Kurze Frage, kurze Antwort

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#8151

Beitrag von McChaos » Freitag 4. Mai 2018, 09:50

Dient die Gabe von Irish Moss in Bierrezepten nur zur Klärung oder beeinflusst
es auch Geruch und/oder Geschmack?

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#8152

Beitrag von tauroplu » Freitag 4. Mai 2018, 09:52

Hi, dient nur zur Klärung und hat keinen Einfluss auf Geruch oder Geschmack...wäre ja auch komisch, wenn's so wäre :Cool

Aber nicht dadurch verwirren lassen, dass es während der Anwendung ein wenig nach Italienischem Hafenbecken riecht, davon ist später zu 100% nix mehr zu riechen.
Beste Grüße
Michael

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#8153

Beitrag von McChaos » Freitag 4. Mai 2018, 09:53

Vielen Dank für die Antwort.
Gruß Andi

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#8154

Beitrag von toaster » Freitag 4. Mai 2018, 23:17

tauroplu hat geschrieben:
Freitag 4. Mai 2018, 09:52

Aber nicht dadurch verwirren lassen, dass es während der Anwendung ein wenig nach Italienischem Hafenbecken riecht, davon ist später zu 100% nix mehr zu riechen.
Da kommt bei mir immer kurz Ferien-Sehnsucht auf.

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#8155

Beitrag von hyper472 » Freitag 4. Mai 2018, 23:19

Mit der richtigen Hefe wird´s nicht zu trocken:
https://www.the-home-brew-shop.co.uk/ac ... yeast.html
Meinen zweiten Versuch hatte ich mit einer "dry yeast" versucht, das wurde mir zu trocken, muffig, sprittig.
Viele Grüße, Henning
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#8156

Beitrag von monsti88 » Samstag 5. Mai 2018, 13:19

Moin!

Ein Wit soll's werden per Kombirast im 25l Thermobehälter. Für die Rohfrucht wollte ich eine cereal mash machen und diese dann zubrühen, um auf die Rasttemperatur von 67°C zu kommen. Nun stehe ich bei der Berechnung der restlichen Maische etwas auf dem Schlauch in Bezug auf die Temperaturen. Schüttung sind 4,56 Kg, davon 2 Kg Rohfrucht.

In wie viel Wasser sollte ich diese cereal mash durchführen? Klassisch mit 1:3,5? Also in 7l Wasser?
Wie viel Liter gibt das dann für die Berechnung der restlichen Maische, also wie viel Wasser mit welcher Temperatur muss mit dem Rest der Schüttung im Thermobehälter sein, damit ich mit der Kochmaische aus der cereal mash auf die 67°C komme?

Viele Grüße

Martin
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#8157

Beitrag von gulp » Samstag 5. Mai 2018, 13:34

Nimm halt Weizenflocken, dann kannst du direkt mit einmaischen und den cereal Kokolores sparen.

Gruß
Peter
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#8158

Beitrag von Alt-Phex » Samstag 5. Mai 2018, 15:41

monsti88 hat geschrieben:
Samstag 5. Mai 2018, 13:19
Nun stehe ich bei der Berechnung der restlichen Maische etwas auf dem Schlauch in Bezug auf die Temperaturen. Schüttung sind 4,56 Kg, davon 2 Kg Rohfrucht.
Also entweder nimmst du die Flocken wie Peter vorschlägt oder du schaust mal in den Artikel "Verkocht und zugebrüht" im Braumagazin. Dort findet sich eine praktische Exceltabelle von Moritz mit der man das alles bequem ausrechnen kann. https://braumagazin.de/article/verkocht-und-zugebrueht/
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#8159

Beitrag von monsti88 » Samstag 5. Mai 2018, 16:29

Flocken nehme ich das nächste mal. Hab nun aber den Weizen schon da und möchte den auch benutzen.

Der Artikel aus dem Braumagazin ist mir auch bekannt, mit dem excel habe ich bisher meine Dekoktionsstufen wunderbar berechnen können. Auch Müggelland etc. Habe ich bereits bemüht.

Die Besonderheit diesmal ist aber, dass ich ja meine Schüttung teile. Ich Brühe also Wasser und Rohfrucht zu und nicht nur Wasser, und das ganze auch in Wasser mit nur einem Teil der Schüttung. Wie lässt sich das also in den Berechnungen berücksichtigen?
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#8160

Beitrag von Alt-Phex » Samstag 5. Mai 2018, 16:38

Im Zweifelsfall mit dem Mischkreuz auf fabier.de
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#8161

Beitrag von monsti88 » Samstag 5. Mai 2018, 17:56

Alle Rechner die ich kenne, gehen immer von Litern aus. Wieviel Liter entsprechen denn der geschrotete Weizen und Malz? 600-800g pro Liter, habe ich gelesen. Wenn ich also 2 kg Weizen habe, entsprechen das 2,5 - 3,3 Litern? Muss ich dabei noch irgendeine Wärmekapazität berücksichtigen?
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8162

Beitrag von Mjoelnir » Samstag 5. Mai 2018, 19:11

monsti88 hat geschrieben:
Samstag 5. Mai 2018, 17:56
Alle Rechner die ich kenne, gehen immer von Litern aus. Wieviel Liter entsprechen denn der geschrotete Weizen und Malz? 600-800g pro Liter, habe ich gelesen. Wenn ich also 2 kg Weizen habe, entsprechen das 2,5 - 3,3 Litern? Muss ich dabei noch irgendeine Wärmekapazität berücksichtigen?
Wärmekapazität beschreibt die Wärmemenge die eine bestimmte Masse eines Stoffes aufnehmen kann. Also vermutlich nicht ganz das, was du meintest.
Die Dichte von Malz ist kaum bzw. praktisch gesehen gar nicht von der Temperatur abhängig. Willst du es vom geschroteten Malz oder vom ungeschroteten Malz wissen? Das macht einen großen Unterschied. Ich würde dir empfehlen das ganze einfach auszumessen. 1 kg Malz in einen Messbecher geben und das Volumen ablesen. Dann weißt du es.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8163

Beitrag von Brewwolf » Samstag 5. Mai 2018, 20:22

Ich habe das auch mal nach dem Besserbrauerrrzrpt gemacht. Da wurde zwar mit Birkenzucker gesüßt, aber von zusätzlichen Zucker war da nicht die Rede.
B375D710-836E-41DA-B814-AC19C1D90B5D.jpeg
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8164

Beitrag von TimW » Samstag 5. Mai 2018, 20:32

Brewwolf hat geschrieben:
Samstag 5. Mai 2018, 20:22
Ich habe das auch mal nach dem Besserbrauerrrzrpt gemacht. Da wurde zwar mit Birkenzucker gesüßt, aber von zusätzlichen Zucker war da nicht die Rede.
Lies die Anleitung ruhig zu Ende :Wink .

Zum Aufsüßen wird Birkenzucker genutzt (der kann nicht weiter vergärt werden). Bei der Flaschenabfüllung wird aber vorher noch 30g normaler Haushaltszucker zum Cider gegeben, um die Flaschen zu karbonisieren. Steht auf der letzten Seite der Anleitung.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8165

Beitrag von monsti88 » Samstag 5. Mai 2018, 22:05

Mjoelnir hat geschrieben:
Samstag 5. Mai 2018, 19:11
Wärmekapazität beschreibt die Wärmemenge die eine bestimmte Masse eines Stoffes aufnehmen kann. Also vermutlich nicht ganz das, was du meintest.
Damit wollte ich wissen, ob es einen Unterschied macht, ob ich 1l kochendes Wasser zubrühe oder 1l kochende Maische. Falls ja, muss ich das bei der Berechnung des Mischkreuzes berücksichtigen und wie?
Mjoelnir hat geschrieben:
Samstag 5. Mai 2018, 19:11
Willst du es vom geschroteten Malz oder vom ungeschroteten Malz wissen? Das macht einen großen Unterschied. Ich würde dir empfehlen das ganze einfach auszumessen. 1 kg Malz in einen Messbecher geben und das Volumen ablesen. Dann weißt du es.
Das mit dem Messbecher ist ein guter Tipp, so werde ich das machen.

Letzten Endes möchte ich ja nur wissen, wie viel Grad mein Einmaischwasser für die 2,65 Kg Malz + 11l Wasser haben muss, damit ich dann zusammen mit der Kochmaische der Rohfrucht (2Kg Weizen + 7l Wasser) auf 67°C Kombirast komme.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8166

Beitrag von monsti88 » Sonntag 6. Mai 2018, 10:18

So, ich glaube jetzt habe ich es. Ich habe das Excel von Moritz umgebaut, so dass die Kochmaische nicht von der ersten Rast abgezogen wir. Somit komme ich auf 51°C für meine 11l Einmaischwasser auf die 2,6 Kg Malz. Ich hoffe, das passt so! Damit werde ich jetzt erst mal losbrauen. Versuch macht klug.
Mischkreuz_Wit.xlsx
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8167

Beitrag von kaiservonjapan » Sonntag 6. Mai 2018, 11:30

Tach ihr Bierbrauer,

ich hab meinen Cider (ist aber egal jetzt was es ist) angesetzt, er startete fröhlich mit seiner obergärigen Hefe und musste nach zwei Tagen fröhlicher Arbeit leider umziehen, wobei einiges des Schaumes jetzt am Deckel des Behälter klebt und seit einem Tag nicht mehr viel passiert ... Ich will ungern alles komplett öffnen, daher frage ich vorher, ob ich einfach noch warten sollte, bis sich alles wieder beruhigt hat oder direkt den Schaum zurück kratzen soll oder ... einfach noch etwas neue Hefe nachlege? LG LG LG LG

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8168

Beitrag von Beerkenauer » Sonntag 6. Mai 2018, 11:59

kaiservonjapan hat geschrieben:
Sonntag 6. Mai 2018, 11:30
Tach ihr Bierbrauer,

ich hab meinen Cider (ist aber egal jetzt was es ist) angesetzt, er startete fröhlich mit seiner obergärigen Hefe und musste nach zwei Tagen fröhlicher Arbeit leider umziehen, wobei einiges des Schaumes jetzt am Deckel des Behälter klebt und seit einem Tag nicht mehr viel passiert ... Ich will ungern alles komplett öffnen, daher frage ich vorher, ob ich einfach noch warten sollte, bis sich alles wieder beruhigt hat oder direkt den Schaum zurück kratzen soll oder ... einfach noch etwas neue Hefe nachlege? LG LG LG LG
hat sich die Umgebungstemperatur den geändert? Steht der Cider jetzt kälter?
Ich würde den ungeöffnet mind 10 Tage stehen lassen. Es sei den Du willst den noch mit Hopfen stopfen.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8169

Beitrag von monsti88 » Sonntag 6. Mai 2018, 12:12

Heute Brautag und das nächste Problem - ich bekomme den Hahn an meinem neuen Amihopfen-Topf nicht dicht. Es tropft ca. 1 mal die Sekunde zwischen der Scheibe und dem Hahn heraus, so dass ich recht schnell eine Pfütze auf dem Herd hatte. Hab es glücklicherweise beim Aufheizen des Einmaischwassers bemerkt, so dass ich noch mal ablassen konnte.

Ich nutze den folgenden Aufbau (die Schraube soll die Topfwand darstellen):
3Ngx8fyGQKWzJR9iWmTsKg.jpg
Was mache ich falsch? Wie bekomme ich das dicht?
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8170

Beitrag von kaiservonjapan » Sonntag 6. Mai 2018, 12:17

Beerkenauer hat geschrieben:
Sonntag 6. Mai 2018, 11:59
hat sich die Umgebungstemperatur den geändert? Steht der Cider jetzt kälter?
Ich würde den ungeöffnet mind 10 Tage stehen lassen. Es sei den Du willst den noch mit Hopfen stopfen.
Stefan
Nein, geändert hat sich sonst nichts. Eigentlich ideale Bedingungen. Den Gärspund hatte ich abgemacht beim Umzug und stattdessen den Deckel draufgedreht. Aber das sollte ja nun nicht schlimm sein. Ich hab nur Sorge, dass vielleicht jetzt zu wenig Hefe im Gebräu ist, weil einiges vom Schaum am Deckel klebt, oder dass die Bewegung alles ruiniert hätte ?!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8171

Beitrag von Exedus » Sonntag 6. Mai 2018, 12:21

monsti88 hat geschrieben:
Sonntag 6. Mai 2018, 12:12
Heute Brautag und das nächste Problem - ich bekomme den Hahn an meinem neuen Amihopfen-Topf nicht dicht. Es tropft ca. 1 mal die Sekunde zwischen der Scheibe und dem Hahn heraus, so dass ich recht schnell eine Pfütze auf dem Herd hatte. Hab es glücklicherweise beim Aufheizen des Einmaischwassers bemerkt, so dass ich noch mal ablassen konnte.

Ich nutze den folgenden Aufbau (die Schraube soll die Topfwand darstellen):

3Ngx8fyGQKWzJR9iWmTsKg.jpg

Was mache ich falsch? Wie bekomme ich das dicht?
Ist das rechts neben der Schraube eine Metallunterlegscheibe? Falls ja -> Weglassen. Zwischen Hahn und Topfwand gehört ne Dichtung. Davon mal ab ist es immer schwer solche Hähne abzudichten. Ggf. muss man Teflonband benutzen. Ich kann nur den Hahn von Brauhardware empfehlen. Der dichtet immer problemlos 100%ig ab.
Meine Anlage

mit freundlichen Grüßen

Steven

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8172

Beitrag von whatwouldjesusbrew » Sonntag 6. Mai 2018, 12:27

monsti88 hat geschrieben:
Sonntag 6. Mai 2018, 12:12
Heute Brautag und das nächste Problem - ich bekomme den Hahn an meinem neuen Amihopfen-Topf nicht dicht. Es tropft ca. 1 mal die Sekunde zwischen der Scheibe und dem Hahn heraus, so dass ich recht schnell eine Pfütze auf dem Herd hatte. Hab es glücklicherweise beim Aufheizen des Einmaischwassers bemerkt, so dass ich noch mal ablassen konnte.

Ich nutze den folgenden Aufbau (die Schraube soll die Topfwand darstellen):

3Ngx8fyGQKWzJR9iWmTsKg.jpg

Was mache ich falsch? Wie bekomme ich das dicht?
Ich nutze den gleichen Hahn, hatte mit diesem Aufbau auch Probleme; Lösung war simpel: die innere Dichtung weglassen (Mutter - Topf - Dichtung - Unterlegscheibe - Hahn). Ggf. bisschen Teflonband, dann sollte das passen.
cheers, Bene

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8173

Beitrag von monsti88 » Sonntag 6. Mai 2018, 12:34

Danke Euch - das Teflonband hat geholfen.
Ohne innere Dichtung kam die Mutter durch die Biegung des Topfes nicht bis an Topfwand.
Ohne die Unterlegscheibe aussen ist die Auflagefläche vom Hahn zu wenig, um die Dichtung richtig zu halten.
Nun tropft aber nichts mehr.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8174

Beitrag von TimW » Sonntag 6. Mai 2018, 13:21

kaiservonjapan hat geschrieben:
Sonntag 6. Mai 2018, 12:17
Ich hab nur Sorge, dass vielleicht jetzt zu wenig Hefe im Gebräu ist, weil einiges vom Schaum am Deckel klebt, oder dass die Bewegung alles ruiniert hätte ?!
Meiner Einschätzung nach dürfte noch auf jeden Fall genug Hefe in der Flüssigkeit sein. Wäre die entscheidende Menge Hefe im Schaum, würde sie ja gar nicht an die ganze "Würze" zum vergären kommen. Ich stimme Beerkenauer da voll zu, am besten in Ruhe lassen. Da die Gärung schon für 2 Tage aktiv war, solltest du, was die Infektionsgefahr angeht, im grünen Bereich sein und du würdest die mMn eher stark erhöhen, wenn Du den Schaum abkratzt. Da sollte genug Hefe noch in der "Würze" sein, um zu Ende zu gären. Kann halt sein, dass es ein paar Tage länger dauert.

Falls Du ganz unsicher bist: ich ziehe manchmal Refraktometerproben durch die kleine Öffnung, in dem der Gärspund steckt. Dazu nutze ich gründlich(st) desinfizierte Edelstahl-Strohhalme. So könntest Du verifizieren, dass die Gärung (ggf. einfach etwas langsamer) noch voranschreitet (oder die HG sogar schon durch ist, hatte ich bei einem Weizen sogar mal nach 3 Tagen). Die Kontrolle ist aber für die Gärung nicht notwendig, nur für die Gewissens-Beruhigung :).

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8175

Beitrag von mavro » Sonntag 6. Mai 2018, 15:06

monsti88 hat geschrieben:
Sonntag 6. Mai 2018, 12:34
Danke Euch - das Teflonband hat geholfen.
Ohne innere Dichtung kam die Mutter durch die Biegung des Topfes nicht bis an Topfwand.
Ohne die Unterlegscheibe aussen ist die Auflagefläche vom Hahn zu wenig, um die Dichtung richtig zu halten.
Nun tropft aber nicyhts mehr.
Bei mir ist es wie folgt dicht bei dem gleichen Topf...

Auf den Hahn von außen nach innen:

Dichtung-Unterlegscheibe-Dichtung-Topfwand-Mutter

Tropft null
Viele Grüße, Andreas

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8176

Beitrag von Malzknecht » Sonntag 6. Mai 2018, 16:53

Moin, ich will kommende Woche Bruder Spülwasser brauen. https://www.maischemalzundmehr.de/index ... sp%C3%BClw

Ich habe noch Mittelfrüh und Tettnanger da.
Meint ihr ich kann den Saazer durch Tettnanger tauschen und Tradition durch Mittelfrüh? Gerade beim Saazer bin ich mir nicht sicher. :Waa
Auf diese Idee bin ich durch diese Tabelle gekommen, möchte aber jetzt nicht maßgeblich das Aroma verfälschen. https://www.brewps.com/hop-chart-hop-substitutes.html

Danke und Gruß
Tobi
Viele Grüße,
Tobi

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8177

Beitrag von gulp » Sonntag 6. Mai 2018, 17:23

Klar geht das, hau rein!

Gruß
Peter
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8178

Beitrag von Brewwolf » Sonntag 6. Mai 2018, 17:38

Zu #8168
Cider mit Hopfen stopfen?
Kann mir jemand erklären wozu, wie, wieviel?
Danke
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8179

Beitrag von chaos-black » Sonntag 6. Mai 2018, 19:13

Brewwolf hat geschrieben:
Sonntag 6. Mai 2018, 17:38
Zu #8168
Cider mit Hopfen stopfen?
Kann mir jemand erklären wozu, wie, wieviel?
Danke
Naja, wie bei Bier auch. Alles nach Geschmack. Ich hab schonmal einen mit Sorachi Ace gestopft, ca 4g/l oder so. Der nächste bekommt 2,5g/l cascade sobald die Gärung durch is.

Beste Grüße,
alex
Meine Hobbybrauerei: http://brauerei-flaschenpost.de/ (gerade offline)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8180

Beitrag von Brewwolf » Sonntag 6. Mai 2018, 21:17

Danke, werde ich probieren
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8181

Beitrag von mavro » Sonntag 6. Mai 2018, 21:28

Wie kann man am besten silberfarbene 5 Liter Partyfässer mit einem Labels einem Etikett oder einer individuellen Folie versehen?
Viele Grüße, Andreas

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8182

Beitrag von Feldfetzen » Sonntag 6. Mai 2018, 22:06

mavro hat geschrieben:
Sonntag 6. Mai 2018, 21:28
Wie kann man am besten silberfarbene 5 Liter Partyfässer mit einem Labels einem Etikett oder einer individuellen Folie versehen?
Abziehbare Etiketten von Herma nehmen. Lassen sich rückstandsfrei abziehen wenn sie nicht nass sind. Beklebe meine 5l Fässchen und Flaschen alle so. Mit Folie kenn ich mich nicht aus

Edit: Rechtschreibung
Prost Feldfetzen

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8183

Beitrag von Westvleteren » Montag 7. Mai 2018, 09:38

Ich plane gerade ein Himbeer-/Kirschweizen, wobei ich die Früchte nach Abklingen der Hauptgärung zugebeben würde.

Hierfür werde ich Tiefkühlfrüchte verwenden. Würdet ihr diese vorher noch pasteurisieren/kochen/etc oder einfach so zugeben?

Nach der Hauptgärung dürfte sich die Infektionsgefahr ja schon etwas reduziert haben (gebildeter Alkohol, etc.). Die Alternative wäre, die noch heiße Würze nach dem Whirpool auf die TK-Früchte zu schlauchen. Nachteil wäre wohl, dass bei der HG einige Fruchtaromen ausgetrieben würden.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8184

Beitrag von Boern » Montag 7. Mai 2018, 09:58

Hallo,
mit Tiefkühlfrüchen sollte das passen. Mit Kochen gehen nach meiner Erfahrung zu viele Aromen verloren.
die Infektionsgefahr ist gering. Ich würde warten, bis das Bier endvergoren ist und dann die Früche zugegen. Dann haben eventuelle Wildhefen oder Bakterien nichts mehr zu fressen; und dann in den nächsten 2-3 Monaten trinken. So bist Du auf der sicheren Seite.

Viele Grüße
Börn
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8185

Beitrag von Mjoelnir » Montag 7. Mai 2018, 10:42

Habe auch schon ein paar Biere nach der HG mit Früchten gestopft und keine Probleme gehabt. Bei der Zugabe zu Kochenende würden mir da zu viele Aromen flöten gehen.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8186

Beitrag von KCSteevo » Montag 7. Mai 2018, 10:55

Würde ich auch so unterschreiben. Hab vor kurzem erst n Cider mit Himbeer ausm eigenen Garten gemacht, sicher nicht so reinlich und sauber wie Industrie-TK Himbeeren aber hat super geklappt. Zugegeben zusammen mit der Hefe. Habs durch n Sieb gestrichen, Kerne und alles mit dazu gegeben. Das Durchstreichen war einfach nur um die Zellwände vollends zu brechen... nach 5 Tagen wieder abgefischt und ausgären lassen.

Positiver nebeneffekt im Vergleich zum normalen, zeitgleich angesetzten Cider: er war absolut klar. Einziger Unterschied war wirlklich nur mit und ohen Himbeeren. Möglicherweise durch die Gerbstoffe in den Kernen? Bin noch am Grübeln an was das liegt. Habt ihr das bei Bieren mit Frucht auch schon festgestellt?
Sind die Hühner flach wie Teller, war der Traktor wieder schneller. Prost!
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8187

Beitrag von afri » Montag 7. Mai 2018, 22:26

Ich habe ein gärendes Jungbier mit der gleichen Volumenmenge Apfelsaft gemischt und das Ergebnis war nach zwei Wochen glasklar, und zwar so klar, dass ich für die Nachgärung neue Hefe geben musste... Also nach dem einen (!) Versuch bin ich geneigt zu behaupten, Apfelsaft macht die Hefe so satt, dass sie zufrieden und vollgefressen stirbt. Aber ich kann mich auch irren.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8188

Beitrag von hyper472 » Montag 7. Mai 2018, 22:51

afri hat geschrieben:
Montag 7. Mai 2018, 22:26
Ich habe ein gärendes Jungbier mit der gleichen Volumenmenge Apfelsaft gemischt und das Ergebnis war nach zwei Wochen glasklar, und zwar so klar, dass ich für die Nachgärung neue Hefe geben musste... Also nach dem einen (!) Versuch bin ich geneigt zu behaupten, Apfelsaft macht die Hefe so satt, dass sie zufrieden und vollgefressen stirbt. Aber ich kann mich auch irren.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8189

Beitrag von TimW » Dienstag 8. Mai 2018, 08:51

Kann man irgendwie sinnvoll Laktose in einem Rezept ersetzen (aufgrund von Laktose-Intoleranz)?

Ich möchte gerne ein Milkshake-IPA brauen, analog z.B. diesem hier: https://www.brewersfriend.com/homebrew/ ... -micro-ipa und leider hab ich jemandem in meinem Freundeskreis mit Laktose-Intoleranz.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8190

Beitrag von afri » Dienstag 8. Mai 2018, 09:15

hyper472 hat geschrieben:
Montag 7. Mai 2018, 22:51
Klingt auf jeden Fall interessant. Schmeckts?
Mir nicht so. Näheres findest du hier: https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... ead#unread
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8191

Beitrag von Sura » Dienstag 8. Mai 2018, 09:38

TimW hat geschrieben:
Dienstag 8. Mai 2018, 08:51
Kann man irgendwie sinnvoll Laktose in einem Rezept ersetzen (aufgrund von Laktose-Intoleranz)?

Ich möchte gerne ein Milkshake-IPA brauen, analog z.B. diesem hier: https://www.brewersfriend.com/homebrew/ ... -micro-ipa und leider hab ich jemandem in meinem Freundeskreis mit Laktose-Intoleranz.
Da würde ich dem Freund raten, daß er seine Laktase Tabletten nimmt.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8192

Beitrag von Exedus » Dienstag 8. Mai 2018, 09:50

Hi mal ne kleine Frage, habe vor einigen Tagen das Russian Stout (Camba Gewinner 2017) gebraut: https://www.maischemalzundmehr.de/index ... torha4=6.8

Nachdem die Gärung am zweiten Tag trotz 1/3" Steigraum und 18°C richtig heftig über den Bottich gequollen ist, ist der Extraktabbau nun bei ~9 Gew. % stehengeblieben. Es wird im Grunde kein Extrakt mehr abgebaut. Ich vermute, dass einfach zuviel aktive Hefe "verschwunden" ist.

Angestellt war das Bier mit der S04. Ich habe bereits erfolglos versucht die Hefe wieder "aufzuziehen". Also mit nem Löffel umgerührt, jedoch klumpt die S04 sehr stark. Hat also nicht geholfen. Nun überlege ich, ob bzw. welche Hefe ich nach pitche. S04 ist leider aus.

Im Angebot habe ich unter anderem:

-Brewferm Top
- Danstar BRY 97
- Notti
- K-97
- US-05
- S-33
- Gozdawa Pure Ale Yeast


Welche passt am ehestem zu nem (süßen) Stout?
Meine Anlage

mit freundlichen Grüßen

Steven

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8193

Beitrag von gaelen » Dienstag 8. Mai 2018, 11:32

Hallo in die Runde.....

kurz vorweg; eine schnelle Stichwort-/Suche hier hat kein Ergebnis gebracht...

Ich möchte einer Freundin ein paar Flaschen Bier per Post/DHL zukommen lassen. Neben dem für Flaschenversand geeigneten Karton stellt sich mir die Frage: Muss ich meine Bügelflaschen gesondert sichern, dass der Verschluss sich nicht öffent (Schrumpfkappe oä)? Oder klappt das auch so?

Antwort gerne auch per PN.....

gruß,alex

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8194

Beitrag von DerDallmann » Dienstag 8. Mai 2018, 11:36

Normalerweise passiert nichts, aber eine Sicherung des Bügels mit Klebeband kann nicht schaden!
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

Hobbybrauer Stammtisch 21255 und Umgebung, bei Interesse PN
BIAB-Brauer und Hefe-Aufstreuer

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8195

Beitrag von gaelen » Dienstag 8. Mai 2018, 11:39

Hört sich ja schonmal gut an.... :-)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8196

Beitrag von Brewwolf » Dienstag 8. Mai 2018, 13:47

IMG_1466.JPG
Hallo,
ich habe seit 12 Tagen ein Braupaket "Ale Bavaria Mandarine" mit der Safale US 05 in der Hauptgärung.
Bereits seit 6 Tagen messe ich 6,5 Brix, fast ohne Veränderung.
Auf dem Jungbier schwimmt jedoch immer noch eine recht stabile Schaumdecke. Siehe Foto.

Kann ich in Flaschen abfüllen?
Was meint ihr?

Jürgen
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8197

Beitrag von beercan » Dienstag 8. Mai 2018, 13:53

Mit welcher Stammwürze hast du angestellt? Wie lange steht es schon in der Gärung?
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8198

Beitrag von Paule » Dienstag 8. Mai 2018, 13:54

Brewwolf hat geschrieben:
Dienstag 8. Mai 2018, 13:47
IMG_1466.JPGHallo,
ich habe seit 12 Tagen ein Braupaket "Ale Bavaria Mandarine" mit der Safale US 05 in der Hauptgärung.
Bereits seit 6 Tagen messe ich 6,5 Brix, fast ohne Veränderung.
Auf dem Jungbier schwimmt jedoch immer noch eine recht stabile Schaumdecke. Siehe Foto.

Kann ich in Flaschen abfüllen?
Was meint ihr?

Jürgen
Wie war die Stammwürze?
Der "Hefekuchen" kommt bei der US-05 öfter vor. Ich schneide ihn immer etwas ein, dann sinkt er ab.
Andere heben ihn auch vorsichtig ab.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8199

Beitrag von Brewwolf » Dienstag 8. Mai 2018, 14:19

Stammwürze war 12,4 Brix
Schon 2: Tage in der Gätung
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8200

Beitrag von beercan » Dienstag 8. Mai 2018, 14:25

Also bei 12,4 Brix (12°P) und derzeitigen 6,5 Brix hast du lt. MMuM einen scheinbaren Endvergärungsgrad von 75%. Die US05 schafft meines Wissens bis zu 81%.
Warte sicherheitshalber noch ein zwei Tage und fülle dann ab.

12 Tage in der Gärung ... gerade gelesen :redhead sorry
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