Kurze Frage, kurze Antwort

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chaos-black
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8801

Beitrag von chaos-black » Montag 3. September 2018, 14:42

Moin Stefan, das hängt sehr davon ab was man am Ende als Ergebnis haben möchte. Unterschiedliche Hefestämme reagieren dann unterschiedlich auf die Bedingungen. Es gibt grobe Faustregeln (wärmer gibts tendenziell mehr Estern und phenolische Aromen). Mit etwas detaillierterer Recherche zum jeweiligen Hefestamm kannst du dann schauen was du willst.
So hab ich mir beispielsweise in Beersmith ein Fermentationsprofil für bananige Weizenbiere erstellt (erst 17°C für ein paar Tage, danach 23°C für ein paar Tage - mit der Notiz: The warm secondary increases the isoamylacetate while colder primary helps to reduce fusels.
(source: https://braumagazin.de/article/brewing- ... d-to-know/) ).
Untergärig hole ich für mich als Regel sobald die Gärung etwa halb bis zweidrittel durch ist aus der Kühlung und lasse den Rest bei etwa 20°C fertig werden. So ist die Hefe noch aktiv während sie dann bei der warmen Temperatur Diacetyl und Schwefelgeruch abbauen kann - das Fenster für Fruchtesterproduktion ist aber ja zu Beginn der Gärung.

Eine gute Hilfe um "zum Hefeflüsterer" zu werden ist das Buch Yeast von Chris White (Whitelabs) und Zainasheff.

Viel Erfolg!
Alex
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8802

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Montag 3. September 2018, 14:52

Das Automatisieren des Temperaturprofils stelle ich mir schwer vor, weil der Controller den Extraktabbau nicht kennt.
Vergärt man nicht im Kühlschrank sondern mit Matten oder Spiralen, dann ist die Temperaturmessung der iSpindel wiederum zu ungenau für eine Automatisierung.
Im Grunde muss ein Controller her, der den Extraktabbau von der iSpindel auswertet und die Temperatur über Tauchhülsenfühler misst.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

Interesse an Flüssighefen ... ? Aus Zeitgründen derzeit kein Hefeversand.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8803

Beitrag von stefan9113 » Montag 3. September 2018, 16:00

Danke schön, das ist das was ich eigentlich vermutet hab. Ich werde,das 3-4 Tage bei 17 Grad lassen dann langsam hoch gehen. Die letzten Weißbiere bei 17 Grad waren alle gut, da dauert halt ein wenig länger weil das nicht auch 22 oder gar 25 hochschießt, aber das Ergebnis ist das was zählt. Ich hab außerdem die ersten beiden Sude mit dem LOB System von Seidel gemacht, bin letztendlich sehr gespannt auf die Ergebnisse.

viele Grüße
Stefan

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8804

Beitrag von Chrissi_Chris » Montag 3. September 2018, 16:25

Moin,
Stehe vor meiner Jährlichen Hopfenernte, den ich bisher immer trocknen lassen habe, dann vakuumiert habe und anschließend eingefroren.

Was genau spricht dagegen den Hopfen frisch zu vakuumieren und einzufrieren ?
Der Trocknungsprozess ist ja nicht gerade förderlich für das Aroma.
War gerade so meine Überlegung, vielen Dank

LG Chris

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8805

Beitrag von monsti88 » Montag 3. September 2018, 16:34

Das einfrieren zerstört die Zellwände und der Hopfen wird dann wohl matschig. Ich hab es allerdings noch nicht ausprobiert und weiß auch nicht, wie sich das aufs Aroma auswirkt.
20l Bottichmaischer mit 25l Thermobehälter und 34l Pfanne :Smile

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8806

Beitrag von Mavo » Montag 3. September 2018, 17:09

Hallo zusammen,

jemand Erfahrung mit dem Endvergärungsgrad von der Saflager W34/70?
Hab vorgestern das "Pils fürs Volk" gebraut. 27l. Mein erstes Untergäriges.
Hefe rehydriert (ein Päckchen), in Würze rein bei 22°C, danach in Kühlschrank bei 12°C.
Stammwürze 12% Brix.

Heute, zwei Tage später alles fröhlich am blubbern und bei 6 % Brix.
Scheinbarer EVG bei 76,3%.

1. Kann ich wie bei anderen Hefen davon ausgehen, dass wenn sich nach 3 Tagen nichts ändert ich abfüllen und speisen kann?
2. Soll ich bis zum abfüllen bei 12°C bleiben oder weiter runter gehen?
3. Bei wieviel °C Nachgärung in Flasche nachdem gespeist und abgefüllt wurde ?

Danke und viele Grüße!
Zuletzt geändert von Mavo am Montag 3. September 2018, 17:11, insgesamt 1-mal geändert.
Bier ist gut, sagt der Arzt!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8807

Beitrag von Jomsviking » Montag 3. September 2018, 17:10

Neulich habe ich eine Interessante Erfahrung mit StarSan gemacht:

Nach dem Reinigen ein paar Fässern und anschließendem StarSan Spülbad (9L NC voll mit Wasser /StarSan lösung welches durch mehrer Fässer gedrückt wird) habe ich mein Reinigungsfass einfach nur leergedrückt und stehen lassen. Die anderen Fässer wurden direkt wieder befüllt.

Nun habe ich das Fass neulich mal aufgemacht und mir kam ein Süßlicher Geruch in die Nase --> Eine Mischung aus Gummibärchen mit CO2.

Hat jemand eine Ähnliche Erfahrungen gemacht?
Reagiert das Phosphor mit dem CO2 und bildet diesen Geruch?
Gruß
Felix

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8808

Beitrag von Majestix » Montag 3. September 2018, 20:33

Hallo zusammen,
habe ich kleine Frage zum Sauerstoffeintrag beim Läutern. Ich Käufer relativ langsam. Halber Liter in der Minute. Vom Hahn ohnr plätschern in einen Trichter, daran der Schlauch, der dann bis auf den Boden ins Fass geht. Da wo die Würze auf die Säule im Schlauch trifft bildet sich immer Schaum im Schlauch. So 10cm hoch.
Auf dem Bild dann bei vollem Fass oben aus dem Trichter. Bringe ich da schon viel Co2 in die Würze oder ist das normal? Mache ich da was falsch?
Grüsse
Carsten
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8809

Beitrag von Costica » Dienstag 4. September 2018, 08:52

Mavo hat geschrieben:
Montag 3. September 2018, 17:09
Hallo zusammen,

jemand Erfahrung mit dem Endvergärungsgrad von der Saflager W34/70?
Hab vorgestern das "Pils fürs Volk" gebraut. 27l. Mein erstes Untergäriges.
Hefe rehydriert (ein Päckchen), in Würze rein bei 22°C, danach in Kühlschrank bei 12°C.
Stammwürze 12% Brix.

Heute, zwei Tage später alles fröhlich am blubbern und bei 6 % Brix.
Scheinbarer EVG bei 76,3%.

1. Kann ich wie bei anderen Hefen davon ausgehen, dass wenn sich nach 3 Tagen nichts ändert ich abfüllen und speisen kann?
2. Soll ich bis zum abfüllen bei 12°C bleiben oder weiter runter gehen?
3. Bei wieviel °C Nachgärung in Flasche nachdem gespeist und abgefüllt wurde ?

Danke und viele Grüße!
Hallo Mavo,

meine Erfahrung hat gezeigt mit der W34/70:

Bei mir war bisher im Bereich von 70%-75% Schluss, mehr habe ich noch nie erreicht. Ich habe aber auch eine komplett andere Vorgehensweise wie du.

Ich stelle bei ca. 9°C an, bei 20l je nach °Plato 2-4 rehydrierte Päckchen. Sobald die Hefe deutlich angekommen ist, erhöhe ich langsam in den Bereich 10-12°C.
Habe ich einen scheinbaren EVG in deiner Höhe erreicht, oder wenn sich nichts mehr tut, was durchaus 2 Wochen oder mehr dauern kann, erhöhe ich die Temperatur auf ca. 18-20° für die Dia­ce­thyl­rast. Teilweise lasse ich das aber weg und mache nachdem sich ein paar Tage nichts mehr getan hat einen Cold Crush bei ca. 1°C. Danach fülle ich mit Haushaltszucker ab und mache die Nachgärung bei Zimmertemperatur. Danach 4-6 Wochen im Kühlschrank zur Reifung.

Grundsätzlich denke ich, dass du die Hefe zu warm angestellt hast und sie deshalb in dieser extrem kurzen Zeit diesen sEVG erreicht hat. Welche Aromen die Hefe bei diesen Anstelltemperaturen erzeugt, kann ich dir nicht sagen (da haben andere Kollegen sehr viel mehr Erfahrung), ich denke aber von einem "normalen" Pils wird es sich unterscheiden.

An die Gurus hier im Forum: Passt meine Vorgehensweise?

Viele Grüße

Constantin

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8810

Beitrag von Roofio » Dienstag 4. September 2018, 14:03

MasterOD hat geschrieben:
Samstag 1. September 2018, 15:49
Kurze Frage:

ich habe Zuhause noch ein paar "alte" 220l Kunststofffässer gefunden (die blauen, die jeder kennt),
davon würde ich jetzt gerne zwei nehmen und mir jeweils einmal StarSanHB und einmal PBW anmischen.
die beiden Fässer würden dann einen Raum oberhalb meiner Brauanlage stehen und jeweils mit Schläuchen bestückt die in meinen Brauraum führen um eine Art Zapfanlage für fertigen Reiniger/Desinfektionsmittel zu haben.
Das einzig negative was mir dazu einfällt: das PBW Gemisch verliert dabei den Sauerstoff den es "generiert", aber das ist ja nicht das Einzige was es zu einem Reiniger macht..

Hab ich was übersehen? Oder klingt das einfach nur bescheuert?
Ich habe einfach keine lust mir jedes mal was neu anzumischen (mal zu wenig, mal zu viel, Dosierung, usw.)
Sowohl Starsan als auch PBW halten als Mische nicht ewig. Bei Starsan sinkt der PH-Wert mit der Zeit und nimmt einen Großteil der Wirksamkeit, bei PBW hast du den Effekt schon beschrieben. Das ist so ziemlich der Haupteffekt bei PBW.

Du hättest also dann zwei Flüssigkeiten, die irgendwann nur noch schwach wirksam sind und kannst das kaum überwachen. Wäre es mir nicht wert.

PBW (oder Oxi / Spülmaschinenpulver) würde ich immer frisch anmischen.
Starsan kann man mit destilliertem Wasser anmischen, dann dauert es länger, bis es kippt. Aber mehr als einen Eimer voll auf einmal lohnt sich da nicht, denke ich. Je nach Nutzung reicht der dann aber auch zwei - drei Braugänge.
Viele Grüße,
Robert

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8811

Beitrag von Roofio » Dienstag 4. September 2018, 14:13

Jomsviking hat geschrieben:
Montag 3. September 2018, 17:10
Neulich habe ich eine Interessante Erfahrung mit StarSan gemacht:

Nach dem Reinigen ein paar Fässern und anschließendem StarSan Spülbad (9L NC voll mit Wasser /StarSan lösung welches durch mehrer Fässer gedrückt wird) habe ich mein Reinigungsfass einfach nur leergedrückt und stehen lassen. Die anderen Fässer wurden direkt wieder befüllt.

Nun habe ich das Fass neulich mal aufgemacht und mir kam ein Süßlicher Geruch in die Nase --> Eine Mischung aus Gummibärchen mit CO2.

Hat jemand eine Ähnliche Erfahrungen gemacht?
Reagiert das Phosphor mit dem CO2 und bildet diesen Geruch?
Oder waren es zufällig neue Kegs von Lutz? Die riechen bei Lieferung so, weil entweder noch Reinigungslösung nachdünstet oder vorher irgeneine Brause drin war. Mehrmals spülen klärt das Ganze dann.
Die Dichtungen nehmen gerne nach einer Zeit das Aroma der Flüssigkeit an. Wenn vorher lange irgendeine Brause drin war, sollte man die Dinger auch auswechseln.
Viele Grüße,
Robert

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8812

Beitrag von chaos-black » Dienstag 4. September 2018, 14:32

Roofio hat geschrieben:
Dienstag 4. September 2018, 14:03
Bei Starsan sinkt der PH-Wert mit der Zeit und nimmt einen Großteil der Wirksamkeit.
Nanu, ich dachte Starsan wirkt über Säure und niedrigen PH? Ich war jetzt nicht der beste in Chemie, aber inwiefern macht denn dann der weiter sinkende PH Wert Probleme?
Und wielange würdest du Starsan im Keg z.B. aufbewahren?

Beste Grüße,
Alex
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8813

Beitrag von Jomsviking » Dienstag 4. September 2018, 14:37

Roofio hat geschrieben:
Dienstag 4. September 2018, 14:13
Jomsviking hat geschrieben:
Montag 3. September 2018, 17:10
Neulich habe ich eine Interessante Erfahrung mit StarSan gemacht:

Nach dem Reinigen ein paar Fässern und anschließendem StarSan Spülbad (9L NC voll mit Wasser /StarSan lösung welches durch mehrer Fässer gedrückt wird) habe ich mein Reinigungsfass einfach nur leergedrückt und stehen lassen. Die anderen Fässer wurden direkt wieder befüllt.

Nun habe ich das Fass neulich mal aufgemacht und mir kam ein Süßlicher Geruch in die Nase --> Eine Mischung aus Gummibärchen mit CO2.

Hat jemand eine Ähnliche Erfahrungen gemacht?
Reagiert das Phosphor mit dem CO2 und bildet diesen Geruch?
Oder waren es zufällig neue Kegs von Lutz? Die riechen bei Lieferung so, weil entweder noch Reinigungslösung nachdünstet oder vorher irgeneine Brause drin war. Mehrmals spülen klärt das Ganze dann.
Die Dichtungen nehmen gerne nach einer Zeit das Aroma der Flüssigkeit an. Wenn vorher lange irgendeine Brause drin war, sollte man die Dinger auch auswechseln.
Das Keg war schon länger in Benutzung.
Vom Reinigen selbst kann der Geruch nicht kommen da ich mit Chlorhaltigem Spülmaschinenpulver reinige. Das riecht schon völlig anders ;)

Ich hab spaßeshalber mal nochmal zwei Fässer genommen und geöffnet:
Ich muss meine Aussage Korrigieren... Es Riecht nicht nach Gummibärchen sondern nach RedBull. :puzz
Sehr merkwürdig das ganze.

Es muss irgendeine Verbindung zwischen dem Starsan und dem CO2 geben. Anders kann ich mir das nicht Vorstellen.
Gruß
Felix

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8814

Beitrag von seriously » Dienstag 4. September 2018, 15:07

Starterwürze:
Wieviel Starterwürze bei 9°P bekommt man denn aus einer solchen 500g Packung?
https://www.amihopfen.com/Malz/Malzextr ... :1678.html

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8815

Beitrag von Mavo » Dienstag 4. September 2018, 15:12

Costica hat geschrieben:
Dienstag 4. September 2018, 08:52
Mavo hat geschrieben:
Montag 3. September 2018, 17:09
Hallo zusammen,

jemand Erfahrung mit dem Endvergärungsgrad von der Saflager W34/70?
Hab vorgestern das "Pils fürs Volk" gebraut. 27l. Mein erstes Untergäriges.
Hefe rehydriert (ein Päckchen), in Würze rein bei 22°C, danach in Kühlschrank bei 12°C.
Stammwürze 12% Brix.

Heute, zwei Tage später alles fröhlich am blubbern und bei 6 % Brix.
Scheinbarer EVG bei 76,3%.

1. Kann ich wie bei anderen Hefen davon ausgehen, dass wenn sich nach 3 Tagen nichts ändert ich abfüllen und speisen kann?
2. Soll ich bis zum abfüllen bei 12°C bleiben oder weiter runter gehen?
3. Bei wieviel °C Nachgärung in Flasche nachdem gespeist und abgefüllt wurde ?

Danke und viele Grüße!
Hallo Mavo,

meine Erfahrung hat gezeigt mit der W34/70:

Bei mir war bisher im Bereich von 70%-75% Schluss, mehr habe ich noch nie erreicht. Ich habe aber auch eine komplett andere Vorgehensweise wie du.

Ich stelle bei ca. 9°C an, bei 20l je nach °Plato 2-4 rehydrierte Päckchen. Sobald die Hefe deutlich angekommen ist, erhöhe ich langsam in den Bereich 10-12°C.
Habe ich einen scheinbaren EVG in deiner Höhe erreicht, oder wenn sich nichts mehr tut, was durchaus 2 Wochen oder mehr dauern kann, erhöhe ich die Temperatur auf ca. 18-20° für die Dia­ce­thyl­rast. Teilweise lasse ich das aber weg und mache nachdem sich ein paar Tage nichts mehr getan hat einen Cold Crush bei ca. 1°C. Danach fülle ich mit Haushaltszucker ab und mache die Nachgärung bei Zimmertemperatur. Danach 4-6 Wochen im Kühlschrank zur Reifung.

Grundsätzlich denke ich, dass du die Hefe zu warm angestellt hast und sie deshalb in dieser extrem kurzen Zeit diesen sEVG erreicht hat. Welche Aromen die Hefe bei diesen Anstelltemperaturen erzeugt, kann ich dir nicht sagen (da haben andere Kollegen sehr viel mehr Erfahrung), ich denke aber von einem "normalen" Pils wird es sich unterscheiden.

An die Gurus hier im Forum: Passt meine Vorgehensweise?

Viele Grüße

Constantin

Hallo Constantin,

danke für die Antwort!
habe soeben nach dem Sud geschaut, ab und zu blubbert es ich aus dem Gärröhrchen.
Sobald sich 3 Tage nichtsmehr tut, stelle ich es mal bei 18-20°C in den Keller. Sollte sich dabei noch was ändern am Wert?

Gruß Marvin
Bier ist gut, sagt der Arzt!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8816

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 4. September 2018, 15:21

seriously hat geschrieben:
Dienstag 4. September 2018, 15:07
Starterwürze:
Wieviel Starterwürze bei 9°P bekommt man denn aus einer solchen 500g Packung?
https://www.amihopfen.com/Malz/Malzextr ... :1678.html
100g DME + 800ml Wasser
Findest du in einem anderen Laden, in dem jemand fleißig genug war, die Produktbeschreibung abzutippen.
https://brauen.de/malzextrakt-pulver-mu ... rockenmalz

Vergiss den obligatorischen Löffel Haushaltszucker bei DME Startern nicht ...
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8817

Beitrag von seriously » Dienstag 4. September 2018, 16:19

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Dienstag 4. September 2018, 15:21
seriously hat geschrieben:
Dienstag 4. September 2018, 15:07
Starterwürze:
Wieviel Starterwürze bei 9°P bekommt man denn aus einer solchen 500g Packung?
https://www.amihopfen.com/Malz/Malzextr ... :1678.html
100g DME + 800ml Wasser
Findest du in einem anderen Laden, in dem jemand fleißig genug war, die Produktbeschreibung abzutippen.
https://brauen.de/malzextrakt-pulver-mu ... rockenmalz

Vergiss den obligatorischen Löffel Haushaltszucker bei DME Startern nicht ...
Top, vielen Dank!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8818

Beitrag von Costica » Dienstag 4. September 2018, 16:35

Mavo hat geschrieben:
Dienstag 4. September 2018, 15:12

Hallo Constantin,

danke für die Antwort!
habe soeben nach dem Sud geschaut, ab und zu blubbert es ich aus dem Gärröhrchen.
Sobald sich 3 Tage nichtsmehr tut, stelle ich es mal bei 18-20°C in den Keller. Sollte sich dabei noch was ändern am Wert?

Gruß Marvin
Du kannst es auch vorher schon bei 18-20°C in den Keller stellen, du musst nicht warten bis es endvergoren ist. Ist die Gärung wirklich durch (Restextrakt ändert sich paar Tage nicht), kannst du es direkt in Flaschen abfüllen und die Rast und die Nachgärung gleichzeitig laufen lassen. Ich mache es immer nach Lust und Laune (und ob ich den Kühlschrank brauche oder nicht). Was ich immer mache ist ein Cold Crush bevor ich abfülle, das hat sich so eingebürgert bei mir.

Grüße

Constantin

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8819

Beitrag von haefner » Dienstag 4. September 2018, 17:46

Hallo,

ich stell am Sonntag nen Hefeweizen mit der W3638 an. Lasse ich dann bis ca 16.9. ausgären. Kann man die Erntehefe dann vom Boden weg ohne waschen etc für ne Woche in den Kühlschrank tun um sie dann am 23.9. nochmal einzusetzen? Wie sollte man da dann vorgehen? Starter?

Gruß Micha

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8820

Beitrag von Roofio » Dienstag 4. September 2018, 22:08

chaos-black hat geschrieben:
Dienstag 4. September 2018, 14:32

Nanu, ich dachte Starsan wirkt über Säure und niedrigen PH? Ich war jetzt nicht der beste in Chemie, aber inwiefern macht denn dann der weiter sinkende PH Wert Probleme?
Und wielange würdest du Starsan im Keg z.B. aufbewahren?
Ähhm ja, im schnellen Tippen Unsinn von mir gegeben, sorry. :redhead
Die Wirksamkeit geht natürlich verloren, wenn der PH mit der Zeit steigt.
Laut Hersteller geht die Wirkung den Bach runter, wenn der PH über 3 liegt.
Die Aussage mit der Verschlechterung über die Zeit bleibt aber korrekt. Man kann dann natürlich einfach wieder etwas Starsan nachschütten, um den PH wieder zu drücken. Ob und inwiefern man die Trübung als Indikator nehmen kann scheint strittig zu sein. Dazu habe ich schon alles mögliche gelesen.

In den Amiforen liest man von bis zu einem halben Jahr mit destilliertem Wasser. So lange habe ich das noch nicht probiert, aber ich hatte mit destilliertem Wasser angesetzt eine Sprühflasche und ein Reinigungskeg für die Direktzapfe gut drei Monate ohne Probleme benutzt. Im Zweifelsfall halt am Besten PH messen.
Ich sehe da aber auch nicht wirklich den Bedarf für zig Liter. Man muss den Gärbehälter ja nicht mit Starsan-Lösung fluten.
Viele Grüße,
Robert

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8821

Beitrag von Roofio » Dienstag 4. September 2018, 22:14

Jomsviking hat geschrieben:
Dienstag 4. September 2018, 14:37
Das Keg war schon länger in Benutzung.
Vom Reinigen selbst kann der Geruch nicht kommen da ich mit Chlorhaltigem Spülmaschinenpulver reinige. Das riecht schon völlig anders ;)

Ich hab spaßeshalber mal nochmal zwei Fässer genommen und geöffnet:
Ich muss meine Aussage Korrigieren... Es Riecht nicht nach Gummibärchen sondern nach RedBull. :puzz
Sehr merkwürdig das ganze.

Es muss irgendeine Verbindung zwischen dem Starsan und dem CO2 geben. Anders kann ich mir das nicht Vorstellen.
Ich habe auch schon Starsan-Lösung unter Druck über mehrere Monate im Keg gehabt und habe nichts gemerkt.
Hier mal ein leicht anders gelagerter Thread, in dem auch der Hersteller zitiert wird. Wenn es einen Zusammenhang gäbe, würde ich vermuten, dass er das erwähnt hätte:

ttps://brews-bros.com/topic/53368-star-san-and-co2/
Viele Grüße,
Robert

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8822

Beitrag von hyper472 » Dienstag 4. September 2018, 22:15

haefner hat geschrieben:
Dienstag 4. September 2018, 17:46
Hallo,

ich stell am Sonntag nen Hefeweizen mit der W3638 an. Lasse ich dann bis ca 16.9. ausgären.
1.) Kann man die Erntehefe dann vom Boden weg ohne waschen etc für ne Woche in den Kühlschrank tun um sie dann am 23.9. nochmal einzusetzen?
2.) Wie sollte man da dann vorgehen?
3.) Starter?

Gruß Micha
Zu 1: ja
Zu 2: großes Einmachglas auskochen, den letzten Rest Bier im Gärbottich zusammen mit der Hefe aufschwenken und ins Einmachglas geben. Abgekochten Deckel nicht fest zuschrauben, ab in den Kühlschrank. Erlenmeyer mit Alufoliendeckel geht auch. Überschüssiges Bier nach 1-2 Tagen abgießen, ca. 1cm kann über der Hefe stehen bleiben.
Zu 3: nicht nötig, Du hast eher zuviel Hefe. Nicht mehr Hefe zugeben als mr malty empfiehlt, sonst overpitscht Du und die Hefe kann dir einpennen.

Viele Grüße, Henning

Edith meint, anderen ins Zitat zu schreiben mag praktisch sein, ist aber unfein.
"Das Bier aber macht das Fleisch des Menschen fett und gibt seinem Antlitz eine schöne Farbe durch die Kraft und den guten Saft des Getreides."
Hildegard von Bingen (1098-1179)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8823

Beitrag von Jomsviking » Dienstag 4. September 2018, 22:37

Roofio hat geschrieben:
Dienstag 4. September 2018, 22:14
Jomsviking hat geschrieben:
Dienstag 4. September 2018, 14:37
Das Keg war schon länger in Benutzung.
Vom Reinigen selbst kann der Geruch nicht kommen da ich mit Chlorhaltigem Spülmaschinenpulver reinige. Das riecht schon völlig anders ;)

Ich hab spaßeshalber mal nochmal zwei Fässer genommen und geöffnet:
Ich muss meine Aussage Korrigieren... Es Riecht nicht nach Gummibärchen sondern nach RedBull. :puzz
Sehr merkwürdig das ganze.

Es muss irgendeine Verbindung zwischen dem Starsan und dem CO2 geben. Anders kann ich mir das nicht Vorstellen.
Ich habe auch schon Starsan-Lösung unter Druck über mehrere Monate im Keg gehabt und habe nichts gemerkt.
Hier mal ein leicht anders gelagerter Thread, in dem auch der Hersteller zitiert wird. Wenn es einen Zusammenhang gäbe, würde ich vermuten, dass er das erwähnt hätte:

ttps://brews-bros.com/topic/53368-star-san-and-co2/
Das ist ja das kuriose: Die Starsan Lösung wurde aus dem Keg ausgedrückt und dann gelagert.
Ich habe das Reinigungsfass mittels CO2 leer gedrückt. (In dem vorher die Starsan Lösung war) und nicht diese darin gelagert ;)
Das was im Fass zurück geblieben ist sollte ja extrem wenig, bis nichts mehr sein außer etwas Schaum an den Seitenwänden.
Das dann 2-3 Wochen so stehen lassen und das ergab/gibt diesen RedBull Geruch :Waa
Gruß
Felix

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8824

Beitrag von chaos-black » Mittwoch 5. September 2018, 00:10

Jomsviking hat geschrieben:
Dienstag 4. September 2018, 22:37
Das dann 2-3 Wochen so stehen lassen und das ergab/gibt diesen RedBull Geruch :Waa
Da es gleich ins Bett geht schreib ich mal ohne alle deine Posts zu dem Thema gelesen zu haben: Hast du alle Dichtungsringe getauscht? Ich empfand nämlich auch manchmal die Gerüche die daran haften nachdem da irgendwelche Softdrinks rausgezapft wurden teilweise in die Richtung gehend. Ich hab keine Ahnung ob mittlerweile Energy Drinks in Kegs verkauft werden, aber eventuell wäre das noch ein Ansatzpunkt. Auf die Gefahr hin dass du das alles schon gemacht hast und bescheid weiß dennoch der Hinweis, dass das Keg neben dem großen Dichtungsring fürs Handloch noch jeweils einen kleinen pro Gas/Bier-"Pfosten" und einen pro Degen hat. Vielleicht wurde ja einer oder mehrere noch nicht gewechselt?

Beste Grüße,
Alex
Meine Hobbybrauerei: http://brauerei-flaschenpost.de/ (gerade offline)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8825

Beitrag von Jomsviking » Mittwoch 5. September 2018, 10:56

chaos-black hat geschrieben:
Mittwoch 5. September 2018, 00:10
Jomsviking hat geschrieben:
Dienstag 4. September 2018, 22:37
Das dann 2-3 Wochen so stehen lassen und das ergab/gibt diesen RedBull Geruch :Waa
Da es gleich ins Bett geht schreib ich mal ohne alle deine Posts zu dem Thema gelesen zu haben: Hast du alle Dichtungsringe getauscht? Ich empfand nämlich auch manchmal die Gerüche die daran haften nachdem da irgendwelche Softdrinks rausgezapft wurden teilweise in die Richtung gehend. Ich hab keine Ahnung ob mittlerweile Energy Drinks in Kegs verkauft werden, aber eventuell wäre das noch ein Ansatzpunkt. Auf die Gefahr hin dass du das alles schon gemacht hast und bescheid weiß dennoch der Hinweis, dass das Keg neben dem großen Dichtungsring fürs Handloch noch jeweils einen kleinen pro Gas/Bier-"Pfosten" und einen pro Degen hat. Vielleicht wurde ja einer oder mehrere noch nicht gewechselt?

Beste Grüße,
Alex
Die Fässer waren Neu. Zumindestens als sie damals gekauft hatte. Bisher haben die nur Bier gesehen.

--> Da eine Kurze Antwort wohl nicht kommen wird, werde ich einen eigenen Thread erstellen.
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 00#p291822
Gruß
Felix

stefan78h
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8826

Beitrag von stefan78h » Mittwoch 5. September 2018, 16:41

ich hab Montag abend abgefüllt.

Weizen (Triticum Wormatia) zum 3 x

Gärung war durch 3 Tage lang 3°P. (mit Spindel gemessen)
Insgesammt 10 Tage bei 20°C im Gärschrank.

was mich aber wundert ist dieses mal das es beim Abfüllen geschäumt hat.

Unterschied zu meinen anderen Bieren war diesmal der Gärschrank und das ich in die Flaschen Traubenzucker vorgelegt habe anstatt Haushalszucker.
(Wobei ich Traubenzucker beim letzten Bier (OG Märzen) auch verwendet habe ohne das es geschäumt hat)


An was könnte das gelegen haben das es geschäumt hat?

war es eventuell doch noch nicht komplett durch? sonst habe ich 14-16 Tgae gewartet bis zum abfüllen.
Flaschenmanometer ist dran. Heute morgen bei 1Bar.
Gruß
stefan

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8827

Beitrag von Alt-Phex » Mittwoch 5. September 2018, 17:08

stefan78h hat geschrieben:
Mittwoch 5. September 2018, 16:41
An was könnte das gelegen haben das es geschäumt hat?
Vieleicht noch zu viele Partikel in Schwebe oder ein Belag in deinen Flaschen (z.b. Bierstein) an dem sich das CO2 entbindet.
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8828

Beitrag von stefan78h » Mittwoch 5. September 2018, 17:15

Flaschen waren nach Augenschein sauber.
Muss ich jetzt den Druckanstieg beobachten.
Danke
Gruß
stefan

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8829

Beitrag von 100prozent » Donnerstag 6. September 2018, 20:56

Hallo Braugemeinde,

Ich möchte in den nächsten Tagen ein UG Bier aus dem Gärfass ins Keg abfüllen. Auf die Nachgärung möchte ich verzichten und stattdessen Zwangskarbonisieren. Ich meine gelesen zu haben, dass für den Abbau unerwünschter Nebenprodukte das Bier einige Tage warm stehen muss. Sollte ich das Keg also ein paar Tage warm stellen oder kann es gleich auf Lagertemperatur gebracht werden.

Vielen Dank für eure Antworten,
Gruß Marcel

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8830

Beitrag von mavro » Donnerstag 6. September 2018, 21:10

Vielleicht könnt ihr mir helfen. :Shocked

Ich habe das beach Party nachgebraut
https://www.maischemalzundmehr.de/index ... riff=Beach

10 Tage HG bei 21 Grad, dann 2 Tage cold Crash bei 4 Grad, dann Abfüllen in Flaschen und in 5 Liter Partyfass und 2 Wochen Nachgärung und dann 2 Wochen Reifung bei 7 Grad.

Das Bier hat kaum Schaum und schmeckt recht schal.


Frage:
Habe ich mit dem cold Crash die Hefe zu sehr sedimentiert, sodass für die Nachgärung nicht mehr genug da war?
Soll ich nochmal warm stellen und schütteln?
Viele Grüße, Andreas

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8831

Beitrag von afri » Donnerstag 6. September 2018, 22:01

mavro hat geschrieben:
Donnerstag 6. September 2018, 21:10
Frage:
Habe ich mit dem cold Crash die Hefe zu sehr sedimentiert, sodass für die Nachgärung nicht mehr genug da war?
Gut möglich, daher ist es zielführend, eine Manometerflasche mit nachgären zu lassen. Wenn dann was nicht stimmt, siehst du es sofort. Aber vielleicht war nur eine Flasche vom Verschluss her undicht, probiere noch mal eine andere.

Wenn es so bleibt, könntest du ein Problem haben. Flaschen mit Hefe impfen wäre eine Möglichkeit. Oder hast du jede Menge Bodensatz? Dann könnte warm stellen und aufschütteln durchaus die NG nochmals anschieben.
Achim
Bier ist ein Stück Lebenskraft!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8832

Beitrag von mavro » Freitag 7. September 2018, 10:10

Hatte 3 Flaschen, alle dicht, alle schal. Die hatten etwas Bodensatz aber nicht viel

Jetzt habe ich nur noch 5 Partyfässer, das erste gestern angezapft, auch schal. Durch das CO2 natürlich etwas spritziger in den ersten 20 min.

Sollte ich die anderen partyfässer Warmstellen und leicht schütteln?
Viele Grüße, Andreas

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8833

Beitrag von monsti88 » Freitag 7. September 2018, 16:21

Hatte ich auch mal. Hab dann wärmer gestellt und jeden zweiten Tag aufgeschüttelt. Nach insgesamt 4 Wochen war die NG durch und das Bier wie gewünscht.
20l Bottichmaischer mit 25l Thermobehälter und 34l Pfanne :Smile

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8834

Beitrag von bobeye » Samstag 8. September 2018, 18:54

Ich habe eine kurze Frage bzgl. Grünhopfen. Kann ich die Dolden schon am Vortag ernten wenn ich plane den frischen Hopfen in den Whirlpool zu geben?

LG
Bob

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8835

Beitrag von saarmoench » Sonntag 9. September 2018, 15:31

bobeye hat geschrieben:
Samstag 8. September 2018, 18:54
Ich habe eine kurze Frage bzgl. Grünhopfen. Kann ich die Dolden schon am Vortag ernten wenn ich plane den frischen Hopfen in den Whirlpool zu geben?

LG
Bob
Ich denke schon. Würde ihn für die kurze Zeit luftdicht verpacken. Dann dürfte so schnell nix passieren.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8836

Beitrag von saarmoench » Sonntag 9. September 2018, 15:35

Ganz vergessen meine Frage zu stellen:

Hat schon einmal jemand einen GDA ähnlich diesem Modell (https://www.amihopfen.com/Abfuellen-und ... :2647.html) eingekürzt, damit man auch kleinere Flaschen befüllen kann?

Irgendwelche Nachteile?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8837

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Sonntag 9. September 2018, 15:44

Habe ich noch nicht gemacht. Wenn du das machen möchtest brauchst du einen guten Rohrscheider und musst unbedingt drauf achten, dass du das Rohr innen perfekt entgratest. Sonst macht der GDA später nur noch Schaum.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
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"Alkoholfreies Bier??? ..."
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8838

Beitrag von Jeff » Sonntag 9. September 2018, 17:23

Kennt jemand eine Hopfensorte, die nach Kaugummi "Bubblegum" schmeckt? Brewdog schreibt, dass der Sorachi Ace in der entsprechenden Version von Brewdogs "IPA is Dead" einen Kaugummigeschmack erzeugt, dass ist jedoch das erste Mal, dass ich das in Zusammenhang mit Sorachi Ace gehört habe.
Kann das jemand bestätigen, der schonmal mit dem Hopfen gebraut hat?
Das Schlimmste ist, wenn das Bier alle ist!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8839

Beitrag von Brauwolf » Sonntag 9. September 2018, 17:30

saarmoench hat geschrieben:
Sonntag 9. September 2018, 15:35
Ganz vergessen meine Frage zu stellen:

Hat schon einmal jemand einen GDA ähnlich diesem Modell (https://www.amihopfen.com/Abfuellen-und ... :2647.html) eingekürzt, damit man auch kleinere Flaschen befüllen kann?

Irgendwelche Nachteile?
Du kannst auch das äußere Rohr (dort, wo der Stopfen drauf sitzt) verlängern, dann wird das innere Rohr kürzer, bzw. ragt nicht mehr so weit in die Flasche rein.

Cheers, Ruthard
Wir haben alle den gleichen Himmel, aber nicht denselben Horizont.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8840

Beitrag von Alt-Phex » Sonntag 9. September 2018, 17:40

In meinem "Sorachi Ale" hatte ich schöne Kokosaromen. Andere berichten auch von verbrannten Autoreifen. Von Bubblegum habe ich bisher noch nichts gehört.
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8841

Beitrag von Jeff » Sonntag 9. September 2018, 17:56

Alt-Phex hat geschrieben:
Sonntag 9. September 2018, 17:40
In meinem "Sorachi Ale" hatte ich schöne Kokosaromen. Andere berichten auch von verbrannten Autoreifen. Von Bubblegum habe ich bisher noch nichts gehört.
Habe auch die starke Vermutung, dass da nichts drann ist, aber vielleicht sind solche oder ähnliche Aromen ja mit einer anderen Sorte zu machen?
Das Schlimmste ist, wenn das Bier alle ist!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8842

Beitrag von gulp » Sonntag 9. September 2018, 18:11

Jeff hat geschrieben:
Sonntag 9. September 2018, 17:23
Kennt jemand eine Hopfensorte, die nach Kaugummi "Bubblegum" schmeckt? Brewdog schreibt, dass der Sorachi Ace in der entsprechenden Version von Brewdogs "IPA is Dead" einen Kaugummigeschmack erzeugt, dass ist jedoch das erste Mal, dass ich das in Zusammenhang mit Sorachi Ace gehört habe.
Kann das jemand bestätigen, der schonmal mit dem Hopfen gebraut hat?
Bubblegum ist eher eine Hefeeigenschaft. Einige belgische Hefen haben das kostenlos dabei.

Gruß
Peter
Ein Bayer ohne Bier ist ein gefährlich Thier!

https://biergrantler.de
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8843

Beitrag von mavro » Sonntag 9. September 2018, 19:40

Kennt jemand eine deutsche Bezugsquelle für den 50 Liter Gärbehälter von Polsinelli?

https://www.polsinelli.it/de/50-l-edels ... r-P929.htm
Viele Grüße, Andreas

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8844

Beitrag von Jeff » Montag 10. September 2018, 19:43

gulp hat geschrieben:
Sonntag 9. September 2018, 18:11
Jeff hat geschrieben:
Sonntag 9. September 2018, 17:23
Kennt jemand eine Hopfensorte, die nach Kaugummi "Bubblegum" schmeckt? Brewdog schreibt, dass der Sorachi Ace in der entsprechenden Version von Brewdogs "IPA is Dead" einen Kaugummigeschmack erzeugt, dass ist jedoch das erste Mal, dass ich das in Zusammenhang mit Sorachi Ace gehört habe.
Kann das jemand bestätigen, der schonmal mit dem Hopfen gebraut hat?
Bubblegum ist eher eine Hefeeigenschaft. Einige belgische Hefen haben das kostenlos dabei.

Gruß
Peter
Hi Peter, danke für den Tip! Wollte das aber über den Hopfen machen, da es ein Bock werden soll, aber dann muss ich mir wohl was anderes überlegen...
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8845

Beitrag von 100prozent » Dienstag 11. September 2018, 19:06

100prozent hat geschrieben:
Donnerstag 6. September 2018, 20:56
Hallo Braugemeinde,

Ich möchte in den nächsten Tagen ein UG Bier aus dem Gärfass ins Keg abfüllen. Auf die Nachgärung möchte ich verzichten und stattdessen Zwangskarbonisieren. Ich meine gelesen zu haben, dass für den Abbau unerwünschter Nebenprodukte das Bier einige Tage warm stehen muss. Sollte ich das Keg also ein paar Tage warm stellen oder kann es gleich auf Lagertemperatur gebracht werden.

Vielen Dank für eure Antworten,
Gruß Marcel
Da keiner antwortet war es wohl eine blöde Frage :Waa . Es ist wahrscheinlich selbstverständlich das Bier nach der Gärung noch ein paar Tage wärmer zu stellen. So werde ich es dann machen.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8846

Beitrag von Dyrdlingur » Dienstag 11. September 2018, 22:16

Hallo Marcel,
eine blöde Frage war es sicher nicht. Aber bei „Kurze Frage, kurze Antwort“ kann’s halt auch mal passieren, dass eine Frage übersehen wird.
Ein paar Tage wärmer stellen ist meistens ein guter Plan.
Klaus

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8847

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 11. September 2018, 22:28

Schließe mich den Klaus an. Eine Diacetylrast ist bei UG ohnehin obligatorisch. Stellt man das Bier danach sofort so kalt, dass die Hefe einschläft, werden einige Jungbier Bouquetstoffe nicht mehr vollständig abgebaut. Acetaldehyd wäre ein Kandidat dafür. Ein paar Tage warm lagern vor der Kaltreifung tuen dem Bier gut.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
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"Alkoholfreies Bier??? ..."
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8848

Beitrag von Felix83 » Mittwoch 12. September 2018, 20:06

Ich hab einen PVC Schlauch gekauft um mein Wasser in den Kessel zu pumpen.
Laut Beschreibung zum Durchleiten von allen Lebensmitteln nach Verordnung (EU) 10/2011 Kat. A, B und C.
Hat auch das Messer und Gabel Symbol draufgedruckt.

Hab ihn ausgepackt und er stinkt wie ein neues Schlauchboot. Absolut pervers!
Hab dann Wasser durchgepumpt, bestimmt 400 l bis jetzt. Wasser schmeckt immernoch leicht nacht dem Schlauch.

Das dürfte doch nicht sein, oder?
When you don't know what you are doing, anything is possible. - Tony Magee

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8849

Beitrag von Gasflasche » Mittwoch 12. September 2018, 21:36

PVC welches auch flexibel sein soll, ist halt zwangsläufig mit Additiven versetzt die danach wieder "austreten", daher ein Material das bei mir systematisch gewehrt wird..

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8850

Beitrag von afri » Mittwoch 12. September 2018, 21:44

Felix83 hat geschrieben:
Mittwoch 12. September 2018, 20:06
Das dürfte doch nicht sein, oder?
Ja. Vielleicht hilft aufhängen an der Wäscheleine und mal ein paar Tage lüften bzw. Sonnenlicht beim Ausdünsten. Wenn 400l Wasser es nicht gebracht haben, könnten Luft und LIcht möglicherweise helfen.

Ansonsten gebe ich Gasflasche recht, PVC ist hier eventüll nicht die erste Wahl, weil für Flexibilität halt mit vielen flüchtigen Stoffen durchsetzt. Mit Pech hast du hinterher einen zwar geruchsneutralen, jedoch recht starren Schlauch.
Achim
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