Kurze Frage, kurze Antwort

Hier kommt alles rein, was woanders keinen Platz hat.
E6903
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 74
Registriert: Mittwoch 24. Juni 2020, 00:36
Wohnort: Koblenz
Kontaktdaten:

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13501

Beitrag von E6903 » Freitag 12. März 2021, 20:31

Nabend!

Letzten Samstag ein Märzen mit 13.2°P gebraut. Sonntag dann die Trockenhefe (Godzdawa w35) rehydriert und bei 6°C angestellt, da keine Gärung eingesetzt hat, bin ich täglich mit der Temp nach oben, mittlerweile
bei 14°C im Bottich.. es tut sich immer noch nichts. Immernoch 13.2p. So langsam bin ich mit meinem Latein am Ende.

Hat evtl jemand eine Idee/Tip?
Ich könnte nächste Woche frische Brauereihefe bekommen.

Lg Marco
Was, wenn Adam ein Bier, statt des Apfels genommen hätte? :Grübel
:Drink

Schoki
Posting Klettermax
Posting Klettermax
Beiträge: 113
Registriert: Samstag 12. September 2020, 19:43
Wohnort: Aachen

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13502

Beitrag von Schoki » Freitag 12. März 2021, 20:39

Wie viel Hefe auf wie viel Bier? 6 Grad ist natürlich eine Ansage und nächste Woche ist spät. Hast du noch Trockenhefe da?

E6903
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 74
Registriert: Mittwoch 24. Juni 2020, 00:36
Wohnort: Koblenz
Kontaktdaten:

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13503

Beitrag von E6903 » Freitag 12. März 2021, 21:13

44g auf 40l.
Als Trockenhefe hätte ich noch die OGA9, ist halt keine UG.
Was, wenn Adam ein Bier, statt des Apfels genommen hätte? :Grübel
:Drink

Benutzeravatar
BrauSachse
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 365
Registriert: Samstag 2. Mai 2020, 20:23
Wohnort: Taunus

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13504

Beitrag von BrauSachse » Freitag 12. März 2021, 22:17

Stubbi_33 hat geschrieben:
Freitag 12. März 2021, 10:08

Und wie verhält sich das mit dem Diacetyl? Lieber vorher erwärmen oder geht auch im Fass wie mit Flaschengärung?

Gruß
Mario
Das würde ich am Ende der Gärung durch "Warmstellen" bei 20 Grad über 2 Tage erledigen. Wahrscheinlich geht es auch im Fass, aber das weiß ich nicht so genau.

Viele Grüße
Tilo

Benutzeravatar
afri
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 4765
Registriert: Donnerstag 17. Januar 2013, 21:19
Wohnort: 31840 Hessisch Oldendorf

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13505

Beitrag von afri » Freitag 12. März 2021, 22:22

Bier & Brot hat geschrieben:
Donnerstag 11. März 2021, 23:50
Als wichtig hat sich herausgestellt, dass der Nullpunkt des RFm nach längerem Nichtgebrauch eingestellt wird.
Das möchte ich kurz widersprechen: es hat sich für mich als günstig erwiesen, bei jedem Gebrauch einzustellen. Die Raumthemperatur schwankt hier recht stark und kurz vor der Messung mit Wasser einzustellen ist keine Qual.
Achim
Bier ist ein Stück Lebenskraft!

Benutzeravatar
Hans A.
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 58
Registriert: Montag 25. Januar 2021, 23:09
Wohnort: Krefeld

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13506

Beitrag von Hans A. » Freitag 12. März 2021, 22:36

E6903 hat geschrieben:
Freitag 12. März 2021, 20:31
Nabend!

Letzten Samstag ein Märzen mit 13.2°P gebraut. Sonntag dann die Trockenhefe (Godzdawa w35) rehydriert und bei 6°C angestellt, da keine Gärung eingesetzt hat, bin ich täglich mit der Temp nach oben, mittlerweile
bei 14°C im Bottich.. es tut sich immer noch nichts. Immernoch 13.2p. So langsam bin ich mit meinem Latein am Ende.

Hat evtl jemand eine Idee/Tip?
Ich könnte nächste Woche frische Brauereihefe bekommen.

Lg Marco
Hi Marco, das Problem bei Gozdawa ist, dass die keine Pitch Rates angeben, geh aber mal von 2-3g/l aus wenn man bei 8-9°C anstellt. Denke das Bier ist underpitched und viel zu niedrig angestellt. Ich würde sofort die OGA9 zugeben und bei ausreichender Pitch Rate am unteren Ende vergären. Kann trotzdem noch ein klasse Bier werden, zumal ein Märzen weniger "clean" als ein Pils schmecken kann.

E6903
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 74
Registriert: Mittwoch 24. Juni 2020, 00:36
Wohnort: Koblenz
Kontaktdaten:

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13507

Beitrag von E6903 » Samstag 13. März 2021, 02:11

Hans A. hat geschrieben:
Freitag 12. März 2021, 22:36
E6903 hat geschrieben:
Freitag 12. März 2021, 20:31
Nabend!

Letzten Samstag ein Märzen mit 13.2°P gebraut. Sonntag dann die Trockenhefe (Godzdawa w35) rehydriert und bei 6°C angestellt, da keine Gärung eingesetzt hat, bin ich täglich mit der Temp nach oben, mittlerweile
bei 14°C im Bottich.. es tut sich immer noch nichts. Immernoch 13.2p. So langsam bin ich mit meinem Latein am Ende.

Hat evtl jemand eine Idee/Tip?
Ich könnte nächste Woche frische Brauereihefe bekommen.

Lg Marco
Hi Marco, das Problem bei Gozdawa ist, dass die keine Pitch Rates angeben, geh aber mal von 2-3g/l aus wenn man bei 8-9°C anstellt. Denke das Bier ist underpitched und viel zu niedrig angestellt. Ich würde sofort die OGA9 zugeben und bei ausreichender Pitch Rate am unteren Ende vergären. Kann trotzdem noch ein klasse Bier werden, zumal ein Märzen weniger "clean" als ein Pils schmecken kann.
Danke! Werde ich umgehend versuchen.
Mehr als wegschütten geht ja eh nicht.
Was, wenn Adam ein Bier, statt des Apfels genommen hätte? :Grübel
:Drink

Benutzeravatar
Sebasstian
HBCon Supporter
HBCon Supporter
Beiträge: 785
Registriert: Freitag 26. August 2016, 11:54
Wohnort: Jena-Ziegenhain

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13508

Beitrag von Sebasstian » Samstag 13. März 2021, 18:16

Edit: Ha, hat sich erledigt. Gefunden! :Bigsmile
20210313_181335.jpg
Hallo,
weiß jemand wo man diese Markier-Ringe kaufen kann? Bzw. wie heißen die Teile? Wenn ich das wüsste, dann wüsste ich wonach ich suchen kann.
Grüße,
Sebastian

Benutzeravatar
JeromeAtom
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 36
Registriert: Dienstag 17. November 2020, 22:00

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13509

Beitrag von JeromeAtom » Samstag 13. März 2021, 19:17

Ich lass mein Pils nun seit einer Woche bei ca. 15-16C in Flaschen nachgären. Das Manometer zeigt 1,7 bar. Bei einer karbonisierende von 5g/L sollte das ja genau der gewünschte Druck sein, richtig?
Ist die Nachgärung damit also abgeschlossen?

Außerdem: Wenn die NG abgeschlossen ist, wie soll das Bier dann reifen? In der Bauanleitung steht, jetzt sollte das Bier für min. 2 Wochen bei 2-3C reifen. Woanders lese ich, dass das Bier bei Zimmer oder Kellertemperatur reifen soll. Und ich habe als Richtwert für die Reifungsdauer, die Fastregel „Stammwürze in Wochen“ gelesen (das wären 12 Wochen).

Ich stehe grade komplett auf dem Schlauch... Kann mich kurz jemand aufklären? :puzz
„Personen, die kein Bier kalt stehen haben, sind mir von Grund auf suspekt!“

Jerome

Benutzeravatar
BrauSachse
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 365
Registriert: Samstag 2. Mai 2020, 20:23
Wohnort: Taunus

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13510

Beitrag von BrauSachse » Samstag 13. März 2021, 20:01

JeromeAtom hat geschrieben:
Samstag 13. März 2021, 19:17
Ich lass mein Pils nun seit einer Woche bei ca. 15-16C in Flaschen nachgären. Das Manometer zeigt 1,7 bar. Bei einer karbonisierende von 5g/L sollte das ja genau der gewünschte Druck sein, richtig?
Das kannst du in der Spundungstabelle ablesen (auch wenn die "andersrum" ausgelegt ist, also zur Bestimmung des CO2-Druckes für die Karbonisierung): https://hobbybrauer.de/forum/wiki/doku. ... ngstabelle
15 Grad und 1,7 Bar ergeben dort 5,2 g/l
JeromeAtom hat geschrieben:
Samstag 13. März 2021, 19:17
Ist die Nachgärung damit also abgeschlossen?
Warte mal lieber noch eine Woche und beobachte das Manometer, ob es noch steigt. Wenn die Zugabe von Zucker/Speise oder was du genommen hast stimmt, sollte die aber abgeschlossen sein.
JeromeAtom hat geschrieben:
Samstag 13. März 2021, 19:17
Außerdem: Wenn die NG abgeschlossen ist, wie soll das Bier dann reifen? In der Bauanleitung steht, jetzt sollte das Bier für min. 2 Wochen bei 2-3C reifen. Woanders lese ich, dass das Bier bei Zimmer oder Kellertemperatur reifen soll. Und ich habe als Richtwert für die Reifungsdauer, die Fastregel „Stammwürze in Wochen“ gelesen (das wären 12 Wochen).
Ein Pils sollte schon mindestens 6 Wochen reifen, aber man darf aus wissenschaftlichen Gründen :Bigsmile immer mal eine Flasche öffnen, um den Geschmacksverlauf zu beobachten. Das hilft, beim nächsten Sud die Reifung besser einzuschätzen.

Mehr dazu steht hier: https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic.php?f=7&t=212

z.B. unter Punkt 13:
13. Das Bier sollte nun noch ein wenig reifen. Da dies hauptsächlich durch die Hefe geschieht, braucht es dazu etwas Temperatur. Am schnellsten geht es bei Raumtemperatur. Es gibt aber auch chemische und physikalische Reifeprozesse, die bei verschiedenen Temperaturen verschieden schnell ablaufen. Durch die Wahl der Reifetemperatur kann man diese im Prinzip steuern.
Wie lange man das Bier reift und bei welcher Temperatur, kommt auf den Bierstil drauf an. Ein Hefeweizen ist nach 2 Wochen perfekt, ein IPA auch, belgische Tripel und Imperial Stouts nach ein paar Monaten oder Jahren. Hierbei kann es zur Oxidation durch die Luft im Flaschenhals und zur Hefeautolyse kommen. Das dauert aber meist mindestens ein Jahr und ist bei manchen Bierstilen teilweise sogar erwünscht.
Danach kommt die Lagerung. Untergärige Biere möglichst kalt für mehrere Wochen, wobei man auch ganz gute Ergebnisse erzielen kann, wenn man nicht bei 0°C lagert. Obergärige Biere brauchen es eigentlich nicht so kalt, normale Kühlschranktemperatur oder 10°C reichen. Hierbei wird vor allem das CO2 fein gebunden und der Geschmack und die Bittere runden sich ab.

Viele Grüße
Tilo

Edit: Tippfehler

Benutzeravatar
JeromeAtom
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 36
Registriert: Dienstag 17. November 2020, 22:00

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13511

Beitrag von JeromeAtom » Samstag 13. März 2021, 20:18

Danke Tilo für die schnelle Antwort.

Ich verstehe das jetzt so, dass ich das Bier nach der NG einfach im Keller stehen lassen kann für die Reifung. Ich muss also nichts verändern?

Und bzgl. der Lagerung: Ich dachte immer nach der Reifung ist das Bier eigentlich fertig :Mad2

Edit: ich dachte aber auch, dass die Reifung bei 1-5C stattfindet. Heißt wohl, ich habe bei meinem letzten Sud die Reifung übersprungen und bin direkt in die Laherung übergegangen. Oh man oh man... :Mad2
„Personen, die kein Bier kalt stehen haben, sind mir von Grund auf suspekt!“

Jerome

Benutzeravatar
BrauSachse
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 365
Registriert: Samstag 2. Mai 2020, 20:23
Wohnort: Taunus

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13512

Beitrag von BrauSachse » Samstag 13. März 2021, 20:46

JeromeAtom hat geschrieben:
Samstag 13. März 2021, 20:18
Ich verstehe das jetzt so, dass ich das Bier nach der NG einfach im Keller stehen lassen kann für die Reifung. Ich muss also nichts verändern?
Ja, du kannst es einfach bei 15 Grad weiter reifen lassen.
JeromeAtom hat geschrieben:
Samstag 13. März 2021, 20:18
Und bzgl. der Lagerung: Ich dachte immer nach der Reifung ist das Bier eigentlich fertig.
So ist es z.B. beim Pils. Der Begriff Reifung ist aber sehr dehnbar. Komplexe Biere mit hohem Alkoholgehalt sind z.B. nach 3 Monaten trinkbar, verändern aber im Laufe einer längeren Lagerung noch ihren Geschmack - der dann besser oder schlechter oder auch nur anders gut wird.

Viele Grüße
Tilo

train1811
Posting Klettermax
Posting Klettermax
Beiträge: 212
Registriert: Sonntag 8. Mai 2016, 14:06

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13513

Beitrag von train1811 » Sonntag 14. März 2021, 10:13

Hallo liebes Forum,

ich bin auf der Suche nach solchen Fittings:
Im englischen sind sie als Push-To-Connect Fittings bekannt oder Push-In Fittings.
Ziel ist es, meine vorhandene Kühlspirale aus Edelstahl ggf. als HERMS Coil einzubinden.

Man kann dort ein entsprechendes Rohr einstecken und es ist dicht. Zum lösen drück man hinten auf den Ring und kann beides wieder trennen.
Meine suche war bisher recht bescheiden.

Im deutschen Raum kennt mann nur Schneidverbinder oder es gibt diese z.b. von Festo mit einem blauen Kundstoffring.
Andere aus England via eBay sind mit 32 EUR + 16 EUR Versand unverschämt teuer.

Hat jemand eine deutsche Quelle oder eine Alternative?

Ich brauche eine Version mit:
1/2 AG
Edelstahl
aufnahme von 11mm Rohr

Vielen Dank!
Matthias
Dateianhänge
fitting.png
fitting.png (53.76 KiB) 2368 mal betrachtet

Schneiper
Neuling
Neuling
Beiträge: 6
Registriert: Donnerstag 2. April 2020, 14:55

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13514

Beitrag von Schneiper » Sonntag 14. März 2021, 12:41

Hallo,

für ein Winterbier mit Wiener, Pils, MüMa und kleinem ~5-7% Choclate/Karamellmalz/Carafa-Anteil möchte ich eine merkbare alkoholische/weinartige Komponente zufügen, kann ich das mit ca. 20% des Alkoholgesamtanteils aus Kristallzucker erreichen? Oder gibt es noch spezielle Techniken dafür? Ein kleiner Anteil an Nelson Sauvin in der Aromahopfung war bereits eingeplant.

Danke für eure Hilfe!

Chris84
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 11
Registriert: Samstag 12. Dezember 2020, 22:01

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13515

Beitrag von Chris84 » Sonntag 14. März 2021, 13:32

train1811 hat geschrieben:
Sonntag 14. März 2021, 10:13
Hallo liebes Forum,

ich bin auf der Suche nach solchen Fittings:
Im englischen sind sie als Push-To-Connect Fittings bekannt oder Push-In Fittings.
Ziel ist es, meine vorhandene Kühlspirale aus Edelstahl ggf. als HERMS Coil einzubinden.

Man kann dort ein entsprechendes Rohr einstecken und es ist dicht. Zum lösen drück man hinten auf den Ring und kann beides wieder trennen.
Meine suche war bisher recht bescheiden.

Im deutschen Raum kennt mann nur Schneidverbinder oder es gibt diese z.b. von Festo mit einem blauen Kundstoffring.
Andere aus England via eBay sind mit 32 EUR + 16 EUR Versand unverschämt teuer.

Hat jemand eine deutsche Quelle oder eine Alternative?

Ich brauche eine Version mit:
1/2 AG
Edelstahl
aufnahme von 11mm Rohr

Vielen Dank!
Matthias
Gibts die nicht von festo in edelstahl?....ich glaub das unsere in der arbeit von festo sind

Chris84
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 11
Registriert: Samstag 12. Dezember 2020, 22:01

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13516

Beitrag von Chris84 » Sonntag 14. März 2021, 13:35

Edit:
Gibts def. von Festo. Heißen „ Steckverschraubungen NPQR, Edelstahl“
Edit 2:
Leider nur 10 oder 12mm sorry

E6903
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 74
Registriert: Mittwoch 24. Juni 2020, 00:36
Wohnort: Koblenz
Kontaktdaten:

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13517

Beitrag von E6903 » Sonntag 14. März 2021, 15:39

Hans A. hat geschrieben:
Freitag 12. März 2021, 22:36
E6903 hat geschrieben:
Freitag 12. März 2021, 20:31
Nabend!

Letzten Samstag ein Märzen mit 13.2°P gebraut. Sonntag dann die Trockenhefe (Godzdawa w35) rehydriert und bei 6°C angestellt, da keine Gärung eingesetzt hat, bin ich täglich mit der Temp nach oben, mittlerweile
bei 14°C im Bottich.. es tut sich immer noch nichts. Immernoch 13.2p. So langsam bin ich mit meinem Latein am Ende.

Hat evtl jemand eine Idee/Tip?
Ich könnte nächste Woche frische Brauereihefe bekommen.

Lg Marco
Hi Marco, das Problem bei Gozdawa ist, dass die keine Pitch Rates angeben, geh aber mal von 2-3g/l aus wenn man bei 8-9°C anstellt. Denke das Bier ist underpitched und viel zu niedrig angestellt. Ich würde sofort die OGA9 zugeben und bei ausreichender Pitch Rate am unteren Ende vergären. Kann trotzdem noch ein klasse Bier werden, zumal ein Märzen weniger "clean" als ein Pils schmecken kann.
Danke nochmals für die Hilfe.
Habe die OGA9 (2pk) rehydriert und bei 14°c in den Sud gegeben, nach gut einer Stunde war schon Alarm im Gärbottich, die Hefe tobt sich regelrecht aus.
Was, wenn Adam ein Bier, statt des Apfels genommen hätte? :Grübel
:Drink

Benutzeravatar
Alt-Phex
Moderator
Moderator
Beiträge: 9024
Registriert: Mittwoch 1. Februar 2012, 01:05
Wohnort: Düsseldorf

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13518

Beitrag von Alt-Phex » Sonntag 14. März 2021, 16:14

JeromeAtom hat geschrieben:
Samstag 13. März 2021, 20:18
Ich verstehe das jetzt so, dass ich das Bier nach der NG einfach im Keller stehen lassen kann für die Reifung. Ich muss also nichts verändern?
Das ist Hobbybrauer Mumpitz, sofern es sich nicht grade um ein Imperial Stout oder Barleywine handelt. Jedes "normale" Bier kommt in den Kühlschrank zur "Kaltreifung" sobald die Nachgärung beendet ist. Genau das "warme" rumstehen im Regal des Hipster-Bier-Shops ist das große Problem vieler Craftbrauer, das Bier schmeckt nach nicht allzu langer Zeit völlig anders. Und selten besser. Aus Reifung wird bei zu hohen Temperaturen schnell Alterung.
JeromeAtom hat geschrieben:
Samstag 13. März 2021, 20:18
Und bzgl. der Lagerung: Ich dachte immer nach der Reifung ist das Bier eigentlich fertig :Mad2

Edit: ich dachte aber auch, dass die Reifung bei 1-5C stattfindet. Heißt wohl, ich habe bei meinem letzten Sud die Reifung übersprungen und bin direkt in die Laherung übergegangen. Oh man oh man... :Mad2
Unser unfiltriertes Bier ist nie fertig. Das reift immer weiter. Das fängt im Gärbottich an, geht in der Nachgärung weiter und endet selbst im Kühlschrank nicht. Daher ist es eigentlich falsch die Begriffe Reifung und Lagerung so differenzieren.

Hauptgärung, Nachgärung, Kaltreifung. Fertig.
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"

Michu
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 43
Registriert: Samstag 14. November 2020, 12:47

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13519

Beitrag von Michu » Sonntag 14. März 2021, 17:47

Tach zusammen,

konnte mit der Suche nichts finden (oder ich habe die falschen Begriffe eingegeben).

Müssen die Kupplungen (nicht Ventile) für Kegs (bei mir CC) regelmässig auseinandergebaut werden, um sie zu reinigen?

Oder reicht die normale Durchflussreinung?

train1811
Posting Klettermax
Posting Klettermax
Beiträge: 212
Registriert: Sonntag 8. Mai 2016, 14:06

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13520

Beitrag von train1811 » Sonntag 14. März 2021, 18:28

Chris84 hat geschrieben:
Sonntag 14. März 2021, 13:35
Edit:
Gibts def. von Festo. Heißen „ Steckverschraubungen NPQR, Edelstahl“
Edit 2:
Leider nur 10 oder 12mm sorry
Vielen Dank,

wenn ich genau messe bin ich bei 11,5mm. Also sollten die 12mm hoffentlich passen.

Benutzeravatar
JeromeAtom
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 36
Registriert: Dienstag 17. November 2020, 22:00

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13521

Beitrag von JeromeAtom » Sonntag 14. März 2021, 20:10

Alt-Phex hat geschrieben:
Sonntag 14. März 2021, 16:14
Jedes "normale" Bier kommt in den Kühlschrank zur "Kaltreifung" sobald die Nachgärung beendet ist.
Danke für deine Antwort! Über welche Temperatur sprechen wir denn hier? Die Reifungsdauer von >6 Wochen ist aber korrekt?

Finde es echt schwierig diesbezüglich infos zu finden, an denen ich mich erstmal orientieren kann.. :puzz
„Personen, die kein Bier kalt stehen haben, sind mir von Grund auf suspekt!“

Jerome

Benutzeravatar
Johnny Eleven
Posting Klettermax
Posting Klettermax
Beiträge: 216
Registriert: Montag 30. März 2020, 15:36

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13522

Beitrag von Johnny Eleven » Sonntag 14. März 2021, 20:47

Zu Reifung/Lagerung schau' doch orientierungshalber mal hier https://malzknecht.de/lagerzeit-reifezeit/ bzw. hier https://malzknecht.de/besser-brauen/tip ... -erklaert/

Viele Grüße

Johannes
Bier = flüssige Lebensfreude

Grain Gorilla, BM10, Inkbird ITC-308, Tilt, Thermapen 4, EasyDens
Flaschengärer, Speise-Karbonisierer

Benutzeravatar
Alt-Phex
Moderator
Moderator
Beiträge: 9024
Registriert: Mittwoch 1. Februar 2012, 01:05
Wohnort: Düsseldorf

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13523

Beitrag von Alt-Phex » Montag 15. März 2021, 00:00

JeromeAtom hat geschrieben:
Sonntag 14. März 2021, 20:10
Alt-Phex hat geschrieben:
Sonntag 14. März 2021, 16:14
Jedes "normale" Bier kommt in den Kühlschrank zur "Kaltreifung" sobald die Nachgärung beendet ist.
Danke für deine Antwort! Über welche Temperatur sprechen wir denn hier? Die Reifungsdauer von >6 Wochen ist aber korrekt?

Finde es echt schwierig diesbezüglich infos zu finden, an denen ich mich erstmal orientieren kann.. :puzz
Das kommt immer aufs Bier an. Fertig ist es wenn es schmeckt. Probier halt jede Woche mal eine Flasche. Ist auch interessant die Entwicklung des Bieres zu verfolgen.

Von meinem letzten Landbier sind in der ersten Woche Kaltreifung schon 5 Flaschen verschwunden. :Wink
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"

Jan82
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 324
Registriert: Samstag 27. Juli 2013, 16:30

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13524

Beitrag von Jan82 » Montag 15. März 2021, 07:55

Moin, eine kleine Frage die mir am Wochenende gekommen ist:

Würdet ihr bei 10-12 Liter Suden (BM 10) immer das ganze Päckchen Trockenhefe verwenden oder nur die Hälfte (und den Rest neu vakuumieren für den nächsten Sud)? Zuletzt hatte ich einen 12 Liter Sud geteilt, und je 6 Liter ein ganzes Paket Brewferm Top bzw GOD9 verwendet. Nun habe ich das erste mal über "Overpitching" gelesen. Viel hilft viel (oder ist wenigstens egal) scheint hier wohl nicht ganz korrekt zu sein ;)

Benutzeravatar
Hans A.
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 58
Registriert: Montag 25. Januar 2021, 23:09
Wohnort: Krefeld

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13525

Beitrag von Hans A. » Montag 15. März 2021, 08:43

Ein klares "It Depends" (Stammwürze, Temperatur, Alter der Charge, ...). Schau mal in gängige Artikel oder Rechner ("Yeast Calculator") zur notwendigen Zellzahl zum Anstellen und gleiche das mit den Angaben des Herstellers ab. Vermutlich wird es in deinem Fall eher selten zu Overpitching kommen.

Benutzeravatar
gulp
Moderator
Moderator
Beiträge: 9807
Registriert: Montag 20. Juli 2009, 21:57
Wohnort: Nürnberg
Kontaktdaten:

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13526

Beitrag von gulp » Montag 15. März 2021, 08:46

Jan82 hat geschrieben:
Montag 15. März 2021, 07:55
Moin, eine kleine Frage die mir am Wochenende gekommen ist:

Würdet ihr bei 10-12 Liter Suden (BM 10) immer das ganze Päckchen Trockenhefe verwenden oder nur die Hälfte (und den Rest neu vakuumieren für den nächsten Sud)? Zuletzt hatte ich einen 12 Liter Sud geteilt, und je 6 Liter ein ganzes Paket Brewferm Top bzw GOD9 verwendet. Nun habe ich das erste mal über "Overpitching" gelesen. Viel hilft viel (oder ist wenigstens egal) scheint hier wohl nicht ganz korrekt zu sein ;)
So kann man da gar nichts sagen. OG oder UG? Stammwürze?

Gruß
Peter
Ein Bayer ohne Bier ist ein gefährlich Thier!

https://biergrantler.de
https://stixbraeu.de

Jan82
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 324
Registriert: Samstag 27. Juli 2013, 16:30

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13527

Beitrag von Jan82 » Montag 15. März 2021, 09:45

War ja klar, dass es wieder nicht so einfach ist :Greets
In der Regel geht es bei mir um Obergärige Biere...aber da ich die Frage tatsächlich nur "ganz generell" meinte kann natürlich keine Stammwürze nennen. Bedeutet: Ich werde mich beim nächsten Sud einfach mal vorher hinsetzen und dann für den individuellen Fall recherchieren. Danke für die fixen Antworten :) War am Wochenende als ich von Overpitching las einfach nur mal wieder so ein "oh mist, ich glaub ich hab in der Vergangenheit alles falsch gemacht..." Moment.

Benutzeravatar
Hans A.
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 58
Registriert: Montag 25. Januar 2021, 23:09
Wohnort: Krefeld

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13528

Beitrag von Hans A. » Montag 15. März 2021, 10:41

Overpitching mit Trockenhefe wird schon schwierig. Vorsicht ist eher bei Erntehefe ("Slurry") geboten, da bitte nicht pauschal den gesamten Bodensatz des Vorsudes zum Anstellen verwenden, sondern sich etwas einlesen.

Benutzeravatar
gulp
Moderator
Moderator
Beiträge: 9807
Registriert: Montag 20. Juli 2009, 21:57
Wohnort: Nürnberg
Kontaktdaten:

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13529

Beitrag von gulp » Montag 15. März 2021, 10:49

Hefe.png
Nimm halt ein Hefetool. Das hier ist recht gut. Das Teil kann aber noch wesentlich mehr.
Ein Bayer ohne Bier ist ein gefährlich Thier!

https://biergrantler.de
https://stixbraeu.de

Jan82
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 324
Registriert: Samstag 27. Juli 2013, 16:30

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13530

Beitrag von Jan82 » Montag 15. März 2021, 13:24

Ich habe das grad mal für eine Trockenhefe durchgespielt.

Hefe: Munich Classic, 5 Mrd. Zellen / g
Stammwürze: 12,5°P
Liter: 13

Der Rechner des Herstellers spuckt aus, dass ich 8,13g verwenden soll (also weniger als die 11g in der Packung)
https://www.lallemandbrewing.com/en/can ... alculator/

Bei Verwendung eines anderen Rechners wird hingegen ausgespuckt, ich würde rund 2 1/2 Päckchen benötigen! Auch in der Erklärung der Berechnungen wird darauf hingewiesen, dass dem bei Trockenhefe so sein wird. Zwei andere Rechner haben die gleichen Ergebnisse ausgespuckt wie dieser.
https://www.brewersfriend.com/yeast-pit ... s_per_gram

@gulp: An den Rechner vom Brewfather komme ich ohne Anmeldung leider nicht ran...

Zumindest was Trockenhefe angeht würde ich vermuten, dass ich besser bei den Herstellerangaben bleibe bzw. deren Rechner verwende, sofern sie einen haben.

Felix1905
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 35
Registriert: Montag 30. Januar 2017, 22:36
Wohnort: Bielefeld

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13531

Beitrag von Felix1905 » Montag 15. März 2021, 16:40

Moin.

Kurze Frage: mein Flachfitting-Zapfkopf (MicroMatic) geht seit einiger Zeit recht schwergängig, lässt sich kaum noch runterdrücken, wenn auf den Fitting geschoben. Habe ihn vor kurzem mal auseinandergebaut und alle Teile gereinigt. Jetzt rastet der kleine Dorn, der den Zapfkopf auf dem Fitting arretiert, nachdem man ihn runtergedrückt hat, kaum noch ein. Manchmal schießt der Zapfkopf auch von alleine hoch.

Was würdet ihr empfehlen? Neuen Zapfkopf kaufen oder die beweglichen Teile mit Schankhahnfett einschmieren?

Hier noch ein Bild. Sind zwar zwei Zapfköpfe, die Teile sind allerdings fast identisch. Vielleicht hilft das Bild, um sagen zu können, ob ein Teil ausgetauscht werden könnte.

Viele Grüße
Felix

IMG_20201203_001534_Kopie.jpg

Tomalz
HBCon Supporter
HBCon Supporter
Beiträge: 290
Registriert: Sonntag 3. Juni 2018, 22:00
Wohnort: Salzkotten

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13532

Beitrag von Tomalz » Montag 15. März 2021, 18:30

Moin in die Runde,
bin auf der Suche nach einem Deckel für NC Keg's mit Schwimmkugel, um von oben das Bier zu zapfen/umzudrücken.
Er sollte einen zusätzlichen Getränkeanschluss für die Schwimmkugel haben. Ich finde den Link einfach nicht mehr wieder. :Waa
Crafthardware hat leider nur einen Getränkeausgang, so wie ich das gesehen habe.


Vielen Dank schon mal
Gruß Thomas

gunnar_w
HBCon Supporter
HBCon Supporter
Beiträge: 35
Registriert: Dienstag 24. April 2018, 21:37

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13533

Beitrag von gunnar_w » Montag 15. März 2021, 18:42

Tomalz hat geschrieben:
Montag 15. März 2021, 18:30
Moin in die Runde,
bin auf der Suche nach einem Deckel für NC Keg's mit Schwimmkugel, um von oben das Bier zu zapfen/umzudrücken.
Er sollte einen zusätzlichen Getränkeanschluss für die Schwimmkugel haben. Ich finde den Link einfach nicht mehr wieder. :Waa
Crafthardware hat leider nur einen Getränkeausgang, so wie ich das gesehen habe.


Vielen Dank schon mal
Der Deckel von Douglas (Crafthardware) hat doch einen zusätzlichen Geträngeausgang... den anderen Ausgang hast Du doch schon im Fass? In dem Deckel zwei zusätzliche NC Posten unterzubringen stelle ich mir auch schwierig vor...

Viele Grüße
Gunnar

Tomalz
HBCon Supporter
HBCon Supporter
Beiträge: 290
Registriert: Sonntag 3. Juni 2018, 22:00
Wohnort: Salzkotten

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13534

Beitrag von Tomalz » Montag 15. März 2021, 19:13

Ok, dann muss ich da noch mal genauer schauen

Vielen Dank
Gruß Thomas

Tomalz
HBCon Supporter
HBCon Supporter
Beiträge: 290
Registriert: Sonntag 3. Juni 2018, 22:00
Wohnort: Salzkotten

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13535

Beitrag von Tomalz » Montag 15. März 2021, 19:18

gunnar_w hat geschrieben:
Montag 15. März 2021, 18:42
Tomalz hat geschrieben:
Montag 15. März 2021, 18:30
Moin in die Runde,
bin auf der Suche nach einem Deckel für NC Keg's mit Schwimmkugel, um von oben das Bier zu zapfen/umzudrücken.
Er sollte einen zusätzlichen Getränkeanschluss für die Schwimmkugel haben. Ich finde den Link einfach nicht mehr wieder. :Waa
Crafthardware hat leider nur einen Getränkeausgang, so wie ich das gesehen habe.


Vielen Dank schon mal
Der Deckel von Douglas (Crafthardware) hat doch einen zusätzlichen Geträngeausgang... den anderen Ausgang hast Du doch schon im Fass? In dem Deckel zwei zusätzliche NC Posten unterzubringen stelle ich mir auch schwierig vor...

Viele Grüße
Gunnar
Omg, wie die Birne doch nach so einem Arbeitstag benebelt sein kann. Hast ja vollkommen recht.
Gruß Thomas

Benutzeravatar
hyper472
HBCon Supporter
HBCon Supporter
Beiträge: 2972
Registriert: Freitag 2. Oktober 2015, 22:33
Wohnort: Nürnberg

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13536

Beitrag von hyper472 » Montag 15. März 2021, 20:04

Felix1905 hat geschrieben:
Montag 15. März 2021, 16:40
Moin.

Kurze Frage: mein Flachfitting-Zapfkopf (MicroMatic) geht seit einiger Zeit recht schwergängig, lässt sich kaum noch runterdrücken, wenn auf den Fitting geschoben. Habe ihn vor kurzem mal auseinandergebaut und alle Teile gereinigt. Jetzt rastet der kleine Dorn, der den Zapfkopf auf dem Fitting arretiert, nachdem man ihn runtergedrückt hat, kaum noch ein. Manchmal schießt der Zapfkopf auch von alleine hoch.

Was würdet ihr empfehlen? Neuen Zapfkopf kaufen oder die beweglichen Teile mit Schankhahnfett einschmieren?

Hier noch ein Bild. Sind zwar zwei Zapfköpfe, die Teile sind allerdings fast identisch. Vielleicht hilft das Bild, um sagen zu können, ob ein Teil ausgetauscht werden könnte.

Viele Grüße
Felix


IMG_20201203_001534_Kopie.jpg
Die Dinger bekommst du eigentlich nur kaputt, wenn du mit dem Panzer drüber fährst. Bestelle dir mal Ersatzdichtungen und dann schmierst du alles hauchdünn mit Schankhahnfett ein. Das flutscht dann wieder wie geschmiert. Für den besagten Dorn kannst Du auch jedes andere Öl nehmen, der kommt ja mit dem Bier nicht in Berührung.
Viele Grüße, Henning
"Das Bier aber macht das Fleisch des Menschen fett und gibt seinem Antlitz eine schöne Farbe durch die Kraft und den guten Saft des Getreides."
Hildegard von Bingen (1098-1179)

Felix1905
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 35
Registriert: Montag 30. Januar 2017, 22:36
Wohnort: Bielefeld

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13537

Beitrag von Felix1905 » Montag 15. März 2021, 22:38

hyper472 hat geschrieben:
Montag 15. März 2021, 20:04
Felix1905 hat geschrieben:
Montag 15. März 2021, 16:40
Moin.

Kurze Frage: mein Flachfitting-Zapfkopf (MicroMatic) geht seit einiger Zeit recht schwergängig, lässt sich kaum noch runterdrücken, wenn auf den Fitting geschoben. Habe ihn vor kurzem mal auseinandergebaut und alle Teile gereinigt. Jetzt rastet der kleine Dorn, der den Zapfkopf auf dem Fitting arretiert, nachdem man ihn runtergedrückt hat, kaum noch ein. Manchmal schießt der Zapfkopf auch von alleine hoch.

Was würdet ihr empfehlen? Neuen Zapfkopf kaufen oder die beweglichen Teile mit Schankhahnfett einschmieren?

Hier noch ein Bild. Sind zwar zwei Zapfköpfe, die Teile sind allerdings fast identisch. Vielleicht hilft das Bild, um sagen zu können, ob ein Teil ausgetauscht werden könnte.

Viele Grüße
Felix


IMG_20201203_001534_Kopie.jpg
Die Dinger bekommst du eigentlich nur kaputt, wenn du mit dem Panzer drüber fährst. Bestelle dir mal Ersatzdichtungen und dann schmierst du alles hauchdünn mit Schankhahnfett ein. Das flutscht dann wieder wie geschmiert. Für den besagten Dorn kannst Du auch jedes andere Öl nehmen, der kommt ja mit dem Bier nicht in Berührung.
Viele Grüße, Henning
Mache ich, danke dir! :thumbup

M79576
Posting Klettermax
Posting Klettermax
Beiträge: 139
Registriert: Montag 5. Oktober 2015, 11:16

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13538

Beitrag von M79576 » Montag 15. März 2021, 23:15

Jan82 hat geschrieben:
Montag 15. März 2021, 13:24
Ich habe das grad mal für eine Trockenhefe durchgespielt.

Hefe: Munich Classic, 5 Mrd. Zellen / g
Stammwürze: 12,5°P
Liter: 13

Der Rechner des Herstellers spuckt aus, dass ich 8,13g verwenden soll (also weniger als die 11g in der Packung)
https://www.lallemandbrewing.com/en/can ... alculator/

Bei Verwendung eines anderen Rechners wird hingegen ausgespuckt, ich würde rund 2 1/2 Päckchen benötigen! Auch in der Erklärung der Berechnungen wird darauf hingewiesen, dass dem bei Trockenhefe so sein wird.
Bei einem Päckchen auf 12 Liter Würze sorgt die Munich Classic OG für einen stürmischen Gärverlauf. Ob die Aromen bei geringerer Pitchrate bei 8gr bessser werden kann ich nicht sagen. Bei der Windsor nehme ich auch immer das volle Päcken, 34/70 UG sowieso. Bei den kleinen Mengen sehe ich das Overpitching risiko als nicht so relevant. In der zweiten Führung kannst Du eh bloß raten, wenn Du die Anzahl vitaler Zellen nicht bestimmst.

M79576
Posting Klettermax
Posting Klettermax
Beiträge: 139
Registriert: Montag 5. Oktober 2015, 11:16

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13539

Beitrag von M79576 » Montag 15. März 2021, 23:16

Jan82 hat geschrieben:
Montag 15. März 2021, 13:24
Ich habe das grad mal für eine Trockenhefe durchgespielt.

Hefe: Munich Classic, 5 Mrd. Zellen / g
Stammwürze: 12,5°P
Liter: 13

Der Rechner des Herstellers spuckt aus, dass ich 8,13g verwenden soll (also weniger als die 11g in der Packung)
https://www.lallemandbrewing.com/en/can ... alculator/

Bei Verwendung eines anderen Rechners wird hingegen ausgespuckt, ich würde rund 2 1/2 Päckchen benötigen! Auch in der Erklärung der Berechnungen wird darauf hingewiesen, dass dem bei Trockenhefe so sein wird.
Bei einem Päckchen auf 12 Liter Würze sorgt die Munich Classic OG für einen stürmischen Gärverlauf. Ob die Aromen bei geringerer Pitchrate bei 8gr bessser werden kann ich nicht sagen. Bei der Windsor nehme ich auch immer das volle Päcken, 34/70 UG sowieso. Bei den kleinen Mengen sehe ich das Overpitching risiko als nicht so relevant. In der zweiten Führung kannst Du eh bloß raten, wenn Du die Anzahl vitaler Zellen nicht bestimmst.

Jan82
Posting Senior
Posting Senior
Beiträge: 324
Registriert: Samstag 27. Juli 2013, 16:30

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13540

Beitrag von Jan82 » Dienstag 16. März 2021, 07:35

M79576 hat geschrieben:
Montag 15. März 2021, 23:16
Bei einem Päckchen auf 12 Liter Würze sorgt die Munich Classic OG für einen stürmischen Gärverlauf. Ob die Aromen bei geringerer Pitchrate bei 8gr bessser werden kann ich nicht sagen. Bei der Windsor nehme ich auch immer das volle Päcken, 34/70 UG sowieso. Bei den kleinen Mengen sehe ich das Overpitching risiko als nicht so relevant. In der zweiten Führung kannst Du eh bloß raten, wenn Du die Anzahl vitaler Zellen nicht bestimmst.
Leider konnte ich zu dem Punkt "ab wann ist es überhaupt Overpitching" rein gar nichts finden. Aber auch das hängt vermutlich wieder von vielem ab und es gibt keine klaren Grenzen. Sowas wie Hefe in einer zweiten Führung verwenden steht bei mir vorerst nicht an.

Ich werds beim Weizen demnächst einfach mal direkt nach den Lallemand Empfehlungen ausprobieren :)

cesc
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 46
Registriert: Freitag 18. Dezember 2020, 11:40

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13541

Beitrag von cesc » Dienstag 16. März 2021, 19:01

Am Wochenende will ich das erste Mal ein IPA mit 16°P brauen. Mit so einer Stammwürze hab ich noch keine Erfahrung. Angestellt werden soll mit der US-05. Wieviele Packungen Trockenhefe brauche ich für meine 30l bis max 35l

Benutzeravatar
hyper472
HBCon Supporter
HBCon Supporter
Beiträge: 2972
Registriert: Freitag 2. Oktober 2015, 22:33
Wohnort: Nürnberg

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13542

Beitrag von hyper472 » Dienstag 16. März 2021, 19:07

cesc hat geschrieben:
Dienstag 16. März 2021, 19:01
Am Wochenende will ich das erste Mal ein IPA mit 16°P brauen. Mit so einer Stammwürze hab ich noch keine Erfahrung. Angestellt werden soll mit der US-05. Wieviele Packungen Trockenhefe brauche ich für meine 30l bis max 35l
Laut MrMalty brauchst Du für 33l 1,9 Tütchen. Also nimm zwei, soo schnell hat man nicht over-/underpitched.
Viele Grüße, Henning
"Das Bier aber macht das Fleisch des Menschen fett und gibt seinem Antlitz eine schöne Farbe durch die Kraft und den guten Saft des Getreides."
Hildegard von Bingen (1098-1179)

Benutzeravatar
mavro
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 831
Registriert: Mittwoch 16. März 2016, 16:17
Wohnort: Wiesbaden
Kontaktdaten:

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13543

Beitrag von mavro » Dienstag 16. März 2021, 21:34

Hi,

Hat jemand einen Tipp, wo ich einen Messbecher aus Edelstahl 3 Liter finde.

Vlt. Bin ich zu blöd, aber ich finde nur Messbecher mit max. 2 Liter oder kleiner.

Danke,
Viele Grüße, Andreas

Benutzeravatar
Beerkenauer
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 1025
Registriert: Samstag 11. Februar 2017, 15:45
Wohnort: Südl Odenwald - Rhein-Neckar

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13544

Beitrag von Beerkenauer » Dienstag 16. März 2021, 22:10

Muss es den unbedingt Edelstahl sein ?
Ich benutze einen 5 Liter Standardbecher aus PP.
Ist Lebensmittelecht und lässt sich leicht reinigen.

Stefan

Bierchem
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 28
Registriert: Mittwoch 3. Februar 2021, 22:26
Wohnort: Marburg

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13545

Beitrag von Bierchem » Dienstag 16. März 2021, 22:43

Ich hatte auch nach einem aus Edelstahl geschaut und nicht gefunden. Mir dann nochmal überlegt, warum Edelstahl? Zum Abmessen des Wassers tut's auch ein Kunstoffbecher, den gibt's auch in 5 L oder ein skalierter Eimer.
Wenns ums Würze rausschaufeln geht, ist vielleicht sogar ein Schöpfer/ eine Schöpfkelle besser geeignet?
Die gibt's auch mit 3 L Volumen.

Edith: Tippfehler korrigiert

Benutzeravatar
Braufex
HBCon Supporter
HBCon Supporter
Beiträge: 1389
Registriert: Montag 6. August 2018, 22:22
Wohnort: Kreis Augsburg

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13546

Beitrag von Braufex » Mittwoch 17. März 2021, 06:43

mavro hat geschrieben:
Dienstag 16. März 2021, 21:34
Hat jemand einen Tipp, wo ich einen Messbecher aus Edelstahl 3 Liter finde.
Vlt. Bin ich zu blöd, aber ich finde nur Messbecher mit max. 2 Liter oder kleiner.
Zum Beispiel:
18/10 Edelstahl, 3,2 Liter von Contacto; allerdings nicht ganz billig:
https://gastronomieshop.eu/contacto-520 ... -graduiert

Hier noch eine Übersicht, geht bis 5 Liter:
https://gastronomieshop.eu/search?sSear ... becher&p=1


Gruß Erwin

Benutzeravatar
mavro
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 831
Registriert: Mittwoch 16. März 2016, 16:17
Wohnort: Wiesbaden
Kontaktdaten:

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13547

Beitrag von mavro » Mittwoch 17. März 2021, 08:21

Braufex hat geschrieben:
Mittwoch 17. März 2021, 06:43

Zum Beispiel:
18/10 Edelstahl, 3,2 Liter von Contacto; allerdings nicht ganz billig:
https://gastronomieshop.eu/contacto-520 ... -graduiert

Hier noch eine Übersicht, geht bis 5 Liter:
https://gastronomieshop.eu/search?sSear ... becher&p=1

Gruß Erwin

danke Dir Erwin!
Viele Grüße, Andreas

Benutzeravatar
mavro
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 831
Registriert: Mittwoch 16. März 2016, 16:17
Wohnort: Wiesbaden
Kontaktdaten:

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13548

Beitrag von mavro » Mittwoch 17. März 2021, 08:27

Beerkenauer hat geschrieben:
Dienstag 16. März 2021, 22:10
Muss es den unbedingt Edelstahl sein ?
Ich benutze einen 5 Liter Standardbecher aus PP.
Ist Lebensmittelecht und lässt sich leicht reinigen.

Stefan
Muss natürlich nicht unbedingt Edelstahl. Ich habe auch PP-Messbecher 1L und 3L. Aber ich möchte gerne schrittweise alles auf Edelstahl umstellen.
Viele Grüße, Andreas

Fujigen
Posting Junior
Posting Junior
Beiträge: 31
Registriert: Freitag 21. November 2014, 23:14
Wohnort: Berlin

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13549

Beitrag von Fujigen » Mittwoch 17. März 2021, 09:49

Hallo!

Kann ich dieses Märzenrezept (obergärig) -
Link:(https://www.gradplato.com/kategorien/ho ... lo-maerzen) 1:1 untergärig mit W34/70 vergären?


Gruß, Felix

Benutzeravatar
Beerkenauer
Posting Freak
Posting Freak
Beiträge: 1025
Registriert: Samstag 11. Februar 2017, 15:45
Wohnort: Südl Odenwald - Rhein-Neckar

Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#13550

Beitrag von Beerkenauer » Mittwoch 17. März 2021, 09:55

Fujigen hat geschrieben:
Mittwoch 17. März 2021, 09:49
Hallo!

Kann ich dieses Märzenrezept (obergärig) -
Link:(https://www.gradplato.com/kategorien/ho ... lo-maerzen) 1:1 untergärig mit W34/70 vergären?


Gruß, Felix
Hallo Felix

Klar geht das. Sehe kein Grund warum nicht.
UG wäre sogar noch Stilechter.

Stefan

Antworten