Kurze Frage, kurze Antwort

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8901

Beitrag von t-u-f » Samstag 1. September 2018, 07:28

Moin,
Spasskrapfen1 hat geschrieben:
Samstag 1. September 2018, 07:12
Servus, ich hoffe ihr könnt mir helfen. Hat mal jemand den Link zu dem polnischen Hobbybrauershop? Irgendwie find ich den nicht mehr
Meinst du den?

Gruß T-u-F
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8902

Beitrag von t-u-f » Samstag 1. September 2018, 07:28

t-u-f hat geschrieben:
Samstag 1. September 2018, 07:28
Moin,
Spasskrapfen1 hat geschrieben:
Samstag 1. September 2018, 07:12
Servus, ich hoffe ihr könnt mir helfen. Hat mal jemand den Link zu dem polnischen Hobbybrauershop? Irgendwie find ich den nicht mehr
https://twojbrowar.pl/en/
Meinst du den?

Gruß T-u-F
Klopf Klopf
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8903

Beitrag von Spasskrapfen1 » Samstag 1. September 2018, 07:36

Ja, genau, danke dir
Liebe Grüße Robert

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8904

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Samstag 1. September 2018, 09:51

Wie viel Gramm entsprechen in amerikanischen Rezepten einem "tsp" (tea-spoon)?
Das ist ja sowas von schwammig. So kann ich nicht arbeiten! :Wink
Hier am Beispiel von Kardamom (wegen des spezifischen Gewichts).
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8905

Beitrag von Ladeberger » Samstag 1. September 2018, 09:59

1 tsp = ca. 5 ml

Multipliziert mit der Schüttdichte erhältst du die Masse.

Gruß
Andy

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8906

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Samstag 1. September 2018, 11:25

Danke Andy. Das hilft weiter.
Aufgrund der unbekannten Schüttdichte habe ich 25ml Wasser abgemessen, davon 7,5ml (Gramm) abgesaugt und den Messbecher mit Kardamom wieder auf 25ml aufgefüllt. Ich brauche 1,5 tsp = 7,5g Kardamom. Sollte so passen, oder?
IMG_2896.jpg
IMG_2896.jpg (38.08 KiB) 4488 mal betrachtet
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
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Jens

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8907

Beitrag von MasterOD » Samstag 1. September 2018, 15:49

Kurze Frage:

ich habe Zuhause noch ein paar "alte" 220l Kunststofffässer gefunden (die blauen, die jeder kennt),
davon würde ich jetzt gerne zwei nehmen und mir jeweils einmal StarSanHB und einmal PBW anmischen.
die beiden Fässer würden dann einen Raum oberhalb meiner Brauanlage stehen und jeweils mit Schläuchen bestückt die in meinen Brauraum führen um eine Art Zapfanlage für fertigen Reiniger/Desinfektionsmittel zu haben.
Das einzig negative was mir dazu einfällt: das PBW Gemisch verliert dabei den Sauerstoff den es "generiert", aber das ist ja nicht das Einzige was es zu einem Reiniger macht..

Hab ich was übersehen? Oder klingt das einfach nur bescheuert?
Ich habe einfach keine lust mir jedes mal was neu anzumischen (mal zu wenig, mal zu viel, Dosierung, usw.)
Gruß    Jörg

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8908

Beitrag von flensdorfer » Samstag 1. September 2018, 18:11

gulp hat geschrieben:
Samstag 1. September 2018, 01:36
flensdorfer hat geschrieben:
Samstag 1. September 2018, 01:24
ich möchte demnächst ein Pils brauen (90% Pilsner, 10% CaraPils), rd. 12°P, 30-35IBU, Purania Wasser mit nem Schuss Milchsäure, W34/70 mit Magnum für die Grundbittere und Saazer und Spalter Select als Aromagabe bei 60'/10'/5'.
60 ist keine Aromagabe und Magnum und Spalter Select passen hervorragend zusammen. Bei 90 min Würze kochen würde ich Magnum nach dem Würzebruch also ~ 75 min kochen. Ohne Magnum geht das aber auch, nur mit Saazer und Spalter Select, Vorderwürze, 60, 30, 10, zu gleichen IBU Anteilen. Mir läuft grade das Wasser im Mund zusammen. :Smile
Moin Peter, sorry für die unwillkürliche Reaktion durch das Lesen meiner Frage :redhead
Danke für deine ANtwort, dann bin ich auf dem richtigen Weg. 90min kochen und dann
a) Magnum für 75min mit 80% IBU-Anteil und Spalter Select mit 20% IBU-Anteil für 10min oder
b) Saazer + Spalter Select jeweils zu 12,5% IBU-Anteil VWH, 60min, 30min, 10min

Mal schauen, welche Version ich nehme :)
Gruß, Arne

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8909

Beitrag von glassart » Samstag 1. September 2018, 19:08

bezieht sich auf post #8900

meinst du den
https://twojbrowar.pl/en/

lg Herbert

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8910

Beitrag von gaelen » Samstag 1. September 2018, 23:23

Hallo Zusammen,

ohne die SuFu bemüht zu haben.....
Um eine Bourbon-Aroma ins Bier zu bekommen, nehme ich ..... Eichen-Holzchips, medium toasted?
Ziel ist was ähnliches zu dem Bourbon-Barrel-Bock

Ich wäre für eine kurze Rückmeldung dankbar (auch per PN)....

vg,alexander

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8911

Beitrag von JackFrost » Sonntag 2. September 2018, 22:52

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Samstag 1. September 2018, 11:25
Danke Andy. Das hilft weiter.
Aufgrund der unbekannten Schüttdichte habe ich 25ml Wasser abgemessen, davon 7,5ml (Gramm) abgesaugt und den Messbecher mit Kardamom wieder auf 25ml aufgefüllt. Ich brauche 1,5 tsp = 7,5g Kardamom. Sollte so passen, oder?
IMG_2896.jpg
Das ist die Dichte des Stoffes ,aber nicht die Schüttdichte. Bei der Schüttdichte ist das Volumen und Gewicht der Luft eingeschlossen. Es ist die Dichte des gesamten Haufens. Durch das Wasser hast du die Dichte aber des Stoffes bestimmt. Die Schüttdichte ist kleiner als die Dichte des Stoffes , du würdest also zuviel Karadmom zugeben.

Wenn du den Kardamom gemahlen brauchst , unter http://www.mollet.de/info/schuettgutdichte.html steht das der eine Schüttdichte von 0,37 g/cm3 hat.

Gruß JackFrost
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Kurze Frage, kurze Antwort

#8912

Beitrag von stefan9113 » Montag 3. September 2018, 14:05

Hallo zusammen,

ich brauche bitte mal Eure Hilfe. Wenn ich jetzt mit aktiver Kühlung mit dem Grainfatherset meine Sude vergären lasse, dann kann ich ja ein Programm dazu erstellen. Was müßte das idealerweise für ein Weißbier oder ein IPA ausschauen, oder anders gefragt wo mache ich mich hierzu am besten schlau. Und wie schauts dann bei untergärig aus? Kann mir hier bitte jemand auf die richtige Fährte helfen?

viele Grüe

Stefan

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8913

Beitrag von chaos-black » Montag 3. September 2018, 14:42

Moin Stefan, das hängt sehr davon ab was man am Ende als Ergebnis haben möchte. Unterschiedliche Hefestämme reagieren dann unterschiedlich auf die Bedingungen. Es gibt grobe Faustregeln (wärmer gibts tendenziell mehr Estern und phenolische Aromen). Mit etwas detaillierterer Recherche zum jeweiligen Hefestamm kannst du dann schauen was du willst.
So hab ich mir beispielsweise in Beersmith ein Fermentationsprofil für bananige Weizenbiere erstellt (erst 17°C für ein paar Tage, danach 23°C für ein paar Tage - mit der Notiz: The warm secondary increases the isoamylacetate while colder primary helps to reduce fusels.
(source: https://braumagazin.de/article/brewing- ... d-to-know/) ).
Untergärig hole ich für mich als Regel sobald die Gärung etwa halb bis zweidrittel durch ist aus der Kühlung und lasse den Rest bei etwa 20°C fertig werden. So ist die Hefe noch aktiv während sie dann bei der warmen Temperatur Diacetyl und Schwefelgeruch abbauen kann - das Fenster für Fruchtesterproduktion ist aber ja zu Beginn der Gärung.

Eine gute Hilfe um "zum Hefeflüsterer" zu werden ist das Buch Yeast von Chris White (Whitelabs) und Zainasheff.

Viel Erfolg!
Alex
Meine Hobbybrauerei: http://brauerei-flaschenpost.de/ (gerade offline)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8914

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Montag 3. September 2018, 14:52

Das Automatisieren des Temperaturprofils stelle ich mir schwer vor, weil der Controller den Extraktabbau nicht kennt.
Vergärt man nicht im Kühlschrank sondern mit Matten oder Spiralen, dann ist die Temperaturmessung der iSpindel wiederum zu ungenau für eine Automatisierung.
Im Grunde muss ein Controller her, der den Extraktabbau von der iSpindel auswertet und die Temperatur über Tauchhülsenfühler misst.
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Jens

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8915

Beitrag von stefan9113 » Montag 3. September 2018, 16:00

Danke schön, das ist das was ich eigentlich vermutet hab. Ich werde,das 3-4 Tage bei 17 Grad lassen dann langsam hoch gehen. Die letzten Weißbiere bei 17 Grad waren alle gut, da dauert halt ein wenig länger weil das nicht auch 22 oder gar 25 hochschießt, aber das Ergebnis ist das was zählt. Ich hab außerdem die ersten beiden Sude mit dem LOB System von Seidel gemacht, bin letztendlich sehr gespannt auf die Ergebnisse.

viele Grüße
Stefan

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8916

Beitrag von Chrissi_Chris » Montag 3. September 2018, 16:25

Moin,
Stehe vor meiner Jährlichen Hopfenernte, den ich bisher immer trocknen lassen habe, dann vakuumiert habe und anschließend eingefroren.

Was genau spricht dagegen den Hopfen frisch zu vakuumieren und einzufrieren ?
Der Trocknungsprozess ist ja nicht gerade förderlich für das Aroma.
War gerade so meine Überlegung, vielen Dank

LG Chris

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8917

Beitrag von monsti88 » Montag 3. September 2018, 16:34

Das einfrieren zerstört die Zellwände und der Hopfen wird dann wohl matschig. Ich hab es allerdings noch nicht ausprobiert und weiß auch nicht, wie sich das aufs Aroma auswirkt.
20l Bottichmaischer mit 25l Thermobehälter und 34l Pfanne :Smile

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8918

Beitrag von Mavo » Montag 3. September 2018, 17:09

Hallo zusammen,

jemand Erfahrung mit dem Endvergärungsgrad von der Saflager W34/70?
Hab vorgestern das "Pils fürs Volk" gebraut. 27l. Mein erstes Untergäriges.
Hefe rehydriert (ein Päckchen), in Würze rein bei 22°C, danach in Kühlschrank bei 12°C.
Stammwürze 12% Brix.

Heute, zwei Tage später alles fröhlich am blubbern und bei 6 % Brix.
Scheinbarer EVG bei 76,3%.

1. Kann ich wie bei anderen Hefen davon ausgehen, dass wenn sich nach 3 Tagen nichts ändert ich abfüllen und speisen kann?
2. Soll ich bis zum abfüllen bei 12°C bleiben oder weiter runter gehen?
3. Bei wieviel °C Nachgärung in Flasche nachdem gespeist und abgefüllt wurde ?

Danke und viele Grüße!
Zuletzt geändert von Mavo am Montag 3. September 2018, 17:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8919

Beitrag von Jomsviking » Montag 3. September 2018, 17:10

Neulich habe ich eine Interessante Erfahrung mit StarSan gemacht:

Nach dem Reinigen ein paar Fässern und anschließendem StarSan Spülbad (9L NC voll mit Wasser /StarSan lösung welches durch mehrer Fässer gedrückt wird) habe ich mein Reinigungsfass einfach nur leergedrückt und stehen lassen. Die anderen Fässer wurden direkt wieder befüllt.

Nun habe ich das Fass neulich mal aufgemacht und mir kam ein Süßlicher Geruch in die Nase --> Eine Mischung aus Gummibärchen mit CO2.

Hat jemand eine Ähnliche Erfahrungen gemacht?
Reagiert das Phosphor mit dem CO2 und bildet diesen Geruch?
Gruß
Felix

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8920

Beitrag von Majestix » Montag 3. September 2018, 20:33

Hallo zusammen,
habe ich kleine Frage zum Sauerstoffeintrag beim Läutern. Ich Käufer relativ langsam. Halber Liter in der Minute. Vom Hahn ohnr plätschern in einen Trichter, daran der Schlauch, der dann bis auf den Boden ins Fass geht. Da wo die Würze auf die Säule im Schlauch trifft bildet sich immer Schaum im Schlauch. So 10cm hoch.
Auf dem Bild dann bei vollem Fass oben aus dem Trichter. Bringe ich da schon viel Co2 in die Würze oder ist das normal? Mache ich da was falsch?
Grüsse
Carsten
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8921

Beitrag von Costica » Dienstag 4. September 2018, 08:52

Mavo hat geschrieben:
Montag 3. September 2018, 17:09
Hallo zusammen,

jemand Erfahrung mit dem Endvergärungsgrad von der Saflager W34/70?
Hab vorgestern das "Pils fürs Volk" gebraut. 27l. Mein erstes Untergäriges.
Hefe rehydriert (ein Päckchen), in Würze rein bei 22°C, danach in Kühlschrank bei 12°C.
Stammwürze 12% Brix.

Heute, zwei Tage später alles fröhlich am blubbern und bei 6 % Brix.
Scheinbarer EVG bei 76,3%.

1. Kann ich wie bei anderen Hefen davon ausgehen, dass wenn sich nach 3 Tagen nichts ändert ich abfüllen und speisen kann?
2. Soll ich bis zum abfüllen bei 12°C bleiben oder weiter runter gehen?
3. Bei wieviel °C Nachgärung in Flasche nachdem gespeist und abgefüllt wurde ?

Danke und viele Grüße!
Hallo Mavo,

meine Erfahrung hat gezeigt mit der W34/70:

Bei mir war bisher im Bereich von 70%-75% Schluss, mehr habe ich noch nie erreicht. Ich habe aber auch eine komplett andere Vorgehensweise wie du.

Ich stelle bei ca. 9°C an, bei 20l je nach °Plato 2-4 rehydrierte Päckchen. Sobald die Hefe deutlich angekommen ist, erhöhe ich langsam in den Bereich 10-12°C.
Habe ich einen scheinbaren EVG in deiner Höhe erreicht, oder wenn sich nichts mehr tut, was durchaus 2 Wochen oder mehr dauern kann, erhöhe ich die Temperatur auf ca. 18-20° für die Dia­ce­thyl­rast. Teilweise lasse ich das aber weg und mache nachdem sich ein paar Tage nichts mehr getan hat einen Cold Crush bei ca. 1°C. Danach fülle ich mit Haushaltszucker ab und mache die Nachgärung bei Zimmertemperatur. Danach 4-6 Wochen im Kühlschrank zur Reifung.

Grundsätzlich denke ich, dass du die Hefe zu warm angestellt hast und sie deshalb in dieser extrem kurzen Zeit diesen sEVG erreicht hat. Welche Aromen die Hefe bei diesen Anstelltemperaturen erzeugt, kann ich dir nicht sagen (da haben andere Kollegen sehr viel mehr Erfahrung), ich denke aber von einem "normalen" Pils wird es sich unterscheiden.

An die Gurus hier im Forum: Passt meine Vorgehensweise?

Viele Grüße

Constantin

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8922

Beitrag von Roofio » Dienstag 4. September 2018, 14:03

MasterOD hat geschrieben:
Samstag 1. September 2018, 15:49
Kurze Frage:

ich habe Zuhause noch ein paar "alte" 220l Kunststofffässer gefunden (die blauen, die jeder kennt),
davon würde ich jetzt gerne zwei nehmen und mir jeweils einmal StarSanHB und einmal PBW anmischen.
die beiden Fässer würden dann einen Raum oberhalb meiner Brauanlage stehen und jeweils mit Schläuchen bestückt die in meinen Brauraum führen um eine Art Zapfanlage für fertigen Reiniger/Desinfektionsmittel zu haben.
Das einzig negative was mir dazu einfällt: das PBW Gemisch verliert dabei den Sauerstoff den es "generiert", aber das ist ja nicht das Einzige was es zu einem Reiniger macht..

Hab ich was übersehen? Oder klingt das einfach nur bescheuert?
Ich habe einfach keine lust mir jedes mal was neu anzumischen (mal zu wenig, mal zu viel, Dosierung, usw.)
Sowohl Starsan als auch PBW halten als Mische nicht ewig. Bei Starsan sinkt der PH-Wert mit der Zeit und nimmt einen Großteil der Wirksamkeit, bei PBW hast du den Effekt schon beschrieben. Das ist so ziemlich der Haupteffekt bei PBW.

Du hättest also dann zwei Flüssigkeiten, die irgendwann nur noch schwach wirksam sind und kannst das kaum überwachen. Wäre es mir nicht wert.

PBW (oder Oxi / Spülmaschinenpulver) würde ich immer frisch anmischen.
Starsan kann man mit destilliertem Wasser anmischen, dann dauert es länger, bis es kippt. Aber mehr als einen Eimer voll auf einmal lohnt sich da nicht, denke ich. Je nach Nutzung reicht der dann aber auch zwei - drei Braugänge.
Viele Grüße,
Robert

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8923

Beitrag von Roofio » Dienstag 4. September 2018, 14:13

Jomsviking hat geschrieben:
Montag 3. September 2018, 17:10
Neulich habe ich eine Interessante Erfahrung mit StarSan gemacht:

Nach dem Reinigen ein paar Fässern und anschließendem StarSan Spülbad (9L NC voll mit Wasser /StarSan lösung welches durch mehrer Fässer gedrückt wird) habe ich mein Reinigungsfass einfach nur leergedrückt und stehen lassen. Die anderen Fässer wurden direkt wieder befüllt.

Nun habe ich das Fass neulich mal aufgemacht und mir kam ein Süßlicher Geruch in die Nase --> Eine Mischung aus Gummibärchen mit CO2.

Hat jemand eine Ähnliche Erfahrungen gemacht?
Reagiert das Phosphor mit dem CO2 und bildet diesen Geruch?
Oder waren es zufällig neue Kegs von Lutz? Die riechen bei Lieferung so, weil entweder noch Reinigungslösung nachdünstet oder vorher irgeneine Brause drin war. Mehrmals spülen klärt das Ganze dann.
Die Dichtungen nehmen gerne nach einer Zeit das Aroma der Flüssigkeit an. Wenn vorher lange irgendeine Brause drin war, sollte man die Dinger auch auswechseln.
Viele Grüße,
Robert

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8924

Beitrag von chaos-black » Dienstag 4. September 2018, 14:32

Roofio hat geschrieben:
Dienstag 4. September 2018, 14:03
Bei Starsan sinkt der PH-Wert mit der Zeit und nimmt einen Großteil der Wirksamkeit.
Nanu, ich dachte Starsan wirkt über Säure und niedrigen PH? Ich war jetzt nicht der beste in Chemie, aber inwiefern macht denn dann der weiter sinkende PH Wert Probleme?
Und wielange würdest du Starsan im Keg z.B. aufbewahren?

Beste Grüße,
Alex
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8925

Beitrag von Jomsviking » Dienstag 4. September 2018, 14:37

Roofio hat geschrieben:
Dienstag 4. September 2018, 14:13
Jomsviking hat geschrieben:
Montag 3. September 2018, 17:10
Neulich habe ich eine Interessante Erfahrung mit StarSan gemacht:

Nach dem Reinigen ein paar Fässern und anschließendem StarSan Spülbad (9L NC voll mit Wasser /StarSan lösung welches durch mehrer Fässer gedrückt wird) habe ich mein Reinigungsfass einfach nur leergedrückt und stehen lassen. Die anderen Fässer wurden direkt wieder befüllt.

Nun habe ich das Fass neulich mal aufgemacht und mir kam ein Süßlicher Geruch in die Nase --> Eine Mischung aus Gummibärchen mit CO2.

Hat jemand eine Ähnliche Erfahrungen gemacht?
Reagiert das Phosphor mit dem CO2 und bildet diesen Geruch?
Oder waren es zufällig neue Kegs von Lutz? Die riechen bei Lieferung so, weil entweder noch Reinigungslösung nachdünstet oder vorher irgeneine Brause drin war. Mehrmals spülen klärt das Ganze dann.
Die Dichtungen nehmen gerne nach einer Zeit das Aroma der Flüssigkeit an. Wenn vorher lange irgendeine Brause drin war, sollte man die Dinger auch auswechseln.
Das Keg war schon länger in Benutzung.
Vom Reinigen selbst kann der Geruch nicht kommen da ich mit Chlorhaltigem Spülmaschinenpulver reinige. Das riecht schon völlig anders ;)

Ich hab spaßeshalber mal nochmal zwei Fässer genommen und geöffnet:
Ich muss meine Aussage Korrigieren... Es Riecht nicht nach Gummibärchen sondern nach RedBull. :puzz
Sehr merkwürdig das ganze.

Es muss irgendeine Verbindung zwischen dem Starsan und dem CO2 geben. Anders kann ich mir das nicht Vorstellen.
Gruß
Felix

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8926

Beitrag von seriously » Dienstag 4. September 2018, 15:07

Starterwürze:
Wieviel Starterwürze bei 9°P bekommt man denn aus einer solchen 500g Packung?
https://www.amihopfen.com/Malz/Malzextr ... :1678.html

Mavo
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8927

Beitrag von Mavo » Dienstag 4. September 2018, 15:12

Costica hat geschrieben:
Dienstag 4. September 2018, 08:52
Mavo hat geschrieben:
Montag 3. September 2018, 17:09
Hallo zusammen,

jemand Erfahrung mit dem Endvergärungsgrad von der Saflager W34/70?
Hab vorgestern das "Pils fürs Volk" gebraut. 27l. Mein erstes Untergäriges.
Hefe rehydriert (ein Päckchen), in Würze rein bei 22°C, danach in Kühlschrank bei 12°C.
Stammwürze 12% Brix.

Heute, zwei Tage später alles fröhlich am blubbern und bei 6 % Brix.
Scheinbarer EVG bei 76,3%.

1. Kann ich wie bei anderen Hefen davon ausgehen, dass wenn sich nach 3 Tagen nichts ändert ich abfüllen und speisen kann?
2. Soll ich bis zum abfüllen bei 12°C bleiben oder weiter runter gehen?
3. Bei wieviel °C Nachgärung in Flasche nachdem gespeist und abgefüllt wurde ?

Danke und viele Grüße!
Hallo Mavo,

meine Erfahrung hat gezeigt mit der W34/70:

Bei mir war bisher im Bereich von 70%-75% Schluss, mehr habe ich noch nie erreicht. Ich habe aber auch eine komplett andere Vorgehensweise wie du.

Ich stelle bei ca. 9°C an, bei 20l je nach °Plato 2-4 rehydrierte Päckchen. Sobald die Hefe deutlich angekommen ist, erhöhe ich langsam in den Bereich 10-12°C.
Habe ich einen scheinbaren EVG in deiner Höhe erreicht, oder wenn sich nichts mehr tut, was durchaus 2 Wochen oder mehr dauern kann, erhöhe ich die Temperatur auf ca. 18-20° für die Dia­ce­thyl­rast. Teilweise lasse ich das aber weg und mache nachdem sich ein paar Tage nichts mehr getan hat einen Cold Crush bei ca. 1°C. Danach fülle ich mit Haushaltszucker ab und mache die Nachgärung bei Zimmertemperatur. Danach 4-6 Wochen im Kühlschrank zur Reifung.

Grundsätzlich denke ich, dass du die Hefe zu warm angestellt hast und sie deshalb in dieser extrem kurzen Zeit diesen sEVG erreicht hat. Welche Aromen die Hefe bei diesen Anstelltemperaturen erzeugt, kann ich dir nicht sagen (da haben andere Kollegen sehr viel mehr Erfahrung), ich denke aber von einem "normalen" Pils wird es sich unterscheiden.

An die Gurus hier im Forum: Passt meine Vorgehensweise?

Viele Grüße

Constantin

Hallo Constantin,

danke für die Antwort!
habe soeben nach dem Sud geschaut, ab und zu blubbert es ich aus dem Gärröhrchen.
Sobald sich 3 Tage nichtsmehr tut, stelle ich es mal bei 18-20°C in den Keller. Sollte sich dabei noch was ändern am Wert?

Gruß Marvin
Bier ist gut, sagt der Arzt!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8928

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 4. September 2018, 15:21

seriously hat geschrieben:
Dienstag 4. September 2018, 15:07
Starterwürze:
Wieviel Starterwürze bei 9°P bekommt man denn aus einer solchen 500g Packung?
https://www.amihopfen.com/Malz/Malzextr ... :1678.html
100g DME + 800ml Wasser
Findest du in einem anderen Laden, in dem jemand fleißig genug war, die Produktbeschreibung abzutippen.
https://brauen.de/malzextrakt-pulver-mu ... rockenmalz

Vergiss den obligatorischen Löffel Haushaltszucker bei DME Startern nicht ...
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

Interesse an Flüssighefen ... ? Aus Zeitgründen derzeit kein Hefeversand.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8929

Beitrag von seriously » Dienstag 4. September 2018, 16:19

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Dienstag 4. September 2018, 15:21
seriously hat geschrieben:
Dienstag 4. September 2018, 15:07
Starterwürze:
Wieviel Starterwürze bei 9°P bekommt man denn aus einer solchen 500g Packung?
https://www.amihopfen.com/Malz/Malzextr ... :1678.html
100g DME + 800ml Wasser
Findest du in einem anderen Laden, in dem jemand fleißig genug war, die Produktbeschreibung abzutippen.
https://brauen.de/malzextrakt-pulver-mu ... rockenmalz

Vergiss den obligatorischen Löffel Haushaltszucker bei DME Startern nicht ...
Top, vielen Dank!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8930

Beitrag von Costica » Dienstag 4. September 2018, 16:35

Mavo hat geschrieben:
Dienstag 4. September 2018, 15:12

Hallo Constantin,

danke für die Antwort!
habe soeben nach dem Sud geschaut, ab und zu blubbert es ich aus dem Gärröhrchen.
Sobald sich 3 Tage nichtsmehr tut, stelle ich es mal bei 18-20°C in den Keller. Sollte sich dabei noch was ändern am Wert?

Gruß Marvin
Du kannst es auch vorher schon bei 18-20°C in den Keller stellen, du musst nicht warten bis es endvergoren ist. Ist die Gärung wirklich durch (Restextrakt ändert sich paar Tage nicht), kannst du es direkt in Flaschen abfüllen und die Rast und die Nachgärung gleichzeitig laufen lassen. Ich mache es immer nach Lust und Laune (und ob ich den Kühlschrank brauche oder nicht). Was ich immer mache ist ein Cold Crush bevor ich abfülle, das hat sich so eingebürgert bei mir.

Grüße

Constantin

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8931

Beitrag von haefner » Dienstag 4. September 2018, 17:46

Hallo,

ich stell am Sonntag nen Hefeweizen mit der W3638 an. Lasse ich dann bis ca 16.9. ausgären. Kann man die Erntehefe dann vom Boden weg ohne waschen etc für ne Woche in den Kühlschrank tun um sie dann am 23.9. nochmal einzusetzen? Wie sollte man da dann vorgehen? Starter?

Gruß Micha

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8932

Beitrag von Roofio » Dienstag 4. September 2018, 22:08

chaos-black hat geschrieben:
Dienstag 4. September 2018, 14:32

Nanu, ich dachte Starsan wirkt über Säure und niedrigen PH? Ich war jetzt nicht der beste in Chemie, aber inwiefern macht denn dann der weiter sinkende PH Wert Probleme?
Und wielange würdest du Starsan im Keg z.B. aufbewahren?
Ähhm ja, im schnellen Tippen Unsinn von mir gegeben, sorry. :redhead
Die Wirksamkeit geht natürlich verloren, wenn der PH mit der Zeit steigt.
Laut Hersteller geht die Wirkung den Bach runter, wenn der PH über 3 liegt.
Die Aussage mit der Verschlechterung über die Zeit bleibt aber korrekt. Man kann dann natürlich einfach wieder etwas Starsan nachschütten, um den PH wieder zu drücken. Ob und inwiefern man die Trübung als Indikator nehmen kann scheint strittig zu sein. Dazu habe ich schon alles mögliche gelesen.

In den Amiforen liest man von bis zu einem halben Jahr mit destilliertem Wasser. So lange habe ich das noch nicht probiert, aber ich hatte mit destilliertem Wasser angesetzt eine Sprühflasche und ein Reinigungskeg für die Direktzapfe gut drei Monate ohne Probleme benutzt. Im Zweifelsfall halt am Besten PH messen.
Ich sehe da aber auch nicht wirklich den Bedarf für zig Liter. Man muss den Gärbehälter ja nicht mit Starsan-Lösung fluten.
Viele Grüße,
Robert

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8933

Beitrag von Roofio » Dienstag 4. September 2018, 22:14

Jomsviking hat geschrieben:
Dienstag 4. September 2018, 14:37
Das Keg war schon länger in Benutzung.
Vom Reinigen selbst kann der Geruch nicht kommen da ich mit Chlorhaltigem Spülmaschinenpulver reinige. Das riecht schon völlig anders ;)

Ich hab spaßeshalber mal nochmal zwei Fässer genommen und geöffnet:
Ich muss meine Aussage Korrigieren... Es Riecht nicht nach Gummibärchen sondern nach RedBull. :puzz
Sehr merkwürdig das ganze.

Es muss irgendeine Verbindung zwischen dem Starsan und dem CO2 geben. Anders kann ich mir das nicht Vorstellen.
Ich habe auch schon Starsan-Lösung unter Druck über mehrere Monate im Keg gehabt und habe nichts gemerkt.
Hier mal ein leicht anders gelagerter Thread, in dem auch der Hersteller zitiert wird. Wenn es einen Zusammenhang gäbe, würde ich vermuten, dass er das erwähnt hätte:

ttps://brews-bros.com/topic/53368-star-san-and-co2/
Viele Grüße,
Robert

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8934

Beitrag von hyper472 » Dienstag 4. September 2018, 22:15

haefner hat geschrieben:
Dienstag 4. September 2018, 17:46
Hallo,

ich stell am Sonntag nen Hefeweizen mit der W3638 an. Lasse ich dann bis ca 16.9. ausgären.
1.) Kann man die Erntehefe dann vom Boden weg ohne waschen etc für ne Woche in den Kühlschrank tun um sie dann am 23.9. nochmal einzusetzen?
2.) Wie sollte man da dann vorgehen?
3.) Starter?

Gruß Micha
Zu 1: ja
Zu 2: großes Einmachglas auskochen, den letzten Rest Bier im Gärbottich zusammen mit der Hefe aufschwenken und ins Einmachglas geben. Abgekochten Deckel nicht fest zuschrauben, ab in den Kühlschrank. Erlenmeyer mit Alufoliendeckel geht auch. Überschüssiges Bier nach 1-2 Tagen abgießen, ca. 1cm kann über der Hefe stehen bleiben.
Zu 3: nicht nötig, Du hast eher zuviel Hefe. Nicht mehr Hefe zugeben als mr malty empfiehlt, sonst overpitscht Du und die Hefe kann dir einpennen.

Viele Grüße, Henning

Edith meint, anderen ins Zitat zu schreiben mag praktisch sein, ist aber unfein.
"Das Bier aber macht das Fleisch des Menschen fett und gibt seinem Antlitz eine schöne Farbe durch die Kraft und den guten Saft des Getreides."
Hildegard von Bingen (1098-1179)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8935

Beitrag von Jomsviking » Dienstag 4. September 2018, 22:37

Roofio hat geschrieben:
Dienstag 4. September 2018, 22:14
Jomsviking hat geschrieben:
Dienstag 4. September 2018, 14:37
Das Keg war schon länger in Benutzung.
Vom Reinigen selbst kann der Geruch nicht kommen da ich mit Chlorhaltigem Spülmaschinenpulver reinige. Das riecht schon völlig anders ;)

Ich hab spaßeshalber mal nochmal zwei Fässer genommen und geöffnet:
Ich muss meine Aussage Korrigieren... Es Riecht nicht nach Gummibärchen sondern nach RedBull. :puzz
Sehr merkwürdig das ganze.

Es muss irgendeine Verbindung zwischen dem Starsan und dem CO2 geben. Anders kann ich mir das nicht Vorstellen.
Ich habe auch schon Starsan-Lösung unter Druck über mehrere Monate im Keg gehabt und habe nichts gemerkt.
Hier mal ein leicht anders gelagerter Thread, in dem auch der Hersteller zitiert wird. Wenn es einen Zusammenhang gäbe, würde ich vermuten, dass er das erwähnt hätte:

ttps://brews-bros.com/topic/53368-star-san-and-co2/
Das ist ja das kuriose: Die Starsan Lösung wurde aus dem Keg ausgedrückt und dann gelagert.
Ich habe das Reinigungsfass mittels CO2 leer gedrückt. (In dem vorher die Starsan Lösung war) und nicht diese darin gelagert ;)
Das was im Fass zurück geblieben ist sollte ja extrem wenig, bis nichts mehr sein außer etwas Schaum an den Seitenwänden.
Das dann 2-3 Wochen so stehen lassen und das ergab/gibt diesen RedBull Geruch :Waa
Gruß
Felix

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8936

Beitrag von chaos-black » Mittwoch 5. September 2018, 00:10

Jomsviking hat geschrieben:
Dienstag 4. September 2018, 22:37
Das dann 2-3 Wochen so stehen lassen und das ergab/gibt diesen RedBull Geruch :Waa
Da es gleich ins Bett geht schreib ich mal ohne alle deine Posts zu dem Thema gelesen zu haben: Hast du alle Dichtungsringe getauscht? Ich empfand nämlich auch manchmal die Gerüche die daran haften nachdem da irgendwelche Softdrinks rausgezapft wurden teilweise in die Richtung gehend. Ich hab keine Ahnung ob mittlerweile Energy Drinks in Kegs verkauft werden, aber eventuell wäre das noch ein Ansatzpunkt. Auf die Gefahr hin dass du das alles schon gemacht hast und bescheid weiß dennoch der Hinweis, dass das Keg neben dem großen Dichtungsring fürs Handloch noch jeweils einen kleinen pro Gas/Bier-"Pfosten" und einen pro Degen hat. Vielleicht wurde ja einer oder mehrere noch nicht gewechselt?

Beste Grüße,
Alex
Meine Hobbybrauerei: http://brauerei-flaschenpost.de/ (gerade offline)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8937

Beitrag von Jomsviking » Mittwoch 5. September 2018, 10:56

chaos-black hat geschrieben:
Mittwoch 5. September 2018, 00:10
Jomsviking hat geschrieben:
Dienstag 4. September 2018, 22:37
Das dann 2-3 Wochen so stehen lassen und das ergab/gibt diesen RedBull Geruch :Waa
Da es gleich ins Bett geht schreib ich mal ohne alle deine Posts zu dem Thema gelesen zu haben: Hast du alle Dichtungsringe getauscht? Ich empfand nämlich auch manchmal die Gerüche die daran haften nachdem da irgendwelche Softdrinks rausgezapft wurden teilweise in die Richtung gehend. Ich hab keine Ahnung ob mittlerweile Energy Drinks in Kegs verkauft werden, aber eventuell wäre das noch ein Ansatzpunkt. Auf die Gefahr hin dass du das alles schon gemacht hast und bescheid weiß dennoch der Hinweis, dass das Keg neben dem großen Dichtungsring fürs Handloch noch jeweils einen kleinen pro Gas/Bier-"Pfosten" und einen pro Degen hat. Vielleicht wurde ja einer oder mehrere noch nicht gewechselt?

Beste Grüße,
Alex
Die Fässer waren Neu. Zumindestens als sie damals gekauft hatte. Bisher haben die nur Bier gesehen.

--> Da eine Kurze Antwort wohl nicht kommen wird, werde ich einen eigenen Thread erstellen.
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 00#p291822
Gruß
Felix

stefan78h
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8938

Beitrag von stefan78h » Mittwoch 5. September 2018, 16:41

ich hab Montag abend abgefüllt.

Weizen (Triticum Wormatia) zum 3 x

Gärung war durch 3 Tage lang 3°P. (mit Spindel gemessen)
Insgesammt 10 Tage bei 20°C im Gärschrank.

was mich aber wundert ist dieses mal das es beim Abfüllen geschäumt hat.

Unterschied zu meinen anderen Bieren war diesmal der Gärschrank und das ich in die Flaschen Traubenzucker vorgelegt habe anstatt Haushalszucker.
(Wobei ich Traubenzucker beim letzten Bier (OG Märzen) auch verwendet habe ohne das es geschäumt hat)


An was könnte das gelegen haben das es geschäumt hat?

war es eventuell doch noch nicht komplett durch? sonst habe ich 14-16 Tgae gewartet bis zum abfüllen.
Flaschenmanometer ist dran. Heute morgen bei 1Bar.
Gruß
stefan

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8939

Beitrag von Alt-Phex » Mittwoch 5. September 2018, 17:08

stefan78h hat geschrieben:
Mittwoch 5. September 2018, 16:41
An was könnte das gelegen haben das es geschäumt hat?
Vieleicht noch zu viele Partikel in Schwebe oder ein Belag in deinen Flaschen (z.b. Bierstein) an dem sich das CO2 entbindet.
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8940

Beitrag von stefan78h » Mittwoch 5. September 2018, 17:15

Flaschen waren nach Augenschein sauber.
Muss ich jetzt den Druckanstieg beobachten.
Danke
Gruß
stefan

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8941

Beitrag von 100prozent » Donnerstag 6. September 2018, 20:56

Hallo Braugemeinde,

Ich möchte in den nächsten Tagen ein UG Bier aus dem Gärfass ins Keg abfüllen. Auf die Nachgärung möchte ich verzichten und stattdessen Zwangskarbonisieren. Ich meine gelesen zu haben, dass für den Abbau unerwünschter Nebenprodukte das Bier einige Tage warm stehen muss. Sollte ich das Keg also ein paar Tage warm stellen oder kann es gleich auf Lagertemperatur gebracht werden.

Vielen Dank für eure Antworten,
Gruß Marcel

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8942

Beitrag von mavro » Donnerstag 6. September 2018, 21:10

Vielleicht könnt ihr mir helfen. :Shocked

Ich habe das beach Party nachgebraut
https://www.maischemalzundmehr.de/index ... riff=Beach

10 Tage HG bei 21 Grad, dann 2 Tage cold Crash bei 4 Grad, dann Abfüllen in Flaschen und in 5 Liter Partyfass und 2 Wochen Nachgärung und dann 2 Wochen Reifung bei 7 Grad.

Das Bier hat kaum Schaum und schmeckt recht schal.


Frage:
Habe ich mit dem cold Crash die Hefe zu sehr sedimentiert, sodass für die Nachgärung nicht mehr genug da war?
Soll ich nochmal warm stellen und schütteln?
Viele Grüße, Andreas

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8943

Beitrag von afri » Donnerstag 6. September 2018, 22:01

mavro hat geschrieben:
Donnerstag 6. September 2018, 21:10
Frage:
Habe ich mit dem cold Crash die Hefe zu sehr sedimentiert, sodass für die Nachgärung nicht mehr genug da war?
Gut möglich, daher ist es zielführend, eine Manometerflasche mit nachgären zu lassen. Wenn dann was nicht stimmt, siehst du es sofort. Aber vielleicht war nur eine Flasche vom Verschluss her undicht, probiere noch mal eine andere.

Wenn es so bleibt, könntest du ein Problem haben. Flaschen mit Hefe impfen wäre eine Möglichkeit. Oder hast du jede Menge Bodensatz? Dann könnte warm stellen und aufschütteln durchaus die NG nochmals anschieben.
Achim
Bier ist ein Stück Lebenskraft!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8944

Beitrag von mavro » Freitag 7. September 2018, 10:10

Hatte 3 Flaschen, alle dicht, alle schal. Die hatten etwas Bodensatz aber nicht viel

Jetzt habe ich nur noch 5 Partyfässer, das erste gestern angezapft, auch schal. Durch das CO2 natürlich etwas spritziger in den ersten 20 min.

Sollte ich die anderen partyfässer Warmstellen und leicht schütteln?
Viele Grüße, Andreas

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8945

Beitrag von monsti88 » Freitag 7. September 2018, 16:21

Hatte ich auch mal. Hab dann wärmer gestellt und jeden zweiten Tag aufgeschüttelt. Nach insgesamt 4 Wochen war die NG durch und das Bier wie gewünscht.
20l Bottichmaischer mit 25l Thermobehälter und 34l Pfanne :Smile

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8946

Beitrag von bobeye » Samstag 8. September 2018, 18:54

Ich habe eine kurze Frage bzgl. Grünhopfen. Kann ich die Dolden schon am Vortag ernten wenn ich plane den frischen Hopfen in den Whirlpool zu geben?

LG
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8947

Beitrag von saarmoench » Sonntag 9. September 2018, 15:31

bobeye hat geschrieben:
Samstag 8. September 2018, 18:54
Ich habe eine kurze Frage bzgl. Grünhopfen. Kann ich die Dolden schon am Vortag ernten wenn ich plane den frischen Hopfen in den Whirlpool zu geben?

LG
Bob
Ich denke schon. Würde ihn für die kurze Zeit luftdicht verpacken. Dann dürfte so schnell nix passieren.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8948

Beitrag von saarmoench » Sonntag 9. September 2018, 15:35

Ganz vergessen meine Frage zu stellen:

Hat schon einmal jemand einen GDA ähnlich diesem Modell (https://www.amihopfen.com/Abfuellen-und ... :2647.html) eingekürzt, damit man auch kleinere Flaschen befüllen kann?

Irgendwelche Nachteile?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8949

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Sonntag 9. September 2018, 15:44

Habe ich noch nicht gemacht. Wenn du das machen möchtest brauchst du einen guten Rohrscheider und musst unbedingt drauf achten, dass du das Rohr innen perfekt entgratest. Sonst macht der GDA später nur noch Schaum.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#8950

Beitrag von Jeff » Sonntag 9. September 2018, 17:23

Kennt jemand eine Hopfensorte, die nach Kaugummi "Bubblegum" schmeckt? Brewdog schreibt, dass der Sorachi Ace in der entsprechenden Version von Brewdogs "IPA is Dead" einen Kaugummigeschmack erzeugt, dass ist jedoch das erste Mal, dass ich das in Zusammenhang mit Sorachi Ace gehört habe.
Kann das jemand bestätigen, der schonmal mit dem Hopfen gebraut hat?
Das Schlimmste ist, wenn das Bier alle ist!

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