Kurze Frage, kurze Antwort

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9151

Beitrag von StefanK » Mittwoch 17. Oktober 2018, 11:23

Bierokrat hat geschrieben:
Dienstag 16. Oktober 2018, 20:23
Kurz:
Drehst du die Kühlung voll auf, kühlt sich die Würze schneller runter. Aber du verbrauchst Unmenge an Wasser.
Drehst du die Kühlung nahezu voll ab, nimmt dein Kühlwasser maximal viel Energie aus der Würze auf, währe für den Wasserverbrauch quasi bestens. Allerdings dauert das dann sehr lange.
Wenn du so einregelst, dass das abfließende Wasser schlicht und einfach warm oder sehr warm aus dem Kühler kommt, sollte das ein entsprechender Kompromiss aus Wasserverbrauch und effektiver Kühlleistung sein.

Je kälter die Würze wird, desto geringer ist übrigens die Temperaturdifferenz zwischen Würze und Kühlwasser.
Daher wird es anfangs sehr schnell abkühlen, und zum Ende hin deutlich langsamer.
Danke für die vorherigen Hinweise und den abschließenden Rat vom Bierokraten.
Letztlich werde ich ausprobieren, das Wasser möglichst schnell durch die Kühlschlange zu pumpen. Dadurch, dass ich mit einer Umwälzpumpe arbeite, dürfte der Verbrauch ja eigentlich nicht steigen. Ich muss nur noch ausprobieren, wie viel Kälte ich zuführen muss. Beim letzten mal hatte ich ca. 10 Liter Eis / Kühl-Akkus, denke ich. Dazu dann ca. 12 Liter Wasser, das zirkulierte...

Viele Grüße
Stefan
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9152

Beitrag von SaltCityBrew » Mittwoch 17. Oktober 2018, 13:20

Ich möchte demnächst das SNPA von MMum brauen und habe bis dahin eine super Erntehefe vom Vorgängersud. Statt der US05 handelt es sich allerdings um die Danstar Nottingham. Nun sollen ja beide Hefen recht ähnlich sein. Meint ihr ich kann das SNPA bedenkenlos mit der Notty ansetzen oder sind die geschmacklichen Unterschiede ehr zu gravierend?
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9153

Beitrag von beryll » Mittwoch 17. Oktober 2018, 13:26

SaltCityBrew hat geschrieben:
Mittwoch 17. Oktober 2018, 13:20
Ich möchte demnächst das SNPA von MMum brauen und habe bis dahin eine super Erntehefe vom Vorgängersud. Statt der US05 handelt es sich allerdings um die Danstar Nottingham. Nun sollen ja beide Hefen recht ähnlich sein. Meint ihr ich kann das SNPA bedenkenlos mit der Notty ansetzen oder sind die geschmacklichen Unterschiede ehr zu gravierend?
Schau mal, vielleicht hilft es Dir weiter: https://hobbybrauer.de/modules.php?name ... &tid=18597

VG Peter
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9154

Beitrag von VolT Bräu » Mittwoch 17. Oktober 2018, 13:35

StefanK hat geschrieben:
Mittwoch 17. Oktober 2018, 11:23
Letztlich werde ich ausprobieren, das Wasser möglichst schnell durch die Kühlschlange zu pumpen. Dadurch, dass ich mit einer Umwälzpumpe arbeite, dürfte der Verbrauch ja eigentlich nicht steigen. Ich muss nur noch ausprobieren, wie viel Kälte ich zuführen muss. Beim letzten mal hatte ich ca. 10 Liter Eis / Kühl-Akkus, denke ich. Dazu dann ca. 12 Liter Wasser, das zirkulierte...
Es wäre energetisch sicher effizienter zunächst mit moderater Geschwindigkeit normales Leitungswasser als Vorlauf zu nutzen und den Rücklauf zu verwerfen (bzw. Regentonne o. ä.).
Wenn das Leitungswasser dann langsam nicht mehr reicht, also vielleicht ab ~25 Grad, dann Eiswasser im Kreis pumpen. Das dann volle Pulle, denn Wasser wird ja nicht verschwendet.
Ich denke der Energieaufwand ab 100 Grad mit Eis zu kühlen steht aus Umweltschutz Gesichtspunkten in keinem günstigen Verhältnis dazu ein paar Liter Wasser zu verbrauchen.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9155

Beitrag von SaltCityBrew » Mittwoch 17. Oktober 2018, 13:40

beryll hat geschrieben:
Mittwoch 17. Oktober 2018, 13:26
SaltCityBrew hat geschrieben:
Mittwoch 17. Oktober 2018, 13:20
Ich möchte demnächst das SNPA von MMum brauen und habe bis dahin eine super Erntehefe vom Vorgängersud. Statt der US05 handelt es sich allerdings um die Danstar Nottingham. Nun sollen ja beide Hefen recht ähnlich sein. Meint ihr ich kann das SNPA bedenkenlos mit der Notty ansetzen oder sind die geschmacklichen Unterschiede ehr zu gravierend?
Schau mal, vielleicht hilft es Dir weiter: https://hobbybrauer.de/modules.php?name ... &tid=18597

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Danke Peter für den Link.
Ob es mir weiter hilft: ja und nein.
Dort heißt es, die Notty vergärt sehr neutral oder "rein".
In dem Rezept zum SNPA steht ja ausdrücklich drin, dass eine " reintönige Vergärung" erwünscht ist.
Ich nehme also an, dass die Notty dafür also bestens geeignet ist?
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9156

Beitrag von Alt-Phex » Mittwoch 17. Oktober 2018, 14:19

Es wird halt ein anderes Bier, aber sicherlich kein schlechtes. Mach einfach mal.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9157

Beitrag von hauti123 » Mittwoch 17. Oktober 2018, 16:14

Hi,

mag eine blöde Frage sein, aber soweit ich das verstehe passiert bei Cara-Malzen bei der Herstellung ja quasi dasselbe wie beim Maischen, d.h. die Stärke wird verzuckert.

Kann man einfach Cara-Malz einweichen, den Zucker rauslösen und daraus Bier machen ohne Basis-Malz und Maischarbeit? Bzw. umgekehrt, warum funktioniert das nicht? Sonst würde man ja öfter mal drüberstolpern, daß das gemacht wird...

lg Stefan

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9158

Beitrag von NiCoSt » Mittwoch 17. Oktober 2018, 16:36

Caramalze beinhalten vor allem langkettigen Zucker, den die Hefe nicht verstoffwechseln kann. Darum bleibt er bis zum fertigen Bier erhalten. Aber nur Caramalze hieße:kein Alkohol und keine gärung.
~~~Bier wird's immer!~~~
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9159

Beitrag von Johnny H » Mittwoch 17. Oktober 2018, 16:46

Zu Caramalzen hat sich olibaer einiges an Gedanken gemacht.
Jubel erscholl, als sich die Trinker von dem schneidigen, köstlichen, bei dem früher in Pilsen erzeugten nie wahrgenommenen Geschmack überzeugten. Die Geburt des Pilsner Bieres!
(E. Jalowetz, Pilsner Bier im Lichte von Praxis und Wissenschaft, 1930)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9160

Beitrag von Bierokrat » Mittwoch 17. Oktober 2018, 19:36

StefanK hat geschrieben:
Mittwoch 17. Oktober 2018, 11:23
Letztlich werde ich ausprobieren, das Wasser möglichst schnell durch die Kühlschlange zu pumpen. Dadurch, dass ich mit einer Umwälzpumpe arbeite, dürfte der Verbrauch ja eigentlich nicht steigen. Ich muss nur noch ausprobieren, wie viel Kälte ich zuführen muss. Beim letzten mal hatte ich ca. 10 Liter Eis / Kühl-Akkus, denke ich. Dazu dann ca. 12 Liter Wasser, das zirkulierte...

Viele Grüße
Stefan
Naja.
Wenn du mit ner Umwälzpumpe immer im Kreis pumpst, wird sich dein Kühlwasserbehälter um die Menge Energie anreichern, die du aus dem Braukessel "entnimmst".
Zusätzlich wird die hydraulische Verlustleistung deiner Pumpe das Kühlwasser ebenfalls noch erwärmen.
Du wirst irgendwann dann den Punkt haben, dass dein Kühlwasser so warm ist wie die Würze. Danach wirst du trotz pumpen keine Kühlleistung mehr haben.
Im Gegenteil. Die Energieverluste der Pumpe erwärmen dann Kühlwasser und Maische.

Um wie viel Kühlwasser / Maische geht's denn?
Bei 20 m³ Kühlwasser auf 20 Liter Maische wäre dieser Effekt sagen wir mal vernachlässigbar. Da könntest du auch einfach pumpen wie ein Ochse. :Wink
Prost!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9161

Beitrag von Bernhard87 » Donnerstag 18. Oktober 2018, 11:11

Hallo Leute,

ich braue derzeit mit Einkocher und möchte mir aber eine größere Anlage zulegen. Ich spekuliere mit der Anschaffung dieses Kessels:
https://www.candirect.eu/Kessel-75-L-20 ... und-Deckel

Auf der Seite des Herstellers besitzt dieser zusätzlich noch eine Bohrung für einen Rezirkulationsanschluss sowie eine geätzte Innenskala in Gallonen UND Liter. Beides fehlt beim Kessel von og. Website. Hat den zufällig jemand im Einsatz oder kann mir sagen, ob es mehrere Ausführungen davon gibt?

Dankeschön und Grüße,
Bernhard

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9162

Beitrag von StefanK » Donnerstag 18. Oktober 2018, 13:23

Bierokrat hat geschrieben:
Mittwoch 17. Oktober 2018, 19:36
Wenn du mit ner Umwälzpumpe immer im Kreis pumpst, wird sich dein Kühlwasserbehälter um die Menge Energie anreichern, die du aus dem Braukessel "entnimmst". Zusätzlich wird die hydraulische Verlustleistung deiner Pumpe das Kühlwasser ebenfalls noch erwärmen.
Du wirst irgendwann dann den Punkt haben, dass dein Kühlwasser so warm ist wie die Würze. Danach wirst du trotz pumpen keine Kühlleistung mehr haben.
Der Zusammenhang ist mir schon klar. Die Idee ist halt, möglichst keine 20 m³ zu brauchen... :Wink
Beim letzten mal war das Kühlwasser zum Ende des Kühlvorgangs noch immer einigermaßen kühl. Diesmal werde ich die Temperatur auch mal überwachen. Wenn das Kühlwasser zu warm wird, muss ich halt neues, kaltes Frischwasser nachführen.

Leider haben wir keinen Zugang zu einem Brunnen o.ä. Quelle kalten Wassers, sondern sind auf das normale Trinkwasser angewiesen. Wenn ich brauen möchte, friere ich dann über die Tage davor einige 2 Liter-Blöcke ein und haue alle verfügbaren Kühlakkus in die Truhe. So halte ich dann möglichst lange das zirkulierende Wasser kalt.

Cheers
Stefan
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9163

Beitrag von VolT Bräu » Donnerstag 18. Oktober 2018, 13:37

StefanK hat geschrieben:
Donnerstag 18. Oktober 2018, 13:23
Leider haben wir keinen Zugang zu einem Brunnen o.ä. Quelle kalten Wassers, sondern sind auf das normale Trinkwasser angewiesen. Wenn ich brauen möchte, friere ich dann über die Tage davor einige 2 Liter-Blöcke ein und haue alle verfügbaren Kühlakkus in die Truhe. So halte ich dann möglichst lange das zirkulierende Wasser kalt.
Hallo Stefan,

Ich verweise noch einmal auf meine Antwort weiter oben. Direkt ab 100 Grad Eiswasser einzusetzen ist eine große Energieverschwendung.
Um nicht zu viel umbasteln zu müssen, empfehle ich Dir:
Erstmal nur normales Leitungswasser zum kühlen im Kreis pumpen. Wenn das zu warm ist, noch ein Mal mit frischem Leitungswasser austauschen. Erst beim dritten Mal dann Eis (ggf. mit Salz) zugeben.
So reduziert sich der Eis Verbrauch erheblich bzw du kommst deutlich tiefer mit der Temperatur und der Wasserverbrauch ist auch nicht sooo groß.
100-0=100 (sehr gute Kühlleistung)
100-20=80 (immernoch sehr gute Kühlleistung)
Später ist dein Kühlwasser aber schon wärmer, also zB
30-15=15
30-0=30 => erfundene Beispiel Werte, aber da siehst du, dass es so besser funktioniert

Viele Grüße
Volker
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9164

Beitrag von VolT Bräu » Donnerstag 18. Oktober 2018, 13:41

Bernhard87 hat geschrieben:
Donnerstag 18. Oktober 2018, 11:11
Hat den zufällig jemand im Einsatz oder kann mir sagen, ob es mehrere Ausführungen davon gibt?
Tut mir leid, aber wäre das nicht ein Fall wo man besser den Händler oder den Hersteller fragen könnte?
Selbst wenn jemand dazu was sagen kann ob es das gibt, bist du ja immer noch nicht viel schlauer.

Viele Grüße
Volker
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9165

Beitrag von Bernhard87 » Donnerstag 18. Oktober 2018, 13:47

VolT Bräu hat geschrieben:
Donnerstag 18. Oktober 2018, 13:41
Selbst wenn jemand dazu was sagen kann ob es das gibt, bist du ja immer noch nicht viel schlauer.
hast recht, ich ziehe die Frage zurück!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9166

Beitrag von Werner » Donnerstag 18. Oktober 2018, 17:53

Moin Leute,

Hab heute ein IPA gebraut und musste feststellen, dass sich kurz vor Kochende eine Biene oder Wespe in der heißen Würze verirrt hat. Gekocht hat das Viech mindestens noch 5 Minuten.

Was meint ihr, könnte das ein Auslöser einer Infektion sein?

Wäre natürlich schade.

Gruß
Werner

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9167

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Donnerstag 18. Oktober 2018, 17:57

Das ist kein Problem denke ich. Außer für die arme Zumsel ...
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9168

Beitrag von afri » Donnerstag 18. Oktober 2018, 23:03

Werner hat geschrieben:
Donnerstag 18. Oktober 2018, 17:53
Hab heute ein IPA gebraut und musste feststellen, dass sich kurz vor Kochende eine Biene oder Wespe in der heißen Würze verirrt hat. Gekocht hat das Viech mindestens noch 5 Minuten.
Ich hatte im letzten Jahr ein Hummelbier, aus genau den von dir genannten Gründen. Ich habe gerade noch beobachten können, wie das Insekt den Sturzflug in die kochende Würze begann, da war es auch schon passiert. Nun ja, es hatte nicht lange zu leiden. Das Bier hat gut geschmeckt und nach einigen Minuten Kochzeit brauchst du keinerlei Infektionen zu befürchten.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9169

Beitrag von VolT Bräu » Freitag 19. Oktober 2018, 08:46

Ich habe gestern das Starterwürze Rezept von MMuM "gebraut". Der Läutervorgang durch ein Sieb ist ja nicht so richtig optimal für klare Würze und von WP steht auch nichts im Rezept (wäre auch nicht so einfach mit dem Abziehen von 1 Liter aus dem Kochtopf?!). Wie macht ihr das? Ich habe es nach dem Kochen durch einen Monofilamentfilter gelassen und dann in Flaschen abgefüllt. Es hat sich relativ schnell noch Trub abgesetzt in der Flasche. Hat mich etwas gewundert, dass da doch so viel durch ging was ich mit bloßem Auge sehen kann.

Ist das zum Hefe anstellen egal / erwünscht oder sollte man den Trub doch besser abscheiden?
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9170

Beitrag von nrtn » Freitag 19. Oktober 2018, 14:22

Ich plane gerade mir ein kleines Cryokügelchen Hefelager zu bauen und frage mich wie das mit der Temperatursensibilität aussieht - haben diejenigen von Euch die auf Cryokugeln lagern eine USV? Oder ist das alles unter der Annahme dass man die Tür brav zulässt kein Problem?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9171

Beitrag von beryll » Freitag 19. Oktober 2018, 14:31

Eine USV? Sorry ich muss echt schmunzeln :-)
Ein klares NEIN, sowas hab ich nicht! Die Röhrchen liegen in der Tiefkühltruhe und oben drauf ist eine Ladung Crushed Ice gepackt. Selbst das ist schon paranoid, die TK wird 1-2 Mal im Monat geöffnet, weil man was reinlegen oder rausholen möchte, das war es dann auch schon.

Etwas anders schaut es aus, wenn Du eine Perle entnehmen möchtest! Die Röhrchen bzw. deren Inhalt taut in der Hand nämlich rasend schnell auf und dann ist die Geschichte dahin. Ich hab aus einem Styropor-Block einen kleinen Halter geschnitten, in den ich das Röhrchen schiebe. Dann kann ich den Deckel mit Handschuhen aufdrehen und eine Kugel entnehmen, ohne dass meine Körperwärme Einfluss nehmen kann.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9172

Beitrag von nrtn » Freitag 19. Oktober 2018, 14:37

beryll hat geschrieben:
Freitag 19. Oktober 2018, 14:31
Eine USV? Sorry ich muss echt schmunzeln :-)
Ein klares NEIN, sowas hab ich nicht! Die Röhrchen liegen in der Tiefkühltruhe und oben drauf ist eine Ladung Crushed Ice gepackt. Selbst das ist schon paranoid, die TK wird 1-2 Mal im Monat geöffnet, weil man was reinlegen oder rausholen möchte, das war es dann auch schon.
Das freut mich - wäre nämlich ein erwähnenswerter Kostenpunkt. Ein Arbeitskollege hier in Bonn hatte letztens ein paar Stunden Stromausfall und durfte einen Haufen Nahrung wegschmeißen - wäre schade wenn die mühsam gesammelte Hefe den Bach runtergeht. An crushed ice (wenn auch im Notfall von der Tanke) hab ich garnicht gedacht.
Etwas anders schaut es aus, wenn Du eine Perle entnehmen möchtest! Die Röhrchen bzw. deren Inhalt taut in der Hand nämlich rasend schnell auf und dann ist die Geschichte dahin.
Guter Punkt - hab mir so Röhrchenfächer mitbestellt deren Loch so gebaut ist dass man die einhändig aufmachen kann.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9173

Beitrag von Alt-Phex » Freitag 19. Oktober 2018, 14:38

VolT Bräu hat geschrieben:
Freitag 19. Oktober 2018, 08:46
Ich habe gestern das Starterwürze Rezept von MMuM "gebraut". Der Läutervorgang durch ein Sieb ist ja nicht so richtig optimal für
...
Ist das zum Hefe anstellen egal / erwünscht oder sollte man den Trub doch besser abscheiden?
Durch den Monofilter giessen ist natürlich eine Option. Wenn man das in der Spüle in kaltem Wasser abkühlt setzt sich der meiste Trub schon am Topfboden ab. Den giesst man natürlich nicht mit in den Erlenmeierkolben (oder was auch immer) und verwirft die paar Milliliter. Das muss auch nicht 100%ig klar werden, bißchen Trub ist auch gut für die Hefe. Darf halt nicht zuviel sein.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9174

Beitrag von VolT Bräu » Freitag 19. Oktober 2018, 18:24

Alt-Phex hat geschrieben:
Freitag 19. Oktober 2018, 14:38
Das muss auch nicht 100%ig klar werden, bißchen Trub ist auch gut für die Hefe. Darf halt nicht zuviel sein.
Okay, danke!
Weil ich nicht alles sofort nutzen wollte, habe ich halt möglichst heiß in Flaschen abgefüllt, aber dann werde ich einfach beim ausgießen der Flasche versuchen das Gröbste drin zu lassen.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9175

Beitrag von Benne » Sonntag 21. Oktober 2018, 21:14

Hallo ihr Lieben,

wie lange ist eigentlich die Haltbarkeit von angemischten Starsan?

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#9176

Beitrag von Brauwolf » Sonntag 21. Oktober 2018, 21:34

Benne hat geschrieben:
Sonntag 21. Oktober 2018, 21:14
Hallo ihr Lieben,

wie lange ist eigentlich die Haltbarkeit von angemischten Starsan?
ewig, solange es sauer genug bleibt.

Cheers, Ruthard
Wir haben alle den gleichen Himmel, aber nicht denselben Horizont.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9177

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Sonntag 21. Oktober 2018, 21:36

Solange der pH Wet niedrig genug ist. Kann man im Techsheet nachlesen. Ich meine 3,5 oder 4,5 war die Grenze.

PS: Brauwolf war bei der Antwortgeschwindigkeit im Vorteil. Bin nur auf Handy....
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9178

Beitrag von Benne » Sonntag 21. Oktober 2018, 22:25

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Sonntag 21. Oktober 2018, 21:36
Solange der pH Wet niedrig genug ist. Kann man im Techsheet nachlesen. Ich meine 3,5 oder 4,5 war die Grenze.

PS: Brauwolf war bei der Antwortgeschwindigkeit im Vorteil. Bin nur auf Handy....
Danke für die fixe Antwort. Ich habe noch einen 17l Gäreimer rumstehen welcher nicht benutzt wird. Meine Idee war es darin dauerhaft 10l Starsan parat zu haben. Um die Sprühflasche aufzufüllen und für den normalen gebrauch.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9179

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Sonntag 21. Oktober 2018, 23:11

Benne hat geschrieben:
Sonntag 21. Oktober 2018, 22:25
DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Sonntag 21. Oktober 2018, 21:36
Solange der pH Wet niedrig genug ist. Kann man im Techsheet nachlesen. Ich meine 3,5 oder 4,5 war die Grenze.

PS: Brauwolf war bei der Antwortgeschwindigkeit im Vorteil. Bin nur auf Handy....
Danke für die fixe Antwort. Ich habe noch einen 17l Gäreimer rumstehen welcher nicht benutzt wird. Meine Idee war es darin dauerhaft 10l Starsan parat zu haben. Um die Sprühflasche aufzufüllen und für den normalen gebrauch.
Der 10 Liter Eimer nimmt doch nur Platz weg. Misch die Sprühflasche, wenn sie leer ist, doch einfach frisch an. Das Konzentrat ist klein, der Eimer nicht.
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"Oh, Bier ;-) !"
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"Alkoholfreies Bier??? ..."
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9180

Beitrag von Shenanigans » Montag 22. Oktober 2018, 00:47

wo kann man Oak Cubes in Deutschland bestellen?
Ich finde nur Chips oder Spirals.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9181

Beitrag von Tozzi » Montag 22. Oktober 2018, 01:27

Alles gesagt. Ich habe immer ein Keg voll davon herumstehen. Das erschlägt gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe.
Ganz wichtig ist, dass das Wasser nicht zu hart ist. RO Wasser ist optimal. Dann fällt das enthaltene Tensid nicht so aus, und die Phosphorsäure kann ohne Antagonisten zur Tat schreiten. Verderblich ist da gar nichts, das hält Monate bis Jahre problemlos. Der pH sollte möglichst unter 3.0 bleiben. Über 3,5 wird das Desinfektionsmittel dann langsam zum Nahrungssubstrat...
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9182

Beitrag von JackFrost » Montag 22. Oktober 2018, 09:07

StefanK hat geschrieben:
Dienstag 16. Oktober 2018, 08:13
Moin moin,

am Wochenende will ich meinen zweiten Einkocher-Sud brauen. D.h. auch zum zweiten Mal aktive Kühlung der Würze mit Kühlschlange, Eiswasser und Umwälzpumpe. Da ging mit eben die Frage durch den Kopf, ob es wohl sinnvoller ist, das Kühlwasser langsam durch die Kühlschlange zu pumpen oder schnell. Wie wird die Hitze am besten abgeführt?

Viele Grüße
Stefan
Kannst dir ja mal eine Näherung ausrechnen lassen https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 68#p284318

Gruß JackFrost

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StefanK
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9183

Beitrag von StefanK » Montag 22. Oktober 2018, 09:15

VolT Bräu hat geschrieben:
Donnerstag 18. Oktober 2018, 13:37
Hallo Stefan,

Ich verweise noch einmal auf meine Antwort weiter oben. Direkt ab 100 Grad Eiswasser einzusetzen ist eine große Energieverschwendung.
Um nicht zu viel umbasteln zu müssen, empfehle ich Dir:
Erstmal nur normales Leitungswasser zum kühlen im Kreis pumpen. Wenn das zu warm ist, noch ein Mal mit frischem Leitungswasser austauschen. Erst beim dritten Mal dann Eis (ggf. mit Salz) zugeben.
So reduziert sich der Eis Verbrauch erheblich bzw du kommst deutlich tiefer mit der Temperatur und der Wasserverbrauch ist auch nicht sooo groß.
100-0=100 (sehr gute Kühlleistung)
100-20=80 (immernoch sehr gute Kühlleistung)
Später ist dein Kühlwasser aber schon wärmer, also zB
30-15=15
30-0=30 => erfundene Beispiel Werte, aber da siehst du, dass es so besser funktioniert

Viele Grüße
Volker
Hallo Volker,

tut mir leid, Dein erster Beitrag ist mir irgendwie durchgegangen.

Letztlich habe ich es so gemacht, wie Du vorgeschlagen hast. Zunächst Leitungswasser mit langsamer Geschwindigkeit. Das kam sehr heiß aus der Kühlschlange und so etwa 20 Liter hab' ich verworfen. Beim nächsten mal hebe ich das zum Spülen auf, aber am Sonntag gingen mir die Behälter aus... Jedenfalls habe ich danach das Eis zugegeben und auf Umwälzen umgestellt. Auf < 20 °C zu kommen, war noch immer ein Geduldsspiel, aber letztlich hat's ganz gut geklappt. Es war hinterher sogar noch Eis im Kühlwasser vorhanden...

@JackFrost:
Danke für den Hinweis auf den anderen Threat. Ich werde mal überlegen, wie ich bei meiner Kühlspirale Abstandshalter nachrüsten kann...

Viele Grüße
Stefan
"Bier ist der überzeugendste Beweis dafür, daß Gott den Menschen liebt und ihn glücklich sehen will."
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9184

Beitrag von Benne » Montag 22. Oktober 2018, 18:39

Greift Starsan eigentlich Edelstahl an? Ich denke da an meine Küchenarmatur...
Und ist es wirklich nicht notwendig nach Starsan nachzuspülen? Ich habe gerade Flaschen mit Starsan gereinigt und irgendwie sträubt mein Kopf sich gegen den Gedanken da so Bier drin einzufüllen. Alleine wegen dem Schaum :D

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Sura
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9185

Beitrag von Sura » Montag 22. Oktober 2018, 18:58

Dem passiert nichts. Und zum Schaum in den Flaschen wurde schon einiges geschrieben.... kurze Stichwörter: Glaubensfrage, homöopathische Dosen, eigenes Gewissen/Empfinden. Starsan in der Suche sollte aber einige Diskussionen zu Tage bringen.
"Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem."
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9186

Beitrag von applican » Montag 22. Oktober 2018, 19:16

Benne hat geschrieben:
Montag 22. Oktober 2018, 18:39
Greift Starsan eigentlich Edelstahl an? Ich denke da an meine Küchenarmatur...
Und ist es wirklich nicht notwendig nach Starsan nachzuspülen? Ich habe gerade Flaschen mit Starsan gereinigt und irgendwie sträubt mein Kopf sich gegen den Gedanken da so Bier drin einzufüllen. Alleine wegen dem Schaum :D
Naja, die Amerikaner brauen anscheinend beinahe mit Starsan statt Wasser. Scheint kein Problem zu sein. ("Don't fear the foam")
Ich habe auch schon aus einem Keg nur das StarSan rausgedrückt ohne nachspülen (da war sicherlich auch noch Schaum drin) um keinen Lufteintrag zu haben -> Geschmacklich absolut kein Problem oder auch nur irgendwas aussergewöhnliches gemerkt.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9187

Beitrag von irrwisch » Montag 22. Oktober 2018, 21:03

StarSan ist nicht schädlich für Edelstahl, im Gegensatz sogar. Durch die Phosphorsäure in StarSan kann man es zum passivieren des Edelstahls nehmen.
Pure Phosphorsäure nimmt man ja auch als Rostumwandler.

Zum nachspülen: Der Hersteller sagt, solange man sich an die Dosierung hält muss man nicht nachspülen und wenn man überdosiert muss man nachspülen!
Die normale Dosis ist 7,35 ml auf 5l Wasser

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9188

Beitrag von Benne » Montag 22. Oktober 2018, 22:02

Danke für die schnellen Infos :)
Ein Frage habe ich heute Abend noch. Vorhin habe ich meinen dritten Sud abgefüllt. Im Gäreimer waren vor der Hefegabe sehr genau 20 Liter.
Ich konnte jetzt 15 Liter in Flaschen abfüllen. Ist es normal das man so viel Verlust hat?

Shenanigans
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9189

Beitrag von Shenanigans » Montag 22. Oktober 2018, 22:09

beryll hat geschrieben:
Freitag 12. Oktober 2018, 22:14
Shenanigans hat geschrieben:
Freitag 12. Oktober 2018, 21:34
Tozzi hat geschrieben:
Donnerstag 11. Oktober 2018, 21:29
Meine Flaschen habe ich auch von Candirect, würde aber inzwischen keine Eigentumsflaschen mehr empfehlen wollen.
Die zu füllen kostet ein Vermögen (zumindest hier in München).
Lieber eine Tauschflasche von Hornbach nehmen. Das kommt insgesamt deutlich günstiger und Du sparst Dir den TÜV.
Danke für den Tip mit der Tauschflasche. :thumbup
Ich muss mir nur etwas schlauer mit dem Bier/CO2-lines machen.

Edit:
Bei Obi
10Kg CO2 füllung 19.99
2kg 12.99
https://www.obi.de/gas/co2-kohlendioxid ... /p/7451289

Macht sinn eine 10kg flasche zu besorgen.
Ich mag da ja ein wenig paranoid zu sein, aber schau, dass da wenigstens noch der Zusatz E290 draufsteht. Was anderes ging bei uns nie über den Tresen...

VG Peter
Ich habe Heute den Getränkemarkt um die Ecke angerufen.
Die haben 10kg Tauschflashen für 30 euro plus 50 euro Pfand.
Ich finde das nicht schlecht.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9190

Beitrag von afri » Montag 22. Oktober 2018, 23:04

Benne hat geschrieben:
Montag 22. Oktober 2018, 22:02
Vorhin habe ich meinen dritten Sud abgefüllt. Im Gäreimer waren vor der Hefegabe sehr genau 20 Liter.
Ich konnte jetzt 15 Liter in Flaschen abfüllen. Ist es normal das man so viel Verlust hat?
Nein. Von 30l Jungbier fülle ich mindestens 29 in Flaschen. Das ist ein Dreissigstel Verlust. Du hast ein Viertel Verlust, das ist ein bisschen viel.
Achim
Bier ist ein Stück Lebenskraft!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9191

Beitrag von hyper472 » Montag 22. Oktober 2018, 23:21

Ich schließe mich Achim an. Was war denn mit den letzten 5 l? War das alles schon Hefe-Brei?
Viele Grüße, Henning
"Das Bier aber macht das Fleisch des Menschen fett und gibt seinem Antlitz eine schöne Farbe durch die Kraft und den guten Saft des Getreides."
Hildegard von Bingen (1098-1179)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9192

Beitrag von Benne » Dienstag 23. Oktober 2018, 06:44

Das Gärfass habe ich am Ende ziemlich schräg gehalten, es war nur noch Hefe im Fass. Wenn ich die Verluste aus der Tropfschale, dem Silikon Schlauch und dem Abfüllröhrchen großzügig dazu nehme habe ich vielleicht 0,5l weggekippt. Der letzte Sud hatte 8l im Gärfass und 6l in Flaschen, also das gleiche Spiel...

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9193

Beitrag von Sura » Dienstag 23. Oktober 2018, 07:02

Ehrlich gesagt fällt es mir schwer zu glauben, das du mehr als einen halben Liter Hefeschmodder in deinen 20l gehabt haben könntest. Das ist nicht nur "nicht normal", das ist auch "nicht möglich".
"Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem."
(Karl Valentin)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9194

Beitrag von Johnny H » Dienstag 23. Oktober 2018, 07:08

Wie wurden denn besagte 20l im Gäreimer ermittelt? Eventuell ist ja die Skala falsch?

Ergeben denn die 20l einen Sinn, ausgehend vom Rezept? Ansonsten kann man ja auch mal den Gäreimer auslitern.
Jubel erscholl, als sich die Trinker von dem schneidigen, köstlichen, bei dem früher in Pilsen erzeugten nie wahrgenommenen Geschmack überzeugten. Die Geburt des Pilsner Bieres!
(E. Jalowetz, Pilsner Bier im Lichte von Praxis und Wissenschaft, 1930)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9195

Beitrag von Elia » Dienstag 23. Oktober 2018, 08:33

Morgen,
ich habe Hopfen "Unique" und "Medusa" gekauft (je 500g).
Die Beschreibung vom Unique ist relativ kurz: frisch,grün

Kennt jemand diese Hopfen? Hat jemand schon irgendwie benutzt?

Ich brauch Inspiration :Grübel

Grüsse Elia :Drink

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9196

Beitrag von DerDallmann » Dienstag 23. Oktober 2018, 11:11

Unique ist eine Mischung aus allen Versuchshopfen von Barth-Haas, soweit ich weiß.
Habe davon mal 500 gr. im Angebot gekauft. War gar nicht schlecht, wenn ich mich recht erinnere.
Grün, zitrus.
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

Hobbybrauer Stammtisch 21255 und Umgebung, bei Interesse PN
BIAB-Brauer und Hefe-Aufstreuer

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9197

Beitrag von FloNRW » Dienstag 23. Oktober 2018, 12:47

Hi zusammen,
ich habe mir gerade mal die Aromen von dem neuen amerikanischen "Super-Cascade"- Lemondrop angesehen:
Ernte: 2016
Herkunft: USA
Aromen: Brombeere, Grapefruit, grasig, kräuterartig, Lakritz, Menthol, Minze, Orange, Pfeffer, Pinie/Kiefer, Tabak, Zitrone, Zitrusfrüchte
Alphasäuregehalt:5,3%
besonders geeignet für:
Amerikanisches Black IPA, Amerikanisches helles und bernsteinfarbenes Ale, Amerikanisches India Pale Ale (IPA)
Kann mir jemand ein Rezept empfehlen auf MMuM oder Müggelland? Bei dem der Hopfen sein ganzes können zeigen kann?! :thumbsup
Danke
Mit Biersinnlichen Grüßen
Florian :Drink

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9198

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 23. Oktober 2018, 12:54

FloNRW hat geschrieben:
Dienstag 23. Oktober 2018, 12:47
Hi zusammen,
ich habe mir gerade mal die Aromen von dem neuen amerikanischen "Super-Cascade"- Lemondrop angesehen:
Ernte: 2016
Herkunft: USA
Aromen: Brombeere, Grapefruit, grasig, kräuterartig, Lakritz, Menthol, Minze, Orange, Pfeffer, Pinie/Kiefer, Tabak, Zitrone, Zitrusfrüchte
Alphasäuregehalt:5,3%
besonders geeignet für:
Amerikanisches Black IPA, Amerikanisches helles und bernsteinfarbenes Ale, Amerikanisches India Pale Ale (IPA)
Kann mir jemand ein Rezept empfehlen auf MMuM oder Müggelland? Bei dem der Hopfen sein ganzes können zeigen kann?! :thumbsup
Danke
Zum Austesten drängt sich ein einfaches Single-Hop Pale Ale förmlich auf.
Hier ein Simcoe Single-Hop. Den Hopfen einfach durch Lemondrop ersetzen und fertig. Das Rezept ist zwar nicht wirklich ein Single-Hop, passt aber schon :Wink. Als Bitterhopfen kannst du auch Herkules nehmen - jedoch 90 Minuten kochen anstatt VWH. Oder gleich den Lemondrop in die VWH und den Bitterhopfen weglassen.
https://www.maischemalzundmehr.de/index ... tte=rezept
Zuletzt geändert von DerDerDasBierBraut am Dienstag 23. Oktober 2018, 12:57, insgesamt 1-mal geändert.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

Interesse an Flüssighefen ... ?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9199

Beitrag von FloNRW » Dienstag 23. Oktober 2018, 12:56

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Dienstag 23. Oktober 2018, 12:54
FloNRW hat geschrieben:
Dienstag 23. Oktober 2018, 12:47
Hi zusammen,
ich habe mir gerade mal die Aromen von dem neuen amerikanischen "Super-Cascade"- Lemondrop angesehen:
Ernte: 2016
Herkunft: USA
Aromen: Brombeere, Grapefruit, grasig, kräuterartig, Lakritz, Menthol, Minze, Orange, Pfeffer, Pinie/Kiefer, Tabak, Zitrone, Zitrusfrüchte
Alphasäuregehalt:5,3%
besonders geeignet für:
Amerikanisches Black IPA, Amerikanisches helles und bernsteinfarbenes Ale, Amerikanisches India Pale Ale (IPA)
Kann mir jemand ein Rezept empfehlen auf MMuM oder Müggelland? Bei dem der Hopfen sein ganzes können zeigen kann?! :thumbsup
Danke
Zum Austesten drängt sich ein einfaches Single-Hop Pale Ale förmlich auf.
Hier ein Simcoe Single-Hop. Den Hopfen einfach durch Lemondrop ersetzen und fertig :Wink
https://www.maischemalzundmehr.de/index ... tte=rezept
Jau das ist ne gute Idee :thumbup hätte ich auch selbst drauf kommen können :Ahh
Besten dank für die flotte Antwort und Gut Sud weiterhin !
Mit Biersinnlichen Grüßen
Florian :Drink

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9200

Beitrag von dadr » Dienstag 23. Oktober 2018, 13:03

Erwarte nur nicht zuviel von diesem "Super-Cascade".
Ich finde den weder Super, noch Cascade.

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