Kurze Frage, kurze Antwort

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afri
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10401

Beitrag von afri » Mittwoch 1. Mai 2019, 22:00

Ausgangsituation: Ich möchte abends zwischen 20 und 22 Uhr kaltes Bier aus einem Kühli haben. Bislang lasse ich dafür den Kühli (voll befüllt) immer durchlaufen. Er wird ausschließlich für Bier genutzt und nur im genannten Zeitraum für die Bierentnahme geöffnet.

Idee: Abschalten des Kühlis mittels Zeitschaltuhr zwischen 22 und 15 oder 16 Uhr, um Energie zu sparen.

Überlegung: Nach meinem Verständnis wird sich der Kühli bei ca. 15° RT bis zum nächsten Abend leicht erwärmen und ich habe kaum Gewinn, da der Kompressor nun umso länger laufen muss, um wieder die 7° innen zu erreichen. Vom täglichen Auf und Ab mal abgesehen, das dem Bier sicher auch nicht ganz so gut tut.

Frage: Gute oder doofe Idee?
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10402

Beitrag von stefan78h » Mittwoch 1. Mai 2019, 23:18

doppelt
Zuletzt geändert von stefan78h am Donnerstag 2. Mai 2019, 13:17, insgesamt 2-mal geändert.
Gruß
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#10403

Beitrag von Alt-Phex » Mittwoch 1. Mai 2019, 23:19

afri hat geschrieben:
Mittwoch 1. Mai 2019, 22:00
Frage: Gute oder doofe Idee?
Eher ne doofe Idee. Wieso nimmst du nicht einfach einen Inkbird oder sowas ähnliches? Der hält die angegebene Temperatur ohne das der Kühlschrank permanent durchläuft.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10404

Beitrag von afri » Donnerstag 2. Mai 2019, 11:26

stefan78h hat geschrieben:
Mittwoch 1. Mai 2019, 23:18
Hab ich mir dann einen Saugzug gebaut? Ja oder Nein??
Wenn der Schlauch nach oben offen ist, dann nein.
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#10405

Beitrag von felleo » Donnerstag 2. Mai 2019, 15:16

Gibt es einen Thread, Seite etc., der für Anfänger erläutert, was es bei Pumpen zu berücksichtigen gilt?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10406

Beitrag von bwanapombe » Donnerstag 2. Mai 2019, 16:55

afri hat geschrieben:
Mittwoch 1. Mai 2019, 22:00
Ausgangsituation: Ich möchte abends zwischen 20 und 22 Uhr kaltes Bier aus einem Kühli haben. Bislang lasse ich dafür den Kühli (voll befüllt) immer durchlaufen. Er wird ausschließlich für Bier genutzt und nur im genannten Zeitraum für die Bierentnahme geöffnet.

Idee: Abschalten des Kühlis mittels Zeitschaltuhr zwischen 22 und 15 oder 16 Uhr, um Energie zu sparen.

Überlegung: Nach meinem Verständnis wird sich der Kühli bei ca. 15° RT bis zum nächsten Abend leicht erwärmen und ich habe kaum Gewinn, da der Kompressor nun umso länger laufen muss, um wieder die 7° innen zu erreichen. Vom täglichen Auf und Ab mal abgesehen, das dem Bier sicher auch nicht ganz so gut tut.

Frage: Gute oder doofe Idee?
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Ich sehe da beide Möglichkeiten: 1. Der Kühlschrank verbraucht im "Dauerbetrieb" mehr Strom. 2. Der Kühlschrank verbraucht durch das Runterkühlen mit Ziel 20 Uhr kaltes Bier mehr Strom.

Ich würde mal einen mehrtägigen Probelauf machen und den Verbrauch mit einem Meßgerät ermitteln.

Mit dem Erwärmen nach Abschalten, müßte der Energieverbrauch eigentlich sinken, weil ja der Innenraum samt Bier immer weniger warm wird, je näher er an die Raumtemperatur kommt. Ich kenne aber die Spezifika der Aggregate nicht genug um eine Vorhersage für die Praxis zu treffen. Es kann durchaus sein, daß sie durch eine lange Laufphase, wie sie nach der Erwärmung nötig ist weniger effizient sind und dadurch die Energieeinsparung wieder aufgefressen wird. Also hier macht - wie so oft - der Versuch kluch.

Dirk

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#10407

Beitrag von Gasflasche » Freitag 3. Mai 2019, 17:13

Ist es machbar, rehydrierte Trockenhefe (Safale S-04) mit Zuckerwasser (Vollrohrzucker) über 1-2 Tage zu vermehren und danach in schon größtenteils vergärte Würze (Brewferm Top hat Arbeit bei 62% sEVG eingestellt) zu kippen, in der Hoffnung, dass sie den Rest noch übernimmt? Die Brewferm Top hat schon geschwefelt, Nährstofftechnisch wird es in der Würze also sehr mager aussehen.. :puzz

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#10408

Beitrag von Pivnice » Freitag 3. Mai 2019, 22:43

Nach Anleitung in sterilem Wasser bei 27º C ± 3º C rehydrieren und dann keinesfalls in Rohzuckerwasser sondern in einen kleinen frischen einfach herzustellenden Vorderwürzesud mit ~8 Grad Plato geben.
Vielleicht statt S-04 die US-05 nehmen.
Bier: Einfach zu brauen, schwierig zu verstehen

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10409

Beitrag von Hpm » Samstag 4. Mai 2019, 10:00

Hi

Irgendwer hat einmal Schlupfs genialer Wasserrechner erweitert, welcher auch Wasser aus einem Mischbettvollentsalzer berücksichtigt, aber ich find den Link nicht mehr trotz SuFu.

Und habe hier keinen Zugriff auf meinen prv Rechner :crying

Gruss Klaus

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#10410

Beitrag von VolT Bräu » Samstag 4. Mai 2019, 10:54

Hpm hat geschrieben:
Samstag 4. Mai 2019, 10:00
Irgendwer hat einmal Schlupfs genialer Wasserrechner erweitert, welcher auch Wasser aus einem Mischbettvollentsalzer berücksichtigt, aber ich find den Link nicht mehr trotz SuFu.
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 46#p312646
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#10411

Beitrag von Hpm » Samstag 4. Mai 2019, 11:29

Hi

Super danke
ich habe es echt nicht gefunden, ob wohl ich x-mal in dem Beitrag gelandet bin, hatte wohl Tomaten auf den Augen.

Gruss Klaus

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#10412

Beitrag von chaos-black » Samstag 4. Mai 2019, 12:15

Welchem Druck können handelsübliche Bügelverschlussflaschen wie z.B. Flensburger sie verwendet in der Lage standhalten?

Hintergrund: Ich habe heute eine Berliner Weisse in die Hauptgärung geschickt und plane sie auf ca 8g co²/L zu karbonisieren. Meine Flaschen haben Bügelverschluss.

Beste Grüße,
Alex
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10413

Beitrag von Crocodile Dundee » Samstag 4. Mai 2019, 12:18

Hallo zusammen,
würde mir gerne so einen grossen "englischen" Zapfhahn zulegen. Wie heissen die eigentlich richtig?
Gruss Frank
Nich' lange schnacken – Kopp in' Nacken!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10414

Beitrag von Gasflasche » Samstag 4. Mai 2019, 12:23

Pivnice hat geschrieben:
Freitag 3. Mai 2019, 22:43
Nach Anleitung in sterilem Wasser bei 27º C ± 3º C rehydrieren und dann keinesfalls in Rohzuckerwasser sondern in einen kleinen frischen einfach herzustellenden Vorderwürzesud mit ~8 Grad Plato geben.
Vielleicht statt S-04 die US-05 nehmen.
Danke! Das ist alles was ich wissen wollte/sollte :Wink

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#10415

Beitrag von chaos-black » Samstag 4. Mai 2019, 12:55

Crocodile Dundee hat geschrieben:
Samstag 4. Mai 2019, 12:18
Hallo zusammen,
würde mir gerne so einen grossen "englischen" Zapfhahn zulegen. Wie heissen die eigentlich richtig?
Gruss Frank
Kannst du ein Foto schicken was du meinst? Großer englischer klingt für mich nach Cask-Ausrüstung.
Meine Hobbybrauerei: http://brauerei-flaschenpost.de/ (gerade offline)

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#10416

Beitrag von Crocodile Dundee » Samstag 4. Mai 2019, 15:06

chaos-black hat geschrieben:
Samstag 4. Mai 2019, 12:55
Crocodile Dundee hat geschrieben:
Samstag 4. Mai 2019, 12:18
Hallo zusammen,
würde mir gerne so einen grossen "englischen" Zapfhahn zulegen. Wie heissen die eigentlich richtig?
Gruss Frank
Kannst du ein Foto schicken was du meinst? Großer englischer klingt für mich nach Cask-Ausrüstung.
Hi,
sowas:
Screenshot_20190504-150304_Google.jpg
Nich' lange schnacken – Kopp in' Nacken!

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#10417

Beitrag von hyper472 » Samstag 4. Mai 2019, 15:34

Sowas:
https://assets.punchdrink.com/wp-conten ... n-Bars.jpg ?
Hab ich mit „real Ale“ gefunden.
Viele Grüße, Henning
"Das Bier aber macht das Fleisch des Menschen fett und gibt seinem Antlitz eine schöne Farbe durch die Kraft und den guten Saft des Getreides."
Hildegard von Bingen (1098-1179)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10418

Beitrag von Crocodile Dundee » Samstag 4. Mai 2019, 15:39

hyper472 hat geschrieben:
Samstag 4. Mai 2019, 15:34
Sowas:
https://assets.punchdrink.com/wp-conten ... n-Bars.jpg ?
Hab ich mit „real Ale“ gefunden.
Viele Grüße, Henning
Ja genau!
Hat jemand sowas im Einsatz?
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#10419

Beitrag von chaos-black » Samstag 4. Mai 2019, 16:12

Ja, das ist eine Cask-Ausrüstung. Da wird das Bier in kleine spezielle Fässer mit unterschiedlichen Namen je nach Größe (z.B. Pin war glaub ich um 20L oder Firkin um 40L) gefüllt, dann da noch Cask-Conditioned (also mit Zucker die Nachgärung auf geringe Karbonisierungswerte gebracht) und zuletzt mit einer Handpumpe gezapft. Also wird Luft über die Pumpe ins Cask gedrückt und darüber wird dann das Bier rausgedrückt. Kein CO2 nötig, aber das Bier hält dann natürlich acuh nicht so lang, wenn man Sauerstoff ins Fass befördert.
In meiner Zeit in einer Brauerei in Irland haben wir auch in Pins und Firkins abgefüllt. Das ist da eine Spezialität (Fresh as Firkin Friday!). In England heißt das meistens Real Ale. Da gibts auch eine Organisation die sich sehr viel damit beschäftigt (CAMRA).

Beste Grüße,
Alex
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10420

Beitrag von LupusLupulus » Sonntag 5. Mai 2019, 21:57

Crocodile Dundee hat geschrieben:
Samstag 4. Mai 2019, 15:39
hyper472 hat geschrieben:
Samstag 4. Mai 2019, 15:34
Sowas:
https://assets.punchdrink.com/wp-conten ... n-Bars.jpg ?
Hab ich mit „real Ale“ gefunden.
Viele Grüße, Henning
Ja genau!
Hat jemand sowas im Einsatz?
Im Einsatz nicht, aber ich weiß wie es heißt :Wink
Beer Engine oder ganz simpel Handpump.

Dass du entsprechende Fässer brauchst, hat chaos-black ja schon erklärt.

Cheers,
Flo
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10421

Beitrag von toaster » Dienstag 7. Mai 2019, 10:19

Habe am Sonntag ein Blonde Ale gebraut und mit der WLP 001 California Ale angestellt.

Hatte diese noch im Kühlschrank (bei 2 Grad, vielleicht etwas tief) und sie hatte ein MIndesthalbarkeitsdatum bis am 28. April 2019.

Liess sie über 4 Stunden auf Raumtemperatur kommen und habe sie nach Belüftung der Würze dazugegeben (Würze hatte 18.5 Grad).

Bis heute ist nichts passiert. Gar nichts! Es kann doch nicht sein, dass die Hefe komplett versagt nur weil sie schon etwas älter ist. Oder doch?

Hab jetzt ein Päckchen US-05 rehydriert und diese dazugegeben. Mal schauen was sich jetzt tut.

Ah zur Menge: es sind 21 Liter Würze. Eine Packung WLP 001 sollten doch reichen.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10422

Beitrag von chaos-black » Dienstag 7. Mai 2019, 10:43

Die whitelabs und wyeast Hefen sind schon ab Verpackung für die meisten Sude underpitcht. Wenn du sie dann noch lange liegen lässt und keinen Starter machst kann es sehr gut sein, dass da so wenige lebendige Hefezellen drin sind, dass sich erstmal ne Weile nichts tut.
Gut dass du nachgepitcht hast.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10423

Beitrag von bwanapombe » Dienstag 7. Mai 2019, 10:48

toaster hat geschrieben:
Dienstag 7. Mai 2019, 10:19
... Es kann doch nicht sein, dass die Hefe komplett versagt nur weil sie schon etwas älter ist. Oder doch? ...
Hallo toaster,

Du kannst nie sicher sein, wie die Hefe vor der Einlagerung in Deinen Kühlschrank behandelt wurde. Deshalb kann sie sehr wohl unbrauchbar sein. Alter ist da nur ein Indiz, garantiert aber nichts. Eine Alternative in Reserve zu haben, ist immer eine gute Idee.

Ich mache grundsätzlich einen Starter vor dem Brautag und sehe so, ob die Hefe noch brauchbar ist und kann dann notfalls zur Alternative greifen, ohne daß die Würze einen Tag ohne (lebende) Hefe steht. Flüssighefen sind auch noch besonders kritisch gegenüber schlechter Behandlung. Deshalb überzeuge ich mich von der Brauchbarkeit, bevor ich braue.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10424

Beitrag von chaos-black » Dienstag 7. Mai 2019, 14:31

Ein kleiner tip: Imperial Yeast hat teilweise mehr als die doppelte Menge an Hefezellen. Wenn man bei braumarkt bestellt kosten sie kaum mehr als wyeast und whitelabs, HuM hat sie allerdings auch im Programm! Ich hab grade meine ersten 3 Imperial Yeast Sude gemacht und bin begeistert. Ich mache zwar nach wie vor nen Starter, aber die Hefe kommt einfach viel schneller an. Bei meinem letzten Irish Red Ale hat das Gärröhrchen schon 2 Stunden nach anstellen geblubbert. Sowas will ich sehen :D
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10425

Beitrag von phigoek » Dienstag 7. Mai 2019, 19:02

Hat jemand Erfahrungen mit der WYEAST 3944 im Witbier? Die dümpelt z.Zt. recht träge bei mir vor sich hin. 4 Tage @18Grad, danach auf 20Grad. Hat nun seit gut 10 Tagen immer noch Kräusen/Schaum.
Ich bin noch ganz entspannt und werde erst nach 14 Tagen Restextrakt messen. Aber so träge habe ich noch keine OG Hefe kennengelernt.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10426

Beitrag von toaster » Dienstag 7. Mai 2019, 20:03

Danke für die Antworten! Dann war die Hefe wohl doch schon rüber. Mit der US-05 siehts nach knappen 8 Stunden schon besser aus:
DA009D74-AD7B-4F65-92FF-F36D6D706977.jpeg

felleo
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10427

Beitrag von felleo » Mittwoch 8. Mai 2019, 19:01

Brauch ich bei einem Würzekühler lebensmittelechte Schläuche oder reicht da der normale Gardena Schlauch?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10428

Beitrag von Hobrau » Mittwoch 8. Mai 2019, 19:12

felleo hat geschrieben:
Mittwoch 8. Mai 2019, 19:01
Brauch ich bei einem Würzekühler lebensmittelechte Schläuche oder reicht da der normale Gardena Schlauch?
So lange der Schlauch nicht mit Würze in Kontakt kommt, reicht das.
Lg
Gott hat die Hefe und den Teig gemacht, und er schätzt die Gärung nicht geringer ein als die Vegetation
(R. W. Emerson)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10429

Beitrag von amplitude » Mittwoch 8. Mai 2019, 21:51

toaster hat geschrieben:
Dienstag 7. Mai 2019, 20:03
Danke für die Antworten! Dann war die Hefe wohl doch schon rüber. Mit der US-05 siehts nach knappen 8 Stunden schon besser aus:

DA009D74-AD7B-4F65-92FF-F36D6D706977.jpeg
Junge Junge,
das ist aber ganz schön voll! :Grübel

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10430

Beitrag von toaster » Mittwoch 8. Mai 2019, 22:05

Wir wollen dem Sauerstoff doch so wenig Platz wie möglich lassen ;).

Aber im Ernst: bis jetzt gehts tiptop.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10431

Beitrag von Kerki » Donnerstag 9. Mai 2019, 10:39

Kerki hat geschrieben:
Sonntag 17. März 2019, 12:51
Frage:
Was ist die Mindestgröße, die ein Kugelhahn haben muss, damit die Maische vom Maischekessel bequem in den Läuterbottich abgelassen werden kann? Ich habe bei meiner großen Anlage (70 L Topf) einen 1,5" Kugelhahn, mit dem dies einfach vonstatten geht. Für meine kleine Anlage
( 27 L Topf für Versuchschargen) ist so ein 1,5" Kugelhahn wohl viel zu groß. Glaubt ihr 1" oder gar 3/4" reichen da aus? Momentan ist ein 1/2" Kugelhahn verbaut. Der verstopft natürlich sofort, auch bei laufendem Rührer.

Gruß Kerki
Ich hol die Frage nochmal raus. Hat jemand mit einem 1" oder 3/4" Hahn da schon Erfahrungen gesammelt?

Gruß Kerki
Willst du brauen gutes Bier, hilft nur ein Craft Beer Engineer :Smile

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10432

Beitrag von Brauwolf » Donnerstag 9. Mai 2019, 11:55

Kerki hat geschrieben:
Donnerstag 9. Mai 2019, 10:39
Kerki hat geschrieben:
Sonntag 17. März 2019, 12:51
Frage:
Was ist die Mindestgröße, die ein Kugelhahn haben muss, damit die Maische vom Maischekessel bequem in den Läuterbottich abgelassen werden kann? Ich habe bei meiner großen Anlage (70 L Topf) einen 1,5" Kugelhahn, mit dem dies einfach vonstatten geht. Für meine kleine Anlage
( 27 L Topf für Versuchschargen) ist so ein 1,5" Kugelhahn wohl viel zu groß. Glaubt ihr 1" oder gar 3/4" reichen da aus? Momentan ist ein 1/2" Kugelhahn verbaut. Der verstopft natürlich sofort, auch bei laufendem Rührer.

Gruß Kerki
Ich hol die Frage nochmal raus. Hat jemand mit einem 1" oder 3/4" Hahn da schon Erfahrungen gesammelt?

Gruß Kerki
Das ist zwar keine direkte Antwort auf deine Frage, aber die Lösung des Problems:
In der Einkocherklasse hat sich das Umschöpfen bewährt - 2/3 des Inhalts werden mit einem Messbecher geschöpft, der Rest wird samt Einkocher gekippt. Das geht 10x schneller als die Pampe durch einen 1" Hahn zu quetschen, zumal das so abtörnend ist wie Pickel auspressen. Dann bleibt trotzdem noch soviel Restmaische im Topf, dass du sowieso kippst - also warum nicht gleich?

Cheers, Ruthard
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10433

Beitrag von Harrybock » Donnerstag 9. Mai 2019, 13:02

dh26883 hat geschrieben:
Montag 8. April 2019, 07:27
dh26883 hat geschrieben:
Sonntag 7. April 2019, 19:41
Ich habe bei meinen 2 Suden Pech gehabt mit meinem neuen Brewbucket. Beide Biere schmecken sehr markant nach Reiniger bzw. Metallischer Geschmack. Ich habe nach dem Kauf den Bucket mit Spülmaschinenpulver gereinigt und danach mit SaniClean gereinigt. Passiviert habe ich ihn bisher nicht. War das vielleicht das Problem? Ich wollte jetzt Zitronensäure bestellen und damit passivieren...
Kennt sich jemand ggf. mit dem Problem aus?
Hallo!

ab ja wohl noch keine Antwort dazu, also möchte ich mal.
Ich habe meinen Brewbucket mit Geschirrspülpulver gereinigt und dann mit Zitronensäure passiviert.
Das was ich anschließend ausgekippt habe, sah aus wie grünlich/bläuliches Wasser und roch metallisch.
Zum Ergebnis kann ich noch nichts sagen, Das Festbier gärt grad darin.

Gruß Harald

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10434

Beitrag von tauroplu » Donnerstag 9. Mai 2019, 13:17

Ähm...ich habe zwar keinen Brewbucket, aber warum ist denn Passivieren so wichtig nach der alkalischen Reinigung? Ich spüle hinterher gründlich mit Wasser aus und dann bin ich durch damit.
Beste Grüße
Michael

„Lass die anderen mit Fichten- und Tannensprossen würzen, der Hopfen ist das Beste, was die Natur uns bietet.“
Aus "Das Erbe des Bierzauberers" von Günther Thömmes, Gmeiner Verlag

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10435

Beitrag von Brauwolf » Donnerstag 9. Mai 2019, 17:38

tauroplu hat geschrieben:
Donnerstag 9. Mai 2019, 13:17
Ähm...ich habe zwar keinen Brewbucket, aber warum ist denn Passivieren so wichtig nach der alkalischen Reinigung? Ich spüle hinterher gründlich mit Wasser aus und dann bin ich durch damit.
Auch Edelstahl besteht zu 70 bis 80% aus Eisen, wlches bekanntermaßen rostet. Was Edelstahl rostfrei macht, ist die Chromoxidschicht an der Oberfläche, die sich im Kontakt mit Luftsauerstoff immer wieder neu bildet (sofern die Legierung mindestens 12% Chrom enthält). Diese Neubildung wird gestört durch z.B. Eingriffe wie das Skalenätzen oder durch Dreckbatzen, die im Topf verkleben und den Kontakt zur Luft verhindern - was bei euch reinlichen Menschen praktisch nie vorkommt.
Diese Verletzungen der Chromoxidschicht kann man durch passivieren wieder reparieren, wobei sich das Einreiben mit einer Zitronensäurelösung am besten bewährt hat. Im Normalbetrieb, also brauen, spülen (auch alkalisch), trocknen, lagern, ist das nicht zwingend notwendig, kann aber von Zeit zu Zeit nicht schaden.

Cheers, Ruthard
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10436

Beitrag von 100prozent » Donnerstag 9. Mai 2019, 20:00

Hi, ich habe seit dem 26.04. ein Weizen mit Gutmann Hefe in der Flaschengärung und das Manometer will einfach nicht aufhören zu steigen, jeden Tag 0,1 Bar. Mittlerweile ist es bei 3,2 Bar angekommen was für ein Weizen nicht ungewöhnlich ist. Mich würde interessieren ob bei euch die Flaschengärung auch immer so lange dauert?
Gruß Marcel

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Gasflasche
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10437

Beitrag von Gasflasche » Donnerstag 9. Mai 2019, 20:39

Kerki hat geschrieben:
Donnerstag 9. Mai 2019, 10:39
Kerki hat geschrieben:
Sonntag 17. März 2019, 12:51
Frage:
Was ist die Mindestgröße, die ein Kugelhahn haben muss, damit die Maische vom Maischekessel bequem in den Läuterbottich abgelassen werden kann? Ich habe bei meiner großen Anlage (70 L Topf) einen 1,5" Kugelhahn, mit dem dies einfach vonstatten geht. Für meine kleine Anlage
( 27 L Topf für Versuchschargen) ist so ein 1,5" Kugelhahn wohl viel zu groß. Glaubt ihr 1" oder gar 3/4" reichen da aus? Momentan ist ein 1/2" Kugelhahn verbaut. Der verstopft natürlich sofort, auch bei laufendem Rührer.

Gruß Kerki
Ich hol die Frage nochmal raus. Hat jemand mit einem 1" oder 3/4" Hahn da schon Erfahrungen gesammelt?

Gruß Kerki
Das hängt nicht nur von der Größenbezeichnung des Hahns ab: mein dreiteiliger 1/2" Kugelhahn hat z.B. einen viel größeren Durchgang als meine "normalen" 2-teiligen Kugelhähne, da ist der Unterschied in Durchgang echt erheblich. Doppelt so groß wäre vielleicht übertrieben, aber es wird nicht weit davon entfernt sein.. Ich werde es beim nächsten Sud probieren, aber ich denke, dass es mit dem dreiteiligen 1/2"-Kugelhahn (mit vollem Durchgang) funktionieren könnte, wenigstens soweit, bis man den "Rest" einfach schnell in den Läuterbehälter kippen kann.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10438

Beitrag von Alt-Phex » Donnerstag 9. Mai 2019, 20:42

100prozent hat geschrieben:
Donnerstag 9. Mai 2019, 20:00
Hi, ich habe seit dem 26.04. ein Weizen mit Gutmann Hefe in der Flaschengärung und das Manometer will einfach nicht aufhören zu steigen, jeden Tag 0,1 Bar. Mittlerweile ist es bei 3,2 Bar angekommen was für ein Weizen nicht ungewöhnlich ist. Mich würde interessieren ob bei euch die Flaschengärung auch immer so lange dauert?
Gruß Marcel

Das sind ja grade mal zwei Wochen. Das ist für Flaschengärung nichts ungewöhnliches sondern eher der Normalfall.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10439

Beitrag von afri » Donnerstag 9. Mai 2019, 21:51

Ich bin vor einigen Tagen über diese Website gestolpert:
https://www.beyondbeer.de/
Das Preisniveau dort ist recht hoch, daher die kurze Frage: ist das gerechtfertigt? Die verlangten Preise sind durchaus saftig, was nicht schlimm wäre, wenn die Biere dafür wirklich besonders wären. Kann das jemand bestätigen oder widerlegen?
Achim
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10440

Beitrag von phigoek » Donnerstag 9. Mai 2019, 22:49

afri hat geschrieben:
Donnerstag 9. Mai 2019, 21:51
Ich bin vor einigen Tagen über diese Website gestolpert:
https://www.beyondbeer.de/
Das Preisniveau dort ist recht hoch, daher die kurze Frage: ist das gerechtfertigt? Die verlangten Preise sind durchaus saftig, was nicht schlimm wäre, wenn die Biere dafür wirklich besonders wären. Kann das jemand bestätigen oder widerlegen?
Achim
Ich war vor einem 3/4 Jahr da. Die Fläche übersichtlich, das Interieur schlicht jedoch gut sortiert. Der Service gut. Dir wird geholfen. Aber ob ich die 18-20€ per Liter zahlen würde, die auf der Website für einige fancy Labels ausgerufen werden...muss jeder selbst entscheiden.

[Edit] meint, ich habe nicht wirklich auf deine Frage antworten können.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10441

Beitrag von DerDallmann » Freitag 10. Mai 2019, 06:56

Die Auswahl ist wirklich gut, allein die Engländer (Cloudwater, Northern Monk, Magic Rock etc.) und Skandinavier (Omnipollo, Stigbergets etc) bekommt man mWn sonst nirgendwo und deren Biere sind idR wirklich gut.
Im Laden stehen die ganzen Biere leider warm, wie das im Lager aussieht, weiß ich nicht.
Ich habe schon öfter mal zugeschlagen, wenn ich in der Nähe war. Die Preise sind natürlich brutal.
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

"All hail to the ale!"
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10442

Beitrag von dominik_w » Freitag 10. Mai 2019, 10:22

Ich möchte morgen ein Weizen brauen und dazu Gutmannhefe nehmen.
Das Gutmann (relativ frisch) soll heute Abend ausgetrunken werden, damit ich die Hefe bis morgen Abend (sicherheitshalber) ein bisschen mit alkoholfreiem Bier anfüttern kann.
Lasse ich den Magnetrührer, den ich mir nagelneu besorgt habe, dazu permanent laufen oder eher mit einer Zeitschaltuhr im Abstand x für y Minuten oder so...?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10443

Beitrag von bwanapombe » Freitag 10. Mai 2019, 10:50

Ich würde auf jeden Fall immer bevor die Hefe reinkommt kräftig belüften. In den Hefelabors laufen die Rührer meines Wissens durch. Weil ich wahrscheinlich keine optimale Ausstattung (Drehzahleinstellung etc.) habe, ist mein Rührer die meiste Zeit aus, um die Hefe nicht mechanisch zu belasten. Vor dem nächsten Vermehrungsschritt wird die neue Würze dann wieder kräftig (mit Strudel) gerührt.

Alkoholfreies Bier wäre mir auch zu heikel. Ich benutze Trockenmalzextrakt und Hefenahrung, die zusammen mit der richtigen Wassermenge (Ziel 6-8°P) abgekocht und auf Zimmertemperatur abgekühlt wird.

Dirk

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10444

Beitrag von DerDallmann » Freitag 10. Mai 2019, 11:01

1 Tag ist für das Stripping ziemlich knapp. Da passiert bis morgen abend nicht viel und du wirst stark underpitchen.
Hast du zur Sicherheit noch eine andere Hefe da, falls die Gutmann gar nicht ankommt?

Edit:
Ich habe beim Gutmann strippen in 3 Versuchen keinen Erfolg gehabt, obwohl ich 3 Tage vor dem Brautag den Starter angesetzt habe.
Kein Extraktabbau, den Starter habe ich dann jeweils verworfen. Gutmann ist die einzige Hefe, die mir da Probleme bereitet, sonst klappt das immer.
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10445

Beitrag von dominik_w » Freitag 10. Mai 2019, 11:35

Nein, eine Alternative habe ich nicht 😐
Dabei soll die Gutmann doch so unkompliziert sein...
Vielleicht wird’s dann morgen doch kein Weizen 🤔🙈

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10446

Beitrag von felleo » Freitag 10. Mai 2019, 18:08

DerDallmann hat geschrieben:
Freitag 10. Mai 2019, 06:56
Die Auswahl ist wirklich gut, allein die Engländer (Cloudwater, Northern Monk, Magic Rock etc.) und Skandinavier (Omnipollo, Stigbergets etc) bekommt man mWn sonst nirgendwo und deren Biere sind idR wirklich gut.
Im Laden stehen die ganzen Biere leider warm, wie das im Lager aussieht, weiß ich nicht.
Ich habe schon öfter mal zugeschlagen, wenn ich in der Nähe war. Die Preise sind natürlich brutal.
Ich war letztens da und die Biere sind alle auch gekühlt in drei großen Kühlschranken verfügbar, sowie einige vom Hahn. Auswahl ist das exklusivste, das du in Deutschland bekommen kannst. Bei vielen Bieren sind es einfach die Importkosten aus den USA, die den Preis so hochtreiben. Es lohhnt sich bei einem Hamburg Besuch auf jeden Fall :)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10447

Beitrag von 100prozent » Freitag 10. Mai 2019, 18:51

dominik_w hat geschrieben:
Freitag 10. Mai 2019, 11:35
Nein, eine Alternative habe ich nicht 😐
Dabei soll die Gutmann doch so unkompliziert sein...
Vielleicht wird’s dann morgen doch kein Weizen 🤔🙈
Ich habe vor kurzen mit der Gutmann Hefe gebraut, war gar kein Problem. Ich habe den Bodensatz von vier Flasche auf ein Liter Würze 24 Std auf dem Magnetrührer stehen gehabt. Das Ergebnis war ein dicker Bodensatz mit Hefe. Auf meinen 20 Liter Sud ist die Hefe dann sofort durch gestartet.
Meine Erfahrung mit Gutmann Hefe war absolut Top!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10448

Beitrag von JackFrost » Samstag 11. Mai 2019, 12:46

dominik_w hat geschrieben:
Freitag 10. Mai 2019, 11:35
Nein, eine Alternative habe ich nicht 😐
Dabei soll die Gutmann doch so unkompliziert sein...
Vielleicht wird’s dann morgen doch kein Weizen 🤔🙈
Mir ist gerade der Einkocher bei nem Weissbier kaputt gegangen ( Heizspirale hat nen Erdschluss ).
Ich könnte dir die dickbreiige Hefe ( W 175 ) zusenden wenn du willst ?

Gruß JackFrost

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10449

Beitrag von Kerki » Samstag 11. Mai 2019, 13:44

Gasflasche hat geschrieben:
Donnerstag 9. Mai 2019, 20:39
Kerki hat geschrieben:
Donnerstag 9. Mai 2019, 10:39
Kerki hat geschrieben:
Sonntag 17. März 2019, 12:51
Frage:
Was ist die Mindestgröße, die ein Kugelhahn haben muss, damit die Maische vom Maischekessel bequem in den Läuterbottich abgelassen werden kann? Ich habe bei meiner großen Anlage (70 L Topf) einen 1,5" Kugelhahn, mit dem dies einfach vonstatten geht. Für meine kleine Anlage
( 27 L Topf für Versuchschargen) ist so ein 1,5" Kugelhahn wohl viel zu groß. Glaubt ihr 1" oder gar 3/4" reichen da aus? Momentan ist ein 1/2" Kugelhahn verbaut. Der verstopft natürlich sofort, auch bei laufendem Rührer.

Gruß Kerki
Ich hol die Frage nochmal raus. Hat jemand mit einem 1" oder 3/4" Hahn da schon Erfahrungen gesammelt?

Gruß Kerki
Das hängt nicht nur von der Größenbezeichnung des Hahns ab: mein dreiteiliger 1/2" Kugelhahn hat z.B. einen viel größeren Durchgang als meine "normalen" 2-teiligen Kugelhähne, da ist der Unterschied in Durchgang echt erheblich. Doppelt so groß wäre vielleicht übertrieben, aber es wird nicht weit davon entfernt sein.. Ich werde es beim nächsten Sud probieren, aber ich denke, dass es mit dem dreiteiligen 1/2"-Kugelhahn (mit vollem Durchgang) funktionieren könnte, wenigstens soweit, bis man den "Rest" einfach schnell in den Läuterbehälter kippen kann.
:Drink
Ja perfekt. Ich warte gespannt auf deine Antwort :-)
Willst du brauen gutes Bier, hilft nur ein Craft Beer Engineer :Smile

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10450

Beitrag von Shoegazer » Samstag 11. Mai 2019, 17:39

Ich habe mich mal an den Einstellungen meiner Mühle versucht.
Sie war gebraucht von mir gekauft und ich habe sie gereinigt und neu eingestellt.

Was meint ihr zum Schrotbild?

Bild

Bild

Ich braue im 36l Topf mit Rührwerk, Läuterhexe und Yato Platte
Mühle ist MattMill Klassik mit 1,2/1,3mm Einstellung und Motor.
Eingestellt mit Zündkerzen Fühlerlehre. 🙂

Ich meine, es könnte noch was grober werden, oder?

Liebe Grüße, Henning

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