Kurze Frage, kurze Antwort

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9651

Beitrag von chaos-black » Donnerstag 13. Dezember 2018, 17:46

Vorteil von Himbeersaft ist dass da keine Kerne drin sind. Mein Himbeermet riecht toll himbeerig, schmeckt aber leider eher nach den Kernen. .
Meine Hobbybrauerei: http://brauerei-flaschenpost.de/ (gerade offline)

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contraste
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9652

Beitrag von contraste » Donnerstag 13. Dezember 2018, 17:52

Chrissi_Chris hat geschrieben:
Mittwoch 12. Dezember 2018, 19:31
Ich glaube ich möchte sie dennoch Farblich unterscheiden um das auf einen Blick zu sehen.
moin Chris,

ich nutze
Bild

sind nicht ganz billig und ich kenne auch nur diesen Österreichischen Versand. Gibt es in schwarz und grau.

Dafür kann ich die Ventile aber auch verschließen und erkenne von weitem den Zweck.
Aber farbige Ventilgummis gibts da auch.

allzeit gut Sud
:Drink
joerch
Zuletzt geändert von contraste am Samstag 15. Dezember 2018, 12:52, insgesamt 1-mal geändert.
Lehrling in der 20l-Klasse: 2 doppelwandige 30l Edelstahl-Pfannen als e-BIAB-HERMS + NC-Keg/GDA

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9653

Beitrag von Brewwolf » Samstag 15. Dezember 2018, 10:56

Frage zum Inkbird ITC 308

Ich habe im Vergleich zu meinem Digitalthermometer eine deutliche Abweichung von mehreren Grad festgestellt.
Das Digitalthermometer ist leider grade ausgefallen.

Nun habe ich den Inkbird in die Gefriertruhe gelegt, deren Anzeige -18 °C anzeigt.
Der Inkbird zeigt - 20,8 °C
Um beim Inkbird auf die gleiche Temperatur zu kommen musste ich den Wert in den Einstellungen um plus 3 Grad erhöhen.

Ist das normal?
Kommt mir recht komisch vor.
Braumeister Plus 20 Liter :Drink

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9654

Beitrag von Lapfanne » Samstag 15. Dezember 2018, 11:11

Moin,
was ich bisher gelesen habe, reicht gewöhnlich ein Pack UG Flüssighefe WY oder WhiteLab nicht für einen Sud von ca. 25 Liter.
Jetzt hab ich viel übers Propagieren gelesen, aber wie propagiere ich denn einen Flüssigpackhefe, um auf die geeignete Menge für meine 23-25 L zu kommen? Heferechner?
Mit welchen Schritten und Würzemenge geht das denn los?

PS: bin ich eigentlich der Einzige, der bei diesen Heferechnern immer durcheinander kommt? :puzz

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9655

Beitrag von Malzwein » Samstag 15. Dezember 2018, 11:54

Brewwolf hat geschrieben:
Samstag 15. Dezember 2018, 10:56
Frage zum Inkbird ITC 308

Ich habe im Vergleich zu meinem Digitalthermometer eine deutliche Abweichung von mehreren Grad festgestellt.
Das Digitalthermometer ist leider grade ausgefallen.

Nun habe ich den Inkbird in die Gefriertruhe gelegt, deren Anzeige -18 °C anzeigt.
Der Inkbird zeigt - 20,8 °C
Um beim Inkbird auf die gleiche Temperatur zu kommen musste ich den Wert in den Einstellungen um plus 3 Grad erhöhen.

Ist das normal?
Kommt mir recht komisch vor.
Die Genauigkeit von haushaltstauglichen Messgeräten ist manchmal erschreckend, aber das ist normal. Der Glauben, dass man für ein paar Euro ein geeichtes oder wenigstens kalibriertes Gerät bekommt, entspricht nun mal nicht der Realität. Die Anzeige von Kommastellen bei digitalen Anzeigen verleiten zu der Annahme, dass sie auch so genau sind wie angezeigt. Sind sie aber nicht.

Ich habe mal digitale Thermometer über den brautypischen Temperaturbereich verglichen, es gab Abweichungen bis zu 4°C. Die besten wichen noch +- 0,5°C ab, was immerhin ein Grad ausmachen kann.

Auch der Vergleich von Literskalen an Messbechern kann da sehr erhellend sein.
Gruß Matthias

Jep, Bier wird´s immer... meist auch trinkbar und manchmal ist es richtig gut! :P

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9656

Beitrag von Sebasstian » Samstag 15. Dezember 2018, 14:44

Hallo Leute,
bin auf der Suche nach Schlautüllen mit 7/16" UNF Überwurfmutter für unterschiedliche Schlauch-Innendurchmesser. Sie Foto als Bsp.
Candirect, Brennecke abgeklappert, rumgegoogelt, aber ich find die Dinger nicht.
Hat jemand eine Tip für ne Bezugsquelle?
20181215_143641.jpg
Grüße, Seb

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9657

Beitrag von Brauwolf » Samstag 15. Dezember 2018, 15:22

Man kann über fast alles lachen. Nur nicht mit jedem.
Mein Blog: Brew24.com

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#9658

Beitrag von Sebasstian » Samstag 15. Dezember 2018, 15:46

Brauwolf hat geschrieben:
Samstag 15. Dezember 2018, 15:22
https://www.hobbybrauerversand.de/navi.php?qs=nippel

Cheers, Ruthard
Danke dir Ruthard! Auf Nippel bin (in diesem Zusammenhang!) gar nicht gekommen. ;)
Hab die Dinger vor wenigen Momenten auch hier entdeckt https://brauen.de/schlauchtuelle-fuer-b ... ippel-8-mm
Den brauen.de Shop kannte ich noch gar nicht. Sieht candirect verdammt ähnlich. Gehören die zusammen?

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#9659

Beitrag von Brauwolf » Samstag 15. Dezember 2018, 16:01

Sebasstian hat geschrieben:
Samstag 15. Dezember 2018, 15:46
Den brauen.de Shop kannte ich noch gar nicht. Sieht candirect verdammt ähnlich. Gehören die zusammen?
In dieser Branche gibt es die tollsten Überraschungen, aber eine Verbindung candirect/brauen.de wäre mir auch neu. Brauen.de sitzt in Dresden, candirect in Duisburg.

Cheers, Ruthard
Man kann über fast alles lachen. Nur nicht mit jedem.
Mein Blog: Brew24.com

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9660

Beitrag von hkpdererste » Sonntag 16. Dezember 2018, 21:27

Ich konnt jetzt auf die schnelle über die SuFu nix finden .... Gibts denn zu der BRY-97 Infos woher die kommt?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9661

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Sonntag 16. Dezember 2018, 22:20

hkpdererste hat geschrieben:
Sonntag 16. Dezember 2018, 21:27
Ich konnt jetzt auf die schnelle über die SuFu nix finden .... Gibts denn zu der BRY-97 Infos woher die kommt?

https://www.google.com/search?q=site%3A ... e&ie=UTF-8
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9662

Beitrag von hkpdererste » Montag 17. Dezember 2018, 01:51

Ja nu ... So richtig hilft mir das jetzt auch nicht weiter. Das sind ja nur die Erfahrungen der Kollegen mit der Hefe. Mich hätte eher die Herkunft interessiert . Für Wyeast WLP und Imperial hab ich schon Tabellen mit Angaben zur (zumindest vermuteten) Herkunft gesehen, aber für die Trockenhefen fehlt mir sowas noch. Evtl auch als übersicht welche Trockenhefe welcher Wyeast/WLP entspricht.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9663

Beitrag von Tozzi » Montag 17. Dezember 2018, 02:10

Das ist halt nicht so einfach.
Und selbst wenn, sind das nur Anhaltspunkte.
Die Trockenhefe Pendants unterscheiden sich ja eigentlich immer deutlich von Ihren "Eltern".
Meines Erachtens ist sie zumindest entfernt mit der Conan verwandt.
Zumindest haben die zwei ein paar Berührungspunkte.
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9664

Beitrag von Adrian S » Montag 17. Dezember 2018, 05:39

hkpdererste hat geschrieben:
Montag 17. Dezember 2018, 01:51
Ja nu ... So richtig hilft mir das jetzt auch nicht weiter.
Gab letztens nen Thread über die Hefestammbäume und wie sie einzuordnen sind. Vielleicht suchst du ja sowas.

Hier der Link.
Grüsse
Adrian

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9665

Beitrag von cyme » Montag 17. Dezember 2018, 09:42

hkpdererste hat geschrieben:
Montag 17. Dezember 2018, 01:51
Ja nu ... So richtig hilft mir das jetzt auch nicht weiter. Das sind ja nur die Erfahrungen der Kollegen mit der Hefe. Mich hätte eher die Herkunft interessiert . Für Wyeast WLP und Imperial hab ich schon Tabellen mit Angaben zur (zumindest vermuteten) Herkunft gesehen, aber für die Trockenhefen fehlt mir sowas noch. Evtl auch als übersicht welche Trockenhefe welcher Wyeast/WLP entspricht.
Dazu gibt es nur Vermutungen, meines Wissens hat nie einer der Hersteller eine dieser Tabellen bestätigt.
Speziell zur BRY-97 gibt es hier eine (englischsprachige) Diskussion: https://www.homebrewersassociation.org/ ... ic=31732.0
Zuletzt geändert von cyme am Montag 17. Dezember 2018, 11:54, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9666

Beitrag von stefan78h » Montag 17. Dezember 2018, 11:47

Ich möchte ende der Woche zum ersten mal mit dem GDA abfüllen.

so einer
https://www.aliexpress.com/item/CO2-Bre ... 7746ba6ba6

Es gibt da zwei Varianten vom Ablauf.
1. Ablasshahnen zu (Rändelschraube). Vorspannen dann Bierhahne auf. Dann Ablasshahnen leicht öffnen.
oder
2. Ablasshahn einmal einstellen damit das Bier langsam einlaufen kann. Mit dieser einstellung bleibt er dann offen.
Dann mit Co2 spülen (ohne Gegendruck), dann Bierhahn öffnen bis voll dann Bierhahn abdrehen fertig.

Variante 2 ist schneller..soweit ist mir das klar.
Aber schäumt das Bier dann nicht mehr in der Flasche, da kein Gegendruck da ist?

PS.: Splitterschutz wird eine Plastikflasche die unten offen ist. Jetzt erst mal im Handbetrieb. Ständer ist in Planung, will aber erst mal testen.
Gruß
stefan

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9667

Beitrag von beryll » Montag 17. Dezember 2018, 12:15

Wenn das Ablassventil gut eingestellt ist, musst Du das nicht mehr anfassen. Ich hab einen ähnlichen GDA, dort stelle ich mit den ersten 2-3 Flaschen das Ventil ein und muss danach eigentlich nicht mehr dran. Den Rest regel ich nur noch mit dem 3-Wege-Hahn oben. Erst nach links drehen, da ist bei mir CO2, danach kurz in die Mitte. Anschließend nach rechts, dann läuft das Bier langsam in die Flasche. Das CO2/Luft-Gemisch in der Flasche wird dann durch die Flüssigkeit langsam rausgedrückt.
Ich lasse bewusst das Bier etwas überschäumen...

VG Peter
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9668

Beitrag von stefan78h » Montag 17. Dezember 2018, 12:18

Danke

bzw wäre es nicht sinnvoll noch einen Kugelhahne hinter das Regelventil (Rändelschraube) zu bauen,
damit man richtig vorspannen kann bei jeder Flasche?


Bzw was bingt das richtige Vorspannen eigentlich? Beim füllen ist ja kein Gegendruck da.
Spülen mit Co2 ist logisch sinnvoll.
Gruß
stefan

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9669

Beitrag von beryll » Montag 17. Dezember 2018, 12:27

Natürlich ist da Gegendruck vorhanden. Das wirst Du merken, wenn Du die Flasche fertig befüllt hast und dann den GDA nach oben aus der Flasche rausziehst, ohne über das Ventil zu entspannen. Kauf Dir schonmal einen Eimer Farbe, die Zimmerdecke wird es Dir danken ;-)

Das Ventil an der Seite ist nur minimal aufgedreht. Wenn Du das voll aufdrehst, bekommst Du auch kein Bier in die Flasche sondern nur Schaum. Es herrscht zwischen Flasche und Keg der gleiche Druck, sonst geht das nicht.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9670

Beitrag von stefan78h » Montag 17. Dezember 2018, 12:36

beryll hat geschrieben:
Montag 17. Dezember 2018, 12:27
Natürlich ist da Gegendruck vorhanden. Das wirst Du merken, wenn Du die Flasche fertig befüllt hast und dann den GDA nach oben aus der Flasche rausziehst, ohne über das Ventil zu entspannen. Kauf Dir schonmal einen Eimer Farbe, die Zimmerdecke wird es Dir danken ;-)
Dann muss ich doch an der Rändelschraube den Druck ablassen? :puzz und wieder zudrehen?

Oder wie vermeidest du das es spritzt wenn du das Ablassventil fest einstellt ist? :Grübel
Gruß
stefan

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9671

Beitrag von beryll » Montag 17. Dezember 2018, 12:40

Wenn das Bier den Flaschenhals erreicht, drehe ich den Hahn oben in die Mitte und warte bis sich der Druck über das Ventil abgebaut hat. Das kann ein paar Sekunden dauern, darfst halt echt nicht in Hektik verfallen, sonst: Schaumparty ;-)
Mit der Zeit bekommst Du aber raus, wie das Ventil eingestellt werden muss - Du kannst so auch am Schluss das Ventil zum entspannen voll aufdrehen und dann vor der nächsten Flasche wieder zurückdrehen. Das geht dann flotter von der Hand, definitiv.

Ich hab die ersten Flaschen draußen abgefüllt, nachdem die Kellerdecke den ersten Schuss abbekommen hat. Übung macht den Meister :-)
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9672

Beitrag von stefan78h » Montag 17. Dezember 2018, 12:52

ok Danke jetzt hab ich den Zusammenhang verstanden!
Gruß
stefan

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9673

Beitrag von McChaos » Mittwoch 19. Dezember 2018, 06:27

Guten Morgen Folks.
Ich habe 2 Liter Maracuja Nektar (25% Fruchtgehalt) mit 10 Liter
Jungbier vermählt. Die erneute Gärung ist fast durch und Samstag
soll die Flüssigkeit per Abfüllröhrchen, direkt aus dem Gäreimer,
in Flaschen abgefüllt werden.
Kann ich davon ausgehen, dass sich der Saft gleichmäßig mit dem
Jungbier vermischt hat oder muss ich eine Art Schichtenbildung
befürchten? Ich möchte nicht umschlauchen oder durch rühren die
Hefe aufwirbeln.
Gruß Andy.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9674

Beitrag von Paule » Mittwoch 19. Dezember 2018, 06:38

Hat jemand zufällig die WSL 17 eingelagert und könnte mir etwas zukommen lassen?
Natürlich gegen Bezahlung. :Smile
brewers make wort, yeast makes beer
http://friediesbrauhaus.blog

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9675

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Mittwoch 19. Dezember 2018, 08:22

Paule hat geschrieben:
Mittwoch 19. Dezember 2018, 06:38
Hat jemand zufällig die WSL 17 eingelagert und könnte mir etwas zukommen lassen?
Natürlich gegen Bezahlung. :Smile
Ja. Wie willst du die Hefe haben? Als 15ml Starter, 15ml NaCl Dauerkonserve oder im Schrägagar Röhrchen?
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9676

Beitrag von Paule » Mittwoch 19. Dezember 2018, 08:44

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Mittwoch 19. Dezember 2018, 08:22
Paule hat geschrieben:
Mittwoch 19. Dezember 2018, 06:38
Hat jemand zufällig die WSL 17 eingelagert und könnte mir etwas zukommen lassen?
Natürlich gegen Bezahlung. :Smile
Ja. Wie willst du die Hefe haben? Als 15ml Starter, 15ml NaCl Dauerkonserve oder im Schrägagar Röhrchen?
Ach Jens, wenn ich dich nicht hätte :Bigsmile
15ml Starter wäre perfekt! :thumbup
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9677

Beitrag von FloNRW » Mittwoch 19. Dezember 2018, 10:22

McChaos hat geschrieben:
Mittwoch 19. Dezember 2018, 06:27
Guten Morgen Folks.
Ich habe 2 Liter Maracuja Nektar (25% Fruchtgehalt) mit 10 Liter
Jungbier vermählt. Die erneute Gärung ist fast durch und Samstag
soll die Flüssigkeit per Abfüllröhrchen, direkt aus dem Gäreimer,
in Flaschen abgefüllt werden.
Kann ich davon ausgehen, dass sich der Saft gleichmäßig mit dem
Jungbier vermischt hat oder muss ich eine Art Schichtenbildung
befürchten?
Ich möchte nicht umschlauchen oder durch rühren die
Hefe aufwirbeln.
Gruß Andy.
Aus dem Bauch würde ich eher von Schichten ausgehen. Hat jemand Erfahrungen in so einen Fall bereits gemacht? Oder wird generell von der Verwendung von Saft einen großen Bogen gemacht. Tipps und Tricks willkommen :thumbsup
Mit Biersinnlichen Grüßen
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9678

Beitrag von schlupf » Mittwoch 19. Dezember 2018, 10:46

FloNRW hat geschrieben:
Mittwoch 19. Dezember 2018, 10:22
McChaos hat geschrieben:
Mittwoch 19. Dezember 2018, 06:27
Guten Morgen Folks.
Ich habe 2 Liter Maracuja Nektar (25% Fruchtgehalt) mit 10 Liter
Jungbier vermählt. Die erneute Gärung ist fast durch und Samstag
soll die Flüssigkeit per Abfüllröhrchen, direkt aus dem Gäreimer,
in Flaschen abgefüllt werden.
Kann ich davon ausgehen, dass sich der Saft gleichmäßig mit dem
Jungbier vermischt hat oder muss ich eine Art Schichtenbildung
befürchten?
Ich möchte nicht umschlauchen oder durch rühren die
Hefe aufwirbeln.
Gruß Andy.
Aus dem Bauch würde ich eher von Schichten ausgehen. Hat jemand Erfahrungen in so einen Fall bereits gemacht? Oder wird generell von der Verwendung von Saft einen großen Bogen gemacht. Tipps und Tricks willkommen :thumbsup
Aus dem Bauch heraus, würde ich hingegen davon ausgehen, dass durch die erneute Gärung genug Konvektion zur Durchmischung entstanden ist.

Und nun?
Versuch macht klug.
Der vergärbare Zucker müsste weg sein und unterschiedlich fruchtige Flaschen sind im Vergleich zu möglichen Flaschenbomben ungefährlich.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9679

Beitrag von McChaos » Mittwoch 19. Dezember 2018, 10:52

Vielen Dank für die Antwort.
Eine Frage hätte ich noch.
Wo könnte ich das Rezept von Samuel Smith Chocolate Stout finden?
Oder von einem Rezept das diesem Bier gefährlich nah kommt?
Gruß Andy

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9680

Beitrag von Dawnrazor » Mittwoch 19. Dezember 2018, 11:00

McChaos hat geschrieben:
Mittwoch 19. Dezember 2018, 10:52
Vielen Dank für die Antwort.
Eine Frage hätte ich noch.
Wo könnte ich das Rezept von Samuel Smith Chocolate Stout finden?
Oder von einem Rezept das diesem Bier gefährlich nah kommt?
Gruß Andy
DAS würde mich auch mal Interessieren.

Hier haben das mal welche Versucht, aber richtig geschafft hat es noch niemand...

https://www.homebrewtalk.com/forum/thre ... 706/page-4

Ums kurz zu machen: Post 148 dürfte wohl der wichtigste im Thread sein

Ich würde da aber mehr Schoko, ne Ladung Gerstenflocken und auch noch Lactose reintun
Grüße aus Dortmund
Jens

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9681

Beitrag von FloNRW » Mittwoch 19. Dezember 2018, 13:28

Dawnrazor hat geschrieben:
Mittwoch 19. Dezember 2018, 11:00
McChaos hat geschrieben:
Mittwoch 19. Dezember 2018, 10:52
Vielen Dank für die Antwort.
Eine Frage hätte ich noch.
Wo könnte ich das Rezept von Samuel Smith Chocolate Stout finden?
Oder von einem Rezept das diesem Bier gefährlich nah kommt?
Gruß Andy
DAS würde mich auch mal Interessieren.

Hier haben das mal welche Versucht, aber richtig geschafft hat es noch niemand...

https://www.homebrewtalk.com/forum/thre ... 706/page-4

Ums kurz zu machen: Post 148 dürfte wohl der wichtigste im Thread sein

Ich würde da aber mehr Schoko, ne Ladung Gerstenflocken und auch noch Lactose reintun
Besonderheit des Samuel Smiths Organic Chocolate Stout

Gebraut wird dieses Organic Choccolate Stout von der ältesten Brauerei in Yorkshire: Samuel Smith. Interessant, dass die Brauerei immer noch einen eigenen Fassbinder beschäftigt, der die Eichenfässer für die Brauerei herstellt und repariert, in denen das Bier gelagert wird. Auch der ursprüngliche Brunnen der alten Brauerei von 1758 ist immer noch in Betrieb und spendet das Brauwasser für die Biere von Samuel Smith. Das Wasser wird aus 85 Meter Tiefe entnommen. Vergoren werden die Biere in „Stein Yorkshire-Quadraten“, das sind Gärgefäße aus festen Schieferplatten. In allen Samuel Smith Bieren werden ausschließlich Zutaten aus natürlichem Anbau verwendet, ohne chemische Zusätze, ohne künstliche Süßstoffe, Farbstoffe, Aromen oder Konservierungsstoffen.

In diesem Bio-Schokoladen Stout wird ein Bio-Kakao Extrakt verwendet, das dem Stout einen ganz besonderen köstlichen, weichen und cremigen Geschmack verleiht. Dazu ein herrlicher Abgang aus cremiger, köstlicher Schokolade.

Zumindest beschreibt der Hersteller so sein Bier.

Das Organic Chocolate Stout wird mit Bio-Gerstenmalz, Bio-Rohrzucker, Bio-Hopfen, Bio-Kakao-Extrakt, sowie mit Wasser und Hefe gebraut.
Quelle: http://www.bier-entdecken.de/samuel-smi ... ate-stout/
Mit Biersinnlichen Grüßen
Florian :Drink

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9682

Beitrag von Dawnrazor » Mittwoch 19. Dezember 2018, 13:52

Ach cool
Richtig Edel!
Grüße aus Dortmund
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9683

Beitrag von schlupf » Donnerstag 20. Dezember 2018, 10:11

Moin,

Ich stehe gerade auf dem Schlauch und finde nicht die richtigen Schlagworte für Google.

Gibt's eine (einfache) Formel um auszurechnen, wieviel (Milch-) Säure ich brauche um den Würze-Ph um einen bestimmten Wert zu senken?

Ich dachte an sowas wie x ml pro 0.1(Ph) pro Liter...

Oder ist das Trial and error wegen irgendwelcher Pufferkapazitäten?

Viele Grüße,
Sebastian

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9684

Beitrag von stefan78h » Donnerstag 20. Dezember 2018, 10:17

Gruß
stefan

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9685

Beitrag von schlupf » Donnerstag 20. Dezember 2018, 10:40

stefan78h hat geschrieben:
Donnerstag 20. Dezember 2018, 10:17
http://fabier.de/biercalcs.html

unten links
Nee, diesmal geht es nicht um Wasseraufbereitung und Restalkalität sondern ums Ansäuern der Würze für Kettle Sour, also direkt um den pH Wert, nachdem Malz und Maischverfahren ihre Wirkung schon entfaltet haben.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9686

Beitrag von Junior_gong » Donnerstag 20. Dezember 2018, 12:23

Ich kenne hierfuer keine Formel bzw. habe auch keine gefunden.
Du kannst eine Probe von deiner Vorderwuerze nehmen und so lange Milchsäure zugeben bis du auf deinem gewünschten Start-pH fuers Kettle Sour bist (ich stelle immer auf 4,5 ein). Danach rechne ich die Milchsäuremenge auf das Wuerzegesamtvolumen um. Eine andere Methode kenne ich nicht.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9687

Beitrag von Humulus » Donnerstag 20. Dezember 2018, 14:58

Hi Sebastian,
ich habe mir mal folgende Formel in eine Excel-Tabelle gespeichert.
Leider weiß ich die Quelle der Berechnungsgrundlage nicht mehr :Ahh , war irgendeine Onlinequelle.
Vielleicht kann einer der Experten das mal auf ungefähre Plausibilität prüfen?
Gruß,
Matthias
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9688

Beitrag von Kolibri » Donnerstag 20. Dezember 2018, 18:25

Hallo,

kann mir jemand sagen wie lange Malz (geschrotet/ungeschrotet), Hopfen und Hefen generell haltbar sind? Habe gerade noch ein bisschen geschrotetes Malz und Safale S04 gefunden, ca. 1 Jahr alt.

Habe in der Suchfunktion nichts brauchbares gefunden.

Danke.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9689

Beitrag von VolT Bräu » Donnerstag 20. Dezember 2018, 19:24

Kolibri hat geschrieben:
Donnerstag 20. Dezember 2018, 18:25
kann mir jemand sagen wie lange Malz (geschrotet/ungeschrotet), Hopfen und Hefen generell haltbar sind? Habe gerade noch ein bisschen geschrotetes Malz und Safale S04 gefunden, ca. 1 Jahr alt.
Kommt drauf an. Malz hält sich recht lange bei guter Lagerung. Geschrotet ist nicht unbedingt vorteilhaft, aber da haben auch schon Leute erfolgreich Bier mit gebraut. Wenn es komisch riecht o. ä. natürlich weg damit.

Trockenhefe 1 Jahr über MHD? Kommt auch auf die Lagerung an... Besser wird die Hefe nicht mit der Zeit. Du riskierst ein underpitching und solltest auf jeden Fall eine Ersatzhefe da haben zur Sicherheit. Oder du schmeißt sie weg und nimmst eine frische, dann hast du halbwegs kontrollierte und reproduzierbare Bedingungen.
Jetzt mal Bier bei die Fische!

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#9690

Beitrag von Brauwolf » Donnerstag 20. Dezember 2018, 19:25

Kolibri hat geschrieben:
Donnerstag 20. Dezember 2018, 18:25
Hallo,

kann mir jemand sagen wie lange Malz (geschrotet/ungeschrotet), Hopfen und Hefen generell haltbar sind? Habe gerade noch ein bisschen geschrotetes Malz und Safale S04 gefunden, ca. 1 Jahr alt.

Habe in der Suchfunktion nichts brauchbares gefunden.

Danke.
Auf dem Hefetütchen ist ein "exp" Datum aufgedruckt. 3 Monate nach Ablauf kannst du die Hefe vergessen, 3 Monate vor Ablauf solltest du zumindest ein frischeres Ersatzpäckchen zur Hand haben - falls das erstere nicht ankommt, kannst du immer noch nachlegen.
20181220_190636.jpg
20181220_190636.jpg (197.43 KiB) 833 mal betrachtet
Sollte das Päckchen offen gewesen sein oder Luft gezogen haben, bitte gleich in den Müll

Das geschrotete Malz wirfst du bitte weg. Ungeschrotetes kann (wenn trocken und luftdicht verpackt) schon mal 3 Jahre alt werden, danach bilden sich Pappdeckelaromen durch Oxidation - meine Erfahrung.
Bei geschrotetem Malz gehen die Meinungen weit auseinander - von vier Stunden bis vier Monaten. Ich habe auch schon mit 3 Monate "vergessenem" geschroteten Malz ein tolles Bier gebraut, zur Gewohnheit muss man das aber nicht machen.

Bei vakuumverpacktem Hopfen im Tiefkühler kann man vielleicht zwei Jahre rauskitzeln. Vacuumverpackt und im Kühlschrank würde ich mir nicht mehr hinlegen, als ich in einer Saison verbrauchen kann. Ohne Vakuum kannst du Hopfen nach vier Wochen vergessen.

Cheers, Ruthard
Man kann über fast alles lachen. Nur nicht mit jedem.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9691

Beitrag von Kolibri » Donnerstag 20. Dezember 2018, 20:55

Danke für die Antworten, dann werde ich das Malz und die Hefe in den Müll werfen, ist zum Glück nicht so viel.

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Gummirast Haferflocken

#9692

Beitrag von respect » Donnerstag 20. Dezember 2018, 20:58

Hallo,
es steht ein Oatmeal Stout mit reichlich Haferflocken an.
Lt. Rezept wäre eine Gummirast vorgesehen.
Ist es ausreichend wenn ich nur die Haferflocken bei knapp 40° rasten lasse, oder sollte da schon die gesamte Schüttung dabei sein? Ersteres wäre technisch gesehen für mich einfacher.
Danke,
Mathias
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9693

Beitrag von karlm » Donnerstag 20. Dezember 2018, 23:01

schlupf hat geschrieben:
Donnerstag 20. Dezember 2018, 10:40
Nee, diesmal geht es nicht um Wasseraufbereitung und Restalkalität sondern ums Ansäuern der Würze für Kettle Sour, also direkt um den pH Wert, nachdem Malz und Maischverfahren ihre Wirkung schon entfaltet haben.
Bru 'n Water spuckt dir nen pH Wert aus. Falls du das nicht hast, könnte ich für dich mal eine Berechnung anstellen.
Gruß, Philipp
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9694

Beitrag von Max_L » Donnerstag 20. Dezember 2018, 23:15

Hallo Kollegen
ich plane zwischen den Jahren mein erstes Pils (fürs Volk). Ich habe ein (1) Smack Pack Wyeast Pilsner Lager vom Juli 2018 im Kühlschrank.
Laut Mr Malty brauche ich für 40 liter mit 12° Plato einen Starter von 3,6 liter, Rührplatte vorrausgesetzt.
Wie viele Tage vor dem Brauen soll ich das Pack Smacken?
Wann schütte ich den Inhalt in den Erlenmayer Kolben (2ltr)? Und reicht es wenn ich die gärenden 2 ltr mit ca 2 ltr Vorderwürze dann in das übernacht gekühlte Bier kippe?

Danke Max

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9695

Beitrag von Kolbäck » Freitag 21. Dezember 2018, 09:52

Hallo Max!
Max_L hat geschrieben:
Donnerstag 20. Dezember 2018, 23:15
Laut Mr Malty brauche ich für 40 liter mit 12° Plato einen Starter von 3,6 liter, Rührplatte vorrausgesetzt.
Wie viele Tage vor dem Brauen soll ich das Pack Smacken?
Wann schütte ich den Inhalt in den Erlenmayer Kolben (2ltr)? Und reicht es wenn ich die gärenden 2 ltr mit ca 2 ltr Vorderwürze dann in das übernacht gekühlte Bier kippe?
"Smacken" ein paar Stunden bis ein Tag vor Starter anstellen.

Dein 2L-Starter gibt dir laut BF (siehe Bild unten) aber nur so viele lebende Zellen wie zwei frische Packs (à 100 Mrd). Bei 40L @ 12P sollten es optimal 6-7 Packs sein, unter 4 würde ich es nicht anstellen. Du brauchst also einen größeren Starter oder zweite Vermehrungsstufe, ich habe letztes Wochenende für die gleiche Menge Würze einen 8L-Starter (Plasteeimer) aus zwei Pack Hefe genommen.

Und Vorderwürze in den Starter klingt sehr falsch. Zum einen zu stark für gutes Wachstum, zum anderen ungekocht und Infektionsrisiko.
lagerstarter.png
--
Viele Grüße, Thomas
Braudoku-Bilder

Max_L
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9696

Beitrag von Max_L » Freitag 21. Dezember 2018, 10:43

Hui..
Ok ich besorge noch mal Hefe.

Danke.

Casper2013Fabi
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9697

Beitrag von Casper2013Fabi » Freitag 21. Dezember 2018, 13:34

Servus zusammen. habe folgende Frage:
Will die Hefe aus dem Gutmann Weizenbock selbst verwenden. Allerdings erst nächstes Jahr.
Kann ich die direkt aus der Flasche in 100mL NaCl bunkern. wenn ja, wie viel Bodensatz brauche ich dann für ne 100mL NaCl Dauerkultur? (wie viele Flaschen)

Im Voraus schon mal Vielen Dank!
Gruß

Fabian Saile

Adrian S
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9698

Beitrag von Adrian S » Freitag 21. Dezember 2018, 13:45

Casper2013Fabi hat geschrieben:
Freitag 21. Dezember 2018, 13:34
Servus zusammen. habe folgende Frage:
Will die Hefe aus dem Gutmann Weizenbock selbst verwenden. Allerdings erst nächstes Jahr.
Kann ich die direkt aus der Flasche in 100mL NaCl bunkern. wenn ja, wie viel Bodensatz brauche ich dann für ne 100mL NaCl Dauerkultur? (wie viele Flaschen)

Im Voraus schon mal Vielen Dank!
Für mich persönlich würde ich die Bodensätze in einem Starter propagieren und diesen dann nach abgeschlossener Gärung dekantieren und 10ml auf NaCl legen.
Falls die Hefeexperten hier anderer Meinung sind dann lerne ich auch gerne dazu :Smile
Grüsse
Adrian

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9699

Beitrag von Casper2013Fabi » Freitag 21. Dezember 2018, 13:56

Vielen Dank Adrian! Falls noch wer was zu ergänzen hat gerne melden. Dachte nur ich könnt mir ein propagieren davor ersparen, da ich sie ja vorm anstellen ohnehin nochmal propagieren muss. Sicher macht das sinn um "neue", aktivere Zellen zu bekommen, was für ne Dauerkultur wahrscheinlich wichtig ist
Gruß

Fabian Saile

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9700

Beitrag von Alt-Phex » Freitag 21. Dezember 2018, 14:17

Die Hefe aus dem Starkbier würde ich nicht strippen. Die dürfte schon arg gelitten haben. Besser du besorgst dir nächstes Jahr, wenn du auch damit brauen willst, das normale Weizen (möglichst frisch) und nimmst die Hefe.
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"

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