Kurze Frage, kurze Antwort

Hier kommt alles rein, was woanders keinen Platz hat.
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murby81
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9451

Beitrag von murby81 » Sonntag 25. November 2018, 07:50

Alles klar, danke dir

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DerDerDasBierBraut
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9452

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Sonntag 25. November 2018, 08:39

odin23 hat geschrieben:
Samstag 24. November 2018, 19:08
Hallo, :Greets

ich habe die Zwangskarbonisierung noch nicht richtig verstanden. Vielleicht kann mir wer auf die Sprünge helfen.

Im Hobbybrauer Wiki steht:
Erforderlicher Überdruck in bar zur Erreichung eines bestimmten CO2-Gehalts bei einer bestimmten Temperatur.

Beispiel: Gärtemperatur '8°C
Zielgehalt an CO2: 4,5 g/l (z.B. für Lager, Pils)
Benötigter Überdruck: 0,87 bar

Soweit so gut. Tabellenlesen kann ich :Smile

Bedeutet das das ich mein Keg mit 0,87 bar beaufschlagen muss.? ( ich bilde mir ein das der Corneliushahn mit min. 1.2bar betrieben werden sollte.) Wenn ich das mache wird das Bier nicht überkanonisiert?
Ist mit Gärtemp. die Temp. gemeint die ich die ich während der Hauptgärung hatte,
z.B obergärig Safale US 05 zw. 17 u. 19 Grad vergoren?

Oder ist die Temp. gemeint die mein Keg im Kühlschrank hat. z.B 7 Grad.( Habe einen großen Gastro Kühlschrank wo ich das Jungbier reinstelle und zwangskarbonisiere)
Kann mir wer ein Spundventil empfehlen das halbwegs genau ist?
Moin Horst,

erstmal kurz Platz im Kopf schaffen! :Bigsmile

Folgende Sachen kannst du bein Zwangskarbonisieren komplett vergessen:
- Die Gärtemperatur ist irrelevant, weil sich diese nur auf den bereits gebundenen CO2 Gehalt des Jungbieres bei der Abfüllung bezieht, was beim Zwangskarbonisieren nebensächlich ist ...
- Ein Spundventil brauchst du beim Zwangskarbonisieren nicht. Es dienst dazu, CO2 kontrolliert - bis zu einem bestimmten Druck - aus dem Keg abzulassen. Beim Zwangskarbonisieren willst du ja CO2 in das Kegs bekommen und nicht raus. Das Spundventil könntest du gut gebrauchen, wenn du versehentlich zu viel CO2 im Keg hast (z.B. versehentlich überkarbonisiert oder an der Zapfanlage aufkarbonisiert).
- Der Zapfdruck für deinen Kompensatorhahn hat auch erstmal nichts mit der Zwangskarbonisierung zu tun. Das Zapfen ist ein eigenes Kapitel.

Übrig bleiben:
- Biertemperatur im Keg
- CO2 Druck
Das sind genau die beiden Punkte, die relevant sind. Die Biertemperatur sollte möglichst konstant und vor allem bekannt sein, bevor man über die Karbonisierung des Bieres nachdenkt. Dann sucht mann sich aus der Spundungsdrucktabelle beginnend der bekannten Biertemperatur und des gewünschten CO2 Gehalts des Bieres den benötigten CO2 Druck raus.
Hat dein Keg im Keller z.B. eine halbwegs konstante Biertemperatur von 10°C und du möchtest einen CO2 Gehalt von 5,4 g/l im Bier haben, wäre der einzustellende CO2 Druck 1,4 bar. Soweit zur Theorie.
In der Praxis gibt es nun mehrere Methoden, um das Jungbier mehr oder weniger schnell mit CO2 anzureichern. Der Umfang übersteigt "Kurze Frage Kurze Antwort" definitiv. Daher nur ein paar Stichworte, die du über die Forensuche ergründen kannst:
- langsame Zwangskarbonisierung (Keg eine Woche lang bei konstanter Biertemperatur und konstantem Druck am offenen CO2 stehen lassen)
- Rollmethode 1: Keg bei korrektem Spundungsdruck und offenem CO2 30 Minuten schütteln oder rollen, CO2 schließen, Vorgang 1-2-3 mal in gewissen Abständen wiederholen
- Rollmethode 2: Keg bei erhöhtem Spundungsdruck und offenem CO2 10-20 Minutem rollen und schütteln. CO2 schließen und mit der ggf. ungenauen Karbonisierung leben (notfalls Spunden).
- CO2 "reinschießen": CO2 mit 2,5-3 bar ein paar Minuten lang in das Keg lassen und CO2 schließen. Vorgang (je nach Biertemperatur und Kopfraum) mehrmals in Abständen von einem Tag wiederholen, bis der CO2 Gehalt in Bier passt. Ist ungenau und erfordert Erfahrung. Notfalls Spunden.
- QuickCarb: CO2 über ein Pumpen-/Sprudelstein System im Jungbier lösen

Der Kopfraum im Keg spielt noch eine untergeordnete Rolle. Je größer der Kopfraum, desto schneller funktioniert das Aufkarbonisieren bei den ersten vier Methoden. Ein ein randvolles Keg bekommst du nur sehr langsam CO2 hinein (außer QuickCarb).
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
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Viele Grüße
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9453

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Sonntag 25. November 2018, 10:24

Kann jemand einen guten vollständig ‚gummierten‘ Wärmeschutzhandschuh mit guter Bewegungsfreiheit empfehlen (Silikon, Nitril)?
Also einen Wärmeschutzhandschuh, mit dem man z.B. wahlweise im kochendes Wasser greifen kann oder auch mal das 200°C warme Backblech aus der Röhre holen?
Robust und nicht Einweg wäre toll. Bewegungsfreiheit, Wasserdichtheit und Wärmeisolierung bis 140°C für 30 Sekunden wären die harten Kriterien.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9454

Beitrag von Malzwein » Sonntag 25. November 2018, 10:28

Ich nutze die "VOYAGE Premium Ofenhandschuhe", von der Steifigkeit m.E. noch akzeptabel.
Gruß Matthias

Jep, Bier wird´s immer... meist auch trinkbar und manchmal ist es richtig gut! :P

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9455

Beitrag von Chains » Sonntag 25. November 2018, 11:03

Danke für die Ratschläge zum Thema Kopfraum beim Vergären. :thumbsup
Meine Eigene Brauanlage mit der ich Gestern den ersten Sud gebraut habe hat erschreckenderweise eine Sudhausausbeute von 67% (geplant hatte ich mit 55% basierend auf der Geliehenen Anlage die ich vorher hatte) und damit hatte ich anstelle von 30l Ausschlag knapp 35l und musste sowieso auf zwei Gärbehälter aufteilen. :D

Eine weitere kurze Frage im Anschluss: Wir Maischen ja ein bis wir Jodnormal erreichen und somit alle vorhandene Stärke in Zucker umgewandelt wurde. Was passiert, wenn man noch Stärke in der Würze hat und dann einfach weiterarbeitet? Wird der Geschmack komisch? Läuft dann die Gärung nicht? Bekomme ich Soßenbinder beim Kochen?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9456

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Sonntag 25. November 2018, 11:21

Chains hat geschrieben:
Sonntag 25. November 2018, 11:03
Was passiert, wenn man noch Stärke in der Würze hat und dann einfach weiterarbeitet? Wird der Geschmack komisch? Läuft dann die Gärung nicht? Bekomme ich Soßenbinder beim Kochen?
Blausud >>> https://hobbybrauer.de/forum/wiki/doku. ... en:blausud
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9457

Beitrag von VolT Bräu » Sonntag 25. November 2018, 14:39

Ich möchte mir einen Hockerkocher anschaffen zum Kochen (38 Liter Topf). Ich denke mal 7,5 kw würden locker ausreichen?
Rahmen sollte ca. 40x40 sein.
Ich hätte eigentlich gerne ein Manometer für die Füllstandskontrolle.
Gefunden habe ich dieses Modelle:
https://www.ebay.de/itm/4-Fuss-Hockerko ... 1301017765
7,5 kw, ohne Zündsicherung und Piezo, 80cm Schlauch, hier ist nur ein Druckregler ohne Manometer dabei (wäre also ggf. ~10€ Aufpreis)

https://www.amazon.de/Manometer-Gaskoch ... B0793R8DV3
10,5 kw, deutlich schwerer und robuster. mit Zündsicherung, Piezo und Manometer für den Füllstand, 1,5m Schlauch

Noch mehr möchte ich eigentlich nicht ausgeben. Gibt es in diesem Preisrahmen was besseres?
Meint ihr das 30€ Ding ist auch ok, oder sollte ich besser die massivere Version für 65€ nehmen?
Ich brauche da keinen Luxus... aber es sollte schon vernünftige Qualität sein und im Zweifel zahl ich dann lieber ein paar Euro drauf.
Jetzt mal Bier bei die Fische!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9458

Beitrag von beryll » Sonntag 25. November 2018, 15:33

Ich hatte sowohl einen 7,5kw als auch einen 10,5kw, den ich zusätzlich mit einer Kart-Vergaserdüse gepimpt hatte. Wirklich glücklich wurde ich mit den Dingern nicht, ich nutze aber einen 70-l Topf auf dem Brenner.

Ich kann nur den hier oder eine Nummer größer empfehlen: http://www.gasgeraetemanufaktur.de/Hock ... bda0e6870/
Ich weiß, eine andere Preis-Klasse, aber letztendlich zahlst Du gerade mal 80 EUR mehr und hast was anständiges.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9459

Beitrag von odin23 » Sonntag 25. November 2018, 16:51

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Sonntag 25. November 2018, 08:39
odin23 hat geschrieben:
Samstag 24. November 2018, 19:08
Hallo, :Greets

ich habe die Zwangskarbonisierung noch nicht richtig verstanden. Vielleicht kann mir wer auf die Sprünge helfen.

Im Hobbybrauer Wiki steht:
Erforderlicher Überdruck in bar zur Erreichung eines bestimmten CO2-Gehalts bei einer bestimmten Temperatur.

Beispiel: Gärtemperatur '8°C
Zielgehalt an CO2: 4,5 g/l (z.B. für Lager, Pils)
Benötigter Überdruck: 0,87 bar

Soweit so gut. Tabellenlesen kann ich :Smile

Bedeutet das das ich mein Keg mit 0,87 bar beaufschlagen muss.? ( ich bilde mir ein das der Corneliushahn mit min. 1.2bar betrieben werden sollte.) Wenn ich das mache wird das Bier nicht überkanonisiert?
Ist mit Gärtemp. die Temp. gemeint die ich die ich während der Hauptgärung hatte,
z.B obergärig Safale US 05 zw. 17 u. 19 Grad vergoren?

Oder ist die Temp. gemeint die mein Keg im Kühlschrank hat. z.B 7 Grad.( Habe einen großen Gastro Kühlschrank wo ich das Jungbier reinstelle und zwangskarbonisiere)
Kann mir wer ein Spundventil empfehlen das halbwegs genau ist?
Moin Horst,

erstmal kurz Platz im Kopf schaffen! :Bigsmile

Folgende Sachen kannst du bein Zwangskarbonisieren komplett vergessen:
- Die Gärtemperatur ist irrelevant, weil sich diese nur auf den bereits gebundenen CO2 Gehalt des Jungbieres bei der Abfüllung bezieht, was beim Zwangskarbonisieren nebensächlich ist ...
- Ein Spundventil brauchst du beim Zwangskarbonisieren nicht. Es dienst dazu, CO2 kontrolliert - bis zu einem bestimmten Druck - aus dem Keg abzulassen. Beim Zwangskarbonisieren willst du ja CO2 in das Kegs bekommen und nicht raus. Das Spundventil könntest du gut gebrauchen, wenn du versehentlich zu viel CO2 im Keg hast (z.B. versehentlich überkarbonisiert oder an der Zapfanlage aufkarbonisiert).
- Der Zapfdruck für deinen Kompensatorhahn hat auch erstmal nichts mit der Zwangskarbonisierung zu tun. Das Zapfen ist ein eigenes Kapitel.

Übrig bleiben:
- Biertemperatur im Keg
- CO2 Druck
Das sind genau die beiden Punkte, die relevant sind. Die Biertemperatur sollte möglichst konstant und vor allem bekannt sein, bevor man über die Karbonisierung des Bieres nachdenkt. Dann sucht mann sich aus der Spundungsdrucktabelle beginnend der bekannten Biertemperatur und des gewünschten CO2 Gehalts des Bieres den benötigten CO2 Druck raus.
Hat dein Keg im Keller z.B. eine halbwegs konstante Biertemperatur von 10°C und du möchtest einen CO2 Gehalt von 5,4 g/l im Bier haben, wäre der einzustellende CO2 Druck 1,4 bar. Soweit zur Theorie.
In der Praxis gibt es nun mehrere Methoden, um das Jungbier mehr oder weniger schnell mit CO2 anzureichern. Der Umfang übersteigt "Kurze Frage Kurze Antwort" definitiv. Daher nur ein paar Stichworte, die du über die Forensuche ergründen kannst:
- langsame Zwangskarbonisierung (Keg eine Woche lang bei konstanter Biertemperatur und konstantem Druck am offenen CO2 stehen lassen)
- Rollmethode 1: Keg bei korrektem Spundungsdruck und offenem CO2 30 Minuten schütteln oder rollen, CO2 schließen, Vorgang 1-2-3 mal in gewissen Abständen wiederholen
- Rollmethode 2: Keg bei erhöhtem Spundungsdruck und offenem CO2 10-20 Minutem rollen und schütteln. CO2 schließen und mit der ggf. ungenauen Karbonisierung leben (notfalls Spunden).
- CO2 "reinschießen": CO2 mit 2,5-3 bar ein paar Minuten lang in das Keg lassen und CO2 schließen. Vorgang (je nach Biertemperatur und Kopfraum) mehrmals in Abständen von einem Tag wiederholen, bis der CO2 Gehalt in Bier passt. Ist ungenau und erfordert Erfahrung. Notfalls Spunden.
- QuickCarb: CO2 über ein Pumpen-/Sprudelstein System im Jungbier lösen

Der Kopfraum im Keg spielt noch eine untergeordnete Rolle. Je größer der Kopfraum, desto schneller funktioniert das Aufkarbonisieren bei den ersten vier Methoden. Ein ein randvolles Keg bekommst du nur sehr langsam CO2 hinein (außer QuickCarb).

Danke für die ausführliche Erklärung,

ich denke ich werde es es mit dem QuickCarb versuchen. Scheint mir sehr Anwenderfreundlich zu sein.
Die Reinigung scheint sich auch in Grenzen zu halten.

lg.Horst

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9460

Beitrag von Braufuzi » Sonntag 25. November 2018, 20:28

Hallo Zusammen
Ich möchte gerne ein Kölsch brauen.Welche Trockenhefe eignet sich dafür am besten?Die S04 als Universalhefe oder gibt es dafür spezielle Trockenhefe?
Der kluge Mensch,so glaube mir,
der braut und trinkt
sein eigenes Bier!
:Drink

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9461

Beitrag von Astir » Sonntag 25. November 2018, 20:38

Hallo,
Ist jetzt eigentlich kein Thema für mich ...bitte kein Bashing :redhead , aber ich frage mich warum eigentlich niemand Bier drucklos ,gerade bei größeren Mengen, in Edelstahl Fässern/Behältern mit Schwimmdeckel und Vaselinöl zum Schutz gegen Oxidation lagert.. Kenne bei mir in der Region einige die das mit Wein, Apfelwein und Saft schon ewig so machen. Das ist Technisch und preislich doch viel einfacher als Drucktanks etc ...
Spricht was dagegen erst zu einem späteren Zeitpunkt im Keg “zwangs” zu karbonisieren und das Bier vorher drucklos und entsprechend kühl zu lagern ?
:redhead
Zuletzt geändert von Astir am Sonntag 25. November 2018, 21:16, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9462

Beitrag von stefan78h » Sonntag 25. November 2018, 20:57

Suche ein Rezept für "Edelstoff" Augustiner.
Im Forum und auf Mmum hab ich nix gefunden.

Ich würde das gerne für einen Geburtstag nächstes Jahr machen.
Gruß
stefan

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9463

Beitrag von beryll » Sonntag 25. November 2018, 21:15

Braufuzi hat geschrieben:
Sonntag 25. November 2018, 20:28
Hallo Zusammen
Ich möchte gerne ein Kölsch brauen.Welche Trockenhefe eignet sich dafür am besten?Die S04 als Universalhefe oder gibt es dafür spezielle Trockenhefe?
Schau Dir mal die K97 an...
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9464

Beitrag von Brauwolf » Sonntag 25. November 2018, 22:01

Astir hat geschrieben:
Sonntag 25. November 2018, 20:38
Hallo,
Ist jetzt eigentlich kein Thema für mich ...bitte kein Bashing :redhead , aber ich frage mich warum eigentlich niemand Bier drucklos ,gerade bei größeren Mengen, in Edelstahl Fässern/Behältern mit Schwimmdeckel und Vaselinöl zum Schutz gegen Oxidation lagert.. Kenne bei mir in der Region einige die das mit Wein, Apfelwein und Saft schon ewig so machen. Das ist Technisch und preislich doch viel einfacher als Drucktanks etc ...
Spricht was dagegen erst zu einem späteren Zeitpunkt im Keg “zwangs” zu karbonisieren und das Bier vorher drucklos und entsprechend kühl zu lagern ?
:redhead
Auch Druck und CO2 ist ein Teil der Konservierungs"kette" bei Bier, neben Alkohol, Hopfen und Kühlung.

Cheers, Ruthard
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9465

Beitrag von Astir » Montag 26. November 2018, 11:46

Hallo Ruthard,

Danke für deine Antwort, so habe ich mir das schon gedacht. Die Frage kam nur auf als ich mir bei einem Freund die Apfelwein und Fruchtsaft Lagerung angeschaut habe und mir dachte warum lagert eigentlich keiner Bier auf diese Weise. Ein druckloser 700Liter Lagertank für Wein mit Ölschwimmdeckel kostet bei Polsinelli 392 Euro, ich möchte nicht wissen was ein 700 Liter Drucklagertank im Vergleich kostet .... Nur mal als Beispiel!
....wie kann dann sowas funktionieren :
https://www.schwarzwaelder-post.de/allg ... eure/32725
Grüße,
Holger

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9466

Beitrag von matschie » Montag 26. November 2018, 11:59

Astir hat geschrieben:
Montag 26. November 2018, 11:46

....wie kann dann sowas funktionieren :
https://www.schwarzwaelder-post.de/allg ... eure/32725
Indem der Artikel verdächtig nah am 1.4.veröffentlicht wurde :Bigsmile
GGM Induktionskochfeld via Serielle Schnittstelle über CBPi per Serielle Kommunikation oder drahtlos über MQTT angesteuert: Link
MQTT Device für CBPi: Link
Vorstellung meiner Anlage: Klick
GitHub: https://github.com/matschie1

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9467

Beitrag von Astir » Montag 26. November 2018, 12:02

:Ahh stimmt :redhead

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#9468

Beitrag von Brauwolf » Montag 26. November 2018, 12:05

matschie hat geschrieben:
Montag 26. November 2018, 11:59
Astir hat geschrieben:
Montag 26. November 2018, 11:46

....wie kann dann sowas funktionieren :
https://www.schwarzwaelder-post.de/allg ... eure/32725
Indem der Artikel verdächtig nah am 1.4.veröffentlicht wurde :Bigsmile
"Am kommenden Sonntag präsentiert .." und das war dann tatsächlich der 1. April. An einem alkoholfreien Bierbrand, der sich wie Wasser saufen lässt, wird auch gearbeitet :Bigsmile

Cheers, Ruthard
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9469

Beitrag von Brauwolf » Montag 26. November 2018, 12:11

Und hier ist die Auflösung:

Schwarzwälder Post, 3.4.18

:thumbsup

Cheers, Ruthard
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9470

Beitrag von Astir » Montag 26. November 2018, 12:21

:Ahh :Ahh :Ahh ich schäme mich dann mal ne Runde :Ahh :redhead :puzz ...das kommt davon wenn man mal schnell
Google fragt und nicht den Artikel bis zum Ende durchliest :redhead :redhead :redhead

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9471

Beitrag von Gandalf15 » Montag 26. November 2018, 13:45

Kurze Frage: Will ein Stout brauen ( https://www.maischemalzundmehr.de/index ... orte=Stout ).
Da ich mit 20+ Liter Sud rechne (ist erst mein 2ter Sud mit dieser Brauanlage, das letzte mal war ich mit Plato so hoch, das ich 4 Liter nachverdünnen musste, könnte wieder passieren) reicht wohl 1x WYEAST #1084 Irish Ale nicht. Starter habe ich nochnie gemacht und ausser Trockenmalz extrakt nichts da. Wyeast schreibt reicht für 19 Liter. Ist es ein Problem einfach 2 Päcklein zu nehmen?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9472

Beitrag von Dawnrazor » Montag 26. November 2018, 13:47

Ich glaube bei der hohen Stammwürze sollte man auch mind. 2 nehmen.
Grüße aus Dortmund
Jens

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9473

Beitrag von Gandalf15 » Montag 26. November 2018, 14:20

Dawnrazor hat geschrieben:
Montag 26. November 2018, 13:47
Ich glaube bei der hohen Stammwürze sollte man auch mind. 2 nehmen.
Danke! ja 20 Plato + sind nicht wenig :)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9474

Beitrag von dominik_w » Dienstag 27. November 2018, 11:21

Hallo zusammen!
Am Wochenende habe ich ein Weizen (nach dem bekannten "Triticum Wormatia"-Rezept) gebraut. Von den rund 22-23 Litern, die nach dem Filtern im Gärfass gelandet sind, habe ich allerdings nur einen Liter Speise abgezwackt - ich vermute, dass das zu wenig sein dürfte, oder?
Stammwürze lag bei ziemlich genau 13°. Das Gärfass steht aktuell bei 21°C und die Gutmann-Hefe arbeitet :)
Wie gehe ich nun am besten vor, wenn die HG durch ist und ich in Flaschen abfüllen möchte?
Die Speise ins Gärfass geben und dann in jede Flasche etwas Trockenmalzextrakt (rund 200g?) geben und anschließend abfüllen?
Oder gebe ich lieber Trockenmalzextrakt mit ins Gärfass und fülle dann ab?
Sollen die Flaschen dann für die Reifung weiter bei 21°C gelagert werden oder nur für eine Woche und anschließend im Kühlschrank?

VG
Dominik

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9475

Beitrag von FloNRW » Dienstag 27. November 2018, 11:27

Hi Dominik, warum nicht einfach ganz normalen Zucker in die Flasche und fertig? Bin mir nicht ganz sicher glaube aber ca. 4g in eine 0,5 Liter Flasche sollten passen?!
Gut Sud
Florian
Mit Biersinnlichen Grüßen
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9476

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 27. November 2018, 11:29

dominik_w hat geschrieben:
Dienstag 27. November 2018, 11:21
Hallo zusammen!
Am Wochenende habe ich ein Weizen (nach dem bekannten "Triticum Wormatia"-Rezept) gebraut. Von den rund 22-23 Litern, die nach dem Filtern im Gärfass gelandet sind, habe ich allerdings nur einen Liter Speise abgezwackt - ich vermute, dass das zu wenig sein dürfte, oder?
Stammwürze lag bei ziemlich genau 13°. Das Gärfass steht aktuell bei 21°C und die Gutmann-Hefe arbeitet :)
Wie gehe ich nun am besten vor, wenn die HG durch ist und ich in Flaschen abfüllen möchte?
Die Speise ins Gärfass geben und dann in jede Flasche etwas Trockenmalzextrakt (rund 200g?) geben und anschließend abfüllen?
Oder gebe ich lieber Trockenmalzextrakt mit ins Gärfass und fülle dann ab?
Sollen die Flaschen dann für die Reifung weiter bei 21°C gelagert werden oder nur für eine Woche und anschließend im Kühlschrank?
Schütte den Liter Speise weg und lass den Gäreimer zu. Unnötige Infektionsgefahr für einen Liter Bier.
Finger weg von Trockenmalzextrakt bei der Flaschengärung. Wo hast du denn das gelesen? Da müsstest du zumindest einen "Sud" draus herstellen und die Würze kochen. :puzz
Nimm normalen Haushaltszucker und rechne die benötigte Menge pro Liter genau aus. Zum Beispiel hier: http://fabier.de/biercalcs.html
Vorher bitte das hier lesen: https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic.php?f=7&t=212
"Da braut sich was zusammen ... "
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9477

Beitrag von stefan78h » Dienstag 27. November 2018, 11:34

stefan78h hat geschrieben:
Sonntag 25. November 2018, 20:57
Suche ein Rezept für "Edelstoff" Augustiner.
Im Forum und auf Mmum hab ich nix gefunden.

Ich würde das gerne für einen Geburtstag nächstes Jahr machen.
:Grübel :Grübel :Grübel
Gruß
stefan

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9478

Beitrag von dominik_w » Dienstag 27. November 2018, 11:54

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Dienstag 27. November 2018, 11:29

Finger weg von Trockenmalzextrakt bei der Flaschengärung. Wo hast du denn das gelesen?
(...)
Vorher bitte das hier lesen: https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic.php?f=7&t=212
Steht u.a. auch im verlinkten Artikel unter Punkt 8: "Und wer trotzdem keinen Zucker mag, nimmt halt Speise, Malzextrakt wär auch möglich, aber ebenfalls schlecht zu berechnen, genauso wie Honig oder Malzbier." Oder verstehe ich das komplett falsch...? :Waa

Dr.Edelherb

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9479

Beitrag von Dr.Edelherb » Dienstag 27. November 2018, 12:05

Möglich mag das schon sein, aber man nimmt ganz einfach Zucker und fertig.
Weiß nicht ob Boludo da eine Art aufgekochte Würze meinte oder tatsächlich pur, von letzterem würde ich dir genau wie Jens abraten.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9480

Beitrag von dominik_w » Dienstag 27. November 2018, 12:54

Dr.Edelherb hat geschrieben:
Dienstag 27. November 2018, 12:05
Möglich mag das schon sein, aber man nimmt ganz einfach Zucker und fertig.
Weiß nicht ob Boludo da eine Art aufgekochte Würze meinte oder tatsächlich pur, von letzterem würde ich dir genau wie Jens abraten.
Alles klar, danke! :)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9481

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 27. November 2018, 13:03

dominik_w hat geschrieben:
Dienstag 27. November 2018, 11:54
Steht u.a. auch im verlinkten Artikel unter Punkt 8: "Und wer trotzdem keinen Zucker mag, nimmt halt Speise, Malzextrakt wär auch möglich, aber ebenfalls schlecht zu berechnen, genauso wie Honig oder Malzbier." Oder verstehe ich das komplett falsch...? :Waa
Ich weiß nicht, warum das dort steht. Klar, Malzextrakt ist eine von vielen möglichen Quellen für vergärbare Zucker. Daraus entsteht CO2 und Alkohol. Nur wie hoch ist der Anteil vergärbarer Zuckerarten in dem Extrakt genau? Weiß man in der Regel nicht und müsste man per Schnellvergärprobe ansatzweise genau ermitteln! Daher gehört es dort eigentlich nicht hin. Besonders nicht bei der Zielgruppe "Einsteiger", für die dieser Artikel oft hergenommen wird. Und ungekocht schon überhaupt nicht. Und das Extrakt bringt Geschmack mit ein, das man beim Karbonisieren eigentlich auch nicht haben möchte.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

Interesse an Flüssighefen ... ?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9482

Beitrag von dominik_w » Dienstag 27. November 2018, 13:48

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Dienstag 27. November 2018, 13:03
Ich weiß nicht, warum das dort steht. Klar, Malzextrakt ist eine von vielen möglichen Quellen für vergärbare Zucker. Daraus entsteht CO2 und Alkohol. Nur wie hoch ist der Anteil vergärbarer Zuckerarten in dem Extrakt genau? Weiß man in der Regel nicht und müsste man per Schnellvergärprobe ansatzweise genau ermitteln! Daher gehört es dort eigentlich nicht hin. Besonders nicht bei der Zielgruppe "Einsteiger", für die dieser Artikel oft hergenommen wird. Und ungekocht schon überhaupt nicht. Und das Extrakt bringt Geschmack mit ein, das man beim Karbonisieren eigentlich auch nicht haben möchte.
Danke für die Erläuterung - ich werde dann wohl auf Zucker gehen. Sicher ist sicher :)
Kann ich den Zucker einfach abwiegen und in die Flaschen geben oder muss er zwingend vorher in Wasser gelöst werden?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9483

Beitrag von Brauwolf » Dienstag 27. November 2018, 13:59

Da Alt-Phex i.d.R. erst nach Mitternacht zur Verfügung steht, übernehme ich mal seinen Part:

Nimm dieses Teil hier

Zucker trocken in die Flasche, Jungbier drauf, zu machen - fertig.

Cheers, Ruthard
Wir haben alle den gleichen Himmel, aber nicht denselben Horizont.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9484

Beitrag von dominik_w » Dienstag 27. November 2018, 14:10

Brauwolf hat geschrieben:
Dienstag 27. November 2018, 13:59
Da Alt-Phex i.d.R. erst nach Mitternacht zur Verfügung steht, übernehme ich mal seinen Part:

Nimm dieses Teil hier

Zucker trocken in die Flasche, Jungbier drauf, zu machen - fertig.

Cheers, Ruthard
Mist - meine Bestellung dort ist heute Morgen in den Versand gegangen...
Aber wird wohl auch so gehen.
Auch dir vielen Dank, Ruthard!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9485

Beitrag von VolT Bräu » Dienstag 27. November 2018, 14:52

dominik_w hat geschrieben:
Dienstag 27. November 2018, 14:10
Brauwolf hat geschrieben:
Dienstag 27. November 2018, 13:59
Nimm dieses Teil hier
Mist - meine Bestellung dort ist heute Morgen in den Versand gegangen...
Aber wird wohl auch so gehen.
Auch dir vielen Dank, Ruthard!
Abmessen per Löffel ist natürlich so ziemlich das einfachste. Aber auch etwas unflexibel und unpräzise.
Eben die passende Menge Zucker in Wasser auflösen und per 10ml Spritze in jede Flasche zu spritzen geht auch ziemlich schnell.
Dazu nehme ich immer diesen Rechner, der auch die benötigte Zuckerlösungsmenge schon fertig berechnet.
https://brauerei.mueggelland.de/karbonisierung.html
Jetzt mal Bier bei die Fische!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9486

Beitrag von Brauwolf » Dienstag 27. November 2018, 15:54

Auch das ist eine Möglichkeit. Die Einwegspritze gibt es für kleines Geld in der nächsten Apotheke.

Cheers, Ruthard
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9487

Beitrag von Schwarze Berge » Dienstag 27. November 2018, 16:14

Hallo zusammen,

darf man eine gefüllte, verschlossene Co2 Flasche ohne angeschraubten Druckminderer liegend lagern?


Gruß
Seb

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9488

Beitrag von Chrissi_Chris » Dienstag 27. November 2018, 16:37

Schwarze Berge hat geschrieben:
Dienstag 27. November 2018, 16:14
Hallo zusammen,

darf man eine gefüllte, verschlossene Co2 Flasche ohne angeschraubten Druckminderer liegend lagern?


Gruß
Seb
Lagern ja aber nicht daraus Zapfen da dir dann der Druckminderer vereist und ihn im schlimmsten Fall beschädigt, da flüssiges CO2 Austritt

LG Chris

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9489

Beitrag von Schwarze Berge » Dienstag 27. November 2018, 16:58

Hi,

Ok.
Also aus einer Kiste entnehmen, zusammenbauen, zapfen und zum Schluss wieder wegpacken geht?

Heißen Dank nochmal
Seb

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9490

Beitrag von beryll » Dienstag 27. November 2018, 17:45

Schwarze Berge hat geschrieben:
Dienstag 27. November 2018, 16:58
Hi,

Ok.
Also aus einer Kiste entnehmen, zusammenbauen, zapfen und zum Schluss wieder wegpacken geht?

Heißen Dank nochmal
Seb
Ja, das geht... ich transportiere meine grossen Flaschen im Auto auch nicht aufrecht sondern lege sie gesichert in den Kofferraum.

VG Peter
"Um...Snoochie boochies" Romrod... BONG!!!!!
(Aktueller Bericht aus dem Gärfass)

HBST Saar-Lor-Lux
Terminfindung Treffen der Saar-Lor-Lux Brauer

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9491

Beitrag von jnbeer » Dienstag 27. November 2018, 18:52

Moin,

ich hatte in dem Rezept zum Brut IPA schonmal dieselbe Frage gestellt, aber keine Antwort bekommen. Daher versuche ich es hier nochmal:

Kann mir da einer ne Auskunft dazu geben, wie ich mein Wasser aufbereiten sollte für ein Brut IPA? Das ist das 1. Mal, dass ich mich dem Wasser widme.

Ich habe folgendes Wasser mit Sulfat-Chlorid-Verhältnis ist = 3:1:
https://www.directupload.net/file/d/528 ... fu_png.htm

Wenn ich 14ml 80%ige Milchsäure ins Einmaischwasser gebe (30 Liter), bekomme ich das:
https://www.directupload.net/file/d/528 ... zy_png.htm

Auf das gesamte Wasser betrachtet, also den Nachguss einbezogen, komme ich später dann auf -2,8° dH - Ist das okay für den Stil? Kann ich eurer Meinung nach damit so arbeiten oder sollte ich noch etwas anderes mit dem Wasser machen?

LG
Jan

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9492

Beitrag von murby81 » Dienstag 27. November 2018, 19:51

Deine Links funktionieren nicht, zumindest bei mir nicht. Lad dir doch einfach die Excel Datei runter: https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 53#p181753 da würde ich mich nach den Werten für ein normales IPA richten.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9493

Beitrag von Jomsviking » Dienstag 27. November 2018, 22:50

Hallo Zusammen,

Ich meine mich zu Erinnern das es eine Alternative zur Hoprocket gibt welche jedoch auch für Pellets geeignet ist.
Ich möchte dieses Ding als „Hopf Infusor / Randall“ einsetzten.
Es ist ein länglicher Edelstahl Stab mit intigriertem Filter.
Weiß jemand wie das Teil heißt?
Gruß
Felix

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9494

Beitrag von Tozzi » Dienstag 27. November 2018, 23:01

Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9495

Beitrag von Jomsviking » Dienstag 27. November 2018, 23:02

Tozzi hat geschrieben:
Dienstag 27. November 2018, 23:01
https://www.braubebo.de/tri-clamp/filte ... ilter?c=15

Meintest Du das?
Genau das ist das Ding :Smile
Vielen Dank für die (sehr schnelle) Antwort Tozzi
Gruß
Felix

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9496

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 27. November 2018, 23:12

Jomsviking hat geschrieben:
Dienstag 27. November 2018, 23:02
Tozzi hat geschrieben:
Dienstag 27. November 2018, 23:01
https://www.braubebo.de/tri-clamp/filte ... ilter?c=15

Meintest Du das?
Genau das ist das Ding :Smile
Vielen Dank für die (sehr schnelle) Antwort Tozzi
Berichte mal bitte, falls dir der Weihnachtsmann das Teil unter den Tannenbaum legt.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9497

Beitrag von Tozzi » Dienstag 27. November 2018, 23:13

Gern geschehen.
Ich hab das Teil auch da, es ist sehr hochwertig verarbeitet und macht einen super Eindruck.
Benutzt hab ich es bisher aber noch nicht. :redhead
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9498

Beitrag von Jomsviking » Dienstag 27. November 2018, 23:39

Tozzi hat geschrieben:
Dienstag 27. November 2018, 23:13
Gern geschehen.
Ich hab das Teil auch da, es ist sehr hochwertig verarbeitet und macht einen super Eindruck.
Benutzt hab ich es bisher aber noch nicht. :redhead
Kannst du ungefähr abschätzen welches „totraumvolumen“ das Teil Verursacht? (0,5l / 1L , etc.)
Da ich mich mit Triclamps nicht auskenne:
1.5“ Triclamp auf 5/8“ schraub Gewinde gibt es schon irgendwo? :Bigsmile
Oder muss hier entweder mit Schlauchtülle oder mehreren Adaptern gearbeitet werden?
Gruß
Felix

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9499

Beitrag von Jomsviking » Dienstag 27. November 2018, 23:42

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Dienstag 27. November 2018, 23:12
Jomsviking hat geschrieben:
Dienstag 27. November 2018, 23:02
Tozzi hat geschrieben:
Dienstag 27. November 2018, 23:01
https://www.braubebo.de/tri-clamp/filte ... ilter?c=15

Meintest Du das?
Genau das ist das Ding :Smile
Vielen Dank für die (sehr schnelle) Antwort Tozzi
Berichte mal bitte, falls dir der Weihnachtsmann das Teil unter den Tannenbaum legt.
Wenn es der Hopstrainer wird, gerne =)
Gruß
Felix

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9500

Beitrag von Tozzi » Dienstag 27. November 2018, 23:47

Jomsviking hat geschrieben:
Dienstag 27. November 2018, 23:39
1.5“ Triclamp auf 5/8“ schraub Gewinde gibt es schon irgendwo?
Wie gesagt, ich hab's noch nicht benutzt...
Aber im Bereich 1,5" TC gibt's kaum was, was es nicht gibt... :P
Auch zum Totraum kann ich (noch) nix sagen, leider. Schätzungsweise 0,5 Liter.
Viele Grüße aus München
Stephan

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