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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Donnerstag 1. August 2019, 08:54
von dadr
Hab an meinem 54er das Thermoport-Set von Brauhardware verbaut.
Sollte auch für den Kleinen passen.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Freitag 2. August 2019, 13:18
von nrtn
HubertBräu hat geschrieben:
Mittwoch 31. Juli 2019, 13:28
Die Ampullen habe ich gestern zufällig in einem Bierladen bei mir um die Ecke gesehen und mal eine Packung mitgenommen. Kennt die jemand? Ich werde das mal nem Braukollege ausprobieren :Drink
Kenn ich, fand ich alles andere als gut. Ich experimentier aber gerade mit Dampfextraktion von Terpenen und hab da schon bessere Erfolge gehabt (allerdings eher mit dem Ziel damit zu Stopfen)...

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Freitag 2. August 2019, 14:42
von DarkRoast
Ich habe mir gerade diese 12V Pumpe gekauft: Seaflo DC 12V 3.8l/min 2.8 bar

Momentan betreibe ich sie an einem Labornetzteil. Hat jemand einen Vorschlag für ein kompaktes aber robustes Netzteil?

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Samstag 3. August 2019, 16:14
von Mehrbier
Brauwolf hat geschrieben:
Mittwoch 24. Juli 2019, 13:43
So natürlich:

(|||)

Die Mahlscheiben müssen sich frei, ohne zu schleifen bewegen können. Eingestellt wird dann über die große Schraube in der Mitte.

Cheers, Ruthard
Bei mir ist eine Mahlscheibe fixiert. Die andere beweglich ich würde jetzt dort wo der Pfeil hinzeigt (Bild) eine U-Scheibe einsetzen. Korrekt?

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Samstag 3. August 2019, 16:46
von Brauwolf
Nein. Foto folgt, bin gerade unterwegs.

Cheers, Ruthard

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Samstag 3. August 2019, 17:57
von DirkausNMS
Moin,weiß jemand was das für ein Gewinde ist?Ich wollte das nc ventil zur Reinigung nutzen :Grübel müsste auf gardena oder ähnliches kommen!

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Sonntag 4. August 2019, 20:32
von Braufex
DirkausNMS hat geschrieben:
Samstag 3. August 2019, 17:57
Moin,weiß jemand was das für ein Gewinde ist?Ich wollte das nc ventil zur Reinigung nutzen :Grübel müsste auf gardena oder ähnliches kommen!

Servus Dirk,
wenn es ein original NC-Keg ist, dann laut Forum-Wiki: 19/32"-18 UNS

Gruss Erwin

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Sonntag 4. August 2019, 20:38
von irrwisch
Adapter auf G1/4 gibts beim Aliexpess, hab ich etliche je von für Reinigungsadapter
Mit nem reduzierstück gehts dann auf nem 1/2 Gardenastecker

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Sonntag 4. August 2019, 21:35
von DirkausNMS

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Sonntag 4. August 2019, 21:45
von irrwisch
Jo sowas in der Art.

zuletzt hab ich das Set hier bestellt
https://de.aliexpress.com/item/32740571 ... 4c4d65gksa
Da sind noch je ne Gas uns Bierkupplung dabei, die man eh immer gut gebrauchen kann.

Diese Dinger gibts mit zylindrischem und konischem Gewinde. Mir sind die mit dem zylindrischen Gewinde lieber. Steht leider nicht immer so genau dabei. Wenn aber ne 1/4 Mutter auf den Bildern drauf ist sind die Gewinde zylindrisch. (wie bei den verlinkten)

Das Ventil hab bei meinen Gardenaadaptern dann auf diesen hier geändert:
https://de.aliexpress.com/item/32959213 ... 4c4d65gksa

Auf dieses Ventil passen Bier und Gaskupplung drauf. So hat man universelöle Spüladapter mit denen man alles durchspülen kann. Ich hab mittlerweile 3 Stück davon (also mit Gardenastecker dran), da kann man dann auch mal nen Bierschlauch auf "Durchgang" schalten und durchspülen (ohne die Kupplung auseinanderbauen zu müssen)

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Montag 5. August 2019, 07:42
von smi86
Hallo zusammen,

habe am WE mein erstes Weißbier gebraut (eigentlich nicht mein Bierstil aber was wäre ich für ein Brauer, wenn ich mein Repertoire nicht erweitern würde) - dabei kam mir vor, dass der Würzebruch/Eiweißbruch viel heftiger ausgefallen ist als bei meinen bisherigen Suden (Hauptsache Altbiere, Pale Ales und Dunkle). Ist das normal? Liegt das am hohen Anteil an Weizenmalz?

lg, Sebastian

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Montag 5. August 2019, 07:53
von DerDerDasBierBraut
smi86 hat geschrieben:
Montag 5. August 2019, 07:42
dabei kam mir vor, dass der Würzebruch/Eiweißbruch viel heftiger ausgefallen ist als bei meinen bisherigen Suden (Hauptsache Altbiere, Pale Ales und Dunkle). Ist das normal? Liegt das am hohen Anteil an Weizenmalz?
Ja. Der Proteingehalt im Weizenmalz ist höher als in Gerstenmalz. Daher mehr Schaum beim Eiweißbruch und mehr Protein(-trübung) im fertigen Bier.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Montag 5. August 2019, 13:04
von Chris78GP
Ist Cider-Hefe eine "normale" obergärige Heferasse? Oder empfiehlt sich separates Gärequipment, wie bei Brett?

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Montag 5. August 2019, 13:18
von irrwisch
Wein oder Ciderhefen sind auch nur ganz normale Hefen (meistens Saccharomyces cerevisiae), da brauchst du m.E. nix spezielles.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Dienstag 6. August 2019, 09:36
von domingo
Hallo zusammen

Ich braue demnächst ein obergäriges, eher malz-lastiges, nicht zu bitteres und nicht all zu hopfenaromatisches helles Bier. Also quasi ein obergäriges Münchner Helles. Welchem obergärigen Biertyp würde ein solches Bier zugehören? Kölsch passt ja wohl nicht, da ein Kölsch eher trocken sein muss (also nicht malzig). Altbier ist zu dunkel. Pale Ale wäre zu hopfig. Pils, Helles, etc. sind alle untergärig... Blonde Ale vielleicht?

Grüsse aus der Schweiz! domingo

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Dienstag 6. August 2019, 10:20
von Shenanigans
domingo hat geschrieben:
Dienstag 6. August 2019, 09:36
Hallo zusammen

Ich braue demnächst ein obergäriges, eher malz-lastiges, nicht zu bitteres und nicht all zu hopfenaromatisches helles Bier. Also quasi ein obergäriges Münchner Helles. Welchem obergärigen Biertyp würde ein solches Bier zugehören? Kölsch passt ja wohl nicht, da ein Kölsch eher trocken sein muss (also nicht malzig). Altbier ist zu dunkel. Pale Ale wäre zu hopfig. Pils, Helles, etc. sind alle untergärig... Blonde Ale vielleicht?

Grüsse aus der Schweiz! domingo
Ja Blonde Ale passt.

Das rezept hier ist zu empfhlen

https://www.maischemalzundmehr.de/index ... rezepte=ja

Cream Ale passt auch.
https://www.maischemalzundmehr.de/index ... riff=samba

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Dienstag 6. August 2019, 10:23
von smi86
Mild Ale würde auch hinkommen imo.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Dienstag 6. August 2019, 11:32
von Gärbär
Hallo,
Ich melde mich mit einer kurzen Frage.
Habe am Wochenende ein Münchner Helles gebraut.
Dieses werde ich nach der Gärung (10 Grad, dann für 2 Tage bei 12 Grad) auf 3 Grad abkühlen, um es klarer zu bekommen.
Anschließend habe ich vor es mit Gelatine zusätzlich zu klären.
Meine Frage nun: bleibt dann noch genügend Hefe für die Flaschenkabonisierung mit ca. 5g/l Traubenzucker über?

LG Gärbär

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Dienstag 6. August 2019, 13:59
von Costica
Hallo Gärbär,

ja es bleibt noch genügend Hefe für die Flaschenkabonisierung.

Viele Grüße

Constantin

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Dienstag 6. August 2019, 14:19
von irrwisch
Das klären mit Gelatine kannst du dir aber auch direkt sparen wenn du Flaschengärung machst.. das wird dann eh wieder trübe.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Mittwoch 7. August 2019, 13:14
von VoelserBrauer
Hallo leute!

Funktioniert Wein Hefe-Nahrungs-Salz auch für bier? Wyeast kosted ~5€/30g aber ich habe dieses für €9/kg gesehen

LG

Rory

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Mittwoch 7. August 2019, 13:19
von irrwisch
In den Wyeast Zeug ist wesentlich mehr drin als nur Diammoniumphosphat oder Ammoniumsulfat (was meistens für Wein genommen wird)
Unter anderem Zink und Vitamin B. Das Zeug ist auf Bierwürze abgestimmt.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Mittwoch 7. August 2019, 13:50
von VoelserBrauer
@irrwisch - vielen dank! Dann lieber den Wyeast Zeug kaufen.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Donnerstag 8. August 2019, 18:04
von Mehrbier
Moin zusammen,

ich habe ein Teil meines Altbieres mit der WLP036 vergoren. Leider habe ich den Gärbottich etwas zu kalt (16 Grad) gestellt und die Hefe kam nicht an. Nach 24 Stunden habe ich nochmal Luft zugeführt mit Hilfe der Schaumkelle und die Temperatur erhöht(19 Grad). Nach weiteres 8 Stunden war die Hefe angekommen. Nach weiteren 48 Stunden sieht das ganz jetzt so aus wie auf den Bildern.

Mich verunsichern die großen Blasen, die einen milchigen Überzug zu haben scheinen und befürchte Kahmhaut. Bisher kenne ich Kräusen nur feinporig.

Wollte mich hier nochmal versichern bevor ich den Sud der Toilette zuführe :thumbdown

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Donnerstag 8. August 2019, 20:43
von t3k
Moin Moin,

Die Gebrauchsanweisung scheint mir schlecht übersetzt zu sein... ich hab Puro san https://www.braumarkt.com/de/arsegan-puro-san-600-ml

Als Ersatz für SaniClean da.

Gehe ich recht in der Annahme das danach nicht noch nachgespült werden muss ?
Ich würde gern meine Flaschen vor dem abfüllen da einmal durchziehen.

Ich hab 10ml auf 3L Leitungswasser verwendet.

Danke & Gruß
T3K

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Donnerstag 8. August 2019, 20:45
von DerDerDasBierBraut
Moin,

doch. Du solltest spülen.
Deine Lösung ist nach dem Motto "viel hilft viel" dosiert (da müsste man StarSan laut Datenblatt übrigens auch nachspülen statt nur restlos abtropfen).

Braumarktseite:
"Pro 10 Liter Lösung 15 bis 25 ml Arsegan Puro San® verwenden"

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Donnerstag 8. August 2019, 20:53
von t3k
DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Donnerstag 8. August 2019, 20:45
Moin,

doch. Du solltest spülen.
Deine Lösung ist nach dem Motto "viel hilft viel" dosiert (da müsste man StarSan laut Datenblatt übrigens auch nachspülen statt nur restlos abtropfen).

Braumarktseite:
"Pro 10 Liter Lösung 15 bis 25 ml Arsegan Puro San® verwenden"
Moin Jens,

Danke. Bei ner dünneren Mischung wäre es aber i.O. So ?

Danke & Gruß
T3K

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Donnerstag 8. August 2019, 21:00
von irrwisch
Normalerweise stehen so wichtige Dinge im Datenblatt oder der Packung des Produkts...
Bei StarSan ist es so, wenn man sich an die Dosierung auf der Packung hält muss man NICHT nachspülen. Das steht aber so auch explizit im Datenblatt von StarSan. Wenn man höher dosiert muss man aber dann nachspülen.

Wenn dazu im Datenblatt deines Produktes nichts steht würde ich immer nachspülen.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Donnerstag 8. August 2019, 21:03
von afri
Mehrbier hat geschrieben:
Donnerstag 8. August 2019, 18:04
Wollte mich hier nochmal versichern bevor ich den Sud der Toilette zuführe
Abwarten. Ich hatte solche milchigen Blasen auch schon und sie waren unauffällig. Der Rest sieht doch recht gut aus.
Achim

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Donnerstag 8. August 2019, 21:18
von Mehrbier
Danke für die Antwort Achim, dann bleibt es im Gärschrank. Es riecht auch nicht auffällig. Dann habe ich noch Hoffnung.

Gruß Gerdi

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Freitag 9. August 2019, 18:34
von negme
Leute, ich glaub, ich werd verrückt: Ich versuch mir eine Kostprobe meines letzten Suds zu zapfen und es kommt nix. Nehm also den Flachfitting-Zapfkopf ab und bemerke, dass die Rückschlagkugel bombenfest in der Öffnung klemmt. Egal welche Gewalt ich anwende, es bewegt sich null. Das hab ich davon, wenn ich mir einen Zapfkopf aus China bestelle...

Hatte jemand schonmal das Problem? Ich hab jetzt auch nicht mehr viel Ahnung, als die Kugel mit einem Bohrer zu vernichten. Hätte sie eigentlich auch schon von Anfang an rauskönnen, hab mich aber mit dem Thema bislang nicht beschäftigt...

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Freitag 9. August 2019, 18:54
von DerDerDasBierBraut
Hat dieser Zapfkopf schon mal funktioniert? Verwechslung ausgeschlossen?
Es gibt Zapfköpfe, bei denen der Bierweg mit Kunststoff vergossen wurde. Zum Beispiel für Spundapparate, wo nur das Gasweg benötigt wird.

Falls der schon mal Bier durchgelassen hat und die Kugel erst danach festgewachsen ist, dann ist der innen bestimmt ganz schön "Bähbäh". In dem Fall solltest du den Zapfkopf komplett zerlegen und den Stößel mit der fest gesifften Kugel in warme Lauge einlegen, bis sich die Kugel löst.

Durchbohren wird Bier durchlassen. Soweit klar :-). Aber ich befürchte, dass das Bier durch die scharfen Kanten und rauen Wände in Unruhe gerät und du nur noch Schaum zapfst.

PS:
Die Rückschlagkugel ist wichtig, damit das Bier in der Bierleitung beim Beenden des Zapfvorgangs (beim Schließen des Zapfhahns) nicht wieder teilweise ins Keg zurück gedrückt wird. Ohne Rückschlag hast du kurz einen Pendeleffekt. Dadurch bilden sich Gasbläschen im Schlauch und die Zapfe produziert Schaum oder "spuckt" beim zapfen.
Die Teile gibt es aber auch einzeln, als Ersatzteil, von Micro Matic, falls du sie wirklich zerstören musst.
In dem Fall würde ich dann aber die Rückschlagkegel nachkaufen und nicht die Kugeln. Die Kegel sind praktischer und brauchen keinen Halter im Bierweg.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Freitag 9. August 2019, 19:00
von negme
Ja, der hat fix gestern noch funktioniert.

Einlegen ist auch ein guter Gedanke! Ich würde die Kugel ja mit dem Bohrer nicht nur durchbohren, sondern komplett zermartern...

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Freitag 9. August 2019, 21:23
von negme
DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Freitag 9. August 2019, 18:54
Hat dieser Zapfkopf schon mal funktioniert? Verwechslung ausgeschlossen?
Es gibt Zapfköpfe, bei denen der Bierweg mit Kunststoff vergossen wurde. Zum Beispiel für Spundapparate, wo nur das Gasweg benötigt wird.

Falls der schon mal Bier durchgelassen hat und die Kugel erst danach festgewachsen ist, dann ist der innen bestimmt ganz schön "Bähbäh". In dem Fall solltest du den Zapfkopf komplett zerlegen und den Stößel mit der fest gesifften Kugel in warme Lauge einlegen, bis sich die Kugel löst.

Durchbohren wird Bier durchlassen. Soweit klar :-). Aber ich befürchte, dass das Bier durch die scharfen Kanten und rauen Wände in Unruhe gerät und du nur noch Schaum zapfst.

PS:
Die Rückschlagkugel ist wichtig, damit das Bier in der Bierleitung beim Beenden des Zapfvorgangs (beim Schließen des Zapfhahns) nicht wieder teilweise ins Keg zurück gedrückt wird. Ohne Rückschlag hast du kurz einen Pendeleffekt. Dadurch bilden sich Gasbläschen im Schlauch und die Zapfe produziert Schaum oder "spuckt" beim zapfen.
Die Teile gibt es aber auch einzeln, als Ersatzteil, von Micro Matic, falls du sie wirklich zerstören musst.
In dem Fall würde ich dann aber die Rückschlagkegel nachkaufen und nicht die Kugeln. Die Kegel sind praktischer und brauchen keinen Halter im Bierweg.

Hab jetzt mit Hammer und Schraube versucht, das Teil rauszuhämmern - kein Erfolg. Ich frag mich echt, wie das von heute auf morgen so fest da stecken kann.

Danke auf jeden Fall für den Tipp mit dem Kegel, werd mir wohl sowas besorgen müssen!

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Sonntag 11. August 2019, 12:30
von Gärbär
Vielen Dank nochmal für die Tipps, dass ich mir das klären mit Gelatine sparen kann, wenn ich in Flaschen nachgäre.

Mein erstes untergäriges habe ich jetzt eine Woche bei 10 Grad vergären lassen. Mein Braushop hat mir den Tipp gegeben dann auf 12 Grad rauf zu gehen, bevor ich zur Nachgärung in Flaschen fülle.

Wann soll ich auf die 12 Grad gehen? Bei Erreichung eines gewissen Platowertes oder nach einer Woche? Gibt es dazu eine Faustregel?

Vielen Dank!

Beste Grüße!

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Sonntag 11. August 2019, 13:21
von DerDerDasBierBraut
Gärbär hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 12:30
Mein erstes untergäriges habe ich jetzt eine Woche bei 10 Grad vergären lassen. Mein Braushop hat mir den Tipp gegeben dann auf 12 Grad rauf zu gehen, bevor ich zur Nachgärung in Flaschen fülle.

Wann soll ich auf die 12 Grad gehen? Bei Erreichung eines gewissen Platowertes oder nach einer Woche? Gibt es dazu eine Faustregel?
Faustregel: Ab 50% SVG die Temperatur langsam kommen lassen.
Besser als die Anwendung der Faustregel ist es, den Extraktabbau im Gärfass zu beobachten. Der soll bei Lager Vollbier zwischen 0,8 und 1,2 %w/w pro Tag liegen. Immer wenn die Gärkurve flacher wird (Extraktabbau langsamer) hebt man die Temperatur in kleinen Schritten an und beobachtet die Messwerte.
Der gewünschte Extraktabbau pro Tag und richtet sich nach Hefe, Bierstil und gewünschtem Ergebnis. Die 0,8-1,2 %w/w pro Tag kann man daher schlecht pauschalisieren.
Pauschal kann man vielleicht sagen: Bei niedriger Temperatur anstellen, angären lassen, Extraktabbau beobachten, immer wenn die Gärkurve flacher wird ganz leicht hoch mit der Temperatur. Auch da gibt es wieder Ausnahmen. Kveik zum Beispiel.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Montag 12. August 2019, 16:59
von karlm
Ich hatte vor evtl Kakao Nibs in mein Oatmeal Dry Stout zu werfen. Habe davon mal einige Auszüge gemacht, war aber nicht überzeugt.
Wie sieht das mit schwach entöltem Bio Kakaopulver aus? Hat weniger Fett, weniger Zucker als Kakao Nibs. Kann man auch gut in heißem Wasser auflösen, ist so gleich gelöst und keimarm.
Problem: Es ist K2CO3 (Pottasche, Kaliumcabonat) drin. Als Säureregulator. Macht mir das was kaputt im Bier? Oder sind die Mengen sehr klein und zu vernachlässigen?

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Montag 12. August 2019, 17:12
von §11
DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 13:21
Gärbär hat geschrieben:
Sonntag 11. August 2019, 12:30
Mein erstes untergäriges habe ich jetzt eine Woche bei 10 Grad vergären lassen. Mein Braushop hat mir den Tipp gegeben dann auf 12 Grad rauf zu gehen, bevor ich zur Nachgärung in Flaschen fülle.

Wann soll ich auf die 12 Grad gehen? Bei Erreichung eines gewissen Platowertes oder nach einer Woche? Gibt es dazu eine Faustregel?
Faustregel: Ab 50% SVG die Temperatur langsam kommen lassen.
Besser als die Anwendung der Faustregel ist es, den Extraktabbau im Gärfass zu beobachten. Der soll bei Lager Vollbier zwischen 0,8 und 1,2 %w/w pro Tag liegen. Immer wenn die Gärkurve flacher wird (Extraktabbau langsamer) hebt man die Temperatur in kleinen Schritten an und beobachtet die Messwerte.
Der gewünschte Extraktabbau pro Tag und richtet sich nach Hefe, Bierstil und gewünschtem Ergebnis. Die 0,8-1,2 %w/w pro Tag kann man daher schlecht pauschalisieren.
Pauschal kann man vielleicht sagen: Bei niedriger Temperatur anstellen, angären lassen, Extraktabbau beobachten, immer wenn die Gärkurve flacher wird ganz leicht hoch mit der Temperatur. Auch da gibt es wieder Ausnahmen. Kveik zum Beispiel.
Du weisst woher die Faustregel kommt?

Sie hat den Ursprung in der klassischen Brauerei. Hier faengt der Brauer im ZKG irgendwann an den Druck per Spundapparat zu erhoehen. Es gibt die Idee den Stress, den der Druck bei der Hefe erzeugt, durch steigende Temperaturen auszugleichen. Das trifft also bei den meisten von uns nicht zu.

Ich lasse die meisten meiner UG Biere durchgehend bei 9-10 Grad vergaeren und komme idR auf etwa 0,1-0,5% unter den VG der SVG

Schoene Gruesse

Jan

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Dienstag 13. August 2019, 11:57
von karlm
karlm hat geschrieben:
Montag 12. August 2019, 16:59
Ich hatte vor evtl Kakao Nibs in mein Oatmeal Dry Stout zu werfen. Habe davon mal einige Auszüge gemacht, war aber nicht überzeugt.
Wie sieht das mit schwach entöltem Bio Kakaopulver aus? Hat weniger Fett, weniger Zucker als Kakao Nibs. Kann man auch gut in heißem Wasser auflösen, ist so gleich gelöst und keimarm.
Problem: Es ist K2CO3 (Pottasche, Kaliumcabonat) drin. Als Säureregulator. Macht mir das was kaputt im Bier? Oder sind die Mengen sehr klein und zu vernachlässigen?
Also, nach ein wenig lesen zB hier oder hier komme ich zu dem Schluß, dass K2CO3 wohl hauptsächlich Auswirkungen auf den pH Wert hat. Den könnte ich ja mal spaßeshalber nachmessen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass die Mengen K2CO3, die über den Kakao ins Bier kommen eher gering sind.Sonst wird da eher wenig passieren. Ich werde also mal auf den pH Wert achten... Es steigt wohl auch der K Gehalt der Würze, ob er das aber signifikant tut und dann noch Auswirkungen hat bleibt abzuwarten.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Freitag 16. August 2019, 21:40
von Wintermuffel
Ich habe heut das erste Mal, zu Nachgärung, ins Keg abgefüllt. Wasser rein, leergedrückt. Habe den Zucker aufgelöst und mit Spritze über den Out zugegeben und dann eingefüllt. Gibt es da eine elegantere Lösung?

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Freitag 16. August 2019, 22:04
von irrwisch
Wenn du in Keg abfüllts und offenbar die Möglichkeit hast das Wasser rauszudrücken, wieso dann nicht gleich zwangskarbonisieren?

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Freitag 16. August 2019, 23:06
von Wintermuffel
irrwisch hat geschrieben:
Freitag 16. August 2019, 22:04
Wenn du in Keg abfüllts und offenbar die Möglichkeit hast das Wasser rauszudrücken, wieso dann nicht gleich zwangskarbonisieren?
Ich dachte, denke das die Nachgährung noch etwas bewirkt.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Freitag 16. August 2019, 23:48
von irrwisch
Und was genau war es, was du dir von der Nachgärung erhoffst?

Du kriegst etwas mehr Alkohol ins Bier, aber das CO2 kriegst du auch via Zwangskarbonisierung rein. Und mit Zwangskarbo hast du außerdem nachher keinen dicken Bodensatz im Fass.
Denn so wirst es nochmal umdrücken müssen wenn du das Fass jemals nochmal bewegen willst.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Samstag 17. August 2019, 07:59
von Wintermuffel
Ich meinte durch warme Nachgärung wird noch irgendetwas abgebaut, kann mich aber auch irren. Zwangskarbo probiere ich das nächste Mal.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Sonntag 18. August 2019, 10:40
von HrXXLight
Es hat mich auch getroffen.
Durch Krankheit könnte ich ein Bier nicht abfüllen, hatte es aber schon umgeschlaucht. Jetzt hat sich eine Kahmhaut gebildet. Könnte ich das noch retten, wenn ich es abziehe und Frische Brettanomycen reinwerfe?

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Montag 19. August 2019, 12:34
von mief
Servus,
wollte heute mein Witbier (10,5°P) abfüllen, allerdings hat sich seit Freitag der Restextrakt von 3,5 auf 3,3 °P vermindert. Nun habe ich das Problem, dass ich ab morgen Vormittag bis zum 31.08. weg bin und deshalb dann zehn Tage dazwischen liegen würden.
Ist es nun unproblematischer, direkt mit etwas weniger Zuckergabe abzufüllen oder mit der Gefahr einer möglichen Infektion (?) noch zu warten?

Vielen Dank im Voraus.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Montag 19. August 2019, 12:46
von Kolbäck
mief hat geschrieben:
Montag 19. August 2019, 12:34
wollte heute mein Witbier (10,5°P) abfüllen, allerdings hat sich seit Freitag der Restextrakt von 3,5 auf 3,3 °P vermindert. Nun habe ich das Problem, dass ich ab morgen Vormittag bis zum 31.08. weg bin und deshalb dann zehn Tage dazwischen liegen würden.
Ist es nun unproblematischer, direkt mit etwas weniger Zuckergabe abzufüllen oder mit der Gefahr einer möglichen Infektion (?) noch zu warten?
In so Situationen abzufüllen kann gut gehen (selbst schon gemacht), muss aber nicht. Besser ist, es die 2 Wochen stehen zu lassen. Infektionsgefahr erhöht sich dadurch nicht; das einzige "Risiko" wäre Autolyse der Hefe, aber das ist recht unwahrscheinlich. Ich habe auch schon Biere 6 Wochen auf der Hefe gehabt, wegen Reisen und so. Das ist nicht optimal, aber macht weniger, als man erwarten würde.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Montag 19. August 2019, 13:48
von stefan78h
Mach eine Schnellvergärprobe.

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Montag 19. August 2019, 14:41
von Dekobier
...

zum Beispiel rühren oder bessere Geometrie mit mehr Konvektion?

Gruß,
Oliver

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

Verfasst: Montag 19. August 2019, 14:46
von stefan78h
...

Also meines Wissens ist die Schnellvergerprobe nicht für die Geschwindigkeit sondern um zu sehen ob das Bier fertig vergärt ist.
Also z.B. auf 2.5 Grad Plato runter geht.....

Aber wenn das Unsinn sein soll.....