Kurze Frage, kurze Antwort

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9001

Beitrag von haefner » Donnerstag 20. September 2018, 08:55

Hallo,

ich will heute nach dem Abfüllen eine #3638 ernten und weiterführen. Wie lange kann man sowas bei normalen Kühlschranktemperaturen lagern? Sind 14 Tage Zuviel? Evtl. nochmal angären lassen? Steht ja nun auch schon eine Woche ohne Aktivität im Fass.

Gruß & Dank

Micha

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9002

Beitrag von NiCoSt » Donnerstag 20. September 2018, 09:38

Wollte gerade mit brauen anfangen, bekomme aber den Edelstahlhahn am Terminator nicht abgedichtet. Ich kann anziehen so hart ich will, es leckt immer leicht raus und läuft außen runter. Was tun?
~~~Bier wird's immer!~~~
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9003

Beitrag von NiCoSt » Donnerstag 20. September 2018, 09:45

Problem gelöst. Dichtung muss nach außen!
~~~Bier wird's immer!~~~
~~~Der Brauer macht die Würze, die Hefe macht das Bier~~~

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9004

Beitrag von Alt-Phex » Donnerstag 20. September 2018, 11:04

haefner hat geschrieben:
Donnerstag 20. September 2018, 08:55
Hallo,

ich will heute nach dem Abfüllen eine #3638 ernten und weiterführen. Wie lange kann man sowas bei normalen Kühlschranktemperaturen lagern? Sind 14 Tage Zuviel? Evtl. nochmal angären lassen? Steht ja nun auch schon eine Woche ohne Aktivität im Fass.
Innerhalb von 2-3 Wochen kannst du die Hefe einfach so wieder verwenden. Darüber hinaus empfiehlt sich ein Starter. Sauberes Arbeiten vorausgesetzt.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9005

Beitrag von haefner » Donnerstag 20. September 2018, 12:28

Super, danke dir! Ich denk, ich wird eh nen Starter machen :)

Micha

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9006

Beitrag von kruxifax » Freitag 21. September 2018, 12:17

Hallo,

Ich habe mir bereits vor einiger Zeit die Matmill Kompakt Mühle gekauft. Ich braue mit einem Braumeister und es funktioniert alles soweit eigentlich ganz gut.

Mir ist nur aufgefallen das meine Spelzen nach dem Schroten "Bissspuren" (Rillen abdrücke, bzw fast schon Schnitte) von der Mühle aufweisen. (Ich hab zur Zeit leider kein Bild davon). Ich hab schon einiges probiert um diese los zu werden. Mehr oder weniger konditionieren ändert wenig. Auch beim Mahlgrad war ich bereits so grob, dass schon die kleineren Körner ganz durchgefallen sind. Habt ihr vielleicht irgendwelche Ideen was ich anders mache? Ist mein Malz vielleicht von Haus aus schon zu feucht?

Beste Grüße,
Peter

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9007

Beitrag von butascratch » Samstag 22. September 2018, 11:03

Hallo zusammen,
Ich mahle mein Malz mit einer Mattmill Student angetrieben von einem Akkuschrauber.
Als Trichter nehme ich bisher einfach eine aufgeschnittene PET Flasche.
Das funktioniert auch immer ziemlich ordentlich, bis dann aber auf einmal das Malz nicht mehr eingezogen wird. Die Walzen drehen sich dann frei und auch alles Rütteln und Schütteln hilft nichts, die Körner wollen sich irgendwie nicht mehr zwischen die Walzen bewegen.
Jedes Mal muss dann der Trichter abmontiert, die Mattmill ausgeleert und von neuem befüllt werden.
Bei 4-6 Mal pro 5Kilo-Schüttung ist das echt ganz schön nervig, hat jemand von euch ein ähnliches Problem und es evtl sogar schon gelöst?
Liebe Grüße,
Jonathan

PS: Hab die Mühle auch schon mehrfach auseinander gebaut und die Walzen gereinigt, etc.
Das hat leider nichts bewirkt.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9008

Beitrag von SchlatzPopatz » Samstag 22. September 2018, 12:29

kruxifax hat geschrieben:
Freitag 21. September 2018, 12:17
Hallo,

Ich habe mir bereits vor einiger Zeit die Matmill Kompakt Mühle gekauft. Ich braue mit einem Braumeister und es funktioniert alles soweit eigentlich ganz gut.

Mir ist nur aufgefallen das meine Spelzen nach dem Schroten "Bissspuren" (Rillen abdrücke, bzw fast schon Schnitte) von der Mühle aufweisen. (Ich hab zur Zeit leider kein Bild davon). Ich hab schon einiges probiert um diese los zu werden. Mehr oder weniger konditionieren ändert wenig. Auch beim Mahlgrad war ich bereits so grob, dass schon die kleineren Körner ganz durchgefallen sind. Habt ihr vielleicht irgendwelche Ideen was ich anders mache? Ist mein Malz vielleicht von Haus aus schon zu feucht?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9009

Beitrag von guenter » Samstag 22. September 2018, 13:14

butascratch hat geschrieben:
Samstag 22. September 2018, 11:03
Hallo zusammen,
Ich mahle mein Malz mit einer Mattmill Student ...

Das funktioniert auch immer ziemlich ordentlich, bis dann aber auf einmal das Malz nicht mehr eingezogen wird.
Habe das Problem auch, seit ich den Original-Antrieb nutze. Vorher mit Handkurbel war es kein Problem.
Beim letzten Mal hatte ich die Handkurbel griffbereit, als die Mühle stand habe ich den Motor ausgeschaltet und die Kurbel an der 2. Walze angebracht. Etwas gekurbelt und schon lief es wieder. Immer noch unschön aber immerhin. Wenn ich Mathias treffe, werde ich es ansprechen.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9010

Beitrag von Gryps » Samstag 22. September 2018, 13:48

Hab ich auch ab und zu, ich stocher von oben mit 'nem langen Schraubenzieher nach.
PS. Was soll Mathias dazu sagen? Die Körner legen sich irgendwann mal so hin, dass es nicht weiter geht. Einzige Lösung ist wohl die Vergrößerung des Einlassdurchmessers, das würde aber wohl einer Neukonstruktion gleich kommen.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9011

Beitrag von beryll » Samstag 22. September 2018, 14:51

Gleiche Mühle, gleiches Problem - mit Akkuschrauber und auch mit einem Scheibenwischermotor.

Lösung Nr 1: ein kleiner Drehknauf auf der anderen Walze. Wenn wieder mal Stillstand war und kein Malz zwischen die Walzen kam, hab ich an dem Knauf eine 1/4-Drehung gemacht und schon hin es weiter -> nervt auf Dauer, denn man muss immer daneben stehen. Sobald man sich auch nur 20cm entfernt hat, lief nichts mehr durch :crying

Lösung Nr 2: Getriebemotor von SEW, mit einer Steinmetzschaltung an 230v angeschlossen. Hätte die Student einen größeren Malz-Eingang, dann könntest Du nun Kokosnüsse und Schokolade reinwerfen, unten käm wahrscheinlich ein Bounty raus :thumbup

Lösung Nr 2 hat mich knapp 30 EUR für den Motor und 50 EUR für eine Mädler-Kupplung gekostet - und noch eine Kiste Bier an meinen Neffen, der die Steinmetzschaltung realisiert hat.

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#9012

Beitrag von Alt-Phex » Samstag 22. September 2018, 15:33

Wenn meine Student mal blockiert, was sehr selten ist, dann reicht es aus den Motor aus und wieder einzuschalten. Ich benutze den originalen Antrieb und den orangenen Trichter.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9013

Beitrag von guenter » Samstag 22. September 2018, 15:51

Das ist auch meine Konfiguration. Eine Ausschalten reicht leider nicht.
Das mit dem Knauf ist eine gute Idee.
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#9014

Beitrag von beryll » Samstag 22. September 2018, 19:38

Die Idee mit dem Knauf kam von Franz (fg100)... :-)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9015

Beitrag von stefan78h » Samstag 22. September 2018, 20:05

beryll hat geschrieben:
Samstag 22. September 2018, 14:51

Lösung Nr 2: Getriebemotor von SEW, mit einer Steinmetzschaltung an 230v angeschlossen. Hätte die Student einen größeren Malz-Eingang, dann könntest Du nun Kokosnüsse und Schokolade reinwerfen, unten käm wahrscheinlich ein Bounty raus :thumbup

Lösung Nr 2 hat mich knapp 30 EUR für den Motor und 50 EUR für eine Mädler-Kupplung gekostet - und noch eine Kiste Bier an meinen Neffen, der die Steinmetzschaltung realisiert hat.

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Welche Drehzahl bringt dein SEW Motor? Wieviel Leistung hat er?
Gruß Stefan
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9016

Beitrag von mavro » Samstag 22. September 2018, 20:48

Hi

Kann ich mit dieser Pumpe

https://www.ebay.de/itm/Chemie-Pumpe-Aq ... 3029111478

Meine herunter gekühlte Würzen aus dem 50 Liter kochtopf über den Ablass Hahn in den Gärbehälter pumpen?

Topf steht 30 cm höher und ist 1,5 m von gäreimer entfernt.
Viele Grüße, Andreas

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9017

Beitrag von Flawi » Samstag 22. September 2018, 22:37

mavro hat geschrieben:
Samstag 22. September 2018, 20:48
Hi

Kann ich mit dieser Pumpe

https://www.ebay.de/itm/Chemie-Pumpe-Aq ... 3029111478

Meine herunter gekühlte Würzen aus dem 50 Liter kochtopf über den Ablass Hahn in den Gärbehälter pumpen?

Topf steht 30 cm höher und ist 1,5 m von gäreimer entfernt.
Hi,
bei mir pumpt diese Pumpe durch einen 10m langen Gegenstromkühler die Würze in mein Gärfaß.
die Pumpe sitzt 30cm hinter dem Hahn am 50 Liter Topf - das heißt daß die Würze mit ca. 90 - 95°C nach einem Wihrlpool durch die Pumpe geht.
Das ganze dauert dann etwa 10 bis 20 Minuten, je nach dem welche Anstelltemperatur ich brauche, also auf Vollast 10 Minuten.

Grüße
Rainer

Edit: meine ist eine 24 Volt Version

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9018

Beitrag von beryll » Sonntag 23. September 2018, 09:18

stefan78h hat geschrieben:
Samstag 22. September 2018, 20:05
beryll hat geschrieben:
Samstag 22. September 2018, 14:51

Lösung Nr 2: Getriebemotor von SEW, mit einer Steinmetzschaltung an 230v angeschlossen. Hätte die Student einen größeren Malz-Eingang, dann könntest Du nun Kokosnüsse und Schokolade reinwerfen, unten käm wahrscheinlich ein Bounty raus :thumbup

Lösung Nr 2 hat mich knapp 30 EUR für den Motor und 50 EUR für eine Mädler-Kupplung gekostet - und noch eine Kiste Bier an meinen Neffen, der die Steinmetzschaltung realisiert hat.

VG Peter
Welche Drehzahl bringt dein SEW Motor? Wieviel Leistung hat er?
Gruß Stefan
Moin Stefan,

der SEW hat folgende Daten, wenn Du ihn mit 380v betreibst:
0,37 kw
1400/125 U/min

Da er mittels Steinmetzschaltung an 230v hängt, sind die Werte weitaus „schlechter“. Genau kann ich Dir das gar nicht sagen, ich bin kein Elektriker. Ich muss mal die Umdrehungen mitzählen beim nächsten Mal - der Motor läuft ruhig und gleichmäßig, würde so auf 80 U/min tippen.

VG Peter

Edit: ich hab gerade nochmal nachgesehen, hatte 34,38 EUR inkl. Versand bezahlt.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9019

Beitrag von mavro » Sonntag 23. September 2018, 09:36

Flawi hat geschrieben:
Samstag 22. September 2018, 22:37
mavro hat geschrieben:
Samstag 22. September 2018, 20:48
Hi

Kann ich mit dieser Pumpe

https://www.ebay.de/itm/Chemie-Pumpe-Aq ... 3029111478

Meine herunter gekühlte Würzen aus dem 50 Liter kochtopf über den Ablass Hahn in den Gärbehälter pumpen?

Topf steht 30 cm höher und ist 1,5 m von gäreimer entfernt.
Hi,
bei mir pumpt diese Pumpe durch einen 10m langen Gegenstromkühler die Würze in mein Gärfaß.
die Pumpe sitzt 30cm hinter dem Hahn am 50 Liter Topf - das heißt daß die Würze mit ca. 90 - 95°C nach einem Wihrlpool durch die Pumpe geht.
Das ganze dauert dann etwa 10 bis 20 Minuten, je nach dem welche Anstelltemperatur ich brauche, also auf Vollast 10 Minuten.

Grüße
Rainer

Edit: meine ist eine 24 Volt Version

Klingt nach einem "ja"?
Viele Grüße, Andreas

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9020

Beitrag von 100prozent » Sonntag 23. September 2018, 17:43

Hilfe Suche Hefe Alternative!

Ich braue gerade ein Stout und habe dazu die Wy1084 geplant. Das Smackpack habe ich vor zwei Stunden aktiviert, der Beutel zeigt noch keine Anzeichen von Aktivität. Welche Hefe kann ich als Ersatz verwenden wenn die Hefe nicht kommt? Ich habe die US05, Notti, Gozdawa US West Coast im Haus.

Rezept:
https://www.uelus-homebrew.ch/rezepte-b ... _nr.2.html

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9021

Beitrag von clmnsk » Sonntag 23. September 2018, 17:46

100prozent hat geschrieben:
Sonntag 23. September 2018, 17:43
Hilfe Suche Hefe Alternative!

Ich braue gerade ein Stout und habe dazu die Wy1084 geplant. Das Smackpack habe ich vor zwei Stunden aktiviert, der Beutel zeigt noch keine Anzeichen von Aktivität. Welche Hefe kann ich als Ersatz verwenden wenn die Hefe nicht kommt? Ich habe die US05, Notti, Gozdawa US West Coast im Haus.

Rezept:
https://www.uelus-homebrew.ch/rezepte-b ... _nr.2.html
Würde die Notti nehmen.
Grüße, Clemens
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9022

Beitrag von 100prozent » Sonntag 23. September 2018, 18:38

[/quote]

Würde die Notti nehmen.
[/quote]

Würdest du bei 16 oder 18 Grad vergären. Hefe Nahrung ng nötig?

P.s. Das ist bereits die dritte Flüssighefe innerhalb der letzten Monate die nicht in Gang kommt. Die Hefe liegt bei mir im Kühlschrank in der 0 Grad Zone. Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Lag es an dem heißen Wetter und die Hefe ist auf dem Transportweg zu warm geworden?

Shenanigans
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9023

Beitrag von Shenanigans » Sonntag 23. September 2018, 19:37

dadr hat geschrieben:
Mittwoch 19. September 2018, 08:02
Shenanigans hat geschrieben:
Dienstag 18. September 2018, 16:21
Kann jemand mir eine Flaschenbürste empfehlen?
Ich habe diese hier im Einsatz:
https://www.hygi.de/haug-flaschenbuerst ... s-pd-28976

löst sich zwar etwas des Lack vom Stiel mit der Zeit, ist aber ansonsten sehr haltbar und putzt gut.
Danke

Shenanigans
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9024

Beitrag von Shenanigans » Sonntag 23. September 2018, 19:43

Ich will ein kuntstoff Braueimer mit einem metallen Griff übernacht in Bleichmittle einweichen.
Kann ich den Griff auch mit einweichen or könnte er rosten?

Danke!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9025

Beitrag von chaos-black » Sonntag 23. September 2018, 19:59

100prozent hat geschrieben:
Sonntag 23. September 2018, 18:38
Würdest du bei 16 oder 18 Grad vergären. Hefe Nahrung ng nötig?

P.s. Das ist bereits die dritte Flüssighefe innerhalb der letzten Monate die nicht in Gang kommt. Die Hefe liegt bei mir im Kühlschrank in der 0 Grad Zone. Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Lag es an dem heißen Wetter und die Hefe ist auf dem Transportweg zu warm geworden?
Ich würde auch als Ersatzhefe zur Notti tendieren.
Nach 2 Stunden wäre es aber auch schon recht flott dass sie sich aufbläht. Bei Flüssighefe immer auf das Herstellungsdatum achten (angegeben mit m.f.g. + Datum). Im ersten Monat danach gehts noch recht flott, ich glaube man sollte es aber für jeden Monat den es her einen weiteren Tag zum aufblähen einplanen. Spätestens mit Beginn des dritten Monats nach Herstellungsdatum sollte man so oder so einen Starter machen. Wann sit dein Beutel denn hergestellt worden?
Ich bin jetzt kein Mikrobiologe, aber wenn es in der 0 Grad Zone liegt, und dann gelegentlich auch mal etwas unter 0 sein könnte, dann hast du vermutliche die überwältigende Mehrheit deiner Hefezellen getötet. Einfrieren und aufgetaut werden vertragen die meisten Organismen nicht ohne weiteres. Außerdem ist das verlinkte Rezept für 50L (und 2 Packungen Hefe) gebaut. Aus deiner Beschreibung wird nicht ganz klar ob du auch 2 Smack Packs hast, ansonsten ist das nämlich dann sehr grenzwertig wenig. Ich weiß, Flüssighefe ist teuer, aber gerade deswegen lohnt sich ein Starter um so mehr.
Um noch mal auf die Notti zurück zu kommen, die würde ich vlt im mittleren Temperaturspektrum, tatsächlich so 16-19°C verwenden. Wird anders schmecken als mit der Irish Ale, die meiner Meinung nach einen sehr angenehmen, eigenen, malzbetonenden Geschmack hat, aber wahrscheinlich trozdem lecker. Ich empfehle aber für 50L auch schon 2 Packungen zu nehmen. Underpitching wirkt sich auch geschmacklich aus.
Hefenahrung ist nur selten nötig, zum Beispiel wenn das Bier besondere Herausforderungen an die Hefe stellt (Stichwort hohe Stammwürze) oder deine Hefe nicht in erster Führung arbeitet. Aber ich gebe sie trotzdem jedem Sud bei, ist sozusagen eine billige Versicherung dass die Hefe wirklich alles hat was sie braucht.

Beste Grüße,
Alex

//Edit: Übrigens wird dein irish moss vermutlich nur wenig Wirkung haben wenn du es 30 Minuten lang kochst. Das denaturiert. 10-15 Minuten ist da gängiger.
Meine Hobbybrauerei: http://brauerei-flaschenpost.de/ (gerade offline)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9026

Beitrag von 100prozent » Sonntag 23. September 2018, 20:26

Hallo Alex,
Danke für die ausführliche Antwort! Ich habe das Rezept auf 20l umgerechnet. Die Hefe ist vom 26.06.18, also wäre ein Starter sinnvoll gewesen. Nach fünf Stunden tut sich immer noch nichts. Es handelt sich heute um den zweiten Sud, der Erste mit der WY3068. Der Beute hat sich innerhalb von drei Stunden deutlich aufgebläht.
Da der Sud gleich auf Anstellthemperatur ist habe ich die Notti Rehydriert und werde sie gleich dem Sud zugeben. Das Stout braue ich zum zweiten Mal, ich bin gespannt ob es mit der Notti genauso gut wird.
Mit der Notti habe ich nicht die besten Erfahrungen gemacht, habe aber wahrscheinlich immer zu warm vergoren.
Vielen Dank nochmal
Gruß Marcel

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9027

Beitrag von bigfoot47 » Montag 24. September 2018, 08:08

Hallo Brauer,

ich lese grade das Buch Bier brauen von Jan und bin auf Seite 40 angelangt. Vielleicht kann mir jemand von euch weiterhelfen. Kann mir jemand sagen, was damit gemeint ist in der Zeile "Gärkellervergärungsgrad" bei "und später mit Speise, Zucker oder Kräusen karbonisiert"? Ist das ein Schreibfehler oder stehe ich einfach auf dem Schlauch.

Danke im Voraus! :Greets

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9028

Beitrag von 100prozent » Montag 24. September 2018, 13:54

100prozent hat geschrieben:
Sonntag 23. September 2018, 20:26
Nach fünf Stunden tut sich immer noch nichts.
Über Nacht ist die Hefe aktiv geworden, der Beutel ist jetzt deutlich aufgebläht. In den nächsten zwei Wochen komme ich nicht zum Brauen, ist die Hefe noch zu retten oder nur noch für die Mülltonne?
Für welche Biere eignet sich die Hefe neben den Stout besonders gut?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9029

Beitrag von stefan78h » Montag 24. September 2018, 14:10

Wy3068 => Weizenbier Titicum Wormatia mmum


Mein vorletzter WY 3068 Pack hat erst nach 3 Tagen angefangen sich schwach aufzublähen....


Bei mir wurde es eien Ctra Weizen mit der Notti...
Gruß
stefan

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9030

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Montag 24. September 2018, 14:13

stefan78h hat geschrieben:
Montag 24. September 2018, 14:10
Wy3068 => Weizenbier Titicum Wormatia mmum


Mein vorletzter WY 3068 Pack hat erst nach 3 Tagen angefangen sich schwach aufzublähen....


Bei mir wurde es eien Ctra Weizen mit der Notti...
Ich glaube er meint die 1084 :-)
http://www.wyeastlab.com/yeast-strain/irish-ale

Mit der Notti wird dein Bier kein Weizen. Schmecken kann es natürlich trotzdem.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

Interesse an Flüssighefen ... ?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9031

Beitrag von stefan78h » Montag 24. September 2018, 14:35

kein Deutsches Weizen!

Das mit der Notti und mit Citra gestopft war aus der Not geboren.... sonst hätte ich die Würze wegschütten müssen.

50% sind begeistert
49% ist nicht Ihr Fall....

ist definitiv was anderes.... aber ich find es auch nicht schlecht.

PS: 20 von 36L sind schon getrunken.... ohne Zwang..... so übel kanns also nicht sein :redhead
Gruß
stefan

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9032

Beitrag von irrwisch » Dienstag 25. September 2018, 08:58

Ich habe mir Natriumhydroxid in Perlenform gekauft um meine Fässer usw zu reinigen.
Hier liest man immer wieder, dass man eine 3% bis 5%ige Lösung nutzen soll.

Leider find ich als Chemielaie nirgends eine einfache Angabe, was das denn konkret heißt, also wieviel Gramm von den Perlen ich da auf den Liter nehmen soll.
Man muss da ja mit Sicherheit mit der Dichte des Stoffes rechnen oder?
Kann mir da jemand weiterhelfen?

PS: bevor der Hinweis kommt: Laugen/Säurefeste Handschuhe, Atemmaske und Gesichtsschutz sind vorhanden :P

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Brauwolf
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9033

Beitrag von Brauwolf » Dienstag 25. September 2018, 09:31

Gehe einfach nach Gewicht. Nimm 40 Gramm NaOH, gebe sie in einen halben Liter lauwarmes Wasser und fülle dann auf einen Liter auf. Jetzt hast du präzise eine 4%-ige Lösung. Für Reinigungszwecke ist es übrigens unerheblich, ob die Lösung einen Gehalt von 3,874% oder 4,217% hat.

Cheers, Ruthard
Wir haben alle den gleichen Himmel, aber nicht denselben Horizont.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9034

Beitrag von 100prozent » Dienstag 25. September 2018, 18:25

100prozent hat geschrieben:
Montag 24. September 2018, 13:54
100prozent hat geschrieben:
Sonntag 23. September 2018, 20:26
Nach fünf Stunden tut sich immer noch nichts.
Über Nacht ist die Hefe aktiv geworden, der Beutel ist jetzt deutlich aufgebläht. In den nächsten zwei Wochen komme ich nicht zum Brauen, ist die Hefe noch zu retten oder nur noch für die Mülltonne?
Für welche Biere eignet sich die Hefe neben den Stout besonders gut?
Ein paar passende Rezept habe ich gefunden aber hält die Hefe zwei Wochen im Kühlschrank durch?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9035

Beitrag von haefner » Dienstag 25. September 2018, 19:17

100prozent hat geschrieben:
Dienstag 25. September 2018, 18:25
100prozent hat geschrieben:
Montag 24. September 2018, 13:54
100prozent hat geschrieben:
Sonntag 23. September 2018, 20:26
Nach fünf Stunden tut sich immer noch nichts.
Über Nacht ist die Hefe aktiv geworden, der Beutel ist jetzt deutlich aufgebläht. In den nächsten zwei Wochen komme ich nicht zum Brauen, ist die Hefe noch zu retten oder nur noch für die Mülltonne?
Für welche Biere eignet sich die Hefe neben den Stout besonders gut?
Ein paar passende Rezept habe ich gefunden aber hält die Hefe zwei Wochen im Kühlschrank durch?
Alt-Phex hat geschrieben:
Donnerstag 20. September 2018, 11:04
haefner hat geschrieben:
Donnerstag 20. September 2018, 08:55
Hallo,

ich will heute nach dem Abfüllen eine #3638 ernten und weiterführen. Wie lange kann man sowas bei normalen Kühlschranktemperaturen lagern? Sind 14 Tage Zuviel? Evtl. nochmal angären lassen? Steht ja nun auch schon eine Woche ohne Aktivität im Fass.
Innerhalb von 2-3 Wochen kannst du die Hefe einfach so wieder verwenden. Darüber hinaus empfiehlt sich ein Starter. Sauberes Arbeiten vorausgesetzt.
Siehe Antwort von Alt-Phex auf meine Frage :-)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9036

Beitrag von 100prozent » Dienstag 25. September 2018, 19:47

Muss die Hefe aus dem Beutel oder kann sie drin bleiben?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9037

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 25. September 2018, 19:53

Lass sie im Beutel und den Beutel verschlossen. Steriler bekommst du die Hefe nicht gelagert.

Mach auf alle Fälle für den Sud einen Starter, wenn die Hefe vorher schon rumgeschwächelt hat.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

Interesse an Flüssighefen ... ?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9038

Beitrag von 100prozent » Dienstag 25. September 2018, 19:57

Perfekt, so werde ich es machen!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9039

Beitrag von VolT Bräu » Dienstag 25. September 2018, 20:22

Ich habe erst sehr spät gemerkt, dass in unserem Garten ein unbekannter Hopfen wächst (ist groß und verwildert der Garten :redhead ). Jetzt ist es ja schon recht spät für die Ernte... ich würde eigentlich gerne die Gelegenheit nutzen und mal einen Versuch mit dem frischen Hopfen machen. Meint ihr das hat noch Sinn? :Grübel

Anbei Bilder vom frisch gepflückten Hopfen. Ich habe mal aus ein paar Dolden, einem halben Glas Wasser und etwas Zucker einen Tee gemacht ~20 Minuten bei 80 Grad. Ich fand es überraschend herb und bitter (für <80 Grad). Ein fruchtiger Aromahopfen ist es wohl nicht. Für ein Pils o.ä. wäre es m.E. einen Versuch wert.

Ich würde dann am Samstag ernten und direkt brauen. Dolden mit viel braunen Stellen aussortieren? Ich dachte so an 100g VWH auf 20 Liter und 1 Eimer/ 750g Whirlpool (je nachdem, ob ich soviel ernten kann und ob es in den Topf passt... evtl. dann entsprechend weniger). Dosierung aufgrund des unbekannten Hopfens einfach blind nach dem Artikel im Braumagazin.

Irgendwelche Einwände, Tipps, etwas besonderes zu beachten? :Grübel
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9040

Beitrag von FloNRW » Mittwoch 26. September 2018, 09:14

VolT Bräu hat geschrieben:
Dienstag 25. September 2018, 20:22
Ich habe erst sehr spät gemerkt, dass in unserem Garten ein unbekannter Hopfen wächst (ist groß und verwildert der Garten :redhead ). Jetzt ist es ja schon recht spät für die Ernte... ich würde eigentlich gerne die Gelegenheit nutzen und mal einen Versuch mit dem frischen Hopfen machen. Meint ihr das hat noch Sinn? :Grübel

Anbei Bilder vom frisch gepflückten Hopfen. Ich habe mal aus ein paar Dolden, einem halben Glas Wasser und etwas Zucker einen Tee gemacht ~20 Minuten bei 80 Grad. Ich fand es überraschend herb und bitter (für <80 Grad). Ein fruchtiger Aromahopfen ist es wohl nicht. Für ein Pils o.ä. wäre es m.E. einen Versuch wert.

Ich würde dann am Samstag ernten und direkt brauen. Dolden mit viel braunen Stellen aussortieren? Ich dachte so an 100g VWH auf 20 Liter und 1 Eimer/ 750g Whirlpool (je nachdem, ob ich soviel ernten kann und ob es in den Topf passt... evtl. dann entsprechend weniger). Dosierung aufgrund des unbekannten Hopfens einfach blind nach dem Artikel im Braumagazin.

Irgendwelche Einwände, Tipps, etwas besonderes zu beachten? :Grübel
Ich kann dir zum Brau vorgang und Rezept diesen Beitrag empfehlen https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic.php?f=10&t=18746
Gut Sud!
Mit Biersinnlichen Grüßen
Florian :Drink

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9041

Beitrag von VolT Bräu » Mittwoch 26. September 2018, 09:34

FloNRW hat geschrieben:
Mittwoch 26. September 2018, 09:14
Ich kann dir zum Brau vorgang und Rezept diesen Beitrag empfehlen https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic.php?f=10&t=18746
Gut Sud!
Danke! Das ist ja so grob überschlagen doppelter Ausschlag und 4-fache Hopfenmenge von dem was ich geplant habe, also insgesamt doppelte Hopfung. Mal sehen, ob ich so viel Hopfen zusammen bekomme. Das mit dem Wäschenetz klingt nach ner guten Idee.... werde ich mal ins Auge fassen.
Jetzt mal Bier bei die Fische!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9042

Beitrag von Malzknecht » Donnerstag 27. September 2018, 19:47

Moin, ganz kurz:
Ist im Wiki ein Fehler oder habe ich grundsätzlich etwas falsch verstanden? Die Spindel misst doch %mas und nicht %vol. Wie soll das auch gehen?!
Das steht nämlich im Hobbybrauer wiki
Als Messwerte werden der Extraktgehalt und das Volumen der ausgeschlagenen Würze benötigt. Der Extraktgehalt wird mittels Saccharometer (Aräometer,Bierspindel) bei dessen Eichtemperatur in ºP (Grad Plato, entspricht %vol) gemessen
https://hobbybrauer.de/forum/wiki/doku. ... []=sudhaus
Bitte klärt mich auf, falls ich falsch liege :Mad2
danke :thumbup
Viele Grüße,
Tobi

Meine Rezeptbewertungen:
malzknecht.de

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9043

Beitrag von Bieriges » Freitag 28. September 2018, 18:33

Ich erinnere mich daran, dass hier ein Ikea (ich glaube) Lampenschirm als Bürdenhaube umfunktioniert würde...

Kann mir mal jemand den Link bei Ikea zu diesem Lampenschirm posten?

Besten Dank
Zuletzt geändert von Bieriges am Samstag 29. September 2018, 13:21, insgesamt 1-mal geändert.
Cheerio :Drink
Jo

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9044

Beitrag von guenter » Freitag 28. September 2018, 19:47

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#9045

Beitrag von Rumborak » Freitag 28. September 2018, 19:59

Bieriges hat geschrieben:
Freitag 28. September 2018, 18:33
Ich erinnere mich daran, dass hier ein Ikea (ich glaube) Lampenschirm als Bürdenhaube umfunktioniert würde...

Kann mir mal jemand den Link bei Ikea zu diesem Lampenschirm posten?

Besten Dank

Hi,

das ist diese hier

https://www.ebay.de/itm/IKEA-FOTO-Hange ... 3683085503

Und hier siehst du sie im Einsatz: https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 20#p195620

VG

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9046

Beitrag von PabloNop » Samstag 29. September 2018, 10:46

Ich habe hier einen Sud, den ich nach abgeschlossener Gärung noch 2 Wochen mit Cocoa Nibs (200g Nibs auf gut 20 Liter) gestopft habe. Auf der Oberfläche sehe ich jetzt einen schwachen weißen Film (schlecht zu fotografieren). Ich dachte erst es wäre eine Kahmhefe, aber der Film ist sehr gleichmäßig und hat weder Fäden, und nur zwei sehr kleine der typischen weißen Blasen. Kann es sein, daß der Film durch die Nibs kommt? Z.b. irgendein Fett?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9047

Beitrag von mavro » Samstag 29. September 2018, 13:16

Das ist ohne Bild natürlich schwer zu sagen, aber bei mir war das genau so.

Ich vermute ebenfalls Fett.

Würde es ignorieren
Viele Grüße, Andreas

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9048

Beitrag von PabloNop » Samstag 29. September 2018, 15:08

Ich habe es mal abgefüllt. Von unten ein paar Flaschen, dann ein nicht ganz volles KEG und zuletzt nochmal Flaschen. Vorsichtshalber habe ich den Rest dann entsorgt. Der Geschmack ist bisher normal. Ich werde die zuletzt gefüllten Flaschen genauer beobachten.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9049

Beitrag von NiCoSt » Samstag 29. September 2018, 16:15

Als ich mal Vanille zum Stopfen genommen hatte, hatte ich auch soeinen komischen Film oben drauf, den ich auch erst für Kahmhaut hielt. Letztendlich war es aber höchstwahrscheinlich doch das schlecht lösliche Vanilleöl. Kahmhaut sollte nach 1-2 Tagen schon deutlich anders aussehen, soeine Ölschicht eher nicht...
~~~Bier wird's immer!~~~
~~~Der Brauer macht die Würze, die Hefe macht das Bier~~~

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9050

Beitrag von Satorikan » Sonntag 30. September 2018, 03:08

Das erste Weizen mit meiner WLP300 wurde erfolgreich gebraut, danke an alle, die mir hier vor Wochen behilflich waren!

Jetzt stehe ich vor dem naechsten Problem:

Eigentlich war fuer den kommenden Sud ein Stout mit Kakao Nibs aus dem Heimatland meiner Frau geplant. Jetzt habe ich aber schon die gute Hefe und wuerde sie gerne wieder einsetzen: Kann ein dunkles Weizen mit dezentem Einsatz der Nibs was werden? Ich denke, wenn man mehr Richtung Banane geht, koennte es harmonieren. Hat jemand schon etwas derartiges probiert? Einfach machen?

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