Kurze Frage, kurze Antwort

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Brauwolf
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9401

Beitrag von Brauwolf » Sonntag 18. November 2018, 14:30

t-u-f hat geschrieben:
Sonntag 18. November 2018, 14:20
Hallo,
Bin gerade dabei mir ein Gärschrank "delux" zubauen...
..dazu benötige ich noch kleine Druckluft-Schnellverbinder...
..Leider finde ich so was in der Bucht nicht - kann mir jemand einen Tipp geben...?

Gruß T-u-F
Hier wird dir geholfen

Cheers, Ruthard
Wir haben alle den gleichen Himmel, aber nicht denselben Horizont.
Mein Blog: Brew24.com

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9402

Beitrag von Flawi » Sonntag 18. November 2018, 15:26

Hi,

zB. sowas?
https://www.pneumaticshop.de/Steckverbinder/
Grüße
Rainer

Edit: Ruthard war schneller

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9403

Beitrag von gaelen » Montag 19. November 2018, 08:37

Hallo Zusammen,

kann mir jemand vielleicht einen Tip geben, wo ich braune 3l-Bügelflaschen kaufen kann?

gruß,alexander

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9404

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Montag 19. November 2018, 08:40

gaelen hat geschrieben:
Montag 19. November 2018, 08:37
kann mir jemand vielleicht einen Tip geben, wo ich braune 3l-Bügelflaschen kaufen kann?
Bei Hellmann >> https://www.hellmann24.de/products/30-l ... /list.html
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

Interesse an Flüssighefen ... ?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9405

Beitrag von gaelen » Montag 19. November 2018, 09:22

Super! Danke!!

irrwisch
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9406

Beitrag von irrwisch » Montag 19. November 2018, 10:08

t-u-f hat geschrieben:
Sonntag 18. November 2018, 14:20
Hallo,
Bin gerade dabei mir ein Gärschrank "delux" zubauen...
..dazu benötige ich noch kleine Druckluft-Schnellverbinder...
..Leider finde ich so was in der Bucht nicht - kann mir jemand einen Tipp geben...?

Gruß T-u-F
Es wurden ja schon mehrere Bezugsquellen genannt, nur der Vollständigkeit halber gibts die natürlich auch in der Bucht.
z.B.
https://www.ebay.de/itm/Steckverschraub ... rk:23:pf:0

Die richtigen Suchbegriffe sind "Pneumatik Steckverbinder"

PS: Ich hab/hatte diese Teile auch im Einsatz am QuickCarb und auch am GDA und man muss bedenken: Die sind für Druckluft gemacht!
Diese Verbinder werden undicht wenn der Schlauch kalt und dadurch hart wird!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9407

Beitrag von Crocodile Dundee » Dienstag 20. November 2018, 12:17

Hallo zusammen,
hätte da eine Frage bzgl. der Flaschenmanometer (vielleicht bin ich da auch etwas pingelig..):
Testet ihr die irgendwie mal zwischendurch, ob die noch den richtigen Druck anzeigen und wenn ja, wie?
Abdrücken mit dem Kompressor aus der Garage find ich irgendwie ein bissl un-appetitlich...

Gruß
Frank
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#9408

Beitrag von beryll » Dienstag 20. November 2018, 12:24

Mineralwasser in die Flasche, Deckel mit Manometer drauf und schütteln...
"Um...Snoochie boochies" Romrod... BONG!!!!!
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9409

Beitrag von reinhold_eins » Dienstag 20. November 2018, 12:31

Crocodile Dundee hat geschrieben:
Dienstag 20. November 2018, 12:17
Hallo zusammen,
hätte da eine Frage bzgl. der Flaschenmanometer (vielleicht bin ich da auch etwas pingelig..):
Testet ihr die irgendwie mal zwischendurch, ob die noch den richtigen Druck anzeigen und wenn ja, wie?
Abdrücken mit dem Kompressor aus der Garage find ich irgendwie ein bissl un-appetitlich...

Gruß
Frank
Nur Funktionsprüfung, mit Wasserflasche und Multivitamin Sprudeltablette.

Gruß,

Rey

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9410

Beitrag von Humulus » Dienstag 20. November 2018, 13:28

Kann ich Rührfische mitkochen, ohne dass sie ihre magnetischen Eigenschaften verlieren?
Gruß,
Matthias

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9411

Beitrag von realholgi » Dienstag 20. November 2018, 13:32

Humulus hat geschrieben:
Dienstag 20. November 2018, 13:28
Kann ich Rührfische mitkochen, ohne dass sie ihre magnetischen Eigenschaften verlieren?
Gruß,
Matthias
Klaro, mache ich schon "immer" und sie funktionieren immer noch.
/realholgi -- https://holgi.beer

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9412

Beitrag von dominik_w » Dienstag 20. November 2018, 16:16

Hallo!
Anfängerfrage...
Wie muss ich das "Triticum Wormatia" - Rezept (https://www.maischemalzundmehr.de/index ... absteigend) umrechnen, um es in einem "normalen" Einkochkessel brauen zu können? (Max-Inhalt dürften hier 27 Liter sein).
Mein Läuterbottich fasst 30 Liter, das Gärfass 60 - das ist also nicht das Problem...

Grüße
Dominik

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9413

Beitrag von Alt-Phex » Dienstag 20. November 2018, 17:32

dominik_w hat geschrieben:
Dienstag 20. November 2018, 16:16
Hallo!
Anfängerfrage...
Wie muss ich das "Triticum Wormatia" - Rezept (https://www.maischemalzundmehr.de/index ... absteigend) umrechnen,
Was willst du denn da umrechnen? Von der Ausschlagmenge her passt das ziemlich genau zu deiner Anlage.
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9414

Beitrag von dominik_w » Dienstag 20. November 2018, 17:58

:Shocked
Wirklich? Ich dachte mir, dass es mit insgesamt 42 Litern etwas eng werden könnte...

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9415

Beitrag von VolT Bräu » Dienstag 20. November 2018, 18:20

dominik_w hat geschrieben:
Dienstag 20. November 2018, 17:58
:Shocked
Wirklich? Ich dachte mir, dass es mit insgesamt 42 Litern etwas eng werden könnte...
Ja, Hauptguss könnte etwas eng werden. 6kg Schüttung ist aber völlig ok. Wasser würde ich dann nur so viel nehmen wie rein passt :Bigsmile
Wenn Du noch einen großen Suppentopf hast, kannst Du noch etwas mehr als Pfanne voll läutern und beim Kochen noch mit Glattwasser nachfüllen. So solltest du auch an die 24 Liter Ausschlag rankommen, wobei das natürlich schon etwas sportlich ist bei 27 Liter Topf.
Jetzt mal Bier bei die Fische!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9416

Beitrag von coyote77 » Dienstag 20. November 2018, 20:29

dominik_w hat geschrieben:
Dienstag 20. November 2018, 17:58
:Shocked
Wirklich? Ich dachte mir, dass es mit insgesamt 42 Litern etwas eng werden könnte...
Kennst du den kleinen Brauhelfer? Ein sehr nützliches Programm, wo du deine persönliche Anlage eingibst und Rezepte bearbeiten kannst. Schau es dir mal an!

Ansonsten geht das ja auch direkt in MMum, wenn du die Ausschlagmenge senkst...
Grüße, Andreas :Drink

Zum Biere drängt, am Biere hängt doch alles.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9417

Beitrag von Crocodile Dundee » Dienstag 20. November 2018, 22:26

Hallo zusammen,
kann mir jemand ein richtig gutes temperaturkompensiertes Refraktometer empfehlen ?

Danke und Gruß
Frank
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9418

Beitrag von Alt-Phex » Mittwoch 21. November 2018, 01:06

dominik_w hat geschrieben:
Dienstag 20. November 2018, 17:58
:Shocked
Wirklich? Ich dachte mir, dass es mit insgesamt 42 Litern etwas eng werden könnte...
Stell das Rezept bei MMuM mal auf 20L Ausschlag um, dann sollte das schon passen. Nicht von der Menge des gesamten Brauwassers irritieren lassen. Ein Teil bleibt im Treber hängen und ein weiterer Teil wird als Glattwasser verworfen.

Am besten vor dem brauen nochmal etwas tiefer in die Materie einlesen. Zumindest die folgende Brauanleitung genau studieren und dich daran halten. https://brauanleitung.wordpress.com/
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9419

Beitrag von Mikros » Mittwoch 21. November 2018, 09:45

Servus,

nach meiner ersten Kahmhaut Erfahrung -> 16 Liter Imperial Stout auf Holz gelagert in der Toilette versenkt, habe ich alle Utensilien des Kaltbereichs in den Gäreimer mit "Chemipro Caustic" eingelegt und danach kräftig abgespühlt.
Nächster Versuch war ein ESB und alles schien in Ordnung, den Deckel nur einmal nach einer Woche kurz gehoben um mit einer sterilen Pipette einen Tropfen fürs Refraktometer zu entnehmen. So weit so gut und abgefüllt.
Nach 2 Wochen in den Flaschen ist nun ein Biofilm (wieder Kahmhaut) an der Bieroberfläche zu erkennen... Diesmal 30 Liter in den Abfluss...

Was kann ich noch machen um dem Vorzubeugen? Beim zweiten Versuch habe ich versucht den Sauerstoffeintrag auf ein Minimum zu bringen und am Anfang des Brautags habe ich alles nochmal mit Chemipro OXI gereinigt. Plastikgärgefäß austauschen gegen Edelstahl?

Lg Patrick der mit seinem Latein am Ende ist

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9420

Beitrag von beryll » Mittwoch 21. November 2018, 10:12

Uff ... schwierig, klar kannst Du das Plastikgärfass austauschen. Ich reinige nur noch mit Natronlauge, Zitronensäure und zum desinfizieren entweder Schwefelsäure oder Wasserstoffperoxid (alles Edelstahl, ob Plastik das mitmacht, weiß ich leider nicht!)
Die Plastikeimer auf keinen Fall mit einem rauhen Schwamm auswaschen, in den Kratzern sammelt sich so einiges.
Es kann auch der Hahn schuld sein, diesen mal austauschen...

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9421

Beitrag von Mikros » Mittwoch 21. November 2018, 10:39

Danke für die rasche Antwort. Die raue Seite des Schwamms (guter Name für eine Punkband) kommt bei mir nicht zum Einsatz aber das mit dem Hahn werde ich definitiv machen. Früher oder später steht wohl eine Bestellung bei Polsinelli an..

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9422

Beitrag von Braini » Mittwoch 21. November 2018, 15:59

Braini hat geschrieben:
Donnerstag 15. November 2018, 21:17
Ich möchte diesen Samstag ein UG brauen und habe extra dafür einen gebrauchten Kühlschrank angeschafft und dann die Rohstoffe bestellt. Gegärt wird mit der Wyeast #2308 - Munich Lager, welche bei 9-13° arbeitet. Nun befürchte ich aber, dass die höchste einstellbare Temp im Kühlschrank zu tief sein wird, Braukollege versucht dies in diesem Moment herauszufinden. Leider besitze ich (noch) keine Temperatur-Steuerung.
Haben letzten Samstag erwähnten Sud gebraut und dann am Sonntag angestellt. Kühlschrank lässt nun doch immerhin 10°C zu. Habe die Hefe erst am Freitag erhalten und am Abend, also 2 Tage vor dem Anstellen aktiviert. Produktionsdatum war August 18, somit hätte die Hefe ja 3-4 Tage vorher aktiviert werden sollen. Bis heute Mittag zeigt sich keine Reaktion, kein Blubbern, keine Schaumbildung, nichts. Muss ich mir sorgen machen, oder wird die schon noch ankommen?

Edit. Temp wurde übrigens angepasst.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9423

Beitrag von red_hammer » Mittwoch 21. November 2018, 17:09

Servus, kurze Frage bezüglich notwendiger Hefemenge:

Bin bei meinem Rezept (Weizenbock, 16 Grad Plato der Anstellwürze) durch notwendiges Verdünnen auf ca. 36 liter Anstellwürze gekommen. Habe jetzt mit einem Pack Wyeast 3638 Flüssighefe (einen Tag vorher aktiviert) angesetzt. Diese ist ja für ca. 20 Liter ausgelegt.

Könnte die Gärung bei 23 Grad trotzdem durch gehen, oder soll ich lieber noch ein zweites Päckchen kaufen und noch dazugeben (würde so 2-3 Tage dauern)?

Beim letzten mal reichte ein Päcken für fast 30 Liter aus (gleiches Rezept)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9424

Beitrag von beryll » Mittwoch 21. November 2018, 17:31

Prinzipiell würde ich mal auf das Vertrauen, was der Hersteller so angibt. Wenn es für 20 Liter ausreicht, ist das so... ich hätte an Deiner Stelle einen Starter angesetzt und dann erst 2 Tage später mit dem Brauen angefangen - jetzt ist es dazu zu spät. Natürlich wird die Hefe sich auch durch 32 Liter arbeiten, das Stichwort hier heißt schlicht und ergreifend „underpitching“... es wird nicht reproduzierbar werden.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9425

Beitrag von red_hammer » Mittwoch 21. November 2018, 17:45

Tja, eigentlich sollten es keine 36 Liter werden... Irgendwie lief es ausbeutetechnisch heute perfekt. Hatte eher mit knapp unter 30 Litern gerechnet, da hätte ich das underpitching in Kauf genommen. Aber bei 36 Litern geht mir leicht die Muffe...

Während der laufenden Gärung noch ein Pack 3638 hinzuzufügen sollte doch möglich sein, oder sind dann Probleme zu erwarten?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9426

Beitrag von Dinkhopf » Donnerstag 22. November 2018, 10:45

Moin!
Frage an die Kombiraster: Thermoport 40 l besser mit Läuterfreund oder Senkboden bestücken? Was ist effektiver/einfacher (Handling, Ergebnis, Reinigung etc.)?
Danke!
Beste Grüße
Alex :Drink

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9427

Beitrag von Sura » Donnerstag 22. November 2018, 10:57

Dinkhopf hat geschrieben:
Donnerstag 22. November 2018, 10:45
Moin!
Frage an die Kombiraster: Thermoport 40 l besser mit Läuterfreund oder Senkboden bestücken? Was ist effektiver/einfacher (Handling, Ergebnis, Reinigung etc.)?
Danke!
Senkboden mit Ablauf nach unten!
Ich hatte Hexe, Freund, Lochblech, Schlitzblech (Mattmill), (beide mit solch eine Abführung nach oben).... und schlussendlich habe ich nun ein Schlitzblech und den Ablauf nach unten.
Mit der Konstruktion hast du keine Rührprobleme mehr, und Läuterprobleme ebenfalls nicht. Ich könnte da nur schwer noch zufriedener sein.

Das gebastel, grade wenn man das Blech erst zurechtschneiden muss ist echt lästig, aber lohnt sich am Ende.
"Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem."
(Karl Valentin)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9428

Beitrag von Dinkhopf » Donnerstag 22. November 2018, 12:20

Sura hat geschrieben:
Donnerstag 22. November 2018, 10:57
Dinkhopf hat geschrieben:
Donnerstag 22. November 2018, 10:45
Moin!
Frage an die Kombiraster: Thermoport 40 l besser mit Läuterfreund oder Senkboden bestücken? Was ist effektiver/einfacher (Handling, Ergebnis, Reinigung etc.)?
Danke!
Senkboden mit Ablauf nach unten!
Ich hatte Hexe, Freund, Lochblech, Schlitzblech (Mattmill), (beide mit solch eine Abführung nach oben).... und schlussendlich habe ich nun ein Schlitzblech und den Ablauf nach unten.
Mit der Konstruktion hast du keine Rührprobleme mehr, und Läuterprobleme ebenfalls nicht. Ich könnte da nur schwer noch zufriedener sein.

Das gebastel, grade wenn man das Blech erst zurechtschneiden muss ist echt lästig, aber lohnt sich am Ende.
Hi, danke Dir für den Input. Hmm, ich kann mir das sehr gut vorstellen mit dem Bodenablauf; in Sachen Bastelei bin ich aber völlig unbegabt und wüsste auch nicht, wen ich das machen lassen könnte. Ist dieses Blech evtl. ein gangbarer Kompromiss? :Grübel
Beste Grüße
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9429

Beitrag von Sura » Donnerstag 22. November 2018, 12:48

Dinkhopf hat geschrieben:
Donnerstag 22. November 2018, 12:20
Sura hat geschrieben:
Donnerstag 22. November 2018, 10:57
[,,,,]
Hi, danke Dir für den Input. Hmm, ich kann mir das sehr gut vorstellen mit dem Bodenablauf; in Sachen Bastelei bin ich aber völlig unbegabt und wüsste auch nicht, wen ich das machen lassen könnte. Ist dieses Blech evtl. ein gangbarer Kompromiss? :Grübel
So ein geknicktes Blech halte ich für einen echt schlechten Kompromiss. Rühren ist blöd, und die unterschiedliche Höhe des Trebes fände ich auch blöd. Dann lieber mit Mittelablauf nach oben und dann raus, wie auf dem Bild. Oder eben eine Läuterhexe.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9430

Beitrag von wandgrab » Freitag 23. November 2018, 07:15

Wie lange hält sich angefangene Trockenhefe und Hopfeb um Kühlschrank? Die Tüten sind mit Plastik-Clips verschlossen :Waa
"Das ist hier keine exakte Wissenschaft, kipp' das Zeug darein!"

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9431

Beitrag von Johnny H » Freitag 23. November 2018, 07:44

wandgrab hat geschrieben:
Freitag 23. November 2018, 07:15
Wie lange hält sich angefangene Trockenhefe und Hopfeb um Kühlschrank? [...]
Trockenhefe solltest Du sofort verbrauchen. Erstens wird sie nicht lange überleben, zweitens besteht ein hohes Kontaminationsrisiko. Ich persönlich würde Trockenhefe nicht mal einen einzigen Tag geöffnet im Kühlschrank aufbewahren.

Hopfen gehört in die Tiefkühltruhe. Da hält er dann lang. Viele hier haben sogar Vakuumierer zur Haltbarmachung. Im Kühlschrank geht das aber sicher mehrere Wochen, evtl. sogar Monate. Vor Benutzung geruchlich überprüfen und bei Schweißfußgeruch (Isovaleriansäure) wegwerfen.
Jubel erscholl, als sich die Trinker von dem schneidigen, köstlichen, bei dem früher in Pilsen erzeugten nie wahrgenommenen Geschmack überzeugten. Die Geburt des Pilsner Bieres!
(E. Jalowetz, Pilsner Bier im Lichte von Praxis und Wissenschaft, 1930)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9432

Beitrag von Chains » Freitag 23. November 2018, 08:39

Was ist eure Faustregel für die Füllmenge eurer Gärbehälter so? Ich habe bei meinem Brauseminar mitgenommen, dass 10-15% der Füllmenge auf jeden Fall freibleiben sollten für die Kräusen, das kommt mir jedoch etwas wenig vor. Ich habe ein Speidel 30l Gärfass, was auf ein Füllvolumen von ca 35l kommt. Mein nächster Sud soll ca 30l Ausschlag werden und ich hadere noch mit mir, die Gärung aufzuteilen oder alles in dem Speidel Fass zu versuchen.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9433

Beitrag von Astir » Freitag 23. November 2018, 08:47

Hi, besser ist es bei obergärigen Temperaturen ca. 1/3 des Behältervolumens als Kopfraum zu lassen, Untergärig reicht etwas weniger Kopfraum, aber 10-15% wäre mir auch da zu wenig.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9434

Beitrag von Malzwein » Freitag 23. November 2018, 09:08

Johnny H hat geschrieben:
Freitag 23. November 2018, 07:44

Trockenhefe solltest Du sofort verbrauchen. Erstens wird sie nicht lange überleben, zweitens besteht ein hohes Kontaminationsrisiko. Ich persönlich würde Trockenhefe nicht mal einen einzigen Tag geöffnet im Kühlschrank aufbewahren.
...
Ist das Risiko größer, als bei Rot über eine leere Straßezu gehen? :P

In kommerziellem Umfeld habe ich gesehen, wie Trockenefe aus dem bereits offenen Pfundbeutel nach Gefühl in den Gärbottich gestreut und der Rest weiter verwahrt wird. Optimal ist das sicher nicht und durch die pro­fes­si­o­nell Umgebung und temperaturkontrollierte Gärung werden Risiken sicher minimiert, aber wir müssen meist in einem Standardhaushalt brauen, in dem es vielfältige Kontaminationsrisiken mit Fremdhefen gibt. Ein offener Hefebeutel ist kein Grund zur Panik und ich habe schon mehrfach und erfolgreich damit gebraut, aber ein Restrisiko bleibt. Mit einem eventuell "nicht befriedigendem" Ergebnis muss Brauer dann halt leben.
Gruß Matthias

Jep, Bier wird´s immer... meist auch trinkbar und manchmal ist es richtig gut! :P

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9435

Beitrag von Johnny H » Freitag 23. November 2018, 09:27

Malzwein hat geschrieben:
Freitag 23. November 2018, 09:08
[...]
In kommerziellem Umfeld habe ich gesehen, wie Trockenefe aus dem bereits offenen Pfundbeutel nach Gefühl in den Gärbottich gestreut und der Rest weiter verwahrt wird. Optimal ist das sicher nicht und durch die pro­fes­si­o­nell Umgebung und temperaturkontrollierte Gärung werden Risiken sicher minimiert, aber wir müssen meist in einem Standardhaushalt brauen, in dem es vielfältige Kontaminationsrisiken mit Fremdhefen gibt. Ein offener Hefebeutel ist kein Grund zur Panik und ich habe schon mehrfach und erfolgreich damit gebraut, aber ein Restrisiko bleibt. Mit einem eventuell "nicht befriedigendem" Ergebnis muss Brauer dann halt leben.
OK, das habe ich so noch nicht gesehen. Wie gesagt, ich würde es nicht machen.

Wie und wie lange hast Du denn Deine offenen Beutel aufbewahrt?
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9436

Beitrag von Brauwolf » Freitag 23. November 2018, 10:13

Chains hat geschrieben:
Freitag 23. November 2018, 08:39
Was ist eure Faustregel für die Füllmenge eurer Gärbehälter so? Ich habe bei meinem Brauseminar mitgenommen, dass 10-15% der Füllmenge auf jeden Fall freibleiben sollten für die Kräusen, das kommt mir jedoch etwas wenig vor. Ich habe ein Speidel 30l Gärfass, was auf ein Füllvolumen von ca 35l kommt. Mein nächster Sud soll ca 30l Ausschlag werden und ich hadere noch mit mir, die Gärung aufzuteilen oder alles in dem Speidel Fass zu versuchen.
Hier ein Beispiel - 30l Hobbocks mit jeweils 20l Würze, vorne 3068 Weizenhefe, hinten S04 und Notti:
3_hefen_samba.jpg
3_hefen_samba.jpg (51.95 KiB) 1719 mal betrachtet
Für Weizen die Gäreimer bitte nur halb voll machen, bei anderen obergärigen wird 30% Kopfraum empfohlen.

Cheers, Ruthard
Wir haben alle den gleichen Himmel, aber nicht denselben Horizont.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9437

Beitrag von Malzwein » Freitag 23. November 2018, 10:15

Mit einer Beutelklammer luftdicht verschlossen tiefgekühlt einige Wochen, die genaue Zeit weiß ich nicht mehr. Gegen Ende hat die Vitalität nachgelassen was ich aus dem langsameren Ankommen geschlossen habe. Deshalb setzte ich seit dem auch auf 11g Portionsbeutel, das ist halt doch verlässlicher. Allerdings spielt sicher auch der Hefestamm eine Rolle. Bei mir war es die Nottingham, die ja als sehr robust gilt.

Wenn ich aber für einen Kleinsud nur einen halben Beutel bräuchte, hätte ich keine Bedenken, diesen einige wenige Wochen weiter zu verwenden.
Gruß Matthias

Jep, Bier wird´s immer... meist auch trinkbar und manchmal ist es richtig gut! :P

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9438

Beitrag von stefan78h » Freitag 23. November 2018, 10:31

Brauwolf hat geschrieben:
Freitag 23. November 2018, 10:13
Chains hat geschrieben:
Freitag 23. November 2018, 08:39
Was ist eure Faustregel für die Füllmenge eurer Gärbehälter so? Ich habe bei meinem Brauseminar mitgenommen, dass 10-15% der Füllmenge auf jeden Fall freibleiben sollten für die Kräusen, das kommt mir jedoch etwas wenig vor. Ich habe ein Speidel 30l Gärfass, was auf ein Füllvolumen von ca 35l kommt. Mein nächster Sud soll ca 30l Ausschlag werden und ich hadere noch mit mir, die Gärung aufzuteilen oder alles in dem Speidel Fass zu versuchen.
Hier ein Beispiel - 30l Hobbocks mit jeweils 20l Würze, vorne 3068 Weizenhefe, hinten S04 und Notti:

3_hefen_samba.jpg

Für Weizen die Gäreimer bitte nur halb voll machen, bei anderen obergärigen wird 30% Kopfraum empfohlen.

Cheers, Ruthard
Mir sind schon 16L der W3068 in einem 30l Hobock durch den Gärspund. (War mein erster Sud) :redhead
Gruß
stefan

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9439

Beitrag von Johnny H » Freitag 23. November 2018, 10:38

Malzwein hat geschrieben:
Freitag 23. November 2018, 10:15
Mit einer Beutelklammer luftdicht verschlossen tiefgekühlt einige Wochen, die genaue Zeit weiß ich nicht mehr. [...]
Aha. Dann markiere ich hier mal das für mich Wichtigste: tiefgekühlte Aufbewahrung!

In der Tiefkühltruhe wird die Hefe kaum oder kein Wasser ziehen und wird auch kaum oder keine Stoffwechselvorgänge einleiten können. Auch andere Mikroorganismen dürften sich bei so tiefen Temperaturen äußerst schwer tun. Da kann ich mir dann auch vorstellen, dass man ein angebrochenes Päckchen einige Zeit aufbewahren kann.

Mit der Zeit und möglicherweise wiederholtem Auftauen entsteht aber das nächste Problem: es ist möglich, dass nach Herausnahme an der kalten Oberfläche Luftfeuchtigkeit kondensiert. Das erweckt die Hefe zum Leben, und außerdem ist es denkbar, dass beim Wiedereinfrieren die Hefezelle platzt. Von daher wahrscheinlich auch die von Dir beobachtete nach und nach zurückgehende Hefeaktivität.
Jubel erscholl, als sich die Trinker von dem schneidigen, köstlichen, bei dem früher in Pilsen erzeugten nie wahrgenommenen Geschmack überzeugten. Die Geburt des Pilsner Bieres!
(E. Jalowetz, Pilsner Bier im Lichte von Praxis und Wissenschaft, 1930)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9440

Beitrag von hyper472 » Freitag 23. November 2018, 16:12

wandgrab hat geschrieben:
Freitag 23. November 2018, 07:15
Wie lange hält sich angefangene Trockenhefe und Hopfeb um Kühlschrank? Die Tüten sind mit Plastik-Clips verschlossen :Waa
In einem ausgekochten und getrockneten Marmeladenglas hatte ich die Notti schon mehrere Monate im Kühlschrank.

Viele Grüße, Henning
"Das Bier aber macht das Fleisch des Menschen fett und gibt seinem Antlitz eine schöne Farbe durch die Kraft und den guten Saft des Getreides."
Hildegard von Bingen (1098-1179)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9441

Beitrag von wandgrab » Samstag 24. November 2018, 15:52

Okay danke für eure Antworten, der Hopfen ist gerade in den Gefrierschrank gewandert und die Hefe wird wohl nicht nochmal verwendet. War eh eine US-05, die kostet ja nicht die Welt.

Andere Frage: kann man im Getränkemarkt auch Pfand "kaufen"? Also gebrauchte Flaschen auslösen. Wir müssen demnächst zeitnah abfüllen und können so viel Bier nicht in wenigen Tagen austrinken :D

Und noch eine Frage: ich habe meinen ersten Sud auf zwei Gärbehälter aufgeteilt, einmal mit Brewferm Top und einmal eine US-05. Das war Mittwoch. Ich habe mal an beiden Behältern gerochen, die Top riecht nach Pils und die US-05 nach Pale Ale. Soweit also alles wie es sein soll. Die US-05 gärt auch noch konstant, inzwischen natürlich weniger als am Anfang. Ich war Donnerstag allerdings so gut wie nicht zuhause, die Top blubbert zumindest seit Freitag nicht (mehr). Kann es sein das die schon mit der Gärung durch ist? Dosierungstechnisch haben wir es da vielleicht etwas übertrieben, wir haben die gesamte Tüte für 10L Bier auf eine Menge von ca. 7L gegeben. Wir hatten tatsächlich vergessen eine akkurate Bierspindel zu besorgen und brauen deswegen im Blindflug bis (hoffentlich) Dienstag.

MfG
"Das ist hier keine exakte Wissenschaft, kipp' das Zeug darein!"

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9442

Beitrag von Alt-Phex » Samstag 24. November 2018, 18:03

wandgrab hat geschrieben:
Samstag 24. November 2018, 15:52
Kann es sein das die schon mit der Gärung durch ist?
Das kann dir ohne Messung des Restextraktes keiner sagen. Ohne Spindel oder Refraktometer kann man halt nicht brauen. Du kennst jetzt weder deine Stammwürze noch kannst du sicher das Ende der Gärung feststellen. Das Geblubber hat nämlich keine Aussagekraft. Lass es mindestens 14 Tage stehen bevor du abfüllst, nicht das dir die Flaschen um die Ohren fliegen.

Habt ihr auch ohne Thermometer gebraut? :P
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9443

Beitrag von Alt-Phex » Samstag 24. November 2018, 18:10

Leergut aus dem Getränkemarkt würde ich nicht empfehlen. Versiffter gehts eigentlich gar nicht. Was ich in der Brauerei schon alles in den Flaschen gesehen habe, das willst du nicht wirklich. Und da du ja nicht messen kannst, wann die Gärung durch ist, bleibt noch genug Zeit um selber zwei Kisten Bier leer zu machen.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9444

Beitrag von odin23 » Samstag 24. November 2018, 19:08

Hallo, :Greets

ich habe die Zwangskarbonisierung noch nicht richtig verstanden. Vielleicht kann mir wer auf die Sprünge helfen.

Im Hobbybrauer Wiki steht:
Erforderlicher Überdruck in bar zur Erreichung eines bestimmten CO2-Gehalts bei einer bestimmten Temperatur.

Beispiel: Gärtemperatur '8°C
Zielgehalt an CO2: 4,5 g/l (z.B. für Lager, Pils)
Benötigter Überdruck: 0,87 bar

Soweit so gut. Tabellenlesen kann ich :Smile

Bedeutet das das ich mein Keg mit 0,87 bar beaufschlagen muss.? ( ich bilde mir ein das der Corneliushahn mit min. 1.2bar betrieben werden sollte.) Wenn ich das mache wird das Bier nicht überkanonisiert?
Ist mit Gärtemp. die Temp. gemeint die ich die ich während der Hauptgärung hatte,
z.B obergärig Safale US 05 zw. 17 u. 19 Grad vergoren?

Oder ist die Temp. gemeint die mein Keg im Kühlschrank hat. z.B 7 Grad.( Habe einen großen Gastro Kühlschrank wo ich das Jungbier reinstelle und zwangskarbonisiere)
Kann mir wer ein Spundventil empfehlen das halbwegs genau ist?

Fragen über Fragen :Waa

lg. Horst

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9445

Beitrag von Malzwein » Samstag 24. November 2018, 20:37

Alt-Phex hat geschrieben:
Samstag 24. November 2018, 18:10
...
Und da du ja nicht messen kannst, wann die Gärung durch ist, bleibt noch genug Zeit um selber zwei Kisten Bier leer zu machen.
Selber zwei Kisten Bier in 1 1/2 Wochen? Ich hoffe ja nicht, dass das hier Standard ist. Die billigste Alternative neben andere Biertrinker einspannen dürfte der Kauf eine Kiste Billigbier sein, die im Abfluss entsorgt wird. Oder in anderen Biertrinkern ...
Gruß Matthias

Jep, Bier wird´s immer... meist auch trinkbar und manchmal ist es richtig gut! :P

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9446

Beitrag von murby81 » Samstag 24. November 2018, 21:01

Hallo Zusammen,

ich wollte keinen neuen Thread aufmachen zw. Hefestarter. Habe heute zum ersten Mal einen Hefestarter gemacht, bin mir aber nicht wirklich sicher, ob das alles so richtig war, bzw. ob der so überhaupst funktioniert.

Hefe wurde vor 2 Wochen geerntet (Fermentis Saflager W34) und in den Kühlschrank verfrachtet.

Heute früh hab ich dann die Hefe aus dem Kühlschrank und in Wasser (ca. 20 Grad) gestellt. Gleichzeitig 50g Malzextrakt aufgekoch und in nen Erlenmeyerkolben rein. Diesen dann im kalten Wasser abgekühlt, so dass Hefe und Extrakt auf die selbe Temperatur kamen (nur handgefühlt, kein Thermostat benutzt)

Ich habe dann den Starter alle 20-30 Min aufgeschwenkt. Am Anfang war dass dann immer eine starke Schaumentwicklung. Aber nach 4-5 Stunden nichts mehr. Hab ich die Hefe kaputt gemacht oder gehört das so? Anbei zwei Fotos wie der Starter jetzt aussieht, einmal nach ca. 30 Min. Ruhe und einmal frisch aufgeschüttelt.

Kann ich den so noch in den Sud (morgen) geben oder sollte ich lieber ne andere Hefe nehmen. Hab noch eine Trockenhefe im Kühlschrank, zwar OG aber wär mir dann egal.
Dateianhänge
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9447

Beitrag von Kobi » Samstag 24. November 2018, 21:02

Malzwein hat geschrieben:
Samstag 24. November 2018, 20:37
Selber zwei Kisten Bier in 1 1/2 Wochen? Ich hoffe ja nicht, dass das hier Standard ist. Die billigste Alternative neben andere Biertrinker einspannen dürfte der Kauf eine Kiste Billigbier sein, die im Abfluss entsorgt wird. Oder in anderen Biertrinkern ...
Moin,
na ja, es gibt ja auch noch alkoholfreies Bier... Nach dem Sport schmecken ein oder zwei Flaschen bleifreies Weizen ganz gut. Damit hat man gut und gerne zwei Kisten in 2 Wochen leer. Mache ich seit Jahren so, wenn ich Flaschen zum Befüllen brauche.
Viele Grüße
Andreas
Das Leben ist zu kurz, um schlechtes Bier zu trinken! :Drink

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9448

Beitrag von Tozzi » Sonntag 25. November 2018, 00:17

@murby81:
Der Starter sieht doch ganz gut aus. Schön "milchig".
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9449

Beitrag von murby81 » Sonntag 25. November 2018, 07:32

Tozzi hat geschrieben:
Sonntag 25. November 2018, 00:17
@murby81:
Der Starter sieht doch ganz gut aus. Schön "milchig".
Danke dir. Sieht heute früh noch ähnlich aus. Die Hefe hat sich über acht wieder stark abgesetzt. Ich hab jetzt nochmal aufgerüttelt und der starter riecht stark nach Hefe. Ich sehe aber überhaupt keine Bewegung im Starter. Ist das Normal?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9450

Beitrag von Sura » Sonntag 25. November 2018, 07:45

murby81 hat geschrieben:
Sonntag 25. November 2018, 07:32
Tozzi hat geschrieben:
Sonntag 25. November 2018, 00:17
@murby81:
Der Starter sieht doch ganz gut aus. Schön "milchig".
Danke dir. Sieht heute früh noch ähnlich aus. Die Hefe hat sich über acht wieder stark abgesetzt. Ich hab jetzt nochmal aufgerüttelt und der starter riecht stark nach Hefe. Ich sehe aber überhaupt keine Bewegung im Starter. Ist das Normal?
Alles gut. Wenn Bewegung in den Starter kommt, dann ist die Hefe am Vergären. Das ist dann nicht zwingend zu spät, aber in etwa so als wenn du nach der Zielflagge noch weiter läufst. Du willst im Starter ja nur Vermehrung. Milchig ist vollkommen ok.
"Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem."
(Karl Valentin)

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