Kurze Frage, kurze Antwort

Hier kommt alles rein, was woanders keinen Platz hat.
Benutzeravatar
afri
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 4148
Registriert: Donnerstag 17. Januar 2013, 21:19
Wohnort: 31840 Hessisch Oldendorf

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10001

Beitrag von afri » Dienstag 12. Februar 2019, 12:30

Danke Erwin, dann weiß ich bescheid.
Achim
Bier ist ein Stück Lebenskraft!

n0l3n
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 87
Registriert: Samstag 10. November 2018, 18:13

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10002

Beitrag von n0l3n » Dienstag 12. Februar 2019, 15:20

Ich hab auch eine kurze Frage.
Ich habe die Aufgabe bekommen, Bier für die Hochzeit von guten Freunden zu brauen. Die Feier ist Ende Juli.
Es soll ein leichtes, sommerliches Pale Ale o.ä , wahrscheinlich ohne Hopfenstopfen, werden.
Wann würdet ihr es brauen? Die Themen für mich sind hier Reifung, Haltbarkeit und UG/OG. OG kann ich immer. UG nur jetzt, wo es noch kalt genug ist.

Benutzeravatar
FloNRW
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 355
Registriert: Freitag 20. April 2018, 13:54
Wohnort: Olfen

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10003

Beitrag von FloNRW » Dienstag 12. Februar 2019, 15:48

n0l3n hat geschrieben:
Dienstag 12. Februar 2019, 15:20
Ich hab auch eine kurze Frage.
Ich habe die Aufgabe bekommen, Bier für die Hochzeit von guten Freunden zu brauen. Die Feier ist Ende Juli.
Es soll ein leichtes, sommerliches Pale Ale o.ä , wahrscheinlich ohne Hopfenstopfen, werden.
Wann würdet ihr es brauen? Die Themen für mich sind hier Reifung, Haltbarkeit und UG/OG. OG kann ich immer. UG nur jetzt, wo es noch kalt genug ist.
Würde es 4 - 5 Wochen vor der Hochzeit brauen. Haltbarkeit?Würde spontan 6 Monate sagen (kommt drauf an wie du arbeitest) halte ich aber für uninteressant.
https://www.maischemalzundmehr.de/index ... tte=recipe
Mit Biersinnlichen Grüßen
Florian :Drink

Seidlamacherei
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 97
Registriert: Freitag 28. August 2015, 14:13

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10004

Beitrag von Seidlamacherei » Dienstag 12. Februar 2019, 20:34

Kurze Frage an die Hefeexperten.
Hab letzte Woch grün geschlaucht, aber leider etwas zu spät. Nachgärung im Keg bei ca. 14 Grad (w34/70) hat nur 3 Tage gedauert. Reicht die Hefe die sich noch in Schwebe befindet aus, um das restliche Diacetyl abzubauen? Bier ist schon sehr klar. Danke schon mal! Grüße Benni
_______________________________________________________________

Benutzeravatar
afri
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 4148
Registriert: Donnerstag 17. Januar 2013, 21:19
Wohnort: 31840 Hessisch Oldendorf

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10005

Beitrag von afri » Dienstag 12. Februar 2019, 22:27

n0l3n hat geschrieben:
Dienstag 12. Februar 2019, 15:20
Die Feier ist Ende Juli.
Es soll ein leichtes, sommerliches Pale Ale o.ä , wahrscheinlich ohne Hopfenstopfen, werden.
Wann würdet ihr es brauen?
Ende April abgefüllt passt für OG und mit Einschränkungen auch für UG. Je stopf, desto später, also wenn OG dann möglichst nahe am Termin. Bei UG mit viel Hopfen ohne Stopfen mindestens drei Monate Reife (meiner Meinung nach).
Achim
Bier ist ein Stück Lebenskraft!

AwsmOne
Neuling
Neuling
Beiträge: 2
Registriert: Dienstag 12. Februar 2019, 22:42

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10006

Beitrag von AwsmOne » Dienstag 12. Februar 2019, 22:59

Servus zusammen!

Ich bin grad an nem Pale Ale dran und wollte mir ausrechnen wieviel Alkohol das jetzt aktuell hat.

Nehmen wir meine gemessenen Werte mit Refraktometer:

Stammwürze 15 Brix%
Aktuelle Messung 8 Brix%

Bin dann auf ne Umrechnungsseite, auf der man Plato, SG und Brix einstellen konnte. Alles auf Brix eingestellt, Werte eingetragen und als Ergebniss 5,4vol% bekommen.
Jetzt habe ich aus Spaß die Brix Werte umgerechnet in Plato und erneut eingegeben, mit dem Ergebniss: 3,6vol%.

Hab dann hier gelesen das man die Stammwürze in Plato angeben sollte, das im Umrechner gemacht und: 5,76vol%...

Jetzt könnt ihr euch wahrscheinlich denken was meine Frage ist...

Warum? Was ist richtig?

Ist ja nicht so dass wir hier von 0,1 oder 0,5 Unterschied sprechen.

Danke!
:Drink

Benutzeravatar
MANKE
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 96
Registriert: Sonntag 4. März 2018, 17:49

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10007

Beitrag von MANKE » Mittwoch 13. Februar 2019, 07:26

AwsmOne hat geschrieben:
Dienstag 12. Februar 2019, 22:59
Servus zusammen!

Ich bin grad an nem Pale Ale dran und wollte mir ausrechnen wieviel Alkohol das jetzt aktuell hat.

Nehmen wir meine gemessenen Werte mit Refraktometer:

Stammwürze 15 Brix%
Aktuelle Messung 8 Brix%

Bin dann auf ne Umrechnungsseite, auf der man Plato, SG und Brix einstellen konnte. Alles auf Brix eingestellt, Werte eingetragen und als Ergebniss 5,4vol% bekommen.
Jetzt habe ich aus Spaß die Brix Werte umgerechnet in Plato und erneut eingegeben, mit dem Ergebniss: 3,6vol%.

Hab dann hier gelesen das man die Stammwürze in Plato angeben sollte, das im Umrechner gemacht und: 5,76vol%...

Jetzt könnt ihr euch wahrscheinlich denken was meine Frage ist...

Warum? Was ist richtig?

Ist ja nicht so dass wir hier von 0,1 oder 0,5 Unterschied sprechen.

Danke!
:Drink
Hi,
Um 5,7% sind richtig. Das Refraktometer hat beim messen eben ein paar Einschränkungen wenn da neben Zucker und Wasser noch Alkohol dabei ist. Deshalb ist man da nicht ganz so genau. Mehr dazu hier, da gibt es auch noch Rechner:

https://www.maischemalzundmehr.de/index ... ktorechner
Viele Grüße,
Martin

"Make wort, not war!"

AwsmOne
Neuling
Neuling
Beiträge: 2
Registriert: Dienstag 12. Februar 2019, 22:42

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10008

Beitrag von AwsmOne » Mittwoch 13. Februar 2019, 09:16

MANKE hat geschrieben:
Mittwoch 13. Februar 2019, 07:26
AwsmOne hat geschrieben:
Dienstag 12. Februar 2019, 22:59
Servus zusammen!

Ich bin grad an nem Pale Ale dran und wollte mir ausrechnen wieviel Alkohol das jetzt aktuell hat.

Nehmen wir meine gemessenen Werte mit Refraktometer:

Stammwürze 15 Brix%
Aktuelle Messung 8 Brix%

Bin dann auf ne Umrechnungsseite, auf der man Plato, SG und Brix einstellen konnte. Alles auf Brix eingestellt, Werte eingetragen und als Ergebniss 5,4vol% bekommen.
Jetzt habe ich aus Spaß die Brix Werte umgerechnet in Plato und erneut eingegeben, mit dem Ergebniss: 3,6vol%.

Hab dann hier gelesen das man die Stammwürze in Plato angeben sollte, das im Umrechner gemacht und: 5,76vol%...

Jetzt könnt ihr euch wahrscheinlich denken was meine Frage ist...

Warum? Was ist richtig?

Ist ja nicht so dass wir hier von 0,1 oder 0,5 Unterschied sprechen.

Danke!
:Drink
Hi,
Um 5,7% sind richtig. Das Refraktometer hat beim messen eben ein paar Einschränkungen wenn da neben Zucker und Wasser noch Alkohol dabei ist. Deshalb ist man da nicht ganz so genau. Mehr dazu hier, da gibt es auch noch Rechner:

https://www.maischemalzundmehr.de/index ... ktorechner
Danke für deine Antwort!

Aber wie kommt der große Unterschied zustande?

Müsste doch annährend/exakt das selbe sein wenn ich die Werte umrechne und dann in den Rechner eingebe, egal ob Brix, Plato oder SG... Ich mein wir reden hier von 2vol% Differenz...

Benutzeravatar
MANKE
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 96
Registriert: Sonntag 4. März 2018, 17:49

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10009

Beitrag von MANKE » Mittwoch 13. Februar 2019, 09:46

Unter dem Rechner ist das alles im Text erklärt. Liegt eben am physikalischen Prinzip der Messgeräte. Eine Spindel hätte einen Wert für dein endvergorenes Bier von ca. 3 °P angezeigt.
Viele Grüße,
Martin

"Make wort, not war!"

dh26883
Posting Klettermax
Posting Klettermax
Beiträge: 171
Registriert: Freitag 12. Januar 2018, 13:41
Wohnort: Saarland

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10010

Beitrag von dh26883 » Mittwoch 13. Februar 2019, 09:54

Hallo,

zur Temperatursteuerung wird hier ja bei vielen ein InkBird eingesetzt. Sowas habe ich bereits in Sachen BBQ im Einsatz (als reiner Temperaturfühler). Meine Vergärung (wenn es UG sein soll) wird derzeit in einem neuen Liebherr-Kühlschrank durchgeführt, in einem SS Brewbucket. Meine Frage wäre nun: Gibt es eine Steuerung, wo der Fühler ggf. via Funkverbindung verbunden werden kann? Dann muss kein Loch in den neuen Schrank gebohrt werden (was ich auch kategorisch ausschließe). Oder ist das Kabel so dünn das ich es einfach durch den Türgummi legen kann und dieser weiterhin sauber schließt?
Danke für euren Erfahrungsaustausch zu dem Thema.

Gruß
David

Benutzeravatar
Bitter
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 908
Registriert: Samstag 19. September 2015, 15:32
Wohnort: Bochum

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10011

Beitrag von Bitter » Mittwoch 13. Februar 2019, 10:11

Ich lege den Fühler immer von oben durch das Türgummi. Das sollte auch beim Liebherr passen!

Gruß Lothar

HubertBräu
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 625
Registriert: Montag 27. März 2017, 11:56
Wohnort: Berlin

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10012

Beitrag von HubertBräu » Mittwoch 13. Februar 2019, 10:19

Ich lege den Fühler auch durch den Türgummi. Immer mal an einer anderen Stelle, daß sich der Gummi nicht dauerhaft eindrückt. Mein Kühlschrank hat unten an der Rückwand auch ein kleines Loch für den Ablauf vom Kondeswasser. Hatte schonmal überlegt das Sensorkabel da durchzufummeln. Habe ich aber bisher noch nicht gemacht, müsste die Klinke vom Sensorstecker auslöten und das Kabel verlängern.

sea-spin
Posting Klettermax
Posting Klettermax
Beiträge: 180
Registriert: Montag 2. April 2018, 17:41

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10013

Beitrag von sea-spin » Donnerstag 14. Februar 2019, 13:26

Das erste Mal Flüssighefe

ich möchte am Sonntag ein Kölsch brauen. Heute ist meine Hefe angekommen, 2 Pakete WYeast 2565. Laut Verpackung am 13.01.2019 hergestellt Ich habe diese nun erst mal bei 5°C in den Kühlschrank gelegt. Nun meine Frage, die Hefe ist einen Monat alt, brauen möchte ich am Sonntag, ich habe vor diese Hefe dann am Freitagabend aus den Kühlschrank zu nehmen und bis Samstagabend auf Raumtemperatur zu temperieren. Dann würde ich am Samstagand die Hefe "smacken" damit ich diese am Sonnatag dem Sud zugeben kann. Ist das soweit die korrekte Vorgehensweise?

Brauen möchte ich 40 Liter, von der Hefe habe ich 2 Pakete, reicht es so aus, wenn ich die dann dem Sud zugebe, oder ist das zu weinig Hefe und ich sollte meine Biermenge reduzieren?

Leider habe ich keinen Erlenmeyerkolben und auch keinen Magnetrührer. Allerdings hätte ein paar Einmachgläser mit 1 Liter Fassungsvermögen und auch Malzextrakt. Kann ich auch mit diesen Utensilien die Hefe vermehren? Macht das Sinn?

Benutzeravatar
DerDallmann
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 1509
Registriert: Montag 5. Oktober 2015, 10:11

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10014

Beitrag von DerDallmann » Donnerstag 14. Februar 2019, 15:23

Die Vorgehensweise ist ok und mMn reicht die Hefe locker aus für 45l.
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

Hobbybrauer Stammtisch 21255 und Umgebung, bei Interesse PN
BIAB-Brauer und Hefe-Aufstreuer

sea-spin
Posting Klettermax
Posting Klettermax
Beiträge: 180
Registriert: Montag 2. April 2018, 17:41

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10015

Beitrag von sea-spin » Donnerstag 14. Februar 2019, 15:49

OK, dann werde ich es mal so machen..... meine nächsten Anschaffungen sind dann einen Erlenmeyerkolben und ein Magnetrührer

Damasus
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 85
Registriert: Freitag 21. April 2017, 09:33
Wohnort: Trier

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10016

Beitrag von Damasus » Freitag 15. Februar 2019, 13:55

Hallöle,

mein nächstes Bier soll zum ersten Mal ein "gestopftes" werden. Im Forum liest man (immer) die gleiche Methode: Hopfen reinschmeißen, Cold Crush, Umschlauchen und dann Abfüllen. Da wir bald umziehen, möchte ich keine weiteren Gerätschaften anschaffen und kann daher obiges Vorgehen nicht umsetzen.

Plan A) Konkret frage ich mich, was passiert, wenn man den Hopfen einfach reinwirft und dann nach 4-5 Tagen normal abfüllt. Klar der Schmodder geht mit in die Flasche. Gibt es dadurch geschmackliche Einbußen? Trübung ist klar.

Plan B) "Hopfen"-Säkchen habe ich da (wovon ja eigentlich viele, wegen der schlechteren Ausbeute und Verteilung abraten). Wäre das dennoch besser als Plan A)?

oder hat wer Plan C, D, E? :Grübel

Viele Dank :Smile
Bier kalt stellen ist auch irgendwie kochen.

clmnsk
Posting Klettermax
Posting Klettermax
Beiträge: 168
Registriert: Freitag 10. März 2017, 00:12

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10017

Beitrag von clmnsk » Samstag 16. Februar 2019, 11:01

Damasus hat geschrieben:
Freitag 15. Februar 2019, 13:55
Hallöle,

mein nächstes Bier soll zum ersten Mal ein "gestopftes" werden. Im Forum liest man (immer) die gleiche Methode: Hopfen reinschmeißen, Cold Crush, Umschlauchen und dann Abfüllen. Da wir bald umziehen, möchte ich keine weiteren Gerätschaften anschaffen und kann daher obiges Vorgehen nicht umsetzen.

Plan A) Konkret frage ich mich, was passiert, wenn man den Hopfen einfach reinwirft und dann nach 4-5 Tagen normal abfüllt. Klar der Schmodder geht mit in die Flasche. Gibt es dadurch geschmackliche Einbußen? Trübung ist klar.

Plan B) "Hopfen"-Säkchen habe ich da (wovon ja eigentlich viele, wegen der schlechteren Ausbeute und Verteilung abraten). Wäre das dennoch besser als Plan A)?

oder hat wer Plan C, D, E? :Grübel

Viele Dank :Smile
Reinschmeissen und einmal umschlauchen durch einen Filter.
Grüße, Clemens
---
Hendi - 34L Topf - 32L Thermobehälter

Gandalf15
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 98
Registriert: Freitag 23. März 2018, 14:20

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10018

Beitrag von Gandalf15 » Samstag 16. Februar 2019, 11:20

Kurze Anfängerfrage:
Habe zum ersten Mal einen Cold Crash gemacht und kaltgestopft. Dabei habe ich 5 Tage Hopfenstopfen bei Gärtemparatur von 19 Grad gemacht. Gestern habe ich auf 5 Grad runtergekühlt. Heute will ich abfüllen. Karbonisiert wird mit Zucker: Was nehme ich zum rechnen, die 19 oder die 5 Grad?

Danke!

Benutzeravatar
Brauwolf
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 6581
Registriert: Sonntag 26. Februar 2012, 21:07
Kontaktdaten:

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10019

Beitrag von Brauwolf » Samstag 16. Februar 2019, 11:37

19°, ausgehend davon, dass das Bier ausgegoren war.

Cheers, Ruthard
Wir haben alle den gleichen Himmel, aber nicht denselben Horizont.
Mein Blog: Brew24.com

Damasus
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 85
Registriert: Freitag 21. April 2017, 09:33
Wohnort: Trier

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10020

Beitrag von Damasus » Samstag 16. Februar 2019, 11:56

clmnsk hat geschrieben:
Samstag 16. Februar 2019, 11:01
Reinschmeissen und einmal umschlauchen durch einen Filter.
Wie beschrieben:
Da wir bald umziehen, möchte ich keine weiteren Gerätschaften anschaffen und kann daher obiges Vorgehen nicht umsetzen.
Möglich wäre: In ein Behälter ohne Hahn umschlauchen. Gärbehälter reinigen. Zurückschlauchen und dann Abfüllen. Klingt aber nach viel Sauerstoffertrag.
Bier kalt stellen ist auch irgendwie kochen.

Gandalf15
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 98
Registriert: Freitag 23. März 2018, 14:20

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10021

Beitrag von Gandalf15 » Samstag 16. Februar 2019, 12:47

Brauwolf hat geschrieben:
Samstag 16. Februar 2019, 11:37
19°, ausgehend davon, dass das Bier ausgegoren war.

Cheers, Ruthard
Danke! Das war ausgegoren, war 3 Wochen am stehen und auf 2.6 Plato unten. Und dies seit 9 Tagen :)

Walter White
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 25
Registriert: Samstag 10. November 2018, 18:26

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10022

Beitrag von Walter White » Samstag 16. Februar 2019, 22:27

Hat jemand einen Erfahrungswert nach wieviel Tagen die Nachgärung bei 21 Grad (Zucker vorgelegt) bei der Nottingham durch ist? Habe (noch) keinen Flaschenmanometer.

Benutzeravatar
Alt-Phex
Moderator
Moderator
Beiträge: 8217
Registriert: Mittwoch 1. Februar 2012, 01:05
Wohnort: Düsseldorf

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10023

Beitrag von Alt-Phex » Samstag 16. Februar 2019, 22:49

Walter White hat geschrieben:
Samstag 16. Februar 2019, 22:27
Hat jemand einen Erfahrungswert nach wieviel Tagen die Nachgärung bei 21 Grad (Zucker vorgelegt) bei der Nottingham durch ist? Habe (noch) keinen Flaschenmanometer.
Kann man nicht vorhersagen, das hängt von vielen Faktoren ab. Das kann 4 Tage oder 4 Wochen dauern. Ohne Manometer 14 Tage, dann eine Flasche kalt stellen und probieren. Passt die Karbonisierung kann der Rest auch in die Kühlung, wenn nicht das Prozedere ene Woche später wiederholen.

Gerade bei stark sedimentierenden Hefen wie der Nottingham kann das schonmal länger dauern. Ein regelmäßiges aufschütteln der Flaschen kann helfen.
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"

Benutzeravatar
hyper472
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 2291
Registriert: Freitag 2. Oktober 2015, 22:33
Wohnort: Nürnberg

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10024

Beitrag von hyper472 » Samstag 16. Februar 2019, 22:51

Walter White hat geschrieben:
Samstag 16. Februar 2019, 22:27
Hat jemand einen Erfahrungswert nach wieviel Tagen die Nachgärung bei 21 Grad (Zucker vorgelegt) bei der Nottingham durch ist? Habe (noch) keinen Flaschenmanometer.
Wenn das Bier beim Abfüllen fertig vergoren war, gib ihm noch 2-3 Wochen.
"Das Bier aber macht das Fleisch des Menschen fett und gibt seinem Antlitz eine schöne Farbe durch die Kraft und den guten Saft des Getreides."
Hildegard von Bingen (1098-1179)

Hobrau
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 56
Registriert: Dienstag 6. Juni 2017, 23:26

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10025

Beitrag von Hobrau » Sonntag 17. Februar 2019, 10:23

Damasus hat geschrieben:
Freitag 15. Februar 2019, 13:55
Wäre das dennoch besser als Plan A)
Hallo Damasus,

In Deinem Fall würde ich es mit Hopfensäckchen stopfen. Das wird schon.
Schöne Grüße
Chris
Gott hat die Hefe und den Teig gemacht, und er schätzt die Gärung nicht geringer ein als die Vegetation
(R. W. Emerson)

gaelen
Posting Klettermax
Posting Klettermax
Beiträge: 208
Registriert: Dienstag 5. Juli 2016, 08:35
Wohnort: Stuttgart - Feuerbach

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10026

Beitrag von gaelen » Dienstag 19. Februar 2019, 07:46

gaelen hat geschrieben:
Mittwoch 24. Oktober 2018, 07:50
Guten Morgen zusammen.

ich möchte mich in diesem Winter an einen "Eisbock" wagen.
Meine Frage ist nun: Nach dem Einfrieren und ggf. Auftauen ist die Hefe doch dann tot, oder? Ich habe bisher immer nur mit einer Nachgärung in der Flasche gearbeitet.
->Wie bekomme ich nun das CO2 in die Flasche (und das Bier) ohne eine (wie auch immer geartete) Anlage zu besorgen? Gibt es sowas wie den "Soda-Stream (oä)" auf für Bügelflaschen?

vg,alex
Hallo Zusammen,

ich habe in diesem Zusammenhang mal eine etwas andere Frage.
Wie kann ich den Alkoholgehalt berechnen für mein Eis-Bier? Ist das ein einfacher Dreisatz?

gruß,alexander

Woschtepeter
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 73
Registriert: Montag 7. Januar 2019, 11:02

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10027

Beitrag von Woschtepeter » Dienstag 19. Februar 2019, 09:11

Hi,

ich arbeite zufällig ganz in der Nähe von https://www.amihopfen.com . Weiss jemand, ob man dort einfach mal reinspazieren kann? Oder ist das ein reiner Online shop?

Meine Anfrage über die Website vor zwei Wochen wurde leider nicht beantwortet :(
Viele Grüße,

Stefan

Daniel.Laizure
Posting Klettermax
Posting Klettermax
Beiträge: 121
Registriert: Mittwoch 4. Mai 2016, 11:22

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10028

Beitrag von Daniel.Laizure » Dienstag 19. Februar 2019, 12:35

Sie können bei uns vorbeikommen von Montag bis Freitag 8 – 13 Uhr....am besten mit ein Vorbestellen und haben wir alles fertig. Unser Lager ist aber Siemensstrasse 40. Dort haben wir 5x Große Lager. Unser Büro ist Links neben der Große Kran, ungefähr 100 Meter auf dem Hof Links. Bei der Hauptstraße ist etwas die sagt Amihopfen Rechts oder links und ein Große firmenschild vor der Eingang von Amihopfen.

Wir haben auch eine ecke die Mann Ware abholen kann ohne Termin (für fertig Bestellungen), für das müssen Sie eine Vorbestellung haben und Sie kann egal welche zeit die Ware Abholung.
Germany´s Number One Hobby Brew Store!
At the very top of all homebrew sites in Europe!
Amihopfen.com

Woschtepeter
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 73
Registriert: Montag 7. Januar 2019, 11:02

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10029

Beitrag von Woschtepeter » Dienstag 19. Februar 2019, 14:06

Hallo,

einen Schlauch welchen Durchmessers, benötige ich für dieses Modell von Gäreimer bzw. Auslasshahn? Ich habe gerade einen neuen bestellt und den Schlauch vergessen :Pulpfiction

https://www.hobbybrauerversand.de/Brau- ... r-30-Liter

Danke :Angel
Viele Grüße,

Stefan

Benutzeravatar
Brauwolf
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 6581
Registriert: Sonntag 26. Februar 2012, 21:07
Kontaktdaten:

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10030

Beitrag von Brauwolf » Dienstag 19. Februar 2019, 14:08

Woschtepeter hat geschrieben:
Dienstag 19. Februar 2019, 14:06
Hallo,

einen Schlauch welchen Durchmessers, benötige ich für dieses Modell von Gäreimer bzw. Auslasshahn? Ich habe gerade einen neuen bestellt und den Schlauch vergessen :Pulpfiction

https://www.hobbybrauerversand.de/Brau- ... r-30-Liter

Danke :Angel
10mm Innendurchmesser

Cheers, Ruthard
Wir haben alle den gleichen Himmel, aber nicht denselben Horizont.
Mein Blog: Brew24.com

Bierbrauer
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 29
Registriert: Dienstag 5. Februar 2019, 09:07

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10031

Beitrag von Bierbrauer » Dienstag 19. Februar 2019, 19:16

Hallo Braukollegen,

ich habe soeben versucht mit der China-Scheibenmühle zu schroten. Das Problem dabei ist, dass die Einstellung zwischen sehr fein und "ganze Körner rutschen durch" nur sehr grob funktioniert. Ist das nachfolgende Schrotbild in Ordnung ?
20190219_174451.jpg
20190219_174712.jpg
Ich würde mich über eine kurze Beurteilung sehr freuen. Möchte mir nicht den Sud durch eine Läuterkatastrophe ruinieren.

Vielen Dank im Voraus

Andreas

Benutzeravatar
Taim
Posting Klettermax
Posting Klettermax
Beiträge: 194
Registriert: Sonntag 24. Juli 2016, 21:47
Wohnort: Münster

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10032

Beitrag von Taim » Dienstag 19. Februar 2019, 20:03

Moin zusammen,
wie lange sollte ein (Oatmeal) Stout nach der Nachgärung lagern und bei welcher Temperatur?

Dank und Gruß,
Timo
---Don't panic---

Cubase
Posting Klettermax
Posting Klettermax
Beiträge: 131
Registriert: Mittwoch 2. Dezember 2015, 19:57
Wohnort: Bielefeld

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10033

Beitrag von Cubase » Dienstag 19. Februar 2019, 20:07

Bei 2 Grad und ca. 96 Tage

Benutzeravatar
hyper472
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 2291
Registriert: Freitag 2. Oktober 2015, 22:33
Wohnort: Nürnberg

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10034

Beitrag von hyper472 » Dienstag 19. Februar 2019, 21:32

Bierbrauer hat geschrieben:
Dienstag 19. Februar 2019, 19:16
Hallo Braukollegen,

ich habe soeben versucht mit der China-Scheibenmühle zu schroten. Das Problem dabei ist, dass die Einstellung zwischen sehr fein und "ganze Körner rutschen durch" nur sehr grob funktioniert. Ist das nachfolgende Schrotbild in Ordnung ?20190219_174451.jpg20190219_174712.jpg

Ich würde mich über eine kurze Beurteilung sehr freuen. Möchte mir nicht den Sud durch eine Läuterkatastrophe ruinieren.

Vielen Dank im Voraus

Andreas
Sieht gut aus für mich.
"Das Bier aber macht das Fleisch des Menschen fett und gibt seinem Antlitz eine schöne Farbe durch die Kraft und den guten Saft des Getreides."
Hildegard von Bingen (1098-1179)

Astir
Posting Klettermax
Posting Klettermax
Beiträge: 189
Registriert: Samstag 18. Februar 2017, 15:54
Wohnort: Krombach

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10035

Beitrag von Astir » Mittwoch 20. Februar 2019, 11:33

Hallo,
ich hätte da mal eine Frage an die Besitzer eines Lindr Bierkühlers, ich habe meinen (Pygmy Exclusive) heute zum ersten Mal mit selbst gemachtem Mineralwasser getestet, um zu sehen ob alles dicht ist etc. In der Anleitung steht "nicht" das der Durchlaufkühler vor der ersten Benutzung chemisch gereinigt werden muss, trotzdem hatte das gezapfte Mineralwasser einen leichten Geruch/Geschmack nach faulen Eiern, auch nach 3-4 gezapften Gläsern. Wenn ich aus dem selben Keg mit meinen Direktzapfhahn zapfe hab ich dies nicht. Habt Ihr eure Bierkühler erst mal gründlich chemisch gereinigt oder hat jemand eine Idee warum es so ist, ich bin davon aus gegangen das solch ein Gerät gründlich gereinigt und "ready to use" beim Kunden ankommt? Vielleicht fällt es bei Bier nicht so auf aber ich finde es nicht so toll, und werde den Durchlaufkühler erst mal gründlich chemisch reinigen.

Benutzeravatar
dadr
Posting Klettermax
Posting Klettermax
Beiträge: 105
Registriert: Dienstag 16. August 2016, 12:56
Wohnort: Mühlacker

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10036

Beitrag von dadr » Mittwoch 20. Februar 2019, 14:14

Auch wenn darüber nichts in der Anleitung steht: Ich reinige alle neuen Geräte, auch um Fertigungsrückstände zu entfernen.
Geht in deinem Fall gut mit Bevi Liquid.

Astir
Posting Klettermax
Posting Klettermax
Beiträge: 189
Registriert: Samstag 18. Februar 2017, 15:54
Wohnort: Krombach

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10037

Beitrag von Astir » Mittwoch 20. Februar 2019, 15:44

Hi, und Danke, Bevi Liquid hab ich daheim und der Kühler bekommt jetzt erst mal eine ordentliche Reinigung verpasst .
Grüße

steko
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 52
Registriert: Sonntag 3. Mai 2015, 21:32

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10038

Beitrag von steko » Mittwoch 20. Februar 2019, 19:37

Ich will ca 57 Liter Weizenbock brauen und verwende das erste mal Flüssighefe.

Soll ich 2 oder 3 smackpacks von der 3638er nehmen?

Hier das Rezept

https://www.maischemalzundmehr.de/index ... torha2=9.5

Danke und Gruß
Stephan

Benutzeravatar
Kolbäck
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 596
Registriert: Montag 17. Oktober 2016, 14:47
Wohnort: Uppsala & Brüssel
Kontaktdaten:

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10039

Beitrag von Kolbäck » Mittwoch 20. Februar 2019, 20:43

steko hat geschrieben:
Mittwoch 20. Februar 2019, 19:37
Ich will ca 57 Liter Weizenbock brauen und verwende das erste mal Flüssighefe.

Soll ich 2 oder 3 smackpacks von der 3638er nehmen?
Für die Menge starke Würze sind so viele Zellen angebracht wie in ~7 Päckchen Hefe (wenn du nicht absichtlich unter-pitchen willst). Mit Starter/Vorsud um die 5-7L mit 1-2 Pack kommst du da hin.
Viele Grüße, Thomas
Braudoku, Weißbier-Experimente

Benutzeravatar
danieldee
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 1349
Registriert: Montag 25. Juli 2016, 12:34
Wohnort: Bamberg

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10040

Beitrag von danieldee » Donnerstag 21. Februar 2019, 13:11

Was passiert eigentlich wenn ich gleich meinen 1000sten Kommentar abgebe mit meinem Accout?
Ich trau mich nicht....

Spaß beiseite!
1000x SenfT dazugegeben, Fragen gestellt, hoffentlich häufiger Helfen können!
Ich mag das Forum einfach, danke Euch allen!
"Bier ist der überzeugende Beweis dafür,
dass Gott den Menschen liebt und ihn glücklich sehen will"
Benjamin Franklin

Benutzeravatar
DerDerDasBierBraut
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 5815
Registriert: Donnerstag 2. Juni 2016, 20:51
Wohnort: Ahrensburg

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10041

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Donnerstag 21. Februar 2019, 13:29

danieldee hat geschrieben:
Donnerstag 21. Februar 2019, 13:11
Was passiert eigentlich wenn ich gleich meinen 1000sten Kommentar abgebe mit meinem Accout?
Ich trau mich nicht....
Gut so! Der Millennium Bug wird nachträglich doch noch alles kaputt machen. Also das ganze Internet.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

Interesse an Flüssighefen ... ?

Benutzeravatar
Pivnice
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 343
Registriert: Montag 26. März 2018, 10:39
Wohnort: Dorfen

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10042

Beitrag von Pivnice » Donnerstag 21. Februar 2019, 23:07

Servus liebe Hobbybrauer
hat jemand von Euch die Hefe aus Flaschen Riedenburger "Dolden Dark Porter" gestrippt und kann Erfahrungen berichten ?

Ich habe im Forum gesucht - da gibts nur eine Meldung zum "Dolden Sud" (IPA)
Danke Euch Hubert
Kobi hat geschrieben:
Montag 23. Januar 2017, 14:16
Top: gestrippter Bodensatz Riedenburger Doldensud
Eine gute Hefe für Ales, vergor bei uns schon bis 1,7 % herunter, sehr gute Sedimentation.
Hubert
Bier: Einfach zu brauen, schwierig zu verstehen

Benutzeravatar
Alt-Phex
Moderator
Moderator
Beiträge: 8217
Registriert: Mittwoch 1. Februar 2012, 01:05
Wohnort: Düsseldorf

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10043

Beitrag von Alt-Phex » Donnerstag 21. Februar 2019, 23:17

Wenn es bei dem einen Bier geht sollte es bei dem anderen eigentlich auch funktionieren. Falls es nicht sowieso die gleiche Hefe ist. Probier es doch einfach mal aus. Für einen schnellen Test reicht es sogar den Bodensatz mit etwas Malzbier oder Apfelsaft anzusetzen. Dann siehst du ja ob sich was tut und sich der Aufwand für einen Sarter lohnt.
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"

Benutzeravatar
DerDerDasBierBraut
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 5815
Registriert: Donnerstag 2. Juni 2016, 20:51
Wohnort: Ahrensburg

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10044

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Donnerstag 21. Februar 2019, 23:24

Ich meine, dass Kobi hauptsächlich gestrippte Hefen verwendet. Sein "besonderer Trick" ist es, die Starterwürze direkt in die "Ernteflasche" zu geben und dort zu propagieren. Die Flasche wird luftdurchlässig abgedeckt und der Bodensatz mit der Starterwürze aufgeschüttelt. Wenn ich mich richtig erinnere wird in der Flasche zweistufig propagiert.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

Interesse an Flüssighefen ... ?

Woschtepeter
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 73
Registriert: Montag 7. Januar 2019, 11:02

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10045

Beitrag von Woschtepeter » Freitag 22. Februar 2019, 09:45

Hallo zusammen,

mein Verständnis vom High-Gravity Faktor:

1) Annahme HG = 20% heißt, dass ich meine Ausschlagwürze 20% konzentrierter ansetze (Stammwürze + 20%), sodass ich bei der Anstellwürze durch hinzugeben von 20% Wasser wieder auf meine Ziel-Stammwürze kommen, nur eben mit mehr Flüssigkeit?

2) Stimmt es, dass der Hopfen beim Hopfenkochen unter zu hohem HG leidet bzw. sich die Anteile nicht ideal lösen, sodass 20% HG nicht überschritten werden sollten? 20% höhere Stammwürze sind doch bei Stärkeren bieren auch gängig. Wieso schadet es hier dem Hopfen?

3) Stimmt es, dass die "Verdünnung" idealerweise 30 Min. vor Kochen hinzugegeben wird? Oder besser 78°C Wasser beim Hopfenseihen?


verstehe ich den High-Gravity-Faktor richtig?


Edit: Typos
Viele Grüße,

Stefan

Benutzeravatar
Kolbäck
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 596
Registriert: Montag 17. Oktober 2016, 14:47
Wohnort: Uppsala & Brüssel
Kontaktdaten:

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10046

Beitrag von Kolbäck » Freitag 22. Februar 2019, 09:59

1) Ich beziehe den Faktor immer aufs Volumen, mit dem ich verdünne, aber das läuft ja aufs selbe raus.
2) Beim Kochen mit höherer Stammwürze sinkt die Ausbeute des Hopfens etwas, ja. Das kann man nachschauen und entsprechend mehr Hopfen geben.
3) Das kommt auf deine Ausrüstung an. Wenn die Pfanne groß genug ist und du nur mehr Nachguss gibst, redet man eigentlich nicht von "high gravity". Ich Verdünne beim Anstellen mit kaltem Wasser, das spart Abkühlzeit. Wenn das Gärgefäß die Begrenzung ist, kann man auch erst beim Abfüllen verdünnen.
Zuletzt geändert von Kolbäck am Freitag 22. Februar 2019, 10:03, insgesamt 1-mal geändert.
Viele Grüße, Thomas
Braudoku, Weißbier-Experimente

Benutzeravatar
Kobi
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 526
Registriert: Donnerstag 11. August 2016, 09:59
Wohnort: Kiel

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10047

Beitrag von Kobi » Freitag 22. Februar 2019, 10:01

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Donnerstag 21. Februar 2019, 23:24
Ich meine, dass Kobi hauptsächlich gestrippte Hefen verwendet. Sein "besonderer Trick" ist es, die Starterwürze direkt in die "Ernteflasche" zu geben und dort zu propagieren.
Moin,
witzig, das eigene Verfahren von anderer Seite beschrieben zu lesen, aber es stimmt, ich verwende meistens gestrippte Hefen und ich vermehre zunächst in der Ernteflasche.
Ich stimme Alt-Phex zu, die Wahrscheinlichkeit, dass es dieselbe Hefe ist, ist groß. Eine Alehefe sollte für ein Porter gute Ergebnisse bringen. Außerdem ist zu bedenken, dass das Porter schon 6,9 % Alkohol hat, vielleicht ist die weniger gestresste Alehefe da doch die bessere Wahl?!
Viele Grüße
Andreas
Das Leben ist zu kurz, um schlechtes Bier zu trinken! :Drink

Woschtepeter
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 73
Registriert: Montag 7. Januar 2019, 11:02

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10048

Beitrag von Woschtepeter » Freitag 22. Februar 2019, 10:16

Kolbäck hat geschrieben:
Freitag 22. Februar 2019, 09:59
3) Das kommt auf deine Ausrüstung an. Wenn die Pfanne groß genug ist und du nur mehr Nachguss gibst, redet man eigentlich nicht von "high gravity". Ich Verdünne beim Anstellen mit kaltem Wasser, das spart Abkühlzeit. Wenn das Gärgefäß die Begrenzung ist, kann man auch erst beim Abfüllen verdünnen.
Danke für dein Feedback. Ich meine nicht, dass ich mehr Nachguss gebe. Die Frage sollte sein, gebe ich das Wasser beim Kochen bzw. vor Kochenende, ode reben wie du sagst beim Anstellen (kalt) hinzu.

Bei letztem sehe ich den Vorteil, dass es eben schneller Runterkühlt. Den Nachteil, dass du die Würzekonzentration mehrfach messen musst bis du beim Zielwerk bist, obwohl die Würze ab hier steril sein muss (Spindel, Refraktometer)
Viele Grüße,

Stefan

Benutzeravatar
Kolbäck
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 596
Registriert: Montag 17. Oktober 2016, 14:47
Wohnort: Uppsala & Brüssel
Kontaktdaten:

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10049

Beitrag von Kolbäck » Freitag 22. Februar 2019, 10:20

Woschtepeter hat geschrieben:
Freitag 22. Februar 2019, 10:16
Bei letztem sehe ich den Vorteil, dass es eben schneller Runterkühlt. Den Nachteil, dass du die Würzekonzentration mehrfach messen musst bis du beim Zielwerk bist, obwohl die Würze ab hier steril sein muss (Spindel, Refraktometer)
Ich messe ein Mal, beim Hopfenseihen, Volumen und Stammwürze. Dann weiß ich doch wie viel Wasser ich brauche für die Zielstammwürze.
Viele Grüße, Thomas
Braudoku, Weißbier-Experimente

Woschtepeter
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 73
Registriert: Montag 7. Januar 2019, 11:02

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10050

Beitrag von Woschtepeter » Freitag 22. Februar 2019, 10:29

Kolbäck hat geschrieben:
Freitag 22. Februar 2019, 10:20
Ich messe ein Mal, beim Hopfenseihen, Volumen und Stammwürze. Dann weiß ich doch wie viel Wasser ich brauche für die Zielstammwürze.
Bruder Dreisatz :puzz Danke!
Viele Grüße,

Stefan

Antworten