Kurze Frage, kurze Antwort

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#2551

Beitrag von Robsen » Donnerstag 26. Mai 2016, 15:53

Robsen hat geschrieben:Moin,
brauche mal schnell eure Hilfe.
Habe das erste Mal mein Wasser ordentlich aufbereitet (Osmose/Leitungswasser/Calciumchlorid/Natriumhydrogencarbonat)
Im Braumagazin steht "keine Maischesäuerung, im Interesse von Ester". Hab ich auch nicht gemacht.
Habe aber auch nur ein pH von 5,9. ist das so i.O.?
RA habe ich auf 5° eingestellt.

Ach ja, geht um mein Roggenweizen, welches ich mit einer Weißbierhefe ansetzen möchte.

Gruß Robert
Vielleicht findet sich noch Jemand, der speziell auf die Angabe im Braumagazin eine Antwort hat. :Smile
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#2552

Beitrag von §11 » Donnerstag 26. Mai 2016, 18:16

hopfenbär hat geschrieben:Habe vor einer Woche bisschen zuviel Weissbier gebraut. Die Krussen hats durchs Röhrchen raus gedruckt. Dabei hat sich das bier wohl eine Infektion eingefangen.Hatte bissher noch nie das Problem, was meint ihr, ist das eine Infektion? Lässt sich da noch was machen?
Wie schmeckt's? Wie riecht's?
„porro bibitur!“
Die Seite zum Buch "Bier brauen" https://www.jan-bruecklmeier.com/
Die Seite zur HBCon https://heimbrauconvention.de/
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#2553

Beitrag von hopfenbär » Donnerstag 26. Mai 2016, 18:59

Es schmeckt nach Weissbier, Fehlgeschmäcker konnte ich nich feststellen. Vom Geruch her ist es auch typisch Hauptgärung, ist mir nichts untypisches aufgefallen.
Mich haben am meisten diese länglichen Flecken iritiert.
Solum duri in hortum veniunt.

Vorstellung im alten Forum http://tinyurl.com/gob2p5g

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#2554

Beitrag von Robsen » Donnerstag 26. Mai 2016, 19:41

hopfenbär hat geschrieben:Es schmeckt nach Weissbier, Fehlgeschmäcker konnte ich nich feststellen. Vom Geruch her ist es auch typisch Hauptgärung, ist mir nichts untypisches aufgefallen.
Mich haben am meisten diese länglichen Flecken iritiert.
Ich würde mir keine Sorgen machen, so lange nichts komisch schmeckt. Das Bier hat ein saures Milieu und enthält zudem Alkohol. Auch der Hopfen sollte einen leichten Infektionsschutz geben.
Bei mir hat es sich auch schon aus dem Gärröhrchen gedrückt. Das Bier wurde trotz dem gut. :Drink
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort, Stout.....

#2555

Beitrag von Bierfel » Freitag 27. Mai 2016, 23:26

Habedieehre miteinander,

morgen wird ein Stout gebraut, folgendes Rasten sind geplant:

Einmaischen 40°C
Rast 1 40°C 10min
Rast 2 67°C 60min
Rast 3 72°C 20min
Abmaischen 78°C

Röstgerste und Röstmalz Spezial Typ 2 soll rein. Nur wann? Hab schon viel gelesen, und hätte das Röstmalz zu Beginn der Rast 3 reingeworfen und die Röstgerste zum Ende der Rast 3.

Guter Plan? oder hat jemand Erfahrungen wie's besser geht mit schöner Farbe und dennoch nicht zu "brenzlig". Röstgerste erst zum Hopfenkochen reinwerfen finde ich "gruselig" und ist von daher aus "Bauchgefühl" keine Option.

Alle anderen Vorschläge - gerne und jederzeit!

Danke und Servus,
Gerrit

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#2556

Beitrag von Bronkhorst » Samstag 28. Mai 2016, 07:29

Hängt 1. von der Menge Röstmalze ab und 2. von deinem persönlichen Geschmack!

Ich hab schon 3 Röstmalze mit insg. 5,5% der Gesamtschüttung von Anfang an mitgemaischt und und noch eine
Gabe Black Malt zum Ende der 72er Rast und es hat super geschmeckt! Nichts Unangenehmes.

Gruß
Jens

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#2557

Beitrag von Florianro » Samstag 28. Mai 2016, 22:42

Wenn ich die Karbonisierung mit Zucker mache, erhöht sich ja der Alkoholgehalt. Erhöht sich dadurch auch die Stammwürze die ich beim Bier angebe?
lg,
Florian

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#2558

Beitrag von marsabba » Samstag 28. Mai 2016, 22:51

Hi,

ein exakter Mensch sollte den Zucker auf die Stammwürze aufrechnen.
Ein kluger Mensch karbonisiert mit einer Zuckerlösung mit genau der Stammwürze des Bieres.
Alle andern sagen "Scheiss drauf" und ignorieren das bisschen Zucker.

Grüße
Martin

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#2559

Beitrag von Florianro » Sonntag 29. Mai 2016, 10:20

Hi,
Ich glaube ich bleibe bei 3 :-)...
danke und lg,
Florian

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#2560

Beitrag von Johnny H » Sonntag 29. Mai 2016, 11:53

Ich rechne es zwar nicht auf die Stammwürze drauf, aber den Alkoholgehalt berücksichtige ich. Ich gebe den Zucker meist als 50%ige Lösung und vernachlässige dabei das zugegebene Wasser.

Im letzten Sud waren es etwa 7,6 g Zucker / l, was lt. Balling in etwa 3,9 g Ethanol / l entspricht. Das wiederum ergibt etwa 0,48 vol.%. Ich rechne also i.d.R. mit +0,5%.

Wenn man ganz genau ist, dann folgt man marsabbas Methode Nr. 2.
Jubel erscholl, als sich die Trinker von dem schneidigen, köstlichen, bei dem früher in Pilsen erzeugten nie wahrgenommenen Geschmack überzeugten. Die Geburt des Pilsner Bieres!
(E. Jalowetz, Pilsner Bier im Lichte von Praxis und Wissenschaft, 1930)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#2561

Beitrag von cerveceriasultana » Montag 30. Mai 2016, 11:13

Kurze Frage zur Wasseraufbereitung:
Auf Grund meines Nebenjobs komme ich günstig an Nyos Calcium (Calciumchlorid - in der Aquaristik zum erhöhen des Calciumgehalts verwendet). Damit könnte ich doch ohne Bedenken auch den Chlorid-Anteil meines Brauwassers einstellen oder? Hier ein Link zum Produkt http://www.nyos.info/produkte/products.php?prid=calcium+

Grüße
Vale más actuar exponiéndose a arrepentirse, que arrepentirse de nunca haber actuado.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#2562

Beitrag von chimchim » Montag 30. Mai 2016, 18:28

Hallo liebe Hobbybrauer,

Kurze Frage zum reifen eines obergärigen Bieres.

ich bin nach meiner Recherche zur Reifung und Lagerung eher verwirrt als schlau daraus geworden und habe auch hier im Forum diver unterschiedliche Tipps gelesen. Ich habe ein obergäriges Helles gebraut und grüble nun über den Zeitpunkt nach, ab wann mein Bier in den Kühlschrank wandert. Das Bier hat die Hautgärung hinter sich und befindet sich nun schon in Flaschen zur Nachgärung bei angenehmen 20 Grad. Ist nach Abschluss der Nachgärung zum reifen des Bieres noch Aktivität der Hefe notwendig, so das ich das Bier weiter bei Raumtemperatur reifen lassen muss, oder kann es nach der Nachgärung zum reifen direkt in den Kühlschrank wandern? Leider habe ich viele unterschiedliche Meinung dazu im Forum gelesen, darum diese Anfängerfrage. :)

Vielen Dank für eure Hilfe.

Gruß

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#2563

Beitrag von Alt-Phex » Montag 30. Mai 2016, 18:42

Wenn die Nachgärung durch ist kommt das Bier in den Kühlschrank.
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#2564

Beitrag von Tozzi » Montag 30. Mai 2016, 20:13

cerveceriasultana hat geschrieben:Damit könnte ich doch ohne Bedenken auch den Chlorid-Anteil meines Brauwassers einstellen oder?
Ja, sollte kein Problem sein. Allerdings spielt der Preis bei den Mengen, die man normalerweise einsetzt, auch nicht wirklich eine Rolle...
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#2565

Beitrag von Stoppel » Dienstag 31. Mai 2016, 07:25

Hallo zusammen !
Frage:
Ich lasse mein Bier in der Flasche nachgären und gehe wie folgt vor.
Hauptgärung im Gärbehälter nach Abschluss der HG, schlauche ich in ein weiteres Fass um wobei ich dem 2ten Fass den Zucker für die CO²- Bildung vorlege.
Danach gleich in Flaschen abfüllen auf eine Flasche kommt ein Manometer darauf. Nachgärung bei Gärtemperatur.
Nachgärung bis der Druck in der Testflasche konstant ( ca. 2,2 - 3,5 bar je nach Bierrsorte ) bleibt.
Dann stelle ich die Flaschen in einen Kühlschrank und lasse die Flaschen bei ca. +1-3°C stehen für ca. eine Woche stehen.
Muss ich jetzt die Flaschen, damit sich das CO² mit dem Bier verbindet, bei so niedriger Temperatur in den Kühlschrank stellen, oder genügen auch +4-5°C .
Bitte um Antwort, ich braue seit Dezember2015 mein 18ten Sud und dank eurer Ratschläge bis auf die 1ten 2Sude perfektes Bier geworden.
Jetzt geht es wie gefragt nur mehr um die Feinheiten.

Gruß !
Geri
Wasser wird wertvoller als Salz, versetzt man es mit Hopfen und Malz ! :thumbsup
Schöne Grüße !

Geri (STOPPEL)!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#2566

Beitrag von schloemi » Dienstag 31. Mai 2016, 07:30

Hallo STOPPEL,

Passt in meinen Augen, kannst die fertigen Biere mMn sogar noch wärmer stellen, als 4-5 Grad, dann musst du sie nicht erst zum trinken "auftauen".

Cu schloemi

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#2567

Beitrag von Stoppel » Dienstag 31. Mai 2016, 07:35

Hallo Schloemi !
Danke für die rasche Antwort.
Aber, darf ich die Flaschen damit sich das CO² mit dem Bier verbindet wärmer ( +4 bis +7°C) stellen.
Geri !
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#2568

Beitrag von schloemi » Dienstag 31. Mai 2016, 07:47

Das CO2 hat sich durch deine Woche Kaltlagerung schon gut im Bier gebunden. Ich beobachte den Effekt immer am besten bei hochkarbonisietten Hefeweizen, die danach nicht mehr überschäumen, auch wenn sie dann etwas "wärmer" gelagert werden, scheint sich das nicht wieder zu entbinden. Was da genau physikalisch passiert und wie das im Detail funktioniert, kann ich dir nicht erklären - da muss ich auf die richtigen Experten verweisen.


Weil es mich auch mal wieder interessiert hat hier eine Auflistung empfohlener Trinktempetaturen verschiedener Bietstile:

http://www.bier-entdecken.de/die-richti ... emperatur/

Schloemi

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#2569

Beitrag von Stoppel » Dienstag 31. Mai 2016, 07:53

Hi Schloemi !
Entschuldige wenn ich mich gerade blöd anstelle.
Ich meinte eben die Kaltlagerung, damit sich das CO² mit dem Bier verbindet.
Genügt dafür +4 bis + 7°C ?
Sorry für meine vielleicht dumme Frage.

geri !
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Schöne Grüße !

Geri (STOPPEL)!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#2570

Beitrag von schloemi » Dienstag 31. Mai 2016, 08:31

Ich fürchte so pauschal kann man das nicht beantworten:

Bei 4-7 Grad Celsius hast du keine wirkliche Kaltlagerung, dennoch sollte es ausreichen um das CO2 besser zu binden, als bei Raumtemperatur. für ein normales Obergäriges Bier vermutlich ausreichend.

Bei der Kaltlagerung um die 0 Grad Celsius +-2 passieren aber neben der CO2 Bindung noch andere Dinge:
- die Hefe sedimentiert
- Eiweiß-Gerbstoffe werden freigesetzt
- das Bier wird insgesamt klarer

Ich persönlich mache eine Kaltlagerung nur für UG Biere und Weizenbiere. Bei OG eigentlich nur, wenn ich ein sehr klares Bier haben möchte und die Hefe mir diesen Gefallen nicht getan hat.

Schloemi

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#2571

Beitrag von lebowski » Dienstag 31. Mai 2016, 08:36

Hi Stoppel

Also ich habe bei OG Bieren lange keine Kaltlagermöglichkeit gehabt und kann nun, nachdem ich es mache, nur geringfügig einen geschmacklichen Unterschied feststellen. Klar wurden sie auch sonst meistens. Das hängt ja auch zum grössten Teil mit der Hefe zusammen.

Bei mir findet die Kaltlagerung übrigens bei 2 Grad statt. Ich denke 4 sollten auch in Ordnung sein. Grundsätzlich halt lieber 4 als 7, klar ne. Je kälter desto besser.

Bei mir gehts aber auch mehr darum, immer ein kaltes Bier zu Verfügung zu haben ohne dass ich unserer Familie den Kühlschrank zustelle :Bigsmile

Dude
Ich frag mal meine Nachbarin, ob sie noch Hefe im Haus hat. Vielen Dank.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#2572

Beitrag von Stoppel » Dienstag 31. Mai 2016, 09:05

Hi Dude !
Hi Schloemi !
Danke euch beiden für die Informationen.
Ihr habt mir sehr geholfen, jetzt bin ich beruhigt.
Vielen herzlichen Dank !

Geri :thumbup
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Schöne Grüße !

Geri (STOPPEL)!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#2573

Beitrag von GregorSud » Dienstag 31. Mai 2016, 15:15

Weiß jemand wie viel Druck die Plastikstopfen in einem Thielmann 10L Fass mit bayerischem Anstich aushalten bevor sie herausfliegen? Wollte besagtes Fass mit ca. 3 Bar durch die Gegend fahren, bin mir aber nicht so sicher wie sinnvoll das ist...

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#2574

Beitrag von der_dennis » Mittwoch 1. Juni 2016, 14:53

Habe eine Frage zum Batch-Sparging:
Die englische Literatur ist etwas unklar, auf deutsch findet man wenig. Bisher habe ich es so verstanden: Mit 5% höherer Sudhausausbeute einmaischen, beim Läutern erstmal alles ablaufen lassen, Nachguss drauf, durchrühren, wieder Läuterruhe, weiter läutern. Stimmt das so?
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#2575

Beitrag von Flothe » Mittwoch 1. Juni 2016, 15:00

Man kann nicht mit 5 % höherer SHA einmischen.

Ansonsten ist es so, wie du es beschreibt.

LG Florian

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#2576

Beitrag von Blancblue » Mittwoch 1. Juni 2016, 15:01

Ja das stimmt so. Je nach Nachgussmenge kannst du das ganze auch 2-3 Mal machen.
Brauen ist zu 50% Kunst und zu 50% Handwerk. Dazu kommen noch mal 100% Erfahrung.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#2577

Beitrag von Flat E. » Mittwoch 1. Juni 2016, 17:01

Hallo zusammen,

kurze Frage:

es geht um die Beheizung eines Schengler Topf mit 33 und 50 Liter Inhalt.
Induktion scheidet ja bekanntermaßen aus, ebenso wie Gas aufgrund der Räumlichkeiten.
Kennt jemand eine geeignete Elektro Heizplatte die genug Leistung für diese Topfgröße hat
und v. A. auch das Gewicht von bis zu 40 Litern Würze + Topf aushält? :Waa

Danke für eure Hilfe
Eric

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#2578

Beitrag von Alt-Phex » Mittwoch 1. Juni 2016, 17:13

Kennt jemand eine geeignete Elektro Heizplatte die genug Leistung für diese Topfgröße hat
und v. A. auch das Gewicht von bis zu 40 Litern Würze + Topf aushält?
Handelsübliche (Haushalts-) Kochplatten dürften weder das Gewicht aushalten noch die passende Leistung bringen.
Da musst du dich im Gastro-Bereich umgucken aber vermutlich wird das teurer als eine Hendi mit passendem Topf.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#2579

Beitrag von Flat E. » Mittwoch 1. Juni 2016, 17:23

Steht das Gewicht des Topfes bei der Hendi Platte auf dem Induktionsfeld
oder ist der Metallrahmen außen etwas höher und nimmt die Belastung auf?

Ich hatte bisher noch keine Induktion ausprobiert,
aber würde eine „Zwischenplatte“ aus Stahl die Hitze zuverlässig an den Schengler Topf weiter geben?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#2580

Beitrag von Alt-Phex » Mittwoch 1. Juni 2016, 17:35

Bei meiner Hendi ist der Stahlrahmen gefühlt einen Micrometer höher als die Glasplatte.
Viele benutzen damit sogar einen 70l Topf (ich bald auch). Ist also Praxiserprobt.

Vergiss das mit der Zwischenplatte, effektiv ist nur ein Topf mit Sandwichboden.

Kauf dir eine Hendi und den 47L (oder gleich 68L) Topf von Amihopfen.
Aus deinem 50er Schengler machst du dir einen Läuterbottich, passt dann
perfekt für 40-50L Bier. Für den 33er könnte eine einfache Kochplatte mit
2KW ausreichen um den Nachguß zu erhitzen.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#2581

Beitrag von Flat E. » Mittwoch 1. Juni 2016, 18:28

Ist definitiv ne Überlegung wert.
Ich denk auch langsam dass es auf ne Hendi und nen ordentlichen Topf rauslaufen wird.
Ist sicher die vernünftigste Methode

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#2582

Beitrag von Alt-Phex » Donnerstag 2. Juni 2016, 01:13

Kann mir mal jemand sagen wie lang die Nachisomerisierungszeit bei einem Einkocher ist ?
Klar wird das von Gerät zu Gerät unterschiedlich sein, ich bräuche aber mal eine Richtwert

Danke
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#2583

Beitrag von DerDallmann » Donnerstag 2. Juni 2016, 07:57

Ich habe ein Ale mit der Nottingham vergoren, die ja für ihr gutes Sedimentationsverhalten bekannt ist.
Leider ist gerade dieses Bier sehr trüb geworden, trotz relativ langer HG (2 Wochen). Ich konnte leider keinen cold crash machen, trotzdem ist das Bier selbst dafür sehr trüb, auch nach jetzt nach 2 Wochen in der Flasche. Geschmacklich konnte ich keinen Fehlgeschmack festestellen, Hefe oder ähnliches, damit bin ich zufrieden.

Meine Vermutung: Ich hatte Dinkel und Grünkern als Rohrfrucht dabei, Schüttungsanteil ca. 16%. Geschrotet habe ich mit dem Thermomix. Ich habe es wohl etwas zu fein geschrotet und hatte dementsprechend viel Mehlanteil im Rohfruchtanteil. Könnte das der Grund für die Trübe sein? (Habe keine Fotos gemacht).

Gruß, Johst
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

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BIAB-Brauer und Hefe-Aufstreuer
Mein anderes Hobby: www.wildfarmers.de, www.dc-bats.de

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#2584

Beitrag von floflue » Donnerstag 2. Juni 2016, 08:07

Alt-Phex hat geschrieben:Kann mir mal jemand sagen wie lang die Nachisomerisierungszeit bei einem Einkocher ist ?
Klar wird das von Gerät zu Gerät unterschiedlich sein, ich bräuche aber mal eine Richtwert

Danke
Ohne Kühlung lange... Habe keinen Erfahrungswert, würde ca. 60 Minuten rechnen.

Bei meinem letzten Sud hab ich die Temperatur im Einkocher nach 30 Minuten mit 93Grad gemessen.
Bierbrauen ist ein perfektes Hobby um etwas wichtiges zu lernen: Geduld!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#2585

Beitrag von Flothe » Donnerstag 2. Juni 2016, 08:17

floflue hat geschrieben:
Alt-Phex hat geschrieben:Kann mir mal jemand sagen wie lang die Nachisomerisierungszeit bei einem Einkocher ist ?
Klar wird das von Gerät zu Gerät unterschiedlich sein, ich bräuche aber mal eine Richtwert

Danke
Ohne Kühlung lange... Habe keinen Erfahrungswert, würde ca. 60 Minuten rechnen.

Bei meinem letzten Sud hab ich die Temperatur im Einkocher nach 30 Minuten mit 93Grad gemessen.
Das ist krass. Isolation evtl nicht entfernt?
In meinem Emaille-Einkocher (29 L von Severin, 1800 W) ist bei mir die Temperatur nach 20-25 Minuten bei <= 80 °C.
Allgemein dauert die Nachisomerisierung so lange, bis die Würze unter 80 °C abgekühlt ist.

LG Florian

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#2586

Beitrag von butascratch » Donnerstag 2. Juni 2016, 08:30

Das gleiche hier, nach Entfernen der Isolierung waren es ca. 20 Minuten Nachisomerisierung beim 1800 W Einkocher.
Der Reiche, der Gold besitzt, der Mann, dem Lapislazuli gehört, [...] sie alle warten am Tor auf den, der Gerste hat.
- babyl. Sprichwort

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#2587

Beitrag von flensdorfer » Donnerstag 2. Juni 2016, 08:57

30 Minuten beim PC ohne Isolierung
Gruß, Arne

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#2588

Beitrag von floflue » Donnerstag 2. Juni 2016, 09:15

Flothe hat geschrieben: Das ist krass. Isolation evtl nicht entfernt?
LG Florian
Ist das erste, was ich abmache, nachdem der Einkocher aus ist. Vielleicht habe ich mich auch einfach verguckt, muss ich beim nächsten Sud noch mal drauf achten :puzz
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#2589

Beitrag von Ursus007 » Donnerstag 2. Juni 2016, 09:37

Alt-Phex hat geschrieben:Kann mir mal jemand sagen wie lang die Nachisomerisierungszeit bei einem Einkocher ist ?
Klar wird das von Gerät zu Gerät unterschiedlich sein, ich bräuche aber mal eine Richtwert.
Ich hab die Isolierung verklebt, daher lag ich nach 15 Min. Konvektionsberuhigung + 15 Min. Whirlpool auch noch bei um 90°C beim Darth Vader.

Hat aber jetzt definitiv ein Ende: Nach Kochende hau ich die Suppe sofort durch den Monofila in den Gärbehälter und kühle ab da mit Spirale. Somit Nachiso ca. 3 Min., bis die Würze vom Hopfen getrennt ist. Letzteres wolltest Du aber nicht wissen, oder ....
Aus der Kehle dringt ein Schrei:
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#2590

Beitrag von cerveceriasultana » Donnerstag 2. Juni 2016, 11:04

30 min bis 78°C beim Kochstar Automat 2500
Vale más actuar exponiéndose a arrepentirse, que arrepentirse de nunca haber actuado.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#2591

Beitrag von Rudiratlos » Donnerstag 2. Juni 2016, 12:07

GregorSud hat geschrieben:Weiß jemand wie viel Druck die Plastikstopfen in einem Thielmann 10L Fass mit bayerischem Anstich aushalten bevor sie herausfliegen? Wollte besagtes Fass mit ca. 3 Bar durch die Gegend fahren, bin mir aber nicht so sicher wie sinnvoll das ist...
Meinst du die gängigen weißen Spunkdkorken? (Die hier: https://www.hellmann24.de/products/Holz ... orken.html ).
Wenn richtig eingeschlagen, würde ich mir da gar keine Gedanken machen, bei 3bar habe ich absolut keine Bedenken.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#2592

Beitrag von afri » Donnerstag 2. Juni 2016, 12:21

butascratch hat geschrieben:Das gleiche hier, nach Entfernen der Isolierung waren es ca. 20 Minuten Nachisomerisierung beim 1800 W Einkocher.
Hier auch ca. 20 Minuten im Bielmeier Edelstahlkocher ohne Iso.
Achim
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#2593

Beitrag von butascratch » Donnerstag 2. Juni 2016, 12:45

Ich hab ein altes Speidel Fass vermacht gekriegt, in dem vorher Most gelagert wurde, und das nicht besonders sorgsam gereinigt wurde. Es hat einen leichten Essiggeruch und eine blassgelbe Verfärbung.
Ist so etwas durch die gängigen Reiniger zu beheben oder ist das Fass verloren?
Der Reiche, der Gold besitzt, der Mann, dem Lapislazuli gehört, [...] sie alle warten am Tor auf den, der Gerste hat.
- babyl. Sprichwort

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#2594

Beitrag von beryll » Donnerstag 2. Juni 2016, 12:53

butascratch hat geschrieben:Ich hab ein altes Speidel Fass vermacht gekriegt, in dem vorher Most gelagert wurde, und das nicht besonders sorgsam gereinigt wurde. Es hat einen leichten Essiggeruch und eine blassgelbe Verfärbung.
Ist so etwas durch die gängigen Reiniger zu beheben oder ist das Fass verloren?
Moin, die Verfärbung hab ich auch nicht mehr rausbekommen, den Geruch aber schon... Ich hab zum einen einfach eine Handvoll Spülmaschinentabs reingeworfen, das Fass bis obenhin volllaufen lassen und am nächsten Tag mit viel klarem Wasser durchgespült. Danach hab ich nochmals mit dem Chlor-Krempel ausgewaschen und wieder durchgespült. Irgendwann ergibt sich der alte Geruch... heute würde ich es nicht mehr machen sondern mir lieber ein neues Fass aus dem Bauhaus für ein paar Euro holen und fertig...
"Um...Snoochie boochies" Romrod... BONG!!!!!
(Aktueller Bericht aus dem Gärfass)

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#2595

Beitrag von Blancblue » Donnerstag 2. Juni 2016, 12:54

butascratch hat geschrieben:Ich hab ein altes Speidel Fass vermacht gekriegt, in dem vorher Most gelagert wurde, und das nicht besonders sorgsam gereinigt wurde. Es hat einen leichten Essiggeruch und eine blassgelbe Verfärbung.
Ist so etwas durch die gängigen Reiniger zu beheben oder ist das Fass verloren?
Imho zu riskant. Ich würde es für die Bieressig Herstellung nehmen. Sprich wenn mal ein Sud in die Hose geht, ins dieses Fass kippen und ne Essigmutter dazu. Super lecker und ein tolles Geschenk - fassgereifter Bieressig bekommt man nicht so oft.
Brauen ist zu 50% Kunst und zu 50% Handwerk. Dazu kommen noch mal 100% Erfahrung.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#2596

Beitrag von Flothe » Donnerstag 2. Juni 2016, 12:57

butascratch hat geschrieben:Ich hab ein altes Speidel Fass vermacht gekriegt, in dem vorher Most gelagert wurde, und das nicht besonders sorgsam gereinigt wurde. Es hat einen leichten Essiggeruch und eine blassgelbe Verfärbung.
Ist so etwas durch die gängigen Reiniger zu beheben oder ist das Fass verloren?
Der User jemo hat mir berichtet, dass er nach einem Brett-Bier sein Speidel-Fass mit ordentlich Danchlorix behandelt hat. Danach waren sowohl alle Bretts als auch die gelbe Verfärbung Geschichte :Smile

LG Florian

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#2597

Beitrag von DarkUtopia » Donnerstag 2. Juni 2016, 13:28

Was meint ihr, hab bei einem Sommerbier mit 12 Plato einen Flaschendruck in der nachgärung bei 23°C 3,4 bar, bisserl spritzig denke ich, was meint ihr?
Entlüften? Oder einfach lassen?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#2598

Beitrag von Flothe » Donnerstag 2. Juni 2016, 13:34

6.8 g/L CO2 sind für ein "Nicht-Weizen" schon ne Hausnummer.
Teste doch mal an einer Flasche, ob Entlüften zu einer Verbesserung (auch Geschmacklich) führt.

So dürfte es auf jeden Fall ein Rülps-Bier sein :D

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#2599

Beitrag von Ursus007 » Donnerstag 2. Juni 2016, 14:24

DarkUtopia hat geschrieben:Was meint ihr, hab bei einem Sommerbier mit 12 Plato einen Flaschendruck in der nachgärung bei 23°C 3,4 bar, bisserl spritzig denke ich, was meint ihr?
Entlüften? Oder einfach lassen?
Stell mal kalt (knapp über 0°C) und wenn der Druck gesunken ist und nicht weiter zurück geht, hol sie wieder aus der Kühlung. Dann wird der Druck wieder etwas steigen, aber nicht mehr auf 3,4 Bar.
Ja, ist schon etwas sehr rezent, daher kühl servieren.

Hatte auch schon eins mit fast 4 bar, war aber kühl getrunken gar nicht mal so schlimm ...
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#2600

Beitrag von gingerbreadium » Donnerstag 2. Juni 2016, 14:54

Ich habe in meinem Gär-/Läutereimer seit einer dunkles Weizen drin und brauche jetzt den Eimer. Würde es dann in einen Glasballon umfüllen, weil ich denke es ist noch nicht ganz durch.

Frage: Hefe aufrühren oder lieber lassen?

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