Kurze Frage, kurze Antwort

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11951

Beitrag von schwarzwaldbrauer » Dienstag 2. Juni 2020, 22:04

[/quote]
Dreck kann man nicht sterilisieren.
Achim
[/quote]

Aber kochendes Wasser tötet so manches. Von der letzten Reinigung der Flaschen bis zum Befüllen vergehen ja auch ein paar Minuten. Wie man sieht sind auch verschiedene andere unter uns bei den Bügelflaschen mit Gummis oder Verbundmaterial an dieser Stelle vorsichtig.
2 Sekunden den Bügel und Flaschenhals in kochendes Wasser getaucht hat bei mir in fast 3 Jahren noch keine Flasche gekillt. Ob ich dabei Keime abgetötet hab weiß ich nicht. Hatte in 90 Suden bisher eine einzige Flasche ohne Schaum, alle anderen waren ok.
Grüßle Dieter
Brau, schau wem.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11952

Beitrag von afri » Dienstag 2. Juni 2020, 22:40

Nun ja, es gibt Leute, die ihre Kronkorken kochen und sie dann mit blanken Fingern anfassen, um sie zu benutzen. Das meine ich, es ist so viel Unsinn im Umlauf. Natürlich schadet die Aktion mit kochendem Wasser vermutlich nicht, aber nutzen tut sie auch nicht viel. Keime töten, ja gut, aber Drecknester bleiben es, auch wenn sie für den Moment tot sein mögen.
Achim
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11953

Beitrag von t-u-f » Dienstag 2. Juni 2020, 23:07

schwarzwaldbrauer hat geschrieben:
Dienstag 2. Juni 2020, 22:04
Dreck kann man nicht sterilisieren.
Achim
Aber kochendes Wasser tötet so manches. Von der letzten Reinigung der Flaschen bis zum Befüllen vergehen ja auch ein paar Minuten. Wie man sieht sind auch verschiedene andere unter uns bei den Bügelflaschen mit Gummis oder Verbundmaterial an dieser Stelle vorsichtig.
2 Sekunden den Bügel und Flaschenhals in kochendes Wasser getaucht hat bei mir in fast 3 Jahren noch keine Flasche gekillt. Ob ich dabei Keime abgetötet hab weiß ich nicht. Hatte in 90 Suden bisher eine einzige Flasche ohne Schaum, alle anderen waren ok.
Grüßle Dieter
Frag mal ein Biologe oder ein Laborant - mit Hausmitteln etwas steril bzw. keimfrei zu bekommen...
da wirst du großes Gelächter bekommen und die würden anfangen mit:
Es war einmal.....
Im Ernst - im Hobbybereich etwas keimarm zu bekommen ist fast nicht möglich...

Gruß T-u-F
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11954

Beitrag von t-u-f » Dienstag 2. Juni 2020, 23:08

Nachtrag:
hast du dir das hier mal angeschaut und vorallendingen durchgelesen...?
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic.php?f=3&t=11014

Gruß
T-u-F
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11955

Beitrag von schwarzwaldbrauer » Dienstag 2. Juni 2020, 23:35

In diesem Link steht ja der Hinweis. Unter "Desinfektionsmittel" ist zu lesen dass bei kleinen Teilen Abkochen hilfreich ist, kurze Zeit genügt. Fallen da die Verbundmateriale der Bügelflaschen und meine 2 Sekunden im kochenden Wasser vielleicht darunter?
Leute: Ich will hier nicht ein Allheilmittel publizieren sondern darstellen wie ich mir ein kleines bisschen mehr Sicherheit mit minimalem Aufwand einbaue.

Thema für mich beendet.
Grüßle Dieter
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11956

Beitrag von dh26883 » Donnerstag 4. Juni 2020, 07:11

Hallo,

habe aktuell bei einem Split-Sud das erste mal den schönen "Heftpflaster"-Geschmack. Der andere Teil des Splitsudes schmeckt normal und unauffällig. Ich reinige nicht mit chlorhaltigem Reiniger, kann daher dieser Fehler durch die Hefe gekommen sein? Die auffälige Hefe war eine OG Hefe (San Diego Superyeast), die unauffälige eine Olso Kveik.

Darüber hinaus würde mich interessieren kann / wird sich der Geschmack noch auslagern mit der Zeit, oder ist das ein Fall für den Ausguss?
Danke für eure Einschätzung

Gruß
David

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11957

Beitrag von JokerPs » Donnerstag 4. Juni 2020, 07:54

dh26883 hat geschrieben:
Donnerstag 4. Juni 2020, 07:11
Darüber hinaus würde mich interessieren kann / wird sich der Geschmack noch auslagern mit der Zeit, oder ist das ein Fall für den Ausguss?
Danke für eure Einschätzung
Ich hatte das schon zweimal. Beide Male wurde der Fehlgeschmack mit der Zeit stärker, so dass ich das wegkippen musste. Da war aber definitiv chlorhaltiger Reiniger im Spiel, den ich seitdem nicht mehr einsetze.

Gruss
Mike

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11958

Beitrag von dh26883 » Donnerstag 4. Juni 2020, 08:32

JokerPs hat geschrieben:
Donnerstag 4. Juni 2020, 07:54
dh26883 hat geschrieben:
Donnerstag 4. Juni 2020, 07:11
Darüber hinaus würde mich interessieren kann / wird sich der Geschmack noch auslagern mit der Zeit, oder ist das ein Fall für den Ausguss?
Danke für eure Einschätzung
Ich hatte das schon zweimal. Beide Male wurde der Fehlgeschmack mit der Zeit stärker, so dass ich das wegkippen musste. Da war aber definitiv chlorhaltiger Reiniger im Spiel, den ich seitdem nicht mehr einsetze.

Gruss
Mike
Wie gesagt ich nutze keinen chlorhaltigen Reiniger, daher bin ich verwundert. Ich reinige den Edelstahl Gärbehälter mit EnzyBrew 10 nach der Benutzung. Vor dem Befüllen mit würze sprühe ich den Behälter mit StarSan ein, warte etwas, putze dann nochmal mit 70% Alkohol den Behälter aus, lasse verdampfen und befülle danach den Behälter. Und wie gesagt hat nur einer der beiden Behälter (oder eine der beiden verwendeten Hefen) diese Auffälligkeit hervorgerufen...

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11959

Beitrag von CastleBravo » Donnerstag 4. Juni 2020, 08:34

Wie war deine Gärführung?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11960

Beitrag von DerDallmann » Donnerstag 4. Juni 2020, 08:43

dh26883 hat geschrieben:
Donnerstag 4. Juni 2020, 08:32
Wie gesagt ich nutze keinen chlorhaltigen Reiniger, daher bin ich verwundert. Ich reinige den Edelstahl Gärbehälter mit EnzyBrew 10 nach der Benutzung. Vor dem Befüllen mit würze sprühe ich den Behälter mit StarSan ein, warte etwas, putze dann nochmal mit 70% Alkohol den Behälter aus, lasse verdampfen und befülle danach den Behälter. Und wie gesagt hat nur einer der beiden Behälter (oder eine der beiden verwendeten Hefen) diese Auffälligkeit hervorgerufen...
Was für ein Hahn ist das verbaut? Hat der Potential für eine Verunreinigung/Infektion?
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11961

Beitrag von dh26883 » Donnerstag 4. Juni 2020, 08:50

Gärführung war beide Hefen bei Raumtemperatur vergären zu lassen, wie gesagt Kveik komplett neutraul und unauffällig, Ale Hefe sehr übel der Pflastergeschmack, der auch im Hals stark nachhängt... hatte auch heut morgen wohl deshalb Kopfweh gehabt (nicht aufgrund der konsumierten Menge).

Der Hahn ist der Standard-hahn der am SS BrewBucket Mini verbaut ist (Kugelhahn). Während der Gärung entnehme ich nie Proben, der Hahn wird immer nur für das Abfüllen genutzt.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11962

Beitrag von DerDallmann » Donnerstag 4. Juni 2020, 08:57

Einen Kugelhahn kann man auch auseinanderbauen zum Reinigen, da verstecken sich gern mal Viecher drin.
Einfach mal prüfen um es ggf. ausschließen zu können.
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11963

Beitrag von Sebasstian » Donnerstag 4. Juni 2020, 18:05

Ich hab Lust mal wieder ein richtig schön tropisch-fruchtiges IPA zu brauen. Dabei schwebt mir vor allem Aroma von Maracuja und Ananas vor.
Welchen Hopfen würdet ihr empfehlen für Aroma dieser beiden Früchte? Und gerne willkommen auch Vorschläge zu Zeitpunkt der Hopfengaben bzw. Stopfmenge.
Danke. :Smile
Grüße,
Sebastian

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11964

Beitrag von Beerkenauer » Donnerstag 4. Juni 2020, 18:56

Hallo Sebastian

Da bietet sich doch was mit Callista und Vic Secret an.

Hier noch ein paar Rezept Ideen von MMuM (nach Maracuja gefiltert)

https://www.maischemalzundmehr.de/index ... uche=Suche

Da solltest Du was finden

Viel Spass beim Rezept finden. Berichte mal was es geworden ist.

Stefan

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11965

Beitrag von CastleBravo » Donnerstag 4. Juni 2020, 20:18

Für Maracuja bietet sich auch Simcoe an.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11966

Beitrag von Till » Donnerstag 4. Juni 2020, 22:05

Wie rauchig sollte Buchen-Rauchmalz riechen?

Habe gerade die Zutaten für die nächsten Sude bekommen. Darunter Buchen-Rauchmalz für das Smoked Mild aus dem Braumagazin. Ich hatte erwartet, dass das stark nach Rauch/Schinken/Lagerfeuer riecht, kann aber einen Rauchgeruch nur erahnen und kaum schmecken. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das im Bier deutlich bemerkbar machen wird. Der Rauchgeruch ist wesentlich dezenter als beim Eichenrauch-Weizen, den ich für's Grätzer benutzt habe, was ja eher milder rauchig sein soll. Habt ihr da Erfahrungswerte? Will mich nicht unnötig beim Händler beschweren.

Danke und Grüße
Till

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11967

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Donnerstag 4. Juni 2020, 22:17

Till hat geschrieben:
Donnerstag 4. Juni 2020, 22:05
Wie rauchig sollte Buchen-Rauchmalz riechen?

Habe gerade die Zutaten für die nächsten Sude bekommen. Darunter Buchen-Rauchmalz für das Smoked Mild aus dem Braumagazin. Ich hatte erwartet, dass das stark nach Rauch/Schinken/Lagerfeuer riecht, kann aber einen Rauchgeruch nur erahnen und kaum schmecken. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das im Bier deutlich bemerkbar machen wird. Der Rauchgeruch ist wesentlich dezenter als beim Eichenrauch-Weizen, den ich für's Grätzer benutzt habe, was ja eher milder rauchig sein soll. Habt ihr da Erfahrungswerte? Will mich nicht unnötig beim Händler beschweren.

Danke und Grüße
Till
Meinst du das Weyermann Buchenrauchmalz?
Erstmal .. .Grätzer besteht zu (ich glaube) 100% ??? auch Rauchmalz. Smoked Mild kenne ich nicht, aber weniger Rauchmalt macht weniger Raucharoma, würde ich vermuten :Angel
Wenn man das Weyermann Rauchmalz eine Weile kaut, dann kommen schon sehr deutliche Raucharomen durch.
Ich hatte versucht mit 45% Weyermann Buchenrauchmalz eine Bier ähnlich Schlenkerla zu brauen. Das ist deutlich mild rauchiger geworden, aber trotzdem 100% lecker.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11968

Beitrag von Alt-Phex » Donnerstag 4. Juni 2020, 22:37

Problem bei Rauchmalz ist die Frische. Das verliert halt sehr schnell an Intensität.
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11969

Beitrag von Till » Donnerstag 4. Juni 2020, 22:57

Hallo Jens,

Ich meinte beide Male nur das Malz an sich, unverarbeitet und unabhängig vom Schüttungsanteil. Das Eichrenrauch-Weizenmalz riecht nach meinem Empfinden deutlich intensiver. So wie das Buchen-Rauchmalz riecht, kann ich mir nicht vorstellen, dass man damit selbst bei hohem Schüttingeanteilen Bamberger Verhältnisse herstellen kann.

Es handelt sich übrigens um das Best-Rauchmalz. Und weil ich das gerade nachschlagen musste, habe ich auch mal in die Beschreibung geschaut:

"Bei der jeweiligen Einsatzmenge sollte berücksichtigt werden, dass sich das komplette Raucharoma meist erst nach der Gärung und Lagerung voll entfaltet."

Kannst Du das bestätigen? Kommt mit unplausibel vor.

Alt-Phex: Das mit der Frische hätte ich auch im Kopf. Ich kann einfach nicht einschätzen, wie intensiv Rauchmalz riechen sollte. meine Erwartung war "kurz vor unangenehm".

Grüße,
Till

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11970

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Donnerstag 4. Juni 2020, 23:11

Probiere es aus und fange mit rund 50% Rauchmalz an.
Das kannst du frisch trinken und/oder reifen lassen.
Versuch macht kluch .. :-)

Ich geht beim nächsten "Schlerkerla Klon" von 45% auf 75% Rauchmalz hoch.
Ob es hilft oder Overkill ist wird sich zeigen.

Meine 45% Rauchmalz schmecken mir - genau jetzt, in diesem Moment - total super. Rauchig, komplex, perfekt. :thumbsup
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
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Viele Grüße
Jens

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11971

Beitrag von Fresh » Freitag 5. Juni 2020, 13:10

Hab ein Rauchbier mit 43% Rauchmalz gebraut, das allerdings schon 3 Monate bei mir lag und wer weiß wie lang beim Händler.
Das Rauchgeschmack war eher ernüchternd.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11972

Beitrag von KCSteevo » Samstag 6. Juni 2020, 11:08

Kurze Frage.. Hab hier n alten Bundeswehr thermo Behälter mit 35 Liter rund rumstehen. Allerdings innen Alu. Ist der geeignet zum Umbau als Läuterbottich oder soll ich besser nach nen eEdelstahl bottich schauen? Alu und heißes Bier ist halt die Frage...

Grüße Stefan
Sind die Hühner flach wie Teller, war der Traktor wieder schneller. Prost!
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11973

Beitrag von JackFrost » Samstag 6. Juni 2020, 11:42

KCSteevo hat geschrieben:
Samstag 6. Juni 2020, 11:08
Kurze Frage.. Hab hier n alten Bundeswehr thermo Behälter mit 35 Liter rund rumstehen. Allerdings innen Alu. Ist der geeignet zum Umbau als Läuterbottich oder soll ich besser nach nen eEdelstahl bottich schauen? Alu und heißes Bier ist halt die Frage...

Grüße Stefan
Bei Alu ist es zu gefährlich das es durch die Säure der Würze (leicht) angelöst wird. und somit in die Würze kommt. Ich würde eher was aus Edelstahl nehmen.

Gruß JackFrost
Meine Hardware:
eManometer
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Ss-Brewtech 10 Gal Topf
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11974

Beitrag von KCSteevo » Samstag 6. Juni 2020, 11:52

Alles klar. Dann gibt's doch n neuen...
Sind die Hühner flach wie Teller, war der Traktor wieder schneller. Prost!
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11975

Beitrag von DerSchwabe » Mittwoch 10. Juni 2020, 18:48

Hallo,

Ich Frage mich ob ich Messing vernickelte Bauteile verwenden kann die mit Bier(Kaltbereich) oder auch CO2 in Kontakt treten oder sollte besser Edelstahl verwendet werden ?

Desweiteren spricht etwas dagegen Pneumatische Steckverbinder Kunststoff/ Messing vernickelt CO2 seitig zu verwenden ?


Liebe Grüße

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11976

Beitrag von Alt-Phex » Mittwoch 10. Juni 2020, 19:03

DerSchwabe hat geschrieben:
Mittwoch 10. Juni 2020, 18:48
Ich Frage mich ob ich Messing vernickelte Bauteile verwenden kann die mit Bier(Kaltbereich) oder auch CO2 in Kontakt treten oder sollte besser Edelstahl verwendet werden ?
Nimm Edelstahl, damit bist du auf der sicheren Seite. Kostet auch nicht so viel mehr.
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11977

Beitrag von DerSchwabe » Mittwoch 10. Juni 2020, 19:49

Vielen Dank für die schnelle Antwort!

Ja da hast du recht ist mir auch aufgefallen.
Nur bei den Pneumatische Steckverbinder ist der Preisunterschied enorm die ich gerne an meinen GDA anbauen möchte.
Oder habt Ihr mir da eine Betugsquelle oder andere komfortable Lösung ?

https://rover.ebay.com/rover/0/0/0?mpre ... 1845162284
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11978

Beitrag von SaxAtPhone » Donnerstag 11. Juni 2020, 15:21

Wie lange wartet Ihr nach dem Kochen bis zum Andrehen des Whirlpools? Die thermische Bewegung ist ja schon noch länger zu sehen. Ich frage, weil ich eher schlechte Kegel produziere.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11979

Beitrag von VolT Bräu » Donnerstag 11. Juni 2020, 16:05

SaxAtPhone hat geschrieben:
Donnerstag 11. Juni 2020, 15:21
Wie lange wartet Ihr nach dem Kochen bis zum Andrehen des Whirlpools? Die thermische Bewegung ist ja schon noch länger zu sehen. Ich frage, weil ich eher schlechte Kegel produziere.
Ich kühle sofort aktiv auf ca. 80 Grad und drehe dann sofort an. Mit der Ausbildung eines schönen Trubkegels hatte ich dabei nie ein Problem.
Jetzt mal Bier bei die Fische!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11980

Beitrag von CastleBravo » Donnerstag 11. Juni 2020, 17:59

Mach ich genauso.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11981

Beitrag von brauflo » Donnerstag 11. Juni 2020, 18:20

Ich glaube, der häufigste Grund für einen zerfallenden Trubkegel ist ein viel zu heftiges Andrehen der Würze.
Es ist vollkommen ausreichend, die Flüssigkeit in eine langsame, stetige Rotation zu versetzen.
Dann allerdings auch Geduld aufbringen, bis sich die Rotation beruhigt hat.
Ich glaube, es war Bierjunge, der einmal ein kleines Video dazu verlinkt hat. Das war ein richtiger Aha-Moment für mich.
Ich schau mal, ob ich das noch finde..

Edit:

...so auf die Schnelle nicht.
Aber einige Threads zum Thema Whirlpool:

https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... ol#p341412

https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... ol#p310983

https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic.php?f=16&t=19639

https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 55#p304355

https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... ol#p297565

https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... =Whirlpool

https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... pool#p8504
________________________________________________________________

... wollte ich immer schon mal machen...


Meine Vorstellung:
viewtopic.php?p=184866#p184866

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11982

Beitrag von SaxAtPhone » Donnerstag 11. Juni 2020, 18:33

Vielen Dank für die Antworten.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11983

Beitrag von CastleBravo » Donnerstag 11. Juni 2020, 19:03

Du musst halt schnell genug drehen, dass der sich der Druckgradient am Boden ausbildet, aber nicht so schnell, dass du die Trubpartikel zerkleinerst.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11984

Beitrag von Lev » Freitag 12. Juni 2020, 19:20

Hab jetzt auch Mal ne kleine Frage bzw. brauche eine Einschätzung.

Ich habe diesen Gäreimer:
https://www.ebay.de/itm/Garbehalter-mit ... %7Ciid%3A1

Und dieses Terrarienkabel:

https://www.amazon.de/dp/B01N95UWEO/ref ... 4EbQZ7XP1E in der 50 Watt 7 Meter Ausführung.

Beides soll zusammen in einen Kühlschrank der, genauso wie das Kabel, per Inkbird gesteuert wird. Genauer gesagt, hatte ich vor das Kabel um den Gäreimer zu wickeln.

Nun Stelle ich mir die Frage, ob es der Gärbottich von der Temperatur her aushält. Hätte halt ungern, wenn das Kabel den Eimer durchschmilzt. Andererseits denke ich, daß das Kunstoff ja die Wärme direkt an die Flüssigkeit abgeben kann.

Wie seht ihr das? Passt es oder sollte ich mir Sorgen machen?

Danke für Eure Einschätzung!

Cheers,
Carsten
Cheers, Carsten

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11985

Beitrag von Beerkenauer » Freitag 12. Juni 2020, 19:31

Hi Carsten

Ich habe ein ähnliches Setup. Nur habe ich einen Edelstahl Gärbehalter. Gefühlt würde ich sagen, dass das Heizkabel nicht so heiß wird, dass es den Behälter zum schmelzen bekommt.
Zur Not kannst Du das Heizkabel ja im Kühlschrank verlegen ohne Kontakt zum Gäreimer. Sollte auch klappen (wenn auch etwas träger).

Stefan

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11986

Beitrag von Lev » Freitag 12. Juni 2020, 19:58

Beerkenauer hat geschrieben:
Freitag 12. Juni 2020, 19:31
Zur Not kannst Du das Heizkabel ja im Kühlschrank verlegen ohne Kontakt zum Gäreimer. Sollte auch klappen (wenn auch etwas träger).

Stefan
Genau das wäre die Alternative. Wobei ich da eben fürchte das durch die Trägheit dann ggf. ein Übersteuern zu viel Wärme im Kühlschrank entstehen könnte.
Cheers, Carsten

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11987

Beitrag von JackFrost » Freitag 12. Juni 2020, 20:26

Lev hat geschrieben:
Freitag 12. Juni 2020, 19:20
Hab jetzt auch Mal ne kleine Frage bzw. brauche eine Einschätzung.

Ich habe diesen Gäreimer:
https://www.ebay.de/itm/Garbehalter-mit ... %7Ciid%3A1

Und dieses Terrarienkabel:

https://www.amazon.de/dp/B01N95UWEO/ref ... 4EbQZ7XP1E in der 50 Watt 7 Meter Ausführung.

Beides soll zusammen in einen Kühlschrank der, genauso wie das Kabel, per Inkbird gesteuert wird. Genauer gesagt, hatte ich vor das Kabel um den Gäreimer zu wickeln.

Nun Stelle ich mir die Frage, ob es der Gärbottich von der Temperatur her aushält. Hätte halt ungern, wenn das Kabel den Eimer durchschmilzt. Andererseits denke ich, daß das Kunstoff ja die Wärme direkt an die Flüssigkeit abgeben kann.

Wie seht ihr das? Passt es oder sollte ich mir Sorgen machen?

Danke für Eure Einschätzung!

Cheers,
Carsten
Laut den Rezensionen wird das Kabel bei 23 °C Umgebungstemperatur 44 °C warm. Das hällt der Kunststoff aus.

Gruß JackFrost
Meine Hardware:
eManometer
IDS2 ohne CBPi
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Ss-Brewtech 10 Gal Topf
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11988

Beitrag von ak59 » Samstag 13. Juni 2020, 10:14

... ich hab ein ähnliches, auch 50W, kann man problemlos mit der Hand anfassen. Vor dem Einbau kannst ja mal für 10m an der Steckdose betreiben und messen.

Gruß,

Andreas

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11989

Beitrag von Lev » Samstag 13. Juni 2020, 12:10

Hab es auch eine Zeit lang in der Hand gehalten, wurde recht warm, aber nicht heiß. Denke also, das es klappen sollte.

Danke für die Rückmeldungen!

Carsten
Cheers, Carsten

Bum
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11990

Beitrag von Bum » Sonntag 14. Juni 2020, 20:43

Nabend,

bin noch frisch im Geschäft, 2ter Sud. Wärend ich mir beim ersten fast keine Birne gemacht habe, und das Bier auch noch oberlecker fruchtig und vollmundig geworden ist, siehts beim zweiten schon etwas anders aus. Nicht weil irgendetwas schief gelaufen ist, einfach um etwas mehr in die Materie einzutauchen.
Habe das von MMuM Citra Pale Ale Singlehop gebraut. Ging am 01.06. in Gärung mit 13,5Brix. Habe seit mehreren Tagen konstant 6 Brix, den Spund am Fass hebt es nur noch sporadisch. Werde diese Woche abfüllen... Nun aber zu meiner Frage: Sehe ich es richtig, dass der scheinbare Endvergärungsgrad allein durch die Hefe bestimmt wird? Bei der von mir eingesetzten US-05 steht 81% geschrieben. Laut Rechner wäre ich ziemlich genau bei den 81%. Also für mein Dafürhalten alles save, oder?

Grüsse
Jörg

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11991

Beitrag von Unbewegter Beweger » Sonntag 14. Juni 2020, 20:50

Hallo Jörg,
der EVG wird auch von der Gärführung und den eingesetzten Malzen determiniert.
Wenn du seit mehreren Tagen 6 Brix hast, kannst du aber abfüllen.
Liebe Grüße, Sven

Bum
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11992

Beitrag von Bum » Montag 15. Juni 2020, 05:26

Hi Sven, hi alle anderen.
Ja, habe die 6 Brix schon über eine Woche. Ist vielleicht auch nicht so gut, wenn das Jungbier noch länger über der Hefe steht... Der angegebene scheinbare EVG einer Hefe ist dann aber wahrscheinlich das Maximum, oder? Gärführung und eingesetzte Malze können dann nur in eine Richtung verschieben?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11993

Beitrag von Unbewegter Beweger » Montag 15. Juni 2020, 06:17

Hallo Jörg,
die Angabe des Herstellers bietet eine Orientierung. Abweichungen nach oben oder unten sind aber möglich.
Manche Hersteller geben gar keine exakten Werte an sondern geben nur die Beschreibung „hoch“ oder „niedrig“ an.
Liebe Grüße, Sven

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11994

Beitrag von bwanapombe » Montag 15. Juni 2020, 09:50

Unbewegter Beweger hat geschrieben:
Montag 15. Juni 2020, 06:17
Hallo Jörg,
die Angabe des Herstellers bietet eine Orientierung. Abweichungen nach oben oder unten sind aber möglich.
Manche Hersteller geben gar keine exakten Werte an sondern geben nur die Beschreibung „hoch“ oder „niedrig“ an.
Liebe Grüße, Sven
Genauso ist es. Mit meinen Worten würde ich es so sagen: Ein Hefestamm und sein Stoffwechsel haben bestimmte Eigenschaften was die Vergärung der Zucker in der Würze angeht. Die Zusammensetzung der Würze, wird aber im Sudhaus bestimmt und nicht vom Hefeverkäufer. Somit wird auch der Vergärungsgrad im Sudhaus festgelegt. Der Brauer kann durch die Auswahl der Hefe natürlich Einfluß nochmal Einfluß nehmen. Aber ein und dieselbe Hefe kann je nach Würzezusammensetzung unterschiedliche Vergärgrade zeigen. Was der Hersteller angibt könnte sich auf eine standardisierte Würze beziehen oder Durchschnittswerte sein.

Dirk
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11995

Beitrag von halsbonbon » Montag 15. Juni 2020, 15:34

Hallo!

Die Suchfunktion hat mir leider nicht eindeutig die Antwort auf meine Frage gebracht.

Ich hätte da gern mal ein Problem ;)

Also:

Ich steige gerade von Flaschen auf Kegs um. Die 19 L NC und ein paar 5L Minikegs. Das Bier soll zwangskarbonisiert werden, ich habe für die Minikegs aber aktuell nur einen Zapfkopf,sonst halt den Minikeg Schraub-Verschlussstopfen.

Kann ich das Bier auch unkarbonisiert gekühlt lagern, reifen und dann erst 2-3 Tage vor dem trinken karbonisieren? Wenn ja: Wie lange kann ich das unkarbonisierte Bier lagern? Hat der Zeitpunkt des karbonisierens irgendeinen Einfluss auf Reife,Haltbarkeit und Geschmack?

Vielen Dank und Gruß,
René

PS: Die Kegs werden vor dem befüllen natürlich mit Co2 geflutet.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11996

Beitrag von Beerkenauer » Montag 15. Juni 2020, 15:44

halsbonbon hat geschrieben:
Montag 15. Juni 2020, 15:34
Hallo!

Die Suchfunktion hat mir leider nicht eindeutig die Antwort auf meine Frage gebracht.

Ich hätte da gern mal ein Problem ;)

Also:

Ich steige gerade von Flaschen auf Kegs um. Die 19 L NC und ein paar 5L Minikegs. Das Bier soll zwangskarbonisiert werden, ich habe für die Minikegs aber aktuell nur einen Zapfkopf,sonst halt den Minikeg Schraub-Verschlussstopfen.

Kann ich das Bier auch unkarbonisiert gekühlt lagern, reifen und dann erst 2-3 Tage vor dem trinken karbonisieren? Wenn ja: Wie lange kann ich das unkarbonisierte Bier lagern? Hat der Zeitpunkt des karbonisierens irgendeinen Einfluss auf Reife,Haltbarkeit und Geschmack?

Vielen Dank und Gruß,
René

Rene

Warum willst Du das überhaupt machen?
Ich karbonisiere mein Bier immer direkt nach dem Abfüllen. Bei 2-4 °C im Kühli dauert das schon ein paar Tage bis ich die gewünschte Karbonisierung habe und bis sich diese im Bier gebunden hat ( das geht auch schneller mit Forced Carbonation).
Man sollte auf alle Fälle so sauerstoffarm wie möglich abfüllen (Sprich: Fässer vorher sauerstofffrei machen).
Zudem hat, meines Wissens, die Kohlensäure auch einen gewissen positiven Einfluss auf die Haltbarkeit von Getränken.
Von daher würde ich Dir empfehlen, es gleich zu karbonisieren.

Stefan

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11997

Beitrag von halsbonbon » Montag 15. Juni 2020, 15:48

Warum willst Du das überhaupt machen?
Weil ich wie gesagt für meine 4 Minikegs nur einen Zapfkopf habe an dem ich Co2 anschliessen könnte. Die Minikegs haben sonst keine NC-Anschlüsse.

Meinem Verständnis nach,und was ich so gelesen habe, soll das Fass nach dem zwangskarbonisieren doch geschlossen bleiben. Ich müsste sonst zwangskarbonisieren und danach den Zapfkopf mit NC-Anschluss gegen den normalen Minikegdeckel austauschen.

Beim Zapfen müsste ich dann wieder den Zapfkopf drauf machen.

Danke und Gruß,
René

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11998

Beitrag von Beerkenauer » Montag 15. Juni 2020, 16:03

halsbonbon hat geschrieben:
Montag 15. Juni 2020, 15:48
Warum willst Du das überhaupt machen?
Weil ich wie gesagt für meine 4 Minikegs nur einen Zapfkopf habe an dem ich Co2 anschliessen könnte. Die Minikegs haben sonst keine NC-Anschlüsse.

Meinem Verständnis nach,und was ich so gelesen habe, soll das Fass nach dem zwangskarbonisieren doch geschlossen bleiben. Ich müsste sonst zwangskarbonisieren und danach den Zapfkopf mit NC-Anschluss gegen den normalen Minikegdeckel austauschen.

Beim Zapfen müsste ich dann wieder den Zapfkopf drauf machen.

Danke und Gruß,
René
sorry da hatte es bei mir nicht klick gemacht :redhead
und wenn Du es mit Zucker karbonisierst?
Oder die Fässer nach und nach zwangskarbonisierst und dann den normalen Deckel drauf machen?

Stefan

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11999

Beitrag von halsbonbon » Montag 15. Juni 2020, 16:06

Gerade vom Zuckerkarbonisieren will ich weg. Wegen dem Schnodder am Fassboden den ich beim Zapfen vielleicht im Glas habe.
Oder die Fässer nach und nach zwangskarbonisierst und dann den normalen Deckel drauf machen?
Wenn ich den Deckel dann wieder gegen den Zapfkopf tausche,entweicht dann nicht zu viel Co2 aus dem Bier?

Viele Grüße,
René

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12000

Beitrag von Beerkenauer » Montag 15. Juni 2020, 16:13

halsbonbon hat geschrieben:
Montag 15. Juni 2020, 16:06
Gerade vom Zuckerkarbonisieren will ich weg. Wegen dem Schnodder am Fassboden den ich beim Zapfen vielleicht im Glas habe.
Oder die Fässer nach und nach zwangskarbonisierst und dann den normalen Deckel drauf machen?
Wenn ich den Deckel dann wieder gegen den Zapfkopf tausche,entweicht dann nicht zu viel Co2 aus dem Bier?

Viele Grüße,
René
Ein wenig wird wohl entweichen, aber nicht alles (wenn es ordentlich gebunden ist im Bier). Wenn Du Zwangskarbo machst kannst ja ein wenig höher gehen zur Sicherheit. Ich würde es aber als Vernachlässigbar ansehen was da entweicht.
Ein Tipp noch, mache die Fässer nicht knalle voll mit Bier, Du brauchst ein wenig Kopfraum für das CO2 ansonsten dauert es wirklich ewig mit der Karbo (wie ich selbst lernen mussste :Shocked )

Stefan

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