Kurze Frage, kurze Antwort

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10301

Beitrag von gerstensaft » Donnerstag 11. April 2019, 11:25

Vielen Dank für die Antworten!

Wenn ich in der Exceltabelle alles richtig eingetragen habe müsste ich in ca. 1.5 Stunden von 100 auf 20 Grad kühlen können.

Ich werde berichten!

Woschtepeter
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10302

Beitrag von Woschtepeter » Donnerstag 11. April 2019, 13:29

schwarzwaldbrauer hat geschrieben:
Donnerstag 11. April 2019, 10:51
Guten Morgen,

war die Hefe noch im Haltbarkeitsdatum?

Würde erst mal mit desinfiziertem Rührer 2-3 Mal langsam durchrühren und weiter warten.
Hast du für den Notfall (falls sich nochmal 1 Tag nichts tut) noch weitere Hefe?

Gruß
Dieter
Danke, versuche ich! Die Hefe war haltbar und ich habe sie auch sauber Rehydriert und nicht einfach reingeworfen. Weitere Hefe habe ich nicht, besorge ich aber direkt...

Sura hat geschrieben:
Donnerstag 11. April 2019, 11:07
Woschtepeter hat geschrieben:
Donnerstag 11. April 2019, 10:37
Guten Morgen!

Mein obergäriger Sud hat mit der SAFALE-K97 nach 24h Stunden noch nicht zu gären begonnen. Der Deckel im Gärfass ist auch nicht nicht gewölb. Die Daten sind: 11g HEFE auf 24L Sud bei 13°P. Angestellt bei 22°C und steht aktuell bei 20°C.

Ich habe testweise die Schnellvergärpröbe mit einem Deckel geschlossen und nach 24h dort ein Zischen gehört nach dem öffnen. Die Ausgasung aus dem Gärspung riecht ganz anders als ich es von der Notti gewöhnt bin (quasi geruchslos). Ein bisschen nach Kuhstall vielleicht...

Ist hier etwas schiefgegangen? Welche Möglichkeiten habe ich?
Schiefgegangen wird wohl nichts sein. Jede Hefe riecht bei der Arbeit anders, manche halt auch ekelig. Die K-97 ist mir als recht zäher, langsamer Geselle in Erinnerung der einen ziemlich stabilen Hefeteppich ziemlich lange stehen lässt. Warte nochmal 24h ab.
Danke, gut zu Wissen. Ich bleibe geduldig.
Viele Grüße,

Stefan

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10303

Beitrag von VolT Bräu » Donnerstag 11. April 2019, 16:41

gerstensaft hat geschrieben:
Donnerstag 11. April 2019, 11:25
Vielen Dank für die Antworten!

Wenn ich in der Exceltabelle alles richtig eingetragen habe müsste ich in ca. 1.5 Stunden von 100 auf 20 Grad kühlen können.

Ich werde berichten!
Sollte mich wundern, wenn das so lange dauert bei 10m Wellrohr. Auf 20 Grad tippe ich <30 Min. Zumindest wenn man den Kühler oder die Würze etwas bewegt.
Jetzt mal Bier bei die Fische!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10304

Beitrag von JackFrost » Donnerstag 11. April 2019, 17:16

10 m bei 80 l sind nicht viel. Die Oberfläche ist gegebüber DN 10 2,5 mal größer. Die thermische Masse ist aber 4x größer.

Gruß JackFrost

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#10305

Beitrag von Ausgefunkelt » Donnerstag 11. April 2019, 20:10

Moin habe mal eine Frage. Mein Bier wird nicht sowirklich klar nun wollte ich Gelatine zugeben. Kann ich das Bier von einen in das andere nc Fass umdrücken wo Gelatine vor umdrücken eingelagert wurde und dann 1 Woche kalt stellen und nun zum zweiten Mal umdrücken. Oder macht das keinen Sinn? Oder soll ich einfach warten?

Viele Grüße

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10306

Beitrag von Alt-Phex » Donnerstag 11. April 2019, 20:32

Ausgefunkelt hat geschrieben:
Donnerstag 11. April 2019, 20:10
Oder soll ich einfach warten?
Geduld zahlt sich beim brauen immer aus. Ausserdem eine gut sedimentierende Hefe wählen, nicht zu früh abfüllen (damit die Hefe Zeit hat schon im Gärbottich zu sedimentieren) und ausreichend lange kalt reifen lassen. Das führt bei mir zu sehr klaren Bieren, ganz ohne Algen, ausgekochten Tierkadavern, Cold Crash oder anderem Gedöns.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10307

Beitrag von Ausgefunkelt » Donnerstag 11. April 2019, 22:13

Mach ich. Was ist den die beste sedimentierende obergäriges Hefe? Am liebsten obergärig
VG

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10308

Beitrag von chaos-black » Donnerstag 11. April 2019, 22:18

Ausgefunkelt hat geschrieben:
Donnerstag 11. April 2019, 22:13
Mach ich. Was ist den die beste sedimentierende obergäriges Hefe? Am liebsten obergärig
VG
...ich weiß jetzt nicht ob sie die bestsedimentierendste Hefe ist, aber die Gozdawa OGA9 ist da schon nicht schlecht. Als ich Irish Moss mit ihr benutzt habe hat sie so stark sedimentiert dass sie nicht mal zuende vergoren hat. Die sollte man nur ohne Irish Moss benutzen.

Beste Grüße,
Alex
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#10309

Beitrag von Alt-Phex » Donnerstag 11. April 2019, 22:28

Genau, die Gozdawa OGA9 und die Gozdawa Classic Belgian Wit sind z.b. zwei sehr gut sedimentierende Hefen, die ich gerne verwende (Nicht nur für Alt und Wit!). Danstar Nottingham und die Safale S-04 klären ebenfalls sehr gut.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10310

Beitrag von Ausgefunkelt » Donnerstag 11. April 2019, 22:55

Dann besorg ich mir die Gozdawa OGA9 und dann kann dem brauen am Karfreitag nichts mehr im Wege stehen. Danke und viele Grüße

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10311

Beitrag von Alt-Phex » Freitag 12. April 2019, 00:03

chaos-black hat geschrieben:
Donnerstag 11. April 2019, 22:18
Als ich Irish Moss mit ihr benutzt habe hat sie so stark sedimentiert dass sie nicht mal zuende vergoren hat. Die sollte man nur ohne Irish Moss benutzen.
Und ich wundere mich immer über die, bei gefühlt der Mehrheit der Hobbybrauer, niedrigen Vergärungsgrade bei diversen Hefen die deutlich mehr können.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10312

Beitrag von murby81 » Freitag 12. April 2019, 07:53

Alt-Phex hat geschrieben:
Freitag 12. April 2019, 00:03
chaos-black hat geschrieben:
Donnerstag 11. April 2019, 22:18
Als ich Irish Moss mit ihr benutzt habe hat sie so stark sedimentiert dass sie nicht mal zuende vergoren hat. Die sollte man nur ohne Irish Moss benutzen.
Und ich wundere mich immer über die, bei gefühlt der Mehrheit der Hobbybrauer, niedrigen Vergärungsgrade bei diversen Hefen die deutlich mehr können.
Mir fällt auf, dass bei Benutzung von Irish Moss die Hefe ziemlich flockt. Kann das daran liegen oder mach ich was anderes falsch?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10313

Beitrag von DerDallmann » Freitag 12. April 2019, 07:57

Ist nicht unbedingt schlimm. Trotzdem kannst du etwas weniger dosieren, dann passiert das nicht.
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10314

Beitrag von rjd » Samstag 13. April 2019, 09:49

Hallo,
Ich möchte gerne den Maibock obergärig von MMuM brauen:
https://www.maischemalzundmehr.de/index ... ff=maibock
Ich habe hierzu zwei Fragen:
1. welche Restalkalität ist für dieses Bier angebracht? Für einem anderen Maibock auf MMuM empfiehlt der Rezeptersteller eine Restalkalität von 0, wäre eine solche auch für den obergärigen Maibock zu empfehlen?
2. Als Hefe wird die Nottingham empfohlen. Nun kommt sie im „Hefe – Tops und Flops“ Thread - vorsichtig ausgedrückt - nicht gerade gut weg (ich habe noch keine Erfahrung mit ihr gemacht), zum anderen möchte ich bei Braupartner bestellen (brauche noch andere Dinge aus deren Sortiment), und die haben nur ihre Haushefe, Zymoferm und einen Teil des Mangrove Jack’s Sortiments (https://www.braupartner.de/epages/Braup ... obergaerig). Wäre da etwas dabei?
Oder die US-05? Hätte ich noch eine zu Hause und wird hier gerne als Alternative zur Notti empfohlen. Aber würde sie auch zum Maibock passen?
Danke und ein schönes Wochenende, Tobias

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10315

Beitrag von Kolbäck » Samstag 13. April 2019, 11:33

rjd hat geschrieben:
Samstag 13. April 2019, 09:49
1. welche Restalkalität ist für dieses Bier angebracht? Für einem anderen Maibock auf MMuM empfiehlt der Rezeptersteller eine Restalkalität von 0, wäre eine solche auch für den obergärigen Maibock zu empfehlen?
1-5°dH würde ich sagen bei der Schüttung, aber wirklich falsch ist 0 auch nicht.
Oder die US-05? Hätte ich noch eine zu Hause und wird hier gerne als Alternative zur Notti empfohlen. Aber würde sie auch zum Maibock passen?
Ja, nicht schlechter als die Notti, finde ich. Ist aber Meinungssache.
--
Viele Grüße, Thomas
Braudoku

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10316

Beitrag von hyper472 » Samstag 13. April 2019, 11:42

Dass die Notti so schlecht wegkommt, ist mir nicht erklärlich. Vermutlich will man sich von ihr distanzieren, weil sie als Anfänger-Hefe jeden Fehler verzeiht.
Sie ist, unter 18° vergoren, nach wie vor eine der besten obergärigen Hefen: neutral, zuverlässig, sedimentiert gut, vernünftiger EVG. Vielleicht kann man sie mit einem VW Golf vergleichen: langweilig, abgedroschen, kein sex-Appeal. Aber funktioniert.

Bei der Restalkalität kann ich dir leider nicht helfen.

Viele Grüße, Henning
"Das Bier aber macht das Fleisch des Menschen fett und gibt seinem Antlitz eine schöne Farbe durch die Kraft und den guten Saft des Getreides."
Hildegard von Bingen (1098-1179)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10317

Beitrag von Johnny H » Samstag 13. April 2019, 11:48

rjd hat geschrieben:
Samstag 13. April 2019, 09:49
[...]
2. Als Hefe wird die Nottingham empfohlen. Nun kommt sie im „Hefe – Tops und Flops“ Thread - vorsichtig ausgedrückt - nicht gerade gut weg (ich habe noch keine Erfahrung mit ihr gemacht), zum anderen möchte ich [...]
hyper472 hat geschrieben:
Samstag 13. April 2019, 11:42
Dass die Notti so schlecht wegkommt, ist mir nicht erklärlich. Vermutlich will man sich von ihr distanzieren, weil sie als Anfänger-Hefe jeden Fehler verzeiht.
Sie ist, unter 18° vergoren, nach wie vor eine der besten obergärigen Hefen: neutral, zuverlässig, sedimentiert gut, vernünftiger EVG. Vielleicht kann man sie mit einem VW Golf vergleichen: langweilig, abgedroschen, kein sex-Appeal. Aber funktioniert. [...]
Mir sind die teilweise negativen Äußerungen zur Notti auch nicht wirklich erklärlich. Ich stufe das eher in die Kategorie "Zwei Brauer, drei Meinungen" ein, aber aus meiner Sicht gibt es wenig an ihr auszusetzen, so lange man nicht zu hohe Gärtemperaturen wählt. Ich kenne auch kommerzielle Brauer, die sie nutzen, so schlecht kann sie also nicht sein.
Jubel erscholl, als sich die Trinker von dem schneidigen, köstlichen, bei dem früher in Pilsen erzeugten nie wahrgenommenen Geschmack überzeugten. Die Geburt des Pilsner Bieres!
(E. Jalowetz, Pilsner Bier im Lichte von Praxis und Wissenschaft, 1930)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10318

Beitrag von chaos-black » Samstag 13. April 2019, 13:53

Welche Brettanomyces sind gut geeignet für eine Berliner Weisse die besser nicht pferdedeckig sondern lieber fruchtig werden soll? Die WLP 644 Brettanomyces bruxellensis Trois ( https://www.hobbybrauerversand.de/WLP64 ... uessighefe ) liest sich ganz nett, aber ich hab noch keine Erfahrungen mit Brett.

Beste Grüße,
Alex
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10319

Beitrag von Kolbäck » Samstag 13. April 2019, 14:06

chaos-black hat geschrieben:
Samstag 13. April 2019, 13:53
Welche Brettanomyces sind gut geeignet für eine Berliner Weisse die besser nicht pferdedeckig sondern lieber fruchtig werden soll? Die WLP 644 Brettanomyces bruxellensis Trois ( https://www.hobbybrauerversand.de/WLP64 ... uessighefe ) liest sich ganz nett, aber ich hab noch keine Erfahrungen mit Brett.
Ich auch noch nicht, aber bin auch am überlegen und habe daher neulich diese Tabelle mit Stämmen nach Hersteller (mit Beschreibungen) überflogen, die dich hoffentlich weiter bringt... :Greets
--
Viele Grüße, Thomas
Braudoku

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10320

Beitrag von LuedgerLeGrand » Samstag 13. April 2019, 14:18

chaos-black hat geschrieben:
Samstag 13. April 2019, 13:53
Welche Brettanomyces sind gut geeignet für eine Berliner Weisse die besser nicht pferdedeckig sondern lieber fruchtig werden soll? Die WLP 644 Brettanomyces bruxellensis Trois ( https://www.hobbybrauerversand.de/WLP64 ... uessighefe ) liest sich ganz nett, aber ich hab noch keine Erfahrungen mit Brett.

Beste Grüße,
Alex
Ich habe noch Berliner Weiße-Bretts im Kühlschrank ungenutzt liegen - PN :Smile

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10321

Beitrag von Bloodstroem » Montag 15. April 2019, 09:55

Hallo zusammen,

ich überlege mir einen Speidel Braumeister 20 zu holen. Über die bekannten Schwächen habe ich mich bereits intensiv informiert. Jetzt ist die neue Variante BM20+ auch schon gute 2 Jahre auf dem Markt.
Gibt es einen Anhaltspunkt, dass ich mit dem Kauf noch warten sollte, weil sich bereits ein neues Modell ankündigt oder ist dies lt. Historie eher unwahrscheinlich?

VG
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10322

Beitrag von Bloodstroem » Montag 15. April 2019, 19:30

Hallo zusammen,

kurzes Update zu meiner gestellten Frage von Speidel:

Hallo Till,
vielen Dank für ihr Interesse an unserem Braumeister.
Nein hier ist kein neues Modell in absehbarer Zeit das wir rausbringen.
Unsere 20L Braumeister Modelle finden Sie hier:
https://shop.speidels-braumeister.de/de ... r-20-liter
Für weitere Informationen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
Freundliche Grüße
Speidel Tank- und Behälterbau GmbH
i.A. Marcel
Vertrieb Braumeister

Damit ist dann wohl alles gesagt. :thumbsup

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10323

Beitrag von Bierbrauer » Montag 15. April 2019, 21:00

Hallo,

nach drei erfolgreichen Durchgängen beim Flaschenreinigen will nun mein Double Blast nicht mehr so richtig... :Grübel
Er hält beim Aufdrehen des Wassers nicht mehr dicht sondern legt gleich voll los. Hatte das schon mal jemand ? Sind dort Kugeln drin, die normalerweise abdichten und jetzt fest sitzen ?

Gruß
Andreas

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10324

Beitrag von Kaso » Montag 15. April 2019, 22:41

Hi

Habe am Samstag ein Weizenbier mit gestrippter Gutmann Hefe angestellt, 35l mit einem Starter aus 4 Flaschen.
Nun blubbert es schön im Gärröhrchen. Wie lange muss ich rechnen bis die Hefe durch ist ?
Eher 7 Tage oder eher 12 Tage, ich würde es auf jeden Fall abwarten, aber die weitere Planung fällt leichter wenn ich einen Anhaltspunkt habe.

Gruss Thilo
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10325

Beitrag von beryll » Dienstag 16. April 2019, 06:28

Kaso hat geschrieben:
Montag 15. April 2019, 22:41
Hi

Habe am Samstag ein Weizenbier mit gestrippter Gutmann Hefe angestellt, 35l mit einem Starter aus 4 Flaschen.
Nun blubbert es schön im Gärröhrchen. Wie lange muss ich rechnen bis die Hefe durch ist ?
Eher 7 Tage oder eher 12 Tage, ich würde es auf jeden Fall abwarten, aber die weitere Planung fällt leichter wenn ich einen Anhaltspunkt habe.

Gruss Thilo
Moin Thilo,

Ich schaue mal geschwind in meine Glaskugel... ;-)
Da steht: bei welcher Temperatur vergärt er denn?

So, Spaß beiseite. Die Gutmann kann nach 3 Tagen schon durch sein, ich hatte sie aber auch schon mal knapp 7 Tage am werkeln. Die Antwort kann Dir keiner hier sagen, keine Chance. Du musst messen, alles andere ist Humbug :-)

VG Peter
"Um...Snoochie boochies" Romrod... BONG!!!!!
(Aktueller Bericht aus dem Gärfass)

HBST Saar-Lor-Lux
Terminfindung Treffen der Saar-Lor-Lux Brauer

HBST Saar-Lor-Lux internes :P

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10326

Beitrag von Kaso » Dienstag 16. April 2019, 10:42

Hallo

beryll hat geschrieben:
Dienstag 16. April 2019, 06:28
Ich schaue mal geschwind in meine Glaskugel... ;-)
Da steht: bei welcher Temperatur vergärt er denn?
was Deine Glaskugel ist auch trüb, trotz dem Hoch KATAHRINA ? :Waa

Ja stimmt schon unvollständige Frage ohne Antwortgarantie - vergären tut's übrigens bei 19°C.


Ne, wollte nur so grob abschätzen ist die Gutman eher schnell oder eher langsam.
Was bei mir immer heißt: entweder 1 Woche auf der Hefe oder 2 Wochen - weil abfüllen geht nur am Wochenende.

ich werde es abwarten - und messen
danke - Schöne Ostern

Thilo
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10327

Beitrag von Ausgefunkelt » Dienstag 16. April 2019, 19:25

Moin

Ich habe ein kleines Problem. Am Freitag wollte ich einen Brautag einlegen und habe mir dafür Wyeast Kölsch bestellt. Nun kam heute das packet an und der Hefebeutel hatte ein kleines Loch und es waren einige Tropfen ca. 20 aus dem Beutel entwichen. ich habe den Händler schon angeschrieben aber ich glaube lebst wenn alles klappen sollte wird der keine Hefe bis Donnerstag bei mir haben.
Kann ich aus dem Restlichen Beutel noch einen Starter machen ? Damit ich mit der restlichen menge noch meine 30 Liter vergären kann. Welche Starterflüssigkeit kann ich am besten nehmen? (z.b verdünntes Malzbier)

Danke für eure Hilfe

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10328

Beitrag von hkpdererste » Dienstag 16. April 2019, 19:37

Warts einfach ab ... wieso sollte das bis Donnerstag nicht klappen

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10329

Beitrag von Ausgefunkelt » Dienstag 16. April 2019, 19:42

Habe denen gerade die Bilder zugesendet und wollte morgenfrüh dort anrufen.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10330

Beitrag von Johnny H » Dienstag 16. April 2019, 19:44

Ausgefunkelt hat geschrieben:
Dienstag 16. April 2019, 19:25
[...] dafür Wyeast Kölsch bestellt. Nun kam heute das packet an und der Hefebeutel hatte ein kleines Loch und es waren einige Tropfen ca. 20 aus dem Beutel entwichen. ich habe den Händler schon angeschrieben aber ich glaube lebst wenn alles klappen sollte wird der keine Hefe bis Donnerstag bei mir haben.
Kann ich aus dem Restlichen Beutel noch einen Starter machen ? [...]
Abgesehen von der reduzierten Menge, ist das aus meiner Sicht jetzt mit einem nicht unerheblichen Kontaminationsrisiko verbunden.

War zufällig auch noch Malz in der gleichen Verpackung? Malzstaub ist eine nicht zu unterschätzende Quelle von unerwünschten Mikroorganismen.

Letztendlich kann es Dir aber vermutlich keiner mit Sicherheit sagen. Ich würde es wahrscheinlich nicht riskieren.

Für einen Starter empfiehlt sich als allererstes DME (Trockenmalzextrakt). Mit alkoholfreiem Bier als Starterflüssigkeit habe ich keine Erfahrungen, es geht aber wohl zur Not auch, wenn man zum Schluss abdekantiert. Da können andere aber mehr dazu sagen.
Zuletzt geändert von Johnny H am Dienstag 16. April 2019, 19:52, insgesamt 1-mal geändert.
Jubel erscholl, als sich die Trinker von dem schneidigen, köstlichen, bei dem früher in Pilsen erzeugten nie wahrgenommenen Geschmack überzeugten. Die Geburt des Pilsner Bieres!
(E. Jalowetz, Pilsner Bier im Lichte von Praxis und Wissenschaft, 1930)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10331

Beitrag von Ausgefunkelt » Dienstag 16. April 2019, 19:52

Es war kein malz mit in der Verpackung. Trockenmalzextrakt habe ich leider keines. Ich habe nicht an alkoholfreien Bier gedacht sondern an Malzbier

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10332

Beitrag von DoktorChill » Dienstag 16. April 2019, 20:21

Moin,

Ich vergäre gerade meine allerersten Sud bei Zimmertemperatur, da der Gärkühlschrank im Gartenhaus trotz Terrarienheizkabel und Inkbird nachts nicht die für das Rezept mit der Notti geforderten 22° erreicht. Zimmertemp im Haus ist jetzt 23,5°.

Frage: Ist das noch ok oder sollte der Gäreimer lieber in den Kühlschrank mit der Situation dass dort Nachts halt nur ca 17° und Tags 22° sind. Also: ist ne schwankende, dafür Niedrigere Temperatur besser oder ne höhere aber dafür konstante Temperatur?

Zweite Frage bei aus dem Gärspund kommenden Hochkräusen: Deckel des Gäreimers und Gärspund reinigen oder nur abgekochtes Wasser nachfüllen?

Danke euch!!

Ben

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10333

Beitrag von Alt-Phex » Dienstag 16. April 2019, 20:53

22°C ist für die Nottingham schon viel zu warm, das kann zu Fehlaromen führen. Zu deiner Raumtemperatur kannst du nochmal 2-3°C dazu rechnen, dann hast du deine aktuelle Gärtemperatur. Das sie dir aus dem Gärspund quillt ist dafür sogar ein gutes Indiz. Kannst du jetzt eh nichts mehr dran ändern. Anstatt dem Gärspund einen Schlauch dran machen der in einem Gefäß mi Wasser endet. Und solange du nicht im Wald wohnst brauchst du dein Wasser auch nicht abkochen.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10334

Beitrag von Sura » Dienstag 16. April 2019, 21:36

DoktorChill hat geschrieben:
Dienstag 16. April 2019, 20:21
Moin,

Ich vergäre gerade meine allerersten Sud bei Zimmertemperatur, da der Gärkühlschrank im Gartenhaus trotz Terrarienheizkabel und Inkbird nachts nicht die für das Rezept mit der Notti geforderten 22° erreicht. Zimmertemp im Haus ist jetzt 23,5°.

Frage: Ist das noch ok oder sollte der Gäreimer lieber in den Kühlschrank mit der Situation dass dort Nachts halt nur ca 17° und Tags 22° sind. Also: ist ne schwankende, dafür Niedrigere Temperatur besser oder ne höhere aber dafür konstante Temperatur?

Zweite Frage bei aus dem Gärspund kommenden Hochkräusen: Deckel des Gäreimers und Gärspund reinigen oder nur abgekochtes Wasser nachfüllen?

Danke euch!!

Ben
Welches Rezept gibt 22°C für die Notti an? :puzz Kommt das Rezept vo Karls Erdbeerhof!?
17°C ist vollkommen ok. Dann kommen (wahrscheinlich) auch keine Kräusen aus dem Gärspund... wenn das doch passiert, solange alles rundherum wegwischen bis nichts mehr kommt, dann irgendwann wenn es aufhört den Gärspund reinigen, und wieder raufsetzen. Reinigen mit 70% Isopropanol, 70% Alkohol, oder StarSan. Davon sollte nichts in den Gäreimer laufen!
"Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem."
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10335

Beitrag von DoktorChill » Dienstag 16. April 2019, 21:52

Das ist das Rezept Ale No. 11 von Gulp auf Mmum.
Danke dir für für die Hilfe.

Für den zweiten Sud nehme ich einen (anzuschaffenden) Inkbird gesteuerten zusätzlichen Kühlschrank im HWR um solche Probleme zukünftig zu vermeiden.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10336

Beitrag von Sura » Dienstag 16. April 2019, 22:03

Hab grade geschaut, tatsächlich.... das kann ich ja kaum von Peter (gulp) glauben ... :Shocked .... wärmer als deine Weizen? :Wink
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10337

Beitrag von HubertBräu » Mittwoch 17. April 2019, 09:27

Sura hat geschrieben:
Dienstag 16. April 2019, 21:36
Kommt das Rezept vo Karls Erdbeerhof!?
Der war gut :thumbsup

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#10338

Beitrag von gulp » Mittwoch 17. April 2019, 10:45

Huch wasn Shit, habs natürlich gleich geändert. :Angel

Gruß
Peter
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10339

Beitrag von chaos-black » Mittwoch 17. April 2019, 12:24

Mein Wasser in Berlin ist extrem hart. Zur Entsalzung wurde mir eine Umkehrosmoseanlage empfohlen. So zum Verständnis auf meiner Seite, lässt die dann tatsächlich nichts drin und ich muss alles komplett aufsalzen? Also bei der Wasserkalkulation wie destilliertes Wasser zu behandeln?

Beste Grüße,
Alex
Meine Hobbybrauerei: http://brauerei-flaschenpost.de/ (gerade offline)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10340

Beitrag von Sura » Mittwoch 17. April 2019, 14:02

chaos-black hat geschrieben:
Mittwoch 17. April 2019, 12:24
Mein Wasser in Berlin ist extrem hart. Zur Entsalzung wurde mir eine Umkehrosmoseanlage empfohlen. So zum Verständnis auf meiner Seite, lässt die dann tatsächlich nichts drin und ich muss alles komplett aufsalzen? Also bei der Wasserkalkulation wie destilliertes Wasser zu behandeln?

Beste Grüße,
Alex
Ja, fast, und das ist ds Problem was ich mit der Anlage habe. Ich habe mit Osmosewasser allein keine guten Ergebnisse erzielt. Ich habe das Wasser dann verschnitten, und weils immer so lange dauerte (6-8l/h) und ich das abends oft vergessen hatte dann gleich destilliertes Wasser genommen. Die beste Lösung ist der Wasserenthärter mit Mischharz den Oli vorgestellt hatte: Innerhalb von 15min hast du Wasser welches enthärtet ist, aber nicht gleich nackig. (Lässt sich mit der Flussgeschwindigkeit gut einstellen.) Zudem ist die Lösung billiger als eine Osmoseanlage.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10341

Beitrag von Tomalz » Mittwoch 17. April 2019, 14:11

Was bleibt denn beim durchfluss durch das Mischbettharz im Wasser enthalten?
Gruß Thomas

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10342

Beitrag von Sura » Mittwoch 17. April 2019, 14:27

Tomalz hat geschrieben:
Mittwoch 17. April 2019, 14:11
Was bleibt denn beim durchfluss durch das Mischbettharz im Wasser enthalten?
Die Kationen und Anionen werden anteilig gefiltert. Zumindest Ca/Mg und HCO3, das habe ich durch Titration nachweisen können. Mehr Infos bekommst du in diesem Thread.
Wie das mit Sulfaten und Chloriden ist kann ich nicht sicher sagen, da das bei mir aber keine kritischen Werte sind, habe ich mich da auch nicht drum gekümmert. Bei Zink etc. gehe ich davon aus, das es drinbleibt.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10343

Beitrag von JackFrost » Mittwoch 17. April 2019, 15:44

Der Vollentsalzer kommt so auf 6 uS bei mir, ich geh dann von null Ionen aus und Salze je nach Bierstil dann nach der Exceltabelle auf

Gruß JackFrost

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10344

Beitrag von HubertBräu » Mittwoch 17. April 2019, 15:57

Hast Du nen Link zu der Exceltabelle?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10345

Beitrag von JackFrost » Mittwoch 17. April 2019, 16:08

Das ist die aktuelle Fassung

https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... ad#p312646

Gruß Jackfrost

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10346

Beitrag von HubertBräu » Mittwoch 17. April 2019, 16:30

Danke :thumbup

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10347

Beitrag von Tomalz » Mittwoch 17. April 2019, 17:16

Sura hat geschrieben:
Mittwoch 17. April 2019, 14:27
Tomalz hat geschrieben:
Mittwoch 17. April 2019, 14:11
Was bleibt denn beim durchfluss durch das Mischbettharz im Wasser enthalten?
Die Kationen und Anionen werden anteilig gefiltert. Zumindest Ca/Mg und HCO3, das habe ich durch Titration nachweisen können. Mehr Infos bekommst du in diesem Thread.
Wie das mit Sulfaten und Chloriden ist kann ich nicht sicher sagen, da das bei mir aber keine kritischen Werte sind, habe ich mich da auch nicht drum gekümmert. Bei Zink etc. gehe ich davon aus, das es drinbleibt.
Also ein Blick bei meinem Wasserversorger in die Analyse ergibt folgende Bild:

Kationen sind positiv geladene Teilchen. Die Stoffe Calcium, Magnesium, Kalium und Natrium
Somit werden diese durch das Mischbett entfernt

Anionen sind negativ geladene Teilchen, hierzu zählen Chlorid, Nitrat, Sulfat,Bromat etc.

Wenn ich das richtig verstehe werden diese Bestandteile durch das Mischbettharz entfernt.
Werde das aber nochmals genau Oli fragen.
Aber so ist erst mal mein Verständniss der Sache, Aufgrund der Aufzählung meines Wasserversorgers.
Ich hab nämlich ein wenig zu viel Natrium,Calcium und Chlorid im Wasser.
Da wäre es schon entscheident für mich ob ich keine Ionen mehr im aufbereiteten Wasser habe, wenn es um das weitere Aufsalzen für entsprechende Bierstile geht.
So ein Mischbettentsalzer hätte schon scharm.
Gruß Thomas

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10348

Beitrag von Tomalz » Mittwoch 17. April 2019, 18:12

3.4.1. Kationen- und Anionentauscherharze, Mischbettharze

Durch die Kombination eines stark sauren Kationentauscherharzes, gefolgt von einem schwach basischen Anionentauscherharz, werden alle Ionen des Wassers bis auf CO2 und SiO2 entfernt. Das Wasser ist dann salzfrei. CO2 und SiO2 sind für Brauzwecke unproblematisch, das CO2 wird spätestens beim Erwärmen ausgetrieben. Entfernen ließen sie sich nur mit einem stark basischen Anionentauscherharz, das jedoch durch die Bindung des CO2 eine geringere Literleistung als die schwach basische Variante aufweist.

Das schreib das Braumagazin.
Fazit: Alle Ionen werden entfernt.

Werde mir den Entsalzer bestellen und das Wasser analysieren lassen. Werde berichten
Zuletzt geändert von Tomalz am Mittwoch 17. April 2019, 18:18, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß Thomas

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10349

Beitrag von negme » Mittwoch 17. April 2019, 18:13

Spiel mich gerade mit meinem neuen Keg und bekomme das Typ A Fitting nicht ins Fass.

Sehe ich das richtig, dass ich einfach die Sicherung (siehe Haken am Foto im Anhang) entfernen (absägen) muss?
Dateianhänge
15555175707324658119320955856397.jpg

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#10350

Beitrag von Alt-Phex » Mittwoch 17. April 2019, 18:33

ja, das muss ab.
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"

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