Kurze Frage, kurze Antwort

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9201

Beitrag von Yunker » Dienstag 6. November 2018, 19:55

Ah ok, jetzt wird mir einiges Klar :Bigsmile Dumm fühle ich mich jetzt erst Recht aber Danke für die Klarstellung :redhead

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#9202

Beitrag von Chrissi_Chris » Dienstag 6. November 2018, 20:18

Yunker hat geschrieben:
Dienstag 6. November 2018, 19:55
Ah ok, jetzt wird mir einiges Klar :Bigsmile Dumm fühle ich mich jetzt erst Recht aber Danke für die Klarstellung :redhead
Da haben wir alle einmal angefangen ... Es gibt keine dummen Fragen !

LG Chris

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9203

Beitrag von Adrian S » Dienstag 6. November 2018, 22:21

Wenn ich 10ml Hefesuspersion aus einem Ecoflac nehme und in 20ml Starterwürze kippe, soll man da schon mit dem Magnetrührer zu rühren beginnen oder ruhen lassen?

P.S.: Die Hefe wurde am 15.10.18 mit 20ml auf 80ml NaCl gelegt.
Grüsse
Adrian

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9204

Beitrag von Chains » Dienstag 6. November 2018, 22:45

Aloha,
Nachdem ich gerade meinen ersten Sud mit einem Braukessel von einem Bekannten gebraut habe, bin ich auf der Suche nach einem eigenen.
Ich hätte gern Edelstahl (Schweißbar und Induktionsgeeignet), mit einem Hahn und Volumen von mindestens 36l um gemütlich 30l Ausschlag zu brauen. (Zugang für Thermometer wäre natürlich noch besser!) Hat jemand einen Tipp für nen Shop wo es die Bezahlbar gibt? Gewünschter Zielpreis wäre so 150€.
Gruß Jens

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9205

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 6. November 2018, 23:33

Adrian S hat geschrieben:
Dienstag 6. November 2018, 22:21
Wenn ich 10ml Hefesuspersion aus einem Ecoflac nehme und in 20ml Starterwürze kippe, soll man da schon mit dem Magnetrührer zu rühren beginnen oder ruhen lassen?

P.S.: Die Hefe wurde am 15.10.18 mit 20ml auf 80ml NaCl gelegt.
Gleich rühren und bestmöglich belüften (ca. 2 Stunden). Dann den Rührer auf langsame Geschwindigkeit drehen.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
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Viele Grüße
Jens

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9206

Beitrag von chaos-black » Mittwoch 7. November 2018, 00:18

Chains hat geschrieben:
Dienstag 6. November 2018, 22:45
Aloha,
Nachdem ich gerade meinen ersten Sud mit einem Braukessel von einem Bekannten gebraut habe, bin ich auf der Suche nach einem eigenen.
Ich hätte gern Edelstahl (Schweißbar und Induktionsgeeignet), mit einem Hahn und Volumen von mindestens 36l um gemütlich 30l Ausschlag zu brauen. (Zugang für Thermometer wäre natürlich noch besser!) Hat jemand einen Tipp für nen Shop wo es die Bezahlbar gibt? Gewünschter Zielpreis wäre so 150€.
Gruß Jens
Ich hab da jetzt nicht detailliert ins Angebot geguckt, aber die Beschreibung erinnert mich an Teile des Sortiments von brewpaganda (https://www.brewpaganda.com/). Schau mal da vorbei, vlt gibts da ja was für dich.

Beste Grüße,
Alex
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9207

Beitrag von Adrian S » Mittwoch 7. November 2018, 05:42

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Dienstag 6. November 2018, 23:33
Gleich rühren und bestmöglich belüften (ca. 2 Stunden). Dann den Rührer auf langsame Geschwindigkeit drehen.
Danke Jens :thumbup
Grüsse
Adrian

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9208

Beitrag von schlupf » Mittwoch 7. November 2018, 09:51

Chains hat geschrieben:
Dienstag 6. November 2018, 22:45
Aloha,
Nachdem ich gerade meinen ersten Sud mit einem Braukessel von einem Bekannten gebraut habe, bin ich auf der Suche nach einem eigenen.
Ich hätte gern Edelstahl (Schweißbar und Induktionsgeeignet), mit einem Hahn und Volumen von mindestens 36l um gemütlich 30l Ausschlag zu brauen. (Zugang für Thermometer wäre natürlich noch besser!) Hat jemand einen Tipp für nen Shop wo es die Bezahlbar gibt? Gewünschter Zielpreis wäre so 150€.
Gruß Jens
Moin,
Mein Tipp: Hol' dir für 30L Ausschlag lieber gleich einen 50L Topf. Ich habe auch einen (tatsächlich eher 47L, nominal 50) für ca. 25L Anstellwürze. Bin von einem 35L (tatsächlich eher 33L) umgestiegen und seitdem habe ich keine Probleme mehr mit Überkochen und karamellisiertem Kocher, ohne die ganze Zeit mit der Sprühflasche im Anschlag daneben zu stehen.

Viele Grüße,
Sebastian

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9209

Beitrag von Dinkhopf » Mittwoch 7. November 2018, 10:37

schlupf hat geschrieben:
Mittwoch 7. November 2018, 09:51
Chains hat geschrieben:
Dienstag 6. November 2018, 22:45
Aloha,
Nachdem ich gerade meinen ersten Sud mit einem Braukessel von einem Bekannten gebraut habe, bin ich auf der Suche nach einem eigenen.
Ich hätte gern Edelstahl (Schweißbar und Induktionsgeeignet), mit einem Hahn und Volumen von mindestens 36l um gemütlich 30l Ausschlag zu brauen. (Zugang für Thermometer wäre natürlich noch besser!) Hat jemand einen Tipp für nen Shop wo es die Bezahlbar gibt? Gewünschter Zielpreis wäre so 150€.
Gruß Jens
Moin,
Mein Tipp: Hol' dir für 30L Ausschlag lieber gleich einen 50L Topf. Ich habe auch einen (tatsächlich eher 47L, nominal 50) für ca. 25L Anstellwürze. Bin von einem 35L (tatsächlich eher 33L) umgestiegen und seitdem habe ich keine Probleme mehr mit Überkochen und karamellisiertem Kocher, ohne die ganze Zeit mit der Sprühflasche im Anschlag daneben zu stehen.

Viele Grüße,
Sebastian
Dem kann ich mich anschließen. "Gemütlich 30 l Ausschlag" bekommst du mit einem 36-Liter-Pott nicht hin. Mein maximaler Ausschlag mit einem Topf dieser Größe liegt (ohne High Gravity) bei ca. 26 Liter im Gärfass.
Beste Grüße
Alex :Drink

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9210

Beitrag von hyper472 » Mittwoch 7. November 2018, 20:18

Ich bin mit dem hier sehr zufrieden:
https://www.ebay.de/itm/Gastro-Profi-Ed ... 8wacJo4ADQ
Der 36l-Topp taugt aber eher für gemütliche 25 l, da gebe ich meinen Vorrednern recht. 50 l sind da noch in deinem Budget.
Viele Grüße, Henning
"Das Bier aber macht das Fleisch des Menschen fett und gibt seinem Antlitz eine schöne Farbe durch die Kraft und den guten Saft des Getreides."
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9211

Beitrag von Adrian S » Mittwoch 7. November 2018, 21:50

Kurze Frage an die Hefe-Experten hier.
Wenn man jetzt zufälliherweise die falsche Flasche Würze mit 15°P anstatt die Starterwürze mit 9°P nimmt und damit weiter propagiert ( 70ml auf 30ml Starter von gestern ), was kann da geschehen, bzw läsdt sich dieses Missgeschick ausbügeln?
Grüsse
Adrian

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9212

Beitrag von Brauwolf » Donnerstag 8. November 2018, 06:26

hyper472 hat geschrieben:
Mittwoch 7. November 2018, 20:18
Ich bin mit dem hier sehr zufrieden:
https://www.ebay.de/itm/Gastro-Profi-Ed ... 8wacJo4ADQ
Der 36l-Topp taugt aber eher für gemütliche 25 l, da gebe ich meinen Vorrednern recht. 50 l sind da noch in deinem Budget.
Viele Grüße, Henning
Der verlinkte Topf scheint mir nickelfrei zu sein und damit ist die Vorgabe "Schweißbarkeit" nicht erfüllt. Zitat: "Die Töpfe enthalten kein Mangan oder Nickel, welche für die menschliche Gesundheit schädlich sind." Nö, enthalten sie nicht, aber 20% Chrom und das ist ja völlig unbedenklich. Immerhin sind die Töpfe mikrowellengeeignet, ist ja nicht zu verachten :Bigsmile
Halte doch spaßeshalber mal einen Magneten an die Seitenwand, ich wette die sind aus 1.4016

Cheers, Ruthard
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9213

Beitrag von Sura » Donnerstag 8. November 2018, 07:00

Chrom ist allerdings in JEDEM Edelstahl vorhanden.....
"Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem."
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9214

Beitrag von SchlatzPopatz » Donnerstag 8. November 2018, 07:26

Adrian S hat geschrieben:
Mittwoch 7. November 2018, 21:50
Kurze Frage an die Hefe-Experten hier.
Wenn man jetzt zufälliherweise die falsche Flasche Würze mit 15°P anstatt die Starterwürze mit 9°P nimmt und damit weiter propagiert ( 70ml auf 30ml Starter von gestern ), was kann da geschehen, bzw läsdt sich dieses Missgeschick ausbügeln?
Du kannst die 15°P Würze mit Wasser verdünnen, so dass du auch auf 9°P kommst.
Gruß aus Dresden
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9215

Beitrag von hyper472 » Donnerstag 8. November 2018, 07:51

Brauwolf hat geschrieben:
Donnerstag 8. November 2018, 06:26
...die Vorgabe "Schweißbarkeit" nicht erfüllt.
Doch, ist er. Bernd hat mir eine Muffe dran geschweißt.
Magnettest mache ich gerne, falls gewünscht.
Viele Grüße, Henning
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9216

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Donnerstag 8. November 2018, 08:06

SchlatzPopatz hat geschrieben:
Donnerstag 8. November 2018, 07:26
Adrian S hat geschrieben:
Mittwoch 7. November 2018, 21:50
Wenn man jetzt zufälliherweise die falsche Flasche Würze mit 15°P anstatt die Starterwürze mit 9°P nimmt und damit weiter propagiert ( 70ml auf 30ml Starter von gestern ), was kann da geschehen, bzw läsdt sich dieses Missgeschick ausbügeln?
Du kannst die 15°P Würze mit Wasser verdünnen, so dass du auch auf 9°P kommst.
Genau so. Das Verdünnen könntest du optimaler Weise in 2-3 kleinen Schritten machen.
Immer, wenn sich die Dichte der Flüssigkeit um die Zelle herum ändert (der osmotische Druck), muss die Zelle das ausgleichen. Stelle es dir vor, wie ein Luftballon, den du unter Wasser ziehst und dann wieder schnipsen lässt :Bigsmile. Nur, dass eine Hefezelle im Gegensatz zum Luftballon in das Lage ist, sich langsam den Druckverhältnissen anzupassen, indem sie Wasser durch die Membran aufnimmt oder wieder abgibt.
Bei der Erhöhung von 9°P auf 15°P musste sich die Zelle ganz schön anstrengen, um Flüssigkeit durch die Membran aufzunehmen, um ihren Innendruck zu erhöhen. Beim Verdünnen muss sie die ganze Flüssigkeit wieder rausdrücken, weil sie dabei aufgeht wie ein Hefekloß ( :Grübel ) und dieses "Völlegefühl" loswerden will. Dabei muss sie sich natürlich auch anstrengen. Je größer und "abrupter" die Dichteunterschiede in der Umgebung sind, um so mehr Stress hat die Zelle durch den Druckausgleich. Eigentlich will sie sich im Starter aber nur friedlich vermehren ...
"Da braut sich was zusammen ... "
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9217

Beitrag von Brauwolf » Donnerstag 8. November 2018, 08:59

hyper472 hat geschrieben:
Donnerstag 8. November 2018, 07:51
Brauwolf hat geschrieben:
Donnerstag 8. November 2018, 06:26
...die Vorgabe "Schweißbarkeit" nicht erfüllt.
Doch, ist er. Bernd hat mir eine Muffe dran geschweißt.
Magnettest mache ich gerne, falls gewünscht.
Viele Grüße, Henning
Ja bitte - und ein Foto von der Schweißarbeit wäre auch nett.

Cheers, Ruthard
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9218

Beitrag von Chrissi_Chris » Donnerstag 8. November 2018, 11:43

Eine Frage an unsere Zapfexperten...

Ich arbeite mit NC Kegs in meiner Truhe wo ich mit 1,2 Bar wie gewohnt zapfe bei 5 Grad ungefähr.

Ich habe nun zum ersten mal ein 20L Flachfitting Keg befüllt und ein bekannter bringt heute Abend ein Durchlaufkühler mit woran wir das keg anschließen werden. Es steht dann natürlich nicht mehr kalt was ja kein Problem ist da es durch den Durchlaufkühler geht.

Das Fass steht bereits draußen und wird heute Abend logischerweise mehr als 1,2 Bar haben.
Wie läuft das dann mit dem CO2, muss ich dann bei höherer Fasstemperatur mit viel mehr Bar den Deuckminderer einstellen?!?

Ich habe wahrscheinlich einen Denkfehler aber das verwirrt mich etwas.

LG Chris

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9219

Beitrag von Shortbreaker » Donnerstag 8. November 2018, 11:48

Kurze Frage,

Woran kann es liegen, dass die Würze bei Kochbegin extrem stark schäumt?

Ich bin gerade dabei meinen zweiten Sud zu brauen und im Gegensatz zum ersten hat die Würze bei Kochbegin extrem stark angefangen zu schäumen.
Ich habe versucht es durch herumrühren in den Griff zu bekommen, aber letztendlich half nur den Kocher kurz abzuschalten. Ich habe ca. 33l in meinem Mundschenk XXL und der Schaum stieg bis zum Rand (50l).
Beim letzte Sud war alles normal (Pale Ale) allerdings habe ich seither den Behälter etwas wärmegedämmt.
Als ich dann wieder aufgeheizt hatte, mit den ansonsten gleichen Einstellungen, hat sich das mit dem Schaum nicht mehr wiederholt. Jetzt brodelt nur noch die Wüze vor sich hin und in einer Ecke des Topfes schwimmt ein sehr kleiner Schaumteppich.
Was könnte ich falsch gemacht haben?
Das Rezept ist das Kupfer Alt von MMuM.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9220

Beitrag von Chrissi_Chris » Donnerstag 8. November 2018, 11:58

Shortbreaker hat geschrieben:
Donnerstag 8. November 2018, 11:48
Kurze Frage,

Woran kann es liegen, dass die Würze bei Kochbegin extrem stark schäumt?

Ich bin gerade dabei meinen zweiten Sud zu brauen und im Gegensatz zum ersten hat die Würze bei Kochbegin extrem stark angefangen zu schäumen.
Ich habe versucht es durch herumrühren in den Griff zu bekommen, aber letztendlich half nur den Kocher kurz abzuschalten. Ich habe ca. 33l in meinem Mundschenk XXL und der Schaum stieg bis zum Rand (50l).
Beim letzte Sud war alles normal (Pale Ale) allerdings habe ich seither den Behälter etwas wärmegedämmt.
Als ich dann wieder aufgeheizt hatte, mit den ansonsten gleichen Einstellungen, hat sich das mit dem Schaum nicht mehr wiederholt. Jetzt brodelt nur noch die Wüze vor sich hin und in einer Ecke des Topfes schwimmt ein sehr kleiner Schaumteppich.
Was könnte ich falsch gemacht haben?
Das Rezept ist das Kupfer Alt von MMuM.
Du hast gar nichts verkehrt gemacht, das ist ein ganz normaler Vorgang. Du kannst nächstesmal einfach eine Sprühflasche mit Wasser befüllen und damit in den ersten Minuten das überkochen verhindern.
Falsch gemacht hast du jedenfalls nichts das ist der Eiweißbruch.

LG Chris

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9221

Beitrag von SchlatzPopatz » Donnerstag 8. November 2018, 12:01

Chrissi_Chris hat geschrieben:
Donnerstag 8. November 2018, 11:43
Eine Frage an unsere Zapfexperten...

Ich arbeite mit NC Kegs in meiner Truhe wo ich mit 1,2 Bar wie gewohnt zapfe bei 5 Grad ungefähr.

Ich habe nun zum ersten mal ein 20L Flachfitting Keg befüllt und ein bekannter bringt heute Abend ein Durchlaufkühler mit woran wir das keg anschließen werden. Es steht dann natürlich nicht mehr kalt was ja kein Problem ist da es durch den Durchlaufkühler geht.

Das Fass steht bereits draußen und wird heute Abend logischerweise mehr als 1,2 Bar haben.
Wie läuft das dann mit dem CO2, muss ich dann bei höherer Fasstemperatur mit viel mehr Bar den Deuckminderer einstellen?!?

Ich habe wahrscheinlich einen Denkfehler aber das verwirrt mich etwas.

LG Chris
Schau mal hier:
http://braumagazin.de/article/zapftechn ... is-teil-2/
Gruß aus Dresden
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9222

Beitrag von Shortbreaker » Donnerstag 8. November 2018, 12:08

Vielen Dank @Chrissi_Chris!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9223

Beitrag von gulp » Donnerstag 8. November 2018, 13:43

Schau mal hier: https://stixbraeu.de/tipps-und-tricks/u ... verhindern

Der Würzebruch ist nach etwa 15 min kochen. Sieht man am ausflockenden Eiweiß.

Gruß
Peter
Ein Bayer ohne Bier ist ein gefährlich Thier!

https://biergrantler.de
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9224

Beitrag von hyper472 » Donnerstag 8. November 2018, 21:47

Brauwolf hat geschrieben:
Donnerstag 8. November 2018, 08:59
Ja bitte - und ein Foto von der Schweißarbeit wäre auch nett.
Cheers, Ruthard
Was tut man nicht alles, damit die Leute schöne Pötte finden!
67570471-C59F-40EB-AE5D-A7DB5C5053E5.jpeg
Viele Grüße, Henning
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9225

Beitrag von Harribo » Donnerstag 8. November 2018, 22:27

Hallo zusammen,
Sorry dass ich dazwischen Grätsche.
Ich brauche eure Hilfe!!! 😔
seit 4 Jahren bin ich am brauen. Bin gerade von Flaschengärung auf Fassgärung umgestiegen.
Jedoch ist bei allen drei Fässern die Rezens kaum wahrnehmbar. Alle Dichtungen sind dicht.
Mit Zucker hatte ich carbonisiert.
Ich habe eine Co2 Flasche. Die brutale carbonisierungsmethode hat nicht funktioniert.
Nächste Woche habe ich geb. und wollte groß einen ausgeben. In der Garage sind es 10 Grad. Dort stehen alle kegs. Ich habe alle kegs nun auf 2,5 bar permanent an der Co2 Pulle.
Muss ich diese eine Woche oder länger an der Co2 Pulle haben?
Danke im voraus für eure Antworten. Ihr seid spitze!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9226

Beitrag von Chrissi_Chris » Donnerstag 8. November 2018, 22:37

Wie kommst du denn bei 10 Grad auf einen Wert von 2,5 Bar ...? Das wären ja 8g co2/ L und selbst für ein Weizen Zuviel..?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9227

Beitrag von Brauwolf » Freitag 9. November 2018, 07:24

hyper472 hat geschrieben:
Donnerstag 8. November 2018, 21:47
Brauwolf hat geschrieben:
Donnerstag 8. November 2018, 08:59
Ja bitte - und ein Foto von der Schweißarbeit wäre auch nett.
Cheers, Ruthard
Was tut man nicht alles, damit die Leute schöne Pötte finden!67570471-C59F-40EB-AE5D-A7DB5C5053E5.jpeg

Viele Grüße, Henning
Ist der Knubbel neben der angeschweißten Muffe ein Magnet?
Wenn ja, ist der Topf aus Chromnickelstahl - sonst ließe er sich nicht so problemlos schweißen.
Mit dem verlinken Topf auf ebay ist er nicht identisch, der ist nämlich aus nickelfreiem Material und das ist für den Schweißer nicht lustig.

Cheers, Ruthard
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9228

Beitrag von HrXXLight » Freitag 9. November 2018, 14:45

Wie groß sollte ein Rührfisch für ein 2l Erlenmeyer sein
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9229

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Freitag 9. November 2018, 14:57

HrXXLight hat geschrieben:
Freitag 9. November 2018, 14:45
Wie groß sollte ein Rührfisch für ein 2l Erlenmeyer sein
Das hängt vom Abstand der Magneten im Rührer und von der minimalen+maximalen Umdrehungsgeschwindigkeit ab.

PS: Der Abstand der Magneten legt die optimale Läge des Stäbchen fest und die Geschwindigkeit (bezogen auf Rührmenge und Gefäß) den optimalen Durchmesser des Stäbchens.
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#9230

Beitrag von HrXXLight » Freitag 9. November 2018, 15:02

Hab nur kleine 10mm magneten auf dem 120 und der Fisch wird als aus der Bahn geworfen. Ist auch nur so 25mm lang
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9231

Beitrag von irrwisch » Freitag 9. November 2018, 15:07

Haben die Rührfische die du hast eine Verdickung in der Mitte oder sind die glatt?
Die mit der Verdickung (z.B. der von HuM) haben mir auch nur Probleme gemacht und sind permanent rausgeflogen.
Die ohne Verdicklung laufen wesentlich besser und ruhiger.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9232

Beitrag von HrXXLight » Freitag 9. November 2018, 15:16

ok ich bestelle wohl nochmal neu. haben einen wulst
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9233

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Freitag 9. November 2018, 15:44

Kurze Antwort? Der Link zur langen Antwort :-)
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 75#p268175
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9234

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Freitag 9. November 2018, 16:46

irrwisch hat geschrieben:
Freitag 9. November 2018, 15:07
Haben die Rührfische die du hast eine Verdickung in der Mitte oder sind die glatt?
Die mit der Verdickung (z.B. der von HuM) haben mir auch nur Probleme gemacht und sind permanent rausgeflogen.
Die ohne Verdicklung laufen wesentlich besser und ruhiger.
Ohne Wulst ist besser. Von den ohne Wulst gibt es welche, die längsseits eine Naht haben. Die sind auch nicht so gut, weil schwerer zu reinigen usw. Anm besten sind welche aus Duranglas. Aber leider auch nicht überall zu bekommen.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9235

Beitrag von irrwisch » Freitag 9. November 2018, 17:08

Ja genau Wulst... mir ist die ganze Zeit das Wort nicht eingefallen :Bigsmile

@Jens: wo gibts denn welche aus Duran?
Hab meine von laborshop24, die sind PTFE ummantelt, ohne Wulst und ohne Naht aber Duranglas wäre noch geiler.
Wie sieht es bei denen mit Geräuschentwicklung aus?

Gruß
Julien

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9236

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Freitag 9. November 2018, 17:25

Gibt es auch da, wenn ich mich richtig erinnere. Sonst bei Omnilab. Omnilab hat aber oft nur „Großpackungen“ mit mehreren Rührfischen eines Typs und einen recht hohen Mindestbestellwert. Aber es läppert sich ja sowieso immer was zusammen, was fehlt :-)
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9237

Beitrag von Lapfanne » Samstag 10. November 2018, 12:05

Moin, kurze Frage für alle die, die am Samstag während der Läuterruhe Zeit zum Antworten finden. :thumbup
Ich möchte heute meinen ersten untergärigen Sud anstellen. Rasenmäher Lager aus MMuM mit Wyeast 2112 Kalifornia Lager.

Gärtemperatur ist klar, aber bei all den Beiträgen, die ich gefunden haben, ist mir unklar bei welcher Temperatur ist anstellen muss?
Bei ca 21° und dann runterkühlen oder beides auf Gärtemperatur bringen und dann anstellen?

Allen gut Sud am Wochenende!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9238

Beitrag von HubertBräu » Samstag 10. November 2018, 12:36

Beides auf Gärtemperatur bringen und dann anstellen :Drink

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9239

Beitrag von murby81 » Samstag 10. November 2018, 13:34

Gerade zum ersten Mal Hefe geerntet. Welche Schicht muss jetzt ins nächste Glas? Erkenne irgendwie keine Mittelschicht. Oder zählt der Hefe Schaum auch als Schicht? Dann die dunkelbraune Schicht? Danke
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9240

Beitrag von Michael Wendt » Samstag 10. November 2018, 14:58

Ich habe gestern zum ersten Mal Malz selbst geschrotet. 90 Prozent des Malzes (alles Gerste) habe ich 15 Minuten vorher mit 1% Wasser aus der Sprühflasche konditioniert. Den Walzenabstand habe ich auf CD-Breite eingestellt. Nun zwei Frage:

– Ist das Schrotbild (für den Grainfather) so okay? Links sieht man das trocken geschrotete Malz, rechts das konditionierte.
– Wahrscheinlich ist es nicht okay, denn ich habe 25 Liter in 8 Minuten geläutert. :Shocked Es lief so schnell durch, dass ich den Einkocher-Hahn für den Nachguss voll aufdrehen musste, sonst wäre der Treber trockengelaufen. Die Sudhaus-Ausbeute liegt bei 58 Prozent, ist also für ein Malzrohr-System noch okay. Ich kann damit leben. Sollte ich aus eurer Sicht dennoch etwas anders machen?

Schönes Wochenende
Michael
.
2018-11-09  16-38 Uhr  (IMG_0907).jpg
geschrotetes Malz: links trocken, rechts mit 1% Wasser konditioniert
.
2018-11-09  18-34 Uhr  (IMG_0920).jpg
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9241

Beitrag von Lapfanne » Samstag 10. November 2018, 16:00

HubertBräu hat geschrieben:
Samstag 10. November 2018, 12:36
Beides auf Gärtemperatur bringen und dann anstellen :Drink
Hm...warum empfiehlt Wyest auf der Packung bei 18-22°anzustellen und erst runter zu kühlen, wenn sichtbare Gäraktivität eintritt? :Grübel
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9242

Beitrag von t3k » Samstag 10. November 2018, 16:03

Weil das schneller geht u auch funktioniert. Und die Besteigung möglichst einfach sein möchte, vermutlich.

Wenn du aber ein möglichst gutes Ergebnis haben möchtest, dann stellst du bei ca. 2 Grad unter deiner Zielgärtemperatur an und lässt das ganze dann kommen.

Sprich wenn die Zieltemperatur 12 Grad ist, dann bei 10 Grad anstellen ( beides Würze und Hefe haben 10 Grad).

Generell ist noch zu sagen, das die Hefe sich beim anstelle. im Temperaturbereich von ca +- 3 Grad der Würze befinden sollte um die Hefe nicht durch zu große Tempersturunterschiede zu sehr zu stressen.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9243

Beitrag von Lapfanne » Samstag 10. November 2018, 16:09

Na, der Kühlschrank hängt schon an Inkbird, dann probiere ich es mal, wie t3k es empfiehlt und kühl beides auf 12°C
UG klingt nach meeehr Ruhe und Geduld als OG, wusste ich aber in Praxis fühlen ist nochmal anders :Smile

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9244

Beitrag von Chrissi_Chris » Samstag 10. November 2018, 16:13

Moin Moin,
Ich möchte mit an meine Zapfhähne einen neuen Schlauch bauen und bin auf der Suche nach diesen Spiralförmigen Schläuchen in sehr dünn.
Hat hier einer eine bezugsquelle ?

LG Chris
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9245

Beitrag von TimW » Samstag 10. November 2018, 17:01

Michael Wendt hat geschrieben:
Samstag 10. November 2018, 14:58

– Ist das Schrotbild (für den Grainfather) so okay? Links sieht man das trocken geschrotete Malz, rechts das konditionierte.
– Wahrscheinlich ist es nicht okay, denn ich habe 25 Liter in 8 Minuten geläutert. :Shocked Es lief so schnell durch, dass ich den Einkocher-Hahn für den Nachguss voll aufdrehen musste, sonst wäre der Treber trockengelaufen.
Die Bilder sind jetzt nicht so super zu erkennen. Es sieht glaube ich ok aus, kann Dir aber hauptsächlich meine Einstellung zur GF-Schrotung berichten (aus persönlicher Erfahrung). Ich lasse es gerne eher gröber, auch wenn es etwas zu Lasten der Sudhaus-Ausbeute geht. Wenn ich es zu fein schrote, tendiert der GF dazu, nicht mehr so schön zu zirkulieren (oder, gerade bei hohem Weizenanteil, diese Tätigkeit sogar komplett einzustellen).Das beschleunigt dann auch gerne mal das Ansetzen oder -brennen am Topfboden.

Beim GF haben wir ja generell das Problem, dass wir den Ausfluss nicht steuern können. Somit lässt sich das Läutern dann auch eigentlich nicht regeln. Ich das habe bislang durch die Schrotung noch nicht in einen vernünftigen Bereich (~45 Minuten) steuern können - es war immer entweder so fix wie bei Dir, oder gleich eine Läuterkatastrophe, bei der ich die Hälfte der Zeit im Treber rumhacken musste, damit überhaupt etwas ging.

Da siegt dann schon eher meine Faulheit, die für 10% mehr Ausbeute kein wörtliches Hick-hack in Kauf nehmen will.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9246

Beitrag von Michael Wendt » Samstag 10. November 2018, 20:07

TimW hat geschrieben:
Samstag 10. November 2018, 17:01
Michael Wendt hat geschrieben:
Samstag 10. November 2018, 14:58

– Ist das Schrotbild (für den Grainfather) so okay? Links sieht man das trocken geschrotete Malz, rechts das konditionierte.
– Wahrscheinlich ist es nicht okay, denn ich habe 25 Liter in 8 Minuten geläutert. :Shocked Es lief so schnell durch, dass ich den Einkocher-Hahn für den Nachguss voll aufdrehen musste, sonst wäre der Treber trockengelaufen.
Die Bilder sind jetzt nicht so super zu erkennen. Es sieht glaube ich ok aus, kann Dir aber hauptsächlich meine Einstellung zur GF-Schrotung berichten (aus persönlicher Erfahrung). Ich lasse es gerne eher gröber, auch wenn es etwas zu Lasten der Sudhaus-Ausbeute geht. Wenn ich es zu fein schrote, tendiert der GF dazu, nicht mehr so schön zu zirkulieren (oder, gerade bei hohem Weizenanteil, diese Tätigkeit sogar komplett einzustellen).Das beschleunigt dann auch gerne mal das Ansetzen oder -brennen am Topfboden.

Beim GF haben wir ja generell das Problem, dass wir den Ausfluss nicht steuern können. Somit lässt sich das Läutern dann auch eigentlich nicht regeln. Ich das habe bislang durch die Schrotung noch nicht in einen vernünftigen Bereich (~45 Minuten) steuern können - es war immer entweder so fix wie bei Dir, oder gleich eine Läuterkatastrophe, bei der ich die Hälfte der Zeit im Treber rumhacken musste, damit überhaupt etwas ging.

Da siegt dann schon eher meine Faulheit, die für 10% mehr Ausbeute kein wörtliches Hick-hack in Kauf nehmen will.
Danke für den Erfahrungsbericht! Ist zeitlich natürlich angenehm, das schnelle Läutern. Und ein wenig mehr Malzeinsatz, um der schlechten SHA zu begegnen, ist ja auch kein Problem. Eine Möglichkeit wäre vielleicht noch, nur die Hälfte des Malzes vor dem Schroten zu konditionieren. Bislang hatte ich Malz immer geschrotet gekauft, und da liefen vielleicht 1 bis 1,5 Liter pro Minute beim Läutern durch. Allerdings ging da vorher bei Maischen auch immer einiges durch den Überlauf - dieses Mal gar nicht. Der Treber hatte auch erstmals keine Mehlschicht oben aufliegen.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9247

Beitrag von Sandersen777 » Samstag 10. November 2018, 22:27

Howdy,

plane gerade einen Mini-Kühlschrank zur 5Liter-Zapfanlage umzubauen. Ist es sinnvoll die CO2-Flasche in den Kühlschrank zu planen? Oder 'muss' sie evtl. zwingend außerhalb stehen?

Gruß
Jan
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9248

Beitrag von afri » Samstag 10. November 2018, 22:53

murby81 hat geschrieben:
Samstag 10. November 2018, 13:34
Gerade zum ersten Mal Hefe geerntet. Welche Schicht muss jetzt ins nächste Glas? Erkenne irgendwie keine Mittelschicht. Oder zählt der Hefe Schaum auch als Schicht? Dann die dunkelbraune Schicht?
Alles unterm Jungbier (braune Schicht) sieht eigentlich recht brauchbar aus, das kannst du ernten. Den Schaum und das Jungbier solltest du verwerfen. Wenn sich in der unteren Schicht noch eine Schichtung einstellt: ganz unten liegen die toten Zellen, die kannst du auch verwerfen.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9249

Beitrag von Johnny H » Sonntag 11. November 2018, 10:09

Ich bezweifle, dass sich in einer Erntehefe im Glas die toten Zellen von den lebenden unterscheiden lassen. Im Gärbehälter und ganz besonders in ZKG mag sich ja eine solche Schichtenbildung durchaus einstellen, weil die toten Zellen als erstes und vermutlich schon während der Hauptgärung mit dem Trub absinken, aber im Glas nach der Ernte, wenn man sowieso wieder alles aufrührt?

In meinen Erntehefen sehe ich aber durchaus öfters eine Schichtenbildung: ganz unten sind meist die Reste der Hopfenharze und Trubpartikel, erkennbar als dunklere Partikel. Das verwerfe ich natürlich nach Möglichkeit auch. Die Hefe zur Weiterverwendung sollte halt cremig sein, zumindest stelle ich mir das so vor.
Jubel erscholl, als sich die Trinker von dem schneidigen, köstlichen, bei dem früher in Pilsen erzeugten nie wahrgenommenen Geschmack überzeugten. Die Geburt des Pilsner Bieres!
(E. Jalowetz, Pilsner Bier im Lichte von Praxis und Wissenschaft, 1930)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9250

Beitrag von t3k » Sonntag 11. November 2018, 12:34

Sandersen777 hat geschrieben:
Samstag 10. November 2018, 22:27
Ist es sinnvoll die CO2-Flasche in den Kühlschrank zu planen? Oder 'muss' sie evtl. zwingend außerhalb stehen?

Gruß
Jan
Moin Jan,
Für das co2 ist es egal ob drinnen oder draußen.
Drinnen macht das ganze irgendwie kompakter, aber du brauchst mehr Platz.
Draußen hat den Vorteil, das du dir den Platz für die CO2-Flasche im Kühlschrank sparen kannst. Dafür musst du aber Löcher in den Kühlschrank machen und Dir Gedanken machen wo und wie du die CO2-Flasche anbringst.

Bei 5L könnte man auch über 16g co2 Kartuschen anstatt Flasche nachdenken.

Cheers
T3K

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