Kurze Frage, kurze Antwort

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9501

Beitrag von Jomsviking » Dienstag 27. November 2018, 23:53

Tozzi hat geschrieben:
Dienstag 27. November 2018, 23:47
Jomsviking hat geschrieben:
Dienstag 27. November 2018, 23:39
1.5“ Triclamp auf 5/8“ schraub Gewinde gibt es schon irgendwo?
Wie gesagt, ich hab's noch nicht benutzt...
Aber im Bereich 1,5" TC gibt's kaum was, was es nicht gibt... :P
Auch zum Totraum kann ich (noch) nix sagen, leider. Schätzungsweise 0,5 Liter.
Perfekt, Dankeschön.
Die Rophocket hat geschätzt ja einiges mehr an Verlust... Zumindest Bauartbedingt und den Bildern her zu Urteilen.

Falls ich mich nicht zurück halten kann werde ich berichten wie gut das Ding Funktioniert.
Gruß
Felix

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9502

Beitrag von Braufuzi » Mittwoch 28. November 2018, 00:01

Frage zur Nachgärung und Karbonisieren mit Zucker.Habe mit der Notti vergoren und mit Dosierhilfe Zucker in Flaschen Vorgelegt.Nach gut 24 Stunden zeigte mein Manometer schon fast 1 bar Druck an.Raumtemperatur ist 21 Grad.Gatte ich bis jetzt noch nie das der Druck in den Flaschen so schnell gestiegen ist.Was könnte das für eine Ursache sein?. (Zu früh abgefüllt?....) Hefe habe ich ausgären lassen und auch die Messungen zum Restextrakt sind konstant gewesen. Gut im schlimmsten Fall kann ich ja etwas Druck abladen. Würde mich nur interessieren was ihr dazu meint.
Gruss Daniel
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9503

Beitrag von Alt-Phex » Mittwoch 28. November 2018, 00:54

Entweder zu früh abgefüllt oder die Manometerflasche hat ne Menge aktive Hefe abbekommen. Solange es nicht über den Zieldruck steigt brauchst du dir keine Sorgen machen. Im besten Fall kann dein Bier früher in den Kühlschrank.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9504

Beitrag von Braufuzi » Mittwoch 28. November 2018, 01:20

Danke für die Hilfe.
Gruss Daniel
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9505

Beitrag von Braufuzi » Mittwoch 28. November 2018, 01:29

Das könnte die Ursache sein habe nämlich beim Abfüllen gleich die erste Flasche als Monometer Flasche genommen und dabei ist wahrscheinlich die erste Hefe mit ins Abfüllrohr.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9506

Beitrag von Alt-Phex » Mittwoch 28. November 2018, 01:34

Bei mir sind es immer die letzten Flaschen die zuviel hefe abbekommen und dadurch auch offensichtlich schneller mit der Nachgärung durch sind (Das sehe ich an der Delle im kronkorken). Heisst für dich natürlich das die Messung jetzt nicht unbedingt repräsentativ für die restlichen Flaschen ist.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9507

Beitrag von Chrissi_Chris » Mittwoch 28. November 2018, 08:44

Braufuzi hat geschrieben:
Mittwoch 28. November 2018, 00:01
Frage zur Nachgärung und Karbonisieren mit Zucker.Habe mit der Notti vergoren und mit Dosierhilfe Zucker in Flaschen Vorgelegt.Nach gut 24 Stunden zeigte mein Manometer schon fast 1 bar Druck an.Raumtemperatur ist 21 Grad.Gatte ich bis jetzt noch nie das der Druck in den Flaschen so schnell gestiegen ist.Was könnte das für eine Ursache sein?. (Zu früh abgefüllt?....) Hefe habe ich ausgären lassen und auch die Messungen zum Restextrakt sind konstant gewesen. Gut im schlimmsten Fall kann ich ja etwas Druck abladen. Würde mich nur interessieren was ihr dazu meint.
Gruss Daniel
Moin Daniel,

Wie schnell der Zieldruck steigt in der Manometerflasche dafür gibt es keinen Plan, ich habe mich das ein oder andere mal schon sehr erschrocken so wie du auch. Dabei hatte ich nach 1-2 Tagen den Zieldruck von gut 2Bar erreicht, ein anderes mal erst letzte Woche hat 1Bar 1Woche gedauert.

Wenn du mit gutem Gewissen dein Bier ausgegoren hast und die Zuckerberechnung fehlerfrei war (Werbung : Dosierhilfe einfacher gehts nicht) dann hast du nahezu nichts zu befürchten.
Wie Bernd schon sagte erfreue dich an einer schnelleres Kaltreifung.

LG Chris

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9508

Beitrag von Malzwein » Mittwoch 28. November 2018, 10:18

Tozzi hat geschrieben:
Dienstag 27. November 2018, 23:47
...
Aber im Bereich 1,5" TC gibt's kaum was, was es nicht gibt... :P
...
Dann sind 1,5" TCs auch unter dem Namen "Tozzis" bekannt? Wo es kaum was gibt, was es nicht gibt? :Wink
Der musste sein ... :Drink
Gruß Matthias

Jep, Bier wird´s immer... meist auch trinkbar und manchmal ist es richtig gut! :P

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9509

Beitrag von Braufuzi » Mittwoch 28. November 2018, 13:31

Hallo

Danke euch für die schnelle Hilfe.Dann werde ich mein Bier schneller Genießen :thumbsup
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9510

Beitrag von Shortbreaker » Mittwoch 28. November 2018, 13:37

Ich bin gerade dabei ein Weizen zur Resteverwertung im KBH (kleiner Brauhelfer) zu konfigurieren.
Da das erst mein 3. Sud und das erste Weizen überhaupt sein soll, hätte ich noch folgende Fragem:

Ich orientiere mich an dem Rezept Neusser Weizen von MMuM, da dies fast alle noch vorrätigen, bereits geschrotet bezogenen Malze, benötigt.
Da ich noch Hallertauer Cascade da habe, möchte ich diesen Nutzen, um dass Bier auf etwa 15IBU einzustellen.
Der KBH berechnet dafür etwa 25g und ich müsste noch etwa 32g vorrätig haben. Jetzt überlege ich den Rest als Whirlpoolhopfung zuzugeben.

1. Haltet ihr den Hallertaue Casscade für eine gute Wahl
2. Wie steht ihr zur Angedachten Whirlpoolhopfung? Ich kann mir nicht vorstellen, dass die 7g da noch richtig was ändern können, allerdings erhoffe ich mir schon ein bisschen eine leicht fruchtige Note davon.



Ich hatte den Hopfen zuvor in einem Pale Ale genutzt und bei diesem zunächst bei Kochbeginn und bei Kochende zugegeben. Während der Gärung roch es auch herrlich fruchtig, aber mittlerweile (gebraut vor fast genau einem Monat) fehlt das etwas. Das Bier schmeckt trotzdem sehr gut, aber halt eher gewöhnlich was aber für mich völlig ok ist.
Wenn ich in einem Weizen noch leicht was davon rausschmecken könnte, fände ich das wohl ganz passend und selbst wenn nicht, wäre halt der Hopfen aufgebraucht und nähme keinen Platz mehr weg. Also Win-Win, oder übersehe ich etwas?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9511

Beitrag von Kobi » Mittwoch 28. November 2018, 14:00

Shortbreaker hat geschrieben:
Mittwoch 28. November 2018, 13:37

Da ich noch Hallertauer Cascade da habe, möchte ich diesen Nutzen, um dass Bier auf etwa 15IBU einzustellen.
Der KBH berechnet dafür etwa 25g und ich müsste noch etwa 32g vorrätig haben. Jetzt überlege ich den Rest als Whirlpoolhopfung zuzugeben.

1. Haltet ihr den Hallertaue Casscade für eine gute Wahl
2. Wie steht ihr zur Angedachten Whirlpoolhopfung? Ich kann mir nicht vorstellen, dass die 7g da noch richtig was ändern können, allerdings erhoffe ich mir schon ein bisschen eine leicht fruchtige Note davon.
Moin,

zu 1. Cascade ist eine andere Hausnummer als im Rezept, wäre aber hinsichtlich seiner Blumigkeit in Kombination mit den Bananen- und Karamellnoten halt einen Versuch wert. Allerdings willst Du ja 25 g alleine zum Bittern verwenden, da verkochst Du ja fast alle Aromen und könntest eigentlich fast jeden Hopfen nehmen.

zu 2. Hängt von der Menge zu brauenden Bieres ab (Wieviel sollen es werden?), ob Du bei 7 g überhaupt viel schmecken wirst. Vermutlich ist das fast eine homöopathische Dosis... Allerdings ist hier natürlich zwischen Whirlpool und Whirlpool bei rund 80° C zu unterscheiden...
Alternativvorschlag: Alles als Vorderwürzehopfung (ist dann halt ein anderes Bier als im Rezept).

Viele Grüße
Andreas
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9512

Beitrag von Shortbreaker » Mittwoch 28. November 2018, 14:04

Danke,

Menge hatte ich vergessen. Sollen so um die 25l werden.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9513

Beitrag von jnbeer » Mittwoch 28. November 2018, 15:08

Moin,

schade dass die Links nicht mehr gehen. Gestern als ich es gepostet habe, gingen sie noch. Also nochmal ein Versuch: Thema Wasser für ein Brut IPA

Ich habe folgendes Wasser mit Sulfat-Chlorid-Verhältnis ist = 3:1. Siehe 1. Bild.

Wenn ich 14ml 80%ige Milchsäure ins Einmaischwasser gebe (30 Liter), bekomme ich nen 5,6er pH und eine RA von -7,3°dH. Mit dem Nachguss komme ich dann zu einem späteren Zeitpunkt auf -2,8° dH.

Ist das okay für den Stil? Kann ich eurer Meinung nach damit so arbeiten oder sollte ich noch etwas anderes mit dem Wasser machen?

LG
Jan
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9514

Beitrag von murby81 » Mittwoch 28. November 2018, 15:28

jnbeer hat geschrieben:
Mittwoch 28. November 2018, 15:08
Moin,

schade dass die Links nicht mehr gehen. Gestern als ich es gepostet habe, gingen sie noch. Also nochmal ein Versuch: Thema Wasser für ein Brut IPA

Ich habe folgendes Wasser mit Sulfat-Chlorid-Verhältnis ist = 3:1. Siehe 1. Bild.

Wenn ich 14ml 80%ige Milchsäure ins Einmaischwasser gebe (30 Liter), bekomme ich nen 5,6er pH und eine RA von -7,3°dH. Mit dem Nachguss komme ich dann zu einem späteren Zeitpunkt auf -2,8° dH.

Ist das okay für den Stil? Kann ich eurer Meinung nach damit so arbeiten oder sollte ich noch etwas anderes mit dem Wasser machen?

LG
Jan
Das ist Zuviel, evtl. 7ml auf 30l.

Wie schon geschrieben, lad dir doch die Exceldatei herunter, da siehst du dann gleich, ob du im "grünen" Bereich mit dem Wasser bist. Wenn ich im Excel Wasserrechner deine Werte eingebe und 7ml Milchsäure auf 30l, dann bin ich bei einem American IPA überall im "grünen" Bereich.

Ob die hohen Sulfat und Natrium Werte gut für das Brut IPA sind, können dir bestimmt die Wasserprofis hier erzählen (ich bin leider keiner davon ;-)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9515

Beitrag von stefan78h » Mittwoch 28. November 2018, 19:58

Gibt's die rote Dichtung Einzel?
Oder tauscht man den ganzen Kegel?

Wo gibt's das?

Sind NC Ventile
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Gruß
stefan

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9516

Beitrag von Chrissi_Chris » Mittwoch 28. November 2018, 20:22

stefan78h hat geschrieben:
Mittwoch 28. November 2018, 19:58
Gibt's die rote Dichtung Einzel?
Oder tauscht man den ganzen Kegel?

Wo gibt's das?

Sind NC Ventile

Moin Stefan,

Mir ist nur bekannt das man den Stift als Ganzes ersetzt!
Deine Dichtung sieht doch noch ganz gut aus, falls es nach dem Einbau undicht sein sollte drücke mit einem spitzen Gegenstand einfach mal tief rein, ab und zu verkantet es sich nur unglücklich.

Sollte es dennoch nicht gehen:
https://www.candirect.eu/Ventilinnentei ... C-CC-klein

LG Chris

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9517

Beitrag von stefan78h » Mittwoch 28. November 2018, 20:25

Danke
Die Dichtungen riechen alle nach etwas Süßem...
Deshalb würde ich gerne wechseln.

Das heißt die Dichtung am Überdruckventil bekommt man auch nicht extra.
Gruß
stefan

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9518

Beitrag von Chrissi_Chris » Mittwoch 28. November 2018, 21:10

Da habe ich nur dieses Innenleben, muss aber gestehen ich weiß nicht wo da die Dichtung sitzt...
LG Chris
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9519

Beitrag von stefan78h » Mittwoch 28. November 2018, 21:25

Meine haben vorne eine Dichtung. Am Kegel
Gruß
stefan

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9520

Beitrag von Chrissi_Chris » Mittwoch 28. November 2018, 21:37

stefan78h hat geschrieben:
Mittwoch 28. November 2018, 21:25
Meine haben vorne eine Dichtung. Am Kegel


Jetzt sehe ich es auch, hatte dieses Überdruck Ventil noch nie auseinander...
Dasigeres ja sehr ähnlich aus.... ich glaube diese Dichtung gibt es speziell in den Shops nicht.
Ich bin mir aber sicher diese in der Sanitär Abteilung im Baumarkt mal gesehen zu haben, auf den Panzerschlauch enden sitzen ähnliche...

LG Chris
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9521

Beitrag von stefan78h » Mittwoch 28. November 2018, 21:38

Ja genau die!

Bin ich der erste der die wechseln will?
Gruß
stefan

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9522

Beitrag von Chrissi_Chris » Mittwoch 28. November 2018, 21:46

Ich glaube ja .... was soll die denn für ein süßes Aroma abgeben was sich im ganzen Bier ausbreiten würde ?
Also ich würde nichtmal die Dichtung bei dem von dir beschriebenen Stift tauschen es sei denn sie ist undicht..
Vielmehr hatte ich das Problem das die dicke Dichtung an dem Mannloch penetrant nach Orangen Limonade gerochen hat. Da diese aber noch sehr geschmeidig war und wie neu aussah habe ich sie einfach mehrfach geputzt und in Oxi liegen lassen.
Irgendwann gab der Geruch nach.

LG Chris

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9523

Beitrag von stefan78h » Mittwoch 28. November 2018, 22:23

Ok.
Ich weiche grade alles in Geschirspülpulver ein.
Dann schaue ich ob's Dicht ist.

Eigentlich wollte ich am Wochenende das Bier abfüllen.
Gruß
stefan

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9524

Beitrag von mossoma » Mittwoch 28. November 2018, 22:40

Ab welchen Zeitpunkt beginnen eigentlich Stopfaromen zu verschwinden in einem IPA zb.

Tom

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9525

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Mittwoch 28. November 2018, 22:43

mossoma hat geschrieben:
Mittwoch 28. November 2018, 22:40
Ab welchen Zeitpunkt beginnen eigentlich Stopfaromen zu verschwinden in einem IPA zb.
Schnell. Wenn man im Hobbybrauermaßstab "sauerstoffrei" gearbeitet hat nach 2-3 Monaten, sonst nach 2-3 Wochen.

PS: Und jetzt muss niemand mit Ascorbinsäure kommen. Ja, es hilft gegen die Oxidation und nein, gegen das Verschwinden wirkt es nicht. Im Gegenteil. Das schöne IP(A)(L) bekommt stattdessen nach 2-3 Monaten den Ahoi-Brausegeschmack von der Ascorbinsäure.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9526

Beitrag von Chrissi_Chris » Mittwoch 28. November 2018, 22:46

mossoma hat geschrieben:
Mittwoch 28. November 2018, 22:40
Ab welchen Zeitpunkt beginnen eigentlich Stopfaromen zu verschwinden in einem IPA zb.

Tom
Kommt immer drauf an Tom ... meine Kegs sind oft schon nach 3-4 Monaten am abbauen wobei ich meist noch ein paar Flaschen abfüllen.
Bei den Flaschen habe ich teilweise nach 6-10 Monaten keinen Abbau bemerkt und wenn nur gering.

Mein Faszit daher stopfaromen halten sich in Flaschen deutlich länger.
Habe mehrere vergleiche gemacht mit einem und dem selben Sud in Keg und Flaschen.
Natürlich spielt sauerstoffeintrag und bei Flaschen der Kopfraum (weniger Sauerstoff in der Flasche ) eine große Rolle.


LG Chris

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9527

Beitrag von hyper472 » Mittwoch 28. November 2018, 22:59

Oder Du stopfst erst kurz vorm Verzehr.
"Das Bier aber macht das Fleisch des Menschen fett und gibt seinem Antlitz eine schöne Farbe durch die Kraft und den guten Saft des Getreides."
Hildegard von Bingen (1098-1179)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9528

Beitrag von beryll » Donnerstag 29. November 2018, 07:59

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Mittwoch 28. November 2018, 22:43
mossoma hat geschrieben:
Mittwoch 28. November 2018, 22:40
Ab welchen Zeitpunkt beginnen eigentlich Stopfaromen zu verschwinden in einem IPA zb.
Schnell. Wenn man im Hobbybrauermaßstab "sauerstoffrei" gearbeitet hat nach 2-3 Monaten, sonst nach 2-3 Wochen.

PS: Und jetzt muss niemand mit Ascorbinsäure kommen. Ja, es hilft gegen die Oxidation und nein, gegen das Verschwinden wirkt es nicht. Im Gegenteil. Das schöne IP(A)(L) bekommt stattdessen nach 2-3 Monaten den Ahoi-Brausegeschmack von der Ascorbinsäure.
Sorry Jens, ich widerspreche gerade Dir mehr als ungern, aber meine gestopften Bier haben nach 3 Monaten immer noch fast das gleichen Hopfenaroma wie nach 2 Wochen - von Ahoi-Brause ist NULL zu bemerken. Wieviel Ascorbinsäure hast Du denn da reingeschmissen?!? :Waa
Es liegt vielleicht auch an der Vorgehensweise, ich weiß es nicht. Ich hab da ehrlich gesagt auch nicht rumexperimentiert, sondern bin seit ich mit Ascorbinsäure arbeite immer den gleichen Weg gegangen - und werde ihn weiterhin so gehen, bis das erste Mal die Ahoibrause auf mich wartet :Grübel

VG Peter
PS: zurück zur Frage: nach 3 Monaten ist das Stopfaroma noch sehr gut erkenn- und schwenkbar. Ich werde mir mal ein paar Flaschen anfüllen und schauen, wie sich das in den kommenden Monaten entwickelt.
"Um...Snoochie boochies" Romrod... BONG!!!!!
(Aktueller Bericht aus dem Gärfass)

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Terminfindung Treffen der Saar-Lor-Lux Brauer

HBST Saar-Lor-Lux internes

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9529

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Donnerstag 29. November 2018, 08:22

beryll hat geschrieben:
Donnerstag 29. November 2018, 07:59
PS: Und jetzt muss niemand mit Ascorbinsäure kommen. Ja, es hilft gegen die Oxidation und nein, gegen das Verschwinden wirkt es nicht. Im Gegenteil. Das schöne IP(A)(L) bekommt stattdessen nach 2-3 Monaten den Ahoi-Brausegeschmack von der Ascorbinsäure.
Sorry Jens, ich widerspreche gerade Dir mehr als ungern, aber meine gestopften Bier haben nach 3 Monaten immer noch fast das gleichen Hopfenaroma wie nach 2 Wochen - von Ahoi-Brause ist NULL zu bemerken. Wieviel Ascorbinsäure hast Du denn da reingeschmissen?!? :Waa
Es liegt vielleicht auch an der Vorgehensweise, ich weiß es nicht. Ich hab da ehrlich gesagt auch nicht rumexperimentiert, sondern bin seit ich mit Ascorbinsäure arbeite immer den gleichen Weg gegangen - und werde ihn weiterhin so gehen, bis das erste Mal die Ahoibrause auf mich wartet :Grübel
Getestet hatte ich das mit einem Punk IPA Klon - wo gefühlt ein Eimer voll Stopfhopfen rein kommt. Die Ascorbinsäure hatte ich zusammen mit dem Stopfhopfen ins Gärfass geworfen. 6 g Ascorbinsäure auf 50 Liter Jungbier. Kegs mit Wasser geflutet, mit CO2 leergedrückt und ohne nochmal zu öffnen über den Zapfkopf befüllt.
Der Bier war 2-3 Monate richtig genial - länger als gewohnt. Dann blieb immer dieser Brausepulvergeschmack auf der Zunge kleben. Wusste erst nicht wo der her kommt, bis wir bei der "Fehlersuche" an einem Bierabend ein paar Krümel Ascorbinsäure probiert haben. Eindeutig der gleiche künstliche Brausepulvergeschmack wie im Bier.
"Da braut sich was zusammen ... "
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9530

Beitrag von Chrissi_Chris » Donnerstag 29. November 2018, 09:10

Dann lasst doch diesen Ascorbinsäure Quatsch weg... man kann ein Bier auch kaputt experimentieren.
Meine Stopfaromen sind auch nach 6 Monaten genial.
Länger halt ein Bier sowieso nicht.

LG Chris

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9531

Beitrag von karlm » Donnerstag 29. November 2018, 09:27

Chrissi_Chris hat geschrieben:
Donnerstag 29. November 2018, 09:10
Dann lasst doch diesen Ascorbinsäure Quatsch weg... man kann ein Bier auch kaputt experimentieren.
Finde ich immer schwierig solche Aussagen und Dinge als "Quatsch" zu betiteln. Genauso gut könnte man Schönungsmittel wie Irish Moss als Quatsch bezeichnen. Ansonsten gebe ich dir recht, gerade beim ersten Mal Dinge einfach halten und hinterher Parameter ändern. Nicht gleich Antioxidationsmittel, Schönungsmittel und was weiß ich sonst noch reinwerfen.
DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Donnerstag 29. November 2018, 08:22
6 g Ascorbinsäure auf 50 Liter Jungbier.
Das ist allerdings auch heftig, finde ich. Beim DIPA verwende ich gerade mal 1,25 g auf 50 Liter. Keine Spur von Ahoi-Brause, auch nach 6 Monaten nicht. Bier dafür frisch wie am ersten Tag. DIPA mehr als 6 Monate rumstehen lassen macht aber vermutlich eh keinen Sinn. Bei sowas braut man lieber öfter kleinere Chargen.

So hat halt jeder seine Vorlieben. Ich zB verzichte auf Schönungsmittel, es wird auch so alles glasklar. Dafür feier ich große Erfolge mit Ascorbinsäure im DIPA.
Gruß, Philipp
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9532

Beitrag von mossoma » Donnerstag 29. November 2018, 09:44

Ich habe nicht vor Ascorbinsäure zu verwenden.......

Ergo ziehe ich für mich den Schluss .......in Flaschen ca. 4-6 Monate......

Wie Chris schon schrieb....so lange wird es nicht überleben.

Tom der morgen seinen 5. Sud braut

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9533

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Donnerstag 29. November 2018, 09:49

karlm hat geschrieben:
Donnerstag 29. November 2018, 09:27
DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Donnerstag 29. November 2018, 08:22
6 g Ascorbinsäure auf 50 Liter Jungbier.
Das ist allerdings auch heftig, finde ich. Beim DIPA verwende ich gerade mal 1,25 g auf 50 Liter.
Danke. Das wird die Ursache sein. Dann bekommt die Ascorbinsäure im nächsten gestopften Bier nochmal eine Chance.
Ich finde den Beitag nicht wieder. Jemand hatte hier vor einiger Zeit ein Experiment mit unterschiedlichen Dosierungen gemacht und meinte, dass 0,25g/l Ascorbinsäure noch keinen geschmacklichen Einfluss hatten. Ich ging davon aus, dass ich mit knapp der halben Menge eher zurückhaltend dosiere. Und 0,12g/l schmeckt man definitiv, wenn das Brausearoma nicht (mehr) vom Hopfen überlagert wird.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

Interesse an Flüssighefen ... ?

Dr.Edelherb

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9534

Beitrag von Dr.Edelherb » Donnerstag 29. November 2018, 09:58

https://braumagazin.de/article/oxidatio ... ralterung/
2.1.1. Wundermittel Ascorbinsäure?
In der Lebensmittelindustrie wird regelmäßig Ascorbinsäure als Antioxidans eingesetzt. Ein sinnvoller Einsatz im Bier erscheint nicht so einfach, da etwa M. Wurzbacher [Wur11] bei niedrigen Dosierungen von 20mg/L (Abb. 3) gar einen signifikanten pro-oxidativen Effekt zeigen konnte. In Versuchen einer Brauerei, die Ascorbinsäure zur Stabilisierung einsetzt, konnten selbst bei 10mg - 40mg/L Ascorbinsäure eine mit steigender Dosierung abnehmende Geschmacksstabilität erkannt werden. Erst ab Dosierungen von 200-500mg/L kann die Geschmacksstabilität für eine längere Zeit aufrechterhalten werden, jedoch setzt auch danach ein umso stärkeres Absinken ein. Von vorgenannten Mengen ist aus sensorischen und technologischen Gründen abzuraten. Ein Einsatz von Ascorbinsäure ist daher im Hobbybereich als kontraproduktiv anzusehen.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9535

Beitrag von HubertBräu » Donnerstag 29. November 2018, 10:00

Von 25 bis 30mg pro Liter sprechen die meisten hier, die Ascorbinsäure verwenden.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9536

Beitrag von Chrissi_Chris » Donnerstag 29. November 2018, 10:05

Geht man jetzt nicht von irgendwelchen spezielsorten aus, ist Bier ja schon immer ein Frischeprodukt gewesen.
Mir erschließt sich nicht wieso ich auf biegen und brechen daraus ein lang haltendes Produkt machen muss.
Wenn ich mir ab und zu mal eine Referenzflasche wie Achim es tut ein Jahr weglege kann ich das ja noch nachvollziehen.
Jedoch nicht ein IPA oder sonstiges mit Ascorbinsäure zu versetzen um dann am Ende noch ein Fehlgeschmack mehr zu haben.

Ich habe im Kühlschrank noch 2 Flaschen NEIPA die dürften gut 6 Monate alt sein, die sind immer noch absolut Hopfenaromatisch nahezu wie am ersten Tag.


Bier ist ein Frischeprodukt.

LG Chris

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9537

Beitrag von karlm » Donnerstag 29. November 2018, 10:12

Dr.Edelherb hat geschrieben:
Donnerstag 29. November 2018, 09:58
https://braumagazin.de/article/oxidatio ... ralterung/
Ja, das ist bekannt. Allerdings scheint was dran zu sein an den Berichten hier im Forum.

Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass die, die Vitamin C reinkippen (ich zB) auch so peniblel O2 frei arbeiten, dass sie sowieso keine Oxidation bekommen würden. Ergo bringt die Ascorbinsäure gar nichts. Ich zumindest habe nämlich den Test Hälfte des Bieres mit und Hälfte des Bieres ohne noch nicht gemacht. :Angel

Tja, die Frage nach den Stopfaromen mag zwar kurz sein, die Antwort(en) pass(t)(en) aber wohl nicht in diesen Faden...

Und ganz genau, ein IPA ist kein Vintage Quadrupel. Lagern ist hier nicht angesagt, sondern direkt trinken.
Gruß, Philipp
Altes und neues Forum gleichzeitig durchsuchen:
https://cse.google.de/cse/publicurl?cx= ... nxhfbgci_y

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9538

Beitrag von Dawnrazor » Donnerstag 29. November 2018, 10:21

Wir haben das mit der Ascorbinsäure auch mal mit ein paar Flaschen angetestet. Nach ein paar Monaten haben wir dann mal verglichen.
Es war absolut kein Geschmackaunterschied festzustellen.
Vielleicht nach einem Jahr, aber so alt wird das Bier eh nie.
Grüße aus Dortmund
Jens

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9539

Beitrag von beryll » Donnerstag 29. November 2018, 12:03

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Donnerstag 29. November 2018, 09:49
karlm hat geschrieben:
Donnerstag 29. November 2018, 09:27
DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Donnerstag 29. November 2018, 08:22
6 g Ascorbinsäure auf 50 Liter Jungbier.
Das ist allerdings auch heftig, finde ich. Beim DIPA verwende ich gerade mal 1,25 g auf 50 Liter.
Danke. Das wird die Ursache sein. Dann bekommt die Ascorbinsäure im nächsten gestopften Bier nochmal eine Chance.
Ich finde den Beitag nicht wieder. Jemand hatte hier vor einiger Zeit ein Experiment mit unterschiedlichen Dosierungen gemacht und meinte, dass 0,25g/l Ascorbinsäure noch keinen geschmacklichen Einfluss hatten. Ich ging davon aus, dass ich mit knapp der halben Menge eher zurückhaltend dosiere. Und 0,12g/l schmeckt man definitiv, wenn das Brausearoma nicht (mehr) vom Hopfen überlagert wird.
Deshalb auch meine Frage, wieviel Du da reingeworfen hast :Bigsmile
Ich halte mich nach wie vor an die Aussage "max 1g pro 20 Liter".

Und die "Quatsch"-Aussage da oben hab ich einfach mal überlesen und wissentlich ignoriert :P

VG Peter
"Um...Snoochie boochies" Romrod... BONG!!!!!
(Aktueller Bericht aus dem Gärfass)

HBST Saar-Lor-Lux
Terminfindung Treffen der Saar-Lor-Lux Brauer

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9540

Beitrag von dominik_w » Donnerstag 29. November 2018, 16:40

Hallo! Ich bin es schon wieder...
ich habe ein kleines Problem mit meinem Weizen.
Am Sonntagmorgen habe ich auf ca. 22-23 Liter drei Bodensätze Gutmann-Hefe gegeben. Es war am Mongag bereits etwas Schaum drauf zu erkennen, also habe ich es machen lassen.
Heute habe ich dann mal gemessen: die Stammwürze liegt noch bei rund 13!! Die Speise, die ich genommen hatte, habe ich sicherheitshalber nochmal nachgemessen, die lag bei 14.
Es hat Kohlensäure, riecht auch schon etwas nach Weizen, aber da muss doch eigentlich mehr passiert sein? Von solchen Schaumbergen, wie sie hier ein paar Beiträge weiter vorn zu sehen sind war ich weit entfernt...
Was nun? Ist es noch zu retten? Muss ich mich opfern und noch ein paar Flaschen Gutmann trinken und die Bodensätze nachgießen...? Das wäre ja das kleinere Problem... ;)

Danke für eure Hilfe!

stefan78h
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9541

Beitrag von stefan78h » Donnerstag 29. November 2018, 16:50

dominik_w hat geschrieben:
Donnerstag 29. November 2018, 16:40
... drei Bodensätze Gutmann-Hefe gegeben. ....
3 Bodensätzen ohne Starter? :redhead

4 Tage nix passiert?

ich habe mit der Gutmann noch nicht gebraut, aber vermute das dass Glücksspiel war, und du hast verloren.... :puzz


Du könntest noch einen Starter machen, aber ob deine Würze überhaupt noch gut ist ist fraglich....

Hast du zufällig W3068 da?
Gruß
stefan

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9542

Beitrag von dominik_w » Donnerstag 29. November 2018, 17:00

OS-Schlingel hat geschrieben:
Samstag 4. August 2018, 18:39
Thema Nothefe für Weizen...
Nimm halt 3-4 Bodensätze vom Gutmann oder W-Stephan Weizen. Einfach nach dem Abkühlen der Würze reinschütten....klappt super!

Gruß Stephen
Ja, ich hatte mich hieran orientiert... :(
Habe keine andere Hefe da (außer der Gozdawa PAY 7, aber die wird da wohl nicht taugen), aber noch über ne halbe Kiste Gutmann - und heute Abend nichts vor...
Ob die Würze noch gut ist, kann ich so nicht sagen, es riecht auf jeden Fall nicht schlecht und hat ne gesunde Farbe. Und, wie gesagt, ein bisschen Schaum war zwischendurch da und etwas Kohlensäure ist auch da...

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9543

Beitrag von Johnny H » Donnerstag 29. November 2018, 20:28

Tja, mit der Gutmann ohne Plan B hätte ich mir auch mal beinahe einen Sud versaut, und ich bin da auch bei Weitem nicht der einzige!

Es kommt offenbar sehr darauf an, wie alt die Flaschen sind, und wie diese gelagert und transportiert wurden. Im Einzelfall muss wohl ein sehr aufwändiges mehrstufiges Aufpäppeln erfolgen, und leider stattet Gutmann seine Flaschen bisher nicht mit individuellen Temperaturloggern für ambitionierte Hobbybrauer aus, damit diese den Zustand des Flaschengelägers besser einschätzen können ;)

Mir haben damals einige Flaschen Schneider Mein Original geholfen, den Sud noch zu retten. Ist dann noch mein bisher bestes Weizen geworden, wobei ich m.E. bisher nur mäßige Vertreter hinbekommen habe.
Jubel erscholl, als sich die Trinker von dem schneidigen, köstlichen, bei dem früher in Pilsen erzeugten nie wahrgenommenen Geschmack überzeugten. Die Geburt des Pilsner Bieres!
(E. Jalowetz, Pilsner Bier im Lichte von Praxis und Wissenschaft, 1930)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9544

Beitrag von Wintermuffel » Donnerstag 29. November 2018, 21:43

Nachdem ich nichts gefunden habe: gibt es ein Läuterblech für den 25L Thermobehälter? Und falls dem so ist, weiß jemand eine Bezugsquelle?

Gruß
Heiner
Man ist nie zweimal durch den selben Wind.

Gruß
Heiner

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9545

Beitrag von dominik_w » Donnerstag 29. November 2018, 23:06

Johnny H hat geschrieben:
Donnerstag 29. November 2018, 20:28
Tja, mit der Gutmann ohne Plan B hätte ich mir auch mal beinahe einen Sud versaut, und ich bin da auch bei Weitem nicht der einzige!

Es kommt offenbar sehr darauf an, wie alt die Flaschen sind, und wie diese gelagert und transportiert wurden. Im Einzelfall muss wohl ein sehr aufwändiges mehrstufiges Aufpäppeln erfolgen, und leider stattet Gutmann seine Flaschen bisher nicht mit individuellen Temperaturloggern für ambitionierte Hobbybrauer aus, damit diese den Zustand des Flaschengelägers besser einschätzen können ;)

Mir haben damals einige Flaschen Schneider Mein Original geholfen, den Sud noch zu retten. Ist dann noch mein bisher bestes Weizen geworden, wobei ich m.E. bisher nur mäßige Vertreter hinbekommen habe.
Fürwahr - Plan B gab es nicht... mein Gutmann ist knapp über 3 Monate alt. Ich weiß, dass das über MHD ist, aber jede andere deutsche Brauerei gibt 6 Monate oder sogar noch mehr - da dachte ich halt (...)!
Jedenfalls habe ich jetzt -mangels Alternativen und in der Hoffnung, noch irgendwas zu retten- noch 5 Bodensätze Gutmann (mit etwas Zucker ließ sich auf jeden Fall zeigen, dass die Hefe noch nicht tot ist) zugegeben und hoffe, dass der Sud nicht komplett für den Gulli ist. :/

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9546

Beitrag von Johnny H » Donnerstag 29. November 2018, 23:46

dominik_w hat geschrieben:
Donnerstag 29. November 2018, 23:06
Fürwahr - Plan B gab es nicht... mein Gutmann ist knapp über 3 Monate alt. Ich weiß, dass das über MHD ist, aber jede andere deutsche Brauerei gibt 6 Monate oder sogar noch mehr - da dachte ich halt (...)!
Jedenfalls habe ich jetzt -mangels Alternativen und in der Hoffnung, noch irgendwas zu retten- noch 5 Bodensätze Gutmann (mit etwas Zucker ließ sich auf jeden Fall zeigen, dass die Hefe noch nicht tot ist) zugegeben und hoffe, dass der Sud nicht komplett für den Gulli ist. :/
Viel Erfolg!

Hier hatten wir mal länger über das Thema Gutmannhefe diskutiert.

Es gibt einige, die schon Probleme hatten. Leider hält sich der einfache Tipp, einfach ein paar Bodensätze in den Sud zu kippen, ziemlich hartnäckig und außerdem wird, was ich persönlich fast sogar noch schlimmer finde, auch von einigen (!) erfahrenen Benutzern immer wieder gepostet, wie "einfach" doch das Strippen der Gutmann-Hefe sei.

Aus der Erinnerung würde ich sagen, letzteres kommt eher aus dem Süden. Ist von daher auch verständlich (kurze Transportwege, frische Flaschen), hilft aber als genereller Tipp m.E. überhaupt nicht!!
Jubel erscholl, als sich die Trinker von dem schneidigen, köstlichen, bei dem früher in Pilsen erzeugten nie wahrgenommenen Geschmack überzeugten. Die Geburt des Pilsner Bieres!
(E. Jalowetz, Pilsner Bier im Lichte von Praxis und Wissenschaft, 1930)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9547

Beitrag von Tozzi » Freitag 30. November 2018, 00:08

Selbst die Schneider, die ja wirklich ziemlich zäh ist, hat bei mir letztens 3 Tage gebraucht, bis der Starter Lebenszeichen von sich gab und Vermehrung sichtbar wurde.
Ich wollte sie schon entsorgen.

Ohne Starter würde ich persönlich nicht mal ein Päckchen Flüssighefe anstellen, geschweige denn ein paar schwindlige Bodensätze...
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9548

Beitrag von Alt-Phex » Freitag 30. November 2018, 01:50

Johnny H hat geschrieben:
Donnerstag 29. November 2018, 23:46
Es gibt einige, die schon Probleme hatten. Leider hält sich der einfache Tipp, einfach ein paar Bodensätze in den Sud zu kippen, ziemlich hartnäckig und außerdem wird, was ich persönlich fast sogar noch schlimmer finde, auch von einigen (!) erfahrenen Benutzern immer wieder gepostet, wie "einfach" doch das Strippen der Gutmann-Hefe sei.

Aus der Erinnerung würde ich sagen, letzteres kommt eher aus dem Süden. Ist von daher auch verständlich (kurze Transportwege, frische Flaschen), hilft aber als genereller Tipp m.E. überhaupt nicht!!
:goodpost:

Wobei ich den Tipp eher in Verbindung mit einer Notlösung in Erinnerung habe. Also Gärung springt nicht an und keine Ersatzhefe zur Hand usw. Finde ich in dem Fall deutlich sympathischer als Backhefe. Als generelles Anstellverfahren ist das natürlich Quatsch und ein Glücksspiel. Erst recht wenn die Flaschen schon über MHD sind.

Ansonsten hat Stephan das Thema ja gut und kompakt zusammen gefasst. Man muss, wie beim brauen, halt wissen was man da macht. Wem das zuviel Aufwand ist, der nimmt halt Trockenhefe.
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9549

Beitrag von gulp » Freitag 30. November 2018, 08:17

Johnny H hat geschrieben:
Donnerstag 29. November 2018, 23:46
dominik_w hat geschrieben:
Donnerstag 29. November 2018, 23:06
Fürwahr - Plan B gab es nicht... mein Gutmann ist knapp über 3 Monate alt. Ich weiß, dass das über MHD ist, aber jede andere deutsche Brauerei gibt 6 Monate oder sogar noch mehr - da dachte ich halt (...)!
Jedenfalls habe ich jetzt -mangels Alternativen und in der Hoffnung, noch irgendwas zu retten- noch 5 Bodensätze Gutmann (mit etwas Zucker ließ sich auf jeden Fall zeigen, dass die Hefe noch nicht tot ist) zugegeben und hoffe, dass der Sud nicht komplett für den Gulli ist. :/
Viel Erfolg!

Hier hatten wir mal länger über das Thema Gutmannhefe diskutiert.

Es gibt einige, die schon Probleme hatten. Leider hält sich der einfache Tipp, einfach ein paar Bodensätze in den Sud zu kippen, ziemlich hartnäckig und außerdem wird, was ich persönlich fast sogar noch schlimmer finde, auch von einigen (!) erfahrenen Benutzern immer wieder gepostet, wie "einfach" doch das Strippen der Gutmann-Hefe sei.

Aus der Erinnerung würde ich sagen, letzteres kommt eher aus dem Süden. Ist von daher auch verständlich (kurze Transportwege, frische Flaschen), hilft aber als genereller Tipp m.E. überhaupt nicht!!
Kann ja sein, dass du damit auch mich meinst. Also, früher war das auch wirklich mal einfach,die Gutmann Hefe zu strippen, siehe auch hier: https://hobbybrauer.de/modules.php?name ... &tid=19003 , heute macht man eine Wissenschaft daraus.

Zu den Transportwegen und frischen Flaschen: Da stelle mer uns mal dumm: https://www.youtube.com/watch?v=Iiyu9SeNTuA&t=36s

Dass das Gutmann Weißbier in Berlin nicht die Verbreitung hat, wie hier im Süden ist schon klar, die Frische jedoch sollte die Gleiche sein. So ein Bierlastwagen braucht von Titting nach Nürnberg sagen wir mal eine 3/4 Stunde, nach München ~ 2 Stunden, nach Berlin ~ 7 Stunden. Dass da frische Ware rausgeht ab Brauerei in Titting ist ja wohl klar.

Wenn ich also in Berlin wohnen würde, würde ich dem Dealer meines Vertrauens sagen: Ruf mich an, wenn eine frische Lieferung da ist!

Ich verstehe ja sowieso nicht, warum man immer diese drögen Bananenaromen im Weißbier haben will. Aber gut, vermutlich ist das schwierig zu bekommende ja verlockender als alles Andere.

Nur meine 5 Cent.

Gruß
Peter
Ein Bayer ohne Bier ist ein gefährlich Thier!

https://biergrantler.de
https://stixbraeu.de

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9550

Beitrag von stefan78h » Freitag 30. November 2018, 09:16

@ Alte Hasen :Wink

jetzt muss ich mal eine Lanze brechen für uns Anfänger....(bin ich auch noch) :P

Da ist so ein Guttmann Weizen mit Banane halt eine Referenz. :Angel
Heißt ja nicht das man sich geschmacklich nicht weiterentwickeln kann. :Drink
Gruß
stefan

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