Kurze Frage, kurze Antwort

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12301

Beitrag von train1811 » Sonntag 13. September 2020, 23:11

Kurze Frage:
Bekomme ich ein 25 Kilo Sack Malz in ein Fass mit 60 Liter Volumen?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12302

Beitrag von Beerkenauer » Montag 14. September 2020, 06:18

train1811 hat geschrieben:
Sonntag 13. September 2020, 23:11
Kurze Frage:
Bekomme ich ein 25 Kilo Sack Malz in ein Fass mit 60 Liter Volumen?
Ja das passt. Dort Lager ich auch mein Malz drin. Habe aber die Weithalsfässer in blau.
Es passt ein 25 kg Sack rein. Ist sogar noch etwas Luft.

Stefan

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12303

Beitrag von Brandergartenbier » Montag 14. September 2020, 07:58

Guten Morgen,

habe aktuell keinen "Bierkühlschrank" und muss auf meinen Platz achten. Mein Kenntnisstand ist so, dass nach der Karbonisierung in der Flasche jede Flasche kalt gestellt werden muss um die Aktivität der Hefe zu beenden. Kann ich die Flaschen nach 3-4 Tagen wieder aus dem Kühlschrank nehmen und bei knapp 20°C im Keller Lagern oder müssen die permanent Kühl stehen. Bis jetzt hatte ich nur Weizen und PaleAle mit obergäriger Hefe.

Pauschal ist das sicher schwer zu sagen, da jedes Bier anders ist aber eventuell kann mir jemand sagen wie ich mit meiner Lagerkapazität am besten arbeiten kann.

Danke Euch
Gruß Florian
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12304

Beitrag von bwanapombe » Montag 14. September 2020, 08:19

Brandergartenbier hat geschrieben:
Montag 14. September 2020, 07:58
...

Mein Kenntnisstand ist so, dass nach der Karbonisierung in der Flasche jede Flasche kalt gestellt werden muss um die Aktivität der Hefe zu beenden.

...
Die Gärtätigkeit der Hefe sollte enden, wenn der vergärbare Extrakt aufgebraucht ist. Kaltstellen ist beendet die Gäraktivität nicht zuverlässig, schon gar nicht, wenn später wieder warmgestellt wird.

Das Kaltstellen dient vorwiegend der Kaltreifung.

Also mußt Du den vergärbaren Extrakt so einstellen, dass sich der gewünschte CO2-Gehalt einstellt, wenn der vergärbare Extrakt aufgebraucht ist. Üblicherweise macht man das, indem man das Bier ausgären läßt und dann genau dosiert noch einmal noch einmal Extrakt z.B. in Form von Haushaltszucker hinzufügt

Dirk
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12305

Beitrag von Brandergartenbier » Montag 14. September 2020, 08:27

bwanapombe hat geschrieben:
Montag 14. September 2020, 08:19
Brandergartenbier hat geschrieben:
Montag 14. September 2020, 07:58
...

Mein Kenntnisstand ist so, dass nach der Karbonisierung in der Flasche jede Flasche kalt gestellt werden muss um die Aktivität der Hefe zu beenden.

...
Die Gärtätigkeit der Hefe sollte enden, wenn der vergärbare Extrakt aufgebraucht ist. Kaltstellen ist beendet die Gäraktivität nicht zuverlässig, schon gar nicht, wenn später wieder warmgestellt wird.

Das Kaltstellen dient vorwiegend der Kaltreifung.

Also mußt Du den vergärbaren Extrakt so einstellen, dass sich der gewünschte CO2-Gehalt einstellt, wenn der vergärbare Extrakt aufgebraucht ist. Üblicherweise macht man das, indem man das Bier ausgären läßt und dann genau dosiert noch einmal noch einmal Extrakt z.B. in Form von Haushaltszucker hinzufügt

Dirk

Hallo Dirk,

deinen letzten Part verstehe ich nicht ganz.
Ich habe den Co2 Gehalt über Zucker ausgerechnet und die Flaschen eine Woche dort gären lassen wo das Jungbier auch stand. Optimal wäre ein Flaschenmanometer um genauer sagen zu können wann Ende ist, dass werde ich mir noch besorgen.

Nach der Woche Flaschengärung mit kleiner Trinkprobe habe ich alles kalt gestellt.

Muss ich eventuell gar nicht direkt nach der Flaschengärung kaltreifen lassen oder solle man das zwingen immer machen? Im Laden stehen die Kisten ja auch so rum...
Gruß Florian
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12306

Beitrag von bwanapombe » Montag 14. September 2020, 08:42

Dann hast Du alles richtig gemacht. Die Frage, ob Kaltreifung oder nicht läßt keine kurze Antwort zu. Deshalb schau mal in einem Buch Deiner Wahl oder hier im Forum.

Dirk
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12307

Beitrag von hyper472 » Montag 14. September 2020, 08:58

Brandergartenbier hat geschrieben:
Montag 14. September 2020, 08:27
Muss ich eventuell gar nicht direkt nach der Flaschengärung kaltreifen lassen oder solle man das zwingen immer machen? Im Laden stehen die Kisten ja auch so rum...
Das wäre wohl besser, es geht aber auch gut ohne. Bei mir geht es nahtlos über von der Nachgärung in die Warmlagerung. Erst ein paar Tage vor dem Trinken werden die Flaschen kaltgestellt. Dafür eignet sich das sog. Gemüsefach, dort passen bei mir sechs Flaschen nebeneinander rein, vier Flaschen tief. Wenn ich vorne eine Flasche rausnehme, kommt hinten wieder eine dazu.
Mach doch mal einen Vergleich: eine Flasche stellst du sofort nach der Nachgärung kalt, eine andere stellst du erst kurz vor dem Trinken kalt. Dann Blindprobe.
Viele Grüße, Henning
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12308

Beitrag von Brandergartenbier » Montag 14. September 2020, 09:01

Danke, dann mache ich es auch so bis ich mehr Kühlschrank als Bier habe :D
Gruß Florian
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12309

Beitrag von train1811 » Montag 14. September 2020, 23:11

Kurze Frage:

Ich habe hier noch eine WLP 004 Flüssighefe im Kühlschrank - die ist 3 Wochen über MHD..
Kann ich die noch retten oder lieber entsorgen?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12310

Beitrag von VolT Bräu » Dienstag 15. September 2020, 00:35

train1811 hat geschrieben:
Montag 14. September 2020, 23:11
Ich habe hier noch eine WLP 004 Flüssighefe im Kühlschrank - die ist 3 Wochen über MHD..
Kann ich die noch retten oder lieber entsorgen?
Als Grundlage für einen Starter mit Sicherheit noch zu gebrauchen. Auch direkt anstellen wird wohl noch gehen. Vielleicht nicht gerade am Limit... Ist aber nicht optimal und mit einer gewissen Unsicherheit behaftet.
Ich würde einen einstufigen Starter mit einem kleinen Teil (ca 10-20ml?) machen und den Rest weg.
Jetzt mal Bier bei die Fische!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12311

Beitrag von _matthi_ » Dienstag 15. September 2020, 14:23

Ich habe mein Bier in einem Contest mitmachen lassen (war günstig und ich war recht zufrieden mit meinem vierten Selbstgebrauten) und ich erhielt von jemanden die Rückmeldung "Hefe weniger stressen". Was ist darunter zu verstehen? Ich habe schon einen Gärkühlschrank, sollte ich aber (wie ich schon gehört habe) die ersten Tage der Gärung deutlich unter dem Idealtemperaturbereich der Hefe bleiben und erst dann langsam nach oben gehen?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12312

Beitrag von bwanapombe » Dienstag 15. September 2020, 14:36

Hallo _matthi_,

Ich nehme mal an es war eine untergärige Hefe. Dann war sehr wahrscheinlich zu wenig Hefe hinzugefügt worden (auch bekannt als underpitching). Ansonsten wird Hefe von allem Möglichen gestresst, Temperatur, Druck, Alkohol, Mangel an Nährstoffen. Durch Stress entstehen gern Fuselalkohole und Ester.

UG wird in der Regel bei 8-10° angestellt und die Temperatur gradweise angehoben, wenn die Gärung halb durch ist.

Dirk
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12313

Beitrag von _matthi_ » Dienstag 15. September 2020, 16:16

Danke, Dirk. War eine obergärige Hefe, aber die restlichen Möglichkeiten klingen aufschlussreich. Ich habe erst seit Kurzem angefangen, Hefenährsalz beizugeben.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12314

Beitrag von bwanapombe » Dienstag 15. September 2020, 16:22

Wenn noch weiter analysiert werden soll, brauchen wir mehr Angaben zum Bier, Rezept, Hefe, Gärverlauf und einen neuen Thread.

Dirk
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12315

Beitrag von SingleUser » Donnerstag 17. September 2020, 17:37

Hab eben mal Candi Syrup auf dem Herd produziert. Interessante Sache..... ich bin mir aber unsicher, wie "röstig" das Ganze am Ende beim "dunklen Candi Syrup" schmecken soll. Den D180 oder andere habe ich zum Vergleich nicht hier zum Probieren. Daher mal die Frage, ob mir jemand da in einfachen Worten sagen kann, wie der "Dark Candi" schmeckt. Röstig im Sinne von Kaffeeartig / Caro Kaffee / Röstmalz ?

Je nachdem werde ich nachher noch einmal einen Teil hochrösten....

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12316

Beitrag von Frudel » Donnerstag 17. September 2020, 20:08

Schau auf der Seite von Candi Syrup nach , da gibt es eine
ausführliche Beschreibung der einzelnen Sorten.

http://www.candisyrup.com/
Viele Menschen benutzen Informationen und Fakten wie ein Betrunkener einen Laternenpfahl :
Vor allem zur Stütze ihres Standpunktes und weniger zum Beleuchten eines Sachverhaltes.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12317

Beitrag von marsabba » Donnerstag 17. September 2020, 21:08

Dark Candi schmeckt wie gebrannte Mandeln von der Kirmes, ausser, dass letzere oft alt und ranzig schmecken.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12318

Beitrag von SingleUser » Donnerstag 17. September 2020, 21:24

Die hab ich zuletzt gegessen ... ups.... so aus der Erinnerung: es schmeckt noch deutlich süß, aber halt mit so einem röstigen "Einschlag". Also nicht wirklich total intensiv (wenn ich z. B,. Carafa II oder ein ähnliches Röstmalz kaue, dann ist es ja eher wie caro Kaffee), sondern eher [wie soll ich sagen] als eine Art "gutes Beiaroma".... ?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12319

Beitrag von Brandergartenbier » Montag 21. September 2020, 18:38

Hallo,

ich weiß, dass es tausende Themen dazu gibt, aber das verläuft sich sehr oft in Massen von Kommentaren deswegen kurz und knapp hier:

Habe Sonntag den Bodensatz meiner Notti aus dem Gährfass geerntet. Woher weiß ich bei einem nächsten Sud, wiviel dieser Hefe ich ins Gährfass geben muss? Kann doch sein, dass 90% davon nichts mehr bringt, kann aber doch auch sein, dass 50% davon noch super ist... ?

Danke
Gruß Florian
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12320

Beitrag von mavro » Montag 21. September 2020, 19:04

Hilfe! Aus Versehen nur 5 IBU :Ahh

Ich habe dieses Münchner Dunkel am Freitag nachgebraut.

https://www.maischemalzundmehr.de/index ... r%20dunkel

Ich habe zum ersten Mal Dolden 2,7% statt Pellets 5,4% genommen, aber die Menge NICHT entspr. Erhöht, weil ich nicht auf die Alpha Werte geschaut hab.

Außerdem habe ich auf der Waage die falsche Einheit eingestellt und viel zu wenig abgewogen.

Jetzt komme ich bei 5 IBU raus.

Die Gärung hat seit Vorgestern gestartet.

Was soll ich tun? :Waa

1. Einfach das mildeste Bier aller Zeiten fertig gären lassen?

Oder

2. Nach der HG eine Woche lang kräftig mit Hallertauer Tradition Hopfen stopfen für etwas mehr Bitterkeit und auch Aroma?
Viele Grüße, Andreas

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12321

Beitrag von guenter » Montag 21. September 2020, 19:20

mavro hat geschrieben:
Montag 21. September 2020, 19:04
Was soll ich tun? :Waa
Ist mir auch passiert. Ich habe einen Hopfentee zubereitet und zur Gärung gegeben. Hat das Bier gerettet.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12322

Beitrag von mavro » Montag 21. September 2020, 19:22

Wie soll ich den am besten zubereiten?
Viele Grüße, Andreas

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12323

Beitrag von guenter » Montag 21. September 2020, 19:28

Rechne aus, was du an Hopfen zu wenig hattest. Das in ca. 1 Liter Wasser eine Stunde kochen lassen. Abkühlen und durch den Filter ins Gärfass. So habe ich es gemacht.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12324

Beitrag von hyper472 » Montag 21. September 2020, 19:38

Brandergartenbier hat geschrieben:
Montag 21. September 2020, 18:38
Hallo,

ich weiß, dass es tausende Themen dazu gibt, aber das verläuft sich sehr oft in Massen von Kommentaren deswegen kurz und knapp hier:

Habe Sonntag den Bodensatz meiner Notti aus dem Gährfass geerntet. Woher weiß ich bei einem nächsten Sud, wiviel dieser Hefe ich ins Gährfass geben muss? Kann doch sein, dass 90% davon nichts mehr bringt, kann aber doch auch sein, dass 50% davon noch super ist... ?

Danke
Schau mal bei Mister Malty.
Viele Grüße, Henning
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12325

Beitrag von mavro » Montag 21. September 2020, 20:13

guenter hat geschrieben:
Montag 21. September 2020, 19:28
Rechne aus, was du an Hopfen zu wenig hattest. Das in ca. 1 Liter Wasser eine Stunde kochen lassen. Abkühlen und durch den Filter ins Gärfass. So habe ich es gemacht.
Danke :thumbup
Viele Grüße, Andreas

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12326

Beitrag von gaelen » Donnerstag 24. September 2020, 08:39

Hallo Zusammen,

ich habe von einem Arbeitskollegen Hopfen angeboten aus dem heimischen Garten angeboten bekommen. Nach dem Schild handelt es sich um die Sorte "Humulus Lupulus Nordbrau".
Kann man mit den Dolden was in Bezug auf Bier-brauen was anfangen? Oder ist das ein Zierhopfen und sieht nur "gut aus"?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12327

Beitrag von bwanapombe » Donnerstag 24. September 2020, 09:44

Am besten mal eine Flasche neutrales Bier (Hell) damit stopfen.

Dirk
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12328

Beitrag von Commander8x » Donnerstag 24. September 2020, 10:38

Nordbrauer ist eine klassische Bitterhopfensorte. Wenn man den zum Bittern nehmen will, kennt man idR nicht den Gehalt an Bitterstoffen, deshalb ist das für Hobbybrauer schwierig zu dosieren.

Sind die Dolden getrocknet oder frisch?

Gruß Matthias
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12329

Beitrag von Profi-Laie » Donnerstag 24. September 2020, 12:53

Wie genau spannt ihr ein CC-Keg mit CO2 vor? Mit Wasser befüllen und mit CO2 leer drücken .... soweit so gut. Welches Wasser nehmt ihr da? Vorher abgekocht? Direkt aus dem Hahn? Es verbleibt ja ein klein wenig Wasser im Keg, vor allem, wenn man das Steigrohr um 1cm gekürzt hat.
Grüße, Dennis :Drink

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12330

Beitrag von gaelen » Donnerstag 24. September 2020, 13:00

Commander8x hat geschrieben:
Donnerstag 24. September 2020, 10:38
(...)
Sind die Dolden getrocknet oder frisch?

Gruß Matthias
Die Dolden sind qausi frisch... Sie wurden eingefroren.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12331

Beitrag von Roger » Donnerstag 24. September 2020, 13:23

Profi-Laie hat geschrieben:
Donnerstag 24. September 2020, 12:53
Wie genau spannt ihr ein CC-Keg mit CO2 vor? Mit Wasser befüllen und mit CO2 leer drücken .... soweit so gut. Welches Wasser nehmt ihr da? Vorher abgekocht? Direkt aus dem Hahn? Es verbleibt ja ein klein wenig Wasser im Keg, vor allem, wenn man das Steigrohr um 1cm gekürzt hat.
Genau, in unseren Gegenden ist das Wasser meist so keimarm, dass man getrost auf ein Abkochen verzichten kann. Wenn das Steigrohr ziemlich genau in der Mitte platziert ist (unten) ist die Menge des restlichen Wassers nicht der Rede wert (auch bei um einem 1cm gekürzten Steigrohr).

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12332

Beitrag von Braufex » Donnerstag 24. September 2020, 13:39

Profi-Laie hat geschrieben:
Donnerstag 24. September 2020, 12:53
Wie genau spannt ihr ein CC-Keg mit CO2 vor? Mit Wasser befüllen und mit CO2 leer drücken .... soweit so gut. Welches Wasser nehmt ihr da? Vorher abgekocht? Direkt aus dem Hahn? Es verbleibt ja ein klein wenig Wasser im Keg, vor allem, wenn man das Steigrohr um 1cm gekürzt hat.
Hallo Dennis,
hier mein Vorgehen:
- mit Wasser aus der Leitung befüllen.
Um auch die letzte Luft zu entfernen, stell ich zum Schluss das Fass auf den Kopf, befülle über den CO2-Anschluss und entlüfte gleichzeitig über den Getränke-Anschluss bis auch bei leichtem Schaukeln keine Luftblasen mehr austreten.
Hab meinen Degen allerdings nicht gekürzt.
Danach ist beim Schütteln keinerlei Glucksen mehr im Fass zu hören

- danach mit CO2 leerdrücken.
Da mein Degen nicht gekürzt ist, bleiben max. 10-20ml im Fass.
Stell das Fass mit dem gekürzten Degen am Ende nochmal auf den Kopf und entleere den Rest über das Sich.-Ventil.
Da bleibt dann noch max. 70 ml Wasser im Deckel stehen.
Ob diese Menge für Dich eine Rolle spielt, musst Du selbst entscheiden :Wink

Gruß Erwin

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12333

Beitrag von Profi-Laie » Donnerstag 24. September 2020, 15:46

Danke an Roger und Erwin!
:thumbup
Grüße, Dennis :Drink

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12334

Beitrag von DoktorChill » Donnerstag 24. September 2020, 19:05

Ginge zum Läutern ein 3/4" Hahn?
Ist der kleinste als easy clean Tri Clamp Variante bei Craft Hardware erhältliche Hahn...
https://www.crafthardware.de/produkt/qu ... tri-clamp/

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12335

Beitrag von afri » Donnerstag 24. September 2020, 19:53

gaelen hat geschrieben:
Donnerstag 24. September 2020, 13:00
Die Dolden sind qausi frisch... Sie wurden eingefroren.
Schlecht. Besser wäre es gewesen, wenn sie getrocknet eingefroren worden wären.
Achim
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12336

Beitrag von Commander8x » Donnerstag 24. September 2020, 20:13

afri hat geschrieben:
Donnerstag 24. September 2020, 19:53
gaelen hat geschrieben:
Donnerstag 24. September 2020, 13:00
Die Dolden sind qausi frisch... Sie wurden eingefroren.
Schlecht. Besser wäre es gewesen, wenn sie getrocknet eingefroren worden wären.
Achim
... oder frisch verwendet, wobei Grünhopfenbier nicht jedermanns Sache ist....
-----------------------------------------
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12337

Beitrag von gaelen » Donnerstag 24. September 2020, 20:33

Darf ich fragen, warum es „schlecht“ ist, dass die Dolden eingefroren wurden?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12338

Beitrag von afri » Donnerstag 24. September 2020, 20:40

Nur so vom Gefühl her. Je weniger Wasser etwas enthält, das eingefroren wird, desto besser. Ich stelle mir das so vor, dass die Eiskristalle den Hopfen "kaputt machen", je weniger Wasser drin ist (getrocknet), desto weniger geht kaputt. Aber ich bin nur Laie und kann mich auch irren.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12339

Beitrag von afri » Donnerstag 24. September 2020, 20:48

Braut jemand am WE im Raum Weserbergland und hat Bedarf an frischer obergäriger Hefe Safale K-97? Mein Jungbier ist abfüllbereit und die Hefe schwimmt schön kompakt obenauf, wie sich das gehört bei OG. Müsste ja eigentlich aktiv wie hulle sein, angestellt am 18.9., es wäre schade drum und ich braue so bald nicht wieder.

Standort Hessisch Oldendorf, bei Bedarf bitte mailen unter AGrabbe@t-online.de
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12340

Beitrag von Commander8x » Freitag 25. September 2020, 05:23

gaelen hat geschrieben:
Donnerstag 24. September 2020, 20:33
Darf ich fragen, warum es „schlecht“ ist, dass die Dolden eingefroren wurden?
Das Trocknen dient der Haltbarmachung. Einfrieren und Wiederauftauen beschädigt die Zellen und setzt so evtl unerwünschte Stoffe frei.
Außerdem ist noch wichtig, dass kein Sauerstoff drankommt. Sonst oxidieren die Aromastoffe des Hopfens, erkennbar am "Käsefußgeruch".

Gruß Matthias
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Illegitimis non carborundum.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12341

Beitrag von gaelen » Freitag 25. September 2020, 06:51

Guten Morgen Archim & Matthias,

okay, ich verstehe Eure Einwände. Aber es ist jetzt nunmal so, dass die Dolden eingefroren wurden....
Beim Brauversuch werde ich sie auf jeden Fall vorher auftauen und einer olfaktorischen Prüfung unterziehen (und einen Ersatzhopfen dahaben).

Danke für das Feedback.

gruß,alexander

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12342

Beitrag von bwanapombe » Freitag 25. September 2020, 09:55

Commander8x hat geschrieben:
Donnerstag 24. September 2020, 10:38
... Wenn man den zum Bittern nehmen will, kennt man idR nicht den Gehalt an Bitterstoffen, deshalb ist das für Hobbybrauer schwierig zu dosieren. ...
Ja, das kann man dann nur probieren. Ich würde den Aufwand nicht treiben, sondern Whirlpoolgabe unter 80°C machen oder stopfen. Die Bittere würde ich vorher mit einem Hopfen einstellen, dessen Alphasäuregehalt bekannt ist.
Commander8x hat geschrieben:
Donnerstag 24. September 2020, 10:38
... Nordbrauer ist eine klassische Bitterhopfensorte. ...
Wenn Nordbrau = Nordbrauer=Norther Brewer, dann ist dieser Hopfen trotz Einordnung unter Bitterhopfen, bekannt für sein ausgeprägtes Aroma. Deshalb vollziehen diese Einordnung schon nicht mehr alle.

Dirk
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12343

Beitrag von Kolbäck » Freitag 25. September 2020, 20:14

Macht Hefe einen (relevanten) Unterscheid zwischen Glukose und Fruktose?
(Ich wollte vorhin Traubenzucker für die Flaschengärung kaufen, habe aber an Einfachzuckern tatsächlich nur Fruktose im Supermarkt-Regal gefunden.)

Nachtrag: Und gibt es einen anderen Skalierungsfaktor zwischen Haulshaltszucker und Fruktose als zu Glukose? :Grübel
Viele Grüße, Thomas
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12344

Beitrag von hyper472 » Freitag 25. September 2020, 21:28

nach meiner, aus Anfängerzeiten stammenden, Information benötigst Du für die Nachgärung ca. 20% mehr Traubenzucker als Haushaltszucker. Dafür produziert der Haushaltszucker weniger Nebenaroma, vergärt also sauberer.
Viele Grüße, Henning
"Das Bier aber macht das Fleisch des Menschen fett und gibt seinem Antlitz eine schöne Farbe durch die Kraft und den guten Saft des Getreides."
Hildegard von Bingen (1098-1179)

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