versandkosten entspricht der Zollverordnung.
https://www.zoll.de/DE/Privatpersonen/P ... _node.html

Hinweis: Wenig bekannt, für Geschenksendungen(Privat an Privat) gibt es, nach entsprechender Erklärung, eine Warenwertsfreigrenze von 45 Euro.

MfG Harald
VG, Harald

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Re: Brexit und englische Shops

#52

Beitrag von hkpdererste » Montag 22. Februar 2021, 18:53

Bei dem ganzen hickhack wäre es glaube ich fast einfacher den einen oder anderen einheimischen Shop dazu zu bewegen, die entsprechenden Malze anzubieten.

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Re: Brexit und englische Shops

#53

Beitrag von rakader » Montag 22. Februar 2021, 19:00

hkpdererste hat geschrieben:
Montag 22. Februar 2021, 18:53
Bei dem ganzen hickhack wäre es glaube ich fast einfacher den einen oder anderen einheimischen Shop dazu zu bewegen, die entsprechenden Malze anzubieten.
Darum geht es hier nicht. Es gibt viele Shops in DE, die die gleichen Produkte anbieten. Ewiges Problem ist dabei, dass Du keinen Shop findest, der typisch englische Zutaten und Equipment auf einmal auf Lager hat und die Preisunterschiede mit 100% Aufschlag und mehr happig sind.
Edit: Die England-Gemeinde ist wohl auch zu klein, als dass sich für einen DE-Shop die ganze Produktpalette lohnte.

Es gibt schon berechtigte Gründe, warum die England-Fans unter uns Brauern gerade ab…tzen.
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Re: Brexit und englische Shops

#54

Beitrag von Frudel » Montag 22. Februar 2021, 19:33

Man(n) lernt doch nie aus.
Auch , wenn kostenlos versendet wird und das nachweislich ist - Versandkosten frei Feige zu verteilen ist auch nicht
in Ordung , zumal bei vielen die kostenlosen Versand anbieten die Kosten dafür schon im Angebot enhalten sind.
Nichts gibt es für Umme .......

Es gibt schon Versender in Deutschland die einen großen Teil der englischen Malze abdeckt.
Von nur einem Anbieter wird schwierig
Braumarkt hat eine gute Auswahl , aber doppelt so teuer.
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Re: Brexit und englische Shops

#55

Beitrag von hkpdererste » Montag 22. Februar 2021, 19:45

Braumarkt hat halt auch schon sportliche 9,95€ Versandkosten.

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Re: Brexit und englische Shops

#56

Beitrag von rakader » Montag 22. Februar 2021, 19:46

Nein, stimmt nicht generell. Habe erst heute dort bestellt.
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Re: Brexit und englische Shops

#57

Beitrag von hkpdererste » Montag 22. Februar 2021, 19:52

Ja is gestaffelt ... Bis 30 Dollari bist bei m 10er Versand, was ich schon n bisschen happig finde.
Zuletzt geändert von hkpdererste am Montag 22. Februar 2021, 20:12, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Brexit und englische Shops

#58

Beitrag von rakader » Montag 22. Februar 2021, 19:56

Auf Deutsch? ich bestelle immer 2 Säcke und ein bisschen Kleinkram, da sind die Versandkosten um die 5-7 Euro.
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Re: Brexit und englische Shops

#59

Beitrag von hkpdererste » Montag 22. Februar 2021, 20:12

Ja dann gehts schon wieder. Aber bestell mal ne Hefe und 100g Hopfen dazu, dann bist bei 9,95€.

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Re: Brexit und englische Shops

#60

Beitrag von Bergischer Brauer » Donnerstag 4. März 2021, 07:28

Wir haben letztes Jahr einen Unitank bei Maltmiller bestellt. Dieser wurde auch letztes Jahr bereits versendet, hing dann wegen der Mutationen fest und kam erst im Februar bei uns an. Wir mussten keine zusätzlichen Gebühren durch den Zoll zahlen doch definitiver Prüfung. Ob das daran liegt, dass der Artikel bereits letztes Jahr gekauft und versendet wurde (Übergangsphase galt noch) kann ich natürlich nicht sagen. Preislich lag der Artikel natürlich deutlich über den 22 Euro.
Dieses Jahr wollten wir uns vergrößern und haben um die 6, bis 7000 Euro Investition in Brewtech Artikel bei Malt Miller geplant. Ob das jetzt noch so kommen wird steht natürlich in den Sternen. Der Brexit ist auf jeden Fall ein Loose, Loose, Loose Konzept.

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Re: Brexit und englische Shops

#61

Beitrag von rakader » Donnerstag 4. März 2021, 10:58

Brewtech ist Amiware. Da ist definitiv voller Zollsatz nach dem WTO-Abkommen drauf. Amiware ist vom Brexit-Abkommen ausgeschlossen.
Inzwischen gibt es gute Bezugsquellen für ssBrewtech in deutschen Shops, der Preisvorteil in UK ist mit dem Brexit ohnehin passé. Vorteil von MaltMiller ist nach wie vor das umfassende Angebot.
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Re: Brexit und englische Shops

#62

Beitrag von Johnny H » Samstag 6. März 2021, 00:32

Ich weiß nicht, ob es etwas Neues hinzufügt zu dem, was bereits in diesem Thread gepostet wurde, aber hier ist ein kurzes Facebook-Filmchen über die Vorgänge bei MaltMiller in Bezug auf Lieferungen in die EU. Es geht auf jeden Fall voran.

https://fb.watch/42u79NpSU7/
Jubel erscholl, als sich die Trinker von dem schneidigen, köstlichen, bei dem früher in Pilsen erzeugten nie wahrgenommenen Geschmack überzeugten. Die Geburt des Pilsner Bieres!
(E. Jalowetz, Pilsner Bier im Lichte von Praxis und Wissenschaft, 1930)

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Re: Brexit und englische Shops

#63

Beitrag von rakader » Samstag 6. März 2021, 00:39

Herrlich wie er typisch britisch mit "some complications" anfängt und dann für einen Briten ungewöhnlich schnell die Hosen runter lässt: "really struggled".
Ich finde es hervorragend, dass sich ein Shop überhaupt mal die Mühe macht Transportkosten transparent zu erklären. Sehr sympathisch.

Danke für den Link Johnny
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Re: Brexit und englische Shops

#64

Beitrag von sebschilling » Mittwoch 24. März 2021, 07:49

Keg Kingdom (kegkingdom.co.uk) bietet wieder Lieferungen in die EU an. Das war vor ein paar Wochen noch nicht der Fall. Hab gleich was bestellt, es wurden nur der Warenpreis und die Versandkosten aufgerufen. Keine Einfuhrabgaben. Naja, mal sehen, was der deutsche Zoll draus macht. Ich werde berichten.

Edit: Schreibfehler verbessert

Edit 2: DPD hat sich gemeldet und Einfuhrumsatzsteuer + Verwaltungsgebühr kassiert. Zoll wurde nicht fällig.

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Re: Brexit und englische Shops

#65

Beitrag von Sebasstian » Donnerstag 25. März 2021, 17:11

sebschilling hat geschrieben:
Mittwoch 24. März 2021, 07:49
DPD hat sich gemeldet und Einfuhrumsatzsteuer + Verwaltungsgebühr kassiert.
Danke für das Update.
In welcher Höhe und bei welchem Warenwert?
Grüße,
Sebastian

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Re: Brexit und englische Shops

#66

Beitrag von sebschilling » Donnerstag 25. März 2021, 17:23

Gerne!

Warenwert: 28,74 €

Import VAT (21 %) : 6,04 €
Admin-Fee: 5,00 € + 21% VAT (1, 05 €) =6, 05 €

Insgesamt also 12,09 €.

Happig, aber ich kriege die Sachen nur im UK...

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Re: Brexit und englische Shops

#67

Beitrag von rakader » Donnerstag 25. März 2021, 17:31

Ist Admin-Fee Mindermengenzuschlag? Noch nie gesehen…
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Re: Brexit und englische Shops

#68

Beitrag von Frudel » Donnerstag 25. März 2021, 17:43

sebschilling hat geschrieben:
Mittwoch 24. März 2021, 07:49
Keg Kingdom (kegkingdom.co.uk) bietet wieder Lieferungen in die EU an. Das war vor ein paar Wochen noch nicht der Fall. Hab gleich was bestellt, es wurden nur der Warenpreis und die Versandkosten aufgerufen. Keine Einfuhrabgaben. Naja, mal sehen, was der deutsche Zoll draus macht. Ich werde berichten.

Edit: Schreibfehler verbessert

Edit 2: DPD hat sich gemeldet und Einfuhrumsatzsteuer + Verwaltungsgebühr kassiert. Zoll wurde nicht fällig.
Zoll kommt erst bei 150 Okken druff

Mein Gott , wenn ich das sehe so ein verdammter Bockmist !!!
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Re: Brexit und englische Shops

#69

Beitrag von renzbräu » Donnerstag 25. März 2021, 18:54

rakader hat geschrieben:
Donnerstag 25. März 2021, 17:31
Ist Admin-Fee Mindermengenzuschlag? Noch nie gesehen…
administration fee = Verwaltungsgebühr
Sowas verlangt dhl seit einiger Zeit auch, wenn es um Zollabfertigung und kassieren geht (war Canada, nicht GB und ein Versehen beim Bestellen und nicht ich...).
Gott gebe Glück und Segen drein!
Johannes

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Re: Brexit und englische Shops

#70

Beitrag von 1_Harald » Donnerstag 25. März 2021, 19:03

rakader hat geschrieben:
Donnerstag 25. März 2021, 17:31
Ist Admin-Fee Mindermengenzuschlag? Noch nie gesehen…
Das Transportunternehmen erbringt für das Zollverfahren eine vergütungspflichtige Dienstleistung und berechnet eine Gebühr + Mwst.
Bei DPD sind das z.B. "Verwaltungskosten", bei DHL "Zolldienstleistungen".
Bei DPD werden zu allen Gebühren 21% niederländische Mehrwertsteuer fällig, da DPD Waren aus UK über die Niederlanden importiert.
VG Harald

Gerade gesehen, schon von Johannes beantwortet.
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Re: Brexit und englische Shops

#71

Beitrag von inkbob » Sonntag 4. Juli 2021, 13:51

Man kann Gluck haben, oder eben nicht...

habe neulich eine kleine Menge Malz und Hopfen bei Malz Miller bestellt (7 kg Malz, 200g Hopfen).
Warenwert 21,14 GBP
Versandkosten 18,50 GBP

Bei Malt Miller ist DHL Express das Standard Versandunternehmen

DHL "Service fees" inkl. MwSt. 14,88 EUR
Zollbedingte Lagerungskosten 41,20 EUR (hier habe ich vergebens versucht gegen zu argumentieren, da ich mMn nicht rechtzeitig Informiert wurde)
Zoll 1,98 EUR
EUSt. 33,80 EUR

also ugf. 140 EUR für mein beliebte Englische Brown Malt und Mild Ale Malt und ein wenig Challenger und EKG Hopfen...

Erstens wollten sie ein Äquivalenzbescheinigung, was sie eigentlich für diese Menge Hopfen nicht brauchen (dafür auch eine Menge e-Mail Korrespondenz gebraucht), dann habe ich selber einen Fehler gemacht, weil man die Warenwerte und Mengen selber in so ein Onlineformular ausfüllen muss (sie wollen wegen Brexit auch kein Englisch mehr verstehen... yeah, right...).
Und um Einspruch zu heben, mit der Hoffnung auf reduzierte Lagerkosten, oder EU Steuer, müsste man zusätzlich ein Service Fee von 50 Euro an DHL zahlen (oder selber mit Zoll machen).

ab dem 01. Juli gäbe es irgendeine neue Regelung, aber das wäre in meinem Fall nicht zutreffend. und ich habe jetzt keine Lust mehr mich deswegen schlau zu machen.

Natürlich hatte ich Pech, es muss nicht allen so gehen. Aber auch die Zeitverlust muss man mitrechnen, wenn man mit DHL oder dem Zollamt was kommunizieren muss. Selbsterklärend ist das auch alles nicht. Ich habe einen kurzen Lehrgang in Europäische Recht schnell zulegen müssen.

Also ich selber kann nur hoffen, dass die deutsche bzw. europäische Onlineshops bald mehr Sortiment aufnehmen in Sachen Britische Malzsorten.

und blöd, wenn etwas mit mein Mild Ale schief geht... mit Rohstoffkosten bei 5 EUR pro Liter!

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Re: Brexit und englische Shops

#72

Beitrag von rakader » Sonntag 4. Juli 2021, 13:59

Das heißt, es kam zu den Versandosten nochmals ein DH Service fee obendrauf? Mit wem hast Du korrespondiert - mit dem Zoll oder DHL? Unter diesem Service verstehe ich eigentlich die Dienstleistung, mit der DHL die Zollformalitäten erledigt. Normalerweise sind das 6 Euro, evt. ist es wegen des Gewichts höher.

Gottseidank hatte ich mich mit Mild Malt noch vor dem Brexit eingedeckt. Lange Rede - die Quelle UK ist damit einfach dicht. Wir müssen wohl warten, bis sich spezielle Zollwarendienstleister etablieren, wie es bei der Schweiz schon lange üblich ist. Meinem Wissen nach stehen die ohnehin in den Startlöchern, um mit ihrem Know-How auch in UK zu expandieren. Der Spiegel berichtete vor einiger Zeit darüber.

Edit: Vielleicht liest hier ein Schweizer Braukollege mit und teilt uns seine Erfahrungen mit.
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Re: Brexit und englische Shops

#73

Beitrag von 1_Harald » Sonntag 4. Juli 2021, 17:53

Ab 01.07.21 entfällt die Einfuhrsteuerfreigrenze von 22 Euro, alle Importe aus Nicht- EU sind ab 0 Euro steuerpflichtig.
VG, Harald

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#74

Beitrag von rakader » Sonntag 4. Juli 2021, 17:55

Das ist vor allem auf China gemünzt. Die Bagatellgrenze ist 1 Euro.
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Re: Brexit und englische Shops

#75

Beitrag von hkpdererste » Sonntag 4. Juli 2021, 18:04

Soll heißen, wenn ich für 3,50€ über Amazon beim Chinamann was bestelle, darf ich dafür dann aufs Zollamt fahren und das ganze abholen?

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#76

Beitrag von rakader » Sonntag 4. Juli 2021, 18:06

hkpdererste hat geschrieben:
Sonntag 4. Juli 2021, 18:04
Soll heißen, wenn ich für 3,50€ über Amazon beim Chinamann was bestelle, darf ich dafür dann aufs Zollamt fahren und das ganze abholen?
Nein. Lies mal die Wochenendeausgaben von FAZ, SZ, Spiegel - da ist alles erläutert. DHL übernimmt das in den meisten Fällen für Dich, berechnet dann aber noch eine Servicepauschale, die bei 6,00 € beginnt.
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Re: Brexit und englische Shops

#77

Beitrag von hkpdererste » Sonntag 4. Juli 2021, 18:07

Hast du n Link greifbar?

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#78

Beitrag von rakader » Sonntag 4. Juli 2021, 18:11

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Re: Brexit und englische Shops

#79

Beitrag von metaler143 » Sonntag 4. Juli 2021, 18:48

hkpdererste hat geschrieben:
Sonntag 4. Juli 2021, 18:04
Soll heißen, wenn ich für 3,50€ über Amazon beim Chinamann was bestelle, darf ich dafür dann aufs Zollamt fahren und das ganze abholen?
Bei 3,50 Euro noch nicht, da die Einfuhrumsatzsteuer darauf kleiner 1 Euro ist. Es werden also keinerlei Abgaben fällig.
Ansonsten wird es ablaufen wie von rakader geschrieben: DHL geht für dich in Vorkasse und verlangt dafür 6 Euro Servicepauschale.

Ergänzung: Laut diesem Artikel soll es aber möglich sein, durch eine Anmeldung beim Zoll der Servicepauschale der Transporterunternehmen entgehen zu können. Sendungen werden dann ohne Abfuhr der Einfuhrumsatzsteuer freigegeben und diese muss im Nachgang beim Zoll bezahlt werden.

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Re: Brexit und englische Shops

#80

Beitrag von Frudel » Sonntag 4. Juli 2021, 20:49

So wie es aussieht erst ab Januar 2022 und bis maximal 150 Euro
Ich habe auch bei Maltmiller bestellt mir kommt jetzt schon das Grausen….
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Re: Brexit und englische Shops

#81

Beitrag von 1_Harald » Montag 5. Juli 2021, 10:53

Diese Neuregelung zum "Schutz" des EU- Binnenmarktes erfreut die Finanzbehörden, den gemeinen Steuerpflichtigen nicht.
Abzuwarten ist ob die Servicepauschale bei den beauftragten Dienstleister dem Grunde nach zu entrichten ist, also auch bei einer Negativprüfung.
Aus meiner Sicht sind Importe aus allen Ländern außerhalb der EU betroffen, auch wenn es gesonderte Postverkehrsabkommen gab (China,USA).

Für britische Produkte habe ich in irländischen Braushops preislich interessante Artikel gesehen.
Die versenden nach Deutschland, allerdings sind die Versandkosten, z. B. mit DHL Express, relativ hoch.
Zuletzt geändert von 1_Harald am Montag 5. Juli 2021, 14:26, insgesamt 2-mal geändert.
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#82

Beitrag von rakader » Montag 5. Juli 2021, 10:58

1_Harald hat geschrieben:
Montag 5. Juli 2021, 10:53
Diese Neuregelung zum "Schutz" des EU- Binnenmarktes erfreut die Finanzbehörden, den gemeinen Steuerpflichtigen nicht.
Abzuwarten ist ob die Servicepauschale durch den beauftragten Dienstleister dem Grunde nach zu entrichten ist, also auch bei einer Negativprüfung.
Aus meiner Sicht sind Importe aus allen Ländern außerhalb der EU betroffen, auch wenn es gesonderte Postverkehrsabkommen gab (China,USA).

Für britische Produkte habe ich in irländischen Braushops preislich interessante Artikel gesehen.
Die versenden nach Deutschland, allerdings sind die Versankosten, z. B. mit DHL Express, relativ hoch.
Die gesonderten Postverkehrsabkommen gibt es immer noch. Das ist letztlich der Grund für die Neuregelung, um Missbrauch zu unterbinden. Denn nach dem Abkommen des Weltpostvereins wird China immer noch als Dritteweltland eingestuft und genießt dadurch Vorzugsbehandlung.

Hast Du einen Link für einen irischen Shop?
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Re: Brexit und englische Shops

#83

Beitrag von Shenanigans » Montag 5. Juli 2021, 11:45


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Re: Brexit und englische Shops

#84

Beitrag von 1_Harald » Montag 5. Juli 2021, 14:13

Hallo Radulph,

Auch wie oben.
Ohne Zoll und Steuer, teilweise etwas höhere Versandkosten, bitte aber die Einfuhrmengen beachten.

https://www.homebrewwest.ie/
https://www.geterbrewed.ie/
https://www.mybeerandwine.ie/
https://www.homebrew.ie/

Ich musste erst am PC die Liste suchen.
VG, Harald

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Re: Brexit und englische Shops

#85

Beitrag von §11 » Montag 5. Juli 2021, 16:39

Abzuwarten ist ob die Servicepauschale bei den beauftragten Dienstleister dem Grunde nach zu entrichten ist, also auch bei einer Negativprüfung.
Aus meiner Sicht sind Importe aus allen Ländern außerhalb der EU betroffen, auch wenn es gesonderte Postverkehrsabkommen gab (China,USA).
Ich weiß nicht ob das immer noch so ist, aber das war das was mich am meisten genervt hat. Als ich 2008-09 in der Schweiz gewohnt habe, waren auf allen Paketen aus Deutschland eine 10 CHF „Zollvorstellungsgebühr“ fällig. Meiner Meinung nach ziemlich frech, weil die auch fällig wurde wenn das Paket nicht zollpflichtig war.

Gruß

Jan
„porro bibitur!“
Die Seite zum Buch "Bier brauen" https://www.jan-bruecklmeier.com/
Die Seite zur HBCon https://heimbrauconvention.de/
https://headlessbrewer.wordpress.com/

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#86

Beitrag von rakader » Montag 5. Juli 2021, 16:55

§11 hat geschrieben:
Montag 5. Juli 2021, 16:39
Abzuwarten ist ob die Servicepauschale bei den beauftragten Dienstleister dem Grunde nach zu entrichten ist, also auch bei einer Negativprüfung.
Aus meiner Sicht sind Importe aus allen Ländern außerhalb der EU betroffen, auch wenn es gesonderte Postverkehrsabkommen gab (China,USA).
Ich weiß nicht ob das immer noch so ist, aber das war das was mich am meisten genervt hat. Als ich 2008-09 in der Schweiz gewohnt habe, waren auf allen Paketen aus Deutschland eine 10 CHF „Zollvorstellungsgebühr“ fällig. Meiner Meinung nach ziemlich frech, weil die auch fällig wurde wenn das Paket nicht zollpflichtig war.

Gruß

Jan
Das hatte ich bei meinen Bestellungen aus der Schweiz 2016-18 beim Brau- und Rauchshop nicht (mehr). Wie weiter oben angeteast: Es gibt inzwischen privat geführte Zolllager, die viele Restriktionen umgehen. Vielleicht hängt es damit zusammen. Zum Beispiel ist Basel auf deutscher Seite umgeben davon. Wie das praktisch umgesetzt wird, ist wohl auch ein Betriebsgeheimnis dieser Spezialisten.

Gruß
Radulph
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Re: Brexit und englische Shops

#87

Beitrag von rakader » Montag 5. Juli 2021, 18:39

Ich danke Euch für die Links. Das Angebot der irischen Shops ist deutlich dünner als der englischen. Leider ist mein geliebtes Mild Malt nicht dabei. Was die Versandkosten anlangt, ich denke das wird kundenfreundlicher wie auch in anderen Ländern werden, sollte das Kundeninteresse steigen. Ähnliches war gerade in Polen zu beobachten. Immerhin: Lieferungen aus Irland sind jetzt schon billiger als aus Italien. Warten wir's ab :Smile
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Re: Brexit und englische Shops

#88

Beitrag von hkpdererste » Montag 5. Juli 2021, 19:40

Führt denn einer der Shops Malze von deinem bevorzugten Hersteller? Falls ja - anfragen kostet nix und teurer als die 140€ bei 20€ Warenwert die oben erwähnt wurden wirds wohl kaum sein.

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Re: Brexit und englische Shops

#89

Beitrag von inkbob » Montag 5. Juli 2021, 21:51

sorry, aber Nebenfrage an Radulph,

was magst du so an dem Mild Ale Malt? Ich bin nur neugierig. ich habe es einmal benutzt und will jetzt wieder.

ich habe Warminster floor malted Mild bestellt und wenn auf die Warminster Seite geschaut habe, waren interessanterweise die Eckdaten von Mild Ale Malt und ihr eigenes Vienna Malz genau gleich. siehe hier

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Re: Brexit und englische Shops

#90

Beitrag von rakader » Montag 5. Juli 2021, 21:52

Danke, ich habe schon einen Tipp für mein Mild Malt bekommen. Aus Italien. In den irischen Shops habe ich bisher nur eine Eigenmarke gesehen, alles andere importiert. Wenn aber ein Shop gerade mal 2 Basismalze hat, habe ich keine Hoffnung, dass da mehr geht.
inkbob hat geschrieben:
Montag 5. Juli 2021, 21:51
sorry, aber Nebenfrage an Radulph,

was magst du so an dem Mild Ale Malt? Ich bin nur neugierig. ich habe es einmal benutzt und will jetzt wieder.

ich habe Warminster floor malted Mild bestellt und wenn auf die Warminster Seite geschaut habe, waren interessanterweise die Eckdaten von Mild Ale Malt und ihr eigenes Vienna Malz genau gleich. siehe hier
Das Warminster Mild Malt verwende ich auch. Die Eckdaten kenne ich nicht, wohl aber seinen Geschmack. Der ist eben leicht nussig, wenn er in höherer Konzentration eingesetzt wird. Ich kenne Aussagen von Braukollegen, die deswegen enttäuscht waren, weil sie den Unterschied nicht schmeckten, andere, gerade bei historischen englischen Bieren, schwören darauf; vielleicht hängt es mit dem Schüttungsanteil zusammen. Ich bin aber kein Malzexperte. Ich selber mache mehrere Russian Imperial Stouts damit, Wee Heavy, Pumpkin Ale und British Brown Ale und schwöre drauf. Zusammen mit englischem Pale Ale oder Maris Otter harmoniert es perfekt.

Edit: Die Liste kenne ich doch, mir ist der Gleichklang nur noch nie aufgefallen. Ich denke nicht, dass die Zahlen dort etwas über den Geschmack aussagen.
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Re: Alternative Shops und Quellen nach dem Brexit

#91

Beitrag von rakader » Dienstag 6. Juli 2021, 19:46

Hier noch etwas zu Deiner Nebenfrage, @inkobob - gerade gefunden:
Bildschirmfoto 2021-07-06 um 19.45.02.png
von Thomas Fawcett - es gibt leichte Unterschiede:
Bildschirmfoto 2021-07-06 um 19.47.57.png
Edit: Gerade gefunden - Mild Malt gibt es in Polen - relativ günstig: https://twojbrowar.pl/en/malts#/contry_ ... as_fawcett

Edit: Ich habe den Thread für eine gewisse Zeit umbenannt - derzeit ist es praktikabler nach Alternativen zu suchen.
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Re: Brexit und englische Shops

#92

Beitrag von Frudel » Freitag 9. Juli 2021, 18:41

Die Sachen vom Maltmiller sind angekommen .

Bestellwert £156.16

Zoll (DT) EUR 3,78
Andere Zollabgaben (L1) EUR 0,00
Kapitalbereitstellungsprovision (AV) EUR 14,88
EUSt. (TX) EUR 35,45
Gesamtbetrag EUR 54,11

Bestellung waren Spezialmalze und eine Steuerung für den Grainfather Chiller
Viele Menschen benutzen Informationen und Fakten wie ein Betrunkener einen Laternenpfahl :
Vor allem zur Stütze ihres Standpunktes und weniger zum Beleuchten eines Sachverhaltes.

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Re: Brexit und englische Shops

#93

Beitrag von rakader » Freitag 9. Juli 2021, 18:54

Danke für die Infos. Ist die Provision die Servicepauschale für Zoll und Co?
Nach Deiner Aufschlüsselung liest sich das alles deutlich entspannter.
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Re: Brexit und englische Shops

#94

Beitrag von Frudel » Freitag 9. Juli 2021, 20:27

So wie ich das sehe sind das die Gebühren , die die DHL abzwackt . Wie sie sich genau zusammensetzt
- keine Ahnung , wenn ich es nicht verpenne und Interesse besteht kann ich auch nachfragen.
Ich habe schon gedacht ich muss mir ne Matratze auf den Rücken binden und anschaffen gehen . das bleibt mir
und meiner Umwelt erspart.....
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Re: Brexit und englische Shops

#95

Beitrag von JackFrost » Freitag 9. Juli 2021, 20:37

Kapitalbereitstellungsprovision (AV) EUR 14,88 ist für das Vorstrecken des Geldes beim Zoll.
Als Geschäftskunde kann man da ein Kundenkonto machen, dann wird das direkt vom Bankkonto abgebucht.

Leider geht das als Privatperson nicht, daher muss man die 14,88 € bezahlen.

Gruß JackFrost
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Re: Brexit und englische Shops

#96

Beitrag von Shenanigans » Mittwoch 21. Juli 2021, 13:36

Die 1kg Hopfen von the Homebrew Company in Ireland sind nicht uninteressant.

https://www.thehomebrewcompany.ie/bulk- ... 7_279.html

1kg Citra fuer 45 Euro, Mosaic und Simcoe fuer je 40.50 Euro z.B.
Die jahrgang steht aber nicht dabei :Grübel
Alle 100g Packungen sind aber von 2020.

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#97

Beitrag von rakader » Mittwoch 21. Juli 2021, 13:45

Shenanigans hat geschrieben:
Mittwoch 21. Juli 2021, 13:36
Die 1kg Hopfen von the Homebrew Company in Ireland sind nicht uninteressant.

https://www.thehomebrewcompany.ie/bulk- ... 7_279.html

1kg Citra fuer 45 Euro, Mosaic und Simcoe fuer je 40.50 Euro z.B.
Die jahrgang steht aber nicht dabei :Grübel
Alle 100g Packungen sind aber von 2020.
Das ist konkurrenzlos günstig. Vielen Dank für den Tipp!
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Re: Brexit und englische Shops

#98

Beitrag von Shenanigans » Donnerstag 22. Juli 2021, 08:43

Bitteschoen.

Ich weiss immernoch nicht ob die von 2020 sind.
Ich habe per email angefragt obwohl ich sollte im Moment kein Hopfen mehr kaufen weil ich schon um die 10kg im gefrierschrank habe. :redhead

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Re: Brexit und englische Shops

#99

Beitrag von Shenanigans » Donnerstag 22. Juli 2021, 11:02

Shenanigans hat geschrieben:
Donnerstag 22. Juli 2021, 08:43
Bitteschoen.

Ich weiss immernoch nicht ob die von 2020 sind.
Ich habe per email angefragt obwohl ich sollte im Moment kein Hopfen mehr kaufen weil ich schon um die 10kg im gefrierschrank habe. :redhead
Die haben gerade zuruckgemeldet.
Die hopfen sind von 2020 :Grübel

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Re: Brexit und englische Shops

#100

Beitrag von rakader » Donnerstag 22. Juli 2021, 11:03

Shenanigans hat geschrieben:
Donnerstag 22. Juli 2021, 11:02
Shenanigans hat geschrieben:
Donnerstag 22. Juli 2021, 08:43
Bitteschoen.

Ich weiss immernoch nicht ob die von 2020 sind.
Ich habe per email angefragt obwohl ich sollte im Moment kein Hopfen mehr kaufen weil ich schon um die 10kg im gefrierschrank habe. :redhead
Die haben gerade zuruckgemeldet.
Die hopfen sind von 2020 :Grübel
Bedankt. Es hätte auch nichts gegen 2019 gesprochen.
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