Kurze Frage, kurze Antwort

Hier kommt alles rein, was woanders keinen Platz hat.
Benutzeravatar
CastleBravo
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 518
Registriert: Donnerstag 14. Dezember 2017, 14:09

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12151

Beitrag von CastleBravo » Donnerstag 11. Juni 2020, 19:03

Du musst halt schnell genug drehen, dass der sich der Druckgradient am Boden ausbildet, aber nicht so schnell, dass du die Trubpartikel zerkleinerst.

Lev
Neuling
Neuling
Beiträge: 9
Registriert: Samstag 25. Januar 2020, 13:30

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12152

Beitrag von Lev » Freitag 12. Juni 2020, 19:20

Hab jetzt auch Mal ne kleine Frage bzw. brauche eine Einschätzung.

Ich habe diesen Gäreimer:
https://www.ebay.de/itm/Garbehalter-mit ... %7Ciid%3A1

Und dieses Terrarienkabel:

https://www.amazon.de/dp/B01N95UWEO/ref ... 4EbQZ7XP1E in der 50 Watt 7 Meter Ausführung.

Beides soll zusammen in einen Kühlschrank der, genauso wie das Kabel, per Inkbird gesteuert wird. Genauer gesagt, hatte ich vor das Kabel um den Gäreimer zu wickeln.

Nun Stelle ich mir die Frage, ob es der Gärbottich von der Temperatur her aushält. Hätte halt ungern, wenn das Kabel den Eimer durchschmilzt. Andererseits denke ich, daß das Kunstoff ja die Wärme direkt an die Flüssigkeit abgeben kann.

Wie seht ihr das? Passt es oder sollte ich mir Sorgen machen?

Danke für Eure Einschätzung!

Cheers,
Carsten

Benutzeravatar
Beerkenauer
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 683
Registriert: Samstag 11. Februar 2017, 15:45
Wohnort: Südl Odenwald - Rhein-Neckar

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12153

Beitrag von Beerkenauer » Freitag 12. Juni 2020, 19:31

Hi Carsten

Ich habe ein ähnliches Setup. Nur habe ich einen Edelstahl Gärbehalter. Gefühlt würde ich sagen, dass das Heizkabel nicht so heiß wird, dass es den Behälter zum schmelzen bekommt.
Zur Not kannst Du das Heizkabel ja im Kühlschrank verlegen ohne Kontakt zum Gäreimer. Sollte auch klappen (wenn auch etwas träger).

Stefan

Lev
Neuling
Neuling
Beiträge: 9
Registriert: Samstag 25. Januar 2020, 13:30

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12154

Beitrag von Lev » Freitag 12. Juni 2020, 19:58

Beerkenauer hat geschrieben:
Freitag 12. Juni 2020, 19:31
Zur Not kannst Du das Heizkabel ja im Kühlschrank verlegen ohne Kontakt zum Gäreimer. Sollte auch klappen (wenn auch etwas träger).

Stefan
Genau das wäre die Alternative. Wobei ich da eben fürchte das durch die Trägheit dann ggf. ein Übersteuern zu viel Wärme im Kühlschrank entstehen könnte.

JackFrost
HBCon Supporter
HBCon Supporter
Beiträge: 1389
Registriert: Dienstag 15. Mai 2018, 18:10

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12155

Beitrag von JackFrost » Freitag 12. Juni 2020, 20:26

Lev hat geschrieben:
Freitag 12. Juni 2020, 19:20
Hab jetzt auch Mal ne kleine Frage bzw. brauche eine Einschätzung.

Ich habe diesen Gäreimer:
https://www.ebay.de/itm/Garbehalter-mit ... %7Ciid%3A1

Und dieses Terrarienkabel:

https://www.amazon.de/dp/B01N95UWEO/ref ... 4EbQZ7XP1E in der 50 Watt 7 Meter Ausführung.

Beides soll zusammen in einen Kühlschrank der, genauso wie das Kabel, per Inkbird gesteuert wird. Genauer gesagt, hatte ich vor das Kabel um den Gäreimer zu wickeln.

Nun Stelle ich mir die Frage, ob es der Gärbottich von der Temperatur her aushält. Hätte halt ungern, wenn das Kabel den Eimer durchschmilzt. Andererseits denke ich, daß das Kunstoff ja die Wärme direkt an die Flüssigkeit abgeben kann.

Wie seht ihr das? Passt es oder sollte ich mir Sorgen machen?

Danke für Eure Einschätzung!

Cheers,
Carsten
Laut den Rezensionen wird das Kabel bei 23 °C Umgebungstemperatur 44 °C warm. Das hällt der Kunststoff aus.

Gruß JackFrost
Meine Hardware:
eManometer
IDS2 ohne CBPi
Magnetrührer
Ss-Brewtech 10 Gal Topf
IDS2 Induktionsplatte

ak59
Posting Klettermax
Posting Klettermax
Beiträge: 156
Registriert: Sonntag 20. Oktober 2019, 12:36
Wohnort: Emskirchen

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12156

Beitrag von ak59 » Samstag 13. Juni 2020, 10:14

... ich hab ein ähnliches, auch 50W, kann man problemlos mit der Hand anfassen. Vor dem Einbau kannst ja mal für 10m an der Steckdose betreiben und messen.

Gruß,

Andreas

Lev
Neuling
Neuling
Beiträge: 9
Registriert: Samstag 25. Januar 2020, 13:30

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12157

Beitrag von Lev » Samstag 13. Juni 2020, 12:10

Hab es auch eine Zeit lang in der Hand gehalten, wurde recht warm, aber nicht heiß. Denke also, das es klappen sollte.

Danke für die Rückmeldungen!

Carsten

Bum
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 43
Registriert: Samstag 4. April 2020, 08:56

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12158

Beitrag von Bum » Sonntag 14. Juni 2020, 20:43

Nabend,

bin noch frisch im Geschäft, 2ter Sud. Wärend ich mir beim ersten fast keine Birne gemacht habe, und das Bier auch noch oberlecker fruchtig und vollmundig geworden ist, siehts beim zweiten schon etwas anders aus. Nicht weil irgendetwas schief gelaufen ist, einfach um etwas mehr in die Materie einzutauchen.
Habe das von MMuM Citra Pale Ale Singlehop gebraut. Ging am 01.06. in Gärung mit 13,5Brix. Habe seit mehreren Tagen konstant 6 Brix, den Spund am Fass hebt es nur noch sporadisch. Werde diese Woche abfüllen... Nun aber zu meiner Frage: Sehe ich es richtig, dass der scheinbare Endvergärungsgrad allein durch die Hefe bestimmt wird? Bei der von mir eingesetzten US-05 steht 81% geschrieben. Laut Rechner wäre ich ziemlich genau bei den 81%. Also für mein Dafürhalten alles save, oder?

Grüsse
Jörg

Unbewegter Beweger
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 318
Registriert: Mittwoch 15. März 2017, 20:21
Wohnort: Herzogenrath

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12159

Beitrag von Unbewegter Beweger » Sonntag 14. Juni 2020, 20:50

Hallo Jörg,
der EVG wird auch von der Gärführung und den eingesetzten Malzen determiniert.
Wenn du seit mehreren Tagen 6 Brix hast, kannst du aber abfüllen.
Liebe Grüße, Sven

Bum
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 43
Registriert: Samstag 4. April 2020, 08:56

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12160

Beitrag von Bum » Montag 15. Juni 2020, 05:26

Hi Sven, hi alle anderen.
Ja, habe die 6 Brix schon über eine Woche. Ist vielleicht auch nicht so gut, wenn das Jungbier noch länger über der Hefe steht... Der angegebene scheinbare EVG einer Hefe ist dann aber wahrscheinlich das Maximum, oder? Gärführung und eingesetzte Malze können dann nur in eine Richtung verschieben?

Unbewegter Beweger
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 318
Registriert: Mittwoch 15. März 2017, 20:21
Wohnort: Herzogenrath

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12161

Beitrag von Unbewegter Beweger » Montag 15. Juni 2020, 06:17

Hallo Jörg,
die Angabe des Herstellers bietet eine Orientierung. Abweichungen nach oben oder unten sind aber möglich.
Manche Hersteller geben gar keine exakten Werte an sondern geben nur die Beschreibung „hoch“ oder „niedrig“ an.
Liebe Grüße, Sven

bwanapombe
HBCon Supporter
HBCon Supporter
Beiträge: 582
Registriert: Dienstag 4. November 2014, 10:19

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12162

Beitrag von bwanapombe » Montag 15. Juni 2020, 09:50

Unbewegter Beweger hat geschrieben:
Montag 15. Juni 2020, 06:17
Hallo Jörg,
die Angabe des Herstellers bietet eine Orientierung. Abweichungen nach oben oder unten sind aber möglich.
Manche Hersteller geben gar keine exakten Werte an sondern geben nur die Beschreibung „hoch“ oder „niedrig“ an.
Liebe Grüße, Sven
Genauso ist es. Mit meinen Worten würde ich es so sagen: Ein Hefestamm und sein Stoffwechsel haben bestimmte Eigenschaften was die Vergärung der Zucker in der Würze angeht. Die Zusammensetzung der Würze, wird aber im Sudhaus bestimmt und nicht vom Hefeverkäufer. Somit wird auch der Vergärungsgrad im Sudhaus festgelegt. Der Brauer kann durch die Auswahl der Hefe natürlich Einfluß nochmal Einfluß nehmen. Aber ein und dieselbe Hefe kann je nach Würzezusammensetzung unterschiedliche Vergärgrade zeigen. Was der Hersteller angibt könnte sich auf eine standardisierte Würze beziehen oder Durchschnittswerte sein.

Dirk
Stay thirsty!

halsbonbon
Posting Klettermax
Posting Klettermax
Beiträge: 107
Registriert: Freitag 26. April 2019, 18:33

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12163

Beitrag von halsbonbon » Montag 15. Juni 2020, 15:34

Hallo!

Die Suchfunktion hat mir leider nicht eindeutig die Antwort auf meine Frage gebracht.

Ich hätte da gern mal ein Problem ;)

Also:

Ich steige gerade von Flaschen auf Kegs um. Die 19 L NC und ein paar 5L Minikegs. Das Bier soll zwangskarbonisiert werden, ich habe für die Minikegs aber aktuell nur einen Zapfkopf,sonst halt den Minikeg Schraub-Verschlussstopfen.

Kann ich das Bier auch unkarbonisiert gekühlt lagern, reifen und dann erst 2-3 Tage vor dem trinken karbonisieren? Wenn ja: Wie lange kann ich das unkarbonisierte Bier lagern? Hat der Zeitpunkt des karbonisierens irgendeinen Einfluss auf Reife,Haltbarkeit und Geschmack?

Vielen Dank und Gruß,
René

PS: Die Kegs werden vor dem befüllen natürlich mit Co2 geflutet.

Benutzeravatar
Beerkenauer
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 683
Registriert: Samstag 11. Februar 2017, 15:45
Wohnort: Südl Odenwald - Rhein-Neckar

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12164

Beitrag von Beerkenauer » Montag 15. Juni 2020, 15:44

halsbonbon hat geschrieben:
Montag 15. Juni 2020, 15:34
Hallo!

Die Suchfunktion hat mir leider nicht eindeutig die Antwort auf meine Frage gebracht.

Ich hätte da gern mal ein Problem ;)

Also:

Ich steige gerade von Flaschen auf Kegs um. Die 19 L NC und ein paar 5L Minikegs. Das Bier soll zwangskarbonisiert werden, ich habe für die Minikegs aber aktuell nur einen Zapfkopf,sonst halt den Minikeg Schraub-Verschlussstopfen.

Kann ich das Bier auch unkarbonisiert gekühlt lagern, reifen und dann erst 2-3 Tage vor dem trinken karbonisieren? Wenn ja: Wie lange kann ich das unkarbonisierte Bier lagern? Hat der Zeitpunkt des karbonisierens irgendeinen Einfluss auf Reife,Haltbarkeit und Geschmack?

Vielen Dank und Gruß,
René

Rene

Warum willst Du das überhaupt machen?
Ich karbonisiere mein Bier immer direkt nach dem Abfüllen. Bei 2-4 °C im Kühli dauert das schon ein paar Tage bis ich die gewünschte Karbonisierung habe und bis sich diese im Bier gebunden hat ( das geht auch schneller mit Forced Carbonation).
Man sollte auf alle Fälle so sauerstoffarm wie möglich abfüllen (Sprich: Fässer vorher sauerstofffrei machen).
Zudem hat, meines Wissens, die Kohlensäure auch einen gewissen positiven Einfluss auf die Haltbarkeit von Getränken.
Von daher würde ich Dir empfehlen, es gleich zu karbonisieren.

Stefan

halsbonbon
Posting Klettermax
Posting Klettermax
Beiträge: 107
Registriert: Freitag 26. April 2019, 18:33

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12165

Beitrag von halsbonbon » Montag 15. Juni 2020, 15:48

Warum willst Du das überhaupt machen?
Weil ich wie gesagt für meine 4 Minikegs nur einen Zapfkopf habe an dem ich Co2 anschliessen könnte. Die Minikegs haben sonst keine NC-Anschlüsse.

Meinem Verständnis nach,und was ich so gelesen habe, soll das Fass nach dem zwangskarbonisieren doch geschlossen bleiben. Ich müsste sonst zwangskarbonisieren und danach den Zapfkopf mit NC-Anschluss gegen den normalen Minikegdeckel austauschen.

Beim Zapfen müsste ich dann wieder den Zapfkopf drauf machen.

Danke und Gruß,
René

Benutzeravatar
Beerkenauer
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 683
Registriert: Samstag 11. Februar 2017, 15:45
Wohnort: Südl Odenwald - Rhein-Neckar

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12166

Beitrag von Beerkenauer » Montag 15. Juni 2020, 16:03

halsbonbon hat geschrieben:
Montag 15. Juni 2020, 15:48
Warum willst Du das überhaupt machen?
Weil ich wie gesagt für meine 4 Minikegs nur einen Zapfkopf habe an dem ich Co2 anschliessen könnte. Die Minikegs haben sonst keine NC-Anschlüsse.

Meinem Verständnis nach,und was ich so gelesen habe, soll das Fass nach dem zwangskarbonisieren doch geschlossen bleiben. Ich müsste sonst zwangskarbonisieren und danach den Zapfkopf mit NC-Anschluss gegen den normalen Minikegdeckel austauschen.

Beim Zapfen müsste ich dann wieder den Zapfkopf drauf machen.

Danke und Gruß,
René
sorry da hatte es bei mir nicht klick gemacht :redhead
und wenn Du es mit Zucker karbonisierst?
Oder die Fässer nach und nach zwangskarbonisierst und dann den normalen Deckel drauf machen?

Stefan

halsbonbon
Posting Klettermax
Posting Klettermax
Beiträge: 107
Registriert: Freitag 26. April 2019, 18:33

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12167

Beitrag von halsbonbon » Montag 15. Juni 2020, 16:06

Gerade vom Zuckerkarbonisieren will ich weg. Wegen dem Schnodder am Fassboden den ich beim Zapfen vielleicht im Glas habe.
Oder die Fässer nach und nach zwangskarbonisierst und dann den normalen Deckel drauf machen?
Wenn ich den Deckel dann wieder gegen den Zapfkopf tausche,entweicht dann nicht zu viel Co2 aus dem Bier?

Viele Grüße,
René

Benutzeravatar
Beerkenauer
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 683
Registriert: Samstag 11. Februar 2017, 15:45
Wohnort: Südl Odenwald - Rhein-Neckar

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12168

Beitrag von Beerkenauer » Montag 15. Juni 2020, 16:13

halsbonbon hat geschrieben:
Montag 15. Juni 2020, 16:06
Gerade vom Zuckerkarbonisieren will ich weg. Wegen dem Schnodder am Fassboden den ich beim Zapfen vielleicht im Glas habe.
Oder die Fässer nach und nach zwangskarbonisierst und dann den normalen Deckel drauf machen?
Wenn ich den Deckel dann wieder gegen den Zapfkopf tausche,entweicht dann nicht zu viel Co2 aus dem Bier?

Viele Grüße,
René
Ein wenig wird wohl entweichen, aber nicht alles (wenn es ordentlich gebunden ist im Bier). Wenn Du Zwangskarbo machst kannst ja ein wenig höher gehen zur Sicherheit. Ich würde es aber als Vernachlässigbar ansehen was da entweicht.
Ein Tipp noch, mache die Fässer nicht knalle voll mit Bier, Du brauchst ein wenig Kopfraum für das CO2 ansonsten dauert es wirklich ewig mit der Karbo (wie ich selbst lernen mussste :Shocked )

Stefan

halsbonbon
Posting Klettermax
Posting Klettermax
Beiträge: 107
Registriert: Freitag 26. April 2019, 18:33

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12169

Beitrag von halsbonbon » Montag 15. Juni 2020, 16:20

Danke! Dann werd ich das mal so machen.

Gruß,
René

KCSteevo
Posting Klettermax
Posting Klettermax
Beiträge: 255
Registriert: Freitag 17. März 2017, 09:52

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12170

Beitrag von KCSteevo » Dienstag 16. Juni 2020, 13:42

Wenn's Grad um zwangskarbonisieren geht hake ich mich noch kurz ein. Ähnliche Situation wie Rene.

Auch das erste mal im CC-Keg unterwegs. Mein Ziel ist aber die Flaschenabfüllung.. der GDA ja schon fertig und dicht und funktioniert. Hab jetzt am 7.6. alles fertig gestellt und wollte die beiden Fässer abfüllen. Gebraut am 1.4. Nach der 2. Gärung im KEG und anschließender Reifung bei 1 Grad hätte mein helles eigentlich fertig sein sollen. Nur als ich die Kegs angeschlossen hatte, kein Druck drauf. Waren doe ventile net dicht und hatte auch noch kein Spundapparat. Also alles an CO2 der 2. Gärung für sie Katz bzw halt zusätzlicher alk.. Aber andere Geschichte. Hab sie dann mit ner Kupplung und nen Hahn dicht bekommen und Druck drauf gegeben entsprechend der Sättigungstabelle. Dann bei 1 Grad in Kühlschrank.

Meint ihr die 2 Wochen, die es dann am Wochenende sein werden reichen um das Bier zu karbonisieren? Dicht ist es jetzt und der Druck müsste sich gehalten haben.

Wie kann ich fest stellen ob die karbonisierung auch in etwa passt?

Ich werd am Wochenende eh nochmal eins brauen und den Sud in den Fässern als Versuch abstempeln aber will das besten noch raus holen. Die 0.33 Flasche die ich aus jedem abgefüllt hatte mit dem GDA hat jedenfalls .net schlecht geschmeckt. Nur Schal...
Sind die Hühner flach wie Teller, war der Traktor wieder schneller. Prost!
:Drink

Benutzeravatar
Kolbäck
HBCon Supporter
HBCon Supporter
Beiträge: 847
Registriert: Montag 17. Oktober 2016, 14:47
Wohnort: Uppsala & Brüssel
Kontaktdaten:

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12171

Beitrag von Kolbäck » Dienstag 16. Juni 2020, 14:16

Ich erinnere mich vage daran, hier vor längerem mal eine Grafik dazu gesehen zu haben, wie die Geschwindigket der (Nach-)Isomerisierung von Hopfen-Alphasäure von der Temperatur abhängt. Oder andersrum: Wieviel länger als bei 100°C dauert es bei Temperaturen T=70,75,...95°, um die gleiche Bittere (Hopfenausbeute) zu erreichen bei sonst identischen Voraussetzungen wie Stw.?

Ich finde gerade dazu nichts mehr bei meiner Forumssuche, auch nicht in meinen paar Büchern. Kann mir jemand mit Wissen oder einer Quelle weiterhelfen?

Frage für jemanden, der mehr alternative Prozesse ausprobieren will... :Wink
:Drink
Viele Grüße, Thomas
Braudokus: Schwarzbier, Früchte, Sauer & Brett, Råøl/Kveik, Kveik-"Pils"

Sebasstian
HBCon Supporter
HBCon Supporter
Beiträge: 561
Registriert: Freitag 26. August 2016, 11:54
Kontaktdaten:

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12172

Beitrag von Sebasstian » Dienstag 16. Juni 2020, 14:42

KCSteevo hat geschrieben:
Dienstag 16. Juni 2020, 13:42
Wenn's Grad um zwangskarbonisieren geht hake ich mich noch kurz ein. Ähnliche Situation wie Rene.

Auch das erste mal im CC-Keg unterwegs. Mein Ziel ist aber die Flaschenabfüllung.. der GDA ja schon fertig und dicht und funktioniert. Hab jetzt am 7.6. alles fertig gestellt und wollte die beiden Fässer abfüllen. Gebraut am 1.4. Nach der 2. Gärung im KEG und anschließender Reifung bei 1 Grad hätte mein helles eigentlich fertig sein sollen. Nur als ich die Kegs angeschlossen hatte, kein Druck drauf. Waren doe ventile net dicht und hatte auch noch kein Spundapparat. Also alles an CO2 der 2. Gärung für sie Katz bzw halt zusätzlicher alk..
Ein CC Keg Deckel braucht einen gewissen Mindestdruck von innen um ordentlich abzudichten. Wenn du Nachgärung mit Zucker im Keg machst, musst du trotzdem nach dem Einfüllen des Jungbieres mit der CO2 Flasche erstmal ca. 0,5 bar draufgeben damit der Deckel hält. Dann bleibt auch das durch die Gärung entstehenden CO2 im Keg.
Aber andere Geschichte. Hab sie dann mit ner Kupplung und nen Hahn dicht bekommen und Druck drauf gegeben entsprechend der Sättigungstabelle. Dann bei 1 Grad in Kühlschrank.

Meint ihr die 2 Wochen, die es dann am Wochenende sein werden reichen um das Bier zu karbonisieren? Dicht ist es jetzt und der Druck müsste sich gehalten haben.

Wie kann ich fest stellen ob die karbonisierung auch in etwa passt?
Am einfachsten: ProBieren! Zapfen, trinken, beurteilen. Oder: du machst die CO2 Flasche ab und wartest 1-2 Tage. Dann misst du mit dem Manometer den Druck, dazu die Temp. und du weißt welche Karbonisierung du hast.
Grüße,
Sebastian

Benutzeravatar
Sandersen777
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 77
Registriert: Sonntag 15. Juli 2018, 19:29

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12173

Beitrag von Sandersen777 » Dienstag 16. Juni 2020, 18:43

Frage zum Thema Druck bei der Nachgärung/Reifung Flaschenabfüllung:

Hab ein Roggenbier mit reinem Zucker karbonisiert, einzeln in die Flaschen vorgelegt. Beide Flaschenmanometer zeigten 2,7bar bei 18°C für 2 Tage konstant an. Hab also die gewünschten 6,5g/L Co2 gut getroffen. Hab die Flaschen (0,33) nun seit 5Tagen im Kühlschrank mit 7 Grad. Gibt es Erfahrungswerte wie schnell/langsam der Druck sinkt?

Es müsste sich ja irgendwann 1,6bar einstellen. Mir ist klar, dass es seine Zeit dauert und dass es nicht schlagartig geht. Erst muss ja auch das Bier erst mal runter kühlen.

Danke schon mal vorab...
Grüße aus dem Pfälzer Holzland :Greets

Sandersen :Drink

Birra_Barracuda
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 87
Registriert: Samstag 8. Dezember 2018, 11:55

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12174

Beitrag von Birra_Barracuda » Dienstag 16. Juni 2020, 22:41

Ich frage mich gerade: was genau ist eigentlich der Zweck dieser "Propeller"-Konusform beim Kompensatorzapfhahn?
20200616_223104.jpg
"Propellerform"
Hier zum Vergleich die normale Konusform:
20200616_223834.jpg
Konusform normal
20200616_223834.jpg (32.57 KiB) 1645 mal betrachtet

Benutzeravatar
BrauSachse
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 34
Registriert: Samstag 2. Mai 2020, 20:23
Wohnort: Taunus

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12175

Beitrag von BrauSachse » Mittwoch 17. Juni 2020, 07:11

Kolbäck hat geschrieben:
Dienstag 16. Juni 2020, 14:16
Ich erinnere mich vage daran, hier vor längerem mal eine Grafik dazu gesehen zu haben, wie die Geschwindigket der (Nach-)Isomerisierung von Hopfen-Alphasäure von der Temperatur abhängt. Oder andersrum: Wieviel länger als bei 100°C dauert es bei Temperaturen T=70,75,...95°, um die gleiche Bittere (Hopfenausbeute) zu erreichen bei sonst identischen Voraussetzungen wie Stw.?

Ich finde gerade dazu nichts mehr bei meiner Forumssuche, auch nicht in meinen paar Büchern. Kann mir jemand mit Wissen oder einer Quelle weiterhelfen?

Frage für jemanden, der mehr alternative Prozesse ausprobieren will... :Wink
:Drink
Hallo,

meinst du so etwas:

https://alchemyoverlord.wordpress.com/ ... ilization/

Viele Grüße
Tilo

Benutzeravatar
Kolbäck
HBCon Supporter
HBCon Supporter
Beiträge: 847
Registriert: Montag 17. Oktober 2016, 14:47
Wohnort: Uppsala & Brüssel
Kontaktdaten:

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12176

Beitrag von Kolbäck » Mittwoch 17. Juni 2020, 07:53

BrauSachse hat geschrieben:
Mittwoch 17. Juni 2020, 07:11
Kolbäck hat geschrieben:
Dienstag 16. Juni 2020, 14:16
Ich erinnere mich vage daran, hier vor längerem mal eine Grafik dazu gesehen zu haben, wie die Geschwindigket der (Nach-)Isomerisierung von Hopfen-Alphasäure von der Temperatur abhängt. Oder andersrum: Wieviel länger als bei 100°C dauert es bei Temperaturen T=70,75,...95°, um die gleiche Bittere (Hopfenausbeute) zu erreichen bei sonst identischen Voraussetzungen wie Stw.?
meinst du so etwas:

https://alchemyoverlord.wordpress.com/ ... ilization/
Hallo Tilo!

Das war nicht das, was ich meine in Erinnerung zu haben, beantwortet meine Frage aber natürlich völlig - danke dafür! :thumbup

Als ganz grobe Faustformel lese ich da ab: Bei 100° geht's doppelt so schnell wie bei 90°; bei 80° ist die Isomerisierung nochmal nur halb so schnell.

:Greets
Viele Grüße, Thomas
Braudokus: Schwarzbier, Früchte, Sauer & Brett, Råøl/Kveik, Kveik-"Pils"

Benutzeravatar
afri
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 4414
Registriert: Donnerstag 17. Januar 2013, 21:19
Wohnort: 31840 Hessisch Oldendorf

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12177

Beitrag von afri » Mittwoch 17. Juni 2020, 10:09

Kolbäck hat geschrieben:
Mittwoch 17. Juni 2020, 07:53
Das war nicht das, was ich meine in Erinnerung zu haben, beantwortet meine Frage aber natürlich völlig - danke dafür!
Ich meine, im Brau!Magazin war auch mal sowas mit Grafik zu sehen.
Achim
Bier ist ein Stück Lebenskraft!

Benutzeravatar
Bierokrat
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 523
Registriert: Donnerstag 29. Dezember 2016, 20:53
Wohnort: 30 km südlich von Nürnberg

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12178

Beitrag von Bierokrat » Mittwoch 17. Juni 2020, 18:24

Ich bin ja nun stolzer Besizter eines Pymy25.
Jetzt hatte ich beim ersten Fass nun nicht so sonderlich viel Erflog. Viel, viel Schaum.
Mal mit mehr, mal mit weniger Zapfdruck gefahren.
Kompensator offen, zu, und alle Stellungen zwischen drin.

Beim Reinigen hinterher wäre mir fast noch eine Schwammkugel ø9,5 mittelfest drin stecken geblieben.
Ich hatte ein Keg mit Wasser befüllt und bin bis ca. 2,8 bar hoch gegangen. Kugel steckt.
Erst einen Tag später hat es das Ding rausgeschossen. :Angel

1) Jetzt frage ich mich, ob das normal ist, oder ob die interne Leitung im Kühler irgendwo einen Treffer, also einen Knick, Engstelle, Delle, etc. haben könnte. Zwoeinhalb Bar sind ja schon ordentlich wenns drum geht, so ein kleines Kügelchen durch zu pusten.

2) wenn ich eine Spülleitung von Seiten des aufgeschraubten Kompensatorhahnes dran stöpseln möchte: Welches Außengewinde ist denn dafür passend? Also das Gewinde, dass der abschraubbare Teil des Hahns hat.

3) Zeitweise haben sich beim Zapfen in der Bierleitung blasen gebildet. Das ist doch ein Anzeichen von zu wenig Zapfdruck?

to be continued... :puzz
Prost!

HubertBräu
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 878
Registriert: Montag 27. März 2017, 11:56
Wohnort: Berlin

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12179

Beitrag von HubertBräu » Mittwoch 17. Juni 2020, 18:38

War das Faß gekühlt und mit wieviel Druck hast Du gezapft?

Benutzeravatar
Bierokrat
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 523
Registriert: Donnerstag 29. Dezember 2016, 20:53
Wohnort: 30 km südlich von Nürnberg

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12180

Beitrag von Bierokrat » Mittwoch 17. Juni 2020, 18:43

Jep. Das Fass kam aus der Kühlung. Von ca. 3-4°C dann mit Isomatten umwickelt, im Keller gelagert und wenige Stunden später gezapft.
Zapfdruck habe ich anfangs bei geschätzt 0,8 bar gehalten haben, dann als es nicht besser wurde habe ich rumgespielt. Mal mehr, mal weniger. Teilweise bis 2 bar hoch. Nachdem es nicht besser wurde, auch wieder über das Überdruckventil Druck abgelassen.
Prost!

Benutzeravatar
DerDerDasBierBraut
HBCon Supporter
HBCon Supporter
Beiträge: 6915
Registriert: Donnerstag 2. Juni 2016, 20:51
Wohnort: Ahrensburg

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12181

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Mittwoch 17. Juni 2020, 19:25

Bierokrat hat geschrieben:
Mittwoch 17. Juni 2020, 18:24
1) Jetzt frage ich mich, ob das normal ist, oder ob die interne Leitung im Kühler irgendwo einen Treffer, also einen Knick, Engstelle, Delle, etc. haben könnte. Zwoeinhalb Bar sind ja schon ordentlich wenns drum geht, so ein kleines Kügelchen durch zu pusten.

2) wenn ich eine Spülleitung von Seiten des aufgeschraubten Kompensatorhahnes dran stöpseln möchte: Welches Außengewinde ist denn dafür passend? Also das Gewinde, dass der abschraubbare Teil des Hahns hat.

3) Zeitweise haben sich beim Zapfen in der Bierleitung blasen gebildet. Das ist doch ein Anzeichen von zu wenig Zapfdruck?
1) Du brauchst Schwammkugeln mit 7mm Nenndurchmesser. 9,5 ist viel zu dick.
2) Reinigungsadapter 30mm auf 5/8" >>> https://www.ich-zapfe.de/bierzapfen/rei ... hn/a-1030/
Hahn raus, Adapter rein, 5/8" auf der anderen Seite des Adapters.
3) Blasen im Schlauch kommen, wenn der Zapfdruck im Verhältnis zum C02 Gehalt des Bieres zu gering ist.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

Interesse an Flüssighefen ... ? Aus Zeitgründen derzeit kein Hefeversand.

Benutzeravatar
Bierokrat
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 523
Registriert: Donnerstag 29. Dezember 2016, 20:53
Wohnort: 30 km südlich von Nürnberg

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12182

Beitrag von Bierokrat » Mittwoch 17. Juni 2020, 20:17

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Mittwoch 17. Juni 2020, 19:25
1) Du brauchst Schwammkugeln mit 7mm Nenndurchmesser. 9,5 ist viel zu dick.
2) Reinigungsadapter 30mm auf 5/8" >>> https://www.ich-zapfe.de/bierzapfen/rei ... hn/a-1030/
Hahn raus, Adapter rein, 5/8" auf der anderen Seite des Adapters.
3) Blasen im Schlauch kommen, wenn der Zapfdruck im Verhältnis zum C02 Gehalt des Bieres zu gering ist.
:thumbsup
1) Hat der Pygmy innen keine 7mm Leitung? Laut ich-zapfe.de sind die 9,5er Kügelchen für 7mm Leitungen.
2) :thumbsup
3) Irgendwie komisch. Ich hätte gedacht, dass sich selbst bei deutlich höher eingestellten Zapfdruck blasen im Schlauch gebildet haben. Das Bier sollte mit ca. 4,6 g/l karbonisiert gewesen sein.
Leitungslänge 0,8 m bei ner 7er Leitung. Höhendifferenz eher die Höhe Pygmy und Höhe Fass. Also nicht mehr als 0,5m.
1,5 bis 1,8 bar habe ich sicher auch mal drauf gehabt. :Waa

Ich mach die nächsten Tage mal Zapfversuche abwechselnd mit direktem Zapfhahn und Pygmy.
Prost!

Benutzeravatar
CastleBravo
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 518
Registriert: Donnerstag 14. Dezember 2017, 14:09

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12183

Beitrag von CastleBravo » Donnerstag 18. Juni 2020, 08:29

Beim mit kommt anfangs auch erst nur Schaum (ca. 1-2 Gläser) und dann läuft es flüssig. Hab aber auch fast 3 bar Druck auf dem Fass gehabt.

Benutzeravatar
Bierokrat
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 523
Registriert: Donnerstag 29. Dezember 2016, 20:53
Wohnort: 30 km südlich von Nürnberg

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12184

Beitrag von Bierokrat » Donnerstag 18. Juni 2020, 17:22

Heute kam mir ein kleiner Geistesblitz. Womöglich war und ist es das:
Ich hab ca. 0,6 bar Sättigungsdruck (+ ein paar Zehntel wenn das Bier wärmer wird).
Dazu 0,8 m 7er Leitung +0,04 bar
Dazu 0,5 m Höhendifferenz (je nach Füllstand des Fasses).

Was ich nicht mit gerechnet habe sind die 13,5 m Kühlleitung IM Pybmy 25. :Shocked

Ich versuche heute Abend nochmal mit 1,5 bis 1,6 bar zu zapfen.

Aber dennoch mal zur Abklärung:
Wenn ich zu geringen Druck habe, perlt die Kohlensäure im Schlauch aus -> Schaum
Wenn ich deutlich zu hohen Druck anlege -> Schaum
Richtig?
Prost!

Benutzeravatar
Bierokrat
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 523
Registriert: Donnerstag 29. Dezember 2016, 20:53
Wohnort: 30 km südlich von Nürnberg

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12185

Beitrag von Bierokrat » Donnerstag 18. Juni 2020, 19:02

Ich glaube, es wird besser. 1,6 bar Zapfdruck.

Wie finde ich am Besten die richtige Kompensatorhebelstellung? Von ganz geschlossen, langsam öffnen?
Und wie zapfe ich im Endeffekt richtig? Schankhebel vorziehen wie ein Ochse, also volle Kanone und dann bevor es überläuft zu und langsam nachschenken, oder lieber langsam und wenig geöffnet?
:redhead
Prost!

Benutzeravatar
Braufex
HBCon Supporter
HBCon Supporter
Beiträge: 884
Registriert: Montag 6. August 2018, 22:22
Wohnort: Kreis Augsburg

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12186

Beitrag von Braufex » Donnerstag 18. Juni 2020, 19:15

Schankhebel vorziehen wie ein Ochse und dann den geschlossenen Kompensator langsam öffnen, bis bei noch erträglicher Schaumenge genügend Durchfluss da ist.
Beim ersten Glas kommt meistens eh mehr Schaum.
Wenn das Glas voll ist, den Schankhebel schnell schliessen. Meiner hat noch eine Schaumstellung fürs Krönchen (nach hinten drücken).
Gruß Erwin

MaxKw03
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 67
Registriert: Freitag 14. Juni 2019, 17:37

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12187

Beitrag von MaxKw03 » Donnerstag 18. Juni 2020, 19:42

Servus,
Hat jemand Erfahrung mit https://www.candirect.eu/Plattenwuerzek ... 75-Platten ?
Lg Max

Benutzeravatar
Bierokrat
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 523
Registriert: Donnerstag 29. Dezember 2016, 20:53
Wohnort: 30 km südlich von Nürnberg

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12188

Beitrag von Bierokrat » Donnerstag 18. Juni 2020, 20:55

Braufex hat geschrieben:
Donnerstag 18. Juni 2020, 19:15
Schankhebel vorziehen wie ein Ochse und dann den geschlossenen Kompensator langsam öffnen, bis bei noch erträglicher Schaumenge genügend Durchfluss da ist.
Beim ersten Glas kommt meistens eh mehr Schaum.
Wenn das Glas voll ist, den Schankhebel schnell schliessen. Meiner hat noch eine Schaumstellung fürs Krönchen (nach hinten drücken).
Gruß Erwin
:thumbsup
Glaube mittlerweile krieg ichs halbwegs hin.
So ne Schaumstellung hat der meine auch. (noch nie gebraucht, da ja genug Schaum da war... :redhead )

:Drink
Danke an alle!
Nach ca. ner halben, dreiviertel Stunde stehen, quittierte das der Zapfhahn mit ein wenig "spotzender" Geräusche (...und Schaum. :Mad ) Hat sich dann aber wieder eingekriegt.
Immer noch zu wenig Druck?

:Drink
Prost!

Benutzeravatar
DerDerDasBierBraut
HBCon Supporter
HBCon Supporter
Beiträge: 6915
Registriert: Donnerstag 2. Juni 2016, 20:51
Wohnort: Ahrensburg

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12189

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Freitag 19. Juni 2020, 00:47

Gasblasen rauszapfen und den Druck leicht erhöhen, damit keine neuen entstehen (bzw. zumindest weniger).

Der Bierschlauch sieht nicht zufällig aus wie Nessi, oder? :Bigsmile
Dateianhänge
52254318-D168-4D2B-B4D4-9EA047042FBE.jpeg
52254318-D168-4D2B-B4D4-9EA047042FBE.jpeg (65.69 KiB) 964 mal betrachtet
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

Interesse an Flüssighefen ... ? Aus Zeitgründen derzeit kein Hefeversand.

Benutzeravatar
Bierokrat
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 523
Registriert: Donnerstag 29. Dezember 2016, 20:53
Wohnort: 30 km südlich von Nürnberg

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12190

Beitrag von Bierokrat » Freitag 19. Juni 2020, 15:49

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Freitag 19. Juni 2020, 00:47
Gasblasen rauszapfen und den Druck leicht erhöhen, damit keine neuen entstehen (bzw. zumindest weniger).

Der Bierschlauch sieht nicht zufällig aus wie Nessi, oder? :Bigsmile
Ganz so schön zum Glück nicht.
Aber ich werde ihn noch ein klein wenig Einkürzen, damit der Schlauch keinen ganz so großen Bogen mehr machen muss. :Bigsmile
Und Mal guten, ob ich noch ne Isolierung dafür finde.

Besten Dank für die Tipps! :thumbsup :Drink
Prost!

Benutzeravatar
Bierokrat
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 523
Registriert: Donnerstag 29. Dezember 2016, 20:53
Wohnort: 30 km südlich von Nürnberg

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12191

Beitrag von Bierokrat » Freitag 19. Juni 2020, 16:55

Nachdem ich schon lange nichts mehr hier gefragt habe, gleich nochmal eine Frage zum CO2 Flaschen Wiederbefüllen:
Gasflasche_50.jpg
Das ist das Ventil an der 10 kg Flasche von Hornbach. Macht dieses Ventil Probleme, oder kann ich mit einer entsprechenden Hochdruckleitung umfüllen? An meinen anderen Flaschen sehen die Ventilöffnungen leider anders aus.

Und noch interessehalber bezüglich Sicherheit: Was würde denn passieren, wenn man eine Flasche überfüllt?
Flüssiges CO2 im Hochdruckschlauch, welches dann entsprechend expansiv austritt, sobald man die Überwurfmutter langsam löst?

Danke schon mal.
Prost!

Cubase
Posting Klettermax
Posting Klettermax
Beiträge: 148
Registriert: Mittwoch 2. Dezember 2015, 19:57
Wohnort: Bielefeld

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12192

Beitrag von Cubase » Freitag 19. Juni 2020, 19:01

Mein Flaschenmanometer ist kaputt, wie lange würdet ihr ein Weizen bei Zimmertemperatur in der nachgärung lassen?

Benutzeravatar
Bierokrat
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 523
Registriert: Donnerstag 29. Dezember 2016, 20:53
Wohnort: 30 km südlich von Nürnberg

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12193

Beitrag von Bierokrat » Freitag 19. Juni 2020, 19:10

Cubase hat geschrieben:
Freitag 19. Juni 2020, 19:01
Mein Flaschenmanometer ist kaputt, wie lange würdet ihr ein Weizen bei Zimmertemperatur in der nachgärung lassen?
Ich habe bisher immer ca. 1 bis 1,5fache Zeit der Hauptgärung dafür genommen. Lieber etwas länger.
Prost!

Benutzeravatar
Alt-Phex
Moderator
Moderator
Beiträge: 8531
Registriert: Mittwoch 1. Februar 2012, 01:05
Wohnort: Düsseldorf

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12194

Beitrag von Alt-Phex » Freitag 19. Juni 2020, 19:17

Cubase hat geschrieben:
Freitag 19. Juni 2020, 19:01
Mein Flaschenmanometer ist kaputt, wie lange würdet ihr ein Weizen bei Zimmertemperatur in der nachgärung lassen?
Ohne Manometer 14 Tage und öfters mal aufschütteln. Danach musst du mal ne Flasche kalt stellen und probieren.
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"

HubertBräu
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 878
Registriert: Montag 27. März 2017, 11:56
Wohnort: Berlin

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12195

Beitrag von HubertBräu » Freitag 19. Juni 2020, 19:20

Auch mit Manometer lasse ich meine Flaschen immer 14 Tage zur Nachgärung bei Zimmertemperatur stehen.

Benutzeravatar
Eifelbauer
HBCon Supporter
HBCon Supporter
Beiträge: 330
Registriert: Montag 28. September 2015, 13:10

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12196

Beitrag von Eifelbauer » Samstag 20. Juni 2020, 10:53

Ich stehe auf dem Schlauch....
Frage: Ein Kg hochwertiges Malzextrakt entspricht etwa der Dichte von 1,33 Kg Malz, oder?
Danke und schönes Wochenende!
Meinungen, Biere und Fürze haben gemeinsam, dass man nur die eigenen als bekömmlich empfindet.
Gruß aus der Nordeifel, Arnd.

spritzwein007
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 10
Registriert: Freitag 11. Mai 2018, 13:28

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12197

Beitrag von spritzwein007 » Samstag 20. Juni 2020, 11:21

Halllo! Ich benötige einen neuen Magnetrüher, kann mir jemand einen empfehlen? Lg

Benutzeravatar
VolT Bräu
HBCon Supporter
HBCon Supporter
Beiträge: 820
Registriert: Montag 25. Juni 2018, 23:43

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12198

Beitrag von VolT Bräu » Samstag 20. Juni 2020, 13:09

Eifelbauer hat geschrieben:
Samstag 20. Juni 2020, 10:53
Ich stehe auf dem Schlauch....
Frage: Ein Kg hochwertiges Malzextrakt entspricht etwa der Dichte von 1,33 Kg Malz, oder?
Danke und schönes Wochenende!
Was meinst du genau bzw wozu willst du das wissen?
Die Dichte (Gewicht pro Volumen) ist unterschiedlich. "entspricht" ergibt da keinen Sinn. Was Du meinst ist wahrscheinlich das Volumen? Beim Malz kommt es dann drauf an... am Stück? Geschrotet? Oder...?
Oder geht es Dir um Extraktmenge flüssig?
Jetzt mal Bier bei die Fische!

Benutzeravatar
Eifelbauer
HBCon Supporter
HBCon Supporter
Beiträge: 330
Registriert: Montag 28. September 2015, 13:10

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12199

Beitrag von Eifelbauer » Samstag 20. Juni 2020, 13:20

Ja, das ist mißverständlich ausgedrückt. Noch einmal:
Wenn ich 20 Liter Würze mit 12°P herstellen möchte, brauche ich 3,8 Kg Pilsener Malz. Wieviel Malzextrakt würde ich statt des Malzes brauchen um ebenfalls 20 Liter mit 12°P zu erhalten?
Meinungen, Biere und Fürze haben gemeinsam, dass man nur die eigenen als bekömmlich empfindet.
Gruß aus der Nordeifel, Arnd.

Benutzeravatar
Alt-Phex
Moderator
Moderator
Beiträge: 8531
Registriert: Mittwoch 1. Februar 2012, 01:05
Wohnort: Düsseldorf

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12200

Beitrag von Alt-Phex » Samstag 20. Juni 2020, 13:25

Eifelbauer hat geschrieben:
Samstag 20. Juni 2020, 13:20
Ja, das ist mißverständlich ausgedrückt. Noch einmal:
Wenn ich 20 Liter Würze mit 12°P herstellen möchte, brauche ich 3,8 Kg Pilsener Malz. Wieviel Malzextrakt würde ich statt des Malzes brauchen um ebenfalls 20 Liter mit 12°P zu erhalten?
Das kommt auf den Extrakt an. Ich habe vier Dosen a 1kg vom Bierqwik Flüssigextrakt benötigt für 20L mit 12°P.
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"

Antworten