Kurze Frage, kurze Antwort

Hier kommt alles rein, was woanders keinen Platz hat.
Benutzeravatar
Alt-Phex
Moderator
Moderator
Beiträge: 8622
Registriert: Mittwoch 1. Februar 2012, 01:05
Wohnort: Düsseldorf

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#7101

Beitrag von Alt-Phex » Donnerstag 4. Januar 2018, 17:35

IPA_Brauer hat geschrieben:
Donnerstag 4. Januar 2018, 17:17
Wenn ich sie waagerecht halte (in ein Glas einschenke) würde das gleiche passieren und ich hätte es im Glas....
Also ist das normal beim Hobbybrauen?
Also erstmal ist hier wieder die fehlende Geduld im Spiel, wie bei den meisten anderen Problemen rund um die Gärung auch. Wenn die Nachgärung beendet ist kommt das Bier ja erstmal für 2-4 Wochen stehend in den Kühlschrank. Dann sedimentieren auch Hefe und Trubstoffe am Flaschenboden. Da kommt dann auch nicht mehr viel mit ins Glas, wenn man vorsichtig einschenkt. Als Flaschengärer kommt man um den Bodensatz nicht drumherum.

Dann beeinhaltet das Rezept Haferflocken. Den Blödsinn habe ich letztens auch mal gemacht, in Verbindung mit der US-05. Ergebnis ein schönes trübes Bier, das Ewigkeiten braucht um Klar zu werden. Alle anderen Biere mit der US-05 waren bereits nach der Nachgärung schon sehr gut geklärt. Mag natürlich auch an etwas anderem gelegen haben, glaube ich aber nicht.
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"

Benutzeravatar
Felix83
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 989
Registriert: Samstag 17. Dezember 2016, 17:27
Wohnort: Karlsruhe

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#7102

Beitrag von Felix83 » Donnerstag 4. Januar 2018, 19:12

Spricht eigentlich was dagegen, beim Befüllen von Partyfässern nach dem Füllvorgang eine Spritze und Kanüle zu nehmen, etwas vom Bier aufzuziehen und dann wieder "reinzusprühen", ähnlich wie der Heißwasserstrahl bei großen Abfüllsystemen (Aufschäumen)?

Oder kann man den Kopfraum komplett vollmachen? Hab irgendwo gelesen, dass ein kleiner Kopfraum nötig ist, da nur dieser kompressibel ist.

Will einfach jeglichen Sauerstoff rausbekommen.
When you don't know what you are doing, anything is possible. - Tony Magee

rowabo
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 47
Registriert: Sonntag 17. September 2017, 21:10

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#7103

Beitrag von rowabo » Donnerstag 4. Januar 2018, 20:38

Thema Gärführung in der Truhe mit Inkbird und Heizkabel:
Habt ihr eine Empfehlung, wie ich optimal die Toleranz im Inkbird einstellen sollte? Messen möchte ich direkt in der Würze.
Vielleicht gibt es ja schon erprobte Werte.
Ich habe bei mir +-0,5 eingestellt mit dem Fühler aussen angeklebt. Z.Z. keine aktive Kühlung, da die Raumtemperatur niedriger als die Gärtemperatur ist. Heizung ist ein Terrariumheizkabel. Ich schaue nur gelegentlich in den Keller und kann keine "hektischen" Schwankungen feststellen.
In diesem Thread hat sich jemand genauer mit dem Thema auseinandergesetzt.

viewtopic.php?f=22&t=10041&hilit=inkbird+schwankung
Am jüngsten Tage wird's geschaut, was Mancher hier für Bier gebraut (nach Eduard Maria Schranka)

IPA_Brauer
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 86
Registriert: Donnerstag 9. November 2017, 21:16

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#7104

Beitrag von IPA_Brauer » Freitag 5. Januar 2018, 21:40

Nachdem ich gestern nach den Partikeln in meiner Flasche gefragt habe, scheine ich wohl bisher vollkommen überlesen zu haben, dass die Flaschen, wenn die Nachgärung in der Flasche sattfindet, nach 1 - 2 Wochen in den Kühlschrank sollen.

Ist das tatsächlich so? Bisher war ich davon ausgegangen, dass die NG in der Falsche sattfindet und dauerhaft an einem Ort (in meinem Fall ein dunkler Abstellraum mit 20°) bleiben kann.

Benutzeravatar
hyper472
HBCon Supporter
HBCon Supporter
Beiträge: 2729
Registriert: Freitag 2. Oktober 2015, 22:33
Wohnort: Nürnberg

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#7105

Beitrag von hyper472 » Freitag 5. Januar 2018, 21:59

IPA_Brauer hat geschrieben:
Freitag 5. Januar 2018, 21:40
Ist das tatsächlich so? Bisher war ich davon ausgegangen, dass die NG in der Falsche sattfindet und dauerhaft an einem Ort (in meinem Fall ein dunkler Abstellraum mit 20°) bleiben kann.
Das wäre ideal.
Geht halt nicht immer, so auch bei mir.
Ich behelfe mir so, dass die Nachgärung fließend in die Lagerung übergeht: Im Bierfach des Kühlschranks (manche sagen: "Gemüse"-Fach) stehen die Biere sieben Sorten nebeneinander, jeweils 4 Flaschen tief. Wenn ich eine Flasche aus der ersten Reihe hole, kommt hinten eine neue nach. Dadurch genießen die Biere mindestens eine Woche Kaltreifung.
Viele Grüße, Henning
"Das Bier aber macht das Fleisch des Menschen fett und gibt seinem Antlitz eine schöne Farbe durch die Kraft und den guten Saft des Getreides."
Hildegard von Bingen (1098-1179)

Benutzeravatar
Barney Gumble
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 1518
Registriert: Freitag 20. August 2010, 15:46
Wohnort: Minga

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#7106

Beitrag von Barney Gumble » Freitag 5. Januar 2018, 23:44

[quote=IPA_Brauer post_id=253200 time=1515079811 user_id=7881]
Mein erster Sud, das Simcoe IPA wurde an Heiligabend, also vor 11 Tagen abgefüllt. Die Flaschen sehen von innen alle wie auf dem Bild aus, wenn man sie in die Hand nimmt. Ist da was schief gelaufen, oder ist das normal?

[url=http://abload.de/image.php?img=img-2400pmuwq.jpg][img]https://abload.de/img/img-2400pmuwq.jpg[/img][/url]
[/quote]


Also sowas sieht mir nach eventueller Übercarbonisierung aus. Die plötzliche Druckentspannung löst viel von der reichlichen Hefe mit auf. Passiert bei mir nach extrem langen und zuvwarmen Lagerzeiten teilweise.
Wie waren Deine CO2-Berechnungen?
Vg
Shlomo
Als ich von den schlimmen Folgen des Trinkens las, gab ich es sofort auf - das Lesen! (frei nach Henry Youngman)
Wenn ich nicht gleich antworte, liege ich unterm Zapfhahn :Bigsmile

Benutzeravatar
gulp
Moderator
Moderator
Beiträge: 9622
Registriert: Montag 20. Juli 2009, 21:57
Wohnort: Nürnberg
Kontaktdaten:

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#7107

Beitrag von gulp » Samstag 6. Januar 2018, 00:37

Erst mal sieht das nach Ungeduld aus, wenn das in ein paar Wochen immer noch so aussieht und die Flasche noch ganz* ist, kann man über andere Ursachen nachdenken, Hopfenreste vom Stopfen, aufgeschüttelte Hefe und dergleichen...

*Die Flasche würde ich übrigens aussondern. Die weißen Ringe, die die Einsatzhäufigkeit anzeigen, sehen nicht mehr so gut aus.

Gruß
Peter
Ein Bayer ohne Bier ist ein gefährlich Thier!

https://biergrantler.de
https://stixbraeu.de

Benutzeravatar
Alt-Phex
Moderator
Moderator
Beiträge: 8622
Registriert: Mittwoch 1. Februar 2012, 01:05
Wohnort: Düsseldorf

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#7108

Beitrag von Alt-Phex » Samstag 6. Januar 2018, 02:22

IPA_Brauer hat geschrieben:
Freitag 5. Januar 2018, 21:40
Nachdem ich gestern nach den Partikeln in meiner Flasche gefragt habe, scheine ich wohl bisher vollkommen überlesen zu haben, dass die Flaschen, wenn die Nachgärung in der Flasche sattfindet, nach 1 - 2 Wochen in den Kühlschrank sollen.

Ist das tatsächlich so? Bisher war ich davon ausgegangen, dass die NG in der Falsche sattfindet und dauerhaft an einem Ort (in meinem Fall ein dunkler Abstellraum mit 20°) bleiben kann.
Wenn die Nachgärung beendet ist, die bei Raumtemperatur stattfndet, kommt das Bier in den Kühlschrank. Aufrecht stehend für mind. 2 Wochen. Je nach Bierstil auch länger, eher so 4-6 Wochen. Du solltest dich mal langsam etwas mehr in die Materie einlesen.
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"

Benutzeravatar
Brauwolf
HBCon Supporter
HBCon Supporter
Beiträge: 6890
Registriert: Sonntag 26. Februar 2012, 21:07
Kontaktdaten:

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#7109

Beitrag von Brauwolf » Samstag 6. Januar 2018, 06:58

In der Kaltphase bindet sich das CO2 im Bier. Hast du beispielsweise am Ende der Nachgärung 3bar Druck auf der Flasche, sind das nach einer Woche Kühlschrank nur noch 1,2bar. Bringst du die Flasche danach wieder auf Zimmertemperatur, kommst du auf nicht mehr als 2bar. Das sind jetzt ca.-Werte um das Prinzip klarzumachen, man kann das sehr genau berechnen, steht auch schon alles irgendwo.
Die Kaltphase hat noch einen weiteren Effekt: Schwebstoffe sedimentieren besser - das nennt sich coldcrash. Je kälter und länger desto besser wirkt das, du kannst ruhig auf -2° C gehen, dein Bier wird nicht einfrieren.

Cheers, Ruthard
Wir haben alle den gleichen Himmel, aber nicht denselben Horizont.
Mein Blog: Brew24.com

Benutzeravatar
Brauwolf
HBCon Supporter
HBCon Supporter
Beiträge: 6890
Registriert: Sonntag 26. Februar 2012, 21:07
Kontaktdaten:

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#7110

Beitrag von Brauwolf » Samstag 6. Januar 2018, 07:08

rowabo hat geschrieben:
Donnerstag 4. Januar 2018, 20:38
Thema Gärführung in der Truhe mit Inkbird und Heizkabel:
Habt ihr eine Empfehlung, wie ich optimal die Toleranz im Inkbird einstellen sollte? Messen möchte ich direkt in der Würze.
Vielleicht gibt es ja schon erprobte Werte.
Ich habe bei mir +-0,5 eingestellt mit dem Fühler aussen angeklebt. Z.Z. keine aktive Kühlung, da die Raumtemperatur niedriger als die Gärtemperatur ist. Heizung ist ein Terrariumheizkabel. Ich schaue nur gelegentlich in den Keller und kann keine "hektischen" Schwankungen feststellen.
In diesem Thread hat sich jemand genauer mit dem Thema auseinandergesetzt.

viewtopic.php?f=22&t=10041&hilit=inkbird+schwankung
Ich habe festgestellt, dass Hysteresen unter 1° die Lebensdauer der Truhen deutlich reduzieren, ich habe auf diese Weise schon einige Truhen verloren. Das ist finanziell noch nicht so der Ausreißer, weil ich Truhen für selten mehr als 1€ kaufe, die Fahrerei und die Schlepperei nerven. Beim Wertstoffhof ziehen die schon die Augenbrauen hoch, wenn ich wieder mit so einem Teil antanze.

1° Hysterese ist fein genug (meine Getränketruhe fahre ich sogar mit 2,5° Hysterese), diese Truhen sind einfach unkaputtbar und Bier wird das darin auch.

Cheers, Ruthard
Wir haben alle den gleichen Himmel, aber nicht denselben Horizont.
Mein Blog: Brew24.com

Benutzeravatar
Malzwein
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 2813
Registriert: Mittwoch 12. September 2012, 09:39

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#7111

Beitrag von Malzwein » Samstag 6. Januar 2018, 08:37

...
Ich habe festgestellt, dass Hysteresen unter 1° die Lebensdauer der Truhen deutlich reduzieren, ich habe auf diese Weise schon einige Truhen verloren....
Das könnte daran liegen, dass der Kühlkompresser nach dem Abschalten nicht direkt wieder anspringen, sondern erst einige Minuten in Ehrfurcht verharren soll. Zumindest für ältere Geräten habe ich von 15 Minuten Schaltpause gelesen.

Das lässt sich mit einem Thermoschalter mit entsprechender Verzögerungsfunktion vermeiden. Oder den Thermosensor aus der "Zugluft" raus halten, z. B. in ein Glas mit Deckel hängen; am Besten mit Wasser als Trägheitsmedium.
Gruß Matthias

Jep, Bier wird´s immer... meist auch trinkbar und manchmal ist es richtig gut!

Benutzeravatar
Brauwolf
HBCon Supporter
HBCon Supporter
Beiträge: 6890
Registriert: Sonntag 26. Februar 2012, 21:07
Kontaktdaten:

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#7112

Beitrag von Brauwolf » Samstag 6. Januar 2018, 10:15

Bei Schaltpausen über 15 Minuten frage ich mich, ob eine eingestellte Hysterese von 0,5° überhaupt Sinn macht - dann kann man gleich auf 1° gehen.
Es gibt Schaltgeräte mit Kompressorschutzfunktion, z.B. Schaltpause mindestens 3 Minuten. Das reicht aber nicht.

Cheers, Ruthard
Wir haben alle den gleichen Himmel, aber nicht denselben Horizont.
Mein Blog: Brew24.com

Benutzeravatar
guenter
HBCon Supporter
HBCon Supporter
Beiträge: 750
Registriert: Sonntag 21. August 2016, 11:30

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#7113

Beitrag von guenter » Samstag 6. Januar 2018, 11:18

Brauwolf hat geschrieben:
Samstag 6. Januar 2018, 10:15
Es gibt Schaltgeräte mit Kompressorschutzfunktion, z.B. Schaltpause mindestens 3 Minuten. Das reicht aber nicht.
Wie lange sollte eine Schaltpause denn mindestens dauern?
Bier trinken ist besser als Quark reden! :Drink

Benutzeravatar
DerDerDasBierBraut
HBCon Supporter
HBCon Supporter
Beiträge: 7177
Registriert: Donnerstag 2. Juni 2016, 20:51
Wohnort: Ahrensburg

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#7114

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Samstag 6. Januar 2018, 11:24

Beim Inkbird kann man die ‚Schaltpause‘ (Kompressorschutz) beispielsweise konfigurieren. 2-3 Minuten reichen völlig aus. Es geht nur darum, dass der Verdichter nicht gegen Druck anlaufen muss. Der Druckausgleich zwischen dem Kompressorsausgang durch das Kapillarrohr dauert nicht sehr lange.
Als Fallback gibt es noch immer den Bimetall Motorschutzschalter am Kompressor (Clixxon).

Bei mir habe ich 3 Minuten Pause und 0,5°C Hysterese konfiguriert. Läuft seit 2 Jahren.
PS: Die effektive Temperatur in der Truhe liegt die meiste Zeit eher 0,5-1°C unter dem unteren Hysteresewert.
Zuletzt geändert von DerDerDasBierBraut am Samstag 6. Januar 2018, 13:07, insgesamt 1-mal geändert.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

Interesse an Flüssighefen ... ? Aus Zeitgründen derzeit kein Hefeversand.

unsuwe1
HBCon Supporter
HBCon Supporter
Beiträge: 55
Registriert: Samstag 30. Dezember 2017, 16:30
Wohnort: Ellerau

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#7115

Beitrag von unsuwe1 » Samstag 6. Januar 2018, 12:20

:Drink Moin,

so mein erstes eigenes Bier ist am gären.
Frage: Dieses Bier ( weiß ja noch nicht ob es was geworden ist) noch ein bis zweimal brauen um Brauprozeß zu verinnerlichen, oder lieber neu expirimentieren??

Wie sind so Eure Erfahrungen??

Volker
Zuletzt geändert von unsuwe1 am Samstag 6. Januar 2018, 17:03, insgesamt 1-mal geändert.
Nur der HSV - Bis zum bitteren Ende

rowabo
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 47
Registriert: Sonntag 17. September 2017, 21:10

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#7116

Beitrag von rowabo » Samstag 6. Januar 2018, 12:45

Da bisher nur obergärig und im Keller mit Raumtemperatur konstant < Gärtemperatur unterwegs tauchte die Problematik bei mir bisher nicht auf und 0,5° scheint mir sinnvoll zu sein. Sieht unter anderen Bedingungen dann wohl anders aus.
Beim Inkbird 308 kann man die Verzögerung des Kompressors zwischen 0 und 10 Min. konfigurieren.

Gruß, Rolf
Am jüngsten Tage wird's geschaut, was Mancher hier für Bier gebraut (nach Eduard Maria Schranka)

Benutzeravatar
Brauwolf
HBCon Supporter
HBCon Supporter
Beiträge: 6890
Registriert: Sonntag 26. Februar 2012, 21:07
Kontaktdaten:

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#7117

Beitrag von Brauwolf » Samstag 6. Januar 2018, 12:59

Bei mir habe ich 3 Minuten Pause und 0,5°C Hysterese konfiguriert. Läuft seit 2 Jahren.
PS: Die effektive Temperatur in der Truhe liegt die meiste Zeit eher 0,5-1°C unter dem unteren Hysteresewert.
Ich kann nur von mir berichten, dass mir alle Truhen mit Hysterese <=1° krepiert sind (trotz Kompressorschutzschaltung), leider war da auch eine Schöller Eisbox dabei, meine Lieblingstruhe.
Aktuell laufen hier sechs Truhen störungsfrei mit Hysterese 1° und größer, auch die ältesten Teile meiner Sammlung.
Es mag vielleicht auch die Gesamtzahl der Schaltzyklen sein, die an der Lebensdauer zehrt.

Cheers, Ruthard
Wir haben alle den gleichen Himmel, aber nicht denselben Horizont.
Mein Blog: Brew24.com

Benutzeravatar
DerDerDasBierBraut
HBCon Supporter
HBCon Supporter
Beiträge: 7177
Registriert: Donnerstag 2. Juni 2016, 20:51
Wohnort: Ahrensburg

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#7118

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Samstag 6. Januar 2018, 13:10

Die Anzahl der Schaltzyklen mag entscheidend sein. Vielleicht habe ich auch nur Glück mit meiner Truhe. Insgeheim hoffe ich ja, dass sie irgendwann die Grätsche macht und ich zwangsläufig bei meiner Regierung eine Neue beantragen muss :Ätsch (natürlich etwas größer :Bigsmile ).
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

Interesse an Flüssighefen ... ? Aus Zeitgründen derzeit kein Hefeversand.

barniey
Posting Klettermax
Posting Klettermax
Beiträge: 156
Registriert: Dienstag 22. September 2015, 10:17
Kontaktdaten:

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#7119

Beitrag von barniey » Samstag 6. Januar 2018, 13:47

Alt-Phex hat geschrieben:
Samstag 6. Januar 2018, 02:22


Wenn die Nachgärung beendet ist, die bei Raumtemperatur stattfndet, kommt das Bier in den Kühlschrank. Aufrecht stehend für mind. 2 Wochen. Je nach Bierstil auch länger, eher so 4-6 Wochen. Du solltest dich mal langsam etwas mehr in die Materie einlesen.
Ich denke diese empfohlene Vorgehensweise gilt sowohl für UG wie OG, also erst warm dann kalt, oder ?
Viele Grüße

Bernhard

Benutzeravatar
Alt-Phex
Moderator
Moderator
Beiträge: 8622
Registriert: Mittwoch 1. Februar 2012, 01:05
Wohnort: Düsseldorf

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#7120

Beitrag von Alt-Phex » Samstag 6. Januar 2018, 13:49

Richtig
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"

Benutzeravatar
waigorrun
HBCon Supporter
HBCon Supporter
Beiträge: 60
Registriert: Sonntag 3. April 2016, 22:42
Wohnort: Kirtorf

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#7121

Beitrag von waigorrun » Samstag 6. Januar 2018, 14:03

Hallo Community,

ich habe neulich ein Bier gebraut mit Gerstenflocken in der Schüttung.
Wirken sich diese auf die Stammwürze aus und wenn ja in welchem Verhältnis zu Basis Malzen?
Das ganze ist mir in den Sinn gekommen, da sich bei diesem Sud die SHA verringert hat wenn ich den Gerstenflockenanteil mit in die Schüttung rechne.
Lass ich die Gerstenflocken bei der Berechnung raus, passt meine SHA zu den letzten Suden.

Danke & Gruß,

Timo

Benutzeravatar
Michael Wendt
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 394
Registriert: Mittwoch 1. Juni 2016, 23:11
Wohnort: Hoya

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#7122

Beitrag von Michael Wendt » Samstag 6. Januar 2018, 21:22

hyper472 hat geschrieben:
Freitag 5. Januar 2018, 21:59
Ich behelfe mir so, dass die Nachgärung fließend in die Lagerung übergeht: Im Bierfach des Kühlschranks (manche sagen: "Gemüse"-Fach) ...
Meine Frau will mir einfach nicht glauben, dass es „Bierfach“ heißt! :thumbsup
Gruß
Michael
„Ah, das schmeckt wie ein richtiges Vierzehnzwanziger“

Meine Anlage: viewtopic.php?f=20&t=12052
Meine Vorstellung: viewtopic.php?f=50&t=11885
Haus, Auto und Frau zeig ich nicht.

Benutzeravatar
Boludo
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 18331
Registriert: Mittwoch 12. November 2008, 20:55

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#7123

Beitrag von Boludo » Samstag 6. Januar 2018, 21:25

Die, Stärke der Gerstenflocken werden von den Enzymen des Malzes verzuckert und natürlich muss man sie ganz normal mit einrechnen.

Stefan

integrator
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 635
Registriert: Montag 16. Mai 2016, 22:03

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#7124

Beitrag von integrator » Samstag 6. Januar 2018, 22:32

unsuwe1 hat geschrieben:
Samstag 6. Januar 2018, 12:20
Frage: Dieses Bier ( weiß ja noch nicht ob es was geworden ist) noch ein bis zweimal brauen um Brauprozeß zu verinnerlichen, oder lieber neu expirimentieren??
Bei meinem ersten Sud ist das eine oder andere nicht richtig gelaufen, deshalb habe ich noch zweimal das gleiche Rezept nachgebraut. Bin der Meinung das man sich so nicht neue Probleme ins Haus holt.
Ich :Drink du ... läuft.

Benutzeravatar
schlupf
HBCon Supporter
HBCon Supporter
Beiträge: 1323
Registriert: Sonntag 5. Juni 2016, 15:51
Wohnort: Lentföhrden

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#7125

Beitrag von schlupf » Sonntag 7. Januar 2018, 01:09

unsuwe1 hat geschrieben:
Samstag 6. Januar 2018, 12:20
:Drink Moin,

so mein erstes eigenes Bier ist am gären.
Frage: Dieses Bier ( weiß ja noch nicht ob es was geworden ist) noch ein bis zweimal brauen um Brauprozeß zu verinnerlichen, oder lieber neu expirimentieren??

Wie sind so Eure Erfahrungen??

Volker
Ich würde was anderes brauen. Der Prozess, den es zu verinnerlichen gilt ist ja auch bei unterschiedlichen Rezepten im Grunde gleich.

Glückwunsch zum ersten Sud und viele Grüße,
Sebastian

unsuwe1
HBCon Supporter
HBCon Supporter
Beiträge: 55
Registriert: Samstag 30. Dezember 2017, 16:30
Wohnort: Ellerau

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#7126

Beitrag von unsuwe1 » Sonntag 7. Januar 2018, 06:04

integrator hat geschrieben:
Samstag 6. Januar 2018, 22:32
unsuwe1 hat geschrieben:
Samstag 6. Januar 2018, 12:20
Frage: Dieses Bier ( weiß ja noch nicht ob es was geworden ist) noch ein bis zweimal brauen um Brauprozeß zu verinnerlichen, oder lieber neu expirimentieren??
Bei meinem ersten Sud ist das eine oder andere nicht richtig gelaufen, deshalb habe ich noch zweimal das gleiche Rezept nachgebraut. Bin der Meinung das man sich so nicht neue Probleme ins Haus holt.
Danke für die Antwort, werde es mir definitiv überlegen
:Drink
Nur der HSV - Bis zum bitteren Ende

unsuwe1
HBCon Supporter
HBCon Supporter
Beiträge: 55
Registriert: Samstag 30. Dezember 2017, 16:30
Wohnort: Ellerau

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#7127

Beitrag von unsuwe1 » Sonntag 7. Januar 2018, 06:07

schlupf hat geschrieben:
Sonntag 7. Januar 2018, 01:09
unsuwe1 hat geschrieben:
Samstag 6. Januar 2018, 12:20
:Drink Moin,

so mein erstes eigenes Bier ist am gären.
Frage: Dieses Bier ( weiß ja noch nicht ob es was geworden ist) noch ein bis zweimal brauen um Brauprozeß zu verinnerlichen, oder lieber neu expirimentieren??

Wie sind so Eure Erfahrungen??

Volker
Ich würde was anderes brauen. Der Prozess, den es zu verinnerlichen gilt ist ja auch bei unterschiedlichen Rezepten im Grunde gleich.

Glückwunsch zum ersten Sud und viele Grüße,
Sebastian
:thumbsup

Danke schön bin total gespannt ob es schmecken wird,
jetzt muss ich das Bier nur noch in Flaschen füllen.
Und denn mal schauen. ..... :thumbup
Nur der HSV - Bis zum bitteren Ende

Benutzeravatar
waigorrun
HBCon Supporter
HBCon Supporter
Beiträge: 60
Registriert: Sonntag 3. April 2016, 22:42
Wohnort: Kirtorf

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#7128

Beitrag von waigorrun » Sonntag 7. Januar 2018, 07:58

Boludo hat geschrieben:
Samstag 6. Januar 2018, 21:25
Die, Stärke der Gerstenflocken werden von den Enzymen des Malzes verzuckert und natürlich muss man sie ganz normal mit einrechnen.

Stefan
Danke Stefan.

Zum Verständnis, ist der Stärkeanteil bei den Flocken gleich hoch wie beim Malz?
Oder muss ich ein anderes Verhältnis nehmen?

Gruß, Timo

Benutzeravatar
grüner Drache
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 1206
Registriert: Donnerstag 29. Januar 2015, 09:14
Wohnort: Geilenkirchen

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#7129

Beitrag von grüner Drache » Sonntag 7. Januar 2018, 08:40

unsuwe1 hat geschrieben:
Sonntag 7. Januar 2018, 06:07
schlupf hat geschrieben:
Sonntag 7. Januar 2018, 01:09
unsuwe1 hat geschrieben:
Samstag 6. Januar 2018, 12:20
:Drink Moin,

so mein erstes eigenes Bier ist am gären.
Frage: Dieses Bier ( weiß ja noch nicht ob es was geworden ist) noch ein bis zweimal brauen um Brauprozeß zu verinnerlichen, oder lieber neu expirimentieren??

Wie sind so Eure Erfahrungen??

Volker
Ich würde was anderes brauen. Der Prozess, den es zu verinnerlichen gilt ist ja auch bei unterschiedlichen Rezepten im Grunde gleich.

Glückwunsch zum ersten Sud und viele Grüße,
Sebastian
:thumbsup

Danke schön bin total gespannt ob es schmecken wird,
jetzt muss ich das Bier nur noch in Flaschen füllen.
Und denn mal schauen. ..... :thumbup
Hallo!

Also ich glaube ich habe damals zweimal die gleichen Biere als erste Brauungen gebraut, und auch hier bebildert "besprochen.
Durch die "Kritiken" - sehr gute Ratschläge hier im Forum hab ich viel gelernt und mich angespornt gefühlt alles mögliche zu verbessern.
Das führte letztendlich zum Bau meiner Brauanalge mit der ich sehr glücklich bin, leider liegt diese jetzt umzugbedingt in Teilen auf Eis ...
Allezeit gut Sud!
:Drink
Ciao,Alex!
Zuletzt geändert von grüner Drache am Sonntag 7. Januar 2018, 09:06, insgesamt 1-mal geändert.
Der grüne Drache zu Wasserau - Dort brauen sie ein Bier so braun, dass selbst der Mann im Mond kam schauen ...

Benutzeravatar
Cobo
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 339
Registriert: Sonntag 29. November 2015, 14:46
Wohnort: Graz

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#7130

Beitrag von Cobo » Sonntag 7. Januar 2018, 08:47

Hi Jungs,
hatte meinen letzten Sud von gestern auf heute für nen Coldcrash auf der Terrasse.
Jetzt hatte es draussen doch 0 Grad statt der erwarteten 2 Grad. Wirkt sich das jetzt negativ auf das Bier aus?
Wird demnächst gebraut: Englischer Barley Wine, verbessertes Red Ale
Derzeit in Gärung: -
In Reifung: Cacao Milk Stout, Amerikanischer Barleywine
Trinkreif: -

Benutzeravatar
DerDerDasBierBraut
HBCon Supporter
HBCon Supporter
Beiträge: 7177
Registriert: Donnerstag 2. Juni 2016, 20:51
Wohnort: Ahrensburg

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#7131

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Sonntag 7. Januar 2018, 08:55

Nein 0°C ist OK. Allerdings kannst du davon ausgehen, dass die Temperatur im Gäreimer aufgrund der Wärmekapazität des Bieres je nach Menge nicht wo weit gesunken ist.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

Interesse an Flüssighefen ... ? Aus Zeitgründen derzeit kein Hefeversand.

Benutzeravatar
Cobo
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 339
Registriert: Sonntag 29. November 2015, 14:46
Wohnort: Graz

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#7132

Beitrag von Cobo » Sonntag 7. Januar 2018, 09:00

Naja, es war zunächst für ca. 8 Stunden bei 4-5° draussen, dann über Nacht eben auch für ca. 3 Stunden bei 0°

Wird schon passen :D

Danke für die rasche Antwort
Wird demnächst gebraut: Englischer Barley Wine, verbessertes Red Ale
Derzeit in Gärung: -
In Reifung: Cacao Milk Stout, Amerikanischer Barleywine
Trinkreif: -

Benutzeravatar
grüner Drache
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 1206
Registriert: Donnerstag 29. Januar 2015, 09:14
Wohnort: Geilenkirchen

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#7133

Beitrag von grüner Drache » Sonntag 7. Januar 2018, 09:12

Cobo hat geschrieben:
Sonntag 7. Januar 2018, 08:47
Hi Jungs,
hatte meinen letzten Sud von gestern auf heute für nen Coldcrash auf der Terrasse.
Jetzt hatte es draussen doch 0 Grad statt der erwarteten 2 Grad. Wirkt sich das jetzt negativ auf das Bier aus?
Hallo!

Also zu kalt war der Coldcrash nur wenn Eis im Gärbehälter entsteht.
- ist mir auch schon passiert :puzz
Aber man sollte trotzdem nah an die 0 Grad heran, auf jeden Fall unter vier Grad ...
Allezeit gut Sud
:Drink
Ciao,Alex!
Der grüne Drache zu Wasserau - Dort brauen sie ein Bier so braun, dass selbst der Mann im Mond kam schauen ...

Benutzeravatar
Beerkenauer
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 763
Registriert: Samstag 11. Februar 2017, 15:45
Wohnort: Südl Odenwald - Rhein-Neckar

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#7134

Beitrag von Beerkenauer » Sonntag 7. Januar 2018, 16:20

Hallo Zusammen

Ich habe eine Frage zum Hopfenstopfen mit Dolden.
Ich habe 2 meiner letzten Biere mit Mandarine Bavaria Dolden gestopft.
Beim Öffnen des Gärbehälters kam mir ein Geruch entgegen das ich als nasses, muffiges Laub beschreiben würde. :puzz
Es roch keines falls wie die frischen Dolden.
Ich muss dazu sagen, dass ich die Dolden einfach in die Würze geworfen habe und diese dann mehr oder weniger
an der Oberfläche schwammen.
Kann es vielleicht daran liegen?
Hätten die Dolden besser in einem Säckchen versenkt werden sollen?

Vielleicht hat jmd schon diese Erfahrung gemacht

Gruss


Stefan

Benutzeravatar
Cobo
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 339
Registriert: Sonntag 29. November 2015, 14:46
Wohnort: Graz

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#7135

Beitrag von Cobo » Sonntag 7. Januar 2018, 16:30

Versenken ist bei Dolden immer besser wegen der Aromaausbeute. Wegen des Geruchs kann ich nicht viel sagen, aber die werden halt ausgelaugt und bilden vermutlich eine Schicht durch die der wahre Geruch des Jungbieres nicht durch kommt.
Wird demnächst gebraut: Englischer Barley Wine, verbessertes Red Ale
Derzeit in Gärung: -
In Reifung: Cacao Milk Stout, Amerikanischer Barleywine
Trinkreif: -

Benutzeravatar
Beerkenauer
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 763
Registriert: Samstag 11. Februar 2017, 15:45
Wohnort: Südl Odenwald - Rhein-Neckar

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#7136

Beitrag von Beerkenauer » Sonntag 7. Januar 2018, 16:42

Danke für die schnelle Antwort.
Finde das Bier hat auch nach dem Muff geschmeckt. Zumindest hatte es nicht leicht nach Mandarine geschmeckt wie bei Kaufbieren die mit
MB gestopft wurden.

Grüsse

Stefan

Benutzeravatar
Cobo
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 339
Registriert: Sonntag 29. November 2015, 14:46
Wohnort: Graz

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#7137

Beitrag von Cobo » Sonntag 7. Januar 2018, 17:36

Ich stopfe seit einiger Zeit nur mehr mit Pellets. Besserer Kontakt mit dem Jungbier und es setzt sich alles schön ab .
Wird demnächst gebraut: Englischer Barley Wine, verbessertes Red Ale
Derzeit in Gärung: -
In Reifung: Cacao Milk Stout, Amerikanischer Barleywine
Trinkreif: -

Benutzeravatar
t3k
HBCon Supporter
HBCon Supporter
Beiträge: 1354
Registriert: Samstag 17. Januar 2015, 17:38

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#7138

Beitrag von t3k » Sonntag 7. Januar 2018, 20:10

Moin Moin,

ich bastele gerade an meinem Winterbier 2018 (russian imperial stout) und mir stellen sich aktuell folgende Fragen bei denen Ihr mir hoffentlich weiter helfen könnt ;)

Gibt es geschmackliche Unterschiede bzw. vor/nachteile zwischen Haferflocken u. Gerstenflocken ?
Gibt es unterschiede in der Verwendung von Hafer- u. Gerstenflocken ? Aktuell würde ich beide vor der Verwendung im Ofen leicht anrösten.

Danke & Cheers
T3K

Blancblue
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 2023
Registriert: Dienstag 6. Januar 2015, 23:09

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#7139

Beitrag von Blancblue » Montag 8. Januar 2018, 00:54

Beide verhalten sich geschmacklich relativ neutral, Gerstenflocken in hohen Dosen bringen gefühlt ein wenig "grünen Getreide" Geschmack ein. Schaum verbessern beide gut, Hafer erzeugt aber mehr Textur und Mundgefühl. Die Extraktausbeute von beiden Flockenarten ist etwas weniger als z.B. Pilsnermalz, das bei der Berechnung der SHA/Schüttung beachten.
Brauen ist zu 50% Kunst und zu 50% Handwerk. Dazu kommen noch mal 100% Erfahrung.

Benutzeravatar
t3k
HBCon Supporter
HBCon Supporter
Beiträge: 1354
Registriert: Samstag 17. Januar 2015, 17:38

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#7140

Beitrag von t3k » Montag 8. Januar 2018, 06:43

Moin Blancblue,

Danke !

Gruß
T3K

Benutzeravatar
monsti88
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 634
Registriert: Mittwoch 12. Oktober 2016, 21:42
Wohnort: Gauting

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#7141

Beitrag von monsti88 » Montag 8. Januar 2018, 12:28

Next step: Gärkühlschrank ausbauen. Tiefkühlschrank ist vorhanden, Inkbird funktioniert. Jetzt möchte ich Siebdruckplatten reinlegen, da die windigen Glasböden schon vom ansehen brechen. Welche Stärke Siebdruckplatte würdet Ihr empfehlen, die meinen ca. 20l Gärbottich darauf aushält?

Edit: Auflagefläche links und Rechts sind ca. 8mm, die Platte soll nachher 43x39 cm groß sein.
20l Bottichmaischer mit 25l Thermobehälter und 34l Pfanne :Smile

Oberbräu
Posting Klettermax
Posting Klettermax
Beiträge: 108
Registriert: Mittwoch 15. November 2017, 14:26
Wohnort: Dettenheim

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#7142

Beitrag von Oberbräu » Montag 8. Januar 2018, 12:36

Beerkenauer hat geschrieben:
Sonntag 7. Januar 2018, 16:20
Ich habe 2 meiner letzten Biere mit Mandarine Bavaria Dolden gestopft.
Beim Öffnen des Gärbehälters kam mir ein Geruch entgegen das ich als nasses, muffiges Laub beschreiben würde. :puzz
Es roch keines falls wie die frischen Dolden.
Ich muss dazu sagen, dass ich die Dolden einfach in die Würze geworfen habe und diese dann mehr oder weniger
an der Oberfläche schwammen.
Hi Stefan,
das klingt doch original wie an der Oberfläche schwimmend vergammelt. Bin ich der einzige der so denkt?
Da schieb ich doch gleich meine kurze Frage ein: werden Hopfenpellets irgendwie pasteurisiert? Falls die Dolden einfach nur getrocknet und dann zu Pellets gepresst werden, hle ich mir beim Stopfen doch eine ganz ordentliche Keimflora ins Bier?
Gruß Michael

Benutzeravatar
Bitter
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 986
Registriert: Samstag 19. September 2015, 15:32
Wohnort: Bochum

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#7143

Beitrag von Bitter » Montag 8. Januar 2018, 12:57

monsti88 hat geschrieben:
Montag 8. Januar 2018, 12:28
Next step: Gärkühlschrank ausbauen. Tiefkühlschrank ist vorhanden, Inkbird funktioniert. Jetzt möchte ich Siebdruckplatten reinlegen, da die windigen Glasböden schon vom ansehen brechen. Welche Stärke Siebdruckplatte würdet Ihr empfehlen, die meinen ca. 20l Gärbottich darauf aushält?

Edit: Auflagefläche links und Rechts sind ca. 8mm, die Platte soll nachher 43x39 cm groß sein.
Für 20L kannst Du ohne Probleme die Glasböden verwenden, die halten weit mehr aus als du denkst. Es handelt sich um extrem stabiles Glas, da bricht so schnell nichts.

Gruß Lothar

Benutzeravatar
monsti88
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 634
Registriert: Mittwoch 12. Oktober 2016, 21:42
Wohnort: Gauting

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#7144

Beitrag von monsti88 » Montag 8. Januar 2018, 13:02

Bitter hat geschrieben:
Montag 8. Januar 2018, 12:57
monsti88 hat geschrieben:
Montag 8. Januar 2018, 12:28
Next step: Gärkühlschrank ausbauen. Tiefkühlschrank ist vorhanden, Inkbird funktioniert. Jetzt möchte ich Siebdruckplatten reinlegen, da die windigen Glasböden schon vom ansehen brechen. Welche Stärke Siebdruckplatte würdet Ihr empfehlen, die meinen ca. 20l Gärbottich darauf aushält?

Edit: Auflagefläche links und Rechts sind ca. 8mm, die Platte soll nachher 43x39 cm groß sein.
Für 20L kannst Du ohne Probleme die Glasböden verwenden, die halten weit mehr aus als du denkst. Es handelt sich um extrem stabiles Glas, da bricht so schnell nichts.

Gruß Lothar
Sicher? Das sind lediglich 3mm dicke Scheiben, welche als Böden verbleiben, wenn man die Schubladen herauszieht. Kamen mir recht windig vor...
20l Bottichmaischer mit 25l Thermobehälter und 34l Pfanne :Smile

Benutzeravatar
Bitter
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 986
Registriert: Samstag 19. September 2015, 15:32
Wohnort: Bochum

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#7145

Beitrag von Bitter » Montag 8. Januar 2018, 13:10

Ich stelle meinen 30L - Gäreimer immer auf diese Platten, völlig problemlos! Auch 25 Bierflaschen hält die ohne Probleme. Mir ist mal eine Platte beim Ausbau auf einen Steinboden gefallen, da ist garnichts gesplittert. Ist ein Kühlschrank von Bomann, aber die verwendeten Glasmaterialien sollten bei allen Fabrikaten wohl gleich sein.

Gruß Lothar

Benutzeravatar
monsti88
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 634
Registriert: Mittwoch 12. Oktober 2016, 21:42
Wohnort: Gauting

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#7146

Beitrag von monsti88 » Montag 8. Januar 2018, 13:16

Habe gerade mal die Bedienungsanleitung konsultiert. Siehe da: jede Glasplatte ist mit 25 Kg belastbar. Das sollte für 20l im Fermonster wohl reichen. Hab trotzdem irgendwie kein gutes Gefühl. Wird aber ausprobiert. Die Schublade darunter lasse ich zur Sicherheit erst einmal drin...

Danke für Eure Hinweise!
20l Bottichmaischer mit 25l Thermobehälter und 34l Pfanne :Smile

Benutzeravatar
Johnny H
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 3541
Registriert: Donnerstag 31. Januar 2013, 22:08
Wohnort: Graz, Österreich

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#7147

Beitrag von Johnny H » Montag 8. Januar 2018, 13:41

Mir ist in meinem Gärkühlschrank mal eine Platte zerbrochen. Ich habe beim Festdrücken des Deckels des Gäreimers halt ziemlich... fest gedrückt.

Bei mir ist das ein recht alter Kühlschrank und eine sehr kleine Platte, die das Gemüsefach vom Rest des Kühlschranks trennt.
Jubel erscholl, als sich die Trinker von dem schneidigen, köstlichen, bei dem früher in Pilsen erzeugten nie wahrgenommenen Geschmack überzeugten. Die Geburt des Pilsner Bieres!
(E. Jalowetz, Pilsner Bier im Lichte von Praxis und Wissenschaft, 1930)

Benutzeravatar
Beerkenauer
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 763
Registriert: Samstag 11. Februar 2017, 15:45
Wohnort: Südl Odenwald - Rhein-Neckar

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#7148

Beitrag von Beerkenauer » Montag 8. Januar 2018, 15:15

Oberbräu hat geschrieben:
Montag 8. Januar 2018, 12:36
Beerkenauer hat geschrieben:
Sonntag 7. Januar 2018, 16:20
Ich habe 2 meiner letzten Biere mit Mandarine Bavaria Dolden gestopft.
Beim Öffnen des Gärbehälters kam mir ein Geruch entgegen das ich als nasses, muffiges Laub beschreiben würde. :puzz
Es roch keines falls wie die frischen Dolden.
Ich muss dazu sagen, dass ich die Dolden einfach in die Würze geworfen habe und diese dann mehr oder weniger
an der Oberfläche schwammen.
Hi Stefan,
das klingt doch original wie an der Oberfläche schwimmend vergammelt. Bin ich der einzige der so denkt?
Da schieb ich doch gleich meine kurze Frage ein: werden Hopfenpellets irgendwie pasteurisiert? Falls die Dolden einfach nur getrocknet und dann zu Pellets gepresst werden, hle ich mir beim Stopfen doch eine ganz ordentliche Keimflora ins Bier?
Gruß Michael
Michael

Ja die getrockneten Dolden sind an der Oberfläche geschwommen. Vom Geruch her kann es gut sein, dass die vergammelt sind. Denke mal, dass die Dolden getrocknet und dann abgepackt wurden. Sollte eigentlich keine Keime mehr drin sind. Aber wer weiss.
Werde es so auf jedenfalls nicht mehr machen.

Stefan

Benutzeravatar
Jorgl
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 459
Registriert: Mittwoch 14. November 2012, 15:10
Wohnort: Ostallgäu

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#7149

Beitrag von Jorgl » Montag 8. Januar 2018, 21:08

Abo gestoppt
Grüße

Jürgen


Der beste Brauer macht einmal schlechtes Bier

Benutzeravatar
chaos-black
HBCon Supporter
HBCon Supporter
Beiträge: 3056
Registriert: Dienstag 10. Juli 2012, 21:38
Wohnort: Berlin/Göttingen
Kontaktdaten:

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#7150

Beitrag von chaos-black » Montag 8. Januar 2018, 21:20

Was für ein Wasserprofil würdet ihr für ein Altbier verwenden?

Beste Grüße,
Alex
Meine Hobbybrauerei: http://brauerei-flaschenpost.de/ (gerade offline)

Antworten