Kurze Frage, kurze Antwort

Hier kommt alles rein, was woanders keinen Platz hat.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#6301

Beitrag von barniey » Samstag 7. Oktober 2017, 19:06

Das verstärk meinen Verdacht, danke! Das Gerät ist schon auf dem Weg zurück!
Ich habe schon eine "normale" Biggie und einen Edelstahltopf kann mich aber an sowas nicht erinnern auf jedem Fall kam mir bei denen kein Verdacht
auf Gebrauchsspuren.
Viele Grüße

Bernhard

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#6302

Beitrag von HeavyHop » Sonntag 8. Oktober 2017, 01:25

Moin,

ich denke über einen Sud mit Kirschsirup (13g Zucker auf 100ml) nach. 25 Liter Sud (SW 13), davon 1,25l Sirup, entspricht 5%.

Der Sirup soll mit vergoren werden. Nun denke ich nach, ob ich den umgewandelten Zuckeranteil des Sirups durch unvergärbaren Zucker ausgleichen soll, damit es nicht sauer wird. Hat da jemand schon Erfahrungen gesammelt?

Wenn ich also eine Hefe habe die einen EVG von ca 70% hat, müsste ich nach meiner Rechnung mit ca.114g nachsüßen (163g Zucker im Sirup*0,7).
Kommt das hin?

Gruß
Tim
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#6303

Beitrag von Alt-Phex » Sonntag 8. Oktober 2017, 01:35

Den EVG deiner Hefe kannst du bei Fruchtzucker getrost vergessen, der wird fast vollständig vergoren. Zurück bleibt die Fruchtsäure.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#6304

Beitrag von HeavyHop » Sonntag 8. Oktober 2017, 02:15

Stimmt ja :Ahh , bei meinen Cider ist auch nix übrig geblieben, fällt mir da gerade ein, also mit 163g ausgleichen.
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#6305

Beitrag von Chrissi_Chris » Sonntag 8. Oktober 2017, 05:43

HeavyHop hat geschrieben:
Sonntag 8. Oktober 2017, 02:15
Stimmt ja :Ahh , bei meinen Cider ist auch nix übrig geblieben, fällt mir da gerade ein, also mit 163g ausgleichen.
Wenn ich mich nicht verrechnet habe sind das ungefähr 6gr. /L das wird noch ziemlich sauer sein.

Je nach Saft Art und Säure nehme ich 25-45gr. / L


LG Chris

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#6306

Beitrag von Alt-Phex » Sonntag 8. Oktober 2017, 06:00

Lasst doch einfach das gepansche mit den Früchten sein, dafür gibt es doch Fruchtwein.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#6307

Beitrag von Chrissi_Chris » Sonntag 8. Oktober 2017, 09:25

Was hat das ganze denn nun mit einem Bier und gepansche zu tun ?
Hier geht es doch gerade um Cider und die Frage das ganze aufzusüßen...

Wit mit Orangenschale, Bier mit gerösteten Eichenholzchips oder Kriek wo Kirschen darin anfangen zu leben...
Das macht es doch gerade aus wie sich die Bierkultur entwickelt, ansonsten müssen wir halt alle brav auf den Sofa Fernseheinheitsplörre schlürfen, ist doch auch langweilig.

LG Chris

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#6308

Beitrag von Mjoelnir » Sonntag 8. Oktober 2017, 09:29

Ich verstehe das Problem auch nicht. Wenn Leute ihr Bier mit Früchten wollen, lass sie doch machen. Das tangiert dich doch gar nicht :Bigsmile
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Grüße
Daniel

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#6309

Beitrag von Bierokrat » Sonntag 8. Oktober 2017, 10:11

@ Alt-Phex: :thumbsup
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Prost!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#6310

Beitrag von grüner Drache » Sonntag 8. Oktober 2017, 10:12

HeavyHop hat geschrieben:
Sonntag 8. Oktober 2017, 01:25


Der Sirup soll mit vergoren werden. Nun denke ich nach, ob ich den umgewandelten Zuckeranteil des Sirups durch unvergärbaren Zucker ausgleichen soll, damit es nicht sauer wird. Hat da jemand schon Erfahrungen gesammelt?

Wenn ich also eine Hefe habe die einen EVG von ca 70% hat, müsste ich nach meiner Rechnung mit ca.114g nachsüßen (163g Zucker im Sirup*0,7).
Kommt das hin?

Gruß
Tim
Hallo!

Du willst also mit nem unvergärbarem Zucker nachsüssen, aber Deine Rechnung scheint sich auf Zucker zu beziehen, oder was für einen unvergärbaren Zucker meinst Du denn genau?
Ich glaub nicht, dass Du das im Voraus berechnen kannst, Du weißt nicht wie die Restsüsse des Bieres durch die Säure durchkommt, und da es sich um Kirschsirup handelt können hier unvergärbare Zuckerstoffe vorhanden sein.
Du wirst wohl durch probieren, testen und hochrechnen bestimmen müssen, wieviel Süssstoff da rein kommt.
Allzeit gut Sud !
:Drink
Ciao, Alex!
Der grüne Drache zu Wasserau - Dort brauen sie ein Bier so braun, dass selbst der Mann im Mond kam schauen ...

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#6311

Beitrag von Tankard » Sonntag 8. Oktober 2017, 11:26

Hallo,
Braue am Dienstag ein Weizenbier. Im Forum stand, die Würze nach dem Anstellen nicht zu belüften. Warum nicht?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#6312

Beitrag von Frudel » Sonntag 8. Oktober 2017, 11:30

Tankard hat geschrieben:
Sonntag 8. Oktober 2017, 11:26
Hallo,
Braue am Dienstag ein Weizenbier. Im Forum stand, die Würze nach dem Anstellen nicht zu belüften. Warum nicht?


Würde ich auch gerne wissen , welches Rezept mit welcher Hefe?
Viele Menschen benutzen Informationen und Fakten wie ein Betrunkener einen Laternenpfahl :
Vor allem zur Stütze ihres Standpunktes und weniger zum Beleuchten eines Sachverhaltes.

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#6313

Beitrag von Hobrau » Sonntag 8. Oktober 2017, 12:01

Tankard hat geschrieben:
Sonntag 8. Oktober 2017, 11:26
Hallo,
Braue am Dienstag ein Weizenbier. Im Forum stand, die Würze nach dem Anstellen nicht zu belüften. Warum nicht?
Hallo, ich denke dabei geht es darum, die Hefe zu stressen und damit die Produktion von Esthern (Bananenaroma) zu begünstigen.
Viele Grüße
Chris
Schöne Grüße
Chris :Greets

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#6314

Beitrag von universam » Sonntag 8. Oktober 2017, 12:17

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Montag 2. Oktober 2017, 12:31
Beides :-)
ISO meistens für "schnell zwischendurch" und StarSan 3% wenn es nicht von selbst verdunsten soll und die Zeit zum Einwirken vorhanden ist.
Kann man statt ISO eigentlich auch ein handelsübliches Hygienespray nehmen? z.B. das W5 (Lidl) ist hauptsächlich aus Ethanol und damit wohl sogar 'gesünder'. Vergällt scheint es nicht zu sein...
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#6315

Beitrag von Chrissi_Chris » Sonntag 8. Oktober 2017, 12:33

universam hat geschrieben:
Sonntag 8. Oktober 2017, 12:17
DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Montag 2. Oktober 2017, 12:31
Beides :-)
ISO meistens für "schnell zwischendurch" und StarSan 3% wenn es nicht von selbst verdunsten soll und die Zeit zum Einwirken vorhanden ist.
Kann man statt ISO eigentlich auch ein handelsübliches Hygienespray nehmen? z.B. das W5 (Lidl) ist hauptsächlich aus Ethanol und damit wohl sogar 'gesünder'. Vergällt scheint es nicht zu sein...
Das ist nicht empfehlenswert, da die meisten Hygienesprays Duftstoffe wie Parfum oder wenn es um Handdesinfektion geht auch gerne mal rückfettende Substanzen beinhalten um die Haut nicht zu sehr zu strapazieren.
Hier würde also ein Parfum oder Fettfilm als Rückstand auf deinen Brauutensilien bleiben.

Im W5 ist folgendes enthalten :

Ethanol (40 g/ 100 g), Propan-2-ol (19 g/ 100 g).
Enthält Desinfektionsmittel, Duftstoffe.

LG Chris

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#6316

Beitrag von universam » Sonntag 8. Oktober 2017, 14:09

Okay das macht leider Sinn... Die VE hätte irgendwie gut gepasst.
Naja Duftstoffe sollen wirklich von wo anders her kommen!
Merci
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#6317

Beitrag von HeavyHop » Sonntag 8. Oktober 2017, 14:11

grüner Drache hat geschrieben:
Sonntag 8. Oktober 2017, 10:12
HeavyHop hat geschrieben:
Sonntag 8. Oktober 2017, 01:25


Der Sirup soll mit vergoren werden. Nun denke ich nach, ob ich den umgewandelten Zuckeranteil des Sirups durch unvergärbaren Zucker ausgleichen soll, damit es nicht sauer wird. Hat da jemand schon Erfahrungen gesammelt?

Wenn ich also eine Hefe habe die einen EVG von ca 70% hat, müsste ich nach meiner Rechnung mit ca.114g nachsüßen (163g Zucker im Sirup*0,7).
Kommt das hin?

Gruß
Tim
Hallo!

Du willst also mit nem unvergärbarem Zucker nachsüssen, aber Deine Rechnung scheint sich auf Zucker zu beziehen, oder was für einen unvergärbaren Zucker meinst Du denn genau?
Ich glaub nicht, dass Du das im Voraus berechnen kannst, Du weißt nicht wie die Restsüsse des Bieres durch die Säure durchkommt, und da es sich um Kirschsirup handelt können hier unvergärbare Zuckerstoffe vorhanden sein.
Du wirst wohl durch probieren, testen und hochrechnen bestimmen müssen, wieviel Süssstoff da rein kommt.
Allzeit gut Sud !
:Drink
Ciao, Alex!
Werde Birkenzucker nehmen. Schmeckt mir und von der Süßkraft 1 zu 1 mit Zucker vergleichbar.
Dein Vorschlag hört sich paasend an, vorm Abfüllen einen halben Liter passend Süßen und hochrechnen. Scheint das Sicherste zu sein.

Danke und Gruß
Tim
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#6318

Beitrag von Tankard » Sonntag 8. Oktober 2017, 19:25

Frudel hat geschrieben:
Sonntag 8. Oktober 2017, 11:30
Tankard hat geschrieben:
Sonntag 8. Oktober 2017, 11:26
Hallo,
Braue am Dienstag ein Weizenbier. Im Forum stand, die Würze nach dem Anstellen nicht zu belüften. Warum nicht?


Würde ich auch gerne wissen , welches Rezept mit welcher Hefe?

Das Rezept stelle ich mir selbst zusammen. Benutze Brauereihefe.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#6319

Beitrag von chaos-black » Sonntag 8. Oktober 2017, 21:09

Achso, also unter verschiedenen Bedingungen produziert die Hefe unterschiedliche Geschmacksprofile. Brauereihefe ist reichlich unspezifisch, ich nehme aber an, dass es zumindest eine Weizenbierhefe ist? Wenig Sauerstoff beim Anstellen bewirkt geringere Hefevermehrung. Schau mal hier in den Artikel, das bekommst du viele Infos zu Weizen und wie was für Hefe da was bewirkt: http://braumagazin.de/article/stilportr ... d-bananen/

Beste Grüße,
Alex
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#6320

Beitrag von Tankard » Montag 9. Oktober 2017, 01:53

Vielen Dank,der Artikel gibt mir viele neue Erkenntnisse.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#6321

Beitrag von Humulus » Montag 9. Oktober 2017, 09:35

Habe Samstag unter Verwendung von Speise abgefüllt (Brauwolfs Atlantic Ale Clon), ein NC-Keg und ca. eine Kiste Flaschen. NC Keg mit Spundapparat, eine Flasche mit Falschenmanometer versehen.
Jetzt zeigt mir das Flaschenmanometer heute bereits 0,5 bar Druck an, völlig normal. Der Spundapparat jedoch noch gar nix :Shocked. Das wundert mich.
Kann es sein dass die Nachgärung im Keg später einsetzt?
Oder ist möglicherweise etwas undicht? Gibt es Erfahrungswerte, wo häufig die undichten Stellen sind? (neue Dichtungen habe ich eingebaut).
Wie macht ihr das, Spundapparat die ganze Zeit drauf lassen oder nur zwischendurch mal zum Prüfen aufstecken?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#6322

Beitrag von Exedus » Montag 9. Oktober 2017, 09:37

NC Kegs sind gerne mal undicht, wenn kein Druck drauf ist. Daher am besten erstmal direkt 1-2 bar aus der Flasche drauf geben.

Den Spundapperat lasse ich dann drauf, bis die Nachgärung durch ist. (Bzw. eigentlich karbonisiere ich nur nur aus der Flasche, wegen dem Sediment.)
Meine Anlage

mit freundlichen Grüßen

Steven

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#6323

Beitrag von Humulus » Montag 9. Oktober 2017, 10:11

Danke, guter Tipp, das versuche ich erstmal. Der Vorbadruck relativiert sich dann irgendwann, so dass am Ende Flasche und Keg denselben Druck anzeigen müssten, korrekt? (Vorrausgesetzt natürlich, die Manometer wären genau!)

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Dinkelmalz

#6324

Beitrag von dpjBrau » Montag 9. Oktober 2017, 10:53

Hallo,
ist beim Dinkelmalz was besonders zu berücksichtigen - etwa eine zusätzliche Rast etc.? - Wie verhält es sich beim Läutern?
Danke für Eure Hielf - viele Grüße
Dieter
Viele Grüße
Dieter

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#6325

Beitrag von Humulus » Dienstag 10. Oktober 2017, 14:46

Halten die Schnellsteckkupplungen für NC Kegs zwecks Reinigung wohl kochendes Wasser aus?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#6326

Beitrag von chaos-black » Dienstag 10. Oktober 2017, 15:09

Humulus hat geschrieben:
Dienstag 10. Oktober 2017, 14:46
Halten die Schnellsteckkupplungen für NC Kegs zwecks Reinigung wohl kochendes Wasser aus?
Die Frage kann ich dir zwar nicht beantworten, aber was spricht gegen Wasser mit Schwammkügelchen oder PBW und anschließend Wasser und StarSan?
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#6327

Beitrag von Humulus » Dienstag 10. Oktober 2017, 15:21

Naja, die Schwammkügelchen krieg ich schlecht durch die Schnellkupplung. Und insbesonderer die Kupplung auf der Bierseite will ich schon auch ordentlich sauber kriegen. Ansonsten spricht natürlich nix dagegen. Mit Oxi durchspülen mache ich auch. Interessiert mich nur mal, ob die Kupplungen wohl 100 grad aushalten. Ist halt Plastik...Wenn ich schon kochendes Wasser ins KEG einfülle, könnte ich es dann direkt mit durch dir Kupplung laufen alssen.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#6328

Beitrag von Roofio » Mittwoch 11. Oktober 2017, 12:00

Frage zur Kühlschrankbeschaffung:

Hat jemand den Bomann VS 3173 im Einsatz und kann sagen, ob unten zwei NC nebeneinander passen?
Als Lagerkühlschrank für Flaschen kommt er ja wohl ganz gut weg.

Beste Grüße, Robert
Viele Grüße,
Robert

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#6329

Beitrag von HopusPokus » Mittwoch 11. Oktober 2017, 17:45

Habe auch eine Frage zur Kühlschrankbeschaffung:
Passt das 35er-Polsinelli-Gärfass mit Griffen in einen Kühlschrank mit den Innenmaßen Breite 50 cm und Tiefe 44 cm?
Danke.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#6330

Beitrag von Tozzi » Mittwoch 11. Oktober 2017, 18:30

Roofio hat geschrieben:
Mittwoch 11. Oktober 2017, 12:00
Frage zur Kühlschrankbeschaffung:

Hat jemand den Bomann VS 3173 im Einsatz und kann sagen, ob unten zwei NC nebeneinander passen?
Als Lagerkühlschrank für Flaschen kommt er ja wohl ganz gut weg.

Beste Grüße, Robert
Ja, geht.
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#6331

Beitrag von Roofio » Mittwoch 11. Oktober 2017, 20:22

Tozzi hat geschrieben:
Mittwoch 11. Oktober 2017, 18:30
Roofio hat geschrieben:
Mittwoch 11. Oktober 2017, 12:00
Frage zur Kühlschrankbeschaffung:

Hat jemand den Bomann VS 3173 im Einsatz und kann sagen, ob unten zwei NC nebeneinander passen?
Als Lagerkühlschrank für Flaschen kommt er ja wohl ganz gut weg.

Beste Grüße, Robert
Ja, geht.
Das wollte ich hören! Danke Dir!
Viele Grüße,
Robert

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#6332

Beitrag von Tozzi » Mittwoch 11. Oktober 2017, 20:45

Musst aber "echte" NC Kegs nehmen. Mit Jollys (umgebaute CCs) wird es knapp...
Ich hab derzeit 4 Kegs drin stehen, und ein paar Hefe- und Hopfenvorräte.
Ein großer Erlenmeyer passt auch immer noch dazwischen.
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#6333

Beitrag von Roofio » Mittwoch 11. Oktober 2017, 20:57

Alles klar ,sind echte NC's. War mir nur unsicher, weil ich keine Innenmaße fand und bei der Außenbreite könnte es je nach Wanddicke ja schon eng werden. Der Rest wird dann mit Flaschen vollgemacht.
Viele Grüße,
Robert

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#6334

Beitrag von RedBlue » Donnerstag 12. Oktober 2017, 22:40

Hallo zusammen)
Dumme Frage: wird Cold Crash nur bei UG Bieren gemacht oder auch bei OG Bieren? In meinem Fall geht es um ein mit Hopfen gestopften IPA. Ich habe bis jetzt Cold Crash nur bei UG Bieren gemacht.

Viele Grüße aus Fürth
Sergey

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#6335

Beitrag von marsabba » Donnerstag 12. Oktober 2017, 22:46

Hi,
Cold crash ist auch bei OG sinnvoll. Speziell bei Hopfenstopfen hilft er , das sich der Hopfenschmodder am Boden absetzt und du das Bier ohne Schwebstoffe abfüllen kannst.

Grüße
Martin

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#6336

Beitrag von Chrissi_Chris » Donnerstag 12. Oktober 2017, 22:47

OG und UG beides möglich

LG Chris

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#6337

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Donnerstag 12. Oktober 2017, 23:06

Ein Cold Crash ist bei OG und UG gut, aber ohne Klärungsmittel (Gelatine und / oder Irish Moss) relativ wirklungslos, weil das Eiweiß ausflockt und nicht "gefangen" wird. Im besten Fall flockt die Eiweißtrübung aus und sammelt sich als wabbelige Schicht am Boden, die bei der kleinsten Bewegung wieder in Schwebe geht. Ohne Klärungsmittel hilft nur lange Lagerung, Kälte und Geduld.

Eine leichte "Hopfentrübung" ist bei einem IPA meiner Meinung nach OK und gut für den Geschmack und das Aroma. Nicht zu verwechseln mit Hefe- oder Eiweißtrübungen, die da definitiv nicht rein gehören.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#6338

Beitrag von karlm » Freitag 13. Oktober 2017, 07:11

Ich bin vom Cold Crash auch ohne Klärungsmittel schon sehr begeistert. Im Gegensatz zu früher ohne CC ein Riesen Unterschied.
Gruß, Philipp
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https://cse.google.de/cse/publicurl?cx= ... nxhfbgci_y

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#6339

Beitrag von RedBlue » Freitag 13. Oktober 2017, 12:01

Danke für Eure Antworten!
Werde dann in den nächsten Tagen machen.

Viele Grüße
Sergey

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#6340

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Freitag 13. Oktober 2017, 12:13

Gibt es Druckventile für Flüssigkeiten (konkret Bier :Bigsmile), die auf Unterdruck an der Ausgangsseite reagieren und öffnen?
Also ähnlich wie ein Lungenautomat an der Pressluftflasche fürs Tauchen. Druck liegt vor dem Lungenautomaten an, öffnen tut er erst, wenn man an der Ausgangsseite saugt (Luft holt). Danach geht das Ventil wieder zu.

Jens
(An ein Minikeg im Rucksack in der Menschenmenge in Wacken 2018 denkend :Bigsmile)
Zuletzt geändert von DerDerDasBierBraut am Freitag 13. Oktober 2017, 13:50, insgesamt 1-mal geändert.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#6341

Beitrag von steko » Freitag 13. Oktober 2017, 13:30

Habt ihr eine Faustregel, wie lange ihr euer Bier reifen lasst, bis es perfekt ist? In Abhängigkeit von Stammwürze und/oder Alkoholgehalt und/oder Hopfenmenge und/oder verwendetes Malz...

Danke :-)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#6342

Beitrag von danieldee » Freitag 13. Oktober 2017, 13:40

steko hat geschrieben:
Freitag 13. Oktober 2017, 13:30
Habt ihr eine Faustregel, wie lange ihr euer Bier reifen lasst, bis es perfekt ist? In Abhängigkeit von Stammwürze und/oder Alkoholgehalt und/oder Hopfenmenge und/oder verwendetes Malz...

Danke :-)
Mindestens 4-6 Wochen bei Kälte. Das ist mir auch egal welcher Bierstil. Ich hab noch kein Bier gehabt welches "gleich" trinkbar war. Nichtmal die Weizen.
"Bier ist der überzeugende Beweis dafür,
dass Gott den Menschen liebt und ihn glücklich sehen will"
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#6343

Beitrag von monsti88 » Freitag 13. Oktober 2017, 14:30

Hab hier irgendwo im forum die Daumenregel gelesen, dass man pro Grad Plato eine Woche reifen lassen sollte.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#6344

Beitrag von Kobi » Freitag 13. Oktober 2017, 15:03

6 Wochen, Weizen und Wit auch schon nach 4 Wochen trinkbar, Starkbier (Tripel, Böcke) mindestens 8 Wochen
Viele Grüße
Andreas
Das Leben ist zu kurz, um schlechtes Bier zu trinken! :Drink

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#6345

Beitrag von gulp » Freitag 13. Oktober 2017, 15:05

danieldee hat geschrieben:
Freitag 13. Oktober 2017, 13:40
steko hat geschrieben:
Freitag 13. Oktober 2017, 13:30
Habt ihr eine Faustregel, wie lange ihr euer Bier reifen lasst, bis es perfekt ist? In Abhängigkeit von Stammwürze und/oder Alkoholgehalt und/oder Hopfenmenge und/oder verwendetes Malz...

Danke :-)
Mindestens 4-6 Wochen bei Kälte. Das ist mir auch egal welcher Bierstil. Ich hab noch kein Bier gehabt welches "gleich" trinkbar war. Nichtmal die Weizen.
Naja, Weizen, Wit, so manches Pale Ale, oder IPA sind schon nach drei oder vier Wochen gut, bzw auf dem Höhepunkt. Sowas kann nie für alle Biersorten gelten.

Gruß
Peter, der mal ein Wit light schon nach einer Woche ausgeschenkt hat.
Ein Bayer ohne Bier ist ein gefährlich Thier!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#6346

Beitrag von Alt-Phex » Freitag 13. Oktober 2017, 15:08

monsti88 hat geschrieben:
Freitag 13. Oktober 2017, 14:30
Hab hier irgendwo im forum die Daumenregel gelesen, dass man pro Grad Plato eine Woche reifen lassen sollte.
Das ist Unsinn. Wenn ein normales Bier mit 12°P erst nach 3 Monaten trinkbar ist, dann hat man was falsch gemacht. :P
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#6347

Beitrag von hyper472 » Freitag 13. Oktober 2017, 15:19

Alt-Phex hat geschrieben:
Freitag 13. Oktober 2017, 15:08
monsti88 hat geschrieben:
Freitag 13. Oktober 2017, 14:30
Hab hier irgendwo im forum die Daumenregel gelesen, dass man pro Grad Plato eine Woche reifen lassen sollte.
Das ist Unsinn. Wenn ein normales Bier mit 12°P erst nach 3 Monaten trinkbar ist, dann hat man was falsch gemacht. :P
Naja, "trinkbar" ist ein recht dehnbarer Begriff.
Mir schmecken meine Biere - idR keine Platobomben - meistens auch nach drei Monaten Warmreifung am besten. Das sehe ich allerdings eher als Erfahrungswert, weniger als Faustregel.
Vielleicht mache ich ja auch tatsächlich was falsch (dazu gibt´s ja genug Möglichkeiten!) und es dauert einfach so lange, bis einige Fehlaromen sich weggelagert haben.
Viele Grüße, Henning
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Hildegard von Bingen (1098-1179)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#6348

Beitrag von monsti88 » Freitag 13. Oktober 2017, 15:49

s3b0 hat geschrieben:
Mittwoch 11. Oktober 2017, 14:51
Faustformel aus dem Lehrbuch Brauer und Mälzer:

>> Je °P Stammwürze ist eine Woche Reifezeit zu empfehlen.
Hier hatte ich das gelesen. Kam mir auch lang vor. Und mir schmecken meine Weißbiere auch gerne schon direkt nach der Nachgärung (+2 Tage Kühlung).
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#6349

Beitrag von Chrissi_Chris » Freitag 13. Oktober 2017, 15:52

Mein momentanes Weizen war nach 2 Wochen schon ok, in der Regel probiere ich bei IPA oder Pale Ale ab der 3 Woche jede Woche eine Flasche.
Meistens sind die Biere nach 3-4 Wochen gut trinkbar und ab da trinke ich sie auch mit anderen.

Meistens gehen die letzten Flaschen von jedem Sud erst nach 3-4 Monaten weg.

Ausgenommen natürlich Starkbiere die lasse ich schon 4-8 Wochen in Ruhe aber erfahrungsgemäß dürfen die schon gerne 3 Monate haben.

Ist mir auch einfach zu schade ein halbfertigen Produkt zu trinken was zwar schon schmeckt aber nicht am Ziel ist.

LG Chris

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#6350

Beitrag von Alt-Phex » Freitag 13. Oktober 2017, 16:32

monsti88 hat geschrieben:
Freitag 13. Oktober 2017, 15:49
s3b0 hat geschrieben:
Mittwoch 11. Oktober 2017, 14:51
Faustformel aus dem Lehrbuch Brauer und Mälzer:

>> Je °P Stammwürze ist eine Woche Reifezeit zu empfehlen.
Hier hatte ich das gelesen. Kam mir auch lang vor. Und mir schmecken meine Weißbiere auch gerne schon direkt nach der Nachgärung (+2 Tage Kühlung).
Das ist Interessant. Wird in der Praxis aber nicht umgesetzt. Da geht das Bier nach 4-6 Wochen in die Abfüllung. In manchen Großbrauereien sogar noch viel früher. Was natürlich nicht heisst das eine längere Reifezeit dem Bier nicht gut tut. Ein paar Flaschen hebe ich auch immer auf und lasse die lange stehen (im Kühlschrank). Ausser Weizen, das schmeckt frisch einfach am besten.

Bei mir läuft das nach der 2-2-2 Methode ab. 2 Wochen Hauptgärung, 2 Wochen Nachgärung und 2 Wochen Reifung (im Kühlschrank). Dann sind die Biere eigentlich immer schon sehr lecker und gut trinkbar. Ein paar Wochen mehr und die Biere werden auch noch etwas runder und ausgewogener. Es entscheidet also eher der eigene Geschmack, oder der meiner Gäste, wann das Bier fertig ist und keine Faustformel.

Wenn irgendwelche Feiern anstehen bin ich oft spät dran mit dem brauen und das Bier hatt dann max. 2 Wochen Reifezeit gehabt (im Kühlschrank) - beim letzten Weizen war es sogar nur eine Woche. Dann schenke ich immer ein Bier aus das länger gelagert wurde, biete das frische aber zum probieren an. Dreimal dürft ihr raten welches Bier die mir dann wegsaufen...
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