Kurze Frage, kurze Antwort

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beryll
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11901

Beitrag von beryll » Freitag 24. April 2020, 14:59

ak59 hat geschrieben:
Freitag 24. April 2020, 14:50
Barney Gumble hat geschrieben:
Freitag 24. April 2020, 14:33
bwanapombe hat geschrieben:
Freitag 24. April 2020, 14:17


Das Problem sollte lösbar sein, indem man den Gärbehälter kurz schräg hält, bis das Wasser abläuft. Aber auch durch das Kondenswasser sollte man einen ausreichenden Eindruck vom Gärstadium bekommen.

Dirk
Also Kondenswasser ab in die Würze :Shocked
Genau das Kondenswasser ist für mich der größte Infektions-Graus und die größte Gefahr einer Sauerbierproduktion. Das versuche ich immer bewusst n i c h t in die Würze zu bringen.
Einen keimfreien Deckel wird es nämlich nirgendwo geben
VG
Shlomo (normal durchschnittlich locker was Infektionsgefahr angeht)
Hi,

mit dem Kondenswasser hatte ich auch immer so etwas Bedenken (ohne bisher eine Meinung zu haben). Aber was passiert sonst mit dem Kondenswasser. Tropft das nicht auch so irgendwann zurück? Wenn das wirklich kritisch wäre, könnte ich einen Deckel so verbiegen, dass er mittig etwas abgesenkt ist und drunter ein Becherchen schrauben, das das Kondenswasser auffängt, aber da ich das bisher nirgends gesehen habe, mag es sein, dass das viele nicht so eng sehen.

Viele Grüße,

Andreas

P.S.: Das unter dem Link beschriebene Gären im GN-Behälter werd ich mal testen, wenn auch ohne Ablauf/Kühlung. Wollte grad noch 'nen 20L Gärbehälter suchen ('nen 21L Schengler gibts grad nicht) und sowas mag ich sogar im Keller haben (der Finanzminister sieht mir sehr auf die Finger).
Wenn man unbedingt ins Gärfass reinschauen will, dann wäre auch sowas hier möglich:
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 40#p352240

Preislich mit 7 EUR sicher auch ok :-)

VG Peter

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11902

Beitrag von Barney Gumble » Freitag 24. April 2020, 15:25

Ja stimmt natürlich grundsätzlich dass es immer irgendwie ein bisschen läuft. Aber bewusst reinschütten mache ich einfach gefühlsmäßig lieber nicht bei mir. Die vielen Speidelfass-typischen Rundungen und die Gummidichtung sind gefühlt echt Keimherde schlechthin. Aber klar, sowas wie einen Ablauf-/Abtropfschutz wird es nicht brauchen.
Vielleicht bin ich wirklich zu pingelig in der Hinsicht, soll jeder machen wie er es hygienisch für richtig hält, ich mache ganz langsam Deckel ab und wische immer mit Alkoholgetränkten Einwegtuch das Kondenswasser ab. Ein Sichtfenster wäre natürlich was Nettes, wie wär es für ganz Neugierige mit einer Kamera (vielleicht gibt es was günstiges, solides und verbastelbares, wo dann aber wieder evtl die Linse beschlagen kann?)
Da fällt mir ein, es gibt für Brillen Antibeschlag-Mittel, wobei die haben mir beim Wassersport eigentlich auch nicht geholfen..
Als ich von den schlimmen Folgen des Trinkens las, gab ich es sofort auf - das Lesen! (frei nach Henry Youngman)
Wenn ich nicht gleich antworte, liege ich unterm Zapfhahn :Bigsmile

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11903

Beitrag von bwanapombe » Freitag 24. April 2020, 16:00

Barney Gumble hat geschrieben:
Freitag 24. April 2020, 15:25
... Aber bewusst reinschütten mache ich einfach gefühlsmäßig lieber nicht bei mir. ...
Wir sind als Hobbybrauer eben drauf konditioniert, dass da nichts rein (-tropfen, -fallen, -fliegen). Von daher schon die richtige Herangehensweise.

Praktisch wäre eine gewölbtes Guckloch, von dem das Kondensat selbst abläuft. Dann hat man wieder zusätzliche Fuge. Da schlägt dann bei mir der Hobbybrauerinstinkt an. Ist es das wert?

Dirk
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11904

Beitrag von ak59 » Freitag 24. April 2020, 16:11

Barney Gumble hat geschrieben:
Freitag 24. April 2020, 15:25
Ja stimmt natürlich grundsätzlich dass es immer irgendwie ein bisschen läuft. Aber bewusst reinschütten mache ich einfach gefühlsmäßig lieber nicht bei mir. Die vielen Speidelfass-typischen Rundungen und die Gummidichtung sind gefühlt echt Keimherde schlechthin. Aber klar, sowas wie einen Ablauf-/Abtropfschutz wird es nicht brauchen.
Vielleicht bin ich wirklich zu pingelig in der Hinsicht, soll jeder machen wie er es hygienisch für richtig hält, ich mache ganz langsam Deckel ab und wische immer mit Alkoholgetränkten Einwegtuch das Kondenswasser ab. Ein Sichtfenster wäre natürlich was Nettes, wie wär es für ganz Neugierige mit einer Kamera (vielleicht gibt es was günstiges, solides und verbastelbares, wo dann aber wieder evtl die Linse beschlagen kann?)
Da fällt mir ein, es gibt für Brillen Antibeschlag-Mittel, wobei die haben mir beim Wassersport eigentlich auch nicht geholfen..
bwanapombe hat geschrieben:
Freitag 24. April 2020, 16:00
Barney Gumble hat geschrieben:
Freitag 24. April 2020, 15:25
... Aber bewusst reinschütten mache ich einfach gefühlsmäßig lieber nicht bei mir. ...
Wir sind als Hobbybrauer eben drauf konditioniert, dass da nichts rein (-tropfen, -fallen, -fliegen). Von daher schon die richtige Herangehensweise.

Praktisch wäre eine gewölbtes Guckloch, von dem das Kondensat selbst abläuft. Dann hat man wieder zusätzliche Fuge. Da schlägt dann bei mir der Hobbybrauerinstinkt an. Ist es das wert?

Dirk
Denke nicht, daß Ihr zu pingelig seid: was man einfach vermeiden kann sollte man vermeiden. Die Tipps werd' ich beherzigen. Eine Platte hab ich mal bestellt, das ist mir den Versuch wert. Ich kann mit dem Poly.. ja zumindest genauso vorgehen wie Ihr beschreibt - wenn's dumm läuft seh' ich halt trotzdem nix oder nur Tropfen ;-)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11905

Beitrag von Barney Gumble » Freitag 24. April 2020, 16:41

Ja, und vergess nicht drüber zu berichten an der Stelle, klingt gut.
VG
Shlomo
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11906

Beitrag von michi-gap » Freitag 24. April 2020, 17:38

Hallo,

Ich bin auf der Suche nach einem alkoholbasierten Desinfektionsmittel, aber ich kann Isopropanol oder sowas momentan nicht finden. Eine Distillerie hier hat folgendes Mittel im Angebot:

Product Details: Formulated to the World Health Organization's standards (70-80% v.v. ethanol/ 1.45 v.v. Glycerol/ Hydrogen Peroxide 0.125 % v.v.). Unscented.

Duftstoffe sind keine drin, aber was ist mit dem Glycerin und dem H2O2? Ich will es zur Desinfektion von Utensilien fuer die Hefepropagation verwenden. Kann ich das bedenkenlos verwenden?

Vielen Dank,
Michael

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11907

Beitrag von JackFrost » Freitag 24. April 2020, 20:42

michi-gap hat geschrieben:
Freitag 24. April 2020, 17:38
Duftstoffe sind keine drin, aber was ist mit dem Glycerin und dem H2O2? Ich will es zur Desinfektion von Utensilien fuer die Hefepropagation verwenden. Kann ich das bedenkenlos verwenden?
Würde ich eher nicht machen. Glycerin wird nicht verdampfen und bleibt dir im Gefäß und an allen Utensilien.
Beim Peroxid ist es fraglich ob es die Hefezellen in den ersten Stufen schädigt.

Gruß JackFrost
Meine Hardware:
eManometer
IDS2 ohne CBPi
Magnetrührer
Ss-Brewtech 10 Gal Topf
IDS2 Induktionsplatte

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11908

Beitrag von Braufex » Freitag 24. April 2020, 23:55

Stopfer hat geschrieben:
Freitag 24. April 2020, 13:57
Schöne Ideen!
Der lange Sensor & die Tauchhülse sind angekommen. Ich werde morgen mal löten & die Hülse mit dem Inkbird testen. Wenn mir das zu träge wird werde ich wie du vorgehen. Sonntag wird dann gebraut :Drink
Viel Erfolg :thumbup
Gruß Erwin

michi-gap
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11909

Beitrag von michi-gap » Montag 27. April 2020, 17:09

JackFrost hat geschrieben:
Freitag 24. April 2020, 20:42
michi-gap hat geschrieben:
Freitag 24. April 2020, 17:38
Duftstoffe sind keine drin, aber was ist mit dem Glycerin und dem H2O2? Ich will es zur Desinfektion von Utensilien fuer die Hefepropagation verwenden. Kann ich das bedenkenlos verwenden?
Würde ich eher nicht machen. Glycerin wird nicht verdampfen und bleibt dir im Gefäß und an allen Utensilien.
Beim Peroxid ist es fraglich ob es die Hefezellen in den ersten Stufen schädigt.

Gruß JackFrost
Gut zu wissen. Hab tatsaechlich gestern wieder was normales gefunden. Vielen Dank!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11910

Beitrag von jkmanfred » Montag 27. April 2020, 20:18

moin
Barney Gumble hat geschrieben:
Freitag 24. April 2020, 16:41
Ja, und vergess nicht drüber zu berichten an der Stelle, klingt gut.
VG
Shlomo
wo ich das gerade lese...
Ich habe mir mal so einen Deckel angefertigt und setze ihn (seit 3-4Suden) ein. :redhead
Acryldeckel kl.jpg
Er beschlägt schon mehr oder weniger, aber Infektionen hatte ich noch keine.
Normalerweise liegt (auch im Keller) ein Handtuch drauf.
Wie gesagt, bis jetzt noch keine Probleme.
schnellaufholzklopf :Wink

manfred
Liebe ist vergänglich, der Durst bleibt lebenslänglich. :Drink

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11911

Beitrag von Barney Gumble » Montag 27. April 2020, 20:25

Cool, könntest Du das gesamte Fass fotografieren?
VG
Shlomo
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11912

Beitrag von Spittyman » Montag 27. April 2020, 21:37

Hallo zusammen,
ich bin gerade dabei ein Rezept für ein Imperial Stout mit BeerSmith zu entwerfen. Ich möchte auf 11% Alkoholgehalt kommen. Nun stehe ich einem merkwürdigem Phänomen gegenüber, wobei ich mich fragen, ob es sich tatsächlich um ein Phänomen oder ein Bug handelt. Und zwar verbleibt der Alkoholgehalt bei 10% egal ob ich jetzt 27 Grad Plato oder 35 Grad Plato erreiche. Ich muss die Schüttung abartig in die Höhe treiben, damit ich bei 11% lande (55 Grad Plato !!!!). Es handelt sich doch wohl eher um einen Bug oder habe ich verpasst, dass hier ein logarithmischer Zusammenhang besteht?

Sollte es ein Bug sein, so bin ich wirklich hart davon genervt, weil Beersmith irgendwie andauernd irgendwelche Macken hat.

Ich danke schon mal für die Rückmeldung!

Grüße
Fabian
Menschen, die bestimmte Biere aufgrund ihrer Herkunft, Brauart oder Farbe als "Hundepisse" bezeichnen, tun mir leid. :thumbdown Es lebe der Geschmack und die Vielfalt in jederlei Hinsicht! :Bigsmile

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11913

Beitrag von ak59 » Montag 27. April 2020, 21:46

jkmanfred hat geschrieben:
Montag 27. April 2020, 20:18
moin
Barney Gumble hat geschrieben:
Freitag 24. April 2020, 16:41
Ja, und vergess nicht drüber zu berichten an der Stelle, klingt gut.
VG
Shlomo
wo ich das gerade lese...
Ich habe mir mal so einen Deckel angefertigt und setze ihn (seit 3-4Suden) ein. :redhead
Acryldeckel kl.jpg
Er beschlägt schon mehr oder weniger, aber Infektionen hatte ich noch keine.
Normalerweise liegt (auch im Keller) ein Handtuch drauf.
Wie gesagt, bis jetzt noch keine Probleme.
schnellaufholzklopf :Wink

manfred
Hi,

da ich das Material bald geliefert bekomme, würde mich interessieren, welche Materialstärke Du verwendest, wie Du das rund bekommen hast und ob/wie Du den Deckel befestigst.

Gruß,

Andreas

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11914

Beitrag von schwarzwaldbrauer » Montag 27. April 2020, 22:55

Interessiert mich auch total. Bitte weitere Informationen in Bild und Text.
Grüßle Dieter
Brau, schau wem.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11915

Beitrag von Roger » Montag 27. April 2020, 23:02

Spittyman hat geschrieben:
Montag 27. April 2020, 21:37
Hallo zusammen,
ich bin gerade dabei ein Rezept für ein Imperial Stout mit BeerSmith zu entwerfen. Ich möchte auf 11% Alkoholgehalt kommen. Nun stehe ich einem merkwürdigem Phänomen gegenüber, wobei ich mich fragen, ob es sich tatsächlich um ein Phänomen oder ein Bug handelt. Und zwar verbleibt der Alkoholgehalt bei 10% egal ob ich jetzt 27 Grad Plato oder 35 Grad Plato erreiche. Ich muss die Schüttung abartig in die Höhe treiben, damit ich bei 11% lande (55 Grad Plato !!!!). Es handelt sich doch wohl eher um einen Bug oder habe ich verpasst, dass hier ein logarithmischer Zusammenhang besteht?

Sollte es ein Bug sein, so bin ich wirklich hart davon genervt, weil Beersmith irgendwie andauernd irgendwelche Macken hat.

Ich danke schon mal für die Rückmeldung!

Grüße
Fabian
Soweit ich weiss sollte das problemlos möglich sein....
Versuch es doch mal hier

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11916

Beitrag von Shoegazer » Montag 27. April 2020, 23:17

Ich habe auch so ein Teil im Einsatz.

Der Vorbesitzer hat es anfertigen lassen. :thumbsup
Ich finde es genial.

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Bilder sind von ihm, als es noch sein Gärfass war. :Wink
Beste Grüße aus Bonn, Henning

-Mitglied im VHD e.V.- :Greets

So braue ich und so braue ich auch :Wink

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11917

Beitrag von HubertBräu » Dienstag 28. April 2020, 07:59

Plexiglas in allen Arten kann man sich hier bestellen, auch gleich rund zugeschnitten.
Für den Gärbehälter würde ich 3mm oder 4mm transparent nehmen.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11918

Beitrag von chaos-black » Dienstag 28. April 2020, 10:14

Spittyman hat geschrieben:
Montag 27. April 2020, 21:37
Hallo zusammen,
ich bin gerade dabei ein Rezept für ein Imperial Stout mit BeerSmith zu entwerfen. Ich möchte auf 11% Alkoholgehalt kommen. Nun stehe ich einem merkwürdigem Phänomen gegenüber, wobei ich mich fragen, ob es sich tatsächlich um ein Phänomen oder ein Bug handelt. Und zwar verbleibt der Alkoholgehalt bei 10% egal ob ich jetzt 27 Grad Plato oder 35 Grad Plato erreiche. Ich muss die Schüttung abartig in die Höhe treiben, damit ich bei 11% lande (55 Grad Plato !!!!). Es handelt sich doch wohl eher um einen Bug oder habe ich verpasst, dass hier ein logarithmischer Zusammenhang besteht?

Sollte es ein Bug sein, so bin ich wirklich hart davon genervt, weil Beersmith irgendwie andauernd irgendwelche Macken hat.

Ich danke schon mal für die Rückmeldung!

Grüße
Fabian
Beersmith bezieht für die Berechnungen einige Variablen mit ein, und ich habe auch das Gefühl, dass es gerade an den oberen Rändern ungenauer wird. Der errechnete Alkoholgehalt hängt von errechneter Stammwürze und errechnetem Restextrakt ab. Wenn das Programm dir bei 27°P oder 35°P den gleichen Restextrakt ausspuckt, dann könnte es sein, dass bei der eingetragenen Hefe Alkoholtoleranz von 10% drin steht. Ich habe aber auch schon Ungenauigkeiten bei der Restextrakterrechnung gesehen, die auf dem Maischeprogramm basieren. Sobald ich zwei (oder sogar drei) Rasten in Temperaturbereich der Amylasen (also etwa 60-72°C) habe, sind die Aussagen von Beersmith nicht so verlässlich, wie wenn es nur eine Kombirast ist. Ich denke, da hat sich der Programmierer auf den weit verbreiteten Standard der Kombirast verlassen. Da ist es dafür oftmals aber wirklich nah am Ergebnis bzw. trifft genau.

Wenn du meinst, dass die Hefe das abkann, dann änder ggf. den Eintrag im Beersmith. Wenn du meinst, dass dein Restextrakt niedriger sein wird, spiel einfach im Reiter "Session" mit measured OG und measured FG herum, wie es dir wahrscheinlich erscheint. Dann spuckt es dir auch einen measured ABV gegenüber dem estimated ABV aus.

Beste Grüße,
Alex
Meine Hobbybrauerei: http://brauerei-flaschenpost.de/ (gerade offline)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11919

Beitrag von Ausgefunkelt » Dienstag 28. April 2020, 17:15

Moin

Ich habe mal eine Frage. Wo kauft ihr euer Milchsäure mit 80%. Bei Amazon, Apotheke oder gibt es das auch im Drogeriemarkt?

Viele Grüße

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11920

Beitrag von bwanapombe » Dienstag 28. April 2020, 17:25

Ich glaube, ich habe meine von eBay. Ich verbrauche offensichtlich sehr wenig, mußte noch nie welche nachkaufen. Im Laden habe ich sie noch nie gesehen.

Dirk
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11921

Beitrag von jkmanfred » Dienstag 28. April 2020, 17:41

moin
ak59 hat geschrieben:
Montag 27. April 2020, 21:46
jkmanfred hat geschrieben:
Montag 27. April 2020, 20:18
moin
Barney Gumble hat geschrieben:
Freitag 24. April 2020, 16:41
Ja, und vergess nicht drüber zu berichten an der Stelle, klingt gut.
VG
Shlomo
wo ich das gerade lese...
Ich habe mir mal so einen Deckel angefertigt und setze ihn (seit 3-4Suden) ein. :redhead
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Er beschlägt schon mehr oder weniger, aber Infektionen hatte ich noch keine.
Normalerweise liegt (auch im Keller) ein Handtuch drauf.
Wie gesagt, bis jetzt noch keine Probleme.
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manfred
Hi,

da ich das Material bald geliefert bekomme, würde mich interessieren, welche Materialstärke Du verwendest, wie Du das rund bekommen hast und ob/wie Du den Deckel befestigst.

Gruß,

Andreas
Die Platte ist 8mm dick und ich habe sie mit ner Stichsäge rund ausgeschnitten.
OK, mit Oberfräse oder sogar CNC sicherlich eleganter, aber ich bin zufrieden.
Dichtung habe ich auch keine und ich beschwere die ganze Sache mit etwa 5Kg.
Auf diese Art spare ich mir auch noch den Gärspund. :redhead (blubbern wird eh´über bzw. falch bewertet :Wink )

Aber ehrlich gesagt, gefällt mir der Gärbehälter von Henning auch besser. :thumbup

gruß und gut Sud
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11922

Beitrag von Spittyman » Dienstag 28. April 2020, 20:52

chaos-black hat geschrieben:
Dienstag 28. April 2020, 10:14
Spittyman hat geschrieben:
Montag 27. April 2020, 21:37
Hallo zusammen,
ich bin gerade dabei ein Rezept für ein Imperial Stout mit BeerSmith zu entwerfen. Ich möchte auf 11% Alkoholgehalt kommen. Nun stehe ich einem merkwürdigem Phänomen gegenüber, wobei ich mich fragen, ob es sich tatsächlich um ein Phänomen oder ein Bug handelt. Und zwar verbleibt der Alkoholgehalt bei 10% egal ob ich jetzt 27 Grad Plato oder 35 Grad Plato erreiche. Ich muss die Schüttung abartig in die Höhe treiben, damit ich bei 11% lande (55 Grad Plato !!!!). Es handelt sich doch wohl eher um einen Bug oder habe ich verpasst, dass hier ein logarithmischer Zusammenhang besteht?

Sollte es ein Bug sein, so bin ich wirklich hart davon genervt, weil Beersmith irgendwie andauernd irgendwelche Macken hat.

Ich danke schon mal für die Rückmeldung!

Grüße
Fabian
Beersmith bezieht für die Berechnungen einige Variablen mit ein, und ich habe auch das Gefühl, dass es gerade an den oberen Rändern ungenauer wird. Der errechnete Alkoholgehalt hängt von errechneter Stammwürze und errechnetem Restextrakt ab. Wenn das Programm dir bei 27°P oder 35°P den gleichen Restextrakt ausspuckt, dann könnte es sein, dass bei der eingetragenen Hefe Alkoholtoleranz von 10% drin steht. Ich habe aber auch schon Ungenauigkeiten bei der Restextrakterrechnung gesehen, die auf dem Maischeprogramm basieren. Sobald ich zwei (oder sogar drei) Rasten in Temperaturbereich der Amylasen (also etwa 60-72°C) habe, sind die Aussagen von Beersmith nicht so verlässlich, wie wenn es nur eine Kombirast ist. Ich denke, da hat sich der Programmierer auf den weit verbreiteten Standard der Kombirast verlassen. Da ist es dafür oftmals aber wirklich nah am Ergebnis bzw. trifft genau.

Wenn du meinst, dass die Hefe das abkann, dann änder ggf. den Eintrag im Beersmith. Wenn du meinst, dass dein Restextrakt niedriger sein wird, spiel einfach im Reiter "Session" mit measured OG und measured FG herum, wie es dir wahrscheinlich erscheint. Dann spuckt es dir auch einen measured ABV gegenüber dem estimated ABV aus.

Beste Grüße,
Alex
Deine Tipps mit OG und FG habe ich schon ausprobiert, bringt nichts! Hefe ist Mangrove Jacks New World Strong Ale. Kommt mir alles spanisch vor, zumal ich mit Beersmith schon einige Probleme hatte. :Waa
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11923

Beitrag von afri » Dienstag 28. April 2020, 22:18

Ausgefunkelt hat geschrieben:
Dienstag 28. April 2020, 17:15
Wo kauft ihr euer Milchsäure mit 80%. Bei Amazon, Apotheke oder gibt es das auch im Drogeriemarkt?
Ich habe meine zuletzt im Reformhaus gekauft, Alrauner hieß glaube ich die Fa.
Achim
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11924

Beitrag von chaos-black » Dienstag 28. April 2020, 22:25

Spittyman hat geschrieben:
Dienstag 28. April 2020, 20:52
chaos-black hat geschrieben:
Dienstag 28. April 2020, 10:14
Spittyman hat geschrieben:
Montag 27. April 2020, 21:37
Hallo zusammen,
ich bin gerade dabei ein Rezept für ein Imperial Stout mit BeerSmith zu entwerfen. Ich möchte auf 11% Alkoholgehalt kommen. Nun stehe ich einem merkwürdigem Phänomen gegenüber, wobei ich mich fragen, ob es sich tatsächlich um ein Phänomen oder ein Bug handelt. Und zwar verbleibt der Alkoholgehalt bei 10% egal ob ich jetzt 27 Grad Plato oder 35 Grad Plato erreiche. Ich muss die Schüttung abartig in die Höhe treiben, damit ich bei 11% lande (55 Grad Plato !!!!). Es handelt sich doch wohl eher um einen Bug oder habe ich verpasst, dass hier ein logarithmischer Zusammenhang besteht?

Sollte es ein Bug sein, so bin ich wirklich hart davon genervt, weil Beersmith irgendwie andauernd irgendwelche Macken hat.

Ich danke schon mal für die Rückmeldung!

Grüße
Fabian
Beersmith bezieht für die Berechnungen einige Variablen mit ein, und ich habe auch das Gefühl, dass es gerade an den oberen Rändern ungenauer wird. Der errechnete Alkoholgehalt hängt von errechneter Stammwürze und errechnetem Restextrakt ab. Wenn das Programm dir bei 27°P oder 35°P den gleichen Restextrakt ausspuckt, dann könnte es sein, dass bei der eingetragenen Hefe Alkoholtoleranz von 10% drin steht. Ich habe aber auch schon Ungenauigkeiten bei der Restextrakterrechnung gesehen, die auf dem Maischeprogramm basieren. Sobald ich zwei (oder sogar drei) Rasten in Temperaturbereich der Amylasen (also etwa 60-72°C) habe, sind die Aussagen von Beersmith nicht so verlässlich, wie wenn es nur eine Kombirast ist. Ich denke, da hat sich der Programmierer auf den weit verbreiteten Standard der Kombirast verlassen. Da ist es dafür oftmals aber wirklich nah am Ergebnis bzw. trifft genau.

Wenn du meinst, dass die Hefe das abkann, dann änder ggf. den Eintrag im Beersmith. Wenn du meinst, dass dein Restextrakt niedriger sein wird, spiel einfach im Reiter "Session" mit measured OG und measured FG herum, wie es dir wahrscheinlich erscheint. Dann spuckt es dir auch einen measured ABV gegenüber dem estimated ABV aus.

Beste Grüße,
Alex
Deine Tipps mit OG und FG habe ich schon ausprobiert, bringt nichts! Hefe ist Mangrove Jacks New World Strong Ale. Kommt mir alles spanisch vor, zumal ich mit Beersmith schon einige Probleme hatte. :Waa
Ich hab gerade mal in Beersmith nachgeschaut. Die Mangrove Jacks New World Strong Ale hat standardmäßig 10% als Alkoholtoleranz eingetragen. Den Wert bezieht Beersmith mit ein - wenn die Hefe danach den Dienst quittiert landest du ja auch logischerweise nicht bei mehr Alkohol.
Wie gesagt, du kannst spaßeshalber ja auch den Wert bei der Hefe ändern, dann ändert er auch die Kalkulation. Übrigens: Wenn du eine Zutat in einem Recipe bearbeitest, wird sie nicht bei Ingredients (für kommende Sude) verändert. Das musst du dann noch extra bei Ingredients eintragen.
Laut https://www.birramia.it/en/mangrove-jac ... -10-g.html hat die Hefe übrigens tatsächlich eine höhere Toleranz als bei Beersmith hinterlegt, nämlich 12%.

Beste Grüße,
Alex
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11925

Beitrag von Spittyman » Mittwoch 29. April 2020, 01:05

chaos-black hat geschrieben:
Dienstag 28. April 2020, 22:25
Spittyman hat geschrieben:
Dienstag 28. April 2020, 20:52
chaos-black hat geschrieben:
Dienstag 28. April 2020, 10:14


Beersmith bezieht für die Berechnungen einige Variablen mit ein, und ich habe auch das Gefühl, dass es gerade an den oberen Rändern ungenauer wird. Der errechnete Alkoholgehalt hängt von errechneter Stammwürze und errechnetem Restextrakt ab. Wenn das Programm dir bei 27°P oder 35°P den gleichen Restextrakt ausspuckt, dann könnte es sein, dass bei der eingetragenen Hefe Alkoholtoleranz von 10% drin steht. Ich habe aber auch schon Ungenauigkeiten bei der Restextrakterrechnung gesehen, die auf dem Maischeprogramm basieren. Sobald ich zwei (oder sogar drei) Rasten in Temperaturbereich der Amylasen (also etwa 60-72°C) habe, sind die Aussagen von Beersmith nicht so verlässlich, wie wenn es nur eine Kombirast ist. Ich denke, da hat sich der Programmierer auf den weit verbreiteten Standard der Kombirast verlassen. Da ist es dafür oftmals aber wirklich nah am Ergebnis bzw. trifft genau.

Wenn du meinst, dass die Hefe das abkann, dann änder ggf. den Eintrag im Beersmith. Wenn du meinst, dass dein Restextrakt niedriger sein wird, spiel einfach im Reiter "Session" mit measured OG und measured FG herum, wie es dir wahrscheinlich erscheint. Dann spuckt es dir auch einen measured ABV gegenüber dem estimated ABV aus.

Beste Grüße,
Alex
Deine Tipps mit OG und FG habe ich schon ausprobiert, bringt nichts! Hefe ist Mangrove Jacks New World Strong Ale. Kommt mir alles spanisch vor, zumal ich mit Beersmith schon einige Probleme hatte. :Waa
Ich hab gerade mal in Beersmith nachgeschaut. Die Mangrove Jacks New World Strong Ale hat standardmäßig 10% als Alkoholtoleranz eingetragen. Den Wert bezieht Beersmith mit ein - wenn die Hefe danach den Dienst quittiert landest du ja auch logischerweise nicht bei mehr Alkohol.
Wie gesagt, du kannst spaßeshalber ja auch den Wert bei der Hefe ändern, dann ändert er auch die Kalkulation. Übrigens: Wenn du eine Zutat in einem Recipe bearbeitest, wird sie nicht bei Ingredients (für kommende Sude) verändert. Das musst du dann noch extra bei Ingredients eintragen.
Laut https://www.birramia.it/en/mangrove-jac ... -10-g.html hat die Hefe übrigens tatsächlich eine höhere Toleranz als bei Beersmith hinterlegt, nämlich 12%.

Beste Grüße,
Alex
Danke! Hatte die Hefe auch deswegen gewählt. Dann ändere ich den Wert einfach.

Mich würde aber dennoch interessieren, ob andere von euch, welche ebenfalls BeerSmith nutzen, ebenfalls Probleme damit haben. Insbesondere mit dem Speichern von Rezepten bin ich schon einige Male auf die Nase geflogen. Rezepte waren plötzlich einfach weg bzw. wurden nicht abgespeichert. Gerade habe ich das Rezept für mein Imperial Stout öffnen wollen und weg war's. Es ist zum Kotzen. Wie sieht das bei euch aus?
Menschen, die bestimmte Biere aufgrund ihrer Herkunft, Brauart oder Farbe als "Hundepisse" bezeichnen, tun mir leid. :thumbdown Es lebe der Geschmack und die Vielfalt in jederlei Hinsicht! :Bigsmile

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11926

Beitrag von NiCoSt » Mittwoch 29. April 2020, 08:37

Bei 8:08 in diesem Video nimmt die Frau eine spindelprobe mit was für einem Gerät? Wo kann man das kaufen?

https://youtu.be/N7nXSx6BiXU

Genau sowas bräuchte ich mal zum Speise vorlegen. Normalerweise mache ich das mit soeiner medizinischen "Spritze" die bis 100ml fasst. Bei meiner letzten Abfüllung hat die geklemmt und ist letztlich kaputt gegangen und hat dabei eine riesen Sauerei gemacht.... Darum suche ich nach etwas praktischerem.
~~~Bier wird's immer!~~~
~~~Der Brauer macht die Würze, die Hefe macht das Bier~~~

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11927

Beitrag von Kolbäck » Mittwoch 29. April 2020, 08:50

NiCoSt hat geschrieben:
Mittwoch 29. April 2020, 08:37
Bei 8:08 in diesem Video nimmt die Frau eine spindelprobe mit was für einem Gerät?
Nennt sich "Weindieb".

Meiner tropft aber immer (Spitze ist groß genug, dass Luftbläschen reinkommen und deshalb Bier raus); ichbenutze ihn also eher ungern. Gibt es da einen Trick?
Viele Grüße, Thomas
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11928

Beitrag von chaos-black » Mittwoch 29. April 2020, 10:12

Spittyman hat geschrieben:
Mittwoch 29. April 2020, 01:05
Mich würde aber dennoch interessieren, ob andere von euch, welche ebenfalls BeerSmith nutzen, ebenfalls Probleme damit haben. Insbesondere mit dem Speichern von Rezepten bin ich schon einige Male auf die Nase geflogen. Rezepte waren plötzlich einfach weg bzw. wurden nicht abgespeichert. Gerade habe ich das Rezept für mein Imperial Stout öffnen wollen und weg war's. Es ist zum Kotzen. Wie sieht das bei euch aus?
Ich hatte mal ein Platzhalterrezept erstellt, das dann weg war - ich kann aber nicht ausschließen, dass ich es nicht gespeichert habe. Was ernsteres hatte ich bisher nicht. Welche Beersmith Version benutzt du denn? Für gelöschte/verlorene Rezepte gibt es hier eine Anleitung zum Zurückbekommen: https://www.youtube.com/watch?v=R3CcDuHgB60

Beste Grüße,
Alex
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11929

Beitrag von Johnny H » Mittwoch 29. April 2020, 10:16

Vermutlich hält bei einer kleinen Öffnung die Oberflächenspannung die Flüssigkeit in der "Pipette" bzw. im "Weindieb" - wenn da aber was tropft, kann man vermutlich nicht viel machen, außer zu probieren, ob man mit etwas Restvakuum von oben und möglichst wenig Flüssigkeitsentnahme die Gewichtskraft von oben ein bisschen reduzieren kann.

Ansonsten Laborpipette und Peleusball? Bei letzteren ziehen die gängigen Bälle aber wohl auch nur bis zu 100ml, d.h. man muss für eine Spindelprobe evtl. zwei Mal ziehen.
Jubel erscholl, als sich die Trinker von dem schneidigen, köstlichen, bei dem früher in Pilsen erzeugten nie wahrgenommenen Geschmack überzeugten. Die Geburt des Pilsner Bieres!
(E. Jalowetz, Pilsner Bier im Lichte von Praxis und Wissenschaft, 1930)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11930

Beitrag von Spittyman » Mittwoch 29. April 2020, 10:26

chaos-black hat geschrieben:
Mittwoch 29. April 2020, 10:12
Spittyman hat geschrieben:
Mittwoch 29. April 2020, 01:05
Mich würde aber dennoch interessieren, ob andere von euch, welche ebenfalls BeerSmith nutzen, ebenfalls Probleme damit haben. Insbesondere mit dem Speichern von Rezepten bin ich schon einige Male auf die Nase geflogen. Rezepte waren plötzlich einfach weg bzw. wurden nicht abgespeichert. Gerade habe ich das Rezept für mein Imperial Stout öffnen wollen und weg war's. Es ist zum Kotzen. Wie sieht das bei euch aus?
Ich hatte mal ein Platzhalterrezept erstellt, das dann weg war - ich kann aber nicht ausschließen, dass ich es nicht gespeichert habe. Was ernsteres hatte ich bisher nicht. Welche Beersmith Version benutzt du denn? Für gelöschte/verlorene Rezepte gibt es hier eine Anleitung zum Zurückbekommen: https://www.youtube.com/watch?v=R3CcDuHgB60

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Ich brnutze die 3er Version, vielen Dank für den Link!!! :thumbsup
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11931

Beitrag von Spittyman » Mittwoch 29. April 2020, 10:27

chaos-black hat geschrieben:
Mittwoch 29. April 2020, 10:12
Spittyman hat geschrieben:
Mittwoch 29. April 2020, 01:05
Mich würde aber dennoch interessieren, ob andere von euch, welche ebenfalls BeerSmith nutzen, ebenfalls Probleme damit haben. Insbesondere mit dem Speichern von Rezepten bin ich schon einige Male auf die Nase geflogen. Rezepte waren plötzlich einfach weg bzw. wurden nicht abgespeichert. Gerade habe ich das Rezept für mein Imperial Stout öffnen wollen und weg war's. Es ist zum Kotzen. Wie sieht das bei euch aus?
Ich hatte mal ein Platzhalterrezept erstellt, das dann weg war - ich kann aber nicht ausschließen, dass ich es nicht gespeichert habe. Was ernsteres hatte ich bisher nicht. Welche Beersmith Version benutzt du denn? Für gelöschte/verlorene Rezepte gibt es hier eine Anleitung zum Zurückbekommen: https://www.youtube.com/watch?v=R3CcDuHgB60

Beste Grüße,
Alex
Ich brnutze die 3er Version, vielen Dank für den Link!!! :thumbsup
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11932

Beitrag von Kristoffer » Mittwoch 29. April 2020, 21:05

Ich habe eine Frage zum Zeitpunkt der Schnellvergärprobe.

Einige Quellen sagen, dass man die Probe während der Hochkräusenphase entnimmt
Andere sagen, dass man sie direkt nachdem man die Hefe eingerührt hat beim Anstellen etwas Würze für die SVG abnehmen kann
Und wieder andere sagen dass es Wurst ist wann man die Probe nimmt...

Wie ist das denn nun, oder ist echt echt egal?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11933

Beitrag von Barney Gumble » Mittwoch 29. April 2020, 21:27

Kristoffer hat geschrieben:
Mittwoch 29. April 2020, 21:05
Ich habe eine Frage zum Zeitpunkt der Schnellvergärprobe.

Einige Quellen sagen, dass man die Probe während der Hochkräusenphase entnimmt
Andere sagen, dass man sie direkt nachdem man die Hefe eingerührt hat beim Anstellen etwas Würze für die SVG abnehmen kann
Und wieder andere sagen dass es Wurst ist wann man die Probe nimmt...

Wie ist das denn nun, oder ist echt echt egal?
Ich würde sagen, ja, wenn man zu jeder Zeit von ausreichend repräsentativer Probenahme ausgeht
Als ich von den schlimmen Folgen des Trinkens las, gab ich es sofort auf - das Lesen! (frei nach Henry Youngman)
Wenn ich nicht gleich antworte, liege ich unterm Zapfhahn :Bigsmile

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11934

Beitrag von mavro » Mittwoch 29. April 2020, 22:04

Verzeiht mir, wenn meine Frage unter den Physikkenner Kopfschütteln hervor ruft :Ahh

Ich komme mit meiner für 50 liter dimensionierten Kühlschlange bei 40 liter im Kochtopf immer nur auf ca 35 ° bis 33° C. Dann geht seeeeehr lange irgendwie gar nichts weiter - je nach Außentemperatur.

Wenn ich einen vergleichsweise dimensionierten Plattenwärmetauscher benutze, komme ich dann mit dem selben Wasserzulauf auf eine niedrigere Würze Temperatur aufgrund seiner anderen Funktionsweise?
Viele Grüße, Andreas

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11935

Beitrag von afri » Mittwoch 29. April 2020, 22:11

Kristoffer hat geschrieben:
Mittwoch 29. April 2020, 21:05
Wie ist das denn nun, oder ist echt echt egal?
Mir zumindest ist es egal, ich entnehme direkt nach dem Anstellen.
Achim
Bier ist ein Stück Lebenskraft!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11936

Beitrag von JackFrost » Mittwoch 29. April 2020, 22:19

mavro hat geschrieben:
Mittwoch 29. April 2020, 22:04
Verzeiht mir, wenn meine Frage unter den Physikkenner Kopfschütteln hervor ruft :Ahh

Ich komme mit meiner für 50 liter dimensionierten Kühlschlange bei 40 liter im Kochtopf immer nur auf ca 35 ° bis 33° C. Dann geht seeeeehr lange irgendwie gar nichts weiter - je nach Außentemperatur.

Wenn ich einen vergleichsweise dimensionierten Plattenwärmetauscher benutze, komme ich dann mit dem selben Wasserzulauf auf eine niedrigere Würze Temperatur aufgrund seiner anderen Funktionsweise?
Du kannst ja mal prüfen wie lange das Kühlen dauern sollte mit der Schlange
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 18#p284318

Gruß JackFrost
Meine Hardware:
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11937

Beitrag von Braufex » Mittwoch 29. April 2020, 22:37

Kristoffer hat geschrieben:
Mittwoch 29. April 2020, 21:05
Ich habe eine Frage zum Zeitpunkt der Schnellvergärprobe.
Servus Kris,
lies Dir den Thread von Oli (olibaer) zur Schnellvergärungsprobe durch:
Bestimmung EVG/SVG schnell gemacht - ein Tipp

Ich richte mich nach Olis Anleitung, funktioniert prima.

Gruß Erwin

Kristoffer
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11938

Beitrag von Kristoffer » Donnerstag 30. April 2020, 11:52

Braufex hat geschrieben:
Mittwoch 29. April 2020, 22:37
Kristoffer hat geschrieben:
Mittwoch 29. April 2020, 21:05
Ich habe eine Frage zum Zeitpunkt der Schnellvergärprobe.
Servus Kris,
lies Dir den Thread von Oli (olibaer) zur Schnellvergärungsprobe durch:
Bestimmung EVG/SVG schnell gemacht - ein Tipp

Ich richte mich nach Olis Anleitung, funktioniert prima.

Gruß Erwin
Danke Erwin, ich habe nur leider kein Refraktometer. Aber ne 40ml Spritze würde exakt passen um es in die kleine Spindel zu kippen...

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11939

Beitrag von Kristoffer » Donnerstag 30. April 2020, 12:06

Barney Gumble hat geschrieben:
Mittwoch 29. April 2020, 21:27
Kristoffer hat geschrieben:
Mittwoch 29. April 2020, 21:05
Ich habe eine Frage zum Zeitpunkt der Schnellvergärprobe.

Einige Quellen sagen, dass man die Probe während der Hochkräusenphase entnimmt
Andere sagen, dass man sie direkt nachdem man die Hefe eingerührt hat beim Anstellen etwas Würze für die SVG abnehmen kann
Und wieder andere sagen dass es Wurst ist wann man die Probe nimmt...

Wie ist das denn nun, oder ist echt echt egal?
Ich würde sagen, ja, wenn man zu jeder Zeit von ausreichend repräsentativer Probenahme ausgeht
afri hat geschrieben:
Mittwoch 29. April 2020, 22:11
Kristoffer hat geschrieben:
Mittwoch 29. April 2020, 21:05
Wie ist das denn nun, oder ist echt echt egal?
Mir zumindest ist es egal, ich entnehme direkt nach dem Anstellen.
Achim
Alles Klar. Danke ! SO werd ichs machen

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11940

Beitrag von Barney Gumble » Donnerstag 30. April 2020, 12:20

Mach doch spaßeshalber beides und vergleiche die Ergebnisse, aber bei möglichst gleicher Probenahmeweise anhand zwei verschiedener gleich-volumiger Fläschchen. Ich hatte schon mehrfach aus Vergesslichkeit erst hinterher eine Schnellgärprobe gezogen, statt wie sonst üblich gleich nach Zugabe und gutem Einrühren der Hefe. War in beiden Fällen immer recht plausibel. Meine sEVGs haben mich eigentlich auch noch nie wirklich enttäuscht, aber ich braue auch i.d.R. nix über 13 °P
Als ich von den schlimmen Folgen des Trinkens las, gab ich es sofort auf - das Lesen! (frei nach Henry Youngman)
Wenn ich nicht gleich antworte, liege ich unterm Zapfhahn :Bigsmile

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11941

Beitrag von Mdr » Donnerstag 30. April 2020, 15:20

Hi,
Ich habe vor einer weile bei einer Brauerei gesehen dass es so tolle Wasserzähler-Magnetventil-Systeme gibt.
Hierbei kann man als Brauer Beispielsweise einstellen dass man 100 liter Wasser benötigt. Der Zähler setzt sich auf 0l und zählt bis 100l hoch dann löst das Magnetventil aus. Dadurch stoppt der Durchfluss. :Pulpfiction Das System ist auch intelligent genug um die Gesamtwassermenge des Brautages mitzählen zu können. Das ganze System ist natürlich Lebensmittel tauglich. :thumbsup

Hat jemand von euch so ein System zuhause in Verwendung?
Oder ein Ähnliches System?

Wobei ich auf der Suche bin nach einem Zähler bei dem man die gezählte Wassermenge in kurzer Zeit wieder auf 0 zurückstellen kann.
Denn klar ist mir, dass so etwas ein klassischer Warmwasser/Kaltwasserzähler kann nur ist dieser nicht mit einem Knopf auf 0 rück-setzbar.

Gefunden hätte ich bis jetzt nur diesen hier von Gardena. Der ist aber klarerweise nicht Lebensmittel tauglich und fällt daher weg.
https://www.amazon.de/GARDENA-Wassermen ... 339&sr=8-3

Danke schonmal für die Tipps. :Drink

Grüße MDR

Shenanigans
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11942

Beitrag von Shenanigans » Samstag 2. Mai 2020, 12:57

Wo bestellen Ihr Bier online?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11943

Beitrag von Bierokrat » Samstag 2. Mai 2020, 13:43

Shenanigans hat geschrieben:
Samstag 2. Mai 2020, 12:57
Wo bestellen Ihr Bier online?
Bei: Hobbybrauerversand, Amihopfen, Kling und co.
Allerdings in trockener Form: Malz, Hopfen, Hefe.
Wasser, Mühe und Zeit gebe ich in Eigenregie selbst mit dazu.
:Wink
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11944

Beitrag von jkmanfred » Sonntag 3. Mai 2020, 11:46

Hei.
Mdr hat geschrieben:
Donnerstag 30. April 2020, 15:20
Hi,
Ich habe vor einer weile bei einer Brauerei gesehen dass es so tolle Wasserzähler-Magnetventil-Systeme gibt.
Hierbei kann man als Brauer Beispielsweise einstellen dass man 100 liter Wasser benötigt. Der Zähler setzt sich auf 0l und zählt bis 100l hoch dann löst das Magnetventil aus. Dadurch stoppt der Durchfluss. :Pulpfiction Das System ist auch intelligent genug um die Gesamtwassermenge des Brautages mitzählen zu können. Das ganze System ist natürlich Lebensmittel tauglich. :thumbsup

Hat jemand von euch so ein System zuhause in Verwendung?
Oder ein Ähnliches System?

Wobei ich auf der Suche bin nach einem Zähler bei dem man die gezählte Wassermenge in kurzer Zeit wieder auf 0 zurückstellen kann.
Denn klar ist mir, dass so etwas ein klassischer Warmwasser/Kaltwasserzähler kann nur ist dieser nicht mit einem Knopf auf 0 rück-setzbar.

Gefunden hätte ich bis jetzt nur diesen hier von Gardena. Der ist aber klarerweise nicht Lebensmittel tauglich und fällt daher weg.
https://www.amazon.de/GARDENA-Wassermen ... 339&sr=8-3

Danke schonmal für die Tipps. :Drink

Grüße MDR
Ich weis ja nicht, was du ausgeben willst, aber suche mal nach: Wassermischgerät .
wird zB in den Bäckereien gerne verwendet.

gruß
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Liebe ist vergänglich, der Durst bleibt lebenslänglich. :Drink

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11945

Beitrag von bierfaristo » Sonntag 3. Mai 2020, 12:15

Z.B. hier: Zapfhahnzähler ETK 3/4" 80 mm, inkl. Eichgebühr https://www.amazon.de/dp/B001FXUA7Y/ref ... REbZ270JQN

Oder ein beliebig anderer Kaltwasserzähler oder alternativ ein Warmwasserzähler.
Fühle mich oft unverstanden, bin vermutlich ein Genie.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11946

Beitrag von Mdr » Sonntag 3. Mai 2020, 12:39

jkmanfred hat geschrieben:
Sonntag 3. Mai 2020, 11:46
Hei.
Mdr hat geschrieben:
Donnerstag 30. April 2020, 15:20
Hi,
Ich habe vor einer weile bei einer Brauerei gesehen dass es so tolle Wasserzähler-Magnetventil-Systeme gibt.
Hierbei kann man als Brauer Beispielsweise einstellen dass man 100 liter Wasser benötigt. Der Zähler setzt sich auf 0l und zählt bis 100l hoch dann löst das Magnetventil aus. Dadurch stoppt der Durchfluss. :Pulpfiction Das System ist auch intelligent genug um die Gesamtwassermenge des Brautages mitzählen zu können. Das ganze System ist natürlich Lebensmittel tauglich. :thumbsup

Hat jemand von euch so ein System zuhause in Verwendung?
Oder ein Ähnliches System?

Wobei ich auf der Suche bin nach einem Zähler bei dem man die gezählte Wassermenge in kurzer Zeit wieder auf 0 zurückstellen kann.
Denn klar ist mir, dass so etwas ein klassischer Warmwasser/Kaltwasserzähler kann nur ist dieser nicht mit einem Knopf auf 0 rück-setzbar.

Gefunden hätte ich bis jetzt nur diesen hier von Gardena. Der ist aber klarerweise nicht Lebensmittel tauglich und fällt daher weg.
https://www.amazon.de/GARDENA-Wassermen ... 339&sr=8-3

Danke schonmal für die Tipps. :Drink

Grüße MDR
Ich weis ja nicht, was du ausgeben willst, aber suche mal nach: Wassermischgerät .
wird zB in den Bäckereien gerne verwendet.

gruß
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Hi,
Grundsätzlich war ich genau auf der Suche nach so etwas. :thumbsup Dankeschön! Jetzt weiß ich zumindest einen weiteren Begriff nach dem ich suchen kann.
Hatte nur nicht erwartet dass so etwas so teuer sein kann. 1000-1500€ ist schon etwas happig. :thumbdown
Ich hatte ursprünglich an so um die 200€ gedacht. :Angel
bierfaristo hat geschrieben:
Sonntag 3. Mai 2020, 12:15
Z.B. hier: Zapfhahnzähler ETK 3/4" 80 mm, inkl. Eichgebühr https://www.amazon.de/dp/B001FXUA7Y/ref ... REbZ270JQN

Oder ein beliebig anderer Kaltwasserzähler oder alternativ ein Warmwasserzähler.
Ja auf den klassischen Wasserzähler bin ich auch gekommen, nur stoppt dieser nicht nach einer davor fixierten Wassermenge und ist nicht mit einem Knopf rückstellbar auf 0 Liter.

Danke trotzdem für die Mühe.

Grüße MDR

Lev
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11947

Beitrag von Lev » Sonntag 3. Mai 2020, 12:40

Ausgefunkelt hat geschrieben:
Dienstag 28. April 2020, 17:15
Moin

Ich habe mal eine Frage. Wo kauft ihr euer Milchsäure mit 80%. Bei Amazon, Apotheke oder gibt es das auch im Drogeriemarkt?

Viele Grüße
Hab meine in der Apotheke gekauft, musste zwar bestellt werden, war aber von einem auf den nächsten Tag verfügbar.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11948

Beitrag von bierfaristo » Sonntag 3. Mai 2020, 12:54

Mdr hat geschrieben:
Sonntag 3. Mai 2020, 12:39

Ja auf den klassischen Wasserzähler bin ich auch gekommen, nur stoppt dieser nicht nach einer davor fixierten Wassermenge und ist nicht mit einem Knopf rückstellbar auf 0 Liter.

Danke trotzdem für die Mühe.

Grüße MDR
Wer (fertig) lesen kann ist klar im Vorteil. Da war ich wohl etwas zu voreilig. :redhead


Edit:
Dann zum Beispiel sowas.
https://www.esska.de/shop/Wasserzaehler ... Z1000-9070
Fühle mich oft unverstanden, bin vermutlich ein Genie.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11949

Beitrag von Mdr » Sonntag 3. Mai 2020, 14:03

bierfaristo hat geschrieben:
Sonntag 3. Mai 2020, 12:54
Mdr hat geschrieben:
Sonntag 3. Mai 2020, 12:39

Ja auf den klassischen Wasserzähler bin ich auch gekommen, nur stoppt dieser nicht nach einer davor fixierten Wassermenge und ist nicht mit einem Knopf rückstellbar auf 0 Liter.

Danke trotzdem für die Mühe.

Grüße MDR
Wer (fertig) lesen kann ist klar im Vorteil. Da war ich wohl etwas zu voreilig. :redhead


Edit:
Dann zum Beispiel sowas.
https://www.esska.de/shop/Wasserzaehler ... Z1000-9070
Hi,

Ja da kommen wir schon eher dahin wo ich hin will. :thumbsup
Aber ich habe mittlerweile durch den neuen Suchbegriff weitere Artikel gefunden. Der perfekte war noch nicht dabei, aber noch habe ich nicht alles durchgesehen. Bis jetzt wäre dieses System hier ein Heißer Kandidat.
https://www.intergastro.de/wasserdosierer-105062
https://www.bakingandcooking.eu/de/flui ... =177790823
Es sieht aber so aus als würde es keinen Anschluss für einen Schlauch für meine Düse haben sondern einfach eine Öffnung.
Abgesehen davon sind, mit Versand, 350€-490(je nach Anbieter) auch nicht gerade Gratis. :Shocked

Grüße MDR

Svenk
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#11950

Beitrag von Svenk » Montag 4. Mai 2020, 10:29

Moin,

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weiß zufällig jemand wie die Flaschen heißen und kennt eine zuverlässige Quelle dafür? Würde die gerne für meine Brett-Biere nehmen.

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