Kurze Frage, kurze Antwort

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9051

Beitrag von nrtn » Freitag 19. Oktober 2018, 14:22

Ich plane gerade mir ein kleines Cryokügelchen Hefelager zu bauen und frage mich wie das mit der Temperatursensibilität aussieht - haben diejenigen von Euch die auf Cryokugeln lagern eine USV? Oder ist das alles unter der Annahme dass man die Tür brav zulässt kein Problem?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9052

Beitrag von nrtn » Freitag 19. Oktober 2018, 14:37

beryll hat geschrieben:
Freitag 19. Oktober 2018, 14:31
Eine USV? Sorry ich muss echt schmunzeln :-)
Ein klares NEIN, sowas hab ich nicht! Die Röhrchen liegen in der Tiefkühltruhe und oben drauf ist eine Ladung Crushed Ice gepackt. Selbst das ist schon paranoid, die TK wird 1-2 Mal im Monat geöffnet, weil man was reinlegen oder rausholen möchte, das war es dann auch schon.
Das freut mich - wäre nämlich ein erwähnenswerter Kostenpunkt. Ein Arbeitskollege hier in Bonn hatte letztens ein paar Stunden Stromausfall und durfte einen Haufen Nahrung wegschmeißen - wäre schade wenn die mühsam gesammelte Hefe den Bach runtergeht. An crushed ice (wenn auch im Notfall von der Tanke) hab ich garnicht gedacht.
Etwas anders schaut es aus, wenn Du eine Perle entnehmen möchtest! Die Röhrchen bzw. deren Inhalt taut in der Hand nämlich rasend schnell auf und dann ist die Geschichte dahin.
Guter Punkt - hab mir so Röhrchenfächer mitbestellt deren Loch so gebaut ist dass man die einhändig aufmachen kann.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9053

Beitrag von Alt-Phex » Freitag 19. Oktober 2018, 14:38

VolT Bräu hat geschrieben:
Freitag 19. Oktober 2018, 08:46
Ich habe gestern das Starterwürze Rezept von MMuM "gebraut". Der Läutervorgang durch ein Sieb ist ja nicht so richtig optimal für
...
Ist das zum Hefe anstellen egal / erwünscht oder sollte man den Trub doch besser abscheiden?
Durch den Monofilter giessen ist natürlich eine Option. Wenn man das in der Spüle in kaltem Wasser abkühlt setzt sich der meiste Trub schon am Topfboden ab. Den giesst man natürlich nicht mit in den Erlenmeierkolben (oder was auch immer) und verwirft die paar Milliliter. Das muss auch nicht 100%ig klar werden, bißchen Trub ist auch gut für die Hefe. Darf halt nicht zuviel sein.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9054

Beitrag von VolT Bräu » Freitag 19. Oktober 2018, 18:24

Alt-Phex hat geschrieben:
Freitag 19. Oktober 2018, 14:38
Das muss auch nicht 100%ig klar werden, bißchen Trub ist auch gut für die Hefe. Darf halt nicht zuviel sein.
Okay, danke!
Weil ich nicht alles sofort nutzen wollte, habe ich halt möglichst heiß in Flaschen abgefüllt, aber dann werde ich einfach beim ausgießen der Flasche versuchen das Gröbste drin zu lassen.
Jetzt mal Bier bei die Fische!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9055

Beitrag von Benne » Sonntag 21. Oktober 2018, 21:14

Hallo ihr Lieben,

wie lange ist eigentlich die Haltbarkeit von angemischten Starsan?

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#9056

Beitrag von Brauwolf » Sonntag 21. Oktober 2018, 21:34

Benne hat geschrieben:
Sonntag 21. Oktober 2018, 21:14
Hallo ihr Lieben,

wie lange ist eigentlich die Haltbarkeit von angemischten Starsan?
ewig, solange es sauer genug bleibt.

Cheers, Ruthard
Wir haben alle den gleichen Himmel, aber nicht denselben Horizont.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9057

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Sonntag 21. Oktober 2018, 21:36

Solange der pH Wet niedrig genug ist. Kann man im Techsheet nachlesen. Ich meine 3,5 oder 4,5 war die Grenze.

PS: Brauwolf war bei der Antwortgeschwindigkeit im Vorteil. Bin nur auf Handy....
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9058

Beitrag von Benne » Sonntag 21. Oktober 2018, 22:25

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Sonntag 21. Oktober 2018, 21:36
Solange der pH Wet niedrig genug ist. Kann man im Techsheet nachlesen. Ich meine 3,5 oder 4,5 war die Grenze.

PS: Brauwolf war bei der Antwortgeschwindigkeit im Vorteil. Bin nur auf Handy....
Danke für die fixe Antwort. Ich habe noch einen 17l Gäreimer rumstehen welcher nicht benutzt wird. Meine Idee war es darin dauerhaft 10l Starsan parat zu haben. Um die Sprühflasche aufzufüllen und für den normalen gebrauch.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9059

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Sonntag 21. Oktober 2018, 23:11

Benne hat geschrieben:
Sonntag 21. Oktober 2018, 22:25
DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Sonntag 21. Oktober 2018, 21:36
Solange der pH Wet niedrig genug ist. Kann man im Techsheet nachlesen. Ich meine 3,5 oder 4,5 war die Grenze.

PS: Brauwolf war bei der Antwortgeschwindigkeit im Vorteil. Bin nur auf Handy....
Danke für die fixe Antwort. Ich habe noch einen 17l Gäreimer rumstehen welcher nicht benutzt wird. Meine Idee war es darin dauerhaft 10l Starsan parat zu haben. Um die Sprühflasche aufzufüllen und für den normalen gebrauch.
Der 10 Liter Eimer nimmt doch nur Platz weg. Misch die Sprühflasche, wenn sie leer ist, doch einfach frisch an. Das Konzentrat ist klein, der Eimer nicht.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9060

Beitrag von Shenanigans » Montag 22. Oktober 2018, 00:47

wo kann man Oak Cubes in Deutschland bestellen?
Ich finde nur Chips oder Spirals.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9061

Beitrag von Tozzi » Montag 22. Oktober 2018, 01:27

Alles gesagt. Ich habe immer ein Keg voll davon herumstehen. Das erschlägt gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe.
Ganz wichtig ist, dass das Wasser nicht zu hart ist. RO Wasser ist optimal. Dann fällt das enthaltene Tensid nicht so aus, und die Phosphorsäure kann ohne Antagonisten zur Tat schreiten. Verderblich ist da gar nichts, das hält Monate bis Jahre problemlos. Der pH sollte möglichst unter 3.0 bleiben. Über 3,5 wird das Desinfektionsmittel dann langsam zum Nahrungssubstrat...
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9062

Beitrag von JackFrost » Montag 22. Oktober 2018, 09:07

StefanK hat geschrieben:
Dienstag 16. Oktober 2018, 08:13
Moin moin,

am Wochenende will ich meinen zweiten Einkocher-Sud brauen. D.h. auch zum zweiten Mal aktive Kühlung der Würze mit Kühlschlange, Eiswasser und Umwälzpumpe. Da ging mit eben die Frage durch den Kopf, ob es wohl sinnvoller ist, das Kühlwasser langsam durch die Kühlschlange zu pumpen oder schnell. Wie wird die Hitze am besten abgeführt?

Viele Grüße
Stefan
Kannst dir ja mal eine Näherung ausrechnen lassen https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 68#p284318

Gruß JackFrost
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9063

Beitrag von StefanK » Montag 22. Oktober 2018, 09:15

VolT Bräu hat geschrieben:
Donnerstag 18. Oktober 2018, 13:37
Hallo Stefan,

Ich verweise noch einmal auf meine Antwort weiter oben. Direkt ab 100 Grad Eiswasser einzusetzen ist eine große Energieverschwendung.
Um nicht zu viel umbasteln zu müssen, empfehle ich Dir:
Erstmal nur normales Leitungswasser zum kühlen im Kreis pumpen. Wenn das zu warm ist, noch ein Mal mit frischem Leitungswasser austauschen. Erst beim dritten Mal dann Eis (ggf. mit Salz) zugeben.
So reduziert sich der Eis Verbrauch erheblich bzw du kommst deutlich tiefer mit der Temperatur und der Wasserverbrauch ist auch nicht sooo groß.
100-0=100 (sehr gute Kühlleistung)
100-20=80 (immernoch sehr gute Kühlleistung)
Später ist dein Kühlwasser aber schon wärmer, also zB
30-15=15
30-0=30 => erfundene Beispiel Werte, aber da siehst du, dass es so besser funktioniert

Viele Grüße
Volker
Hallo Volker,

tut mir leid, Dein erster Beitrag ist mir irgendwie durchgegangen.

Letztlich habe ich es so gemacht, wie Du vorgeschlagen hast. Zunächst Leitungswasser mit langsamer Geschwindigkeit. Das kam sehr heiß aus der Kühlschlange und so etwa 20 Liter hab' ich verworfen. Beim nächsten mal hebe ich das zum Spülen auf, aber am Sonntag gingen mir die Behälter aus... Jedenfalls habe ich danach das Eis zugegeben und auf Umwälzen umgestellt. Auf < 20 °C zu kommen, war noch immer ein Geduldsspiel, aber letztlich hat's ganz gut geklappt. Es war hinterher sogar noch Eis im Kühlwasser vorhanden...

@JackFrost:
Danke für den Hinweis auf den anderen Threat. Ich werde mal überlegen, wie ich bei meiner Kühlspirale Abstandshalter nachrüsten kann...

Viele Grüße
Stefan
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9064

Beitrag von Benne » Montag 22. Oktober 2018, 18:39

Greift Starsan eigentlich Edelstahl an? Ich denke da an meine Küchenarmatur...
Und ist es wirklich nicht notwendig nach Starsan nachzuspülen? Ich habe gerade Flaschen mit Starsan gereinigt und irgendwie sträubt mein Kopf sich gegen den Gedanken da so Bier drin einzufüllen. Alleine wegen dem Schaum :D

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9065

Beitrag von Sura » Montag 22. Oktober 2018, 18:58

Dem passiert nichts. Und zum Schaum in den Flaschen wurde schon einiges geschrieben.... kurze Stichwörter: Glaubensfrage, homöopathische Dosen, eigenes Gewissen/Empfinden. Starsan in der Suche sollte aber einige Diskussionen zu Tage bringen.
"Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem."
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9066

Beitrag von applican » Montag 22. Oktober 2018, 19:16

Benne hat geschrieben:
Montag 22. Oktober 2018, 18:39
Greift Starsan eigentlich Edelstahl an? Ich denke da an meine Küchenarmatur...
Und ist es wirklich nicht notwendig nach Starsan nachzuspülen? Ich habe gerade Flaschen mit Starsan gereinigt und irgendwie sträubt mein Kopf sich gegen den Gedanken da so Bier drin einzufüllen. Alleine wegen dem Schaum :D
Naja, die Amerikaner brauen anscheinend beinahe mit Starsan statt Wasser. Scheint kein Problem zu sein. ("Don't fear the foam")
Ich habe auch schon aus einem Keg nur das StarSan rausgedrückt ohne nachspülen (da war sicherlich auch noch Schaum drin) um keinen Lufteintrag zu haben -> Geschmacklich absolut kein Problem oder auch nur irgendwas aussergewöhnliches gemerkt.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9067

Beitrag von irrwisch » Montag 22. Oktober 2018, 21:03

StarSan ist nicht schädlich für Edelstahl, im Gegensatz sogar. Durch die Phosphorsäure in StarSan kann man es zum passivieren des Edelstahls nehmen.
Pure Phosphorsäure nimmt man ja auch als Rostumwandler.

Zum nachspülen: Der Hersteller sagt, solange man sich an die Dosierung hält muss man nicht nachspülen und wenn man überdosiert muss man nachspülen!
Die normale Dosis ist 7,35 ml auf 5l Wasser

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9068

Beitrag von Benne » Montag 22. Oktober 2018, 22:02

Danke für die schnellen Infos :)
Ein Frage habe ich heute Abend noch. Vorhin habe ich meinen dritten Sud abgefüllt. Im Gäreimer waren vor der Hefegabe sehr genau 20 Liter.
Ich konnte jetzt 15 Liter in Flaschen abfüllen. Ist es normal das man so viel Verlust hat?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9069

Beitrag von Shenanigans » Montag 22. Oktober 2018, 22:09

beryll hat geschrieben:
Freitag 12. Oktober 2018, 22:14
Shenanigans hat geschrieben:
Freitag 12. Oktober 2018, 21:34
Tozzi hat geschrieben:
Donnerstag 11. Oktober 2018, 21:29
Meine Flaschen habe ich auch von Candirect, würde aber inzwischen keine Eigentumsflaschen mehr empfehlen wollen.
Die zu füllen kostet ein Vermögen (zumindest hier in München).
Lieber eine Tauschflasche von Hornbach nehmen. Das kommt insgesamt deutlich günstiger und Du sparst Dir den TÜV.
Danke für den Tip mit der Tauschflasche. :thumbup
Ich muss mir nur etwas schlauer mit dem Bier/CO2-lines machen.

Edit:
Bei Obi
10Kg CO2 füllung 19.99
2kg 12.99
https://www.obi.de/gas/co2-kohlendioxid ... /p/7451289

Macht sinn eine 10kg flasche zu besorgen.
Ich mag da ja ein wenig paranoid zu sein, aber schau, dass da wenigstens noch der Zusatz E290 draufsteht. Was anderes ging bei uns nie über den Tresen...

VG Peter
Ich habe Heute den Getränkemarkt um die Ecke angerufen.
Die haben 10kg Tauschflashen für 30 euro plus 50 euro Pfand.
Ich finde das nicht schlecht.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9070

Beitrag von afri » Montag 22. Oktober 2018, 23:04

Benne hat geschrieben:
Montag 22. Oktober 2018, 22:02
Vorhin habe ich meinen dritten Sud abgefüllt. Im Gäreimer waren vor der Hefegabe sehr genau 20 Liter.
Ich konnte jetzt 15 Liter in Flaschen abfüllen. Ist es normal das man so viel Verlust hat?
Nein. Von 30l Jungbier fülle ich mindestens 29 in Flaschen. Das ist ein Dreissigstel Verlust. Du hast ein Viertel Verlust, das ist ein bisschen viel.
Achim
Bier ist ein Stück Lebenskraft!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9071

Beitrag von hyper472 » Montag 22. Oktober 2018, 23:21

Ich schließe mich Achim an. Was war denn mit den letzten 5 l? War das alles schon Hefe-Brei?
Viele Grüße, Henning
"Das Bier aber macht das Fleisch des Menschen fett und gibt seinem Antlitz eine schöne Farbe durch die Kraft und den guten Saft des Getreides."
Hildegard von Bingen (1098-1179)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9072

Beitrag von Benne » Dienstag 23. Oktober 2018, 06:44

Das Gärfass habe ich am Ende ziemlich schräg gehalten, es war nur noch Hefe im Fass. Wenn ich die Verluste aus der Tropfschale, dem Silikon Schlauch und dem Abfüllröhrchen großzügig dazu nehme habe ich vielleicht 0,5l weggekippt. Der letzte Sud hatte 8l im Gärfass und 6l in Flaschen, also das gleiche Spiel...

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9073

Beitrag von Sura » Dienstag 23. Oktober 2018, 07:02

Ehrlich gesagt fällt es mir schwer zu glauben, das du mehr als einen halben Liter Hefeschmodder in deinen 20l gehabt haben könntest. Das ist nicht nur "nicht normal", das ist auch "nicht möglich".
"Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem."
(Karl Valentin)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9074

Beitrag von Johnny H » Dienstag 23. Oktober 2018, 07:08

Wie wurden denn besagte 20l im Gäreimer ermittelt? Eventuell ist ja die Skala falsch?

Ergeben denn die 20l einen Sinn, ausgehend vom Rezept? Ansonsten kann man ja auch mal den Gäreimer auslitern.
Jubel erscholl, als sich die Trinker von dem schneidigen, köstlichen, bei dem früher in Pilsen erzeugten nie wahrgenommenen Geschmack überzeugten. Die Geburt des Pilsner Bieres!
(E. Jalowetz, Pilsner Bier im Lichte von Praxis und Wissenschaft, 1930)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9075

Beitrag von Elia » Dienstag 23. Oktober 2018, 08:33

Morgen,
ich habe Hopfen "Unique" und "Medusa" gekauft (je 500g).
Die Beschreibung vom Unique ist relativ kurz: frisch,grün

Kennt jemand diese Hopfen? Hat jemand schon irgendwie benutzt?

Ich brauch Inspiration :Grübel

Grüsse Elia :Drink

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9076

Beitrag von DerDallmann » Dienstag 23. Oktober 2018, 11:11

Unique ist eine Mischung aus allen Versuchshopfen von Barth-Haas, soweit ich weiß.
Habe davon mal 500 gr. im Angebot gekauft. War gar nicht schlecht, wenn ich mich recht erinnere.
Grün, zitrus.
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

Hobbybrauer Stammtisch Postleitzahl 21255 und Umgebung, bei Interesse PN
BIAB-Brauer und Hefe-Aufstreuer
Mein anderes Hobby: www.wildfarmers.de, www.dc-bats.de

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9077

Beitrag von FloNRW » Dienstag 23. Oktober 2018, 12:47

Hi zusammen,
ich habe mir gerade mal die Aromen von dem neuen amerikanischen "Super-Cascade"- Lemondrop angesehen:
Ernte: 2016
Herkunft: USA
Aromen: Brombeere, Grapefruit, grasig, kräuterartig, Lakritz, Menthol, Minze, Orange, Pfeffer, Pinie/Kiefer, Tabak, Zitrone, Zitrusfrüchte
Alphasäuregehalt:5,3%
besonders geeignet für:
Amerikanisches Black IPA, Amerikanisches helles und bernsteinfarbenes Ale, Amerikanisches India Pale Ale (IPA)
Kann mir jemand ein Rezept empfehlen auf MMuM oder Müggelland? Bei dem der Hopfen sein ganzes können zeigen kann?! :thumbsup
Danke
Mit Biersinnlichen Grüßen
Florian :Drink

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9078

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 23. Oktober 2018, 12:54

FloNRW hat geschrieben:
Dienstag 23. Oktober 2018, 12:47
Hi zusammen,
ich habe mir gerade mal die Aromen von dem neuen amerikanischen "Super-Cascade"- Lemondrop angesehen:
Ernte: 2016
Herkunft: USA
Aromen: Brombeere, Grapefruit, grasig, kräuterartig, Lakritz, Menthol, Minze, Orange, Pfeffer, Pinie/Kiefer, Tabak, Zitrone, Zitrusfrüchte
Alphasäuregehalt:5,3%
besonders geeignet für:
Amerikanisches Black IPA, Amerikanisches helles und bernsteinfarbenes Ale, Amerikanisches India Pale Ale (IPA)
Kann mir jemand ein Rezept empfehlen auf MMuM oder Müggelland? Bei dem der Hopfen sein ganzes können zeigen kann?! :thumbsup
Danke
Zum Austesten drängt sich ein einfaches Single-Hop Pale Ale förmlich auf.
Hier ein Simcoe Single-Hop. Den Hopfen einfach durch Lemondrop ersetzen und fertig. Das Rezept ist zwar nicht wirklich ein Single-Hop, passt aber schon :Wink. Als Bitterhopfen kannst du auch Herkules nehmen - jedoch 90 Minuten kochen anstatt VWH. Oder gleich den Lemondrop in die VWH und den Bitterhopfen weglassen.
https://www.maischemalzundmehr.de/index ... tte=rezept
Zuletzt geändert von DerDerDasBierBraut am Dienstag 23. Oktober 2018, 12:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9079

Beitrag von FloNRW » Dienstag 23. Oktober 2018, 12:56

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Dienstag 23. Oktober 2018, 12:54
FloNRW hat geschrieben:
Dienstag 23. Oktober 2018, 12:47
Hi zusammen,
ich habe mir gerade mal die Aromen von dem neuen amerikanischen "Super-Cascade"- Lemondrop angesehen:
Ernte: 2016
Herkunft: USA
Aromen: Brombeere, Grapefruit, grasig, kräuterartig, Lakritz, Menthol, Minze, Orange, Pfeffer, Pinie/Kiefer, Tabak, Zitrone, Zitrusfrüchte
Alphasäuregehalt:5,3%
besonders geeignet für:
Amerikanisches Black IPA, Amerikanisches helles und bernsteinfarbenes Ale, Amerikanisches India Pale Ale (IPA)
Kann mir jemand ein Rezept empfehlen auf MMuM oder Müggelland? Bei dem der Hopfen sein ganzes können zeigen kann?! :thumbsup
Danke
Zum Austesten drängt sich ein einfaches Single-Hop Pale Ale förmlich auf.
Hier ein Simcoe Single-Hop. Den Hopfen einfach durch Lemondrop ersetzen und fertig :Wink
https://www.maischemalzundmehr.de/index ... tte=rezept
Jau das ist ne gute Idee :thumbup hätte ich auch selbst drauf kommen können :Ahh
Besten dank für die flotte Antwort und Gut Sud weiterhin !
Mit Biersinnlichen Grüßen
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9080

Beitrag von dadr » Dienstag 23. Oktober 2018, 13:03

Erwarte nur nicht zuviel von diesem "Super-Cascade".
Ich finde den weder Super, noch Cascade.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9081

Beitrag von FloNRW » Dienstag 23. Oktober 2018, 13:13

Ich könnte mir vorstellen das die Preis/Leistung schon in ordnung ist.
https://www.hopfen-der-welt.de/restposten/
Lemondrop, Pellets Typ 90, 250 gr., vakuumiert, 5,3 % Alpha, Ernte 2016 12,00 €
Mit Biersinnlichen Grüßen
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9082

Beitrag von chaos-black » Dienstag 23. Oktober 2018, 13:29

Ich brau gern ein Standard-IPA Rezept für Single Hops.

Eckdaten:
16°P, 60-70IBU

92% Pale Malt
8% Carahell

Kombirast 67°C 60min

Eine Hopfengabe bei 60min, bei 10, bei 5, in den Whirlpool und dann nach der Gärung noch mal 3-6g/L für 5 Tage stopfen. Je später die Gaben, desto mehr Hopfen. Vergären mit US-05

Viel Spaß!

Edit: Bei dem Alphagehalt solltest du noch über nen Bitterhopfen nachdenken
Meine Hobbybrauerei: http://brauerei-flaschenpost.de/ (gerade offline)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9083

Beitrag von FloNRW » Dienstag 23. Oktober 2018, 14:08

Danke chaos-black für den Tipp!! Ich könnte mir vorstellen, dass eine geringe Menge Haferflocken bei deinem Standard IPA Rezept noch gut passen könnte. Da ich aktuell noch kein Brauwasser aufbereite und oft reichlich Bitterkeit im Bier habe (Nicht negativ gemeint) würde ich eher 60 als 70 IBU anpeilen.
Mit Biersinnlichen Grüßen
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dadr
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9084

Beitrag von dadr » Dienstag 23. Oktober 2018, 15:04

FloNRW hat geschrieben:
Dienstag 23. Oktober 2018, 13:13
Ich könnte mir vorstellen das die Preis/Leistung schon in ordnung ist.
Ja klar, probier's ruhig aus.
Über Geschmack lässt sich ohnehin nicht streiten.
Aber erwarte eben nicht zuviel. Ich hab auch noch ein Singlehop Lemondrop da.
Ich finde eben die Bezeichnung "Super-Cascade" und das Aromaprofil reichlich übertrieben.
Wenn's um den Preis geht, dann kannst du dir auch mal den Callista oder nen deutschen Cascade überlegen.
Find ich beide besser.
Aber, Versuch macht kluch :Wink
:Drink

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9085

Beitrag von Benne » Dienstag 23. Oktober 2018, 15:22

Johnny H hat geschrieben:
Dienstag 23. Oktober 2018, 07:08
Wie wurden denn besagte 20l im Gäreimer ermittelt? Eventuell ist ja die Skala falsch?

Ergeben denn die 20l einen Sinn, ausgehend vom Rezept? Ansonsten kann man ja auch mal den Gäreimer auslitern.
Ich habe den Gäreimer selber ausgelitert. Ich habe mit einem 2l Messbecher gefüllt und so alle zwei Liter mit Edding beschriftet. Ich habe nach dem Würzekochen den Gäreimer auf 20l aufgefüllt und bin so auch ziemlich gut auf meinen Wunschwert an Plato gekommen.
Ich werde nochmal neu auslitern, ich kann mir das auch nicht erklären.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9086

Beitrag von Johnny H » Dienstag 23. Oktober 2018, 15:36

Benne hat geschrieben:
Dienstag 23. Oktober 2018, 15:22
Ich habe den Gäreimer selber ausgelitert. Ich habe mit einem 2l Messbecher gefüllt und so alle zwei Liter mit Edding beschriftet. Ich habe nach dem Würzekochen den Gäreimer auf 20l aufgefüllt und bin so auch ziemlich gut auf meinen Wunschwert an Plato gekommen.
Ich werde nochmal neu auslitern, ich kann mir das auch nicht erklären.
Dann vielleicht den 2l-Messbecher gleich mitprüfen (Waage). Ich habe da bei meinen eigenen Küchenbechern schon beträchtliche Abweichungen festgestellt, allerdings nicht gleich 25%!

Edit:
Mal ganz davon abgesehen: das muss doch einigermaßen offensichtlich sein, ob du nach Abfüllen Deiner 15l in Flaschen noch irgendwo 5l an Volumen bzw. sonstiger Masse hattest. Wenn sich im Gäreimer nur noch die üblichen etwa 0,5l an Hefeschmodder etc. befinden und auch sonst nichts oder fast nichts verschüttet wurde, dann kann es ja eigentlich nur an Deiner Skalierung liegen. Das kann sich ja nicht alles in Luft auflösen.
Zuletzt geändert von Johnny H am Dienstag 23. Oktober 2018, 15:45, insgesamt 1-mal geändert.
Jubel erscholl, als sich die Trinker von dem schneidigen, köstlichen, bei dem früher in Pilsen erzeugten nie wahrgenommenen Geschmack überzeugten. Die Geburt des Pilsner Bieres!
(E. Jalowetz, Pilsner Bier im Lichte von Praxis und Wissenschaft, 1930)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9087

Beitrag von flensdorfer » Dienstag 23. Oktober 2018, 15:38

Benne hat geschrieben:
Dienstag 23. Oktober 2018, 15:22
Johnny H hat geschrieben:
Dienstag 23. Oktober 2018, 07:08
Wie wurden denn besagte 20l im Gäreimer ermittelt? Eventuell ist ja die Skala falsch?

Ergeben denn die 20l einen Sinn, ausgehend vom Rezept? Ansonsten kann man ja auch mal den Gäreimer auslitern.
Ich habe den Gäreimer selber ausgelitert. Ich habe mit einem 2l Messbecher gefüllt und so alle zwei Liter mit Edding beschriftet. Ich habe nach dem Würzekochen den Gäreimer auf 20l aufgefüllt und bin so auch ziemlich gut auf meinen Wunschwert an Plato gekommen.
Ich werde nochmal neu auslitern, ich kann mir das auch nicht erklären.
Hab den gleichen Eimer und auf genau die gleiche Art auch ausgelitert (mit Gastro-Meßbecher 3l). Am Montag hatte ich ein Weizen abgefüllt, hatte gut 24l im Eimer und musste lediglich nicht ganz 2l entsorgen: 1,5l Jungbierrest mit zu viel aufgewirbelter Hefe und gut 0,5l Erntehefe.

Viel mehr als 2l sind bei meinen gut 20 Suden noch nie übrig geblieben. Wenn Du 5l entsorgen musst, läuft da was schief.
Gruß, Arne

Anfänger in der 20l-Klasse

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9088

Beitrag von Benne » Dienstag 23. Oktober 2018, 16:02

flensdorfer hat geschrieben:
Dienstag 23. Oktober 2018, 15:38
Benne hat geschrieben:
Dienstag 23. Oktober 2018, 15:22
Johnny H hat geschrieben:
Dienstag 23. Oktober 2018, 07:08
Wie wurden denn besagte 20l im Gäreimer ermittelt? Eventuell ist ja die Skala falsch?

Ergeben denn die 20l einen Sinn, ausgehend vom Rezept? Ansonsten kann man ja auch mal den Gäreimer auslitern.
Ich habe den Gäreimer selber ausgelitert. Ich habe mit einem 2l Messbecher gefüllt und so alle zwei Liter mit Edding beschriftet. Ich habe nach dem Würzekochen den Gäreimer auf 20l aufgefüllt und bin so auch ziemlich gut auf meinen Wunschwert an Plato gekommen.
Ich werde nochmal neu auslitern, ich kann mir das auch nicht erklären.
Hab den gleichen Eimer und auf genau die gleiche Art auch ausgelitert (mit Gastro-Meßbecher 3l). Am Montag hatte ich ein Weizen abgefüllt, hatte gut 24l im Eimer und musste lediglich nicht ganz 2l entsorgen: 1,5l Jungbierrest mit zu viel aufgewirbelter Hefe und gut 0,5l Erntehefe.

Viel mehr als 2l sind bei meinen gut 20 Suden noch nie übrig geblieben. Wenn Du 5l entsorgen musst, läuft da was schief.
Ich habe den Messbecher gerade gewogen. Bei 3l sagt die Waage mir 2800g...also kommen so schon hochgerechnet auf 20l ca. 1,5l Verlust zustande. Denke das addiert mit Ablesefehler wird das Problem sein.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9089

Beitrag von 100prozent » Dienstag 23. Oktober 2018, 20:04

Hallo,
hat jemand einen Tipp für mich wie ich das richtige Ergebnis ablesen kann? Oder wie ich die Probe aus dem Gärfass entnehmen muss um etwas brauchbares ablesen zu können? Oder muss es ein 400 Euro Easy Dense werden?

Gruß
Marcel
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9090

Beitrag von SchlatzPopatz » Dienstag 23. Oktober 2018, 20:13

Dreh das Refraktometer mal um 180 Grad. Klappe musst du natürlich dabei festhalten
Gruß aus Dresden
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Markus

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9091

Beitrag von t-u-f » Dienstag 23. Oktober 2018, 20:18

Aus dem Gärfass nehme ich immer eine Probe mit sterilen Einweg-Pipetten:
https://www.ebay.de/itm/100PCS-0-2-3-5M ... :rk:1:pf:1
(Link nur als Beispiel)
Drehe das Refraktometer mal auf den Kopf und warte 5min - dann sollte man ein besseres ablesbares Ergebnis haben.

Gruß T-u-F
Klopf Klopf
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9092

Beitrag von 100prozent » Dienstag 23. Oktober 2018, 20:33

Danke für die Antworten! Ich habe noch mal eine neue, etwas größere Probe entnommen und dabei die Pipette etwas weiter ins Bier eingeführt. Jetzt war es super ablesbar.
Gruß Marcel

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9093

Beitrag von TimW » Dienstag 23. Oktober 2018, 21:58

t-u-f hat geschrieben:
Dienstag 23. Oktober 2018, 20:18
Aus dem Gärfass nehme ich immer eine Probe mit sterilen Einweg-Pipetten:
https://www.ebay.de/itm/100PCS-0-2-3-5M ... :rk:1:pf:1
(Link nur als Beispiel)
Drehe das Refraktometer mal auf den Kopf und warte 5min - dann sollte man ein besseres ablesbares Ergebnis haben.

Gruß T-u-F
Wenn man Plastikmüll vermeiden möchte: Edelstahl-Trinkhalme gehen auch.

Beim Refraktometer ist es wichtig, dass die Probe luftlos (Motivation egal) den Raum zwischen Glasplatte und Deckel einnimmt. Sonst bricht das Licht nämlich teils durch Luft und teils durch Probe, das löst dann die unscharfe Kante beim Ablesen aus.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9094

Beitrag von gaelen » Mittwoch 24. Oktober 2018, 07:50

Guten Morgen zusammen.

ich möchte mich in diesem Winter an einen "Eisbock" wagen.
Meine Frage ist nun: Nach dem Einfrieren und ggf. Auftauen ist die Hefe doch dann tot, oder? Ich habe bisher immer nur mit einer Nachgärung in der Flasche gearbeitet.
->Wie bekomme ich nun das CO2 in die Flasche (und das Bier) ohne eine (wie auch immer geartete) Anlage zu besorgen? Gibt es sowas wie den "Soda-Stream (oä)" auf für Bügelflaschen?

vg,alex

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9095

Beitrag von Uwe12 » Mittwoch 24. Oktober 2018, 08:26

Durch das (teilweise) Ausfrieren des Wassers wirst Du die Hefe kaum "abtöten" können.
Allerdings konzentrierst Du Restextrakt und natürlich den Alkoholgehalt.
So wird eine Nachgärung sicher nicht mehr (vernünftig) funktionieren.

Ohne geeignete Ausrüstung zu einer Zwangscarbonisierung/Spundung stelle ich mir das schwierig vor.
Ich habe früher mal ein Eisbock-Experiment durch Umdrücken/Zapfen aus einem angefrorenen NC-Behälter gemacht.
Zu meiner Überraschung (rechnete mit dem Gegenteil) schien der "Bierextrakt" massiv übercarbonisiert.

...ob das mit dem Abspunden damals geklappt hat, weiß ich leider nicht mehr. <hüstel!> :redhead

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9096

Beitrag von coyote77 » Mittwoch 24. Oktober 2018, 10:07

Man kann auch einfach Zucker und eine alkoholtolerante Hefe zur Nachgärung zufügen.
Grüße, Andreas :Drink

Zum Biere drängt, am Biere hängt doch alles.
(Frei nach J. W. von Goethe)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9097

Beitrag von gaelen » Mittwoch 24. Oktober 2018, 10:24

.... Oder eine "Speise" (zu Beginn der HG) vorher abfüllen und dann wieder dazugeben...
Wäre das ein möglicher Weg?

Manche Ideen kommen einem erst, wenn andere mit Ideen um sich "werfen"....

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9098

Beitrag von Uwe12 » Mittwoch 24. Oktober 2018, 14:54

Ich weiß nicht, ob "alkoholtolerante Nachgärhefen", wie Lallemand CBC-1 oder Fermentis F-2 das packen.
Es ist ziemlicher Streß für die Hefe in einem schon dichtemäßig (Restextrakt) aufkonzentrierten und deutlich alkoholhaltigen Medium die Tätigkeit vernünftig aufzunehmen.
Beim Fruchtweinkeller gab es bei Gärstockung den Tip, einen Starter auf etwa den Alkoholgehalt der gestockten Gärung herzuführen
und damit dann frische Hefe einzubringen. Also nicht einfach ein Beutelchen Trockenhefe draufstreuseln. :Wink

Andere Beobachtung: ich hatte mal einen Bierlikörwein gemacht.
Mit der beim Fruchtweinkeller beschriebenen Aufzuckerungsmethode.
Das zog sich ewigst hin und irgendwann hab ich es drangegeben mit Zucker abgeschmeckt und abgefüllt.
Das stand dann so etwa 1/2 Jahr warm herum ohne eine Reaktion zu zeigen, um dann plötzlich doch leicht zu moussieren!
Richtig viel Druck hat diese Minigärung eigentlich nicht produziert, trotzdem zeigte es, daß die Hefen auch in Bereichen von 16+% Alkohol noch Tätigkeit zeigen können.

Bei manchen Alkoholbomben-Bieren arbeiten die Brauereien wohl mit heftigem Aufkräusen frisch hergeführter Hefe um den Restextrakt weiter abzubauen. Das wird m.W. auch mehrfach gemacht, da die frisch zugegebene Hefe natürlich alsbald wieder hinüber ist.

Aber: probiere es mit ein paar wenigen Flaschen mal aus! :Smile
In einem Eisbock wird man eine "rülpsige" Weißbiercarbonisierung sowieso nicht wollen.
Und bei so hohen Alkoholgehalten hält die "Blume" erfahrungsgemäß auch nicht so besonders.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9099

Beitrag von irrwisch » Mittwoch 24. Oktober 2018, 18:52

Ich hab mir jetzt zum Würzebelüften auch mal so eine Durchlüfterpumpe gekauft, und noch dazu einen Sterilfilter.
Allerdings finde ich, dass diese Sterilfilter ziemlich viel vom Luftdurchsatz dieser Pumpen wegnehmen. So richtig intensiv sprudelt der Stein dann nicht mehr.
Habe folgenden Filter gekauft:
https://gastro-brennecke.de/de/Brauerei ... ftung.html

Gibts da vielleicht was besseres?

Jeff
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9100

Beitrag von Jeff » Mittwoch 24. Oktober 2018, 19:31

Kennt jemand eine gute Bezugsquelle für Holzchips und Ähnliches? Ich suche schon seit Längerem nach Holz von Rumfässern, kann aber keine deutschen/europäischen Shops finden.
Das Schlimmste ist, wenn das Bier alle ist!

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