Kurze Frage, kurze Antwort

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5151

Beitrag von flensdorfer » Mittwoch 12. April 2017, 21:46

Ich habe bewusst bisher nur von Stopfen mit Aromahopfen gelesen. Kann sein, dass ich es übersehen oder nicht wahrgenommen habe, aber man kann doch sicher auch mit Bitterhopfen wie Herkules oder Magnum stopfen?
Was würde das geschmacklich bringen?
Gruß, Arne

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5152

Beitrag von afri » Mittwoch 12. April 2017, 22:47

flensdorfer hat geschrieben: Was würde das geschmacklich bringen?
Je nachdem, was du unter diesem oder jenem Hopfen verstehst oder dir der Shop vorgibt. Ich bin schon mit Sorachi Ace 13,6% reingefallen, der mir eine untrinkbare Bittere bescherte, obwohl ich ihn als Aromahopfen in den WP <80° geschmissen habe.

Auf der anderen Seite habe ich aktuell eine gute Erfahrung mit T'n'T 12,2% machen dürfen, der bringt als Bitterhopfen(mischung) WP und gestopft wunderbare Aromen mit sich. Ich überlege schon, ob ich ihn in meine Top-3-Hitliste von Aromahopfen aufnehme(Cascade, Perle, Tett), aber zu wessen ungunsten...

Kurze Antwort: probier's halt aus. Es gibt aber auch mindestens einen Thread hier, in welchem das bereits Thema war. Das musst du jedoch selbst heraussuchen.
Achim (gerade ein Silvesterbier 2016 mit Amarillo genossen habend)
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5153

Beitrag von Alt-Phex » Mittwoch 12. April 2017, 22:59

flensdorfer hat geschrieben:Ich habe bewusst bisher nur von Stopfen mit Aromahopfen gelesen. Kann sein, dass ich es übersehen oder nicht wahrgenommen habe, aber man kann doch sicher auch mit Bitterhopfen wie Herkules oder Magnum stopfen?
Was würde das geschmacklich bringen?
Grundsätzlich hat natürlich auch ein Bitterhopfen ein Aroma. Meistens geht das aber eher in Richtung Grasig/Erdig.
Ob man das zum stopfen nemen will ist fraglich. Ich habe mal ein Bier mit Herkules als VWH und als Aromagabe 5min
vor Kochende gebraut. Das war ausgewogen gebittert und hatte grasige Aromen. Lecker aber unspektakulär.

Aber wie so oft, einfach mal versuchen und hier berichten. Viele Bitterhopfen werden aromatisch unterschätzt.

@Achim: Ich habe da ganz andere Erfahrungen mit Sorachi gemacht. Auch bei unter 80°C im Whirlpool.
Tolle Kokosaromen. Haben auch meine Gäste rausgeschmeckt ohne das die vorher was davon wussten.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5154

Beitrag von afri » Donnerstag 13. April 2017, 23:02

Alt-Phex hat geschrieben:@Achim: Ich habe da ganz andere Erfahrungen mit Sorachi gemacht. Auch bei unter 80°C im Whirlpool.
Tolle Kokosaromen.
Ich glaube so langsam, dass ich irgendwas anderes als SA bekommen habe. Das, was Glaabsbräu aus dem Hopfen holt, deckt sich in wirklich keiner Weise mit dem Aroma aus dem Hopfen, den ich bei HuM erstand. Aber das nur nebenbei.
Achim
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5155

Beitrag von Hammerwade » Freitag 14. April 2017, 08:45

Ich habe vor 1.5Wochen ein IPA gebraut. Soweit alles gut, aber nachdem ich zum Stopfen in den Gäreimer geschaut habe, war dort eine richtig feste und feuchte Schaumdecke/Schmodder (siehe unten). Habe den Schmodder untergerührt in der Hoffung, dass er sich absetzt und im Anschluss gestopft. Vor dem Abfüllen war er wieder da und ich habe ihn abgeschöpft. Die abgefüllten Flaschen sind nicht klar geworden (viele Schwebeteilchen) trotz des Einsatz des Monofilament 150 vor dem Umfüllen in den Gäreimer und Abfüllen auf die Flaschen.

Woher kommt der Schmodder bzw. was habe ich falsch gemacht?

Ich habe 90min gekocht und mit Irish Moos gearbeitet. Hefe war die WLP001.
Dateianhänge
IMG_4536.JPG
Schauendeckel beim Gären
IMG_4540.JPG
abgeschöpfter Schmodder

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5156

Beitrag von chaos-black » Freitag 14. April 2017, 08:52

Da ich sowas noch nicht gesehen habe, tippe ich auf 3 Möglichkeiten: Überdosierung Irish Moss, Infektion oder einfach eine Hefe die sich gern an der Oberfläche aufhält. Wobei die Überdosierung mir gerade am wahrscheinlichsten aussieht. Wieviel g/l hast du benutzt?
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5157

Beitrag von Kampfsocke2 » Freitag 14. April 2017, 10:23

Nachgärung im Kühlschrank:
Flaschen legen,stellen oder egal ?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5158

Beitrag von Hammerwade » Freitag 14. April 2017, 10:33

Jetzt wo du es sagst mit dem Irish Moos ... kann leider nicht mehr sagen wieviel g/l es waren, aber es war wahrscheinlich zu viel. Brewfem gibt 5gr/25l an und da war ich drüber :Ahh

Jungbier hat soweit ok geschmeckt, da warte ich mal ab und hoffe, dass sich noch etwas absetzt :Grübel

Danke für die Antwort!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5159

Beitrag von chaos-black » Freitag 14. April 2017, 10:41

Ich benutze normalerweise ca 0,1g / L also nur die Hälfte von Brewferm Empfehlung. Das Irish Moss kann sich an deine Hefe binden und sie am arbeiten hindern. Überprüfe mal den Restextrakt und schaue ggf. ob du noch Notfallhefe da hast...
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5160

Beitrag von chaos-black » Freitag 14. April 2017, 10:44

Kampfsocke2 hat geschrieben:Nachgärung im Kühlschrank:
Flaschen legen,stellen oder egal ?
Mir fällt gerade kein Szenario ein, bei dem man im Kühlschrank nachgären sollte. Auch bei Untergärigem nicht. Warum willst du das machen? Bedenke dass da Hefe arbeiten muss und du sie je nach Temperatur einfach in den Winterschlaf schickst.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5161

Beitrag von Hammerwade » Freitag 14. April 2017, 11:11

Restextrakt hat gepasst. Bin von 16.3 Grad auf 4Grad Plato runtergekommen.
Schauen wir mal wie es sich entwicklet.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5162

Beitrag von Newbie322 » Freitag 14. April 2017, 11:51

Wie lange kann ich nach dem kochen warten bis ich meine Hefe dazu gebe? Kann wohl erst ab Mittwoch weiter machen, bin aber gerade am maischen
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5163

Beitrag von phigoek » Freitag 14. April 2017, 12:33

Hab mir einen Topf von Contacto 36 L bestellt. 1 1/2" Nippel soll da dran. Gibt es bei der Länge oder Legierung der Anschweißnippel etwas zu beachten? Ich nutze das Hendikochfeld.

Gruß & Dank
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5164

Beitrag von butascratch » Freitag 14. April 2017, 12:37

Newbie322 hat geschrieben:Wie lange kann ich nach dem kochen warten bis ich meine Hefe dazu gebe? Kann wohl erst ab Mittwoch weiter machen, bin aber gerade am maischen
Puh, Mittwoch klappt meiner Meinung nach auf keinen Fall. Ich sehe einen Tag schon kritisch (manche hier sehen (begründet) jede Stunde die nach dem Kochen verstreicht als kritisch an).
So haben andere Organismen viel Zeit die von dir produzierten Zucker zu verwerten --> bestenfalls Fehlgeschmack, schlimmstenfalls dicke Infektion.
Hast du keine Möglichkeit mittels eingefrorenem Wasser den Sud auf Anstelltrmperatur zu bringen?
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5165

Beitrag von Kampfsocke2 » Freitag 14. April 2017, 12:53

Habe mich wahrscheinlich falsch ausgedrückt.
Habe nach eine Rezept von MiaschMalzundMehr gebraut.
Anmerkungen des Autors zu diesem Rezept
Nachreifung 1 Woche bei Zimmertemperatur ( ca. 20 Grad ) anschl. 2 Wochen im Kühlschrank ( 4-6 Grad)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5166

Beitrag von PabloNop » Freitag 14. April 2017, 13:10

Kampfsocke2 hat geschrieben:Nachreifung 1 Woche bei Zimmertemperatur ( ca. 20 Grad ) anschl. 2 Wochen im Kühlschrank ( 4-6 Grad)
(Nach-)Reifung ist nicht dasselbe wie Nachgärung. Zur ursprünglichen Frage: wegen des Bodensatzes immer stehend.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5167

Beitrag von Kampfsocke2 » Freitag 14. April 2017, 13:33

Danke !!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5168

Beitrag von Newbie322 » Freitag 14. April 2017, 13:44

@butascretch: leider nein. Habe aber meistens einen Tag später die Hefe dazu gegeben, dass sich die Würze dann abkühlen kann. Wäre dann ja schon Samstag. Da kann ich nur hoffen, dass ich mit nix einfange. Da arbeite ich noch sauberer als sonst eh schon.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5169

Beitrag von schloemi » Freitag 14. April 2017, 13:55

Kommt auf die Temperatur drauf an.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5170

Beitrag von Felix83 » Freitag 14. April 2017, 14:16

Will nachher mein Jungbier ins NC Keg befördern, karbonisieren und mit Gelatine klären

1. Keg zuerst kühlen, dann nochmal auf und Gelatine rein, oder Gelatine direkt rein?
2. Da ich zwangskarbonisiere wippe ich das Keg 3-4 mal kräftig hin und her, jeden Tag einmal. Danach lass ich es noch 2-3 Tage bei 1 Grad stehen. Geht das so auch mit Gelatine oder sollte man dann den Workflow ändern?
When you don't know what you are doing, anything is possible. - Tony Magee

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5171

Beitrag von schloemi » Freitag 14. April 2017, 14:25

Ich würde erst klären und dann karbonisieren. Die Klärung würde ich außerhalb eines Kegs machen, dass ich das Bier sauber von oben abziehen kann.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5172

Beitrag von butascratch » Freitag 14. April 2017, 14:30

Newbie322 hat geschrieben:@butascretch: leider nein. Habe aber meistens einen Tag später die Hefe dazu gegeben, dass sich die Würze dann abkühlen kann. Wäre dann ja schon Samstag. Da kann ich nur hoffen, dass ich mit nix einfange. Da arbeite ich noch sauberer als sonst eh schon.
Ein Tag ist denke ich vertretbar, die Fraktion der Übernachtkühler hier im Forum ist ja auch nicht gerade klein (mach ich bei UG gezwungenermaßen auch).
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5173

Beitrag von Newbie322 » Freitag 14. April 2017, 17:34

@buta
Werde es heute Abend in den Kühlschrank stellen und hoffen dass es genießbar bleibt
Aber wieder was gelernt für das nächste mal...
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Hopfen Kochen verkürzen

#5174

Beitrag von Chugx » Samstag 15. April 2017, 14:58

Mal ne Blöde Frage, ich will ein Pale Ale machen, mit dem ich zwei Hopfensorten beim Stopfen vergleiche (Mandarina Bavaria und Nelson Sauvin).

Dazu dachte ich mir, ich mache nur eine Bitterhopfengabe zu Kochbeginn mit Chinook und sonst nichts weiter. Plan war eigentlich 60 min Kochzeit.

Nun kam mir gerade die Idee, warum eig nicht nur 45 min oder so Kochen und dafür ein bisschen mehr Hopfen nehmen? Würde das gehen? Geht ja eig nur um die Bittere oder bekomme ich dann Probleme mit Fehlaromen, die nicht mehr ordentlich ausgekocht werden?

Liebe Grüße Jakob

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5175

Beitrag von Charles » Samstag 15. April 2017, 15:10

Frage an die Kollegen, die schon mal mit dem Hermann-Verfahren gemaischt und mit gestrippter Gutmann Hefe angestellt haben:

Was für sEVG habt Ihr zusammengebracht?

Danke für die Antwort(en) im Voraus!

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Re: Hopfen Kochen verkürzen

#5176

Beitrag von der_dennis » Samstag 15. April 2017, 15:23

Chugx hat geschrieben:Mal ne Blöde Frage, ich will ein Pale Ale machen, mit dem ich zwei Hopfensorten beim Stopfen vergleiche (Mandarina Bavaria und Nelson Sauvin).

Dazu dachte ich mir, ich mache nur eine Bitterhopfengabe zu Kochbeginn mit Chinook und sonst nichts weiter. Plan war eigentlich 60 min Kochzeit.

Nun kam mir gerade die Idee, warum eig nicht nur 45 min oder so Kochen und dafür ein bisschen mehr Hopfen nehmen? Würde das gehen? Geht ja eig nur um die Bittere oder bekomme ich dann Probleme mit Fehlaromen, die nicht mehr ordentlich ausgekocht werden?

Liebe Grüße Jakob
60 Minuten ist soweit ich weiß das Minimum. Kannst es freilich probieren aber im blödesten Fall versaust du dir mit Fehlaromen den Sud nur um ein paar Gramm Hopfen zu sparen.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5177

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Samstag 15. April 2017, 15:46

Charles hat geschrieben:Frage an die Kollegen, die schon mal mit dem Hermann-Verfahren gemaischt und mit gestrippter Gutmann Hefe angestellt haben:

Was für sEVG habt Ihr zusammengebracht?

Danke für die Antwort(en) im Voraus!
Bei der Gutmann waren es bei mir 78%, bei der Schneider 82%.
Gärtemperatur jeweils zwischen 25 und 28°C.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5178

Beitrag von gerold » Sonntag 16. April 2017, 16:28

Hi,

ich habe gester gebraut und bin mit meinem Pale Ale und er Stammwürze etwas über das Ziel hinausgeschossen, ich vermute meine Waage war defekt ich dachte schon nach dem Schroten, mann ist das viel :Grübel . Ich hatte am Ende des Tages 60l mit 18 Grad Plato Jetzt habe ich mit Wasser runterverdünnt, da ich kein Pale Ale "Bock" haben wollte. Ich hatte nur ein großes Speidelfass mit 60l und einen kleinen 20l Gäreimer. Ich habe dann kurzerhand den Sud auf das Speidelfass und den 55l Thermoport aufgeteilt und jeweils mit 12l Wasser hochverdünnt. Dass die Hopfengabe jetzt nicht stimmt ist mir bewußt, ich hatte aber da ich nicht aktiv kühle immer eine relative lange Nachiomerisierung. Der Zweite unsicherheitsfaktor war dann dass die Wage beim Hopfenwiegen entgültig den Geist aufgegeben hat und ich den Aromahopfen über das Volumen abgeschätzt habe. Wird eh ein Überaschungsbier. :Angel

Nun meine Frage: Ich habe den Deckel des Thermoport nur aufgelegt. damit das CO2 entweichen kann, noch gibt es ja keine Fruchtfliegen. So eine "offene" Obergärige Gärung sollte ja kein Problem sein oder?

Hat schon mal jemand den Deckel durchbohrt und einen Einsatz für das Gärröhrchen reingebastelt?
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5179

Beitrag von PabloNop » Sonntag 16. April 2017, 16:34

gerold hat geschrieben:Hat schon mal jemand den Deckel durchbohrt und einen Einsatz für das Gärröhrchen reingebastelt?
Es geht leichter: Spann ein großes sauberes Tuch über den TP statt den Deckel zu ruinieren.

Alternativ: nimm die Dichtung aus dem Deckel, dann kann das CO2 auch raus.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5180

Beitrag von fg100 » Sonntag 16. April 2017, 19:18

Weiß jemand wie viel Masse bzw. Volumen vom Einmaischwasser im Treber zurück bleibt.
Irgendwie glaube ich mal was von 80% des Schüttungsgewichts gelesen zu haben. Finde das aber nicht mehr.
D.h. bei 10kg Schüttung bleiben 8l Wasser im Treber zurück. Hat hier jemand das schon selbst mal ermittelt?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5181

Beitrag von der_dennis » Sonntag 16. April 2017, 19:28

Das Treberwasser? Ich rechne immer mit 96% also Schüttung x 0,96. Die Zahl hab ich von Berechnungen für einen Kleinsud Punkt 7.1 und fahre damit ganz gut.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5182

Beitrag von fg100 » Sonntag 16. April 2017, 19:40

der_dennis hat geschrieben:Das Treberwasser? Ich rechne immer mit 96% also Schüttung x 0,96. Die Zahl hab ich von Berechnungen für einen Kleinsud Punkt 7.1 und fahre damit ganz gut.
Danke für den Link.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5183

Beitrag von Bloodstroem » Dienstag 18. April 2017, 11:56

Hallo zusammen,

ich habe gestern ein Braunbier 21 Liter Ausschlagwürze mit einer geernteten Hefe (German Ale 1007) vom 07.01.2017 angestellt. Diese habe ich gestern ohne einen Starter hinzugeführt. Vom Geruch her hat sie normal nach Bier gerochen. Jetzt nach gut 18 Stunden ist noch keine Aktivität auszumachen. Braucht die Hefe nur länger, weil ich das Anstellen versäumt habe, oder ist es ratsam etwas Trockenhefe parat zu halten für den Fall der Fälle? :Grübel

Danke schon mal für eure Hilfe
Zuletzt geändert von Bloodstroem am Dienstag 18. April 2017, 12:18, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5184

Beitrag von chaos-black » Dienstag 18. April 2017, 12:03

Du hast selbstgeerntete Hefe von Anfang Januar genommen? Wenn du nicht für Hobbybrereich extrem gute Lagerbedingungen und ordentlich Starter gemacht hast würde ich das riskant nennen. Ich ernte zwar nicht oft, aber war nicht die Faustregel irgendwas mit bis zu 3 Wochen Kühlschrank wäre ok mit Starter? 4 1/2 Monate sind da ein ganz anderer Schnack.
Solltest du nicht total gute Bedingungen und Starter gehabt hast, rate ich dir zum baldigen EInsatz deiner Trockenhefe. Beachte allerdings, dass ich kein Hefeexperte bin, das ist vorwiegend aus Sachen geschlussfolgert, die ich hier so gelesen habe.

Beste Grüße,
Alex
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5185

Beitrag von Exedus » Dienstag 18. April 2017, 12:13

Bloodstroem hat geschrieben:Hallo zusammen,

ich habe gestern ein Braunbier 21 Liter Ausschlagwürze mit einer geernteten Hefe (German Ale 1007) vom 07.01.2017 angestellt. Diese habe ich gestern nicht mehr angestellt. Vom Geruch her hat sie normal nach Bier gerochen. Jetzt nach gut 18 Stunden ist noch keine Aktivität auszumachen. Braucht die Hefe nur länger, weil ich das Anstellen versäumt habe, oder ist es ratsam etwas Trockenhefe parat zu halten für den Fall der Fälle? :Grübel

Danke schon mal für eure Hilfe

Irgendwie verwirrend, hast Du nun angestellt, oder nicht :puzz Wenn keine Hefe drin ist, tut sich auch nichts :P
Meine Anlage

mit freundlichen Grüßen

Steven

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5186

Beitrag von Bloodstroem » Dienstag 18. April 2017, 12:19

Exedus hat geschrieben:
Bloodstroem hat geschrieben:Hallo zusammen,

ich habe gestern ein Braunbier 21 Liter Ausschlagwürze mit einer geernteten Hefe (German Ale 1007) vom 07.01.2017 angestellt. Diese habe ich gestern nicht mehr angestellt. Vom Geruch her hat sie normal nach Bier gerochen. Jetzt nach gut 18 Stunden ist noch keine Aktivität auszumachen. Braucht die Hefe nur länger, weil ich das Anstellen versäumt habe, oder ist es ratsam etwas Trockenhefe parat zu halten für den Fall der Fälle? :Grübel

Danke schon mal für eure Hilfe

Irgendwie verwirrend, hast Du nun angestellt, oder nicht :puzz Wenn keine Hefe drin ist, tut sich auch nichts :P
Ich habe hier keinen Starter gemacht. Die Hefe habe ich natürlich in die Würze gegeben.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5187

Beitrag von der_dennis » Dienstag 18. April 2017, 12:27

Du hast also Erntehefe vom Januar ohne Starter "einfach so" in die Würze gegeben? Dann würde ich wirklich Trockenhefe bereithalten
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5188

Beitrag von Bloodstroem » Dienstag 18. April 2017, 15:30

Die geerntete Hefe vom 07.01.2017 ist nach langer und wohl auch idealer Lagerung angekommen. Das alles ohne Starter und einer Anstelldauer von ~21 Stunden :Bigsmile

Bin total froh, dass ich den Sud nicht mit einer Trockenhefe anstellen musste, auch wenn es nur Kopfsache ist.

Dennoch vielen dank an die, die mir so schnell geantwortet haben. :thumbsup

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5189

Beitrag von Exedus » Dienstag 18. April 2017, 15:32

Bloodstroem hat geschrieben:Die geerntete Hefe vom 07.01.2017 ist nach langer und wohl auch idealer Lagerung angekommen. Das alles ohne Starter und einer Anstelldauer von ~21 Stunden :Bigsmile

Bin total froh, dass ich den Sud nicht mit einer Trockenhefe anstellen musste, auch wenn es nur Kopfsache ist.

Dennoch vielen dank an die, die mir so schnell geantwortet haben. :thumbsup

Bin mir nicht sicher ob Du oder ich den Begriff der Anstellens richtig verstanden haben :Greets

Für mich ist das Anstellen lediglich der Moment der Hefezugabe zur Würze, nichts weiter :Grübel
Meine Anlage

mit freundlichen Grüßen

Steven

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5190

Beitrag von Bloodstroem » Dienstag 18. April 2017, 15:39

Exedus hat geschrieben: Bin mir nicht sicher ob Du oder ich den Begriff der Anstellens richtig verstanden haben :Greets

Für mich ist das Anstellen lediglich der Moment der Hefezugabe zur Würze, nichts weiter :Grübel
Sehe ich genau so

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5191

Beitrag von NiCoSt » Dienstag 18. April 2017, 15:57

Nutzt hier noch einer das geknickte Läuterblech vno Mattmill?
Ich habe regelmäßig Sudhausausbeuten von ~55% und glaube, dass hier das Meiste hängenbleibt. Konstruktionsbedingt hat man ja einen "Totraum" unterhalb des Hahns.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5192

Beitrag von Sura » Dienstag 18. April 2017, 16:03

NiCoSt hat geschrieben:Nutzt hier noch einer das geknickte Läuterblech vno Mattmill?
Ich habe regelmäßig Sudhausausbeuten von ~55% und glaube, dass hier das Meiste hängenbleibt. Konstruktionsbedingt hat man ja einen "Totraum" unterhalb des Hahns.
Niemand hindert dich daran, den Eimer am Ende einmal zu kippen.

Davon abgesehen braucht es da zur Fehleranalyse mehr als nur die Betrachtung des Bleches. Schrotbild, Maischarbeit, Läutergeschwindigkeit, Batch-Sparge oder Fly-Sparge, wieviel Nachguss sowieso, wieviel Stammwürze am Anfang und am Ende, usw. usf..... das ist im Prinzip einen eigenen Thread wert. Hast du dir schonmal diese Artikel durchgelesen und versucht nachzuvollziehen?
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5193

Beitrag von chaos-black » Dienstag 18. April 2017, 16:16

Bloodstroem hat geschrieben:Die geerntete Hefe vom 07.01.2017 ist nach langer und wohl auch idealer Lagerung angekommen. Das alles ohne Starter und einer Anstelldauer von ~21 Stunden :Bigsmile
Das ist doch schön zu hören :) Wie hast du denn gelagert wenn ich fragen darf? Es ist ja anscheinend in sofern gut gelaufen, als dass die hefe angekommen ist. Bei so einer langen Lagerdauer stelle ich es mir aber zumindest schwierig vor so ohne weiteres einzuschätzen wieviel vitale Hefe du da tatsächlich beigegeben hast (Stichwort Under/Overpitching).

Beste Grüße,
Alex
Meine Hobbybrauerei: http://brauerei-flaschenpost.de/ (gerade offline)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5194

Beitrag von PabloNop » Dienstag 18. April 2017, 16:25

NiCoSt hat geschrieben:Nutzt hier noch einer das geknickte Läuterblech vno Mattmill?
Ich habe regelmäßig Sudhausausbeuten von ~55% und glaube, dass hier das Meiste hängenbleibt. Konstruktionsbedingt hat man ja einen "Totraum" unterhalb des Hahns.
Ich habe sowohl das Mattmill-Blech, als auch die Läuterhexe in meinem Thermoport ausprobiert. Wesentliche Unterschiede in der Ausbeute konnte ich nicht feststellen. Und ja, beim Blech habe ich den TP am Ende immer noch etwas schräg gestellt - aber bei ausreichend großen Schüttungen und entsprechend auch Nachgüssen macht das nicht viel aus.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5195

Beitrag von Bloodstroem » Dienstag 18. April 2017, 16:31

chaos-black hat geschrieben:
Bloodstroem hat geschrieben:Die geerntete Hefe vom 07.01.2017 ist nach langer und wohl auch idealer Lagerung angekommen. Das alles ohne Starter und einer Anstelldauer von ~21 Stunden :Bigsmile
Das ist doch schön zu hören :) Wie hast du denn gelagert wenn ich fragen darf? Es ist ja anscheinend in sofern gut gelaufen, als dass die hefe angekommen ist. Bei so einer langen Lagerdauer stelle ich es mir aber zumindest schwierig vor so ohne weiteres einzuschätzen wieviel vitale Hefe du da tatsächlich beigegeben hast (Stichwort Under/Overpitching).

Beste Grüße,
Alex
Ich hatte 2x0,5l PET Flaschen so gut es ging mit ChemiPro und Desinfektionsmittel gesäubert und darin die Hefe abgefüllt. Diese waren dann gut bis zu 1/3 mit Hefesatz gefüllt. Aufbewahrt habe ich diese im 0°C Gemüsefach im Kühlschrank.
Die Hefemenge werde ich nicht genau berechnen, da es für mich ein Hobby bleiben soll. Aber für den gelückten Versuch freue ich mich natürlich. Wie es geschmacklich sein wird, werde ich in ca. 6 Wochen testen können.

Grüße
Till

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5196

Beitrag von monojp » Mittwoch 19. April 2017, 09:07

Bin langsam aber doch dabei von der 5l auf die 10 oder 20l Klasse upzugraden. Am Wochenende steht nun mit einem Freund erstmal die Flaschenbesorgung an ;)
Würdet Ihr mir eher raten auf 0,33 oder 0,5 zu gehen? Vmtl. ist das Geschmackssache, ich sehe aktuell bei 0,33 den Vorteil, dass ich evtl. keinen neuen Kühlschrank brauche, aber dafür mit mehr Flaschen hantieren muss.. :/ Haben aber irgendwie ihren Charme, diese Mini-Flaschen.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5197

Beitrag von Exedus » Mittwoch 19. April 2017, 09:23

Bedenke, dass Du die Flaschen stehend lagern solltest. Musst mal sehen, was dein Kühlschrank hergibt. Bei mir passen stehend nur 0,3er rein, ohne die anderen Fächer unbrauchbar zu machen.

Ansonsten ist das ziemlich egal. Klar 0,5er Flaschen sind im Verhältnis einfacher zu handhaben, was Reinigung und Abfüllen angeht. Aber bei den Mengen, die Du planst spielt das keine Rolle.

Ansonsten machtse halt nen Mix aus 0,3ern und 0,5ern :)
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5198

Beitrag von Corky » Mittwoch 19. April 2017, 09:25

monojp hat geschrieben:Bin langsam aber doch dabei von der 5l auf die 10 oder 20l Klasse upzugraden. Am Wochenende steht nun mit einem Freund erstmal die Flaschenbesorgung an ;)
Würdet Ihr mir eher raten auf 0,33 oder 0,5 zu gehen? Vmtl. ist das Geschmackssache, ich sehe aktuell bei 0,33 den Vorteil, dass ich evtl. keinen neuen Kühlschrank brauche, aber dafür mit mehr Flaschen hantieren muss.. :/ Haben aber irgendwie ihren Charme, diese Mini-Flaschen.
Da hast du schon die richtige Antwort gegeben. Das ist eine Mischung aus persönlichen Vorlieben und weiteren Gegebenheiten wie dem Kühlschrank.
Ich fülle selber das meiste in 0,5 Liter Flaschen ab, habe aber auch einige wenige 0,33er Flaschen, die ich zusätzlich zu den 0,5ern befülle.

Was deine Liter-Klasse angeht, würde ich eher direkt auf 20 Liter upgraden. Da ist für mich das Verhältnis aus Aufwand und Ertrag besser. Es sei denn du hast gerne Abwechslung oder möchtest viel ausprobieren, dann würde das vielleicht für 10 Liter sprechen.

Viele Grüße, Dirk

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5199

Beitrag von monojp » Mittwoch 19. April 2017, 09:35

Danke für eure schnellen Antworten! Das deckt sich dann eh mit dem was ich mir schon gedacht habe. Bzgl. der 20l Klasse bin ich auch noch am Überlegen ob nicht gleich auf die besser wäre, aber andererseits experimentiere ich schon gern. Vl. mach ich mal einen Kompromiss (wo ich noch mit großem Topf auskomme und evtl. keinen Einkocher brauche) und gehe auf 15l :D Das werde ich mir noch in Ruhe überlegen. 10l ist sicher zu wenig, da komme ich dann in ein paar Monaten drauf, dass ich doch gern mehr hätte und muss wieder neue Töpfe / Gärbehälter kaufen. hach :)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5200

Beitrag von butascratch » Mittwoch 19. April 2017, 11:04

monojp hat geschrieben:Danke für eure schnellen Antworten! Das deckt sich dann eh mit dem was ich mir schon gedacht habe. Bzgl. der 20l Klasse bin ich auch noch am Überlegen ob nicht gleich auf die besser wäre, aber andererseits experimentiere ich schon gern. Vl. mach ich mal einen Kompromiss (wo ich noch mit großem Topf auskomme und evtl. keinen Einkocher brauche) und gehe auf 15l :D Das werde ich mir noch in Ruhe überlegen. 10l ist sicher zu wenig, da komme ich dann in ein paar Monaten drauf, dass ich doch gern mehr hätte und muss wieder neue Töpfe / Gärbehälter kaufen. hach :)
Ich würde direkt in die 20L Klasse gehen.
Da ist dann alles möglich, von 10 bis 30 Liter.
Der Reiche, der Gold besitzt, der Mann, dem Lapislazuli gehört, [...] sie alle warten am Tor auf den, der Gerste hat.
- babyl. Sprichwort

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