Kurze Frage, kurze Antwort

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10201

Beitrag von woody76 » Donnerstag 21. März 2019, 18:32

Guten Abend zusammen.

Sind die Dichtungen für NC Kegs und CC Kegs gleich, oder gibt's da Unterschiede. Suche mir echt den Wolf.

Danke für die Info

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10202

Beitrag von Braufex » Donnerstag 21. März 2019, 19:58

Hallo woody76,
hatte eine ähnliche Frage, irrwisch hat mir darauf sehr ausführlich geantwortet:
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 95#p319995

Gruß Erwin
Was mich an diesem Forum und seinen Mitgliedern fasziniert?
Es beantwortet mir Fragen, auf die ich niemals allein gekommen wäre! :puzz
Und das, ohne sie jemals gestellt zu haben ... :thumbsup

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10203

Beitrag von afri » Donnerstag 21. März 2019, 20:43

Ich habe soeben eine Bestellung bei HuM plaziert und bekam kostenfreien Versand mit DHL angeboten, obwohl mein Bestellwert unter 100 EUR lag. Normalerweise ist Versandkostenfreiheit erst ab 250 EUR gegeben, weiß jemand was es damit auf sich hat?
Achim
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10204

Beitrag von nursbeschde » Donnerstag 21. März 2019, 20:50

Hallo,
ich bin mir nicht sicher ob bei der Nachgärung alles richtig verläuft
verwendete Hefe W34/70 UG
ich habe nach der Hauptgärung, das Bier in ein Fass zur Nachgärung abgefüllt und mit Zucker versehen. Das ganze steht seit 4 Tagen bei Raumtemperatur (18-20°C) und es tut sich am Druck nichts, das kenne ich so nicht oder habe ich eine falsche Temperatur für die UG Nachgärung?
gebraut nach Rezept:
https://www.maischemalzundmehr.de/index ... =fränkisch

Gruß Denis

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10205

Beitrag von beryll » Donnerstag 21. März 2019, 20:53

Hast Du nach dem Abfüllen auch Druck auf das Fass gegeben? Bei CC/NC ist das zwingend notwendig, da sonst der Deckel nicht abdichtet - sofern Du NC/CC Kegs nutzt.
VG Peter
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10206

Beitrag von Alt-Phex » Donnerstag 21. März 2019, 20:59

nursbeschde hat geschrieben:
Donnerstag 21. März 2019, 20:50
Hallo,
ich bin mir nicht sicher ob bei der Nachgärung alles richtig verläuft
verwendete Hefe W34/70 UG
ich habe nach der Hauptgärung, das Bier in ein Fass zur Nachgärung abgefüllt und mit Zucker versehen. Das ganze steht seit 4 Tagen bei Raumtemperatur (18-20°C) und es tut sich am Druck nichts, das kenne ich so nicht oder habe ich eine falsche Temperatur für die UG Nachgärung?
gebraut nach Rezept:
https://www.maischemalzundmehr.de/index ... =fränkisch

Gruß Denis
Mal abgesehen von Peters richtigem Einwand mit dem undichten Keg.

Vier Tage sind doch gar nichts. Es kann auch schonmal sein das die Nachgärung eine Woche braucht bis sie überhaupt anspringt. Kann auch sein das die insgesamt mal 3-4 Wochen braucht. Die 34/70 sedimentiert ziemlich gut. Wenn die zusammen mit dem Zucker am Fassboden rumliegt passiert nicht viel. Gelegentlich mal aufschütteln wirkt Wunder. Und natürlch die gute alte GEDULD!
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10207

Beitrag von nursbeschde » Donnerstag 21. März 2019, 21:05

Danke euch beiden für die Antwort.
Ich nutze ein 30L keg mit Flachfitting, dicht ist es.
Das ist mein erstes UG Bier, habe mir schon fast gedacht, das die Nachgärung länger dauern kann, war mir unsicher ob ich sie bei Raumtemperatur stehen lassen kann.

Gruß
Denis

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10208

Beitrag von Alt-Phex » Donnerstag 21. März 2019, 21:50

nursbeschde hat geschrieben:
Donnerstag 21. März 2019, 21:05
war mir unsicher ob ich sie bei Raumtemperatur stehen lassen kann.
Ja, kannst du. Wichtig ist das kalte anstellen und gären. Bei der Nachgärung ist das nicht mehr wichtig. Bei Zimmertemperatur sollte das auch schneller gehen. Aber wie gesagt... die Geduld.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10209

Beitrag von woody76 » Donnerstag 21. März 2019, 22:23

Braufex hat geschrieben:
Donnerstag 21. März 2019, 19:58
Hallo woody76,
hatte eine ähnliche Frage, irrwisch hat mir darauf sehr ausführlich geantwortet:
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 95#p319995

Gruß Erwin
Vielen Dank, Erwin.

Beste Grüße
Thorsten

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10210

Beitrag von Braufex » Donnerstag 21. März 2019, 22:29

woody76 hat geschrieben:
Donnerstag 21. März 2019, 22:23
Braufex hat geschrieben:
Donnerstag 21. März 2019, 19:58
Hallo woody76,
hatte eine ähnliche Frage, irrwisch hat mir darauf sehr ausführlich geantwortet:
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 95#p319995

Gruß Erwin
Vielen Dank, Erwin.

Beste Grüße
Thorsten
Hallo Thorsten,
gern geschehen, die Arbeit hatte ja irrwisch.
Hab heut Abend bei IR-Dichtungstechnik.de bestellt.
Die kleinen O-Ringe für ca. 0,04 - 0,10 € pro Stück, alle einzeln bestellbar, Versandkosten ca. 1,75 - 2,50 € :thumbup
Nachdem ich heut Nachmittag bei unserem örtlichen O-Ring-Händler abgeblitzt bin. Mindestwarenwert 40€ :thumbdown
Gruß Erwin
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10211

Beitrag von DerDallmann » Freitag 22. März 2019, 11:14

Hat schon jemand mit 2018er Callista gebraut? Man liest ja überall, dass die deutschen Hopfen aus 2018 nicht so taugen. Gibts da Erfahrungen?
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10212

Beitrag von Mehrbier » Samstag 23. März 2019, 14:12

DerDallmann hat geschrieben:
Mittwoch 20. März 2019, 15:44
Bei Messung des Extraktgehalts eines alkoholhaltigen Jungbiers mit dem Refraktometer wird der Wert durch den Alkohol verfälscht. Wenn die ursprüngliche Stammwürze bekannt ist, kann man diesen Fehler korrigieren.

Der amerikanische Blogger und Hobbybrauer Sean Terril hat anhand von umfangreichen Vergleichsmessungen mit Spindel und Refraktometer folgende einfache Korrekturformel ermittelt:

REs = 1.0000 – 0.00085683 * RAStw + 0.0034941 * RARe

REs - korrigierter scheinbarer Extraktgehalt in SG
RAStw - Refraktometerablesung der Stammwürze in Brix
RARe - Refraktometerablesung des Restextraktgehalts in Brix

Die Genauigkeit dieser Formel ist im Bereich der Endvergärung (Vergärungsgrad über 60%) am besten. Im Bereich darunter nimmt die Genauigkeit ab.
Danke für die Antwort, aber das war ein Missverständnis.
Was ich meinte sind die Messungen der Würze mittels Refraktometer, welches eine Brix Skala besitzt. Normalerweise wird der Brixwert durch 1,03 bis hin zu 1,06 geteilt, um des Extrakt in Plato zu errechnen. Diesen Korrekturfaktor suche ich in der Fachliteratur bisher vergebens und hoffte hier einen Tipp zu bekommen, wo ich fündig werden könnte. Am besten Literatur mit dem Wert 1,03 :Wink

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10213

Beitrag von afri » Samstag 23. März 2019, 22:01

Literatur kann ich keine Liefern, nur den Text, den earl bei seinem Tool Refrakto SP anzeigen lässt. Dort heißt es sinngemäß, dass es außer der Saccharose noch andere Dinge in der Würze gibt, die den Wert beeinflussen können und dass somit ein Korrekturfaktor von 1,03-1,1 eingerechnet werden sollte. Näher geht er nicht darauf ein, nur dass man es durch Probieren für eine bestimmte Würze bzw. Jungbier herausfinden könne (z.B. mit einer Spindel). In seinem Tool kann man diesen Faktor einstellen, voreingestellt ist 1,03.
Achim

Edit: ich sehe gerade, das gibt es nicht mehr in neu, Anhang hier nicht erlaubt. Wenn du willst, schicke ich es dir als Mailanhang, bitte an AGrabbe@t-online.de schreiben.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10214

Beitrag von SingleUser » Montag 25. März 2019, 20:56

EILT: möchte wenn es geht noch heute abfüllen, weil ich die nächsten Tage nicht dazu komme

Also: Habe ein Wit mit der W378 seit 15 Tagen in der HG bei temperaturgesteuert (Inkbird) 18 Grad für 12 Tage und dannach noch mal 19 Grad für 3 Tage. sEVG ist aber nur laut Refraktormeter bei 56% (von 11,1 Brix auf 8,8 Brix), gerechnet mit mmum Rechner. Hefe ist 2. Führung
>>> Beim letzten Mal habe ich die blöderweise nicht gemessen, sondern nach 12 Tagen abgefüllt. Bier / CO2 war absolut im grünen Bereich.

Das wundert mich jetzt gerade ... Produziert die so einen niedrigen EVG? Lt Weihenstephan soll die ja bis zu 70% machen. Da bin ich aber weit weg von ...

EDITH: Kopie einer Mail an @AltPhlex

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10215

Beitrag von LuedgerLeGrand » Mittwoch 27. März 2019, 19:01

Egal wie fest ich darauf einprügel, ich bekomme den Korken nicht tiefer in das Stichfass. Reicht das aus oder muss der Korken bündig mit der Edelstahlkante sein?
IMG_20190327_185639.jpg

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10216

Beitrag von Alt-Phex » Mittwoch 27. März 2019, 19:05

Der Korken ist schonmal falsch rum drin, das wird so nicht funktionieren. Das hohle Innere gehört auch nach innen.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10217

Beitrag von LuedgerLeGrand » Mittwoch 27. März 2019, 19:11

Fuck, na gut das ich genug Korken habe
:Bigsmile
Aber ansonsten dann bündig?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10218

Beitrag von mavro » Mittwoch 27. März 2019, 19:31

Ich habe eben in 5 liter Fässchen abgefüllt. Für das letzt waren nur noch 4 Liter übrig.

Ich habe also 5 cm Kopfraum mit Luft.

Hat jemand das auch schon mal und wie wahrscheinlich ist eine Oxidation?
Viele Grüße, Andreas

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10219

Beitrag von VolT Bräu » Mittwoch 27. März 2019, 20:18

mavro hat geschrieben:
Mittwoch 27. März 2019, 19:31
wie wahrscheinlich ist eine Oxidation?
Blöde Antwort: Die Wahrscheinlichkeit der Oxidation liegt bei 100%. :P
Wie schlimm das ist, hängt wohl eher von der Art des Bieres ab. Im Zweifel schnell verbrauchen.
Jetzt mal Bier bei die Fische!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10220

Beitrag von mavro » Mittwoch 27. März 2019, 21:02

Ok, war auch ne blöde Frage von mir... Lese mich gerade in die Materie ein...
Ich werde es dann einfach als erstes leeren, ist jetzt eh zu spät
Viele Grüße, Andreas

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10221

Beitrag von hyper472 » Mittwoch 27. März 2019, 21:25

mavro hat geschrieben:
Mittwoch 27. März 2019, 21:02
Ok, war auch ne blöde Frage von mir... Lese mich gerade in die Materie ein...
Ich werde es dann einfach als erstes leeren, ist jetzt eh zu spät
Du kannst auch ein paar mal Druck draufgeben und wieder ablassen. Mit jedem Mal wird die Sauerstoffkonzentration geringer.
Aber mal hrlich - bis Sonntagabend ist das Fässchen doch leer, oder? Da lohnt der Aufwand nicht.
"Das Bier aber macht das Fleisch des Menschen fett und gibt seinem Antlitz eine schöne Farbe durch die Kraft und den guten Saft des Getreides."
Hildegard von Bingen (1098-1179)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10222

Beitrag von afri » Mittwoch 27. März 2019, 21:27

Ausgangsituation: Ich möchte erstmals mit Thermoport 38l inkl. Läuterfreund kombirasten. Dazu würde ich meine Schüttung in 28l HG einrühren wollen. Der TP hat leer ca. 13°C. Allerdings könnte ich ihn auch in der Küche auf ca. 20°C kommen lassen, das ist egal.

Welche Temperatur müsste der HG haben, damit er, in den kalten TP gefüllt, ca. 71°C bekommt, kann das jemand für mich rechnen oder mir den Rechenweg weisen? Oder Empirie? Ich danke bereits jetzt für erhellende Antworten.

Dass die Maischetemperatur durch die Schüttung geringer wird, habe ich auf dem Schirm, das müsste ziemlich gut hinhauen mit 8kg Malzschrot mit ca. 20° und einer geplanten Kombirast bei ca. 67°.
Achim
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10223

Beitrag von mavro » Mittwoch 27. März 2019, 21:33

hyper472 hat geschrieben:
Mittwoch 27. März 2019, 21:25
mavro hat geschrieben:
Mittwoch 27. März 2019, 21:02
Ok, war auch ne blöde Frage von mir... Lese mich gerade in die Materie ein...
Ich werde es dann einfach als erstes leeren, ist jetzt eh zu spät
Du kannst auch ein paar mal Druck draufgeben und wieder ablassen. Mit jedem Mal wird die Sauerstoffkonzentration geringer.
Aber mal hrlich - bis Sonntagabend ist das Fässchen doch leer, oder? Da lohnt der Aufwand nicht.
Ich habe eben gerade abgefüllt...partyfass mit Zuckerlösung Ich würde dann noch die nachgärung und Reifung abwarten wollwn :Wink
Viele Grüße, Andreas

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10224

Beitrag von Sura » Mittwoch 27. März 2019, 21:49

afri hat geschrieben:
Mittwoch 27. März 2019, 21:27
Ausgangsituation: Ich möchte erstmals mit Thermoport 38l inkl. Läuterfreund kombirasten. Dazu würde ich meine Schüttung in 28l HG einrühren wollen. Der TP hat leer ca. 13°C. Allerdings könnte ich ihn auch in der Küche auf ca. 20°C kommen lassen, das ist egal.

Welche Temperatur müsste der HG haben, damit er, in den kalten TP gefüllt, ca. 71°C bekommt, kann das jemand für mich rechnen oder mir den Rechenweg weisen? Oder Empirie? Ich danke bereits jetzt für erhellende Antworten.

Dass die Maischetemperatur durch die Schüttung geringer wird, habe ich auf dem Schirm, das müsste ziemlich gut hinhauen mit 8kg Malzschrot mit ca. 20° und einer geplanten Kombirast bei ca. 67°.
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Ganz einfach: Plane mit 27L Guss, und halte einen Liter kochendes Wasser bereit. (Und einen mit Kaltem.) Beim nächstenmal weisst du das schon besser.

Das kann man ausrechnen, aber genau passt das eher selten. Die Temperatur des Thermoports, des Malzes, und je nachdem wie du einrührst spielen da auch eine Rolle. Und welche thermische Last der TP selbst incl Läutergeraffel mitbringt auch noch. Peile einach ungefähr die Temperatur an die du willst, und dann korrgiere. Letztendlich läufts eh darauf hinaus......
"Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem."
(Karl Valentin)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10225

Beitrag von HubertBräu » Mittwoch 27. März 2019, 21:55

Und vielleicht den Thermoport vor dem Einmaischen mit 1L kochendem Wasser auf Temperatur bringen.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10226

Beitrag von afri » Mittwoch 27. März 2019, 22:14

Naja, ich hatte halt gedacht, es gibt Tips wie "plane mit 5,3° Verlust beim HG" oder sowas. Vorheizen mit kochendem Wasser ist ja kein Ding, kann man machen. Aber vielleicht gibt es ja noch andere Meldungen. Danke bis hierher.
Achim
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10227

Beitrag von okris » Mittwoch 27. März 2019, 22:43

afri hat geschrieben:
Mittwoch 27. März 2019, 21:27
Welche Temperatur müsste der HG haben, damit er, in den kalten TP gefüllt, ca. 71°C bekommt, kann das jemand für mich rechnen oder mir den Rechenweg weisen? Oder Empirie? Ich danke bereits jetzt für erhellende Antworten.
10kg Malz + TP bei 20°C + 27L Wasser bei 72-73°C gibt bei mir relativ zuverlässig eine Maische bei 66-67°C. Ich mess das mittlerweile nicht mehr nach, ich vertraue der Physik. Die thermische Masse vom TP ist nicht so groß. Ich denke das macht weniger als 0,5K aus.
Hinweise zum messen /nachregulieren:
1. Die Maische (zumindest bei mir) ist dick und nicht gerührt --> man misst Hausnummern, je nach Sensorposition
2. Es dauert bis das Malz die Wärme vom Wasser aufgenommen hat. Die gemessene Temperatur ist am Anfang immer zu hoch. --> mind. 10 Minuten warten vor dem Nachregulieren.
Ich hab hier ein xls, für solche Berechnungen. Leider weiß ich nicht mehr woher das stammt. Malz hat da 1,7 kJ/(kg*K), Wasser (wie jeder weiß) 4,2 kJ/(kg*K).

lg Sirko

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10228

Beitrag von afri » Mittwoch 27. März 2019, 22:47

Das ist doch mal eine Hausnummer, äähh, Ansage. Ich habe zwar nur 8kg Schüttung, aber dann bin ich ja mit 72° sicherlich auf der entspannten Seite der Kraft. Danke!
Achim
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10229

Beitrag von Shenanigans » Mittwoch 27. März 2019, 23:46


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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10230

Beitrag von Alt-Phex » Donnerstag 28. März 2019, 00:56

LuedgerLeGrand hat geschrieben:
Mittwoch 27. März 2019, 19:11
Fuck, na gut das ich genug Korken habe
:Bigsmile
Aber ansonsten dann bündig?
Ja, wenn du den Korken richtig herum reinbekommst sollte der bündig sitzen.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10231

Beitrag von LuedgerLeGrand » Donnerstag 28. März 2019, 08:25

Alt-Phex hat geschrieben:
Donnerstag 28. März 2019, 00:56
LuedgerLeGrand hat geschrieben:
Mittwoch 27. März 2019, 19:11
Fuck, na gut das ich genug Korken habe
:Bigsmile
Aber ansonsten dann bündig?
Ja, wenn du den Korken richtig herum reinbekommst sollte der bündig sitzen.
Nach ein paar schiefen und verkannteten Fehlversuchen hat es dann geklappt. Nun sind die hoffentlich nicht zu tief drin ...

Danke :)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10232

Beitrag von mavro » Donnerstag 28. März 2019, 11:21

Ich möchte gerne meine 5-Liter-Fässchen vor dem Befüllen mit CO2 spülen und nach dem Befüllen den Kopfraum auch nochmal mit CO2 spülen.

(Ich weiß, dass man den gesamten Brauprozess bzgl. Oxidation beachten muss und dass das "Spülen" den Sauerstoff nur zu einem Teil verdrängt.)

Frage:
- Welche (günstigen) Gerätschaften bräuchte ich und könnt Ihr mir konkrete Produkte empfehlen?

danke!
Viele Grüße, Andreas

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10233

Beitrag von Woschtepeter » Donnerstag 28. März 2019, 15:39

Eine Frage zur SAFALE K97 Trockenhefe obergärig:

Ich lese überall, dass sie relativ schnell und relativ voch vergärt ~80% jedoch eine starke Kräusendecke entwickelt die sich erst nach sehr langer Zeit (laut diversen Beiträgen etwa 14 Tage) abbaut. Auch sinkt die schwimmende Hefe erst nach ca. 14 Tage zu Boden. Meine Frage:

Kann ich - wenn die Hauptgärung durch ist - einfach auch nach einer Woche die Hefe abschöpfen und zur Flaschengärung übergehen, oder muss ich warten bis die Hefe absinkt, weil die Gärung erst dann voll durch ist?

Danke :)
Viele Grüße,

Stefan

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10234

Beitrag von Haihappen » Donnerstag 28. März 2019, 15:50

Hi Stefan,
aufgrund der möglichen Infektionsgefahr würde ich die Kräusen nicht abschöpfen. Gelernt habe ich, als Brauer Geduld zu haben. Das Bier wird sich irgendwann klären.
Grüße,
Dirk
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10235

Beitrag von chaos-black » Donnerstag 28. März 2019, 20:32

Dass Hefe oben drauf schwimmt hat (insbesondere bei der K97) nichts damit zu tun ob die Gärung durch ist. Du kannst auch unter der Hefedecke wegschlauchen wenn die Gärung durch ist. Wenn man nicht an dem Gärfass rüttelt kann die nämlich ne ganze Weile da oben bleiben :D
Meine Hobbybrauerei: http://brauerei-flaschenpost.de/ (gerade offline)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10236

Beitrag von Casper2013Fabi » Donnerstag 28. März 2019, 21:24

Servus zusammen!
Weiss jemand von euch wie die genaue Bezeichnung für die Dichtung in der NC Kupplung. Also nicht die vom Stössel sondern die, die den eingeschraubten "Kopf" abdichtet.
Meine hat nen Riss und dichtet nichtmehr gescheit. Die Kupplung bläst oben zum "Kopf" raus.
Danke im voraus!
Gruß

Fabian Saile

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10237

Beitrag von Braufex » Donnerstag 28. März 2019, 21:54

Hallo Fabian,
lies Dir mal den Beitrag durch:
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 95#p319995
Dichtungen, auch einzeln, z.B. bei ir-dichtungstechnik.de
Gruß Erwin
Was mich an diesem Forum und seinen Mitgliedern fasziniert?
Es beantwortet mir Fragen, auf die ich niemals allein gekommen wäre! :puzz
Und das, ohne sie jemals gestellt zu haben ... :thumbsup

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10238

Beitrag von Crocodile Dundee » Freitag 29. März 2019, 20:51

Hallo zusammen,
sagt mal, hab mir gerade die Frage gestellt, ob Weizenbier
eigentlich auch untergärig geht? :Waa

Danke und Gruß
Frank
Nich' lange schnacken – Kopp in' Nacken!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10239

Beitrag von Hobrau » Freitag 29. März 2019, 21:15

Crocodile Dundee hat geschrieben:
Freitag 29. März 2019, 20:51
Hallo zusammen,
sagt mal, hab mir gerade die Frage gestellt, ob Weizenbier
eigentlich auch untergärig geht? :Waa

Danke und Gruß
Frank
Nicht wirklich. Zumindest nicht stiltypisch...
Lg
Gott hat die Hefe und den Teig gemacht, und er schätzt die Gärung nicht geringer ein als die Vegetation
(R. W. Emerson)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10240

Beitrag von afri » Freitag 29. März 2019, 21:26

afri hat geschrieben:
Donnerstag 21. März 2019, 20:43
Ich habe soeben eine Bestellung bei HuM plaziert und bekam kostenfreien Versand mit DHL angeboten, obwohl mein Bestellwert unter 100 EUR lag. Normalerweise ist Versandkostenfreiheit erst ab 250 EUR gegeben, weiß jemand was es damit auf sich hat?
Ich mache hier mal die Ingrid: auf der Startseite von HuM gibt es die Information, dass bei sackweiser Order von Malz versandkostenfrei geliefert würde. Seltsam, wie ich finde, aber das klärt kurz und knapp (topic) meine Frage oben.
Achim
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10241

Beitrag von LuedgerLeGrand » Samstag 30. März 2019, 10:27

LuedgerLeGrand hat geschrieben:
Donnerstag 28. März 2019, 08:25
Alt-Phex hat geschrieben:
Donnerstag 28. März 2019, 00:56
LuedgerLeGrand hat geschrieben:
Mittwoch 27. März 2019, 19:11
Fuck, na gut das ich genug Korken habe
:Bigsmile
Aber ansonsten dann bündig?
Ja, wenn du den Korken richtig herum reinbekommst sollte der bündig sitzen.
Nach ein paar schiefen und verkannteten Fehlversuchen hat es dann geklappt. Nun sind die hoffentlich nicht zu tief drin ...

Danke :)
Das hat bei allen Fässern, bis auf einem, gut geklappt. Da sieht das Loch für den Korken auch schmaler aus und hat keine "Wulst". Gibt es da verschiedene Normen ähnlich CC/NC?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10242

Beitrag von Snison » Samstag 30. März 2019, 11:28

Frage zur CO Carbonisierung. Welche Jungbier-Temperatur gibt man im Rechner an - die aktuelle (z.B. nach Coldcrush 5°) oder die maximale bei der Raumtemperatur/Gärung erreichte (z.B. 18,5)? Hatte immer mit der aktuellen Temperatur berechnet und war immer auf den Punkt genau gelandet - jetzt habe ich gelesen man solle die höchst erreichte Temperatur angeben - bin aber darunter nun schon 2x übercarbonisiert.
Danke, Snison
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10243

Beitrag von Sura » Samstag 30. März 2019, 16:29

Du gibts die letzte Temperatur an, bei der noch Kohlensäure entstanden ist. Wenn dein Sud vor dem Coldcrash ausgegoren war, dann ist das die Temperatur vor dem Coldcrash gewesen. Wenn dein Sud bei 25°C durchgegoren ist, und dann bei 20°C noch eine Woche rumstand ohne das die Hefe noch gearbeitet hat, dann wären das in dem Fall die 25°C.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10244

Beitrag von bwanapombe » Samstag 30. März 2019, 21:14

Crocodile Dundee hat geschrieben:
Freitag 29. März 2019, 20:51

sagt mal, hab mir gerade die Frage gestellt, ob Weizenbier
eigentlich auch untergärig geht?
Hallo Frank,

Die Hefe macht das Bier. Gilt auch hier und Weizenhefe ist nun mal obergärig oder warmvergärend.

Was ich immer mal probieren wollte: Reine Gerstenmalzmaische mit Weizenhefe vergären. Dürfte näher an Weizenbier sein, als eine Weizenmaische mit untergäriger Hefe vergoren. Versuch steht wie gesagt noch aus.

Dirk

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10245

Beitrag von hyper472 » Samstag 30. März 2019, 22:49

bwanapombe hat geschrieben:
Samstag 30. März 2019, 21:14
Crocodile Dundee hat geschrieben:
Freitag 29. März 2019, 20:51

sagt mal, hab mir gerade die Frage gestellt, ob Weizenbier
eigentlich auch untergärig geht?
Hallo Frank,

Die Hefe macht das Bier. Gilt auch hier und Weizenhefe ist nun mal obergärig oder warmvergärend.

Was ich immer mal probieren wollte: Reine Gerstenmalzmaische mit Weizenhefe vergären. Dürfte näher an Weizenbier sein, als eine Weizenmaische mit untergäriger Hefe vergoren. Versuch steht wie gesagt noch aus.

Dirk
Gibt´s, guck mal unter Zwieseler Dampfbier. Ein Arme-Leute-Bier aus dem Bayerischen Wald. Man hat den üblichen Gerstensud produziert, etwas wilden Hopfen dazu gegeben und die Hefe bei den Weizenbierbrauern geschnorrt.
Schmeckt lecker malzig, die Weizenhefe ist da nicht so dominant.
Viele Grüße, Henning
"Das Bier aber macht das Fleisch des Menschen fett und gibt seinem Antlitz eine schöne Farbe durch die Kraft und den guten Saft des Getreides."
Hildegard von Bingen (1098-1179)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10246

Beitrag von fg100 » Samstag 30. März 2019, 23:00

Hallo Henning,
das Dampfbier aus Zwiesel ist mittlerweile ja eher Marketing als das es mir dem ursprünglichen Dampfbier was zu tun hat.
Und da zeigen sich sich auch schon die unterschiedlichen Geschmäcker. Mir persönlich schmeckt das überhaupt nicht.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10247

Beitrag von Alt-Phex » Samstag 30. März 2019, 23:00

hyper472 hat geschrieben:
Samstag 30. März 2019, 22:49
Schmeckt lecker malzig, die Weizenhefe ist da nicht so dominant.
Das kommt auf die Hefe an. Ein reiner Gerstenmalz Sud kann sogar deutlich bananiger werden als ein normales Weizen.
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10248

Beitrag von gulp » Samstag 30. März 2019, 23:42

Alt-Phex hat geschrieben:
Samstag 30. März 2019, 23:00
hyper472 hat geschrieben:
Samstag 30. März 2019, 22:49
Schmeckt lecker malzig, die Weizenhefe ist da nicht so dominant.
Das kommt auf die Hefe an. Ein reiner Gerstenmalz Sud kann sogar deutlich bananiger werden als ein normales Weizen.
Hmm, bist du dir da sicher? Gerstenmalz ist ja eher für die "Pseudonelke" zuständig. https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... st#p242292

Siehe auch hier: 3. Brauen. http://braumagazin.de/article/stilportr ... d-bananen/

Gruß
Peter
Ein Bayer ohne Bier ist ein gefährlich Thier!

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https://stixbraeu.de

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10249

Beitrag von hyper472 » Samstag 30. März 2019, 23:58

fg100 hat geschrieben:
Samstag 30. März 2019, 23:00
Hallo Henning,
das Dampfbier aus Zwiesel ist mittlerweile ja eher Marketing als das es mir dem ursprünglichen Dampfbier was zu tun hat.
Grüß Dich Franz,
das mit dem "ursprünglich" ist immer in vielseitige Frage... Es gibt für jedes Jahr ein anderes "früher", und das noch dazu an vielen Orten. Bin aber trotzdem bei Dir, das aktuelle Dampfbier ist sicher an den heutigen und hiesigen Standard-Geschmack angepasst wie das Essen beim Chinesen.
Dazu passt auch Bernds Kommentar, die nehmen da sicher keine Banane-/Nelken-Bombe als Hefe.
fg100 hat geschrieben:
Samstag 30. März 2019, 23:00
Und da zeigen sich sich auch schon die unterschiedlichen Geschmäcker. Mir persönlich schmeckt das überhaupt nicht.
Da bist Du nicht alleine. Mir schmeckts, aber wenn ich es nachbraue mache ich es gerne eine Spur hopfiger.

Viele Grüße, Henning
"Das Bier aber macht das Fleisch des Menschen fett und gibt seinem Antlitz eine schöne Farbe durch die Kraft und den guten Saft des Getreides."
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10250

Beitrag von Alt-Phex » Sonntag 31. März 2019, 00:27

gulp hat geschrieben:
Samstag 30. März 2019, 23:42
Alt-Phex hat geschrieben:
Samstag 30. März 2019, 23:00
hyper472 hat geschrieben:
Samstag 30. März 2019, 22:49
Schmeckt lecker malzig, die Weizenhefe ist da nicht so dominant.
Das kommt auf die Hefe an. Ein reiner Gerstenmalz Sud kann sogar deutlich bananiger werden als ein normales Weizen.
Hmm, bist du dir da sicher? Gerstenmalz ist ja eher für die "Pseudonelke" zuständig. https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... st#p242292

Siehe auch hier: 3. Brauen. http://braumagazin.de/article/stilportr ... d-bananen/

Gruß
Peter
Ja Peter bin ich. Hab sowas schon getrunken. Da war die Gutmann Hefe am Werk.
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