Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

Hier kommt alles rein, was woanders keinen Platz hat.
Dr.Edelherb

Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#201

Beitrag von Dr.Edelherb » Mittwoch 1. November 2017, 01:52

Besser so, nicht das du noch nen Höhenflug bekommst und Anfängern empfiehlst ihr Bier in die Kiesgrube zu werfen..

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#202

Beitrag von Mjoelnir » Mittwoch 1. November 2017, 01:55

Ich würde vermutlich mein eigenes Bier aus meinem Magen in die Kiesgrube werfen
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Grüße
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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#203

Beitrag von Boludo » Mittwoch 1. November 2017, 08:57

Cool Jan, war das im Cedar Point?
Respekt!

Stefan

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#204

Beitrag von tommes » Mittwoch 1. November 2017, 09:14

Boludo hat geschrieben:
Mittwoch 1. November 2017, 08:57
Cool Jan, war das im Cedar Point?
Respekt!

Stefan
Sieht so aus: https://youtu.be/GZS0icVCB80?t=3m29s
Nix für mich.

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#205

Beitrag von Boludo » Mittwoch 1. November 2017, 09:18

Cedar Point ist klasse! Kann ich jedem empfehlen!

Stefan

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#206

Beitrag von §11 » Mittwoch 1. November 2017, 10:51

Boludo hat geschrieben:
Mittwoch 1. November 2017, 08:57
Cool Jan, war das im Cedar Point?
Respekt!

Stefan
Ja. Ich hab da erst nicht wirklich nachgedacht als ich ja gesagt habe :Ahh

Jan
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Die Seite zum Buch "Bier brauen" https://www.jan-bruecklmeier.com/
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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#207

Beitrag von DerBrauregel » Samstag 9. Dezember 2017, 17:01

Mehr in der Abteilung "Nerviges" als in "Katastrophen":

- Beim Braumeister die Bürdenhaube formschlüssig ohne Spalt aufsetzen. Die Würze kocht mit Sicherheit über. Aber nur dann, wenn du nicht danebenstehst. :Mad Seitdem lasse ich einen Spalt von ca. einem Zentimeter und es gibt kein Überkochen mehr. Dann nach Überkochen und der Sauerei Lektion zwei:
- Während des Betriebes beim Braumeister das Bedienfeld der Steuerung sauberwischen. Führt zu wilden Eingaben, bei mir zum Programmabbruch. :Angry Dann Lektion 3:
- Den Beginn des Programms und des Kochvorgangs nicht protokollieren. Mit dem Protokolleintrag der Startzeit lässt sich der Kochvorgang manuell weiterfahren.

Stefan

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#208

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Samstag 9. Dezember 2017, 17:12

Habe heute auch mal wieder eine Heldentat vollbracht. Klassischer Fall von "erst machen, dann drüber nachdenken".
Ich wollte ein ausgegorenes Bier in Kegs schlauchen. Die Kegs zuvor, wie immer, mit Wasser gefüllt und mit CO2 leer gedrückt, damit keine Luft mehr drin ist.
Was sticht mir da ins Auge? Ich hatte meine "Heißdampfmaschine" noch angeschlossen, um den Schlauch und das Abziehrohr zu desinfizieren. Blöde Idee: Eigentlich könntest Du ja noch schnell Heißdampf durch den Zapfkopf ins Keg blasen, wird bestimmt "steriler".....
Jedacht, getan und :Mad2 :Mad2 :Mad2 :Ahh.
Danach war 1A Wasserdampf im Keg, aber kein CO2 mehr. Zurück zu Schritt 1 :Angry
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"Oh, Bier ;-) !"
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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#209

Beitrag von afri » Samstag 9. Dezember 2017, 23:47

Ich habe am Donnerstag die Würze bis zum Kochen erhitzt und bin dann kurz (für ca 30') einkaufen gefahren. Währenddessen hat sich die Hendi aber ausgeschaltet, die Würze war bereits auf 96° gefallen, bis ich sie wieder einschalten konnte.

Irgendwie fiel mir dann ein, dass ich hier sowas schon mal gelesen hatte, finde es aber nicht mehr. Vielleicht im alten Forum? Die Frage ist, nach welcher Zeit schaltet sich das Ding automatisch ab, gefühlt sind es 90 Minuten.

Merke: am besten keine anderen Dinge erledigen wollen, wenn Brautag ist. Eigentlich hatte ich das bereits verinnerlicht, aber angesichts eines neuen Setups die Gefahren unterschätzt, de sowas mit sich bringen kann. Na, immerhin besser, als wenn irgendwas übergekocht wäre :-)
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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#210

Beitrag von brauflo » Sonntag 10. Dezember 2017, 00:22

Ja, das macht die Hendi tatsächlich nach 90 Minuten...
Ist dann erstmal ein "Uuups"-Moment..
Ist mir als sie neu bei mir eingezogen war auch mehrmals unbemerkt passiert seither stelle ich mir einen Wecker..
Einmal ausschalten und wieder an...
Und sie heizt brav weiter...
Geht nur so schlecht vom Einkaufen aus...

Komisch, einen Hockerkocher würden wir nicht eineinhalb Stunden unbeaufsichtigt lassen, bei Strom denken wir an nix Böses.
Nun ist Ausschalten ja immerhin glimpflicher als warmer Abriß...

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#211

Beitrag von Krappi » Montag 11. Dezember 2017, 09:58

Ich drehe die Hendi aus dem Grund grundsätzlich bei Erreichen des wallenden Kochens einmal aus und wieder an. Dann läuft der Abschalttimer wieder von vorne. Aber ich meine es sind 120 Minuten. Während 90 Minuten Kochens hat sich eine frisch eingeschaltete Platte bei mir noch nie wieder abgeschaltet.
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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#212

Beitrag von afri » Montag 11. Dezember 2017, 22:41

OK, ich werde das hoffentlich beherzigen bei den nächsten Suden. Welche Leistung ist bei euch in welchen Mengen nötig, damit es am Kochen bleibt? Diesmal war bei mir zuviel los, als dass ich einen Wert aufschreiben könnte. Ich dachte, mit 2kW wäre ich am Kochen, aber kontrolliert habe ich es nicht.

Durch mangelnden Eiweißtrub/Flocken gehe ich davon aus, dass es während der 90' zu keinem Zeitpunkt richtig kochte, trotzdem das Termometer >99° anzeigte. Muss ich die ganze Zeit 3500 W fahren, damit mein 50-l-Topf kocht? Mein Einkocher von Bielmeyer hat sich mit ca. 1000W zufrieden gegeben für ca. 27l Würze, damit sie wallend kochte. Im Topf auf Hendi hatte ich ca. 40l, ich war also von 2000W ausgegangen, ist das falsch?
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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#213

Beitrag von brauflo » Dienstag 12. Dezember 2017, 07:42

Das kommt ganz stark auf die Umgebungstemperatur und den Wind-Chill an.
Als Terassenbrauer habe ich im Spätherbst meinen 50l Topf noch mit einer Isomatte verwöhnt und musste dennoch voll aufdrehen, damit es wirklich wallend kocht.
In der warmen Waschküche reichen bei mir schon um die 2,5kW.
Wobei ich die Anzeige bei dem Topfdurchmesser eh nicht ablesen kann und einfach nach subjektiven Eindruck aufdrehe.
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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#214

Beitrag von beercan » Dienstag 12. Dezember 2017, 08:05

Bei mir reichen für wallendes Kochen (im Keller) so ca. 2,2 kW aus. Habe einen 50l Topf befüllt mit etwa 35l.
Gruß Robert

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#215

Beitrag von afri » Dienstag 12. Dezember 2017, 09:11

OK, danke, so hatte ich mir das auch vorgestellt. Hat nur leider nicht geklappt. Na, beim nächsten mal...
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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#216

Beitrag von Alt-Phex » Dienstag 12. Dezember 2017, 20:49

brauflo hat geschrieben:
Dienstag 12. Dezember 2017, 07:42
Wobei ich die Anzeige bei dem Topfdurchmesser eh nicht ablesen kann und einfach nach subjektiven Eindruck aufdrehe.
Ich habe mir bei entsprechenden Wattstufen einfach ne Markierung mit einem Edding neben den Drehknopf gemalt. 2kW, 2,5kW, 3kW.
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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#217

Beitrag von tauroplu » Dienstag 12. Dezember 2017, 21:32

Genau so hab ich das auch gemacht, Bernd. Einfach und bewährt.
Beste Grüße
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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#218

Beitrag von afri » Dienstag 12. Dezember 2017, 22:45

Bei mir ist das Gestell für den Topf einen mm höher, als die Platte. So kann ich sie herausziehen und die Anzeige kontrollieren. Kostet sicherlich Wirkungsgrad, aber angezeigt ist besser, als angemalt, jedenfalls nach meiner unbedeutenden Meinung.

Ich traue dem überaus großen Potiknopf nicht, zu oft schon hat sich ein gerade eingestellter Wert von jetzt auf gleich verändert. 100W hin oder her, ich finde das sollte so nicht sein. Der angezeigten Leistung hingegen traue ich schon, MMN wird sich der Entwickler mehr Gedanken um diese Anzeige gemacht haben, als um deren Ansteuerung, zumindest basierend auf meinen bisherigen (relativ geringen) Erfahrungen. Und einmal kurz herausziehen, um die Anzeige kontrollieren zu können, wird dem Sud nicht viel ausmachen, zumal die aktive Zone ja nach wie vor unterm Topf bleibt.
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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#219

Beitrag von Alt-Phex » Dienstag 12. Dezember 2017, 23:13

Klaro, warum einfach wenn es auch umständlich geht? :Ahh

Der Kollege Düssel hat das technisch sehr gut gelöst. Heiner hat einfach den Drehknopf und die Anzeige in ein externes Gehäuse verlegt. Ja, der kann sowas und bastelt gerne - Respekt. Kann man machen, muss man aber nicht. Den Kleingeistern und technisch eher Unbegabten unter uns taugen schlecht angemalte Eddingmarker allemal. Aber das hat vlt. auch was mit der eigenen Wahrnehmung zu tun. Ich würde genauso wenig auf die Idee kommen die Hendi unter einem Rahmen rauszuziehen um die Anzeige sehen zu können, wie ich beim Würzekochen einkaufen fahren würde.
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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#220

Beitrag von afri » Mittwoch 13. Dezember 2017, 22:44

Alt-Phex hat geschrieben:
Dienstag 12. Dezember 2017, 23:13
Den Kleingeistern und technisch eher Unbegabten unter uns
...werde ich auch weiterhin Futter liefern, keine Frage. Natürlich kann man Display und Poti auslagern, das brächte selbst ich zustande. Aber wozu, wenn ein einfaches herausziehen der ganzen Platte nur einen Augenblick und wenig Kraft erfordert?

So, und dann hätte ich noch gern eine Aufstellung derjenigen, die anderthalb Stunden neben ihrer oder seiner Pfanne stehen, um den Kochvorgang zu bewachen und nicht nebenbei irgendwas anderes machen (beispielsweise Rasen mähen oder ein Rezept in der Apotheke einlösen oder oder oder).
Achim (komischerweise immer wieder den Spott ernten müssend)
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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#221

Beitrag von brauflo » Donnerstag 14. Dezember 2017, 21:29

Kein Spott von mir Achim,
Und wenn, dann allenfalls mit dem gebührenden Respekt.
Du hast die Haltung auch mal gegen den Strom zu schwimmen. Und dazu zu stehen.

Auch ich lasse den Sud gerne mal für 60 Minuten kochen und mache ein Nickerchen. Ganz ohne automatisierte Anlage.
Und und bin dann auch schon zurück gekommen zu einer stummen Hendi und einem schlafenden Sud.
Das Schlimmste, was dabei passiert ist eine unwägbare Nachisomerisierungszeit...
Also willkommen im Club...
Viele Grüße
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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#222

Beitrag von Exedus » Donnerstag 14. Dezember 2017, 22:19

afri hat geschrieben:
Mittwoch 13. Dezember 2017, 22:44
Alt-Phex hat geschrieben:
Dienstag 12. Dezember 2017, 23:13
Den Kleingeistern und technisch eher Unbegabten unter uns
So, und dann hätte ich noch gern eine Aufstellung derjenigen, die anderthalb Stunden neben ihrer oder seiner Pfanne stehen, um den Kochvorgang zu bewachen und nicht nebenbei irgendwas anderes machen (beispielsweise Rasen mähen oder ein Rezept in der Apotheke einlösen oder oder oder).
Achim (komischerweise immer wieder den Spott ernten müssend)
Ich bin einer von denen, die beim Sud bleiben :Greets

Koche aber halt auch mitm Gaskocher, den traue ich mich ned alleine zu lassen. Mit der Hendi hätte ich da auch keine großen bedenken :)
Meine Anlage

mit freundlichen Grüßen

Steven

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#223

Beitrag von Eifelbauer » Sonntag 3. Juni 2018, 13:09

Man sollte nie den Temperaturfühler einfach unkontrolliert in das Tauchrohr stecken um somit die Mantelkühlung zu steuern. Besonders nicht, wenn die Ausschlagmenge weniger ist als üblich. Denn wenn der Fühler 10 mm über der Würze mißt, hat man die Lufttemperatur gemessen. Das heißt, die arme UG Hefe wurde bis 6 C° runter gekühlt. Nachdem ich das nach 30 Stunden bemerkt habe, ist die Gärung trotzdem, aber sehr zögerlich, angekommen.Und wie immer habe ich den Fehler bei der Technik gesucht, nicht bei der eigenen Blödheit.

Schönen Sonntag
Arnd
Meinungen, Biere und Fürze haben gemeinsam, dass man nur die eigenen als bekömmlich empfindet.
Gruß aus der Nordeifel, Arnd.

tshyk
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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#224

Beitrag von tshyk » Mittwoch 27. Juni 2018, 09:00

murph hat geschrieben:
Mittwoch 11. Oktober 2017, 13:25
Habe beim Grainfather beim Läutern im Treber herumgerührt, um etwas Schwung reinzubringen. Hatte Cornflakes mit eingemaischt.

-was ich nicht wusste war, dass das Läutersieb nicht richtig sass :Ahh .....also verabschiedete sich der komplette Treber samt Sieb in den Bottich und rutschte komplett durch. Da das Malzrohr verhältnismäßig passgenau im GF sitzt und Kraft= Durchmesser x Druck ist, entleerte sich der gesamte Inhalt meines Bottichs mit einem Riiiieeesenschwall in der gesamten Garage, davor, dahinter, über mich........ :thumbsup
Mir ist was ähnliches mit dem grainfather passiert.
Beim Ende des läuterns frei nach dem Motto: den Sieb samt Träger kann ich auch ohne den Henkel runterheben. Resultat: bin abgerutscht und das ganze Ding viel in die vom grainfather auf 98 Grad aufgeheizte Würze, dir sich dann über dem Boden und meinen Füßen verteilte(Schätzungen so um die 5-6 Liter). Riesen Sauerei und trotz Schuhwerk Verbrennungen 2ten Grades am Fuß.
War ein Erlebnis, mit einem Fuß in einem Eimer kaltem Wasser stehend den gesamten Kellerboden zu wischen.

Schmerzlicher Denkzettel. Habe den Rest des Biers liebevoll Blutweizen getauft.

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#225

Beitrag von stefan78h » Donnerstag 28. Juni 2018, 09:34

Hefe 1 Tag vor dem Sud anstellen... W3068...
Beim Nachguss besser aufpassen und nicht einfach bis auf 2-3°P Läutern...
Gruß
stefan

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#226

Beitrag von peterkling » Montag 10. September 2018, 12:15

Was ich nie wieder tun werde ist...
Beim Warten auf das wallende Kochen einem Freund erklären, dass mit den 2 Tauchsiedern und des Einkochers gerade rechnerisch über 5000W im Topf hängen und dann gemeinsam ein ProBier holen gehen....
2 min später war der Topf dann halb leer und die andere Hälfte auf dem Garagenboden :Ahh :Shocked (Alle Stromleitungen "leider" verfehlt, sonst hätte die Sicherung vielleicht ärgeres verhindert) - die China-Tauchsieder haben auf jeden Fall ganze Arbeit geleistet!!!!

Trotz Tauchsieder hab ich sonst immer ewig gewartet bis es kochte, aber diese Zeit ist wahrscheinlich nur gefühlt lange gewesen - jedenfalls laufe ich nie wieder weg, denn so einen Sud in die Tonne zu kloppen ist einfach nur selbst- :Devil

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#227

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Montag 10. September 2018, 12:54

Fehler: Nicht so genau hinschauen, wenn das Braumeister unerwartet piept ....
Vor dem Brauwochenende hatte ich wieder die schwarze Steuerung angebaut, mit der ich ohnehin auf Kriegsfuß stehe.
Gestern, beim Ausschlagen der Anstellwürze, ist mir der Silikonschlauch vom Ablasshahn gerutscht. Ich saß daneben und die Sauerei hielt sich in Grenzen. Nichts passiert. Irgendwann piepst der BM kurz, was ich jedoch komplett ignoriert habe, weil die Würze schon fertig, abgekühlt und zur Hälfte im Gärbottich war.
Kurz danach den Gärbottich verschlossen und zum Kühler geschleppt, als ich beim Anbringen der Kühlmatte ein weiteres Piepsen vom Braumeister hörte. Jetzt dreht er ganz durch, dachte ich nur, und kümmerte mich weiter um die Kühlung des Gäreimers.

Kurz darauf Rauchschwaden in der Küche :Shocked
Da waren beim Abrutschen des Schlauches ein paar Tropfen Würze ganz langsam am Braumeister runtergelaufen und sind über die Touch-Button meiner "Lieblings-schwarzen-Steuerung" gekrabbelt. Der erste hat ein Maischeprogramm ausgesucht und der zweite hat es gestartet, während ich abwesend war. Jetzt hasse ich die Steuerung nicht nur, sondern habe zusätzlich tierisch Respekt vor dem Teil.
Dem BM ist augenscheinlich nichts passiert. Nach dem Schrubben der angebrannten Heizungen sieht alles normal aus und dicht war er auch noch. Schwein gehabt! Ab jetzt ziehe ich immer den Stecker, wenn nicht mehr ausreichend Flüssigkeit im Behälter ist.
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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#228

Beitrag von Tozzi » Montag 10. September 2018, 23:39

...D-180 Candisyrup liegend im Kühlschrank lagern.
Schöne Sauerei. :Devil
Viele Grüße aus Selva di Fasano
Stephan

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#229

Beitrag von docpsycho » Dienstag 11. September 2018, 09:16

Tozzi hat geschrieben:
Montag 10. September 2018, 23:39
...D-180 Candisyrup liegend im Kühlschrank lagern.
Schöne Sauerei. :Devil
Den Deckel musst du schon drauf machen :P
Setup: 3,5kw Caso-Induktionsplatte, 36l Brewferm-Topf, 38l Schengler-Thermoport mit Läuterhexe, Kühlspirale, Themperaturgesteuerte Gärkammer.

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#230

Beitrag von Dyrdlingur » Dienstag 11. September 2018, 12:25

Tozzi hat geschrieben:
Montag 10. September 2018, 23:39
...D-180 Candisyrup liegend im Kühlschrank lagern.
Schöne Sauerei. :Devil
Erst brouwmarkt.nl leer kaufen und dann zuwenig Platz im Kühlschrank :thumbdown
Trotzdem liebe Grüße
Klaus.

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#231

Beitrag von Dawnrazor » Dienstag 11. September 2018, 13:12

Wenn einem beim Hopfenseihen ein Pflaster vom Finger im gefilterten Sud fällt :redhead
Grüße aus Dortmund
Jens

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#232

Beitrag von Tozzi » Dienstag 11. September 2018, 18:59

docpsycho hat geschrieben:
Dienstag 11. September 2018, 09:16
Den Deckel musst du schon drauf machen
Dyrdlingur hat geschrieben:
Dienstag 11. September 2018, 12:25
Erst brouwmarkt.nl leer kaufen und dann zuwenig Platz im Kühlschrank
Sind nur 8 Beutel... :Wink
Mindestens einer davon ist aber leider undicht. Ob am Verschluss oder am Beutel selbst konnte ich noch nicht genau ausmachen. :Devil
Auf der zementartigen Pampe kleben nun die anderen 7, nebst ca. 20 Fläschchen mit Hefe auf NaCl.
Zu der sicherlich mehrstündigen Putzaktion konnte ich mich noch nicht durchringen.
Viele Grüße aus Selva di Fasano
Stephan

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#233

Beitrag von Adrian S » Dienstag 11. September 2018, 19:47

Tozzi hat geschrieben:
Dienstag 11. September 2018, 18:59
Zu der sicherlich mehrstündigen Putzaktion konnte ich mich noch nicht durchringen.
Hier ne gute Dekoidee für den Garten nach der Putzaktion :Wink :P
image.jpg

P.S.: Mein Beileid :Angel


Grüsse
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Adrian

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#234

Beitrag von seriously » Mittwoch 12. September 2018, 10:42

Ein Hopfengestopftes Bier ohne Filter abfüllen 😐

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#235

Beitrag von flensdorfer » Mittwoch 12. September 2018, 11:04

Dolden einfach so in die Würze schmeißen und dann auch noch versuchen, über einen viel zu kleinen Hahn zu seihen
Gruß, Arne

Anfänger in der 20l-Klasse

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#236

Beitrag von heizungsrohr » Mittwoch 12. September 2018, 22:56

Generell Hopfendolden benutzen, so viel Ärger hab ich mit Pellets nie gehabt :puzz

Ja ich weiß, dazu gibts sicher auch andere Stimmen im Forum :Drink
Gruß
Magnus

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#237

Beitrag von matschie » Donnerstag 20. September 2018, 14:34

Nach einfüllen des HG mittels Schlauch vergessen, den Druck am Hahn abzustellen und dann, da das aufheizen ja dauert, kurz einkaufen.

Ergebnis: Schlauchanschluss abgegangen, 120 Liter Wasser aus der Wohnung geschippt, Parkett ruiniert :crying

Naja, gebraut habe ich hinterher trotzdem noch :Bigsmile
Immer eine Handbreit Bier unterm.. äh, ne das ging anders.

Allzeit Gut Sud!
Matthias

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#238

Beitrag von glassart » Donnerstag 20. September 2018, 15:48

ein Red Irish Ale mit 3 gr/L Challenger stopfen - furchtbar :thumbdown
Bärlauch und Wacholder dass man sich fast übergibt.

Habe heute 150 gr Challenger dem Kompost übergeben und aus der Datenbank des KBH gelöscht :Mad2

lg Herbert :Drink

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#239

Beitrag von VolT Bräu » Freitag 19. Oktober 2018, 00:30

22 Liter Bier in Flaschen abfüllen und dann alle nochmal aufmachen und den Zucker nachfüllen :Ahh
Jetzt mal Bier bei die Fische!

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#240

Beitrag von Adrian S » Freitag 19. Oktober 2018, 20:57

Ausrechnen, wie viel man für sein Hobby schon ausgegeben hat... :puzz :puzz
Grüsse
Adrian

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#241

Beitrag von VolT Bräu » Freitag 19. Oktober 2018, 21:33

Adrian S hat geschrieben:
Freitag 19. Oktober 2018, 20:57
Ausrechnen, wie viel man für sein Hobby schon ausgegeben hat... :puzz :puzz
Nee, das sollte man wirklich nicht tun. Besser ausrechnen wie viel man gespart hat :Drink
Jetzt mal Bier bei die Fische!

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#242

Beitrag von emjay2812 » Samstag 20. Oktober 2018, 08:53

Ein Hobby kostet soviel wie ein Hobby kostet!

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#243

Beitrag von LuedgerLeGrand » Samstag 20. Oktober 2018, 13:19

... Versuchen in einen Emaille-Topf ein Loch zu bohren :Mad2

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#244

Beitrag von Johnny H » Samstag 20. Oktober 2018, 13:33

Adrian S hat geschrieben:
Freitag 19. Oktober 2018, 20:57
Ausrechnen, wie viel man für sein Hobby schon ausgegeben hat... :puzz :puzz
Als Variation davon: einen 25kg-Sack Malz bei einem Hobbybrauerwettbewerb gewinnen und als unmittelbare Folge eine Mattmill anschaffen! Geschätzte Amortisationszeit ca. 237 Jahre! Andersrum wäre sicher besser gewesen... :puzz
Jubel erscholl, als sich die Trinker von dem schneidigen, köstlichen, bei dem früher in Pilsen erzeugten nie wahrgenommenen Geschmack überzeugten. Die Geburt des Pilsner Bieres!
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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#245

Beitrag von Brauwolf » Samstag 20. Oktober 2018, 13:38

Johnny H hat geschrieben:
Samstag 20. Oktober 2018, 13:33
Geschätzte Amortisationszeit ca. 237 Jahre! Andersrum wäre sicher besser gewesen... :puzz
Du braust zu wenig, definitiv.

Cheers, Ruthard
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#246

Beitrag von Johnny H » Samstag 20. Oktober 2018, 14:19

Brauwolf hat geschrieben:
Samstag 20. Oktober 2018, 13:38
Johnny H hat geschrieben:
Samstag 20. Oktober 2018, 13:33
Geschätzte Amortisationszeit ca. 237 Jahre! Andersrum wäre sicher besser gewesen... :puzz
Du braust zu wenig, definitiv.

Cheers, Ruthard
Jetzt habe ich es tatsächlich mal ausgerechnet, es ist doch nicht ganz so lang:

Preisdifferenz Malz geschrotet/ungeschrotet bei HuM (Kleinmengen): 0,3€/kg.
Kosten MattMill Klassik komplett mit Kurbel ca. 300€
Malzmenge für Amortisation: 300€ / 0,3€/kg = 1000 kg
Dokumentierter Eigenverbrauch an Malz in etwa sechs Jahren: ca. 200 kg
Amortisationszeit wären also tatsächlich etwa 30 Jahre!

Stimmt natürlich nicht ganz, weil ich mittlerweile ungeschrotetes Malz aus anderen Quellen viel billiger bekomme und ohne Mühle sehr viel Aufwand und Suche nach Schrotmühlen anderswo betreiben müsste, und berücksichtigt natürlich qualitative Zugewinne auch nicht, aber dennoch könnte es knapp werden, ob ich die Amortisation noch schaffe...
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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#247

Beitrag von funkiwi » Samstag 20. Oktober 2018, 15:17

Um sicherzugehen bietet sich folgende Alternative an und ich sags mal mit Ruthards Worten: "Du braust du wenig."

edit: um etwas inhaltlich beizutragen. Du musst bei der Amortisationsrechnung schon den Restwert oder Wiederverkaufswert berücksichtigen! Sollte also die Angelegenheit auf max. 20 Jahre verkürzen :D :Greets

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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#248

Beitrag von afri » Samstag 20. Oktober 2018, 22:44

Der Gewinn liegt hier meiner Meinung nach in der Möglichkeit, sackweise Malz da haben zu können und einfach anfangen zu können, wenn einem danach ist, weil das Malz schnell geschrotet ist. Wenn man erst auf den Versand von geschrotenem Malz warten muss, ist man deutlich eingeschränkter und das möchte ich persönlich nie wieder haben. Ich warte auch noch auf Amortisation, aber die dürfte nicht mehr lange dauern.
Achim (übrigens in 7,5 Jahren 357kg Malz selbst geschroten habend)
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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#249

Beitrag von Johnny H » Sonntag 21. Oktober 2018, 09:42

funkiwi hat geschrieben:
Samstag 20. Oktober 2018, 15:17
[...]
edit: um etwas inhaltlich beizutragen. Du musst bei der Amortisationsrechnung schon den Restwert oder Wiederverkaufswert berücksichtigen! Sollte also die Angelegenheit auf max. 20 Jahre verkürzen :D :Greets
Die Rechnung war ja auch nicht so ganz ernstgemeint, zeigt aber andererseits, dass finanziell eher nicht viel rausspringt bei unserem Hobby... und ich bin ja sowieso eher auf der sparsamen Seite. Bei anderen habe ich schon Kugelhähne gesehen, die vermutlich mehr kosten als meine ganze Anlage zusammen.

Bei meinem Ableben gehe ich aber, betriebswirtschaftlich gesehen, vom Wert Null für die MattMill aus - voll abgeschrieben!
:Drink
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Re: Dinge, die man im Hobbybrauerleben nie wieder tun wird

#250

Beitrag von VolT Bräu » Sonntag 21. Oktober 2018, 17:03

Die Diskussion gehört hier natürlich nicht hin, aber ich würde sagen das mahlen rentiert sich längerfristig schon, jedenfalls wenn man Säcke kauft. Da hat man schnell 50 Cent pro Kilo gespart gegenüber geschrotetem Malz und es geht auch noch mehr, wenn man die Möglichkeit hat die Säcke günstig zu bekommen.
Außerdem "spart" man sich literweise teures Craft Bier im Supermarkt für sagen wir mal im Schnitt 6€/Liter zu kaufen. Solange man nicht exzessiv teure Zutaten verbraucht kommt man da doch für viele Biere locker mit 2€ pro Liter Rohstoffkosten klar. Also spare ich bei einem 20 Liter Sud schon 80€! :thumbsup :Drink :Wink
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