Kurze Frage, kurze Antwort

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8801

Beitrag von cma410 » Mittwoch 15. August 2018, 11:53

Tozzi hat geschrieben:
Dienstag 14. August 2018, 19:22
Ich kann das Zeugs nur empfehlen (eventuell geht ja eine SB zusammen?).
DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Dienstag 14. August 2018, 20:09
Habe gerade mühevoll übergekochte Starterwürze von der Herdplatte geschrubbt. Bei einer SB wäre ich sofort dabei.
Ich bin im September in den USA und werde mir da von morebeer wieder ein paar Torpedo-KEGs mitnehmen. Bei der Gelegenheit kann ich gerne auch ein paar Flaschen besorgen. Wer hätte aller Interesse!?

Gruß aus Wien
Christoph

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8802

Beitrag von chef555 » Mittwoch 15. August 2018, 14:00

Ich wollte gerade die Zuckermenge berechnen lassen, die ich zur Nachgärung in die Flaschen vorlegen muss. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Onlinerechner auf http://fabier.de/biercalcs.html und https://www.maischemalzundmehr.de/index ... iserechner doch deutlich unterschiedlich rechnen. Beispiel: Mein jetziges Weissbier soll auf 7g CO2/L aufkarbonisiert werden bei einer Temperatur von 21°C.

11,5g/Liter zu 10,6g/L

Woran liegt das?

stefan78h
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8803

Beitrag von stefan78h » Mittwoch 15. August 2018, 14:10

ich hab für 6,8g/l Co2 10g/l Zucker genommen. mit Fabier gerechnet.

Das reicht für Weizen. Damit hatte ich nach der NG ca. 2,5Bar in der Flasche
Gruß
stefan

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8804

Beitrag von mcorny76 » Mittwoch 15. August 2018, 15:03

Hallo zusammen,

ich habe letzte Woche "Michas OG Märzen" gebraut.
Schüttung exakt wie im Rezept auf MMUM.
Nur bei den Rasten hab ich noch eine "Narziss-Rast" zusätzlich für 30 Minuten eingebaut.
Hefe: 1 Pck. Nottingham Ale auf ca. 23 Liter Würze
Die Gärtemperatur wurde mit dem Immersion Pro beginnend ab 18,5/19 Grad C gesteuert und ab 50% VG auf 21 Grad C kommen lassen.
Und jetzt für mich der Hammer:
Gärverlauf_Tilt_MichasOGMärzen_Notti.JPG
Gärverlauf_Tilt_MichasOGMärzen_Notti.JPG (34.98 KiB) 3393 mal betrachtet
Frage: kann die zusätzliche Narziss-Rast bei 67 Grad C so einen hohen Vergärungsgrad auslösen?
Oder ist die Notti immer so ein Vergärmonster? (ich hatte sie erstmalig im Einsatz)

Danke für eure Erfahrungen.

Michael
BM 20 Plus :thumbsup
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8805

Beitrag von Alt-Phex » Mittwoch 15. August 2018, 15:33

Bei einer "Narziß Rast" für 30min und der Nottingham wundert mich das nicht.
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8806

Beitrag von mcorny76 » Mittwoch 15. August 2018, 15:44

Danke Alt-Phex,
das wird dann wohl ein etwas schlankeres Märzen.
Naja egal, gut schmecken solls, der Rest ist egal :-)
BM 20 Plus :thumbsup
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8807

Beitrag von FloNRW » Donnerstag 16. August 2018, 11:36

Vielleicht stehe ich grade auf dem Schlauch aber bevor ich jetzt den ganzen Tag darüber nachdenke dachte ich mir Frage ich kurz hier nach:
Sa plane ich das "Michas OG Märzen" zu brauen. Als Hefe habe ich eine frische trockene Nottingham und zum ersten mal die Möglichkeit einer kontrollierten Temperatur Steuerung(Inkbird+Kühlschrank) zu verwenden. Generell dachte ich mir die notti bei 17°C gären zu lassen?! Nehme ich dann als Anstelltemperatur auch 17°C oder mehr/weniger? Wenn die Würze 17°C hat und ich meine Hefe mit 30°C 30min rehydriere muss ich die Hefe dann vor dem Einschütten auch auf 17°C Kühlen ?
Mit Biersinnlichen Grüßen
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8808

Beitrag von Bitter » Donnerstag 16. August 2018, 11:52

17°C sind sportlich, aber es wird funktionieren, wenn auch langsam. Ich stelle die rehydrierte Hefe immer für eine kurze Zeit mit in den Kühlschrank, damit Würze- und Hefetemperatur in etwa gleich sind. Die kleine Menge Hefe kühlt relativ schnell auf die Anstelltemperatur hinunter.

Gruß Lothar

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8809

Beitrag von FloNRW » Donnerstag 16. August 2018, 12:02

Danke Lothar für die schnelle Antwort! Wie gesagt ist mein erster Versuch mit Kühlschrank und Inkbird und daher dachte ich mir wenn schon klat möglich ist dann 17°C ^^ gut dann versuche ich es Samstag so: Hefe bei 30°C rehydrieren für ca. 30min -> dann ca. 5min in den "normalen Kühlschrank" (glaube 5°C hat der) auf eine Hefesuppe Temperatur von ca. 17 °C kommen -> dann in den Gäreimer. Drückt mir die Daumen!
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8810

Beitrag von HubertBräu » Donnerstag 16. August 2018, 12:36

17°C sind für die Nottingham überhaupt kein Problem.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8811

Beitrag von Bitter » Donnerstag 16. August 2018, 12:38

Das ist richtig, aber es dauert bis zum Ankommen halt etwas länger als bei wärmerer Vergärung. Da kann jemand, der das erste Mal so kalt vergärt, schon nervös werden.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8812

Beitrag von Silicium » Freitag 17. August 2018, 16:53

Yo kurze frage:

Muss wie ermittle ich die Alphasaeure beim gekaufen Hopfen?
Wenn da das Erntedatum drauf steht, bezieht sich der angegebene Wert auf das Erntedatum oder auf das Versanddatum?
Was wenn kein Erntedatum angegeben ist? Wie ermittle ich dann en gegenwertigen Alphawert?

Mir gehts speziell grad um Hopfen vom HuM und Hopfen der Welt.

lg

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8813

Beitrag von scne59 » Freitag 17. August 2018, 17:18

Silicium hat geschrieben:
Freitag 17. August 2018, 16:53
Muss wie ermittle ich die Alphasaeure beim gekaufen Hopfen?
Wenn da das Erntedatum drauf steht, bezieht sich der angegebene Wert auf das Erntedatum oder auf das Versanddatum?
Was wenn kein Erntedatum angegeben ist? Wie ermittle ich dann en gegenwertigen Alphawert?
Erntedatum.
Eine Jahreszahl wird ja wohl drauf stehen. Auf der Nordhalbkugel ist Ernte ca. im September, auf der Südhalbkugel im März.

J.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8814

Beitrag von Silicium » Freitag 17. August 2018, 17:35

scne59 hat geschrieben:
Freitag 17. August 2018, 17:18
Silicium hat geschrieben:
Freitag 17. August 2018, 16:53
Muss wie ermittle ich die Alphasaeure beim gekaufen Hopfen?
Wenn da das Erntedatum drauf steht, bezieht sich der angegebene Wert auf das Erntedatum oder auf das Versanddatum?
Was wenn kein Erntedatum angegeben ist? Wie ermittle ich dann en gegenwertigen Alphawert?
Erntedatum.
Eine Jahreszahl wird ja wohl drauf stehen. Auf der Nordhalbkugel ist Ernte ca. im September, auf der Südhalbkugel im März.

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Und Du rechnest das dann jeweils auch aus, ja? Weil das Bier wird dadurch ja dann zwar gleich bitter
aber ungleich Würziger. oder wuerdest du die Berechnung nur bei nem Bitterhopfen machen?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8815

Beitrag von gulp » Freitag 17. August 2018, 17:45

Silicium hat geschrieben:
Freitag 17. August 2018, 17:35
scne59 hat geschrieben:
Freitag 17. August 2018, 17:18
Silicium hat geschrieben:
Freitag 17. August 2018, 16:53
Muss wie ermittle ich die Alphasaeure beim gekaufen Hopfen?
Wenn da das Erntedatum drauf steht, bezieht sich der angegebene Wert auf das Erntedatum oder auf das Versanddatum?
Was wenn kein Erntedatum angegeben ist? Wie ermittle ich dann en gegenwertigen Alphawert?
Erntedatum.
Eine Jahreszahl wird ja wohl drauf stehen. Auf der Nordhalbkugel ist Ernte ca. im September, auf der Südhalbkugel im März.

J.
Und Du rechnest das dann jeweils auch aus, ja? Weil das Bier wird dadurch ja dann zwar gleich bitter
aber ungleich Würziger. oder wuerdest du die Berechnung nur bei nem Bitterhopfen machen?
Was genau willst du da ausrechnen? Der Alphasäuregehalt ändert sich ja kaum bei sachgerechter Lagerung, auch über längere Zeit nicht.

Gruß
Peter
Ein Bayer ohne Bier ist ein gefährlich Thier!

https://biergrantler.de
https://stixbraeu.de

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8816

Beitrag von scne59 » Freitag 17. August 2018, 19:11

Silicium hat geschrieben:
Freitag 17. August 2018, 17:35
scne59 hat geschrieben:
Freitag 17. August 2018, 17:18
Silicium hat geschrieben:
Freitag 17. August 2018, 16:53
Muss wie ermittle ich die Alphasaeure beim gekaufen Hopfen?
Wenn da das Erntedatum drauf steht, bezieht sich der angegebene Wert auf das Erntedatum oder auf das Versanddatum?
Was wenn kein Erntedatum angegeben ist? Wie ermittle ich dann en gegenwertigen Alphawert?
Erntedatum.
Eine Jahreszahl wird ja wohl drauf stehen. Auf der Nordhalbkugel ist Ernte ca. im September, auf der Südhalbkugel im März.

J.
Und Du rechnest das dann jeweils auch aus, ja? Weil das Bier wird dadurch ja dann zwar gleich bitter
aber ungleich Würziger. oder wuerdest du die Berechnung nur bei nem Bitterhopfen machen?
_Ich_ rechne da garnix.
So lange der Hopfen kalt und luftdicht gelagert wurde, ändert sich die Bittere eh nicht so, daß mir das irgendwie Kopfzerbrechen machen könnte.
Und wenn man den Hopfen warm und offen liegen lässt, wird einem so ein Hopfen-Alterungs-Rechner ja auch nicht wirklich weiterhelfen...

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8817

Beitrag von josef1880 » Freitag 17. August 2018, 21:53

Hallo,

ich lese immer wieder, dass man nicht aus der Flasche trinken soll wenn man die Flaschen wieder verwenden möchte. Warum?

Gruß Klaus

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8818

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Freitag 17. August 2018, 22:10

josef1880 hat geschrieben:
Freitag 17. August 2018, 21:53
Hallo,

ich lese immer wieder, dass man nicht aus der Flasche trinken soll wenn man die Flaschen wieder verwenden möchte. Warum?

Gruß Klaus
Erschrick dich nicht!
Deine menschliche Hülle, inklusive der Lippen, ist voller fieser Keime. Beim Saugtrinken (wie es bei Menschen üblich ist) aus Flaschen muss zum Druckausgleich irgendwas in die Flasche zurück gesaugt werden. Größtenteils ist es Luft. Zum Teil aber auch Sabber aus der Mundhöhle, der wiederum voller fieser Keime ist.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8819

Beitrag von Tozzi » Freitag 17. August 2018, 22:13

Ja, so ein Mensch ist halt eine wandelnde B-Bombe.
Kriegt man aber im Backofen alles wieder weg. :Devil

Schurz beiseite: Aus einer abgeschleckten Flasche würde ich keine Hefe strippen, aber wenn man die ordentlich spült, seh ich da eigentlich kein Problem. Schlimmer ist es, sie unausgespült ein paar Tage stehen zu lassen. Sobald Sporenbildner drin sind oder Fruchtfliegen Eier, wird's kompliziert.
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8820

Beitrag von afri » Freitag 17. August 2018, 22:45

josef1880 hat geschrieben:
Freitag 17. August 2018, 21:53
ich lese immer wieder, dass man nicht aus der Flasche trinken soll wenn man die Flaschen wieder verwenden möchte. Warum?
Flasche und Inhalt sind zum Kaufzeitpunkt keimarm, diesen Zustand möchtest du möglichst erhalten, wenn du die Flaschen verwenden möchtest. Trinkst du aus der Flasche, änderst du den Zustand auf keimbelastet (wie Derderdasbierbraut anschaulich beschrieben hat). Gießt du das Bier ins Glas und spülst die Flasche anschließend mit Wasser, änderst du den keimarmen Zustand weniger gravierend und kannst die Flasche später ohne großen Reinigungsaufwand weiterverwenden.

Backen kannst du sie auch, würde ich aber nicht raten, weil niemandem keimfreie Scherben nutzen. Fazit: Bier immer ins Glas gießen, wenn man die Flaschen recyclen möchte.
Achim
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8821

Beitrag von Satorikan » Samstag 18. August 2018, 05:49

Satorikan hat geschrieben:
Dienstag 31. Juli 2018, 21:45
Kurze Frage an die Hefeexperten:

Ich lebe in China und bekomme dort eigentlich problemlos alle Brauzutaten. Nur keine Flüssighefe. Nun würde ich mir welche aus meinem USA Urlaub mitbringen, um auch in Shanghai ein gescheites Weizen brauen zu können. Überlebt die Hefe die Reise im Flugzeug wohl (24h Miami-Shanghai)? Mir machen die Temperaturdifferenzen etwas Sorge.
Ich habe die WLP300 gut nach Shanghai bekommen. Leider hat sie schon 3 Monate auf dem Buckel. Wie kann ich sie am besten für einen 40l Sud hochpäppeln? Zur Verfügung stehen mir ein Magnetrührer, Erlenmayerkolben mit 250ml, 1l, 2l und ein Becherglas mit 5l Volumen. 1kg DME (50% Pilsener, 50% Weizen).

Ich habe bisher noch nie mit Flüssighefe gebraut. Danke für die kompetente Hilfe!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8822

Beitrag von Brauwolf » Samstag 18. August 2018, 08:03

Satorikan hat geschrieben:
Samstag 18. August 2018, 05:49
Satorikan hat geschrieben:
Dienstag 31. Juli 2018, 21:45
Kurze Frage an die Hefeexperten:

Ich lebe in China und bekomme dort eigentlich problemlos alle Brauzutaten. Nur keine Flüssighefe. Nun würde ich mir welche aus meinem USA Urlaub mitbringen, um auch in Shanghai ein gescheites Weizen brauen zu können. Überlebt die Hefe die Reise im Flugzeug wohl (24h Miami-Shanghai)? Mir machen die Temperaturdifferenzen etwas Sorge.
Ich habe die WLP300 gut nach Shanghai bekommen. Leider hat sie schon 3 Monate auf dem Buckel. Wie kann ich sie am besten für einen 40l Sud hochpäppeln? Zur Verfügung stehen mir ein Magnetrührer, Erlenmayerkolben mit 250ml, 1l, 2l und ein Becherglas mit 5l Volumen. 1kg DME (50% Pilsener, 50% Weizen).

Ich habe bisher noch nie mit Flüssighefe gebraut. Danke für die kompetente Hilfe!
Ein paar Rührfische solltes du auch haben :Smile
Hier einige Links wie es weiter geht:

https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic.php?t=1288
https://hobbybrauer.de/modules.php?name ... &tid=20007
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic.php?t=10413
http://braumagazin.de/article/hefebank-weihenstephan/

Cheers, Ruthard
Wir haben alle den gleichen Himmel, aber nicht denselben Horizont.
Mein Blog: Brew24.com

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8823

Beitrag von iRalf » Samstag 18. August 2018, 16:44

Habe mit der Bavarian Lager Hefe (WY2206) vor 5 Tagen einen Starter angesetzt. Den Starter dann in den Kuehlschrank bei 2 C und kurz auf einen Yoga Trip nach Trivandrum geflogen. Heute zurück, den Starter probiert und war angenehm überrascht: Geruch neutral, schmeckte aber lecker und sehr erfrischend, säuerlich. Ich vermute mal ganz stark, dass die propagierte WY2206 nicht sauer schmecken darf??

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8824

Beitrag von Sura » Samstag 18. August 2018, 22:54

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Dienstag 14. August 2018, 20:09
Habe gerade mühevoll übergekochte Starterwürze von der Herdplatte geschrubbt. Bei einer SB wäre ich sofort dabei.
Fermcap-S gibts bei ebay für 2€ die Flasche nebst 14.90€ Versand. Falls da jemand was bestellen wollen würde. (Ich nicht, aber so hatte ich das damals bestellt.)
https://www.ebay.de/itm/Kerry-FermCap-S ... SwGotWiUOE
"Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem."
(Karl Valentin)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8825

Beitrag von scne59 » Samstag 18. August 2018, 23:05

Sura hat geschrieben:
Samstag 18. August 2018, 22:54
DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Dienstag 14. August 2018, 20:09
Habe gerade mühevoll übergekochte Starterwürze von der Herdplatte geschrubbt. Bei einer SB wäre ich sofort dabei.
Fermcap-S gibts bei ebay für 2€ die Flasche nebst 14.90€ Versand. Falls da jemand was bestellen wollen würde. (Ich nicht, aber so hatte ich das damals bestellt.)
https://www.ebay.de/itm/Kerry-FermCap-S ... SwGotWiUOE
https://www.amazon.de/MoonshinersChoice ... 00AF1A4OQ/

Wirkt genauso und ist viel billiger.

J.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8826

Beitrag von Tozzi » Samstag 18. August 2018, 23:39

Ja, solche Alternativen tauchen immer mal wieder auf, in der Bucht und auch bei Amazon. Momentan offenbar wieder zu haben.
Das von Sura verlinkte hatte ich auch mal bestellt. Leider verstopft diese Tropfflasche sehr gerne, das macht die Dosierung schwierig.
Das von Morebeer kommt mit einer guten Schraubpipette. Aber letztlich egal, man kann es ja auch umfüllen.
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8827

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Samstag 18. August 2018, 23:56

Und diese Silikon-Antifoam Präparate wirken sich ganz sicher nicht negativ auf den Schaum des fertigen Bieres aus? Auch nicht wenn man es mal "übertreibt" und insgesamt 3 Tropfen verwendet (1x Starterwürze kochen, 1x Erlenmeyer, 1x damit der übervolle Gäreimer kein Blow-Off braucht)?
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8828

Beitrag von Tozzi » Sonntag 19. August 2018, 00:41

Nein, eher sogar im Gegenteil.
99,9% davon fallen aus (das Zeugs ist eigentlich nicht wasserlöslich und wird nur durch Konvektion in der Schwebe gehalten, a.k.a. während des Kochens und während der Gärung) und verhindert somit das Austreiben schaumförderlicher Komponenten.
Soweit die Herstellerbeschreibung, und die bezieht sich auf den Einsatz im Gäreimer, also 1/2 Tropfen pro Liter Würze (ungefähr).
Mit den drei Tropfen bist Du da weit, weit weg davon...

//Nachtrag: Um Blow Off im Gäreimer zu vermeiden, sind dann aber ganz andere Mengen im Spiel (s.o.).
Aber auch da gilt: Der Schaumstabilität des Bieres ist das nicht abträglich. Ich habe es ausprobiert, nehme das Zeugs aber inzwischen wirklich nur noch für Starterwürze, und primär, damit sie mir nicht überkocht auf dem Herd (was ohne halt passiert, bevor man Sch... sagen kann, vor allem, wenn man wie ich immer noch Erlenmeyerkolben benutzt).
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8829

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Sonntag 19. August 2018, 01:04

Danke. Ja, der Starter ist das primäre Ziel. Mit dem Zeug könnte ich die Starterwürze direkt im Becherglas kochen und hätte noch den positiven Effekt, dass die Kräusen bei der Propagarion nicht versuchen überzuschäumen.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8830

Beitrag von chaos-black » Sonntag 19. August 2018, 09:52

Ich weiß nich ob es ferm CAP s war, aber die Brauerei in Dublin bei der ich 3 Monate war verwendet Anti foam wegen Kapazitätsausnutzung bei jedem Sud. Und die Biere sind alle ohne Schaumprobleme.

Beste Grüße,
Alex
Meine Hobbybrauerei: http://brauerei-flaschenpost.de/ (gerade offline)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8831

Beitrag von Tozzi » Sonntag 19. August 2018, 20:37

Ja, ich hab das auch schon mal gemacht, bei übervollem Fermenter.
Funktioniert, und Schaumprobleme gibt's deshalb keine.
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8832

Beitrag von JackFrost » Montag 20. August 2018, 07:33

Um den Faktor 5 - 10 zuwenig Hefezellen beim Anstellen von nem OG Sud mit 11‘P gibt nen Fruchtkorb , oder ?

Gruß JackFrost
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8833

Beitrag von Brewwolf » Montag 20. August 2018, 08:28

Gozdawa French Cider G1

Ich vergäre seit 2 Tagen 10 Liter Apfelsaft mit der Gozdawa French Cider G1.
Ich habe für die 10 Liter das ganze Päckchen genommen.
Die Hefe ist schnell angekommen - es blubbert wie erwartet.
Auf der Oberfläche ist aber so gut wie keine Aktivität.
Nur ein gaaaanz dünner Schaum, der nicht mal flächendeckend vorhanden ist.

Ist das normal?
Braumeister Plus 20 Liter :Drink

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8834

Beitrag von Sura » Montag 20. August 2018, 09:17

JackFrost hat geschrieben:
Montag 20. August 2018, 07:33
Um den Faktor 5 - 10 zuwenig Hefezellen beim Anstellen von nem OG Sud mit 11‘P gibt nen Fruchtkorb , oder ?

Gruß JackFrost
Kann man so generell nicht sagen. Sie US05 schafft es nach einigen Monaten interessanterweise alle Fehlgeschmäcker die durch falsche Hefebehandlung entstanden sind wieder auf ein normales Level zu bekommen, welche man nur noch im direkten Vergleich erahnen kann.

edit:
Allerdings würde ich so weit nicht underpichen.... das wird die Gärung doch ziemlich verzögern.....
"Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem."
(Karl Valentin)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8835

Beitrag von Indiana_Horscht » Montag 20. August 2018, 11:20

Hallo, kann mir jemand geschwind einen Tip für ein preisleistungsgutes Vakuumiergerät zum Einhopfen geben? Was nehmt ihr und welche Beutel ham sich bewährt. Danke!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8836

Beitrag von Humulus » Montag 20. August 2018, 11:26

Ich nutze diesen Vakuumierer und bin bisher sehr zufrieden
Beutel diese.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8837

Beitrag von Humulus » Montag 20. August 2018, 11:29

Bei der Diamond Lager Trockenhefe steht: Nicht geeignet für die Nachgärung in der Flasche.

Bezieht sich das nur auf den Fall, dass ich für die Nachgärung separat neue Hefe zuführen möchte oder kann ich damit gar keine Flaschennachgärung machen? Jemand Erfahrung?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8838

Beitrag von beercan » Montag 20. August 2018, 11:33

@ Indiana_Horscht
Ich benutze den Gastroback 46008. Tüten braucht man diese goffierten.
Gruß Robert

Durst wird durch Bier erst schön!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8839

Beitrag von Alt-Phex » Montag 20. August 2018, 15:03

Brewwolf hat geschrieben:
Montag 20. August 2018, 08:28
Gozdawa French Cider G1

Ich vergäre seit 2 Tagen 10 Liter Apfelsaft mit der Gozdawa French Cider G1.
Ich habe für die 10 Liter das ganze Päckchen genommen.
Die Hefe ist schnell angekommen - es blubbert wie erwartet.
Auf der Oberfläche ist aber so gut wie keine Aktivität.
Nur ein gaaaanz dünner Schaum, der nicht mal flächendeckend vorhanden ist.

Ist das normal?
Das ist schon OK so. Hohe Kräusen wie beim Bier gibt es bei der Vergärung von "Wein" nicht unbedingt.
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8840

Beitrag von IonEye13 » Montag 20. August 2018, 17:57

Anfänger/Erstes Equipment
20L System ist geplant, oder direkt auf 50L gehen?
Braumeister 20/50 (PLUS) oder gibt es günstigere sinnvolle Alternativen?
Als Gärtank ist ein jeweils passender von Ss Brew vorgesehen.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8841

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Montag 20. August 2018, 18:10

Du brauchst auch gekühlte Lagermöglichkeiten für die Menge Bier, die du produzieren wirst.
Den BM 50 kann ich dir schlecht ausreden, weil ich selbst innerhalb eines Jahres vom 18 Ljter Einkocher über einen 40 Liter Einkocher mit einem kurzen Ausflug über den Mundschenk zum BM 50 gewechselt bin. Zum lernen war der Weg ganz OK, aber vom Anschaffungspreis hätte ich besser gleich mit dem BM 50 starten sollen. Kleine Testsude kannst du mit dem BM aber vergessen. Das kurze Malzrohr taugt nichts und mit dem langen hast du am Ende immer 40-60 Liter fertige Anstellwürze, die irgendwo bei passender gären will und wo das Bier am Ende kühl reifen und lagern muss. Gerade die letzten Punkte unterschätzt man schnell, wenn es um die Größe des Braukübels geht und da bindet man auch noch mal ordentlich Platz und Geld.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8842

Beitrag von IonEye13 » Montag 20. August 2018, 18:38

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Montag 20. August 2018, 18:10
Du brauchst auch gekühlte Lagermöglichkeiten für die Menge Bier, die du produzieren wirst.
Ich habe praktisch unseren kompletten Keller zur Verfügung, am Platz wird es nicht scheitern. Die Temperatur würde ich jetzt auf rund 15°C schätzen könnte auch kühler sein.
Ich frage mich halt ob ich lieber den BM20 ins Auge fassen sollte und dafür zwei Gärtanks anschaffe, oder eben einen BM50 und einen Gärtank :Grübel
Der Preis schreckt mich allerdings ein wenig ab, da als Student jeder Groschen schwer verdient wird :Grübel Sollte man denn die Plus Variante in betracht ziehen oder lohnt sich der Aufpreis nicht?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8843

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Montag 20. August 2018, 18:43

Ich kenne den BM Plus nicht.
Schau dir auch mal Brauanlagen mit Hendi Thermoport und Kochtopf an. Die werden erheblich preiswerter und bieten mehr Spielraum. Würde ich heute nehmen, wenn ich etwas mehr Platz und keinen BM50 hätte.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8844

Beitrag von Tozzi » Montag 20. August 2018, 19:00

IonEye13 hat geschrieben:
Montag 20. August 2018, 18:38
Sollte man denn die Plus Variante in betracht ziehen oder lohnt sich der Aufpreis nicht?
Ich finde schon, dass sich das lohnt, vor allem gerade beim 50er.
Zum einen vereinfacht der zusätzliche Boden Ablasshahn die Reinigung erheblich, zum anderen kann man mittels des Kühlmantels sehr schnell (1 Minute) auf <80˚C Whirlpool Temperatur kühlen und hat somit die Nachisomerisierungszeit gut im Griff.
Auf Anstelltemperatur kommt man so aber nur mit erheblicher Wasserverschwendung, wenn man keinen Teich oder Swimming Pool oder sowas in der Nähe hat.
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8845

Beitrag von bobeye » Montag 20. August 2018, 23:13

Besonders zu Beginn wirst du ja wahrscheinlich mehr experimentieren wollen. Und wenn du dann jedes Mal mit 40-60 Liter aussteigst muss man das natürlich schon auch verbrauchen.

Ich habe eine Anlage mit 2x Hendi, Rührwerk, und zwei Töpfen. Von meiner ersten Anlage ist noch der Thermobehälter übrig, und somit kann ich mit dem experimentelle Sude machen. Ich freue mich sehr darüber auch Mal etwas weniger bier machen zu können, man darf nämlich die Schlepperei von mehr als 40 Liter plus Gewicht des Gärgefäßes nicht ohne ist und logistisch mit in Betracht gezogen werden muss.

Ich kann dir nicht sagen wie gut du mit dem BM20 auch Doppelsude in angemessener Zeit schaffen kannst. Aber mit ein paar Optimierungen und dem richtigen Equipment kannst du da ordentlich Zeit einsparen und hast am Ende des Tages ca. die doppelte Ausschlagsmenge.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8846

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Montag 20. August 2018, 23:24

bobeye hat geschrieben:
Montag 20. August 2018, 23:13
Besonders zu Beginn wirst du ja wahrscheinlich mehr experimentieren wollen. Und wenn du dann jedes Mal mit 40-60 Liter aussteigst muss man das natürlich schon auch verbrauchen.

Ich habe eine Anlage mit 2x Hendi, Rührwerk, und zwei Töpfen. Von meiner ersten Anlage ist noch der Thermobehälter übrig, und somit kann ich mit dem experimentelle Sude machen. Ich freue mich sehr darüber auch Mal etwas weniger bier machen zu können, man darf nämlich die Schlepperei von mehr als 40 Liter plus Gewicht des Gärgefäßes nicht ohne ist und logistisch mit in Betracht gezogen werden muss.

Ich kann dir nicht sagen wie gut du mit dem BM20 auch Doppelsude in angemessener Zeit schaffen kannst. Aber mit ein paar Optimierungen und dem richtigen Equipment kannst du da ordentlich Zeit einsparen und hast am Ende des Tages ca. die doppelte Ausschlagsmenge.
Genau das ist der Punkt. :thumbup
Auch mal kleine Mengen brauen können, Doppelsude mit zeitversetzten parallelen Prozessen machen und wenn man mal "faul ist" einfach über Nacht im Thermoport einmaischen und gemütlich am nächsten Tag läutern und kochen. Alles Dinge, von denen der Braumeisterbrauer träumt :Wink
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8847

Beitrag von bobeye » Montag 20. August 2018, 23:41

So viel Freude es macht am Ende des Tages so viel Bier wie möglich am Gären zu haben, ist es manchmal entspannter einfach mit besser handzuhabenden Mengen zu brauen, und das ist einfach mit einer kleineren Anlage besser zu bewerkstelligen.
Ich kann dir sagen wie ich meine Anlage beschafft und erweitert habe. Zuerst hab es den Thermobehälter, einen Einkocher zum Kochen und noch einen zweiten für den Nachguss.
Darauf folgte ein Topf mit größerem Fassungsvolumen und eine Kochplatte. Aber wie schon gesagt, der Thermobehälter ist mittlerweile nach der zweiten Erweiterung immer noch bei fast jedem Brautag mit dabei.
Ich möchte dir nicht den BM ausreden, aber solltest du noch nicht wissen in welcher Dimension du dich bewegen möchtest, hast du mit einer erweiterbaren Anlage wohl mehr Möglichkeiten, falls du doch vergrößern willst. Wobei du natürlich auch einen fast neuen BM leicht los bekommst ;-)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8848

Beitrag von IonEye13 » Dienstag 21. August 2018, 02:29

ich Bin zur Zeit noch auf der Suche nach einem preiswerten Läutertopf um 70l rum. Gibt es da was um 100€? Ich habe gelesen, dass der Schengler 70l dafür seine Dienste erfüllt, allerdings finde ich ihn nirgends auf Lager...

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8849

Beitrag von Jomsviking » Dienstag 21. August 2018, 09:41

Hallo Zusammen,

kann es sein das die Brewferm Lager sehr langsam Arbeitet?
Angestellt hatte ich diese bei 10°C, Vergoren wird bei 12°C. Die Hefe kam auch nach ca. 30 Stunden an.
Zu mindestens hab ich da schon ein paar weiße Inselchen gesehen.

Einen kompletten Hefeteppich habe ich nach über 70 Stunden jedoch immer noch nicht.
Für mich sieht es immer noch nach "anfang Gärstadium" aus.
Andere UG Hefen hatten nach der Zeit schon einen sehr schönen und dichten Schaumteppich.
Gruß
Felix

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8850

Beitrag von stefan78h » Dienstag 21. August 2018, 10:16

IonEye13 hat geschrieben:
Dienstag 21. August 2018, 02:29
ich Bin zur Zeit noch auf der Suche nach einem preiswerten Läutertopf um 70l rum. Gibt es da was um 100€? Ich habe gelesen, dass der Schengler 70l dafür seine Dienste erfüllt, allerdings finde ich ihn nirgends auf Lager...
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Gruß
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