Kurze Frage, kurze Antwort

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5851

Beitrag von gulp » Mittwoch 2. August 2017, 19:05

BSnake hat geschrieben:
Mittwoch 2. August 2017, 19:00
Anfängerfrage.
Bei den Rezepten von meinsudhaus.de (z.B. http://meinsudhaus.de/bier-rezepte/ober ... e/koelsch/ ) stehen unter den Zutaten die Hopfen Sorten .. soweit so gut:

Hopfen: 13gr Northern Brewer (BH, 15%)
14gr Perle (AH, 10%)

Beim Kochen steht aber nur:
Dauer 75min
1. Hopfengabe 5min nach Kochbeginn
2. Hopfengabe 5-10min vor Kochende

Woher weiss ich jetzt wieviel und welcher Hopfen bei der 1. gabe und/oder 2. gabe in den Topf soll? Oder überseh ich da was? :Waa
Schau mal hier: https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic.php?f=3&t=7036

Gruß
Peter
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5852

Beitrag von schliene » Mittwoch 2. August 2017, 19:13

BH=Bitterhopfen
AH=Aromahopfen

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#5853

Beitrag von Carbid! » Mittwoch 2. August 2017, 19:14

Moin,
erst Northern als Bitterhopfen, dann Perle als Aromahopfen.
Gruß
Carsten

<Edit: Zu langsam>
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5854

Beitrag von Alt-Phex » Mittwoch 2. August 2017, 19:22

Für diese Rezepte sind wir hier nicht zuständig :Greets
Frag mal direkt den Autor, der muss es ja wissen.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5855

Beitrag von Frudel » Mittwoch 2. August 2017, 19:34

Alt-Phex hat geschrieben:
Mittwoch 2. August 2017, 19:22
Für diese Rezepte sind wir hier nicht zuständig :Greets
Frag mal direkt den Autor, der muss es ja wissen.
Aber man(n) hilft sich trotzdem? Oder entgeht mir der Sinn vom Forum ?

LG
Markus
Wenn man etwas oft genug zerlegt und zusammengebaut hat , hat man irgendwann 2 davon

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5856

Beitrag von Chrissi_Chris » Mittwoch 2. August 2017, 19:40

Bei der Kochdauer von 75 min
Sollst du die erste Hopfengabe bei 70 min Restkochzeit hineingeben
Und die zweite Hopfengabe
Bei 5 min Restkochzeit also nach 70 min kochen die zweite Hopfengabe
Und dann noch 5 min kochen.

LG
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5857

Beitrag von BSnake » Mittwoch 2. August 2017, 19:57

OMG. BH und AH hab ich übersehen. :redhead :Shocked :Sorry
Ja danke für den Hinweis. Den Autor hatte ich schon angeschrieben aber (noch) keine Antwort bekommen.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5858

Beitrag von chaos-black » Mittwoch 2. August 2017, 20:18

Der Northern Brewer wird erste Gabe sein, er ist ein klassischer Bitterhopfen.

Edit: hui, da hat mir das Handy aber einige Beiträge unterschlagen

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5859

Beitrag von Alt-Phex » Mittwoch 2. August 2017, 21:57

Frudel hat geschrieben:
Mittwoch 2. August 2017, 19:34
Alt-Phex hat geschrieben:
Mittwoch 2. August 2017, 19:22
Für diese Rezepte sind wir hier nicht zuständig :Greets
Frag mal direkt den Autor, der muss es ja wissen.
Aber man(n) hilft sich trotzdem? Oder entgeht mir der Sinn vom Forum ?

LG
Markus
Siehe den Link von Peter, weiter oben: https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 25#p226425
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5860

Beitrag von BSnake » Mittwoch 2. August 2017, 22:01

Nur doof, dass beim Weihnachtsbier 2x AH steht :puzz
http://meinsudhaus.de/bier-rezepte/ober ... achtsbier/

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5861

Beitrag von Alt-Phex » Mittwoch 2. August 2017, 22:06

Das sind halt blöde Rezepte, muss man mal einfach so sagen. Hier fehlen die Schüttungsanteile in Prozentangaben, die Sudhausausbeute und die "5L vorgelegt" führen die Leute auch regelmäßig in die Irre. Für Anfänger einfach nicht geeignet. Such dir hier was schönes raus, da sind die nötigen Angaben i.d.R. auch vorhanden: http://www.maischemalzundmehr.de/
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5862

Beitrag von floflue » Mittwoch 2. August 2017, 22:11

BSnake hat geschrieben:
Mittwoch 2. August 2017, 19:00
Anfängerfrage.
Bei den Rezepten von meinsudhaus.de (z.B. http://meinsudhaus.de/bier-rezepte/ober ... e/koelsch/ ) stehen unter den Zutaten die Hopfen Sorten .. soweit so gut:

Hopfen: 13gr Northern Brewer (BH, 15%)
14gr Perle (AH, 10%)

Beim Kochen steht aber nur:
Dauer 75min
1. Hopfengabe 5min nach Kochbeginn
2. Hopfengabe 5-10min vor Kochende

Woher weiss ich jetzt wieviel und welcher Hopfen bei der 1. gabe und/oder 2. gabe in den Topf soll? Oder überseh ich da was? :Waa
(BH, 15%) = Bitterhopfen, 15%
(AH, 10%) = Aromahopfen, 10%

Bitterhopfen kommt zum Beginn des Kochens rein, der Aromahopfen kurz vorm Ende.

Wobei die Rezepte von meinsudhaus.de auf deren Anlage zugeschnitten sind (Alt-Phex hat da eine super Formulierung) . Ich gucke nach Rezepten maßgeblich auf http://www.maischemalzundmehr.de/index. ... uche=Suche
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5863

Beitrag von Boludo » Mittwoch 2. August 2017, 22:13

Ich persönlich würde die Rezepte von meinsudhaus.de meiden.
Die sind teilweise schon sehr speziell und es gibt genügend Alternativen.

Stefan

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5864

Beitrag von BSnake » Mittwoch 2. August 2017, 22:14

Alt-Phex hat geschrieben:
Mittwoch 2. August 2017, 22:06
Das sind halt blöde Rezepte, muss man mal einfach so sagen. Hier fehlen die Schüttungsanteile in Prozentangaben, die Sudhausausbeute und die "5L vorgelegt" führen die Leute auch regelmäßig in die Irre. Für Anfänger einfach nicht geeignet. Such dir hier was schönes raus, da sind die nötigen Angaben i.d.R. auch vorhanden: http://www.maischemalzundmehr.de/
Alles klar, wurde im Link weiter oben ja auch erwähnt, danke.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5865

Beitrag von Alt-Phex » Mittwoch 2. August 2017, 22:18

Eine S33 für ein Kölsch oder eine S04 für ein Alt sind in der Tat sehr,sehr, sehr speziell. Von den Unzureichenden Parametern zur Anpassung auf die heimische Brauanlege mal ganz abgesehen.
floflue hat geschrieben:
Mittwoch 2. August 2017, 22:11
Wobei die Rezepte von meinsudhaus.de auf deren Anlage zugeschnitten sind (Alt-Phex hat da eine super Formulierung)
Echt jetzt, sowas habe ich ? :Grübel
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5866

Beitrag von Brauwolf » Mittwoch 2. August 2017, 22:26

Boludo hat geschrieben:
Mittwoch 2. August 2017, 22:13
Ich persönlich würde die Rezepte von meinsudhaus.de meiden.
Die sind teilweise schon sehr speziell und es gibt genügend Alternativen.

Stefan
Bei der Bauanleitung für den Läuterbottich kräuseln sich mir die Fußnägel:
http://meinsudhaus.de/die-heim-brauerei/sudhaus/
Ein Gemenge aus mit der Flex zugeschnittenem verzinkten Blech, Alu-Popnieten, Edelstahl, Messing, vernickeltem Messing...
Boah, nee, danke.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5867

Beitrag von hyper472 » Mittwoch 2. August 2017, 22:34

In der Reihenfolge der Nennung. NB ist ein Bitterhopfen, Perle fürs Aroma. Das ist zwar kein Gesetz, aber typisch für die beiden Sorten.
Viele Grüße, Henning
Wenn man etwas positiv oder negativ auslegen kann, meine ich es positiv.
Es ist möglich, dass sich meine Meinung nicht mit der Meinung anderer deckt.
Wer will, ist herzlich eingeladen, mir in Anwendung von Boardregel Nr. 6 eine PN zu senden.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5868

Beitrag von floflue » Mittwoch 2. August 2017, 22:39

Alt-Phex hat geschrieben:
Mittwoch 2. August 2017, 22:18
Eine S33 für ein Kölsch oder eine S04 für ein Alt sind in der Tat sehr,sehr, sehr speziell. Von den Unzureichenden Parametern zur Anpassung auf die heimische Brauanlege mal ganz abgesehen.
floflue hat geschrieben:
Mittwoch 2. August 2017, 22:11
Wobei die Rezepte von meinsudhaus.de auf deren Anlage zugeschnitten sind (Alt-Phex hat da eine super Formulierung)
Echt jetzt, sowas habe ich ? :Grübel
Ja, z.B. hier: viewtopic.php?p=226460#p226460

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5869

Beitrag von Braumal » Donnerstag 3. August 2017, 01:19

BH steht wohl für "Bitterhopfen" und wird daher früh zugegeben. AH, also Aromahopfen, kommt erst gegen Ende in den Topf.

Grüsse, David

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5870

Beitrag von Corky » Donnerstag 3. August 2017, 09:08

BSnake hat geschrieben:
Mittwoch 2. August 2017, 19:00
Woher weiss ich jetzt wieviel und welcher Hopfen bei der 1. gabe und/oder 2. gabe in den Topf soll? Oder überseh ich da was? :Waa
BH beim Northern Brewer scheint für Bitterhopfen zu stehen, das ist dann die erste Hopfengabe. Bei langem Hopfenkochen lösen sich viele Bitterstoffe, und das Aroma kommt nicht zum Vorschein.
AH steht bei Perle für den Aromahopfen, das ist dann die spätere Hopfengabe, bei der mehr Hopfenaromen herauskommen und weniger Bittere.

Ob du damit auf die angepeilten IBU kommst, kannst du mit einem IBU-Rechner, z. B. dem von MMuM ausrechnen. Dazu musst du noch den Alpha-Wert der Hopfen kennen, die aber nicht im Rezept stehen. Den tatsächlichen Alpha-Wert kennst du eh erst, wenn du dein Hopfen-Tütchen in der Hand hältst (ist normalerweise darauf angegeben), da der je nach Charge variiert.

Wenn ich das verlinkte Rezept so sehe, würde ich dir empfehlen, eher bei MMuM auf Rezeptsuche zu gehen. Dort findest du auch ein beliebtes Kölsch Rezept.
Grüße, Dirk

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5871

Beitrag von s710 » Donnerstag 3. August 2017, 19:23

Habe am 28.07.17 eine Flüssighefe geliefert bekommen (https://www.hobbybrauerversand.de/Wyeas ... -Activator), und hab leider vollkommen versäumt, sie in den Kühlschrank zu packen :Ahh Ist die nun hinüber, oder kann ich die noch verwenden wenn ich sie ab jetzt im Kühlschrank habe? Wollte am Samstag brauen.

Im gleichen Paket war auch der Hopfen, der ebenfalls erst heute im Kühlschrank gelandet ist. Gleiche Frage, kann ich den verwenden? :puzz

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5872

Beitrag von Alt-Phex » Donnerstag 3. August 2017, 19:29

Die paar Tage dürften unbedenkdlich sein, sofern die Hefe nicht in der prallen Sonne lag.
Auf dem Postweg haben die Rohstoffe bestimmt schlimmeres durchgemacht.

Edit: Hopfen am besten im TK-Fach lagern.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5873

Beitrag von s710 » Donnerstag 3. August 2017, 19:46

Nein, in der Sonne lag sie nicht. War noch im Paket mit dem Malz, und dort in Schaumstoff mit dem Kühlpack. Nur halt in der Wohnung, wo es Sommer sei dank auch 28° und mehr hat :redhead

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5874

Beitrag von schollsedigger » Donnerstag 3. August 2017, 21:15

Hi,

die musst Du doch sowieso vorher durch Aufklatschen aktivieren, dann siehst Du doch, ob sie noch funktioniert. War da nicht irgendwas mit Anzahl der Monate nach Herstellung = Anzahl der Tage, die man vor dem geplanten Einsatz aktivieren soll?

Grüße

Matze

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5875

Beitrag von s710 » Donnerstag 3. August 2017, 22:05

Also in der Anleitung die beiliegt, heißt es, es kann bis 3 Stunden dauern, sie zu aktivieren. Darauf hatte ich mich jetzt mal eingestellt.

Allerdings ist dein Vorschlag nicht so zweckdienlich. Wenn ich beim Aktivieren feststelle, dass sich nichts mehr regt, steh ich da am Wochenende mit 20l Sud ohne Hefe ...

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5876

Beitrag von Alt-Phex » Donnerstag 3. August 2017, 22:17

Deswegen aktivierst du die ja auch schon so früh, das du eben nicht mit Würze aber ohne Hefe da stehst.

Und Leute, nicht immer nur eine Hefe kaufen, legt euch mal ein, zwei Beutel "Notfall-Hefe" in den Kühlschrank.
Das bißchen Trockenhefe kostet doch nicht die Welt und hält sich lange genug.

Müsste man eigentlich auch von selber drauf kommen.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5877

Beitrag von karsten » Donnerstag 3. August 2017, 22:18

Kurze Frage.
Kann man verchromtes Kupferrohr für einen Schwanenhals oder Nachguss-Spirale nutzen?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5878

Beitrag von s710 » Freitag 4. August 2017, 08:41

Alt-Phex hat geschrieben:
Donnerstag 3. August 2017, 22:17
Deswegen aktivierst du die ja auch schon so früh, das du eben nicht mit Würze aber ohne Hefe da stehst.
Ja, schon klar. Ich hatte vor, wie die letzten beiden Male, über Nacht runterkühlen zu lassen, und dann morgens die Hefe zu aktivieren, und dann eben reinzuschmeissen. Oder meintest du noch früher?

Sorry, hatte noch nie eine Flüssighefe.

Aber ich steh ja nicht deswegen ohne Hefe da, weil sie 3h zum aktivieren braucht, sondern weil sie evtl. durch falsche Lagerung kaputt ist, darum ging es mir doch. Bis Samstag bekomm ich eben keinen Ersatz.
Alt-Phex hat geschrieben:
Donnerstag 3. August 2017, 22:17
Und Leute, nicht immer nur eine Hefe kaufen, legt euch mal ein, zwei Beutel "Notfall-Hefe" in den Kühlschrank.
Das bißchen Trockenhefe kostet doch nicht die Welt und hält sich lange genug.

Müsste man eigentlich auch von selber drauf kommen.
Ja schon. Aber ich bin noch so weit unten in der Hobbybrauer-Klasse, dass ich bisher nur 2x gebraut habe, und das im Abstand von 6-8 Monaten. Bis dahin ist dann auch die Flüssighefe verreckt. Hopfen hab ich aber noch in der Gefriertruhe.
Aber insb. bei einem neuen Rezept hat man ja nicht unbedingt zufällig noch die passende Trockenhefe rumliegen, zumindest nicht in meinem kleinen Rahmen, dafür baue ich einfach zu selten. Aber ich geb dir recht, kann nicht schaden, 1-2 Päckchen Nottingham daheim zu haben, die werde ich sicherlich noch öfter verwenden. Im Zweifel kann die dann auch als Ersatz einspringen, im Fall der Fälle :)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5879

Beitrag von Chrissi_Chris » Freitag 4. August 2017, 08:48

Bei der nächsten Bestellung packst du dir einfach 2 Päckchen Notfallhefe mit in den Warenkorb..

Kostet pro Päckchen ein bisschen mehr als 2€ und rettet dir im Notfall den ganzen Brautag.

Und mach aus der Notti Notfallhefe mal eine US-05 Notfallhefe draus :Wink

LG Chris
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5880

Beitrag von Frosch » Freitag 4. August 2017, 09:54

s710 hat geschrieben:
Freitag 4. August 2017, 08:41

Ja, schon klar. Ich hatte vor, wie die letzten beiden Male, über Nacht runterkühlen zu lassen, und dann morgens die Hefe zu aktivieren, und dann eben reinzuschmeissen. Oder meintest du noch früher?

Sorry, hatte noch nie eine Flüssighefe.
Ich habe zwar selber noch nie mit Flüssighefe gebraut, aber habe mich schonmal in die Richtung informiert. Diese 2 Links könnten nützlich für dich sein
http://braumagazin.de/article/hefebank-weihenstephan/
http://www.mabcom.de/brauen/HefeStarter_HowTo.pdf

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#5881

Beitrag von Brauwolf » Freitag 4. August 2017, 10:16

s710 hat geschrieben:
Donnerstag 3. August 2017, 22:05
Also in der Anleitung die beiliegt, heißt es, es kann bis 3 Stunden dauern, sie zu aktivieren. Darauf hatte ich mich jetzt mal eingestellt.

Allerdings ist dein Vorschlag nicht so zweckdienlich. Wenn ich beim Aktivieren feststelle, dass sich nichts mehr regt, steh ich da am Wochenende mit 20l Sud ohne Hefe ...
3 Stunden sind viiiel zu wenig. Schau dir mal dieses Bild an:
WP_20170708_001.jpg
Das ist drei mal die gleiche Hefe, 6 Stunden nach dem Aufschlagen. Die zwei rechten sind 14 Tage alt (jünger geht's kaum), die linke ist sechs Monate alt, also immer noch innerhalb des MHD. Tatsächlich hat sie 36 Stunden gebraucht, bis sie so prall war wie die anderen.

Hefe fühlt sich bei 30-32° am wohlsten, ein paar Tage ohne Kühlung machen gar nichts. Erst irgendwann nach sechs Monaten fangen die Zellen an, sich gegenseitig zu fressen (Autolyse)

Mein Vorschlag: Aktiviere die Hefe jetzt. Wenn sie bis morgen vormittag zuckt, fängst du mit dem Brauen an, ansonsten verschiebst du den Brautag auf das nächste Wochenende. Vermutlich bewegt sich bis spätestens Sonntag was, dann kannst du immer noch loslegen. Und wenn nicht, eine Woche prall rumstehen schadet der Hefe auch nicht.

Cheers, Ruthard
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5882

Beitrag von karsten » Freitag 4. August 2017, 12:02

Startet die Hefe trotzdem wenn die Tüte sich nicht so doll aufbläht? Bei mir ist im Gärröhchen nämlich noch nix zu sehen. Ich hatte ca 4,5h gewartet. Die Tüte war nur ein wenig aufgebläht. Gestern morgen reingekippt.

Ich habe dass erste mal flüssighefe benutzt und bin von der S-04 halt etwas anderes gewohnt.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5883

Beitrag von Brauwolf » Freitag 4. August 2017, 14:00

Gesunde Hefe startet auch ohne dass sich der Beutel aufbläht, die kannst du sogar ohne aktivieren in die Würze kippen. Diese "Smackpacks" sind nur ein Marketinggag. Allenfalls kannst du erkennen, wieviele lebende Zellen noch in dem Beutel drin sind. Bei den beiden Beuteln rechts im Bild, die nach sechs Stunden prall waren, kannst du davon ausgehen, dass alle 100 Milliarden Zellen aktiv waren. Der linke Beutel hat 36 Stunden gebraucht, bis er so prall war wie die anderen, das heißt, nur 1/6 der Zellen haben überlebt.
Wie alt war deine Hefe?
Wenn dein Päckchen nach 4,5h so halbgar gezuckt hat, kann es schon eine Weile dauern, bis sich in der Würze was von Gärung zeigt - 36h sind da noch im Toleranzbereich. Also weiter in Geduld üben.
Andere Hersteller, z.B. Whitelabs, kennen solche Smackpacks gar nicht, die haben entweder diese Petlinge oder seit neuestem "Ketchup" Päckchen wie von McDoof - einfach aufreissen und den Inhalt in die Würze drücken.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5884

Beitrag von s710 » Freitag 4. August 2017, 14:01

Brauwolf hat geschrieben:
Freitag 4. August 2017, 10:16
s710 hat geschrieben:
Donnerstag 3. August 2017, 22:05
Also in der Anleitung die beiliegt, heißt es, es kann bis 3 Stunden dauern, sie zu aktivieren. Darauf hatte ich mich jetzt mal eingestellt.

Allerdings ist dein Vorschlag nicht so zweckdienlich. Wenn ich beim Aktivieren feststelle, dass sich nichts mehr regt, steh ich da am Wochenende mit 20l Sud ohne Hefe ...
3 Stunden sind viiiel zu wenig. Schau dir mal dieses Bild an:

WP_20170708_001.jpg

Das ist drei mal die gleiche Hefe, 6 Stunden nach dem Aufschlagen. Die zwei rechten sind 14 Tage alt (jünger geht's kaum), die linke ist sechs Monate alt, also immer noch innerhalb des MHD. Tatsächlich hat sie 36 Stunden gebraucht, bis sie so prall war wie die anderen.

Hefe fühlt sich bei 30-32° am wohlsten, ein paar Tage ohne Kühlung machen gar nichts. Erst irgendwann nach sechs Monaten fangen die Zellen an, sich gegenseitig zu fressen (Autolyse)

Mein Vorschlag: Aktiviere die Hefe jetzt. Wenn sie bis morgen vormittag zuckt, fängst du mit dem Brauen an, ansonsten verschiebst du den Brautag auf das nächste Wochenende. Vermutlich bewegt sich bis spätestens Sonntag was, dann kannst du immer noch loslegen. Und wenn nicht, eine Woche prall rumstehen schadet der Hefe auch nicht.

Cheers, Ruthard

Uff, 36h (!) Wie lange ist die Hefe haltbar, wenn aktiviert? Wie plant man das denn dann üblicherweise? Man muss doch am Brautag ne Hefe am Start haben :Grübel

Ich könnte dann gleich den Brautag aufs nächste Wochenende schieben, und die Hefe heute aktivieren. Muss die dann entsprechend bei Zimmertemperatur rumstehen, bis zum nächsten Wochenende?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5885

Beitrag von schwarzwaldbbq » Freitag 4. August 2017, 15:32

Brauwolf hat geschrieben:
Freitag 4. August 2017, 14:00

Andere Hersteller, z.B. Whitelabs, kennen solche Smackpacks gar nicht, die haben entweder diese Petlinge oder seit neuestem "Ketchup" Päckchen wie von McDoof - einfach aufreissen und den Inhalt in die Würze drücken.

Cheers, Ruthard
Wie lange über das MHD funktioniert das?
Ich hab eine Lagerhefe mit MFG 12/16 und MHD 17. Juni 17.

Würde sie heute in 1l TME ansetzen und morgen zum Sud geben.

Klappt das?

LG Joe
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5886

Beitrag von Braufuzi » Freitag 4. August 2017, 15:52

Hallo Zusammen
Ich bestelle meinen Hopfen immer beim Hobbybrauerversand in Tettnang.Die sind in diesen silbrigen Folien Vakuumiert und Verschweißt.Bis jetzt habe ich meinen Hopfen immer im Keller kühl gelagert.Wäre Einfrieren eine bessere Variante wenn man grössere Mengen Hopfen Lagern möchte?Odewr ist Einfrieren nicht so eine gute Sache?
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5887

Beitrag von Exedus » Freitag 4. August 2017, 15:56

Einfrieren geht, falls Du es einfrierst oder in den Kühlschrank lagerst aber besser vakuumieren.

Ansonsten schmeckt bald alles im Kühl- oder Gefrierschrank nach Hopfen. Musste ich selbst schon erleben :Bigsmile

Und das obwohl der Hopfen in einer Art Tupperdose war. (die gibt es auch bei den üblichen Braushops im Angebot)
Meine Anlage

mit freundlichen Grüßen

Steven

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5888

Beitrag von Brauwolf » Freitag 4. August 2017, 16:23

Uff, 36h (!) Wie lange ist die Hefe haltbar, wenn aktiviert? Wie plant man das denn dann üblicherweise? Man muss doch am Brautag ne Hefe am Start haben
Mach dich mal von dem Gedanken frei, man müsse bei Hefe einen Schalter umlegen, damit sie loslegt und wenn die Batterie alle ist, ist sie platt. Das Aufblähen ist nur ein Indiz, wieviele Hefezellen noch lebendig sind seit der Herstellung, mehr nicht. Je länger das dauert, desto weniger lebende Zellen sind noch da.
Wenn du heute die Hefe aufschlägst und das Päckchen steht innerhalb 6 Stunden wie eine eins, dann kannst du die bequem noch nächste Woche verwenden, Aufbewahrung bei Zimmertemperatur oder im Kühlschrank ist egal. Nur beim Anstellen sollte sie max. +/- 5° mehr/weniger als die Würze haben.
Wird das Päckchen erst Dienstag oder Mittwoch prall, solltest du dich per Suchfunktion mal zum Thema "Starter" schlau machen.

Cheers, Ruthard
Zuletzt geändert von Brauwolf am Freitag 4. August 2017, 16:30, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5889

Beitrag von Brauwolf » Freitag 4. August 2017, 16:28

schwarzwaldbbq hat geschrieben:
Freitag 4. August 2017, 15:32
Brauwolf hat geschrieben:
Freitag 4. August 2017, 14:00

Andere Hersteller, z.B. Whitelabs, kennen solche Smackpacks gar nicht, die haben entweder diese Petlinge oder seit neuestem "Ketchup" Päckchen wie von McDoof - einfach aufreissen und den Inhalt in die Würze drücken.

Cheers, Ruthard
Wie lange über das MHD funktioniert das?
Ich hab eine Lagerhefe mit MFG 12/16 und MHD 17. Juni 17.

Würde sie heute in 1l TME ansetzen und morgen zum Sud geben.

Klappt das?

LG Joe
Ich habe schon über ein Jahr abgelaufene Hefe zum Leben erweckt, aber schon einen Monat nach MHD Pech gehabt, da gibt es keine verbindliche Aussage.
Aber wenn sie in einem Liter DME mit ordentlicher Belüftung morgen anfängt zu zucken, dann rein damit in den Sud.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5890

Beitrag von schwarzwaldbbq » Freitag 4. August 2017, 16:40

Brauwolf hat geschrieben:
Freitag 4. August 2017, 16:28
schwarzwaldbbq hat geschrieben:
Freitag 4. August 2017, 15:32
Brauwolf hat geschrieben:
Freitag 4. August 2017, 14:00

Andere Hersteller, z.B. Whitelabs, kennen solche Smackpacks gar nicht, die haben entweder diese Petlinge oder seit neuestem "Ketchup" Päckchen wie von McDoof - einfach aufreissen und den Inhalt in die Würze drücken.

Cheers, Ruthard
Wie lange über das MHD funktioniert das?
Ich hab eine Lagerhefe mit MFG 12/16 und MHD 17. Juni 17.

Würde sie heute in 1l TME ansetzen und morgen zum Sud geben.

Klappt das?

LG Joe
Ich habe schon über ein Jahr abgelaufene Hefe zum Leben erweckt, aber schon einen Monat nach MHD Pech gehabt, da gibt es keine verbindliche Aussage.
Aber wenn sie in einem Liter DME mit ordentlicher Belüftung morgen anfängt zu zucken, dann rein damit in den Sud.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5891

Beitrag von Braufuzi » Freitag 4. August 2017, 17:06

Hallo Exedus

Vielen Dank für deine Hilfe! :Greets
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5892

Beitrag von Felix83 » Freitag 4. August 2017, 17:10

Hab mein Bier gestern mit Gelatine versetzt (im Keg, 1/4 TL auf 60ml Wasser). Ergebnisse stehen noch aus, aber ich hab mich gerade mal wegen der Bloom Zahl schlau gemacht. Meine Gelatine hat 240 Bloom.

http://www.vitipendium.de/Einsatz_von_Gelatine
Hier steht, dass zumindest für Wein niederbloomige Gelatine (60-120 Bloom) optimal ist. Ups! Dachte höher ist besser. Hab ich jetzt mein Bier versaut mit der ungeeigneten Gelatine?
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5893

Beitrag von Sura » Freitag 4. August 2017, 17:20

Hast du die Gelatine erst ins Wasser gerührt, stehen gelassen, Temperatur auf ~65°C erhöht, und dann reingekippt?

edit: Schlimmstenfalls passiert übrigens garnichts.
In den meisten Fällen ist ein Post von mir genau so zu verstehen wie er geschrieben ist.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5894

Beitrag von Felix83 » Freitag 4. August 2017, 17:25

Der empfohlene Prozess, ja. Wie man überall liest. Ok, Danke!
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5895

Beitrag von ggansde » Freitag 4. August 2017, 17:43

Pass bloss beim Handling (Zapfen, Umdrücken, Transportieren) des KEG auf. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Gelatine das Bier gut klärt aber der Bodensatz alles andere als kompakt ist. Man kann sich damit gut sein Bier versauen.
VG, Markus
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5896

Beitrag von Felix83 » Freitag 4. August 2017, 17:44

Ich drück es morgen um vor der Party und bewege es dabei nicht. Vorher "schiess" ich erstmal nen guten Schluck raus. Danke für den Tipp :Smile
Aber soll ich jetzt lieber eine Speazialgelatine kaufen mit passender niedriger Bloomzahl? Gibts beim Winzerfachhandel.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5897

Beitrag von Sura » Freitag 4. August 2017, 18:00

ggansde hat geschrieben:
Freitag 4. August 2017, 17:43
Pass bloss beim Handling (Zapfen, Umdrücken, Transportieren) des KEG auf. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Gelatine das Bier gut klärt aber der Bodensatz alles andere als kompakt ist. Man kann sich damit gut sein Bier versauen.
VG, Markus
Das mit dem Bodensatz kann ich bestätigen! Schön das noch jemand die Erfahrung gemacht hat, ich lese des öfteren das Gegenteil....

edit:
Felix83 hat geschrieben:
Freitag 4. August 2017, 17:44
Ich drück es morgen um vor der Party und bewege es dabei nicht. Vorher "schiess" ich erstmal nen guten Schluck raus. Danke für den Tipp :Smile
Aber soll ich jetzt lieber eine Speazialgelatine kaufen mit passender niedriger Bloomzahl? Gibts beim Winzerfachhandel.
Ich hab ganz normale, geschmacklose Haushaltsgelatine. Keine Ahnung was die für eine Bloomzahl hat. Ich hab da noch nie drauf geachtet....
In den meisten Fällen ist ein Post von mir genau so zu verstehen wie er geschrieben ist.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5898

Beitrag von s710 » Samstag 5. August 2017, 08:35

Brauwolf hat geschrieben:
Freitag 4. August 2017, 16:23
Uff, 36h (!) Wie lange ist die Hefe haltbar, wenn aktiviert? Wie plant man das denn dann üblicherweise? Man muss doch am Brautag ne Hefe am Start haben
Mach dich mal von dem Gedanken frei, man müsse bei Hefe einen Schalter umlegen, damit sie loslegt und wenn die Batterie alle ist, ist sie platt. Das Aufblähen ist nur ein Indiz, wieviele Hefezellen noch lebendig sind seit der Herstellung, mehr nicht. Je länger das dauert, desto weniger lebende Zellen sind noch da.
Wenn du heute die Hefe aufschlägst und das Päckchen steht innerhalb 6 Stunden wie eine eins, dann kannst du die bequem noch nächste Woche verwenden, Aufbewahrung bei Zimmertemperatur oder im Kühlschrank ist egal. Nur beim Anstellen sollte sie max. +/- 5° mehr/weniger als die Würze haben.
Wird das Päckchen erst Dienstag oder Mittwoch prall, solltest du dich per Suchfunktion mal zum Thema "Starter" schlau machen.

Cheers, Ruthard
Supi, Danke 🙏

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5899

Beitrag von Malzknecht » Samstag 5. August 2017, 16:50

Wo lagert ihr eigentlich euer Jod? Im Kühlschrank?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#5900

Beitrag von Chrissi_Chris » Samstag 5. August 2017, 16:56

Ganz normal bei Zimmertemperatur bei der anderen Brau Hardware.
Kühle Lagerung ist dafür doch gar nicht nötig.

LG Chris
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