Kurze Frage, kurze Antwort

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11601

Beitrag von toaster » Dienstag 18. Februar 2020, 19:44

Wieso möchtest du die Trinktemperatur messen?

Ich lass es einfach lange genug im Kühlschrank resp. die Kegs im Keezer bis sie die Umgebungstemperatur (bei mir 2 Grad) angenommen haben.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11602

Beitrag von Kristoffer » Dienstag 18. Februar 2020, 19:51

toaster hat geschrieben:
Dienstag 18. Februar 2020, 19:44
Wieso möchtest du die Trinktemperatur messen?

Ich lass es einfach lange genug im Kühlschrank resp. die Kegs im Keezer bis sie die Umgebungstemperatur (bei mir 2 Grad) angenommen haben.
Naja so ein stout oder barleywine soll doch um die 12 Grad haben...

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11603

Beitrag von toaster » Dienstag 18. Februar 2020, 19:58

Ah, das trink ich halt selten und wenn dann „zu kühl“. Es wärmt sich ja ohnehin rel. schnell auf im Glas.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11604

Beitrag von Pivo » Dienstag 18. Februar 2020, 20:53

N´Abend allerseits,
heute bin ich erstmals untergärig unterwegs, dazu habe ich eine Frage:
Meine Hefe ist ein Smackpack der Wyeast 2124. Laut Beschreibung sollte sich der Beutel ca 3 h nach Aktivierung aufblähen, das tut sie allerdings nach nun 7 h noch nicht.
Meine Suche im Forum ergab zwar, daß die UG Hefen von Wyeast schon mal sehr lange brauchen, aber leider konnte ich den Beiträgen nicht entnehmen, ob ich nun auf das Aufblähen warten soll oder die Hefe in diesem Zustand zugeben sollte.
Was würdet ihr tun?
Ach ja, das Pack ist hergestellt am 13. Nov. 2019, das MHD ist 13.05.2020. Es wurde im Kühlschrank gelagert, ich bin mir keines Fehlers bewußt.
Beste Grüße aus Herdecke.
Ralf

Ich hab´n Glaubensproblem. Ich glaub, Bier ist alle. :Shocked

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11605

Beitrag von Bierbrauer » Dienstag 18. Februar 2020, 20:57

Pivo hat geschrieben:
Dienstag 18. Februar 2020, 20:53
Ach ja, das Pack ist hergestellt am 13. Nov. 2019, das MHD ist 13.05.2020. Es wurde im Kühlschrank gelagert, ich bin mir keines Fehlers bewußt.
Hallo Ralf,

als grobe Faustregel kann man sagen, dass man dem Päckchen einen Tag pro vergangenem Monat seit der Herstellung an Aktivierungszeit gibt. Das wird bei dir jetzt nicht mehr klappen. Ich würde die Würze aber dennoch anstellen. So lange kannst du die ohne Hefe nicht stehen lassen wegen der Infektionsgefahr.

Gruß
Andreas

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11606

Beitrag von Pivo » Dienstag 18. Februar 2020, 21:07

Ah, vielen Dank.
Die Hefe hätte ich normalerweise auch nicht so lange gelagert, aber niedrige Temperaturen scheint es diese Jahr auf natürliche Weise nicht zu geben, und einen Kühlschrank habe ich dann erst später bestellt...
Dann versuche ich mal mein Glück und stelle gleich noch an.
Beste Grüße aus Herdecke.
Ralf

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11607

Beitrag von Birra_Barracuda » Dienstag 18. Februar 2020, 21:58

Brauwolf hat geschrieben:
Dienstag 18. Februar 2020, 19:43
Birra_Barracuda hat geschrieben:
Dienstag 18. Februar 2020, 16:54
Brauwolf hat geschrieben:
Dienstag 18. Februar 2020, 12:08
Die einfachste Lösung heißt, beim festziehen in das Mannloch greifen und das Tauchrohr in der gewünschten Position festhalten.

Cheers, Ruthard
Schon probiert. Bei den letzten Zentimetern hilft nicht mal die WaPu. Die Drehung genügt dann aber, um das Ende am Boden aufsetzen zu lassen. Wenn ich weniger fest anziehe, verlieren die Fässer langsam Druck.

Schöne Grüße
Curt
Dann ist was anderes faul. Im Normalfall genügt es, die Ventile minimal mehr als handfest anzuziehen, um dicht abzuschließen. Sind die Dichtungen neu, die Dichtflächen kratzer- und gratfrei?

Cheers, Ruthard
Kratzer- und Gratfrei sind sie. Die O-Ringe sind ganz neu. Kann es sein, dass die zu dünn sind (die billigen Dichtungen aus China, die aussehen wie Unterlegscheiben, habe ich bereits wieder aussortiert...)
Vielleicht ziehe ich auch von Anfang an zu fest.
Da die Fässer gebraucht von einer Mostetei kommen und die offensichtlich ein ähnliches Problem hatten (Spuren), will ich nicht ausschließen, dass sich der Kragen vom Steigrohr verzogen hat. Ich werde mal drauf achten und es noch mal mit weniger Drehmoment versuchen. Danke erstmal für die Antworten, Ruthard!
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11608

Beitrag von toaster » Dienstag 18. Februar 2020, 22:13

Pivo hat geschrieben:
Dienstag 18. Februar 2020, 21:07
Ah, vielen Dank.
Die Hefe hätte ich normalerweise auch nicht so lange gelagert, aber niedrige Temperaturen scheint es diese Jahr auf natürliche Weise nicht zu geben, und einen Kühlschrank habe ich dann erst später bestellt...
Dann versuche ich mal mein Glück und stelle gleich noch an.
Die Wyeast Dinger blähen sich bei mir auch nicht immer auf. Funktioniert haben sie aber bisher immer.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11609

Beitrag von VolT Bräu » Dienstag 18. Februar 2020, 22:15

Kristoffer hat geschrieben:
Dienstag 18. Februar 2020, 18:35
Wie messt ihr eigentlich die Trinktemperatur?
Klar man kann das Bier aufmachen und ein Thermometer reinhalten, aber wenn es dann noch wärmer/kälter werden muss geht ja die Kohlensäure flöten.
Gibt es eine verlässliche Lösung wie man einzelne Flaschen von aussen messen kann?
Laserthermometer geht einigermaßen auf dunklem Glas. Damit sollte es einigermaßen möglich sein das aufwärmen eines Barley Wines von Kühlschranktemperatur auf Trinktemperatur abzupassen.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11610

Beitrag von Brauwolf » Dienstag 18. Februar 2020, 22:17

Birra_Barracuda hat geschrieben:
Dienstag 18. Februar 2020, 21:58
Brauwolf hat geschrieben:
Dienstag 18. Februar 2020, 19:43
Birra_Barracuda hat geschrieben:
Dienstag 18. Februar 2020, 16:54


Schon probiert. Bei den letzten Zentimetern hilft nicht mal die WaPu. Die Drehung genügt dann aber, um das Ende am Boden aufsetzen zu lassen. Wenn ich weniger fest anziehe, verlieren die Fässer langsam Druck.

Schöne Grüße
Curt
Dann ist was anderes faul. Im Normalfall genügt es, die Ventile minimal mehr als handfest anzuziehen, um dicht abzuschließen. Sind die Dichtungen neu, die Dichtflächen kratzer- und gratfrei?

Cheers, Ruthard
Kratzer- und Gratfrei sind sie. Die O-Ringe sind ganz neu. Kann es sein, dass die zu dünn sind (die billigen Dichtungen aus China, die aussehen wie Unterlegscheiben, habe ich bereits wieder aussortiert...)
Vielleicht ziehe ich auch von Anfang an zu fest.
Da die Fässer gebraucht von einer Mostetei kommen und die offensichtlich ein ähnliches Problem hatten (Spuren), will ich nicht ausschließen, dass sich der Kragen vom Steigrohr verzogen hat. Ich werde mal drauf achten und es noch mal mit weniger Drehmoment versuchen. Danke erstmal für die Antworten, Ruthard!
Als ich meine Kegs bekommen hatte (direkt aus dem Cola/Pepsi Kreislauf und nicht schon von x+1 Hobbybrauern misshandelt), war ich erstaunt, wie leicht sich die Ventile lösen ließen. Genau so habe ich sie wieder angezogen, bis zum Anliegen und dann eine knappe achtel Umdrehung weiter, mehr braucht es nicht.

Cheers, Ruthard
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11611

Beitrag von Kristoffer » Dienstag 18. Februar 2020, 22:36

VolT Bräu hat geschrieben:
Dienstag 18. Februar 2020, 22:15
Kristoffer hat geschrieben:
Dienstag 18. Februar 2020, 18:35
Wie messt ihr eigentlich die Trinktemperatur?
Klar man kann das Bier aufmachen und ein Thermometer reinhalten, aber wenn es dann noch wärmer/kälter werden muss geht ja die Kohlensäure flöten.
Gibt es eine verlässliche Lösung wie man einzelne Flaschen von aussen messen kann?
Laserthermometer geht einigermaßen auf dunklem Glas. Damit sollte es einigermaßen möglich sein das aufwärmen eines Barley Wines von Kühlschranktemperatur auf Trinktemperatur abzupassen.

Ja so n Infrarotding dachte ich auch :) Wusste nur nicht wie die Tolleranzen sind.

Welches benutzt du bzw, kannst du empfehlen ?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11612

Beitrag von afri » Dienstag 18. Februar 2020, 22:42

Kristoffer hat geschrieben:
Dienstag 18. Februar 2020, 18:35
Gibt es eine verlässliche Lösung wie man einzelne Flaschen von aussen messen kann?
Eher nicht. Ich habe meinen Kühli auf (ich glaube) 7°C eingestellt und das Bier, das ich daraus hole, erfüllt meine Zunge mit Freude, passt also. Ein paar Grad wärmer ist es noch immer trinkbar, aber eine gewisse Kühle sollte unser Lieblingsgetränk haben, finde ich.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11613

Beitrag von VolT Bräu » Dienstag 18. Februar 2020, 23:41

Kristoffer hat geschrieben:
Dienstag 18. Februar 2020, 22:36
Welches benutzt du bzw, kannst du empfehlen ?
TFA Dostmann 31.1122
Das ist okay. Habe keine Vergleiche durchgeführt. Spiegelnde Oberflächen wie Edelstahl gehen sehr schlecht. Sonst ist das ganz praktisch.
Ich habe allerdings auch noch nicht mit einem exakten Thermometer kontrolliert, ob die Flasche von außen gemessen dem Bier im Glas nahe kommt. Besser als gar nicht messen ist es allemal.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11614

Beitrag von JackFrost » Mittwoch 19. Februar 2020, 06:49

VolT Bräu hat geschrieben:
Dienstag 18. Februar 2020, 23:41
Kristoffer hat geschrieben:
Dienstag 18. Februar 2020, 22:36
Welches benutzt du bzw, kannst du empfehlen ?
TFA Dostmann 31.1122
Das ist okay. Habe keine Vergleiche durchgeführt. Spiegelnde Oberflächen wie Edelstahl gehen sehr schlecht. Sonst ist das ganz praktisch.
Ich habe allerdings auch noch nicht mit einem exakten Thermometer kontrolliert, ob die Flasche von außen gemessen dem Bier im Glas nahe kommt. Besser als gar nicht messen ist es allemal.
Benutzt Schusspflaster in schwarz. Die haben einen Emissionsfaktor von 0,95. Damit kann man auch reflektierende Oberflächen messen. Die Fläche sollte so groß sein wie den Punkt den das Thermometer sieht.

Gruß JackFrost
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11615

Beitrag von Seduceddirtguy » Mittwoch 19. Februar 2020, 13:20

Moin,

wie misst man den Maische PH Wert?
nach 10min nach dem einmaischen? bei 62°C? Bei 72°C?
Wirkt sich die Temperatur auf die Messung aus?
Kann man das nicht vorher im Wasser bestimmen wenn man weiss was man schüttet??

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11616

Beitrag von tauroplu » Mittwoch 19. Februar 2020, 13:50

Hi,
ich messe nach Erreichen der Maltoserastemp., da sich danach der pH nicht mehr ändert bzw. er sich bis dahin stabilisiert hat. Es dauert eine Weile, bis sich der pH stabilisiert hat (habe mal in der Vergangenheit eine kleine Versuchsreiche dazu durchgeführt).

Der pH ist sehr wohl temperaturabhängig, daher entnehme ich eine Probe, schütte sie in so einen Metallteefilter und kühle das Filtrat auf ca. 23 – 25°C und messe mit meinem digitalen pH-Meter. Dieses hat – innerhalb gewisser Grenzen – eine eingebaute Temperaturkompensation.

Es gibt Kalkulatoren, mit denen sich der pH basierend auf der Schüttung und den Werten des verwendeten Brauwassers im Voraus berechnen lässt. Z.B. der EZ-Calculator.

Da ich den Rechner zu der Zeit meiner pH-Versuche nicht kannte, habe ich stets die erzielten pH-Werte bei Erreichen der Maltoserast in Bezug auf die verwendete notiert und kann aufgrund der gewonnenen Erfahrungen meinen Maische pH auf ± 0,1 Einheit vorhersagen.
Beste Grüße
Michael

„Lass die anderen mit Fichten- und Tannensprossen würzen, der Hopfen ist das Beste, was die Natur uns bietet.“
Aus "Das Erbe des Bierzauberers" von Günther Thömmes, Gmeiner Verlag

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11617

Beitrag von Seduceddirtguy » Mittwoch 19. Februar 2020, 13:56

tauroplu hat geschrieben:
Mittwoch 19. Februar 2020, 13:50
Da ich den Rechner zu der Zeit meiner pH-Versuche nicht kannte, habe ich stets die erzielten pH-Werte bei Erreichen der Maltoserast in Bezug auf die verwendete notiert und kann aufgrund der gewonnenen Erfahrungen meinen Maische pH auf ± 0,1 Einheit vorhersagen.
Besten Dank Schon mal dafür, die info habe ich nicht gefunden...
Kannst du mir noch einen ungefähren Tip geben?
Möchte 100% Pilsener schütten bei einem pH-Wert von 7 bei 20°C.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11618

Beitrag von Sura » Mittwoch 19. Februar 2020, 14:30

Seduceddirtguy hat geschrieben:
Mittwoch 19. Februar 2020, 13:56
tauroplu hat geschrieben:
Mittwoch 19. Februar 2020, 13:50
Da ich den Rechner zu der Zeit meiner pH-Versuche nicht kannte, habe ich stets die erzielten pH-Werte bei Erreichen der Maltoserast in Bezug auf die verwendete notiert und kann aufgrund der gewonnenen Erfahrungen meinen Maische pH auf ± 0,1 Einheit vorhersagen.
Besten Dank Schon mal dafür, die info habe ich nicht gefunden...
Kannst du mir noch einen ungefähren Tip geben?
Möchte 100% Pilsener schütten bei einem pH-Wert von 7 bei 20°C.
Komische Frage, weil praktisch alles an notwendigem fehlt, wie z.b. Wasserwerte...... :Grübel
Muss hier selbst man spielen: https://www.maischemalzundmehr.de/
"Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem."
(Karl Valentin)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11619

Beitrag von Seduceddirtguy » Mittwoch 19. Februar 2020, 14:33

Habe noch nichts außer dem gemessenen pH-Wert...

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11620

Beitrag von Seduceddirtguy » Mittwoch 19. Februar 2020, 14:44

https://braumagazin.de/article/neutrali ... lchsaeure/

Bin scheinbar nicht der erste der den Gedanken hat.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11621

Beitrag von bieratenschreck » Donnerstag 20. Februar 2020, 19:29

JackFrost hat geschrieben:
Mittwoch 19. Februar 2020, 06:49
VolT Bräu hat geschrieben:
Dienstag 18. Februar 2020, 23:41
Kristoffer hat geschrieben:
Dienstag 18. Februar 2020, 22:36
Welches benutzt du bzw, kannst du empfehlen ?
TFA Dostmann 31.1122
Das ist okay. Habe keine Vergleiche durchgeführt. Spiegelnde Oberflächen wie Edelstahl gehen sehr schlecht. Sonst ist das ganz praktisch.
Ich habe allerdings auch noch nicht mit einem exakten Thermometer kontrolliert, ob die Flasche von außen gemessen dem Bier im Glas nahe kommt. Besser als gar nicht messen ist es allemal.
Benutzt Schusspflaster in schwarz. Die haben einen Emissionsfaktor von 0,95. Damit kann man auch reflektierende Oberflächen messen. Die Fläche sollte so groß sein wie den Punkt den das Thermometer sieht.

Gruß JackFrost
Infrarotthermometer: mit schwarzem Klebeband aus dem Elektrobereich "Coroplast" geht es nicht, das ist zwar sehr schwarz und auch matt, hat aber bei mir nicht funktioniert. Ich hatte da Abschnitte auf der Sudpfanne kleben, um dann beim Kühlvorgang mit eingesetzter Kühlspirale zu erkennen, wie die Temperaturschichtung verläuft. Bereits beim Würzekochen habe ich Probemessungen gemacht und Phantasiewerte bekommen. Warum Schusspflaster scheinbar anders ist, weiß ich natürlich nicht.
Zwischenablage01.jpg
Eigenen Thread aufmachen für weitere Diskussionen/Versuche/Erfahrungsberichte in diese Richtung? Ich fände das gut!
Gruß
Christian
Gruß
Christian

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11622

Beitrag von morcalavin » Freitag 21. Februar 2020, 12:25

Moin zusammen, hat einer von Euch Andreas Brauerei SW in der Version 1.64 trial rumliegen und könnte mir die mal per mail zuschicken ?

Viele Dank + Grüße
Joachim

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11623

Beitrag von JackFrost » Freitag 21. Februar 2020, 19:58

bieratenschreck hat geschrieben:
Donnerstag 20. Februar 2020, 19:29

Infrarotthermometer: mit schwarzem Klebeband aus dem Elektrobereich "Coroplast" geht es nicht, das ist zwar sehr schwarz und auch matt, hat aber bei mir nicht funktioniert. Ich hatte da Abschnitte auf der Sudpfanne kleben, um dann beim Kühlvorgang mit eingesetzter Kühlspirale zu erkennen, wie die Temperaturschichtung verläuft. Bereits beim Würzekochen habe ich Probemessungen gemacht und Phantasiewerte bekommen. Warum Schusspflaster scheinbar anders ist, weiß ich natürlich nicht.Zwischenablage01.jpg
Eigenen Thread aufmachen für weitere Diskussionen/Versuche/Erfahrungsberichte in diese Richtung? Ich fände das gut!
Gruß
Christian
Wir haben im Betrieb verschiedene schwarze Aufkleber getestet, welche mit der IR-Kamer am besten die Temperatur an blankem Metall wiederspiegelt.
Da waren die Schusspflaster mit Emissionfaktor von 0,95.

Die IR-Thermometer haben einen relativ großen Punkt auf dem sie messen, der auch noch von der Entfernung abhängt. Wenn nun der Messfleck größer ist als der des Aufklebers, misst du eine Mischung aus der Reflektion am Metall und dem schwarzen Punkt.

Gruß JackFrost
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11624

Beitrag von Kristoffer » Montag 24. Februar 2020, 15:24

Habe eine kurze Frage bzgl dem Einsatz von Sauermalz.

Soll bei einer Schüttung von 3100g in 10 Liter HG knapp 200g Sauermalz hinzufügen um den gewünschten PH Wert zu erreichen.

Gibt es wie bei Milchsäure irgendeine Grenze die man auch mit Sauermalz nicht überschreiten sollte um keine Geschmackseinbußen ( Fehlgeschmack etc..) zu erhalten?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11625

Beitrag von VolT Bräu » Montag 24. Februar 2020, 15:36

Kristoffer hat geschrieben:
Montag 24. Februar 2020, 15:24
Habe eine kurze Frage bzgl dem Einsatz von Sauermalz.

Soll bei einer Schüttung von 3100g in 10 Liter HG knapp 200g Sauermalz hinzufügen um den gewünschten PH Wert zu erreichen.

Gibt es wie bei Milchsäure irgendeine Grenze die man auch mit Sauermalz nicht überschreiten sollte um keine Geschmackseinbußen ( Fehlgeschmack etc..) zu erhalten?
Sauermalz kannst Du m. E. genauso rechnen wie Milchsäure.
http://braumagazin.de/article/von-der-w ... rauwasser/
"Grenzwert" 400 mg/l
200g Sauermalz sind ~4g reine Milchsäure. [Quelle: https://www.maischemalzundmehr.de/index ... serrechner]
Liegt also tatsächlich schon im kritischen Grenzbereich für 10 Liter.
Wäre vielleicht gut, wenn Du mehr Details zu Deinem Wasser und dem Rezept postest, vielleicht gibt's ja noch alternative Tipps.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11626

Beitrag von Kristoffer » Montag 24. Februar 2020, 15:48

VolT Bräu hat geschrieben:
Montag 24. Februar 2020, 15:36

Wäre vielleicht gut, wenn Du mehr Details zu Deinem Wasser und dem Rezept postest, vielleicht gibt's ja noch alternative Tipps.
Danke schonmal !

ich dachte schon an destiliertes Wasser, wie wäre das?

Also hier ist das Wasser mit dem eingegebenen Malz. Wird ein Brown Ale.

https://www.maischemalzundmehr.de/index ... 2&ms5=Malz

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11627

Beitrag von VolT Bräu » Montag 24. Februar 2020, 15:59

Ich bin jetzt kein großer Wasseraufbereitungs-Experte, aber was bei kleinen Mengen immer relativ einfach geht ist Wasser in 5 Liter-Kanistern kaufen.
Ich würde da eher zu passendem Trinkwasser greifen als zu destilliertem Wasser. Längerfristig evtl. über eine eigene Wasserenthärtung nachdenken.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11628

Beitrag von Kristoffer » Montag 24. Februar 2020, 16:02

VolT Bräu hat geschrieben:
Montag 24. Februar 2020, 15:59
Ich bin jetzt kein großer Wasseraufbereitungs-Experte, aber was bei kleinen Mengen immer relativ einfach geht ist Wasser in 5 Liter-Kanistern kaufen.
Ich würde da eher zu passendem Trinkwasser greifen als zu destilliertem Wasser. Längerfristig evtl. über eine eigene Wasserenthärtung nachdenken.
Alles klar, danke für die Info. Ja Das Wasser passt nicht zum Bier :D

ich habe auch schon drüber nachgedacht einfach die HG Menge zu reduzieren auf 9,4 Liter und dann einfach nur 100 g Sauermalz zu nehmen das würde ja dann gehen

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11629

Beitrag von VolT Bräu » Montag 24. Februar 2020, 16:09

Kristoffer hat geschrieben:
Montag 24. Februar 2020, 16:02
ich habe auch schon drüber nachgedacht einfach die HG Menge zu reduzieren auf 9,4 Liter und dann einfach nur 100 g Sauermalz zu nehmen das würde ja dann gehen
Ich glaube nicht, dass das so viel bringt. Das Nachguss-Wasser müsste ja konsequenterweise auch angesäuert werden. Mit dem Trick kannst Du zwar den PH-Wert beim Maischen selbst drücken und später die Milchsäure wieder rausverdünnen, aber das Aufbereiten des Wassers dient ja nicht alleine dem Maischen.
Natürlich ist es auch eine Möglichkeit einfach nur so viel Sauermalz zu nehmen, dasss du von den 400 mg/L insgesamt genügend Abstand hälst und einfach zu akzeptieren, dass Du nicht im optimalen Bereich bist mit dem Wasser. Ist vermutlich besser als zu viel Milchsäure.
In Deinem Fall würden die 200g ja fast noch gehen, wenn der Nachguss nicht angesäuert wird. Oder sicherheitshalber eben etwas weiter runter gehen.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11630

Beitrag von Silbereule » Dienstag 25. Februar 2020, 23:21

Ich würde gerne kurz nacheinander Michas OG Märzen (mit 14°P) und Heicardo Hell I. (mit 13°P) jeweils mit der Nottingham Ale brauen und die Hefe beim zweiten Sud wieder verwenden. Nach dem äußerst hilfreichen Artikel im Braumagazin sollte die Stammwürze bei Wiederverwendung der Hefe tendenziell aufsteigend sein und z.B. kein normales Vollbild auf ein Starkbier folgen. Ist das bei 13 und 14 °P schon relevant oder ist es hier noch egal welchen der beiden ich zuerst mache?

Besten Dank und Gruß,
Steffen

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11631

Beitrag von schwarzwaldbrauer » Dienstag 25. Februar 2020, 23:35

Silbereule hat geschrieben:
Dienstag 25. Februar 2020, 23:21
Ich würde gerne kurz nacheinander Michas OG Märzen (mit 14°P) und Heicardo Hell I. (mit 13°P) jeweils mit der Nottingham Ale brauen und die Hefe beim zweiten Sud wieder verwenden. Nach dem äußerst hilfreichen Artikel im Braumagazin sollte die Stammwürze bei Wiederverwendung der Hefe tendenziell aufsteigend sein und z.B. kein normales Vollbild auf ein Starkbier folgen. Ist das bei 13 und 14 °P schon relevant oder ist es hier noch egal welchen der beiden ich zuerst mache?

Besten Dank und Gruß,
Steffen
Würde sagen, bei dem geringen Unterschied in der Stw. sollte das nicht relevant sein. Aber wenn du eh beide nacheinander machen möchtest, kannst du ja die aufsteigende Stw. auch berücksichtigen. Oder gibt es andere Gründe, die z.B. das Märzen dringender machen?

Grüßle Dieter
Brau, schau wem.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11632

Beitrag von Silbereule » Dienstag 25. Februar 2020, 23:53

Danke Dieter für deinen Input :Greets
Ja ich würde beim Hellen gerne noch einen Teil abzwacken um noch eine andere Hefe zu testen, aber die ist noch nicht da. Deshalb werde ich dann wohl mit dem Märzen beginnen - sofern hier nicht noch jemand "Halt" ruft :Smile

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secuspec
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11633

Beitrag von secuspec » Mittwoch 26. Februar 2020, 10:01

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Mittwoch 23. Oktober 2019, 16:21

Ich nutze den PYGMY nur zum Zapfen und als Durcklaufkühler für die GDA Abfüllung.
Hallo Jens,

du schreibst, dass Du den Pygmy als Durchlaufkühler für den GDA benutzt. Genau diesen Gedanken hatte ich auch.

Verstehe ich es richtig, dass Du Deine Kegs quasi ungekühlt, oder nur auf normale Trinktemperatur gekühlt nochmal durch den Pygmy laufen lässt und dabei die ungefähr 2 Grad oder darunter für den GDA erreichen kannst?

Wenn ja, welchen Druck gibst Du dann aufs Keg das ja erst einmal wärmer als die Auslasstemperatur am Pygmy ist?

Für eine Erleuchtung, auch welchen Adapter vom Pygmy zum GDA Du da nimmst, oder ob man vielleicht sogar direkt an den Hahn gehen könnte, bin ich sehr dankbar, weil ich gerade vor dem Kauf eines PYGMY 25/k Exclusive, 2 leitig stehe.

Danke vielmals schonmal,
Steffen
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11634

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Mittwoch 26. Februar 2020, 11:30

secuspec hat geschrieben:
Mittwoch 26. Februar 2020, 10:01
Verstehe ich es richtig, dass Du Deine Kegs quasi ungekühlt, oder nur auf normale Trinktemperatur gekühlt nochmal durch den Pygmy laufen lässt und dabei die ungefähr 2 Grad oder darunter für den GDA erreichen kannst?

Wenn ja, welchen Druck gibst Du dann aufs Keg das ja erst einmal wärmer als die Auslasstemperatur am Pygmy ist?
Moin,

sowohl als auch. Manchmal hole ich ein Keg direkt zum Umdrücken aus meinem Lagerkühlschrank (5-7°C). In den meisten Fällen fülle ich jedoch das Bier ab, das aktuell im ungekühlten Keg (bei Zimmertemperatur) an der Zapfe hängt.
Der eingestellte Druck zum Abfüllen ist der entsprechende Spundungsdruck des Bieres (bei der jeweiligen Kegtemperatur) zzgl. 0,2 bar. Bei einem raumwarmen Keg also irgendwas zwischen 2 und 2,5 bar eingestellter "Umdrückdruck".

Zum Umdrücken wird der Zapfhahn vom PYGMY abgeschraubt und der Reinigungsadapter stattdessen angeschraubt. An den Reinigungsadapter kommt der GDA dran.
Dann wird die komplette Bierleitung bis zum Auslass des GDA blasenfrei(!!!) voll Bier laufen lassen, die Flasche mit CO2 vorgespannt und abgefüllt. Meistens drehe ich den PGYMY dafür nicht auf die kälteste Stufe, sondern lasse ihn auf der eingestellten Zapftemperatur.

Das funktioniert (bei mir, mit meinem GDA und meiner Zapfanlage) absolut problemlos. Keine Schaumorgien und völlig angst- und unfallfrei.

Jedoch, wie immer beim GDA: Alles ohne Gewähr, dass das bei dir auch so gut klappt. GDAs sind gemeine und hinterlistige Zeitgenossen, die keine Fehler verzeihen. Ich komme also nicht, um deine Bude zu streichen :Wink

PS:
Die Zapfanlagenhygiene muss begleitend dazu aber auch passen.
Wenn deine Nachtwächter nach mehren Tagen Abstinenz sauer oder muffig schmecken, dann würde ich durch diese Zapfe ohne vorherige chemisch-mechanische Reinigung keine Flaschen abfüllen.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

Interesse an Flüssighefen ... ?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11635

Beitrag von secuspec » Mittwoch 26. Februar 2020, 11:39

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Mittwoch 26. Februar 2020, 11:30
secuspec hat geschrieben:
Mittwoch 26. Februar 2020, 10:01
Verstehe ich es richtig, dass Du Deine Kegs quasi ungekühlt, oder nur auf normale Trinktemperatur gekühlt nochmal durch den Pygmy laufen lässt und dabei die ungefähr 2 Grad oder darunter für den GDA erreichen kannst?

Wenn ja, welchen Druck gibst Du dann aufs Keg das ja erst einmal wärmer als die Auslasstemperatur am Pygmy ist?
Moin,

sowohl als auch. Manchmal hole ich ein Keg direkt zum Umdrücken aus meinem Lagerkühlschrank (5-7°C). In den meisten Fällen fülle ich jedoch das Bier ab, das aktuell im ungekühlten Keg (bei Zimmertemperatur) an der Zapfe hängt.
Der eingestellte Druck zum Abfüllen ist der entsprechende Spundungsdruck des Bieres (bei der jeweiligen Kegtemperatur) zzgl. 0,2 bar. Bei einem raumwarmen Keg also irgendwas zwischen 2 und 2,5 bar eingestellter "Umdrückdruck".

Zum Umdrücken wird der Zapfhahn vom PYGMY abgeschraubt und der Reinigungsadapter stattdessen angeschraubt. An den Reinigungsadapter kommt der GDA dran.
Dann wird die komplette Bierleitung bis zum Auslass des GDA blasenfrei(!!!) voll Bier laufen lassen, die Flasche mit CO2 vorgespannt und abgefüllt. Meistens drehe ich den PGYMY dafür nicht auf die kälteste Stufe, sondern lasse ihn auf der eingestellten Zapftemperatur.

Das funktioniert (bei mir, mit meinem GDA und meiner Zapfanlage) absolut problemlos. Keine Schaumorgien und völlig angst- und unfallfrei.

Jedoch, wie immer beim GDA: Alles ohne Gewähr, dass das bei dir auch so gut klappt. GDAs sind gemeine und hinterlistige Zeitgenossen, die keine Fehler verzeihen. Ich komme also nicht, um deine Bude zu streichen :Wink
Hi Jens,

super. Das hört sich doch mal gut an. :thumbsup

Ich hatte ja gerade meinen GDA verkauft, als mich meine beste bessere Hälfte mit einer Spende zur Crafthardware Fillstation bedacht hat - so habe ich diese also nun da.

Streichen Bude ? Gute Idee - der restliche Keller müsste mal :P . Dann war meine Grundvermutung richtig, dass Du Dich dabei nach dem Spunbddruck der warmen Fässer richtest und nicht nach der Ausgangstemperatur des Pygmy.

Die Idee mit dem Reinigungsadapter ist super. Ich muss mal sehen ob ich dafür einen John Guest Schniepel (diese Kupplungen halt) für den 8mm Schlauch des GDA organisieren kann.

Hab tausend Dank, dann bestelle ich das Teil gleich mal.

Viele Grüße,
Steffen :Drink
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11636

Beitrag von Matze27 » Freitag 28. Februar 2020, 19:32

Weiß einer wo man günstig Dichtungen für NC Steck Kupplungen hergekriegt.Habe zwar welche gefunden aber 1 Euro pro Stück finde ich schon ziemlich happig! Habe meine Dichtungen bisher bei Dichtungs Online Shops gekauft, kenne aber hier die Typen Bezeichnung nicht. Die von den Anschlüssen passen nicht wirklich.

Gruß

Matze

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11637

Beitrag von Braufex » Freitag 28. Februar 2020, 20:11

Matze27 hat geschrieben:
Freitag 28. Februar 2020, 19:32
Weiß einer wo man günstig Dichtungen für NC Steck Kupplungen hergekriegt.Habe zwar welche gefunden aber 1 Euro pro Stück finde ich schon ziemlich happig! Habe meine Dichtungen bisher bei Dichtungs Online Shops gekauft, kenne aber hier die Typen Bezeichnung nicht. Die von den Anschlüssen passen nicht wirklich.
Servus Matze,
lies Dir mal den Post von irrwisch durch, da steht eigentlich alles drin:
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 95#p319995

Und hier gibts günstige O-Ringe mit niedrigen Versandkosten:
https://www.ir-dichtungstechnik.de/gewe ... -Rundring/

Gruß Erwin
Was mich an diesem Forum und seinen Mitgliedern fasziniert?
Es beantwortet mir Fragen, auf die ich niemals allein gekommen wäre! :puzz
Und das, ohne sie jemals gestellt zu haben ... :thumbsup

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11638

Beitrag von Matze27 » Freitag 28. Februar 2020, 21:56

Danke, kenne ich Beide, bin ich aber nicht fündig geworden. Bestell mir sonst was Ähnliches und probiere aus. Aber der Post von irrwisch ist super! Sollte für die Nachwelt erhalten werden! :thumbsup

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11639

Beitrag von Kristoffer » Samstag 29. Februar 2020, 11:04

Moin, ich konnte im Forum nichts dazu finden, daher kurz hier:
Rein "theoretisch", wenn ich nach dem Läutern, aber vor der Hopfengabe meine Würze zum kochen bringe und weiter koche um die Stammwürze zu erhöhen, kann ich diesen Vorgang so lange treiben wie ich will? Also quasi auch mal ne Stunde ohne Hopfenzugabe kochen um die StW zu erhöhen und erst dann den eigentlichen Hopfenkochvorgang starten oder verändert sich die Würze auch geschmacklich (von der höheren Stammwürze mal abgesehen)?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11640

Beitrag von Braufex » Samstag 29. Februar 2020, 11:12

Matze27 hat geschrieben:
Freitag 28. Februar 2020, 21:56
... bin ich aber nicht fündig geworden. Bestell mir sonst was Ähnliches und probiere aus ...
Sollte passen und sind für Lebensmittel zugelassen (14 ct/Stück):
O-Ring 10,78 x 2,62 mm; BS111; EPDM-Peroxidvernetzt FDA Konform; 70 +/- 5 Shore A; schwarz/black
https://www.ir-dichtungstechnik.de/gewe ... black.html
Vielleicht einfach testweise 2 von diesen mitbestellen ...

Gruß Erwin
Was mich an diesem Forum und seinen Mitgliedern fasziniert?
Es beantwortet mir Fragen, auf die ich niemals allein gekommen wäre! :puzz
Und das, ohne sie jemals gestellt zu haben ... :thumbsup

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11641

Beitrag von Matze27 » Sonntag 1. März 2020, 22:00

Moin Erwin ! Ja, die habe ich auch liegen, passen in etwa sind aber zu dick.Geht zur Not wahrscheinlich.Die Verschluss Kappe kriegt man nur schwer zu.Habe den Original Ring mit meiner Schieblehre vermessen

14,6 außen
10,7 innen
1,35 hoch - ist ja nicht rund

Hier hab ich einen gefunden, der besser passen müsste - und very cheap! :Smile

https://www.ir-dichtungstechnik.de/gewe ... re/?page=6


O-Ring 10,5 x 1,5 mm NBR 70 +/- 5 Shore A
schwarz/black. - kostet 4 Cent.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11642

Beitrag von Malzknecht » Montag 2. März 2020, 17:10

Moin, ich hab mal ne Frage zum Karbonisieren von einem Ale 4g/l Co2 bei Lagertemperatur von 5 Grad in NC Keg.
Laut Rechnung müsste ich genau 0,5 Bar einstellen, was genau der Mindestdruck ist, damit das KEG dicht ist.
Wie macht ihr das? Würdet ihr die Lagertemperatur erhöhen um geringer zu spunden zu können und um die Sicherheit zu haben, dass das Keg auf Dauer (Temperaturschwankung) dicht ist?

Danke !
Viele Grüße,
Tobi

Meine Rezeptbewertungen:
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11643

Beitrag von Ch75 » Dienstag 3. März 2020, 21:20

Hallo,

Ich möchte von meinem Braumeister 20 auf den Braumeister 50 umsteigen. Um kleinere Mengen zu braun möchte ich mir dazu ein verkürztes Mals Rohr für 30 l besorgen.
Ist es mit diesem Mals Rohr auch möglich nur 20 l zu brauen?

Christian

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11644

Beitrag von JackFrost » Mittwoch 4. März 2020, 20:25

Hallo,

was für eine Schüttdichte hat geschrotetes Gerstenmalz ?

Gruß JackFrost
Meine Hardware:
eManometer
IDS2 ohne CBPi
Magnetrührer
Ss-Brewtech 10 Gal Topf
IDS2 Induktionsplatte

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11645

Beitrag von afri » Mittwoch 4. März 2020, 21:43

JackFrost hat geschrieben:
Mittwoch 4. März 2020, 20:25
was für eine Schüttdichte hat geschrotetes Gerstenmalz ?
Bei mir ca. 0,66kg/l. Beispiel: 8kg Schüttung haben rund 12l Volumen.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11646

Beitrag von guenter » Donnerstag 5. März 2020, 19:42

Im BJCP werden sogenannte Eckdaten angegeben. IBU ist ja klar. Wie kann ich die anderen umrechnen? Bzw. wofür stehen die?
ABV - entpricht dies Vol. % ?
SRM nach EBC
OG nach ?
FG nach ?
Bier trinken ist besser als Quark reden! :Drink

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11647

Beitrag von HubertBräu » Donnerstag 5. März 2020, 20:03

Alcohol by Volume
Standard Reference Method
Original Gravity
Final Gravity

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11648

Beitrag von Sura » Donnerstag 5. März 2020, 20:04

Plato = (Gravity - 997) / 4,13
SRM = EBC / 2,26
ABV passt (glaube ich) als Vol%
"Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem."
(Karl Valentin)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11649

Beitrag von Odin » Donnerstag 5. März 2020, 20:06

Hi, teilweise hier:
http://fabier.de/biercalcs.html

oder auch in der BJCP App. Da kann man verschiedene Einstellungen vornehmen.
Bierherstellung beginnt mit dem Ausschlagen der Würze

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11650

Beitrag von HubertBräu » Donnerstag 5. März 2020, 20:06

Ich wollte die Umrechnung gerade noch ergänzen, aber Kai war schneller :Smile

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