Kurze Frage, kurze Antwort

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12401

Beitrag von JokerPs » Montag 5. Oktober 2020, 11:13

Zoigl Jehovas hat geschrieben:
Montag 5. Oktober 2020, 10:49
Ich hänge mich da mal kurz mit dran...sind denn die Heizmatten so stabil gebaut, dass das Gärfass mit ca. 35kg darauf stehen kann, oder ist das eher nicht zu empfehlen?
Nachdem es mir gestern im Brauraum den FI rausgehauen hat, nachdem ich das Gärfass auf die Matte in den Kühlschrank gewuchtet hatte und er erst wieder reinging, nachdem die Matte weg war, würde ich mal sagen: Lieber ein Kabel um das Fass wickeln.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12402

Beitrag von JackFrost » Montag 5. Oktober 2020, 11:43

Ich hab mir einen Leistungwiderstand an einen Kühlkörper geschraubt und betreibe den mit 24V.
Kein Kable zum wickeln. Dafür wird aber nur die Luft erwärmt.

Mit eine kleinen Netzteil könnte das der Inkbird schalten.

Gruß JackFrost
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12403

Beitrag von Pivo » Montag 5. Oktober 2020, 21:58

Manchmal stehe ich ja auf dem Schlauch. Wozu dient die Heizmatte im Kühlschrank? Bis Zimmertemperatur wirdˋs warm durch Nichtbetreiben des Kompressors. :Grübel
Beste Grüße aus Herdecke.
Ralf

Ich hab´n Glaubensproblem. Ich glaub, Bier ist alle. :Shocked

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12404

Beitrag von Johnny Eleven » Montag 5. Oktober 2020, 22:20

Insbesondere wenn die Umgebungstemperatur kälter ist als die gewünschte Gärtemperatur, was v.a. bei obergärigen Hefen durchaus vorkommen kann und wenn der Kühlschrank bspw. im sehr kalten Keller steht.
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#12405

Beitrag von Beerkenauer » Montag 5. Oktober 2020, 22:27

Ich nutze meine Heizschlange vor allem in der kalten Jahreszeit. Bei mir im Brauraum wird es gerne mal 10-12 Grad im Winter. Ideal für untergärig, aber viel zu kalt für obergärig oder ne Dyacetyl Rast bei > 14 Grad.

Stefan

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12406

Beitrag von spaddel » Dienstag 6. Oktober 2020, 07:26

Pack die Matte doch einfach aufrecht an eine Seitenwand....

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12407

Beitrag von Beerkenauer » Dienstag 6. Oktober 2020, 07:30

spaddel hat geschrieben:
Dienstag 6. Oktober 2020, 07:26
Pack die Matte doch einfach aufrecht an eine Seitenwand....
...es ist manchmal so einfach :Ahh
super :thumbsup

Stefan

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12408

Beitrag von ZeroDome » Dienstag 6. Oktober 2020, 11:20

Wo es hier im Heizkabel geht. Diese zu schalten mit Inkbird ist kein Problem. Nun habe ich aber auch von SsBrewtech ein FtSs. Die Pumpe passt an den Anschluss, die Heizmatte habe ich jedoch nicht. Wie kann ich da ein gewöhnliches Aquarienheizkabel mit verbinden? Geht das irgendwie? (Anschluss für normale Steckdose am Heizkabel, FTSS-Eingang 12V)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12409

Beitrag von Brewwolf » Sonntag 11. Oktober 2020, 18:03

Das WLAN Netz in meinem Keller hat sich geändert.
Ich möchte die iSpindel mit dem neuen Netz verbinden.
Laut FAQ: Spindel anschalten und Reset Taste 3-4 mal kurz hintereinander drücken. Dann sollte sich ein Access Point öffnen und das iSpindel WLAN wird angezeigt. Tut es aber nicht.
Ansonsten (im alten Netz) funktioniert die Spindel ganz normal.
Jemand eine Idee?
Besten Dank im Voraus
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12410

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Sonntag 11. Oktober 2020, 18:32

Hat das neue WLAN vielleicht einen neuen AccessPoint im 5GHz Band? Die iSPindel (genauer gesagt der Wemos) unterstützt nur klassisches WiFi mit 2,4 GHz.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12411

Beitrag von Brewwolf » Sonntag 11. Oktober 2020, 18:37

Das muss ich mal prüfen, ich glaube aber nicht.
Ich habe aber eben noch gefunden, dass nach dem Drücken der Reset Taste eine LED blinken soll. Tut sich aber auch nichts.
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#12412

Beitrag von ak59 » Sonntag 11. Oktober 2020, 19:04

... hast’s ein paarmal versucht? Irgenwann “muss” was blinken, sonst hat das nix mit WLAN zu tun. Aufgeladen ist, nehme ich an ... ich hatte mal den Wemos-Anschluss genommen und mich dann gewundert, warum der Akku gleich wieder (bzw. immer noch) leer ear.

Gruß,

Andreas

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12413

Beitrag von JackFrost » Sonntag 11. Oktober 2020, 19:06

Die LED des WEMOS sollte dann blinken wenn die iSpindel om Konfigmodus ist.
Drücke zweimal schnell hinter einander den Reset, dann sollte sie in den Konfigmodus gehen.

Zur Not den PC dranhängen und einen Trace machen und den ohne Passwörter und IDs in den
iSpindelthread stellen.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12414

Beitrag von train1811 » Sonntag 11. Oktober 2020, 20:08

Hallo liebes Foum,

ich hoffe mir kann kurzfristig noch jemand helfen:

Ich habe am Donnerstag Abend eine WLP004 flüssighefe, die (leider) fast 2 Monate über Datum war, in 500ml mit 50ml Malzextrakt gestartet.
Der Kolben steht im Gärschrank bei 24°. Anfangs habe ich etwas aktivität beobachten. Danach nicht mehr.

Heute morgen habe ich dann einen Guinnesklon gebraut. 250ml Würze abgekocht und der Hefe zugegeben.

Irgendwie riecht das nicht nach Hefe. Ich sehe auch keine Aktivität. Ich gehe derzeit davon aus, dass die Hefe tot ist.

4 Optionen:

1. Hefe trotzdem geben - in der Hoffnung, dass doch irgendwas kommt, die Hefe aber maximal gestresst ist
2. Zymoferm Alt-Kölsch-Hefe geben
3. Mangrove Jacks Belgian Ale Yeast M41 geben
4. Option 1 - wenn dann nix kommt 2 oder 3 hinzugeben
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12415

Beitrag von Silbereule » Sonntag 11. Oktober 2020, 20:43

Wie viel Würze mit welcher Stammwürze möchtest du denn bei welcher Temperatur anstellen?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12416

Beitrag von train1811 » Sonntag 11. Oktober 2020, 20:54

Sorry - ich bin bei etwa 9°P gelandet. ca 24Liter.
Die WLP sollte bei 22°C angestellt werden.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12417

Beitrag von Silbereule » Sonntag 11. Oktober 2020, 22:19

Ok, dann sollten meines Erachtens beide Trockenhefen jeweils reichen. Die möglichen Optionen hast du ja eigentlich selbst schon gut rausgearbeitet. Die Entscheidung ob du der WLP004 noch etwas Chance geben willst oder lieber direkt ne Trockenhefe gibst, musst du selbst treffen :Wink
Die Zymoferm dürfte eher an ein typisches Stout rankommen, die belgischen Aromen sind aber sicherlich auch nicht schlecht.

Viele Erfolg!

Herzliche Grüße
Steffen

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12418

Beitrag von train1811 » Sonntag 11. Oktober 2020, 22:56

Ich habe mir jetzt nochmal die Datenblätter angeschaut.
Ich habe mich für die M41 bei 22°C entschieden.

Abteilung: Experimenteller Sud :D
Besten Dank!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12419

Beitrag von Brandergartenbier » Montag 12. Oktober 2020, 18:07

Servus,

ganz flott:

Gibt es einen Sprühreiniger, mit dem man Arbeitsgeräte und Gärfass etc. desinfizieren kann ohne mit Wasser nachzuspülen?

Hintergrund ist, dass ich im Gartenhaus ohne Frischwasseranschluss brauen will.
Für den Brautag werde ich dort Wasser haben aber um mal die Gärung, Temperatur etc. zu prüfen brauche ich ein schnelles Sprühmittelchen.
Gruß Florian
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12420

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Montag 12. Oktober 2020, 18:11

Brandergartenbier hat geschrieben:
Montag 12. Oktober 2020, 18:07
Servus,

ganz flott:

Gibt es einen Sprühreiniger, mit dem man Arbeitsgeräte und Gärfass etc. desinfizieren kann ohne mit Wasser nachzuspülen?

Hintergrund ist, dass ich im Gartenhaus ohne Frischwasseranschluss brauen will.
Für den Brautag werde ich dort Wasser haben aber um mal die Gärung, Temperatur etc. zu prüfen brauche ich ein schnelles Sprühmittelchen.
TM 70
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12421

Beitrag von haefner » Montag 12. Oktober 2020, 18:23

Wie oft sollte man denn eine Erntehefe maximal weiter verwenden? Gibts da ne Faustformel? Ich hab die W120 jetzt zum dritten Mal eingesetzt und würde die Hefe nach Hauptgärung wieder 2-3 Wochen im Kühlschrank parken bis zum nächsten Sud.

Danke, Micha

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12422

Beitrag von hyper472 » Montag 12. Oktober 2020, 18:58

Brandergartenbier hat geschrieben:
Montag 12. Oktober 2020, 18:07
Servus,

ganz flott:

Gibt es einen Sprühreiniger, mit dem man Arbeitsgeräte und Gärfass etc. desinfizieren kann ohne mit Wasser nachzuspülen?

Hintergrund ist, dass ich im Gartenhaus ohne Frischwasseranschluss brauen will.
Für den Brautag werde ich dort Wasser haben aber um mal die Gärung, Temperatur etc. zu prüfen brauche ich ein schnelles Sprühmittelchen.
Alkohol 70%ig.
"Das Bier aber macht das Fleisch des Menschen fett und gibt seinem Antlitz eine schöne Farbe durch die Kraft und den guten Saft des Getreides."
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12423

Beitrag von Brandergartenbier » Montag 12. Oktober 2020, 19:01

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Montag 12. Oktober 2020, 18:11
Brandergartenbier hat geschrieben:
Montag 12. Oktober 2020, 18:07
Servus,

ganz flott:

Gibt es einen Sprühreiniger, mit dem man Arbeitsgeräte und Gärfass etc. desinfizieren kann ohne mit Wasser nachzuspülen?

Hintergrund ist, dass ich im Gartenhaus ohne Frischwasseranschluss brauen will.
Für den Brautag werde ich dort Wasser haben aber um mal die Gärung, Temperatur etc. zu prüfen brauche ich ein schnelles Sprühmittelchen.
TM 70

Teurer Spaß...
Gruß Florian
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12424

Beitrag von Alt-Phex » Montag 12. Oktober 2020, 19:04

haefner hat geschrieben:
Montag 12. Oktober 2020, 18:23
Wie oft sollte man denn eine Erntehefe maximal weiter verwenden? Gibts da ne Faustformel? Ich hab die W120 jetzt zum dritten Mal eingesetzt und würde die Hefe nach Hauptgärung wieder 2-3 Wochen im Kühlschrank parken bis zum nächsten Sud.

Danke, Micha
Theoretisch kannst du das unendlich machen solange die Hefe fit bleibt. In der Brauerei wird die Hefe oft bis zu 10x geführt. Teilweise aber auch mit frischer Hefe verschnitten. Die OGA9 habe ich sieben mal im Abstand von 2-3 Wochen geführt. Das hat gut funktioniert. Du solltest nur nicht die Hefe aus einem Bock oder Strakbier weiterführen. Die könnte ziemlich hinüber sein.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12425

Beitrag von haefner » Montag 12. Oktober 2020, 19:56

Alt-Phex hat geschrieben:
Montag 12. Oktober 2020, 19:04
haefner hat geschrieben:
Montag 12. Oktober 2020, 18:23
Wie oft sollte man denn eine Erntehefe maximal weiter verwenden? Gibts da ne Faustformel? Ich hab die W120 jetzt zum dritten Mal eingesetzt und würde die Hefe nach Hauptgärung wieder 2-3 Wochen im Kühlschrank parken bis zum nächsten Sud.

Danke, Micha
Theoretisch kannst du das unendlich machen solange die Hefe fit bleibt. In der Brauerei wird die Hefe oft bis zu 10x geführt. Teilweise aber auch mit frischer Hefe verschnitten. Die OGA9 habe ich sieben mal im Abstand von 2-3 Wochen geführt. Das hat gut funktioniert. Du solltest nur nicht die Hefe aus einem Bock oder Strakbier weiterführen. Die könnte ziemlich hinüber sein.
Danke Dir! Natürlich ist die grad in nem Bock drin. Allerdings Erntehefe von nem 30l Sud und jetzt in 12l Bock drin.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12426

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Montag 12. Oktober 2020, 21:42

Zieh nach dem Bock einen neuen dreistufiger Starter aus einem kleinen Teil der Erntehefe hoch. So eine Frischzellenkur tut der Hefe auch mal gut.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
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kaum Schaum, Bier scheint schal

#12427

Beitrag von Vampi81 » Dienstag 13. Oktober 2020, 10:13

Moin, ganz kurz. Altbier nach MuM hergestellt. Restextrakt 3,5°P (von 12,5°P kommend) mit US-05, abgefüllt mit Haushaltszucker (das erste Mal, berechnet mit fabier). Ich komme bei 9,3°C Biertemperatur(gemessen im Bier auf 1,2 bar (´Manometer) das entspricht 5g/l Kohlensäure nach 3,5 Wochen in Nachgärung bei ca.22^C. Für Alt ja fast zuviel. Schenke ich nun ein ein perlt es auch aber ich bekomme kaum Schaum. Subjektiv empfinde ich zu wenig Kohlensäure. Die Frage ist zuwenig Schaum deutet doch auf zuwenig Kohlensäure hin? Oder hab ich i-wo einen Denkfehler? Gläser waren astrein gesäubert.

Gruß Thomas

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Re: kaum Schaum, Bier scheint schal

#12428

Beitrag von Alt-Phex » Dienstag 13. Oktober 2020, 13:10

Vampi81 hat geschrieben:
Dienstag 13. Oktober 2020, 10:13
Moin, ganz kurz. Altbier nach MuM hergestellt. Restextrakt 3,5°P (von 12,5°P kommend) mit US-05, abgefüllt mit Haushaltszucker (das erste Mal, berechnet mit fabier). Ich komme bei 9,3°C Biertemperatur(gemessen im Bier auf 1,2 bar (´Manometer) das entspricht 5g/l Kohlensäure nach 3,5 Wochen in Nachgärung bei ca.22^C. Für Alt ja fast zuviel. Schenke ich nun ein ein perlt es auch aber ich bekomme kaum Schaum. Subjektiv empfinde ich zu wenig Kohlensäure. Die Frage ist zuwenig Schaum deutet doch auf zuwenig Kohlensäure hin? Oder hab ich i-wo einen Denkfehler? Gläser waren astrein gesäubert.

Gruß Thomas
Wie hast du den Zucker denn zugegeben, pro Flasche oder eingerührt bzw. umgeschlaucht? Mal abgesehen davon ist es mit der US-05 ein Brown Ale und kein Altbier. Man macht ja auch kein Weizen mit der Nottingham. :Greets
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12429

Beitrag von Roger » Dienstag 13. Oktober 2020, 15:12

Ich habe 38 Liter mit 12.5°P in der Gärung. Dazu kommt nach der Hauptgärung ein Gemisch aus 1 lt. Wasser und 1 kg Honig. (Grund: ist dünnflüssiger, mischt sich besser) Gehe ich da recht in der Annahme, dass ich dabei auf ca. 13.9°P komme?
Oder anders gefragt, wieviel vergärbaren Zucker hat 1 kg Honig in etwa?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12430

Beitrag von Silbereule » Dienstag 13. Oktober 2020, 15:32

Honig hat 80-90% vergärbaren Zucker. Schau auch mal hier, da wurden einige Berechnungen mit Honig angestellt: https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic.php?t=17160

Herzliche Grüße,
Steffen

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12431

Beitrag von renzbräu » Dienstag 13. Oktober 2020, 15:54

Sind die Hähne bei Gärfässern von Graf und Speidel kompatibel?
Grüßla vo der Renz!
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Bottichmaischer und Spaß dabei!
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12432

Beitrag von Roger » Dienstag 13. Oktober 2020, 16:10

Silbereule hat geschrieben:
Dienstag 13. Oktober 2020, 15:32
Honig hat 80-90% vergärbaren Zucker. Schau auch mal hier, da wurden einige Berechnungen mit Honig angestellt: https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic.php?t=17160

Herzliche Grüße,
Steffen
Besten Dank
Gruss Roger

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12433

Beitrag von Kochtopfbrauer » Dienstag 13. Oktober 2020, 18:23

Ich habe heute ein Böhmisches Pils abgefüllt, da war einiges an Brandhefe obendrauf die ich nicht beim Umfüllen mitnehmen wollte also habe ich diese kurz mit einer abgekochten Schaumkelle rausgefischt. Dabei ist mir aufgefallen das so ein ganz dünner eigentlich durchsichtiger Schleier auf dem Bier war so Ölartig oder so. Können das Hopfenöle oder Eiweiße oder so irgendwas sein? Das Bier sah ansonsten unauffällig aus also nichts was mir aussah wie Kahmhefe oder so und ich habe auch nur einmal nachgemessen als das Bier schon auf 4P runtergegärt war.
Also das Bier war ansonsten optisch, vom Geruch und Geschmack unauffällig.
Hat mich aber trotzdem etwas irritiert....

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12434

Beitrag von hkpdererste » Dienstag 13. Oktober 2020, 18:32

Kommt wie du vermutet hast vom Hopfen und is absolut kein Grund zur Sorge.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12435

Beitrag von Kochtopfbrauer » Dienstag 13. Oktober 2020, 18:39

hkpdererste hat geschrieben:
Dienstag 13. Oktober 2020, 18:32
Kommt wie du vermutet hast vom Hopfen und is absolut kein Grund zur Sorge.
Da bin ich ja beruhigt :Smile vermutlich war das schon öfter so und ist mir nur nie aufgefallen

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12436

Beitrag von gaelen » Donnerstag 15. Oktober 2020, 09:16

Hallo SchwarmIntelligenz,

Ich würde mir gerne, neben meiner Spindel, ein Refraktometer zulegen und würde gerne die Meinungen / Erfahrungen von Euch zu diesen Exemplar abfragen.

Danke für Eire Rückmeldungen.

vg,alexander

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12437

Beitrag von Beerkenauer » Donnerstag 15. Oktober 2020, 09:44

Hallo Alex

Habe mir damals ein ähnliches Refraktometer in der gleichen Preis Range gekauft.

Refraktometer 0-32% Brix Zucker SG Würze Wein Bier Wasser Zucker Messung ATC https://www.amazon.de/dp/B00AFQEYBU/ref ... HFb2YVXKEW

(Ist nicht mehr verfügbar). Bin zufrieden damit.
Bei dem Refraktometer, dass Du verlinkt hast würde mich die zusätzliche Skala in SG stören, aber sonst macht es sicher, das was es soll.

Stefan

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Re: kaum Schaum, Bier scheint schal

#12438

Beitrag von Vampi81 » Donnerstag 15. Oktober 2020, 15:27

Alt-Phex hat geschrieben:
Dienstag 13. Oktober 2020, 13:10
Vampi81 hat geschrieben:
Dienstag 13. Oktober 2020, 10:13
Moin, ganz kurz. Altbier nach MuM hergestellt. Restextrakt 3,5°P (von 12,5°P kommend) mit US-05, abgefüllt mit Haushaltszucker (das erste Mal, berechnet mit fabier). Ich komme bei 9,3°C Biertemperatur(gemessen im Bier auf 1,2 bar (´Manometer) das entspricht 5g/l Kohlensäure nach 3,5 Wochen in Nachgärung bei ca.22^C. Für Alt ja fast zuviel. Schenke ich nun ein ein perlt es auch aber ich bekomme kaum Schaum. Subjektiv empfinde ich zu wenig Kohlensäure. Die Frage ist zuwenig Schaum deutet doch auf zuwenig Kohlensäure hin? Oder hab ich i-wo einen Denkfehler? Gläser waren astrein gesäubert.

Gruß Thomas
Wie hast du den Zucker denn zugegeben, pro Flasche oder eingerührt bzw. umgeschlaucht? Mal abgesehen davon ist es mit der US-05 ein Brown Ale und kein Altbier. Man macht ja auch kein Weizen mit der Nottingham. :Greets
per Miniwaage in die Flasche vorgelegt und dann Jungbier rein und einmal gedreht.

ak59
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12439

Beitrag von ak59 » Donnerstag 15. Oktober 2020, 17:02

Hi,

ich hatte ein anderes, aber das zeigte einige Abweichungen mit Zuckerlösung, deshalb traue ich dem nicht mehr, werde es wegen des Wissens auch nicht verkaufen. Vielleicht versuche ich es mal zu kalibrieren.

Deshalb nur die Bitte Deine Erfahrung zu sammeln. Ich wollte mir aber eins anschaffen, das nur bis 18° geht.

Gruß,

Andreas

Jules
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12440

Beitrag von Jules » Freitag 16. Oktober 2020, 12:10

Hallo kurze Frage bezüglich unseres letztens Suds.
Wir haben zwei Biere angestellt. Ein Pils und einen Roten Doppelbock. Beides untergärig mit 34/70.
Pils 14 brix und der Doppelbock 15 brix in der Ausschlagwürze. Haben die Gärung mit 9°C gestartet und nach 6 Tagen jeweils um 0.5°C angehoben bis 14°C. Sind jetzt bei Tag 10 und haben beim Pils 7.5 brix und beim Doppelbock 10 Brix. Obwohl die beiden Biere von der Schüttung recht ähnlich sind (Doppelbock hat etwas Melanoidin-und Caramalz in der Schüttung) ist der Verlauf und das aktuelle Bild sehr unterschiedlich. Habe mal zwei Bilder angehängt. Habe Sorge mir beim Pils ne Infektion eingefangen zu haben. Geruch ist unauffällig.

Gruß Jules
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Pils
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12441

Beitrag von HerrMcKenzie » Freitag 16. Oktober 2020, 16:16

Hi zusammen,

Bin neu hier (habe in der Vergangenheit schon mal ab und an was hier gelesen) und möchte mir bald ein Keg zulegen, nachdem ich die ersten Sude in Flaschen abgefüllt habe. Habe hier noch einen 2-stufigen Druckminderer rum liegen der eigentlich für Sauerstoff ist (https://www.linde-gas.de/shop/de/de-ig/ ... fig-200bar). Kann ich den auch fürs CO2 fürs Keggen nehmen?

Grüße,
McKenzie

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12442

Beitrag von JackFrost » Freitag 16. Oktober 2020, 16:22

Sauerstoff hat ein anderes Gewinde wie CO2.
Geht also nicht.

Gruß JackFrost
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12443

Beitrag von Alt-Phex » Freitag 16. Oktober 2020, 16:27

Jules hat geschrieben:
Freitag 16. Oktober 2020, 12:10
Hallo kurze Frage bezüglich unseres letztens Suds.
Wir haben zwei Biere angestellt. Ein Pils und einen Roten Doppelbock. Beides untergärig mit 34/70.
Pils 14 brix und der Doppelbock 15 brix in der Ausschlagwürze. Haben die Gärung mit 9°C gestartet und nach 6 Tagen jeweils um 0.5°C angehoben bis 14°C. Sind jetzt bei Tag 10 und haben beim Pils 7.5 brix und beim Doppelbock 10 Brix. Obwohl die beiden Biere von der Schüttung recht ähnlich sind (Doppelbock hat etwas Melanoidin-und Caramalz in der Schüttung) ist der Verlauf und das aktuelle Bild sehr unterschiedlich. Habe mal zwei Bilder angehängt. Habe Sorge mir beim Pils ne Infektion eingefangen zu haben. Geruch ist unauffällig.

Gruß Jules
Bei unterschiedlichen Schüttungen mit ggf. auch noch unterschiedlichen Rasten läuft die Gärung auch unterschiedlich ab. Da brauchst du dir keine Sorgen machen. Und 6 Tage sind jetzt auch noch keine lange Zeit. Lass mal noch ne Woche in Ruhe dann wist du sehen das deine Panik lediglich auf Ungeduld beruht. Masterfrage ist natürlich ob du auch mit ausreichend Hefe angestellt hast. Untergärig und bei höherer Stammwürze brauchst du locker die 3-4fache Menge.

Bei dem Pils sehe ich keine Auffälligkeiten. Das sind nur hefeverschmierte Hopfenharze und Schauminselchen. Völlig normal.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12444

Beitrag von HerrMcKenzie » Freitag 16. Oktober 2020, 16:43

JackFrost hat geschrieben:
Freitag 16. Oktober 2020, 16:22
Sauerstoff hat ein anderes Gewinde wie CO2.
Geht also nicht.

Gruß JackFrost
Okay, darauf hätte ich auch selbee kommen können. :Ahh

Aber, danke!

Jules
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12445

Beitrag von Jules » Freitag 16. Oktober 2020, 17:47

Alt-Phex hat geschrieben:
Freitag 16. Oktober 2020, 16:27
Jules hat geschrieben:
Freitag 16. Oktober 2020, 12:10
Hallo kurze Frage bezüglich unseres letztens Suds.
Wir haben zwei Biere angestellt. Ein Pils und einen Roten Doppelbock. Beides untergärig mit 34/70.
Pils 14 brix und der Doppelbock 15 brix in der Ausschlagwürze. Haben die Gärung mit 9°C gestartet und nach 6 Tagen jeweils um 0.5°C angehoben bis 14°C. Sind jetzt bei Tag 10 und haben beim Pils 7.5 brix und beim Doppelbock 10 Brix. Obwohl die beiden Biere von der Schüttung recht ähnlich sind (Doppelbock hat etwas Melanoidin-und Caramalz in der Schüttung) ist der Verlauf und das aktuelle Bild sehr unterschiedlich. Habe mal zwei Bilder angehängt. Habe Sorge mir beim Pils ne Infektion eingefangen zu haben. Geruch ist unauffällig.

Gruß Jules
Bei unterschiedlichen Schüttungen mit ggf. auch noch unterschiedlichen Rasten läuft die Gärung auch unterschiedlich ab. Da brauchst du dir keine Sorgen machen. Und 6 Tage sind jetzt auch noch keine lange Zeit. Lass mal noch ne Woche in Ruhe dann wist du sehen das deine Panik lediglich auf Ungeduld beruht. Masterfrage ist natürlich ob du auch mit ausreichend Hefe angestellt hast. Untergärig und bei höherer Stammwürze brauchst du locker die 3-4fache Menge.

Bei dem Pils sehe ich keine Auffälligkeiten. Das sind nur hefeverschmierte Hopfenharze und Schauminselchen. Völlig normal.
Okay, dann warte ich mal brav. Habe auch noch ne Woche gedacht, blubbert sogar noch. Ich glaube die Schauminselchenhaben mir die Sorge bereitet.
Danke für die schnelle Antwort!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12446

Beitrag von Kristoffer » Samstag 17. Oktober 2020, 10:47

Moin, gibt es irgbdeinen Editor oder ne Formel bei der man die für englische oder us Rezepte ublichn Carbonisierungsvorgaben die in volume co2 berechnet werden in g/l umrechnen kann?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12447

Beitrag von Shenanigans » Samstag 17. Oktober 2020, 12:32

Kann jemand ein guten Hop Spider fuer die Einkocherklasse empfehlen?
Danke 🙂

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12448

Beitrag von Beerkenauer » Samstag 17. Oktober 2020, 15:09

Shenanigans hat geschrieben:
Samstag 17. Oktober 2020, 12:32
Kann jemand ein guten Hop Spider fuer die Einkocherklasse empfehlen?
Danke 🙂
Möchtest Du darin den Hopfen beim Kochen reintun?
Oder willst Du ihn zum Filtern verwenden?
Ich habe mir den vor einiger Zeit auch gekauft. Habe aber nur damit nach der Gärung gefiltert. Mittlerweile mache ich ein Cold Crash und muss nicht mehr filtern.
Fürs Hopfenkochen halte ich es als nicht notwendig.

Stefan

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12449

Beitrag von Pivo » Sonntag 18. Oktober 2020, 15:05

Bild

Die Gemeinsamkeiten der Hopspider sind die Maschenweite von 300 µm. Das reicht für eine gute Durchströmung und einer guten Ausbeute des Hopfens.

Links das kleine Modell, ca. 18 cm hoch:

Nachteile: DIese Größe ist für reichlich gehopfte Biere schnell zu klein. Die Pellets brauchen wesentlich mehr Platz, als es im trockenen Zustand den Anschein macht. So bleibt der Hopfen recht dicht gestopft und kann nicht das gesamte Aroma abgeben. Ganz versenken sollte man das Modell auch nicht, da die Löcher im Deckel größer sind als die 300 µm, so dass hierdurch Partikel im Bier landen, die ja eigentlich im Spider bleiben sollten.
Während des Kochens ist das Modell kaum zu öffnen, daher nicht für spätere Hopfenzugaben geeignet.

In der Mitte das ansonstenbaugleiche Modell in ca. 30 cm Höhe:

Nachteile: Die gleichen wie das kleine Modell. Durch die Größe schon besser geeignet, aber durch die Heißproblematik eher zum Hopfenstopfen geeignet.

Rechts das große Modell, Durchmesser ca. 10 cm:

Das größte Modell, mit dem Vorteil der besten Durchströmung auch bei großen Hopfenmengen. Durch die offene Bauweise sind spätere Hopfengaben kein Problem.

Zum Kochen ist das große Modell mein Favorit, während ich zum Stopfen lieber mit der mittleren Variante arbeite.
Beste Grüße aus Herdecke.
Ralf

Ich hab´n Glaubensproblem. Ich glaub, Bier ist alle. :Shocked

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12450

Beitrag von Shenanigans » Montag 19. Oktober 2020, 08:19

Danke fuer die Antworten.
Ich mochte darin den Hopfen beim Kochen reintun.
Ich braue meistens IPAs and habe es satt mit dem Hopfensäckchen.
Ich will aber auch nicht ohne ein Filter kochen.

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