Kurze Frage, kurze Antwort

Hier kommt alles rein, was woanders keinen Platz hat.
Benutzeravatar
M0ps
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 434
Registriert: Montag 9. Januar 2017, 20:55

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8051

Beitrag von M0ps » Freitag 20. April 2018, 10:25

Das kommt drauf an wie gut der Hopfen sedimentiert.
Beim letzten Sud hab ich drauf verzichtet und ausgerechnet da hat er total mies sedimentiert. Die beiden mal davor hab ich zwar filtriert, aber es war praktisch nichts im Filter, sodass ich auch drauf hätte verzichten können.

Benutzeravatar
Sura
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 3152
Registriert: Montag 2. November 2015, 22:37

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8052

Beitrag von Sura » Freitag 20. April 2018, 11:29

Da wird nichts gefiltert. Nicht plätschern, nicht blubbern, und nichts aus dem alten Eimer abziehen was man nicht will reicht.
"Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem."
(Karl Valentin)

Benutzeravatar
M0ps
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 434
Registriert: Montag 9. Januar 2017, 20:55

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8053

Beitrag von M0ps » Freitag 20. April 2018, 11:40

Wie füllst du dann dein Gestopftes ab, wenn der Hopfen nicht ordentlich sedimentiert? Ich würde ungern 10 von 20 Litern wegschütten...

KCSteevo
Posting Klettermax
Posting Klettermax
Beiträge: 228
Registriert: Freitag 17. März 2017, 09:52

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8054

Beitrag von KCSteevo » Freitag 20. April 2018, 11:58

Kurze Frage zum Klären mit Gelatine. Wollte das heut das erste mal probieren. Hab jetzt in diversen Themen gelesen, dass einfache Back-Gelatine als Pulver oder sogar als Blatt (2-3 Blätter) verwendet werden kann. Spart man sich die teuren Produkte... Macht ihr das auch so?

Hätte n halbes Päckchen auf 200 ml gelöst, auf 66 °C erhitzt und nach dem abkühlen zugegeben. Dann CC, passt das so?
Sind die Hühner flach wie Teller, war der Traktor wieder schneller. Prost!
:Drink

KCSteevo
Posting Klettermax
Posting Klettermax
Beiträge: 228
Registriert: Freitag 17. März 2017, 09:52

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8055

Beitrag von KCSteevo » Freitag 20. April 2018, 11:59

Achso es sind 20 Liter Cider aber dürfte ja analog zum Bier gehen ;)
Sind die Hühner flach wie Teller, war der Traktor wieder schneller. Prost!
:Drink

Benutzeravatar
Sura
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 3152
Registriert: Montag 2. November 2015, 22:37

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8056

Beitrag von Sura » Freitag 20. April 2018, 12:04

M0ps hat geschrieben:
Freitag 20. April 2018, 11:40
Wie füllst du dann dein Gestopftes ab, wenn der Hopfen nicht ordentlich sedimentiert? Ich würde ungern 10 von 20 Litern wegschütten...
Ja, das nervt mich auch immer und ich hatte bis jetzt auch immer gefilter. Nervt aber. Ich gehe jetzt dazu über Hopfensocken zu verwenden. Falls das nichts wird, habe ich noch einen Plan B, den muss ich aber nochmal gründlich durchdenken.... :Greets
"Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem."
(Karl Valentin)

Benutzeravatar
Chrissi_Chris
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 2007
Registriert: Donnerstag 22. Dezember 2016, 10:51
Wohnort: Damme

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8057

Beitrag von Chrissi_Chris » Freitag 20. April 2018, 12:13

Ich möchte nachher meinen 50 Liter Induktionstopf zum Schweißer bringen, ich bin mir noch unsicher ob ich eine 1/2 Zoll 3/4 Zoll oder gleich 1 Zoll Gewinde Muffe von außen anschweißen lasse.
Meine Tendenz geht zur 1 Zoll Muffe. kann einer bitte mal seine Erfahrung teilen.

LG Chris

Benutzeravatar
haefner
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 546
Registriert: Montag 12. Dezember 2016, 09:06
Wohnort: Welzheimer Wald

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8058

Beitrag von haefner » Freitag 20. April 2018, 13:31

Servus Chris,

kommt drauf an, was Du Dir davon erhoffst.

Also ich bin von 1/2" auf 1,5" gegangen weil ich das Malz nicht mehr umschöpfen oder umkippen wollte. Mit 1,5" klappt das meistens gut, manchmal muss ich nachhelfen.. Würde in diesem Fall also sogar noch höher als 1" gehen.

Gruß Micha

Werner
Posting Klettermax
Posting Klettermax
Beiträge: 195
Registriert: Donnerstag 17. November 2016, 17:46
Wohnort: Recklinghausen

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8059

Beitrag von Werner » Freitag 20. April 2018, 15:57

Moin Leute,

Wie sieht es mit der nachgärung in Flaschen mit einer ug Hefe aus. Soll die auch im kalten Bereich statt finden oder kann ich diese im Keller bei Ca. 16 -17 grad nachgären lassen ?

Gruß
Werner

Benutzeravatar
Sura
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 3152
Registriert: Montag 2. November 2015, 22:37

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8060

Beitrag von Sura » Freitag 20. April 2018, 16:07

Kannst du machen wie du willst.
"Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem."
(Karl Valentin)

SingleUser
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 345
Registriert: Samstag 27. August 2016, 15:58

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8061

Beitrag von SingleUser » Freitag 20. April 2018, 17:33

@KCsteevo
Ich fand mein Experiment mit der Gelantine BEIM ABFÜLLEN zugegeben (wohlgemerkt !) nur bedingt erfolgreich. Zwar wurde das Bier extrem schnell und auch super klar (demnach ein Erfolg), aber die hat bei einem BIer unten aus der Hefe so komische Hefebröckchen gemacht. Wenn Ich beim Eingießen nicht aufpasse landen die im Glas, sieht naja ungefähr so aus, als wenn da kleine Quallen drin rumschwimmen. Geschmacklich ist es egal, nur optisch total daneben.

Ich lass das in Zukunft.
Irish Moss beim Kochen, dann Cold Crash (=> Kühlschrank) und das sollte reichen ...

Benutzeravatar
Bob
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 22
Registriert: Montag 15. Mai 2017, 13:09
Wohnort: 54518

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8062

Beitrag von Bob » Freitag 20. April 2018, 20:25

Hallo, so kurz ich will ein 50l Fass füllen und das Bier im Fass nachgären lassen.
Ist es sinnvoll das Rohr im Fass zur kürzen so das es nicht in der Hefe steht oder kann man das vernachlässigen weil sich nicht so viel Hefe bildet.

Mit freundlichen Grüßen
Bob

Benutzeravatar
DerDerDasBierBraut
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 6136
Registriert: Donnerstag 2. Juni 2016, 20:51
Wohnort: Ahrensburg

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8063

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Freitag 20. April 2018, 21:25

Es bildet sich Hefe. Das Steigrohr würde ich nicht einkürzen. Bei der Kaltreifung setzt sich die Hefe unten ab. Beim ersten Öffnen des Bierhahns einmal etwas kräftiger aufdrehen und durch schon ist rund um den Fitting keine Hefe mehr (den" Staubsaugereffekt").
Danach darf man das Fass beim Zahpfen nur nicht mehr bewegen und hat klares Bier.
Wenn das Keg bewegt werden können muss hilft nur umdrücken in ein anderes Keg.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

Interesse an Flüssighefen ... ?

Oberbräu
Posting Klettermax
Posting Klettermax
Beiträge: 108
Registriert: Mittwoch 15. November 2017, 14:26
Wohnort: Dettenheim

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8064

Beitrag von Oberbräu » Samstag 21. April 2018, 16:23

Moin! Ich hab die Safale US 05 aus zweiter Führung seit 4 Wochen im Kühlschrank. Sieht gut aus, riecht gut - kann ich die noch verwenden oder lieber neue ansetzen?
Gruß Michael

Benutzeravatar
Alt-Phex
Moderator
Moderator
Beiträge: 8270
Registriert: Mittwoch 1. Februar 2012, 01:05
Wohnort: Düsseldorf

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8065

Beitrag von Alt-Phex » Samstag 21. April 2018, 16:25

Oberbräu hat geschrieben:
Samstag 21. April 2018, 16:23
Moin! Ich hab die Safale US 05 aus zweiter Führung seit 4 Wochen im Kühlschrank. Sieht gut aus, riecht gut - kann ich die noch verwenden oder lieber neue ansetzen?
Gruß Michael
Bis zu vier Wochen sollte das kein Problem sein.
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"

EmCeHammer

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8066

Beitrag von EmCeHammer » Samstag 21. April 2018, 23:56

.....ich bekomm es nicht in meinen Schädel....egal wie lange ich suche......

Warum wird zu 50-60Liter Maische so oft ein 38,5Liter Läuterbottich empfohlen?

Wenn ich in meinem 50 bzw. 60Liter Topf Maische koche, geht doch im Anschluss ALLES direkt in den Läuterbottich! So mache ich das bisher...und dann erstmal 30 Min. ruhe.......

Benutzeravatar
Brauwolf
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 6606
Registriert: Sonntag 26. Februar 2012, 21:07
Kontaktdaten:

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8067

Beitrag von Brauwolf » Sonntag 22. April 2018, 00:06

Maische wird gar nicht gekocht. Wenn dein Läuterbottich ein Volumen von 38,5 Liter hat (die übliche Größe eines beliebten Thermoports), sollte die sogenannte Pfanne in der du deine Maische vor dem Läutern rührst, etwas größer sein, damit du Platz zum Rühren hast. Wird nach dem Läutern die Würze gekocht, sollte dieser Topf dann mindestens 50 Liter, besser 60 Liter Volumen haben, damit nichts überkocht und du die ganze klebrige Soße auf dem Teppich hast.

Cheers, Ruthard
Wir haben alle den gleichen Himmel, aber nicht denselben Horizont.
Mein Blog: Brew24.com

EmCeHammer

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8068

Beitrag von EmCeHammer » Sonntag 22. April 2018, 07:52

Habe mich wohl nicht richtig ausgedrückt...Bin mit den Begriffen noch nicht ganz sicher.....

Ich bin von einem Einkocher auf deinen 50 Liter Topf umgestiegen. Nach dem Maischen gebe ich immer alles in einen extra Topf zum Läutern!

Meiner Logik nach muss der Läuterbottich so groß sein wie der Topf in dem in maische.....
Da wird aber fast überall zu einem 50Liter Topf ein 38 Liter Läuterbottich empfohlen....

Wieso? Da bekomme ich beim Abmaischen doch garnicht alles rein......
Oder geht man immer davon aus, dass auch beim maische das Volumen nicht voll ausgenutzt wird?

Benutzeravatar
grüner Drache
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 1207
Registriert: Donnerstag 29. Januar 2015, 09:14
Wohnort: Geilenkirchen

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8069

Beitrag von grüner Drache » Sonntag 22. April 2018, 08:13

Hallo EmCeHammer!

(en Name wäre zu Anrede nich schlecht...)

Man geht bei solchen Settings davon aus, das der Brauer mit dieser Anlage einen Nachguss anwendet.
Daher hat man in der Maischepfanne also nicht die gesamte Wassermenge.
Vielleicht hilft Dir das ja bei Deinen Überlegungen...
Allzeit gut Sud!
:Drink
Ciao, Alex!
Zuletzt geändert von grüner Drache am Sonntag 22. April 2018, 08:32, insgesamt 1-mal geändert.
Der grüne Drache zu Wasserau - Dort brauen sie ein Bier so braun, dass selbst der Mann im Mond kam schauen ...

EmCeHammer

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8070

Beitrag von EmCeHammer » Sonntag 22. April 2018, 08:22

Alles klar, vielen Dank!
Dann werde ich mir einen 50Liter Läuterbottich zulegen. Ich möchte, wenn nötig, das Volumen des Maische Topf voll ausnutzen können....
Die Pfanne zum kochen werde ich dann entsprechend größer ausrichten. Dann passt auch noch der Nachguss mit rein!
Dank und Gruß, Björn

Benutzeravatar
grüner Drache
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 1207
Registriert: Donnerstag 29. Januar 2015, 09:14
Wohnort: Geilenkirchen

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8071

Beitrag von grüner Drache » Sonntag 22. April 2018, 08:41

EmCeHammer hat geschrieben:
Sonntag 22. April 2018, 08:22
Alles klar, vielen Dank!
Dann werde ich mir einen 50Liter Läuterbottich zulegen. Ich möchte, wenn nötig, das Volumen des Maische Topf voll ausnutzen können....
Die Pfanne zum kochen werde ich dann entsprechend größer ausrichten. Dann passt auch noch der Nachguss mit rein!
Dank und Gruß, Björn
Hi Björn!

Na wenn Du über 50 L Bier brauen willst macht das Sinn.
Ansonsten würd das mit dem 38,5 l Thermo passen, vllt. Bei guter Maischearbeot auch für 60l Bier, wenn man mehr NG geben kann ...
Aber bei nem Tehermo mit 50l und ner 70l Würzepfanne is sicher Platz nach oben....
Allzeit gut Sud!
:Drink
Ciao,Alex!
Der grüne Drache zu Wasserau - Dort brauen sie ein Bier so braun, dass selbst der Mann im Mond kam schauen ...

Benutzeravatar
haefner
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 546
Registriert: Montag 12. Dezember 2016, 09:06
Wohnort: Welzheimer Wald

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8072

Beitrag von haefner » Sonntag 22. April 2018, 11:03

EmCeHammer hat geschrieben:
Sonntag 22. April 2018, 07:52
Habe mich wohl nicht richtig ausgedrückt...Bin mit den Begriffen noch nicht ganz sicher.....

Ich bin von einem Einkocher auf deinen 50 Liter Topf umgestiegen. Nach dem Maischen gebe ich immer alles in einen extra Topf zum Läutern!

Meiner Logik nach muss der Läuterbottich so groß sein wie der Topf in dem in maische.....
Da wird aber fast überall zu einem 50Liter Topf ein 38 Liter Läuterbottich empfohlen....

Wieso? Da bekomme ich beim Abmaischen doch garnicht alles rein......
Oder geht man immer davon aus, dass auch beim maische das Volumen nicht voll ausgenutzt wird?
Kauf Dir unbedingt nen größeren Läuterbottich. Ich hatte den 38L und das geht, aber der ist dann immer brechend voll und wenn du beim umherhieven dran kommst, hast die Sauerei. Habe nun den 60l Thermobehälter und finde das so viel entspannter...

Gruß Micha

Werner
Posting Klettermax
Posting Klettermax
Beiträge: 195
Registriert: Donnerstag 17. November 2016, 17:46
Wohnort: Recklinghausen

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8073

Beitrag von Werner » Sonntag 22. April 2018, 11:11

Moin,

Möchte in den nächsten Tagen eine Kakthopfung ( in einem großen Hopfensieb aus Edelstahl )in meinem neuen Brew bucket durchführen.ist vor dem Abfüllen in Flaschen ein Umschlauchen erforderlich? Ich habe Bedenken, dass sich die Aromem ohne Umschlauchen nicht gleichmäßig verteilen und die einzelnen Flaschen verschiedene Aromem aufweisen.

Danke vorab.
Gruß
Werner

Benutzeravatar
Mjoelnir
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 661
Registriert: Samstag 20. Mai 2017, 11:42
Wohnort: Stuttgart

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8074

Beitrag von Mjoelnir » Sonntag 22. April 2018, 12:53

Weiß jemand ob Malz (von IREKS) keimfähig ist? Also theoretisch müsste es ja schon sein, aber auch praktisch? Hat da jemand Erfahrungen?
"Hey you, beer me, beer me for always...beer us together"
"Beer beer, beer beer, beer beer beer beer..."
____________________________________________________
Grüße
Daniel

Oberbräu
Posting Klettermax
Posting Klettermax
Beiträge: 108
Registriert: Mittwoch 15. November 2017, 14:26
Wohnort: Dettenheim

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8075

Beitrag von Oberbräu » Sonntag 22. April 2018, 21:23

Mjoelnir hat geschrieben:
Sonntag 22. April 2018, 12:53
Weiß jemand ob Malz (von IREKS) keimfähig ist? Also theoretisch müsste es ja schon sein, aber auch praktisch? Hat da jemand Erfahrungen?
Beim Mälzen lässt man das Getreide keimen und unterbricht den Vorgang durchs darren also Trocknung. Drum ist Malz so keimfähig wie ein Brathähnchen in der Lage ist, Eier zu legen :Bigsmile

Oberbräu
Posting Klettermax
Posting Klettermax
Beiträge: 108
Registriert: Mittwoch 15. November 2017, 14:26
Wohnort: Dettenheim

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8076

Beitrag von Oberbräu » Sonntag 22. April 2018, 21:38

Alt-Phex hat geschrieben:
Samstag 21. April 2018, 16:25
Bis zu vier Wochen sollte das kein Problem sein.
Danke. Heute angesetzt bei 20°C und drei h später schon voll in der Arbeit. :thumbup

Benutzeravatar
Alt-Phex
Moderator
Moderator
Beiträge: 8270
Registriert: Mittwoch 1. Februar 2012, 01:05
Wohnort: Düsseldorf

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8077

Beitrag von Alt-Phex » Sonntag 22. April 2018, 21:43

Oberbräu hat geschrieben:
Sonntag 22. April 2018, 21:38
Alt-Phex hat geschrieben:
Samstag 21. April 2018, 16:25
Bis zu vier Wochen sollte das kein Problem sein.
Danke. Heute angesetzt bei 20°C und drei h später schon voll in der Arbeit. :thumbup
Es geht nichts über fitte Erntehefe. :thumbup
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"

Benutzeravatar
Bob
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 22
Registriert: Montag 15. Mai 2017, 13:09
Wohnort: 54518

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8078

Beitrag von Bob » Sonntag 22. April 2018, 22:01

Mjoelnir hat geschrieben:
Sonntag 22. April 2018, 12:53
Weiß jemand ob Malz (von IREKS) keimfähig ist? Also theoretisch müsste es ja schon sein, aber auch praktisch? Hat da jemand Erfahrungen?
Hallo wenn du „keimfähiges Malz“ suchst frag mal die Bauern in deiner nähe nach Braugerste da bekommst du für ca. 170€ eine Tonne.

Mit freundlichen Grüßen
Bob

tosh3
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 20
Registriert: Mittwoch 28. Dezember 2016, 16:01

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8079

Beitrag von tosh3 » Sonntag 22. April 2018, 23:28

Ich habe vor fast 4 Wochen ein Westvleteren 12 Klon gebraut, nach der Hauptgärung umgeschlaucht und möchte nun in Flaschen abfüllen. Kann ich davon ausgehen, dass noch genug vitale Hefe für die Flaschengärung übrig ist, oder sollte ich besser noch neue Hefe dazugeben? Ich hätte da ein Päckchen Lallemand CBC-1 zur Verfügung, weiss aber nicht wirklich wie einsetzen. Hefe rehydrieren, in die Würze geben, umrühren und dann einfach in die Flaschen abfüllen? Wenn nicht unbedingt notwendig würde ich darauf aber lieber verzichten.

Falls das wichtig ist: Ich habe beim Anstellen mit einem grossen Starter (Wyeast 3787) schon beinahe overpitched und dann noch einen weiteren Starter zu Ende der Hauptgärung zusammen mit dem Kandissirup hinzugegeben. Was denkt ihr? Hat da jemand Erfahrungen gemacht?

Danke für die Hilfe!

Patrick

Benutzeravatar
Tozzi
Moderator
Moderator
Beiträge: 4610
Registriert: Montag 22. Februar 2016, 23:17
Wohnort: München

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8080

Beitrag von Tozzi » Sonntag 22. April 2018, 23:45

tosh3 hat geschrieben:
Sonntag 22. April 2018, 23:28
Ich habe vor fast 4 Wochen ein Westvleteren 12 Klon gebraut, nach der Hauptgärung umgeschlaucht und möchte nun in Flaschen abfüllen. Kann ich davon ausgehen, dass noch genug vitale Hefe für die Flaschengärung übrig ist, oder sollte ich besser noch neue Hefe dazugeben?
Das ist normalerweise gar kein Problem.
Die 3787 sedimentiert zwar stark und zickt auch gerne mal, aber wenn Du die Flaschen ausreichend warm stellst (momentan ja kein Problem) dann kommt die Nachgärung auf jeden Fall irgendwann an. Das kann auch mal 2 Monate dauern aber irgendwann passiert's.
Einen TW12 Klon willst Du ja sowieso mindestens 3, besser 6 Monate nachreifen lassen.
Zwischendurch mal vorsichtig aufschütteln hilft auch.
Viele Grüße aus München
Stephan

tosh3
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 20
Registriert: Mittwoch 28. Dezember 2016, 16:01

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8081

Beitrag von tosh3 » Montag 23. April 2018, 13:18

Tozzi hat geschrieben:
Sonntag 22. April 2018, 23:45
Das kann auch mal 2 Monate dauern aber irgendwann passiert's.
Einen TW12 Klon willst Du ja sowieso mindestens 3, besser 6 Monate nachreifen lassen.
Zwischendurch mal vorsichtig aufschütteln hilft auch.
Zeit habe ich :thumbup

Super, dann fülle ich die Flaschen ab! Danke für die Hilfe!

Gruss,
Patrick

odin23
Posting Klettermax
Posting Klettermax
Beiträge: 120
Registriert: Sonntag 15. Januar 2017, 16:36
Wohnort: Ferlach
Kontaktdaten:

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8082

Beitrag von odin23 » Montag 23. April 2018, 22:08

Hallo,
Welches Rezept würdet ihr einen Anfänger empfehlen. Da ich jemanden habe der mir von der Stamag Malz mitbringt, was würdet ihr für welche nehmen um ein kleines Malzlager aufzubauen.

Lg. Horst

Benutzeravatar
Tozzi
Moderator
Moderator
Beiträge: 4610
Registriert: Montag 22. Februar 2016, 23:17
Wohnort: München

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8083

Beitrag von Tozzi » Montag 23. April 2018, 22:12

Ich fürchte, das fällt nicht in die Rubrik "Kurze Antwort".
Welche Bierstile braust Du denn gerne?
Viele Grüße aus München
Stephan

Benutzeravatar
PalmPower
Posting Klettermax
Posting Klettermax
Beiträge: 137
Registriert: Sonntag 3. September 2017, 11:10
Wohnort: Graz

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8084

Beitrag von PalmPower » Montag 23. April 2018, 22:22

odin23 hat geschrieben:
Montag 23. April 2018, 22:08
Hallo,
Welches Rezept würdet ihr einen Anfänger empfehlen. Da ich jemanden habe der mir von der Stamag Malz mitbringt, was würdet ihr für welche nehmen um ein kleines Malzlager aufzubauen.
Da Stamag nur in 25Kg-Säcken verkauft, klingt "ein kleines Malzlager" recht nett
LG Peter

Benutzeravatar
hyper472
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 2390
Registriert: Freitag 2. Oktober 2015, 22:33
Wohnort: Nürnberg

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8085

Beitrag von hyper472 » Montag 23. April 2018, 23:07

odin23 hat geschrieben:
Montag 23. April 2018, 22:08
Hallo,
Welches Rezept würdet ihr einen Anfänger empfehlen. Da ich jemanden habe der mir von der Stamag Malz mitbringt, was würdet ihr für welche nehmen um ein kleines Malzlager aufzubauen.

Lg. Horst
Wiener Malz, Hopfen: Perle, Hefe: Nottingham. Gärtemperatur zw. 14 und 20 Grad, möglichst gleichbleibend.
Vorgehen nach Brauanleitung.de
Das klappt! Nach und nach bestellt ihr andere Zutaten und baut so euer Lager auf.
Viele Grüße, Henning
"Das Bier aber macht das Fleisch des Menschen fett und gibt seinem Antlitz eine schöne Farbe durch die Kraft und den guten Saft des Getreides."
Hildegard von Bingen (1098-1179)

odin23
Posting Klettermax
Posting Klettermax
Beiträge: 120
Registriert: Sonntag 15. Januar 2017, 16:36
Wohnort: Ferlach
Kontaktdaten:

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8086

Beitrag von odin23 » Dienstag 24. April 2018, 10:25

Tozzi hat geschrieben:
Montag 23. April 2018, 22:12
Ich fürchte, das fällt nicht in die Rubrik "Kurze Antwort".
Welche Bierstile braust Du denn gerne?
Würde für den Anfang gerne ein Bier brauen das auch kleine Anfängerfehler verzeiht um mich mit meiner Anlage vertraut zu machen. Da es mein erster Sud wird kann ich dir nicht sagen welchen Bierstil ich gerne braue. Ich trinke gerne hopfenbetonte Biere möchte mich jedoch zuerst an einfachen Rezepten versuchen.

Lg. Horst

Benutzeravatar
Boern
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 395
Registriert: Dienstag 20. November 2012, 17:11
Kontaktdaten:

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8087

Beitrag von Boern » Dienstag 24. April 2018, 10:33

Vielleicht einen SNPA-Clone als Grundlage und ggf. die Hopfen wechseln; zum Beispiel Idaho 7 statt Cascade.
Relativ einfach, obergärig und sehr lecker. Für das Malzlager: Pale Ale (oder eine Mischung aus Pilsner und Müncher, ein bisschen Cara, ein bisschen Chocolate (falls es mal was Röstiges geben soll). Alles weitere würde ich nach Bedarf in kleinen Mengen zubestellen. Hauptsache viel Pilsner oder Pale Ale als Grundmalz.

Viele Grüße
Börn
heute hier morgen gestern

Benutzeravatar
FloNRW
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 365
Registriert: Freitag 20. April 2018, 13:54
Wohnort: Olfen

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8088

Beitrag von FloNRW » Dienstag 24. April 2018, 10:35

Mein Dad und ich haben unseren 2ten Sud mit folgenden Rezept gebraut:
https://brauerei.mueggelland.de/rezeptk ... py&id=1524
Leider muss das Imperial Blond Ale noch reifen - macht aber schon einen sehr guten Eindruck.
Mit Biersinnlichen Grüßen
Florian :Drink

Benutzeravatar
PalmPower
Posting Klettermax
Posting Klettermax
Beiträge: 137
Registriert: Sonntag 3. September 2017, 11:10
Wohnort: Graz

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8089

Beitrag von PalmPower » Dienstag 24. April 2018, 11:27

Doofe Frage: da ich beabsichtige mir ein kleines Malzlager anzulegen, mir einige Hobbocks (a 30 Liter) besorgt habe, aber nicht für jede kleine Spezialmalzmenge (von denen ich nur Kleinstmengen habe) einen eigenen Hobbock verwenden möchte:

Kann ich in den Kunststoffsäcken verschiedene Spezialmalze in einem Hobbock aufbewahren, ohne dass sich da die Geschmäcker gegenseitig beeinflussen?

LG Peter
LG Peter

Benutzeravatar
Tozzi
Moderator
Moderator
Beiträge: 4610
Registriert: Montag 22. Februar 2016, 23:17
Wohnort: München

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8090

Beitrag von Tozzi » Dienstag 24. April 2018, 18:29

PalmPower hat geschrieben:
Dienstag 24. April 2018, 11:27
Kann ich in den Kunststoffsäcken verschiedene Spezialmalze in einem Hobbock aufbewahren, ohne dass sich da die Geschmäcker gegenseitig beeinflussen?
Mach ich auch so. Solange es kein Rauchmalz ist... :Wink
Viele Grüße aus München
Stephan

Benutzeravatar
PalmPower
Posting Klettermax
Posting Klettermax
Beiträge: 137
Registriert: Sonntag 3. September 2017, 11:10
Wohnort: Graz

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8091

Beitrag von PalmPower » Dienstag 24. April 2018, 18:59

Tozzi hat geschrieben:
Dienstag 24. April 2018, 18:29
PalmPower hat geschrieben:
Dienstag 24. April 2018, 11:27
Kann ich in den Kunststoffsäcken verschiedene Spezialmalze in einem Hobbock aufbewahren, ohne dass sich da die Geschmäcker gegenseitig beeinflussen?
Mach ich auch so. Solange es kein Rauchmalz ist... :Wink
Danke, Rauchmalz habe ich sowieso nicht.
LG Peter

Brauflo86
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 28
Registriert: Dienstag 6. Oktober 2015, 13:58
Wohnort: Daaden

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8092

Beitrag von Brauflo86 » Dienstag 24. April 2018, 19:42

Guten Abend,

Ich möchte nun zum ersten Mal einen starter herstellen und habe mir dazu die Hilfe von mr. Malty geholt. Leider bin mir nicht ganz sicher bezüglich der Angaben die ich dort erhalten habe.
Ist es richtig das ich 2 Päckchen Flüssighefe zu einem 4.81 Liter starter aufziehen muss um die 50 Liter zu vergären? Und was heißt das 7.0?
Es soll ein Weizen mit der Wyeast 3068 werden.

Danke im Voraus für die Antworten.
Dateianhänge
1A537CD2-0147-4C63-8839-42AA7DA6454C.png

Benutzeravatar
Tozzi
Moderator
Moderator
Beiträge: 4610
Registriert: Montag 22. Februar 2016, 23:17
Wohnort: München

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8093

Beitrag von Tozzi » Dienstag 24. April 2018, 20:50

Mr. Malty rechnet sehr pessimistisch bzw. geht von sehr hohen Zellzahlen aus.
Die 7.0 heißen, Du solltest 7 Päckchen dazugeben, wenn Du keinen Starter machst.
Ich würde erst mal aus einem Päckchen einen 1 Liter Starter machen, dann im zweiten Schritt 3 Liter draus machen.
Für ein Weißbier sollte das mMn reichen.
Viele Grüße aus München
Stephan

Benutzeravatar
Altmühltaler
Neuling
Neuling
Beiträge: 3
Registriert: Sonntag 22. April 2018, 10:30
Wohnort: Kelheim

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8094

Beitrag von Altmühltaler » Dienstag 24. April 2018, 22:12

Hallo,
ich will für meinen ersten 20l Sud die Danstar Nottingham Ale Hefe nehmen.
Im Datenblatt steht 100g für 100l.
Kommt mir recht viel vor, wenn ich fast zwei 11g Päckchen Hefe rein gebe.
Meine Frage, würden 11g auch reichen oder soll ich die 20g nach Datenblatt rein geben?
Save the Planet, it's the only one with beer.

Benutzeravatar
Wintermuffel
Posting Klettermax
Posting Klettermax
Beiträge: 177
Registriert: Dienstag 12. September 2017, 09:53
Wohnort: Stadtbergen

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8095

Beitrag von Wintermuffel » Dienstag 24. April 2018, 22:21

Eingeschlafen oder fertig?
Ich habe am 15.04 gebraut. 2,7 kg Pilsner, 1 kg Münchner, 0.6 ok Gerstenflocken, 0.85 kg Carared, 0,35 Cara dunkel und 0.35 Cocolatemalz. Bei 77 Grad eingemischt ergab 71,5 Grad ist in 60 min auf 66 Grad abgefallen. Läutern ohne Probleme, 80 min gekocht, ergab 25 L mit 12,5 Brix. Angestellt mit gozdawa Porter & Kwass.
Am 21.04. 9,2 Brix am24.04 9,2 Brix ergibt 41 oder 56% Evg. (JE NACH Formel)
Kann das schon fertig sein?
Das Malz lag krankheitsbedingt etwa 9 Wochen geschrotet rum.

Sonnige Grüße
Heiner
Man ist nie zweimal durch den selben Wind.

Gruß
Heiner

Benutzeravatar
DerDerDasBierBraut
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 6136
Registriert: Donnerstag 2. Juni 2016, 20:51
Wohnort: Ahrensburg

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8096

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 24. April 2018, 22:29

Altmühltaler hat geschrieben:
Dienstag 24. April 2018, 22:12
Hallo,
ich will für meinen ersten 20l Sud die Danstar Nottingham Ale Hefe nehmen.
Im Datenblatt steht 100g für 100l.
Kommt mir recht viel vor, wenn ich fast zwei 11g Päckchen Hefe rein gebe.
Meine Frage, würden 11g auch reichen oder soll ich die 20g nach Datenblatt rein geben?
Die benötigte Zellenanzahl hängt auch von der Stammwürze und der Anstelltemperatur ab.
Einen 20 Liter 12°P Sud würde ich bei 17°C bedenkenlos mit 11g Notti anstellen, wenn die Packung halbwegs frisch ist und ordentlich gelagert wurde.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

Interesse an Flüssighefen ... ?

Benutzeravatar
hyper472
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 2390
Registriert: Freitag 2. Oktober 2015, 22:33
Wohnort: Nürnberg

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8097

Beitrag von hyper472 » Dienstag 24. April 2018, 22:33

Altmühltaler hat geschrieben:
Dienstag 24. April 2018, 22:12
Hallo,
ich will für meinen ersten 20l Sud die Danstar Nottingham Ale Hefe nehmen.
Im Datenblatt steht 100g für 100l.
Kommt mir recht viel vor, wenn ich fast zwei 11g Päckchen Hefe rein gebe.
Meine Frage, würden 11g auch reichen oder soll ich die 20g nach Datenblatt rein geben?
11gr genügen, am besten vorher rehydrieren!
Viele Grüße, Henning
"Das Bier aber macht das Fleisch des Menschen fett und gibt seinem Antlitz eine schöne Farbe durch die Kraft und den guten Saft des Getreides."
Hildegard von Bingen (1098-1179)

Benutzeravatar
Michael Wendt
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 381
Registriert: Mittwoch 1. Juni 2016, 23:11
Wohnort: Hoya

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8098

Beitrag von Michael Wendt » Dienstag 24. April 2018, 23:38

Altmühltaler hat geschrieben:
Dienstag 24. April 2018, 22:12
Hallo,
ich will für meinen ersten 20l Sud die Danstar Nottingham Ale Hefe nehmen.
Im Datenblatt steht 100g für 100l.
Kommt mir recht viel vor, wenn ich fast zwei 11g Päckchen Hefe rein gebe.
Meine Frage, würden 11g auch reichen oder soll ich die 20g nach Datenblatt rein geben?
Entgegen dem Datenblatt steht auf der Packung 0,5-1,0 Gramm/Liter.
„Ah, das schmeckt wie ein richtiges Vierzehnzwanziger“

Meine Anlage: viewtopic.php?f=20&t=12052
Meine Vorstellung: viewtopic.php?f=50&t=11885
Haus, Auto und Frau zeig ich nicht.

Benutzeravatar
grüner Drache
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 1207
Registriert: Donnerstag 29. Januar 2015, 09:14
Wohnort: Geilenkirchen

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8099

Beitrag von grüner Drache » Mittwoch 25. April 2018, 06:37

Wintermuffel hat geschrieben:
Dienstag 24. April 2018, 22:21
Eingeschlafen oder fertig?
Ich habe am 15.04 gebraut. 2,7 kg Pilsner, 1 kg Münchner, 0.6 ok Gerstenflocken, 0.85 kg Carared, 0,35 Cara dunkel und 0.35 Cocolatemalz. Bei 77 Grad eingemischt ergab 71,5 Grad ist in 60 min auf 66 Grad abgefallen. Läutern ohne Probleme, 80 min gekocht, ergab 25 L mit 12,5 Brix. Angestellt mit gozdawa Porter & Kwass.
Am 21.04. 9,2 Brix am24.04 9,2 Brix ergibt 41 oder 56% Evg. (JE NACH Formel)
Kann das schon fertig sein?
Das Malz lag krankheitsbedingt etwa 9 Wochen geschrotet rum.

Sonnige Grüße
Heiner
Hallo!

Bei 77°C eingemaischt? Bei 71,5°C ne Kombirast mit Temperatur auf 66°C runter?
Das sind kaum Temperaturen bei denen die beta-Amylase gerne arbeitet, möglicherweise hast Du so fast nur ziemlich langkettige Zucker erhalten, und es dürfte ziemlich süss sein, da Du so viel unvergärbaren Zucker erhalten hast.
Welche Hefe hast Du da verwendet?
Allzeit gut Sud!
:Drink
Ciao,Alex!
Der grüne Drache zu Wasserau - Dort brauen sie ein Bier so braun, dass selbst der Mann im Mond kam schauen ...

Benutzeravatar
Sura
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 3152
Registriert: Montag 2. November 2015, 22:37

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8100

Beitrag von Sura » Mittwoch 25. April 2018, 06:49

Wintermuffel hat geschrieben:
Dienstag 24. April 2018, 22:21
2,7 kg Pilsner,
1 kg Münchner,
0.6 ok Gerstenflocken,
0.85 kg Carared,
0,35 Cara dunkel
0.35 Cocolatemalz.

77 Grad eingemischt ergab 71,5 Grad ist in 60 min auf 66 Grad abgefallen.

12,5 Brix. Angestellt mit gozdawa Porter & Kwass.
am24.04 9,2 Brix ergibt 41 oder 56% Evg. (JE NACH Formel)
Kann das schon fertig sein?
Ja.
Was ist denn das für ein Rezept? Porter-Light?
Wie schon gesagt, bei der Einmaischtemperatur ist da nicht viel anderes zu erwarten. Das muss allerdings nicht zwingend schlecht sein. Allerdings hast du auch knapp die Hälfte der Schüttung sehr malzig ausgelegt, und dann noch ~10% texturbildende Schüttung. Das wird wohl eher in Richtung Malzbonbon gehen. Muss aber nicht so schlecht sein. Ich würde das ordenlich carbonisieren, dann klebt das am Ende nicht so arg am Gaumen.
"Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem."
(Karl Valentin)

Antworten