Kurze Frage, kurze Antwort

Hier kommt alles rein, was woanders keinen Platz hat.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13301

Beitrag von Boluś » Freitag 5. Februar 2021, 09:35

Danke Alt-Phex ,
so wird's gemacht 👍

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13302

Beitrag von bBrauer » Freitag 5. Februar 2021, 10:47

Ich hatte die Frage an anderer Stelle schon gestellt, aber noch keine Antwort erhalten, deswegen nochmal hier:

Ich habe gerade ein Dubbel abgefüllt, das mit der 1762 Belgian Abbey II vergoren wurde. Nachdem die Hauptgärung beendet war habe ich Sirup hinzugegeben.

Mit der geernteten Hefe möchte ich das nächste Dubbel mit mehr Sirup probieren. Kann man die Hefe nochmal nehmen, oder soll ich einen neuen Starter ansetzen, weil sich die Erntehefe schon zu sehr an den Sirup gewöhnt hat?
viele Grüße Bernd

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13303

Beitrag von afri » Freitag 5. Februar 2021, 22:18

Alt-Phex hat geschrieben:
Freitag 5. Februar 2021, 02:17
Boluś hat geschrieben:
Donnerstag 4. Februar 2021, 23:38
Hallo ,
Ich möchte meinen Sud auf 2 Gärbottiche aufteilen .
Kann ich die Hefe in der gesamten Würze auflösen und dann aufteilen ? Oder lieber gleich 2 Portionen vorbereiten ?
Wird sich die Hefe so auflösen dass ich in beiden Bottichen die gleiche Menge habe ?
Gruß
Boluś .
Gib lieber die passende Menge pro Bottich.
Spontan hätte ich das Gegenteil von Alt-Phex geschrieben, aber es kommt möglicherweise etwas darauf an, was für Hefe du verwenden willst. Bei z.B. zwei Tüten Trockenhefe braucht man nicht lange nachzudenken, aber bei geernteter Hefe sehr wohl. Im letzteren Fall würde ich eher anstellen und nach einer "Rast" von einer Stunde auf die Gärfässer verteilen.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13304

Beitrag von Stubbi_33 » Samstag 6. Februar 2021, 11:04

Ich habe 2 kurze Fragen:
1. Mein letzter Sud steht seit 10 Tagen zur Flaschengärung im Keller bei 16°. Da der erwünschte Druck erreicht ist habe ich eine Flasche zur Testverköstigung in den Kühlschrank gewandert(4,5°). Diese ist nun im Gegensatz zur ungekühlten Flasche trüb. Also das Bier mit Kellertemp ist "glasklar" das gekühlte trüb. Gelesen habe ich von Kühltrub usw. aber noch nicht gefunden wie sich das wieder legt - länger im KS?

2. Mein aktueller Sud, ein Weizen steht in der Wohnung zur Gärung - Schnellvergärprobe nach 36 Stunden geprüft und komme auf 66% Vergärung -aber genau soweit ist der "Bottich" auch nach 36 Stunden gewesen!? Loht sich die Schnellvergärprobe nur bei UG Bieren? Wobei ich die Vergärung auch als sehr gering empfinde (Hefe ist die Bavarian M20)STW 12,2P

Danke und Gruß
Mario

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13305

Beitrag von bwanapombe » Samstag 6. Februar 2021, 13:28

Hallo Mario,

ad 1: das richtige Stichwort heißt Kältetrübung, nicht Kühltrub.

ad 2: die SVG sollte wärmer stehen als der Gärbehälter. Lass einfach noch stehen bis sich der Extraktgehalt zwischen zwei Messungen mit drei Tagen Abstand nicht mehr ändert.

Dirk
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13306

Beitrag von Stubbi_33 » Samstag 6. Februar 2021, 15:10

bwanapombe hat geschrieben:
Samstag 6. Februar 2021, 13:28
Hallo Mario,

ad 1: das richtige Stichwort heißt Kältetrübung, nicht Kühltrub.


Dirk
Danke Dirk, für die Erklärungen

Ok, Kältetrübung - aber wie geht das Weg? Länger im KS oder "nur" wenn es wieder warm wird - hätte nicht gedacht das bei 4,5° eine Kältetrübung einsetzt.

Und zu 2..ist jetzt seit 2 Tagen bei 5,0°P (lt TILT) - warte auf alle Fälle noch - bin nur sehr überrascht wie wenig vergoren ist - am Maischeplan hat es meiner Meinung nach nicht gelegen:

20min bei 44°
30min bei 62°
30min bei 72° (Jodnormal)
78° Abmaischen

Gruß
Mario

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13307

Beitrag von ak59 » Samstag 6. Februar 2021, 15:58

Hi,

wenn der Tilt ähnlich funktioniert wie die iSpindel, dann sind diese Werte gut nutzbar - zu viel Abweichung. Ich nehme sowas nur, um am Kurvenverlauf sehen zu könne, ob die Gärung angesprungen ist und wann sie fertig ist. Dann messe ich mit Spindel oder Refraktometer erstmalig (und meist auch letztmalig).

Gruß,

Andreas

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13308

Beitrag von Alt-Phex » Samstag 6. Februar 2021, 15:59

Stubbi_33 hat geschrieben:
Samstag 6. Februar 2021, 15:10
20min bei 44°
30min bei 62° <- Verkleisterungstemperatur?
30min bei 72° (Jodnormal)
78° Abmaischen
Das Problem mit der Verkleisterungstemperatur ist dir bekannt? Muss nicht daran liegen, kann es aber. Und so ein Tilt ist auch kein Präzisionsmeßgerät. Man muss das schon nochmal mit ner Spindel überprüfen was der so anzeigt.
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13309

Beitrag von Stubbi_33 » Samstag 6. Februar 2021, 16:23

Alt-Phex hat geschrieben:
Samstag 6. Februar 2021, 15:59
Stubbi_33 hat geschrieben:
Samstag 6. Februar 2021, 15:10
20min bei 44°
30min bei 62° <- Verkleisterungstemperatur?
30min bei 72° (Jodnormal)
78° Abmaischen
Das Problem mit der Verkleisterungstemperatur ist dir bekannt? Muss nicht daran liegen, kann es aber. Und so ein Tilt ist auch kein Präzisionsmeßgerät. Man muss das schon nochmal mit ner Spindel überprüfen was der so anzeigt.
TILT - ja..deswegen schreibe ich meist ja auch Schätzometer und warte auch noch..ging mir eher darum, das die kleine Menge in der Spritze genauso schnell/Langsam ist/war wie der Gesamtsud.

Verkleisterungstemp. ja schon einige Male hier im Board und meine auch in Jans Buch gelesen --> wäre 64/65 wahrscheinlich besser gewesen.

Der nächste Versuch wird kommen und die Ratschläge berücksichtigt.

Gruß
Mario

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13310

Beitrag von BrauSachse » Samstag 6. Februar 2021, 18:32

DerDallmann hat geschrieben:
Freitag 5. Februar 2021, 07:13
BrauSachse hat geschrieben:
Dienstag 29. Dezember 2020, 19:54
Roger hat geschrieben:
Dienstag 29. Dezember 2020, 18:31


Berichte bitte, bin gespannt auf‘s Ergebnis
Das mag ich so sehr an unserem Hobby! Jeder nach seinem Gusto, meist kommt auch was Gutes dabei raus. :thumbsup Ich wünsche gutes Gelingen und bin gespannt auf das Ergebnis.

Viele Grüße
Tilo


Das Wheat Stout ist gut geworden, bin ziemlich begeistert. Richtung pastry stout, die Kokosflocken kommen aber nur ganz dezent raus, die Nibs recht kräftig. Passt gut zusammen. Durch die Weizenhefe ist es etwas "murky", aber das stört nicht. Schön komplex das ganze...

Das Rezept habe ich hier veröffentlicht.
https://www.maischemalzundmehr.de/index ... orte=Stout
Cool, das Rezept hatte ich schon gesehen und dachte mir, dass das Bier gut gelungen sein muss. :Drink

Da werde ich mich trotz anfänglicher Skepsis auch mal dran wagen.

Viele Grüße
Tilo

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13311

Beitrag von renzbräu » Sonntag 7. Februar 2021, 22:34

Kurze Frage: Welche Erfahrungswerte / "Best Practice" Beispiele habt ihr denn bei Schlauchdurchmesser ID und Tülle AD bei Silikonschläuchen? Welche Schlauchdicke? Geht vor allem um den Bereich 3/8" und 1/2" Hähne. Gerade bei 1/2" gibt es ja auch alles mögliche Tüllendurchmesser von 9-19mm...
Vom Gefühl wäre ich bei AD 13mm Tülle, ID 12mm Schlauch. Passt das auch bei Erwärmung?
Muss das ganze Schlauchgeraffel mal vereinheitlichen... Vielen Dank!
Gott gebe Glück und Segen drein!
Johannes

Bottichmaischer und Spaß dabei!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13312

Beitrag von Stubbi_33 » Montag 8. Februar 2021, 07:44

Ich habe meine W 34/70 nun schon 3x geerntet - wie kann ich einigermaßen gut überprüfen, ob sich eine Wiederverwendung noch lohnt (also ob noch genug lebende Zellen vorhanden sind) oder ob ich besser mit neuer anfange?

Gruß
Mario

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13313

Beitrag von flatflo » Montag 8. Februar 2021, 07:51

renzbräu hat geschrieben:
Sonntag 7. Februar 2021, 22:34
Kurze Frage: Welche Erfahrungswerte / "Best Practice" Beispiele habt ihr denn bei Schlauchdurchmesser ID und Tülle AD bei Silikonschläuchen? Welche Schlauchdicke? Geht vor allem um den Bereich 3/8" und 1/2" Hähne. Gerade bei 1/2" gibt es ja auch alles mögliche Tüllendurchmesser von 9-19mm...
Vom Gefühl wäre ich bei AD 13mm Tülle, ID 12mm Schlauch. Passt das auch bei Erwärmung?
Muss das ganze Schlauchgeraffel mal vereinheitlichen... Vielen Dank!
Bei 1/2 Zoll reicht ein ID von 12 mm; der geht locker drüber und hält. Ich hab aber noch Schlauchschellen mit Flügelmuttern die ich kurzerhand hin mache um es zu sichern.
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Hey you, beer me. Beer us together, naturally."

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13314

Beitrag von Innuendo » Montag 8. Februar 2021, 10:36

Stubbi_33 hat geschrieben:
Montag 8. Februar 2021, 07:44
Ich habe meine W 34/70 nun schon 3x geerntet - wie kann ich einigermaßen gut überprüfen, ob sich eine Wiederverwendung noch lohnt (also ob noch genug lebende Zellen vorhanden sind) oder ob ich besser mit neuer anfange?
Die Erntehefe sollte lecker nach Hefe riechen. Der Geruch von Hefe ist leicht von Modder oder Muff zu unterscheiden. Zumindest gilt das für die W34/70 - ob es auch weniger lecker riechende Hefestämme gibt, weiß ich gar nicht. Die Hefe hat eine hellbeige cremige Farbe. Sudabhängig sollte die Farbe ähnlich bleiben und nicht durch Verunreinigungen (Hopfen, Bruch etc) andere Farben annehmen. Bei einem grünen Schimmer würde ich zu viel Hopfenreste vermuten. Hast Du feste Bestandteile in der Erntehefe, sind vermutlich Spelzen oder anderes Zeugs im Brei. In beiden Fällen würde ich ganz genau prüfen und vermutlich eher frische Hefe nehmen. Neben der Sensorik kannst Du einer Erntehefe immer einen Starter entnehmen. Der Starter zeigt Dir, wie viel Aktivität in der Hefe steckt. So bekommst Du Hinweise für Deine Frage bzgl. der Anzahl der Zellen und ob die Zellen eher jung oder alt sind. In 3. Führung habe ich mit der W34/70 problemlos vergären lassen. Es finden sich hier Erfahrung mit viel mehr Führungen. Wenn die Pausen zwischen den Führungen sehr lang sind, würde ich einlagern (Glycerin, NaCl) oder die Hefe verwerfen und frische Anstellen.
Innu

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13315

Beitrag von ak59 » Montag 8. Februar 2021, 12:28

Mitte der Woche sollte mein letzter UG Sud mit der Z001 durch sein und da mein 2. Fläschchen heute abläuft, wurde mir empfohlen, die Hefe für meinen geplanten UG-Sud am Samstag wieder zu verwenden. Hab ich noch nie gemacht, aber ich würde ein 1L-Glas samt Deckel und Gummi abkochen, eine Schöpfkelle mit IsoPropanol desinfizieren, mit Leitungswasser abschwanken und dann mit der verbliebenen Hefe (inkl. etwas vom Jungbier) das Glas füllen.

Die Frage ist: wieviel davon brauche ich für den geplanten 16L-Sud von 12°P? Von der Z001 sollen normalerweise 200ml für 20L reichen.

Ich hab mir die App von MrMalty runtergeladen, aber da verstehe ich immer einen Starter nötig - ich dachte, ich kann die Hefe direkt zugeben. Falls ich einen Starter brauche - einen Magnetrührer hab ich noch nicht, aber vielleicht reicht's ja auch etwas Würze nach dem Kochen abzuzweigen und getrennt in Eiswasser runterzukühlen.

Gruß,

Andreas

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13316

Beitrag von schwarzwaldbrauer » Montag 8. Februar 2021, 13:31

ak59 hat geschrieben:
Montag 8. Februar 2021, 12:28
Mitte der Woche sollte mein letzter UG Sud mit der Z001 durch sein und da mein 2. Fläschchen heute abläuft, wurde mir empfohlen, die Hefe für meinen geplanten UG-Sud am Samstag wieder zu verwenden. Hab ich noch nie gemacht, aber ich würde ein 1L-Glas samt Deckel und Gummi abkochen, eine Schöpfkelle mit IsoPropanol desinfizieren, mit Leitungswasser abschwanken und dann mit der verbliebenen Hefe (inkl. etwas vom Jungbier) das Glas füllen.

Die Frage ist: wieviel davon brauche ich für den geplanten 16L-Sud von 12°P? Von der Z001 sollen normalerweise 200ml für 20L reichen.

Ich hab mir die App von MrMalty runtergeladen, aber da verstehe ich immer einen Starter nötig - ich dachte, ich kann die Hefe direkt zugeben. Falls ich einen Starter brauche - einen Magnetrührer hab ich noch nicht, aber vielleicht reicht's ja auch etwas Würze nach dem Kochen abzuzweigen und getrennt in Eiswasser runterzukühlen.

Gruß,

Andreas
Bei mir läuft das so:
Abschlauchen des Jungbiers aus dem Gärbottich. Im Gärbottich verbleibt die Hefe und ca. 0,5 l Jungbier. Das schwenke ich sofort auf, dass sich alles schön vermischt. Dann entferne ich mittels Isopropanol die Brandhefe in einem Bereich der groß genug ist, dass ich ausgiessen kann ohne dass was über die Brandhefe läuft. Dann giesse ich direkt ins sterile Glas, verschließe dies und stelle es bei max. 8 Gr C in den Kühlschrank.
Für ein paar Tage geht das sicher ohne einen Starter.
Vor dem Anstellen dann das oben sitzende Jungbier ableeren.
Menge: Das was von einem 20l-Sud geerntet wurde reicht gut für einen neuen 20l-Sud. Das was sich im Glas oben bzw. in der Mitte befindet ist die bessere Qualität, den letzen Satz ganz unten kannst du ja verwerfen. Dann hast du genug vitale Hefe.

Gutes Gelingen, Grüßle Dieter
Brau, schau wem.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13317

Beitrag von ak59 » Montag 8. Februar 2021, 13:44

Ok, weiss noch nicht wieviel ich da rausbekomme und ein 2L-Glas braucht auch nicht länger zum putzten. Aber da ich grad ein Speidelfass verwende, ist das mit dem reinigen nicht soo einfach, deshalb werd ich das rausschöpfen. Aber danke, ich nehme dann den oberen/Mittelteil der ganzen Hefe.

Gruß,

Andreas

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13318

Beitrag von afri » Montag 8. Februar 2021, 21:47

Kennt sich jemand mit mehrteiligen Kugelhähnen aus? Ich habe hier einen seltsamen O-Ring, bei dem ich nicht weiß, wohin er gehört. Er befand sich beim Auseinanderschrauben auf dem Gewinde vom Teil rechts, auf dem ja erkennbar bereits ein O-Ring sitzt. Sollen da zwei sein? Bislang habe ich offenbar nicht so genau hingesehen. Reinpfriemeln ins Teil links geht nicht, habe ich probiert.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13319

Beitrag von San » Montag 8. Februar 2021, 22:16

Auf dem rechten Stück sitzen zwei O-Ringe direkt nebeneinander

EDIT: zumindest bei mir, und das klappt so problemlos seit Ewigkeiten.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13320

Beitrag von KBEH » Dienstag 9. Februar 2021, 08:36

Moin, mal ne kurze Einschätzung von euch nötig.

gestartet habe ich mit 13,3 Plato das Bier liegt jetzt bei 2.6Plato seit 3 Tagen.
Hefe habe ich die BRY-97 benutzt bin also jetzt bei etwas 80% Endvergärungsgrad.
Das Gärröhrchen blubbert allerdings immernoch regelmäßig vor sich hin.

Abfüllen oder warten?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13321

Beitrag von schwarzwaldbrauer » Dienstag 9. Februar 2021, 10:26

Wieviele Tage sind seit dem Anstellen rum?
Hast du jetzt höhere Temperatur? Dann entbindet sich CO2 das durch das Gärrohr entweicht.

Grüßle Dieter
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13322

Beitrag von toggs » Dienstag 9. Februar 2021, 10:32

KBEH hat geschrieben:
Dienstag 9. Februar 2021, 08:36
gestartet habe ich mit 13,3 Plato das Bier liegt jetzt bei 2.6Plato seit 3 Tagen.
Wenn sich seit 3 Tagen nix mehr am Restextrakt geändert hab fülle ich persönlich immer ab.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13323

Beitrag von Stubbi_33 » Dienstag 9. Februar 2021, 19:07

Wenn ich unser Hauswasser mit 50% VE Wasser verschneide bekomme ich gute Werte für ein Pils (lt dem Wasserrechner)

Habe nun bei uns im Einkaufszentrum "Entmineralisiertes Wasser nach VDE0510" gesehen. Lt google sollte das VE-Wasser sein - ist das so?

Gruß
Mario

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13324

Beitrag von Bierchem » Dienstag 9. Februar 2021, 20:16

VE steht für vollentsalztes Wasser.
Entminieralisiert ist nur ein anderer Ausdruck.

pH-Wert würde ich nach dem Mischen nochmals prüfen, ob der für dich OK ist.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13325

Beitrag von Stubbi_33 » Dienstag 9. Februar 2021, 20:36

Da ich noch mit milchsäure wg der härte nachhelfen muss müsste es lt dem wasserrechner hinkommen.

Aber werde das beim nächsten Sud dann mal.öfters prüfen.
Gruß Mario

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13326

Beitrag von afri » Dienstag 9. Februar 2021, 22:21

San hat geschrieben:
Montag 8. Februar 2021, 22:16
Auf dem rechten Stück sitzen zwei O-Ringe direkt nebeneinander
EDIT: zumindest bei mir, und das klappt so problemlos seit Ewigkeiten.
Danke, San!
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13327

Beitrag von larsac » Dienstag 9. Februar 2021, 22:36

Wie lange kann ich eine abgefüllte Kiste in Flaschen (0,5l) bei aktueller Witterung nach draußen stellen, ohne dass die Flaschen einfrieren / platzen ? Flaschen haben 20°C, draußen ist ca. -8°C. Nachgärung ist grad zu Ende - ich dachte, das wäre für ein paar Stunden oder die Nacht perfekt ?

Lars

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13328

Beitrag von Alt-Phex » Dienstag 9. Februar 2021, 22:38

larsac hat geschrieben:
Dienstag 9. Februar 2021, 22:36
Wie lange kann ich eine abgefüllte Kiste in Flaschen (0,5l) bei aktueller Witterung nach draußen stellen, ohne dass die Flaschen einfrieren / platzen ? Flaschen haben 20°C, draußen ist ca. -8°C. Nachgärung ist grad zu Ende - ich dachte, das wäre für ein paar Stunden oder die Nacht perfekt ?

Lars
Kommt auf den Alkoholgehalt an. Aber bei normalen Bieren machts bei ca. -3°C bumm.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13329

Beitrag von larsac » Dienstag 9. Februar 2021, 22:56

Wie lange dauert die Abkühlung von 20°C auf -3°C ? Eine Nacht ?

Lars

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13330

Beitrag von toggs » Mittwoch 10. Februar 2021, 00:09

larsac hat geschrieben:
Dienstag 9. Februar 2021, 22:56
Wie lange dauert die Abkühlung von 20°C auf -3°C ? Eine Nacht ?
Hey, such mal nach "Newtonsches Abkühlungsgesetz". Ich hab diese Seite gefunden wo man das ganz gut berechnen kann. Laut dieser dauert das nur 36 Minuten auf -2°. Eine ganze Nacht werden die Flaschen definitiv nicht aushalten.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13331

Beitrag von larsac » Mittwoch 10. Februar 2021, 00:13

Cool, Danke - was es nicht alles gibt. Ich komme immerhin auf 2h (Glasflaschen 0.5l, von 20° auf -1° bei -8° Lufttemperatur), aber auch das ist weniger als die ganze Nacht.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13332

Beitrag von Barney Gumble » Mittwoch 10. Februar 2021, 05:19

Ein bisschen eine Rolle wird die Dichtigkeit der Kronkorken (oder Bügelverschluss?) spielen.
Bei mir hat es Mal bei einem mehrere Tage bei ähnlichen T (ich weiß ist jetzt sehr schwammig und soll definitiv nicht zur Nachahmung anregen!) gelagertem Bier bei schon einmal verwendeten Kronkorken von einem Kasten nur wenige Flaschen zerrissen (nicht explodiert sondern einfach gebrochen), die meisten wiesen dagegen gefrorenen Bierschaum aus dem Hals kommend auf.
Ist jetzt so, dass das Bier war, was eh nicht top geworden ist und fast der Entsorgung zugeführt werden sollte.
Sonst ist mein Motto auch "wer sein Bier liebt, der schiebt
(es in den (inkbird-gesteurten) Kühlschrank)"
VG
Shlomo
Als ich von den schlimmen Folgen des Trinkens las, gab ich es sofort auf - das Lesen! (frei nach Henry Youngman)
Wenn ich nicht gleich antworte, liege ich unterm Zapfhahn :Bigsmile

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13333

Beitrag von larsac » Mittwoch 10. Februar 2021, 20:11

Hatte es heute über Tag knapp 2h draußen, fühlte sich ordentlich kalt an und ist jetzt im Keller (der auch schon ziemlich frisch ist).

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13334

Beitrag von SaxAtPhone » Montag 15. Februar 2021, 10:23

Hallo, liebe Hobbybrauer,
gestern habe ich den Kilkenny-Clon von MMuM gebraut, https://www.maischemalzundmehr.de/index ... f=kilkenny
Es lief alles super, sogar die von mir geplanten 23l bekam ich raus. Allerdings fiel mir schon nach dem Knacken des Smack Pack auf, daß die Verpackung nicht anschwoll (Wyeast 1084 Irish Ale). Ich habe sie am Nachmittag zum Sud hinzugefügt bei 20°C, also wie geplant. Es tut sich noch gar nichts! Nicht mal ein Bläschen, nix. Selbst bei meinem einzigen UG hatte sich bis zum Morgen drauf etwas getan. Nun war die Hefe etwas älter - haltbar bis 4/2021. Und es war meine erste flüssige Hefe. Hab ich etwas falsch gemacht oder muß ich geduldig sein? Ich habe die Befürchtung, mein Bier könne sich jetzt infizieren.
Die einzige Hefe, die ich noch zu Hause hätte ist die Safale U-05. Damit würde es zwar ein komplett anderes Bier, schätze ich, aber immerhin würde es Bier. Soll ich die heute Abend aufstreuen?
Vielen Dank schon mal für Eure Hilfe!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13335

Beitrag von Barney Gumble » Montag 15. Februar 2021, 10:35

SaxAtPhone hat geschrieben:
Montag 15. Februar 2021, 10:23
Hallo, liebe Hobbybrauer,
gestern habe ich den Kilkenny-Clon von MMuM gebraut, https://www.maischemalzundmehr.de/index ... f=kilkenny
Es lief alles super, sogar die von mir geplanten 23l bekam ich raus. Allerdings fiel mir schon nach dem Knacken des Smack Pack auf, daß die Verpackung nicht anschwoll (Wyeast 1084 Irish Ale). Ich habe sie am Nachmittag zum Sud hinzugefügt bei 20°C, also wie geplant. Es tut sich noch gar nichts! Nicht mal ein Bläschen, nix. Selbst bei meinem einzigen UG hatte sich bis zum Morgen drauf etwas getan. Nun war die Hefe etwas älter - haltbar bis 4/2021. Und es war meine erste flüssige Hefe. Hab ich etwas falsch gemacht oder muß ich geduldig sein? Ich habe die Befürchtung, mein Bier könne sich jetzt infizieren.
Die einzige Hefe, die ich noch zu Hause hätte ist die Safale U-05. Damit würde es zwar ein komplett anderes Bier, schätze ich, aber immerhin würde es Bier. Soll ich die heute Abend aufstreuen?
Vielen Dank schon mal für Eure Hilfe!
Wieviel vorher hast Du gesmacked? Kaputt war das innenliegende Beutelchen schon oder, frage ich jetzt vorsorglich mal.
Bei mir hat vor zwei Tagen eine bis Juni haltbare Withefe wy 3944 auch erst 12 Stunden gebraucht, dann wurde sie dick und ich hatte noch weitere 12 Stunden und da wurde es fast prall.
Die Entscheidung kann Dir keiner abnehmen wenn sich nichts tut. Ich halte eine gewisse Unsicherheit üblicherweise 2 volle Tage aus. Die WY1084 ist bei mir auch nicht die absolut schnellste gewesen, aber meine Starter (wenn überhaupt) sind nicht der Hit.. und sehr starken Schaum braucht man bei der eh nicht erwarten
VG
Shlomo
Als ich von den schlimmen Folgen des Trinkens las, gab ich es sofort auf - das Lesen! (frei nach Henry Youngman)
Wenn ich nicht gleich antworte, liege ich unterm Zapfhahn :Bigsmile

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13336

Beitrag von chaos-black » Montag 15. Februar 2021, 10:36

SaxAtPhone hat geschrieben:
Montag 15. Februar 2021, 10:23
Hab ich etwas falsch gemacht oder muß ich geduldig sein?
Ein bisschen was von beidem. Flüssighefe kommt von Haus aus schon in niedrigerer Zellzahn pro Packung als Trockenhefe. Dabei gibt es aber auch starke Unterschiede je nach Hersteller (Imperial Yeast hat vergleichsweise viele Zellen pro Packung). Wenn dann die Hefe noch alt ist, dezimiert sich die Zellzahl weiter. Die Folge: Die Hefe kommt wahrscheinlich verspätet an (wenn du Pech hast und zu wenige aktive Zellen vorhanden sind, auch gar nicht). Ich würde noch ein bisschen warten (ca 36h nach Hefegabe) bevor ich da was anderes pitche.

Beste Grüße,
Alex
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13337

Beitrag von Stubbi_33 » Dienstag 16. Februar 2021, 08:48

Ich habe am 10.02.2021 mein ersten Weizenbier in Flacshen abgefüllt - mit Zucker vorgelegt.

Heute morgen habe ich die erwünschten 7g/l Co2 in der Flasche (Lt. KBH) - 2,7Bar@15,3°C.
Was ist jetzt der "richtige Weg"?
1. Noch stehen lassen und warten ob wirklich der gesamte Zucker umgewandelt wurde (in paar % Alk und vor allem in CO2 - sprich der Druck nicht mehr steigt)
oder
2. Ab in den KS damit, da Zielcarbonisierung erreicht wurde.

Gruß
Mario

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13338

Beitrag von Whaip » Dienstag 16. Februar 2021, 09:38

Stubbi_33 hat geschrieben:
Dienstag 16. Februar 2021, 08:48
Ich habe am 10.02.2021 mein ersten Weizenbier in Flacshen abgefüllt - mit Zucker vorgelegt.

Heute morgen habe ich die erwünschten 7g/l Co2 in der Flasche (Lt. KBH) - 2,7Bar@15,3°C.
Was ist jetzt der "richtige Weg"?
1. Noch stehen lassen und warten ob wirklich der gesamte Zucker umgewandelt wurde (in paar % Alk und vor allem in CO2 - sprich der Druck nicht mehr steigt)
oder
2. Ab in den KS damit, da Zielcarbonisierung erreicht wurde.

Gruß
Mario
Hallo,

stehen lassen, bis sich ein paar tage der Druck nicht mehr ändert. Nur um sicherzugehen, dass man sich nicht verrechnet hat bzw die ursprüngliche Gärung doch vllt nicht ganz so fertig war.
Wenn du jetzt lagerst, kriegst du eventuell garnicht mit, dass da doch noch 1-X Bar mehr entstehen als geplant.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13339

Beitrag von Eisbaer » Dienstag 16. Februar 2021, 20:10

Hallo zusammen,

ich vergäre gerade mit der W34/70 ein Kellerbier. Ich würde gerne nach der Hauptgärung die Hefe für einen zweiten Sud direkt wiederverwenden. Also Bier abschlauchen und neue Würze draufschlauchen. Der erste Sud vergärt aktuell bei 11°C und ich lass ihn jetzt langsam auf 16°C für Diacetylrast [2 Tage] kommen. Jetzt meine Frage: Führt das zu Problemen wenn ich die 16°C "warme" Hefe mit kalter [9°C] Würze anstelle? Geplant ist das der 2. Sud bei 9°C vergoren wird. Sollte ich besser die Würze auch auf 16°C bringen, zugeben und dann beides zusammen auf 9°C runterkühlen?
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13340

Beitrag von HubertBräu » Dienstag 16. Februar 2021, 20:15

Nein .. ich würde am Tag vorher abfüllen und die Hefe für einen Tag in den Kühlschrank stellen. Gärbehälter ordentlich reinigen, die neue Würze auf 9°C abkühlen und mit der Hefe aus dem Kühlschrank anstellen.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13341

Beitrag von Alt-Phex » Dienstag 16. Februar 2021, 20:16

Eisbaer hat geschrieben:
Dienstag 16. Februar 2021, 20:10
Hallo zusammen,
...
Wie wäre es denn mit Hefe ernten, Bottich reinigen und wieder anstellen? Ihr macht euch doch sonst immer so schnell in die Hose wegen möglicher Infektionen. Was soll dann diese "dreckige" Arbeitsweise? Mal ganz abgesehen davon das es wahrscheinlich auch zuviel Hefe ist und zu Overpitching führt.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13342

Beitrag von Eisbaer » Dienstag 16. Februar 2021, 20:42

Danke HubertBräu & Bernd,

habe das mit obergäringen Hefen bereits paar Mal gemacht und mir (noch) keine Infektion eingefangen. Aber ja, das Risiko besteht definitiv.
Meine Sorge galt der Temperaturdifferenz und weniger dem Infektionsrisiko.

Euer Ansatz macht aber deutlich mehr Sinn, vor allem wenn man den Overpitching-Aspekt betrachtet.
Wie viel vitale Hefe sollte ich dann vom ersten Sud wiederverwenden? Bei 20L Würze einen halben Liter dickbreiige Hefe?

Gruß
Manuel
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13343

Beitrag von hyper472 » Dienstag 16. Februar 2021, 22:53

Eisbaer hat geschrieben:
Dienstag 16. Februar 2021, 20:42
Wie viel vitale Hefe sollte ich dann vom ersten Sud wiederverwenden? Bei 20L Würze einen halben Liter dickbreiige Hefe?

Gruß
Manuel
http://www.mrmalty.com/yeast-tools.php

Viele Grüße, Henning
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13344

Beitrag von Spittyman » Mittwoch 17. Februar 2021, 00:39

Hi, hat jemand eine Idee, wie hoch der ph Wert vom roten Johannisbeeren bzw. Sanddorn ist oder wo ich diese Information finden könnte (Google hat mir nichts gebracht)?
Menschen, die bestimmte Biere aufgrund ihrer Herkunft, Brauart oder Farbe als "Hundepisse" bezeichnen, tun mir leid. :thumbdown Es lebe der Geschmack und die Vielfalt in jederlei Hinsicht! :Bigsmile

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#13345

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Mittwoch 17. Februar 2021, 08:08

Spittyman hat geschrieben:
Mittwoch 17. Februar 2021, 00:39
Hi, hat jemand eine Idee, wie hoch der ph Wert vom roten Johannisbeeren bzw. Sanddorn ist oder wo ich diese Information finden könnte (Google hat mir nichts gebracht)?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass man dazu verlässliche Werte im Internet findet. Weil:
a) Naturprodukte mit natürlichen Schwankungen
b) abhängig vom aktuellen Reifegrad der Früchte
c) abhängig von der genauen Sorte und von den Umweltfaktoren im Anbaugebiet
"Da braut sich was zusammen ... "
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"Alkoholfreies Bier??? ..."
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Viele Grüße
Jens

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13346

Beitrag von Spittyman » Mittwoch 17. Februar 2021, 08:48

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Mittwoch 17. Februar 2021, 08:08
Spittyman hat geschrieben:
Mittwoch 17. Februar 2021, 00:39
Hi, hat jemand eine Idee, wie hoch der ph Wert vom roten Johannisbeeren bzw. Sanddorn ist oder wo ich diese Information finden könnte (Google hat mir nichts gebracht)?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass man dazu verlässliche Werte im Internet findet. Weil:
a) Naturprodukte mit natürlichen Schwankungen
b) abhängig vom aktuellen Reifegrad der Früchte
c) abhängig von der genauen Sorte und von den Umweltfaktoren im Anbaugebiet
Das ist schon klar, aber es muss ja nen Bereich geben, in dem das schwankt.

Grüße
Fabian
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13347

Beitrag von tauroplu » Mittwoch 17. Februar 2021, 08:51

Moin, Bereich habe ich nicht, aber einen durchschnittlichen pH von 3 für rote Johannisbeeren.

Und ja, auch heutzutage findet man nicht alle manchmal benötigten Informationen im Netz. Dann muss man u.U. etwas Geld investieren. Das habe ich getan und da ich Lebensmittelingenieur bin, verlasse ich mich auf die seit Jahren etablierten Fachleute. Die obige Information stammt hierher:

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Beste Grüße
Michael

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13348

Beitrag von Flohaan » Mittwoch 17. Februar 2021, 09:23

Moin zusammen,
kurze Frage bevor ich mich komplett verrenne:
Ich habe am letzten Wochenende ein IPA gebraut, dass ich mit Milchzucker aufgesüßt habe. StW waren rund 14 Brix bei 22,5 Litern.
Davon dürften ja "gute" 2 Brix von der Lactose kommen (wieviel genau hatte ich irgendwo ausgerechnet und der Zettel liegt gerade natürlich nicht bereit)..
Um jetzt den sEVG und Alkoholgehalt zu berechnen, gehe ich da von den 14 Brix der Würze inkl Milchzucker (der ja nicht vergärt) oder von den rund 12 Brix der Würze ohne denselben aus?
Flo

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#13349

Beitrag von tauroplu » Mittwoch 17. Februar 2021, 09:44

Hi, Du hast Dir die Antwort eigentlich schon selbst gegeben, denn was nicht vergärt, kann auch nicht in den Endvergärgrad mit eingehen. Also: 12 % Brix.
Beste Grüße
Michael

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13350

Beitrag von Schoki » Mittwoch 17. Februar 2021, 09:51

tauroplu hat geschrieben:
Mittwoch 17. Februar 2021, 09:44
Hi, Du hast Dir die Antwort eigentlich schon selbst gegeben, denn was nicht vergärt, kann auch nicht in den Endvergärgrad mit eingehen. Also: 12 % Brix.
Wird das dann nicht schwierig wenn man den Alkoholfehler rausrechnen muss? Ist das so linear, dass man einfach jeweils 2 Brix abziehen kann?

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