Idee, Auftrag und Umsetzung vom eigenen Bier als Marke

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zamke
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Idee, Auftrag und Umsetzung vom eigenen Bier als Marke

#1

Beitrag von zamke » Montag 11. September 2017, 19:59

Hallo Zusammen!

Wie im Titel schon erkennbar geht es mir darum, wie ich mein produziertes Bier (Weißbier, Red Ale und ein Festbier) im richtigen Anzug an die Kundschaft bringen kann. V.a. soll es so sein, dass es einen Wiedererkennungswert gibt. Es geht mir nicht darum ein Gerwerbe professionell zu betreiben, sondern auch im kleinen Rahmen meine Ergüsse dementsprechend zu präsentieren.
Da ich mich nicht mit den Fähigkeiten wie Design, Druck usw. auseinandersetzen möchte, möchte ich diese Dinge jemanden überlassen, der das professionell betreibt.
  • 1. Für die Etiketten habe ich aufgrund einiger Foreneinträge (viewtopic.php?f=3&t=454&p=232882&hilit= ... en#p232882) einen Bekannten beauftragt, diese für mich zu designen.
    WirmachenDruck (https://www.wir-machen-druck.de/ ebenfalls aus dem Forum) dürfte eine gute Ausgangsbasis für den Etikettendruck sein.
    Ist die Qualität dementsprechend ok, welche Stärke reicht für eine Flaschenetikette bzw. welche nehmt ihr? - gibt ja doch einige Auswahlmöglichkeiten! Bierdeckel wären auch noch im Plan, gute Quelle als die o.a. Firma?

    2. Habe mir auch auf https://www.bottlemark.com/ Kronkorken angeschaut, die kommen auf rund 15ct$ und rund 48$ für den Versand. Gibts da auch eine europäische Firma, die das anbietet? Ich habs hier schon mal gelesen, aber find es nicht mehr.

    3. Um das Setting komplett zu machen, möchte ich die v.a. 0,33l Flaschen in 6-Träger und eventuell in Kisten verpacken .
Nachdem ich keine Großbrauerei betreibe, wird sich die Produktion bei ca. 150 - 300 Flaschen pro Monat einpendeln, sprich max. 2 Sude pro Monat mit jeweils ca. 50l Bier der Sorten WB, Red Ale und Festbier. Fürs erste hätte ich an 500 Etiketten pro Sorte, dementsprechend 1.500 Kronkorken und 50 Karton 6-Träger gedacht.

Ich wäre dankbar für eure Hilfe, Ideen und Tips, um meine Pläne umzusetzen. Sobald das Layout fertig ist, gibts die dementsprechenden Bilder dazu.

Eine Frage hab ich noch - STW in °P und %alc wird am Etikett vorkommen, braucht es noch mehr Informationen?

Gut Sud!
Oliver

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Re: Idee, Auftrag und Umsetzung vom eigenen Bier als Marke

#2

Beitrag von afri » Montag 11. September 2017, 22:10

zamke hat geschrieben:
Montag 11. September 2017, 19:59
Eine Frage hab ich noch - STW in °P und %alc wird am Etikett vorkommen, braucht es noch mehr Informationen?
Sofern du kein Gewerbe betreibst, nicht mal das. Die Frage ist doch, willst du, dass mehr Informationen draufstehen? Falls ja, dann gib alles, was du hast und drucke es drauf. Ich als Kunde bin immer wieder dankbar, wenn möglichst viel Info auf dem Etikett zu finden ist, also sowas wie Malze, Hopfen, Hefe, IBU etc.

Falls du doch gewerblich unterwegs sein solltest: bist du sicher, über genügend Informationen zu verfügen, dass dein Vorhaben Erfolg haben kann? Ich schreibe das nur, weil mir das etwas unbeholfen vorkommt. Vielleicht irre ich mich aber auch.
Achim
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Re: Idee, Auftrag und Umsetzung vom eigenen Bier als Marke

#3

Beitrag von haefner » Montag 11. September 2017, 22:16

Ich kann mich nur zu WirmachenDruck äußern. Lasse dort Etiketten auf Rolle für meine Weine drucken. Haftpapier matt. Farbe reibt sich z.T. mehr oder weniger an wenigen Stellen ab. Mich stört sowas. Dafür preislich ziemlich gut und einfach als Aufkleber von ner Rolle abziehen. Mit Etikettenspender geht das noch schneller, sofern das nur von Hand geschieht.

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Re: Idee, Auftrag und Umsetzung vom eigenen Bier als Marke

#4

Beitrag von Rumborak » Montag 11. September 2017, 22:26

Hi,

für Etiketten schau mal hier:

https://etikett.de/bier-etiketten/

Gruß
Rumborak

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Re: Idee, Auftrag und Umsetzung vom eigenen Bier als Marke

#5

Beitrag von Alt-Phex » Montag 11. September 2017, 23:59

zamke hat geschrieben:
Montag 11. September 2017, 19:59
Wie im Titel schon erkennbar geht es mir darum, wie ich mein produziertes Bier (Weißbier, Red Ale und ein Festbier) im richtigen Anzug an die Kundschaft bringen kann. V.a. soll es so sein, dass es einen Wiedererkennungswert gibt. Es geht mir nicht darum ein Gerwerbe professionell zu betreiben, sondern auch im kleinen Rahmen meine Ergüsse dementsprechend zu präsentieren.
Damit wäre alles gesagt, ohne Gewerbe kannst du auch nichts verkaufen. Erst recht keine Lebensmittel. (Zum Glück!)
Ich bombardiere dein Traumschlößchen ja nur ungerne, aber deine gesamte Herangehensweise funktioniert so nicht.

Und zum präsentieren von Ergüssen ist das auch die falsche Branche :P
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Re: Idee, Auftrag und Umsetzung vom eigenen Bier als Marke

#6

Beitrag von Alt-Phex » Dienstag 12. September 2017, 02:42

Gehen wir doch mal ein bißchen ins Detail, um aufzuzeigen wo die Schwächen in deinem Vorhaben liegen.

- Wie schon gesagt geht ohne Gewerbe gar nichts, wenn du was verkaufen willst. Egal was.
- Mit deiner 50l Anlage kommst du nicht weit, sobald Nachfrage da ist stehst du doof da.
- Gleich drei Sorten mit der Mini-Anlage machen zu wollen verschärft das Problem zusätzlich.
- Ist dein Bekannter ein "gelernter" Medien-/Grafik-Designer und kann Druckdaten liefern ?
- Wie sieht es mit Marketing/Werbung aus, hat dein Bekanter davon auch Ahnung - Und macht der das alles für umsonst ?
- Druckauflagen werden mit höherer Stückzahl immer günstiger, die Einrichtung zahlst du pro Auftrag. (Also gleich mehr kaufen.)
- Bedruckte Kronkorken sind überflüssig, kosten unnötiges Geld. Nimm einfach Farbige pro Sorte oder besser gleich schwarze für alles.
- Hast du extra Brauräume, die lebensmitteltechnisch abgenommen sind oder abgenommen werden können ? (Zuhause geht nicht!)
- Hast du mal ausgerechnet was du pro Flasche Bier verlangen musst um mit allen Kostenstellen (Rohstoffe, Etiketten usw.) noch was zu verdienen ?
- Wie regelst du das mit der Leergut Rücknahme und wie reinigst du die Flaschen ?
- Wie sieht es eigentlich mit der Haftung aus, falls dich jemand verklagt weil er "Montezumas Rache" geniessen durfte ?
- Womit wir beim Thema HACCP Konzept sind. Wie sind da deine Pläne ?
- Kannst du eine (einigermaßen) gleiche Qualität der Biere gewährleisten ?

Sorry, wenn das alles etwas hart und übertrieben klingt. Ist es aber nicht. Du bist grade mal ein halbes Jahr hier registriert und hast nicht mal 30 Postings abgesetzt. Viel Erfahrung kannst du also nicht haben, auch wenn du noch ein halbes Jahr vorher hier mitgelesen hast. Bier zum Verkauf herzustellen ist eine ganz andere Hausnummer als im Einkocher ein Rezept von MMuM nachzubrauen. Wer da nicht wirklich Ahnung hat wird untergehen, da helfen auch kein Enthusiasmus oder mit Herzblut gerührte Maischen.

Niemand wartet darauf dein Bier ins Sortiment zu nehmen, egal wie schön dein Anzug ist. Und mit der Pipi-Menge die du da produzieren willst kannst du auch nicht liefern wenn der Bedarf besteht. Du bist also schneller wieder aus dem Geschäft als dir lieb ist. Die suchen sich dann einen der liefern kann um ihre Regale zu füllen. Mal davon abgesehen das sich einige Händler auch erstmal bezahlen lassen bevor sie dein Produkt überhaupt ins Sortiment aufnehmen - und wenn es nur ein fettes Geschäftsessen ist....

Jetzt habe ich vermutlich nicht nur dir, sondern auch vielen anderen, ihre Träume zerstört. Aber immerhin sitzt ihr nicht Pleite unter der Brücke.
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Re: Idee, Auftrag und Umsetzung vom eigenen Bier als Marke

#7

Beitrag von Chrissi_Chris » Dienstag 12. September 2017, 06:06

Hart aber ehrlich, so wie das muss...

Ich glaube diese Träume sich irgendwo selbst zu verwirklichen haben hier viele von uns.
Da muss man einfach realistisch bleiben.
Ich bewundere dennoch die, die diesen steinigen Weg gehen und mit Erfolg belohnt werden, das gönne ich jedem Brauer/ Hobbybrauer.

Mit das größte Problem sind echt 50 L...
Stell dir mal vor dir geht im Monat einer von deinen beiden Suden Hops (Infektion ) was passieren kann.
Dann steht du da mit 50 Liter Bier im Monat was bestenfalls für eine große Gartenparty reicht im Bekanntenkreis.

Wenn dann musst du hier schon anfangen mit "think Big "
Wenn du Bock auf das ganze hast was hier geschrieben wurde und auf diese gute Zusammenfassung von Alt phex, dann mach es !!!

Man überzeugt mit taten nicht mit Worten...

Viel Erfolg

LG Chris

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Re: Idee, Auftrag und Umsetzung vom eigenen Bier als Marke

#8

Beitrag von haefner » Dienstag 12. September 2017, 08:08

Kann da meinen Vorrednern leider nur Recht geben und würde mir das gut überlegen. Alt-Phex hat hier fast alles gesagt. Ich produziere selbst (Neben)gewerblich Lebensmittel, und spreche da aus Erfahrung. Wenn man mal die Räumlichkeiten, Buchhaltung, Lebensmittelbehörde etc am Laufen hat ist das Anfangs ein netter Nebenerwerb und man macht sich Freunde und hat Spaß dran. Aber das geratet in dem kleinen Rahmen und überwiegend manueller Verarbeitung dann doch in viel Aufwand für viel zu wenig Geld und hat permanenten Produktionsdruck. Bei den Kleinmengen ist zudem alles in der Anschaffung (Etiketten, Flaschen etc.) so teuer, dass man hoch in Vorleistung gehen muss, und ne Weile nur dran arbeitet das wieder rein zu holen. Wenn man dann irgendwann am Break Even Point ist, stehen oft schon wieder neue Anschaffungen im Raum.. Ich bin selbst gelernter Kaufmann und würde sehr gern mein Bier verkaufen. Dafür ist Bier aber einfach zu billig und man braucht hohe Mengen. Anders als bei Wein oder Schnaps steigt hier der Preis für die Produktion dann um ein vielfaches.
- Hast du extra Brauräume, die lebensmitteltechnisch abgenommen sind oder abgenommen werden können ? (Zuhause geht nicht!)
Das stimmt nicht. Kann jeder machen, muss halt einigen Vorgaben entsprechen. Meine Kontrolleurin findet meinen Raum in meinem Haus sehr toll..Fachjargon : Produktionsstätten in überwiegend privat genutzten Wohnräumen. Nur, die Wohnsituation darf die Produktion nicht benachteiligen, außerdem könnte bei der Bierherstellung ein extra von der Produktionsstsätte getrennter Lagerbereich nötig sein (Beim Wein ist das nicht so, weil ich nur frisch verarbeite).

Edit: Achja, wo ich zumindest bei meiner Planung das größte Problem sah, ist die Alkoholangabe. Ich weiß jetzt nicht genau auf wieviel 0,% das beim Bier genau sein muss, aber wenn irgendwas beim Brauen oder Vergären nicht so läuft wie errechnet, dann stimmt die Angabe halt nicht, und damit das Etikett. Wie gewährleistet man das bei soviel Kleinsuden? Die Etikettierungsvorschriften sind mitunter die einfachsten aber auch die Wichtigsten Anforderungen der Lebensmittelbehörde.

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Re: Idee, Auftrag und Umsetzung vom eigenen Bier als Marke

#9

Beitrag von tessuti » Dienstag 12. September 2017, 11:12

Moin,

Grundsätzlich haben meine Vorredner recht. Aber ich denke das war nicht die Frage. Ich halte deinen Ansatz auch für hinterfragenswert...

Die Etiketten von WirmachenDruck sind ok, ich habe das Hammerschlagpapier und das glatte Papier (je nach Sorte). 1000 Stück von den rechteckigen sind übrigens billiger als 500 (auch in Summe; nicht nur je Aufkleber).

Das Problem ist, dass in der Flaschenreinigung der Brauerei (wo dein Leergut landen wird) die Etiketten teilweise ohne Kleber abgehen und sich der Kleber in der Waschmaschine verteilt. Im Inspektor werden dann alle Flaschen rausgeschoben, auf denen so Kleberflumsel landen. Das Findet der Abfüller nicht gut.... :Angry

Also zum Anfangen ok, aber auf die Dauer suche ich auch noch eine bessere Lösung. Die Kaseinklebersauerei würde ich eben auch gerne vermeiden.

Frank

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Re: Idee, Auftrag und Umsetzung vom eigenen Bier als Marke

#10

Beitrag von haefner » Dienstag 12. September 2017, 11:24

Kann ich so bestätigen. Der Kleber ist echt übel. Würde so ein Vorhaben nur mit Nassleimetiketten machen.

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Re: Idee, Auftrag und Umsetzung vom eigenen Bier als Marke

#11

Beitrag von chaos-black » Dienstag 12. September 2017, 11:32

...auch wenn ich das aus ökologischen Gründen nicht gut finde: Den Bereich der Flaschenreinigung umgeht zum Beispiel eine Brauerei in der Nähe dadurch, dass sie nur neues Leergut verwendet. Bei entsprechenden Abnahmemengen ist das finanziell anscheinend gar nicht so schlimm.
Meine Hobbybrauerei: http://brauerei-flaschenpost.de/ (gerade offline)

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Re: Idee, Auftrag und Umsetzung vom eigenen Bier als Marke

#12

Beitrag von zamke » Dienstag 12. September 2017, 21:31

Danke für die Rückmeldungen1
Ich fühle mich etwas geehrt, dass AltPhex zwei Einträge zu meinem Post hinterlassen hat. Vielleicht zur Aufklärung: als Kundschaft mente ich v.a. den Bekannten- und Freundeskreis, und heißt nicht, dass ich gewerblich durchstarte. Es geht mir hier primär nicht um ein Gewerbe zu eröffnen, sondern schlicht darum mein Bier mit dementsprechenden Wiedererkennungswert unter die "Kundschaft" zu bringen!
Mir ist schon klar, dass eine gewerbliche Nutzung des Bierbrauens etwas mehr braucht als quote AltPhex "...ein paar Monate im Forum..."
Anyways, meine Fragen waren, welche guten Printshops git es für die Etiketten, Kronkorken und ebenfalls 6-Träger!

Danke für den Input von tessuti und haefner über den Kleber! Gibt es gute Printshops, die so etwas zu selber aufkleben mit Leim, Milch etc. produzieren? Ich will nicht daheim mich noch um solche Dinge kümmern.

Nachdem die Flaschen nicht im großen Umlauf sein werden, wird die Reinigung wie bisher zu Hause statt finden.

Und ja, mein Bekannter ist professioneller Designer und kennt sich damit aus und macht es nicht umsonst. Mir geht es also nicht darum Geld zu verdienen, sondern ein dementsprechendes Produkt so zu platzieren, dass eine eventuelle zukünftige "gewerbliche" Nutzung bei Nachfrage einen guten Start hat!
Weiters will ich mein Bier nicht in Plastiktüten o.ä. transportieren, sondern in einer Aufmachung, die dem Aufwand des Produktes entspricht.

Und echt nett, aber um Marketing und Werbung mach ich mir bzw. sollte jeder sich dann Gedanken machen, wenn es wirklich ums Geld verdienen geht!
Und ja, wie haefner anmerkte, ist das mit der Kontrolle so ein Ding. Habe mich bei einem Lebensmittelchemiker erkundigt, wie es mit einer Untersuchung ausschaut und der ist zufällig ein Freund von mir!

Zu guter Letzt: wie Chrissi_Chris anmerkte, think big und damit muss schon von Beginn ein Start gelegt werden und nicht nach 20 Kleinsuden!

Also, wenn jemand von euch noch interessante Tips für Etiketten, Kapseln und 6-Träger hat, wäre ich wirklich dankbar!

Gut Sud!
Oliver

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Re: Idee, Auftrag und Umsetzung vom eigenen Bier als Marke

#13

Beitrag von Alt-Phex » Mittwoch 13. September 2017, 01:22

Dann habe ich dich wohl falsch verstanden. Macht nichts, meine Zusammenfassung dürfte anderen trotzdem hilfreich sein.

Nichts desto trotz begibst du dich auf gefährliches Eis. Denn du darfst als Hobbybrauer dein Bier nicht "in Umlauf" bringen, was du aber ganz klar im größeren Stil vor hast. Du musst natürlich jeden Liter, den du ausser Haus gibst, versteuern. Deine Freimenge greift hier nicht mehr, die ist nur dich privat gedacht.

Du darfst auch keinen Cent für das Bier nehmen, falls doch wäre es ein Verkauf und das geht nur mit Gewerbe. Mit all dem dazu gehörigen Klimbim. Wenn du monatlich 100-150L versteuerst wirst du dir auch irgendwann mal berechtigte Fragen vom Zoll stellen lassen dürfen, wie das noch Eigenverbrauch sein kann. Zumal du ja selber bestimmt auch noch ein paar Liter für dich brauen möchtest.

Es soll schon Zöllner gegeben haben die sich die Etiketten haben zeigen lassen um auf eine kommerzielle Produktion schliessen zu können. Ist zwar völliger Quatsch, könnte dich mit "professionellen" Etiketten allerdings in Erklärungsnot bringen.

Wie auch immer, du wirst dich ja von dem Vorhaben nicht abbringen lassen. Vieleicht hast du in deinem Freundeskreis ja auch noch einen Anwalt, das könnte von Vorteil sein.
zamke hat geschrieben:
Dienstag 12. September 2017, 21:31
Ich fühle mich etwas geehrt, dass AltPhex zwei Einträge zu meinem Post hinterlassen hat.
Verstehe ich nicht, was ist da so besonderes dran ?
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"

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Re: Idee, Auftrag und Umsetzung vom eigenen Bier als Marke

#14

Beitrag von Scheibelhund » Mittwoch 13. September 2017, 03:08

Das mit den Etiketten wird am Ende die Hauptbeschäftigung sein, vom Entwurf bis zum Bekleben der Flaschen. Das Brauen wird dann zur Nebensache. Will man sowas

Ich würds eher so versuchen, das Bier in eigenen Räumen auszuschenken. Dafür gibts die "Gestattung" also eine Genehmigung für Einzelfälle.

Dann wird das Bier von alleine bekannt. Vielleicht noch Gläser mit eigenem Logo.
Im Winter trink' ich und singe Lieder
aus Freude, daß der Frühling nah ist,
und kommt der Frühling, trink' ich wieder,
aus Freude, daß er endlich da ist.

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Re: Idee, Auftrag und Umsetzung vom eigenen Bier als Marke

#15

Beitrag von inem » Mittwoch 13. September 2017, 07:13

Alt-Phex hat geschrieben:
Dienstag 12. September 2017, 02:42

Sorry, wenn das alles etwas hart und übertrieben klingt. Ist es aber nicht. Du bist grade mal ein halbes Jahr hier registriert und hast nicht mal 30 Postings abgesetzt. Viel Erfahrung kannst du also nicht haben, auch wenn du noch ein halbes Jahr vorher hier mitgelesen hast.
Auch wenn es im konkreten Fall so sein mag, nicht jeder beginnt seine Erfahrung mit dem Forum zu Sammeln. Es soll Leute geben die sich erst nach Zig Suden anmelden und dann nicht die aktivsten Poster sind. Anmeldedauer bzw viele Postings haben nichts mit Erfahrung zu tun.

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Re: Idee, Auftrag und Umsetzung vom eigenen Bier als Marke

#16

Beitrag von haefner » Mittwoch 13. September 2017, 07:58

zamke hat geschrieben:
Dienstag 12. September 2017, 21:31

Danke für den Input von tessuti und haefner über den Kleber! Gibt es gute Printshops, die so etwas zu selber aufkleben mit Leim, Milch etc. produzieren? Ich will nicht daheim mich noch um solche Dinge kümmern.

Gut Sud!
Oliver
Hi Oliver,

wenn Du magst, kann ich Dir so einen Printshop per PN nennen. Habe da am Anfang einiges machen lassen, und ich war sehr zufrieden. Aber es ist einfach nur nervig und Zeitaufwendig diese Etiketten anzubringen. Das ist für sich selbst OK, aber für einen Verkauf im Rahmen von 200-300 Flaschen im Monat wirklich ein enorm lästiger Zeitaufwand. Die Etiketten von Wirmachendruck sind so an sich schon in Ordnung, und mit ein bisschen einweichen, einem Messer und einem Schwamm mit grober Rückseite auch binnen 30-45 Sek wieder blitzeblank.
Scheibelhund hat geschrieben:
Mittwoch 13. September 2017, 03:08

Das mit den Etiketten wird am Ende die Hauptbeschäftigung sein, vom Entwurf bis zum Bekleben der Flaschen. Das Brauen wird dann zur Nebensache. Will man sowas
Im Fall von Nassleimetiketten von Hand aufgebracht auf jeden Fall.

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Re: Idee, Auftrag und Umsetzung vom eigenen Bier als Marke

#17

Beitrag von murph » Mittwoch 13. September 2017, 09:44

Ich finde die Idee gar nicht schlecht. Mache das nämlich genauso, und noch viel rustikaler. Bei uns in der Nachbarschaft hat es sich schon herumgesprochen, dass ich Bier braue. Der eine oder andere hat auch schon probiert und bislang sind alle begeistert.

Wenn nun einer von mir Bier haben möchte, muss er das nehmen was ich gerade gebraut habe, fülle dann meist in 2l-Siphons ab, lege eine "Beipackzettel" dazu wo alles draufsteht und bekomme eine "Spende" von 3€/l und gut ist. Eine Regelmäßigkeit ist da nicht drin. Aber mir reicht es auch schon, wenn für mich einfach mal der ein oder andere Sack Malz bei rausspringt.
Denn alles verschenken werde ich nicht machen, oder das ich permanent die Bude voll habe mit Gästen.

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Re: Idee, Auftrag und Umsetzung vom eigenen Bier als Marke

#18

Beitrag von Zackenknecht » Mittwoch 13. September 2017, 10:55

Hallo Bierfreunde,

ist bei mir ähnlich, die Jungs von der Feuerwehr oder vom Heimatverein trinken gern mal ne Kiste aus und das spricht sich rum. :Bigsmile
Nur, um eine Spende zu bekommen mache ich das nicht Regelmäßig genug und um Etiketten hab ich mich noch nicht gekümmert. Meine Baustelle ist jetzt eine gleichmäßige Quallität hin zu bekommen.

:Drink Thomas
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Ich glaub ich hab Cenosillicaphobie :Grübel

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Re: Idee, Auftrag und Umsetzung vom eigenen Bier als Marke

#19

Beitrag von haefner » Mittwoch 13. September 2017, 11:04

murph hat geschrieben:
Mittwoch 13. September 2017, 09:44
Ich finde die Idee gar nicht schlecht. Mache das nämlich genauso, und noch viel rustikaler. Bei uns in der Nachbarschaft hat es sich schon herumgesprochen, dass ich Bier braue. Der eine oder andere hat auch schon probiert und bislang sind alle begeistert.

Wenn nun einer von mir Bier haben möchte, muss er das nehmen was ich gerade gebraut habe, fülle dann meist in 2l-Siphons ab, lege eine "Beipackzettel" dazu wo alles draufsteht und bekomme eine "Spende" von 3€/l und gut ist. Eine Regelmäßigkeit ist da nicht drin. Aber mir reicht es auch schon, wenn für mich einfach mal der ein oder andere Sack Malz bei rausspringt.
Denn alles verschenken werde ich nicht machen, oder das ich permanent die Bude voll habe mit Gästen.
Die "Spende" versteuerst Du hoffentlich? Ist leider Pflicht. Selbst ein Tausch ist nicht erlaubt.

Nicht ermahnend gemeint, ich wollte Dich nur darauf hinweisen. :Drink

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Re: Idee, Auftrag und Umsetzung vom eigenen Bier als Marke

#20

Beitrag von Felix83 » Mittwoch 13. September 2017, 12:13

Das war ne gute Anmerkung zum Alkoholgehalt von haefner. Wie schaut das eigentlich aus, wenn man das wirklich gewerblich machen will? Reicht da eine Spindel? Oder muss man von jedem Sud ne Probe im Labor messen lassen? Selbst wenn man immer das selbe Rezept macht, die EVGs variieren doch ein wenig (bei mir ca 0,5 Plato +- beim exakt selben Rezept).

Gibt ja wirlich einige, die mit dem BM50 professionell angefangen haben, da kam sogar letzt einer im TV, oder auf der Speidel Homepage unter Kunden und in englischsprachigen Foren findet man einige. Das lohnt doch nie und nimmer, wenn ich bei 50 l Ausschlag noch ne Laboranalyse machen muss.
Zuletzt geändert von Felix83 am Mittwoch 13. September 2017, 12:25, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Idee, Auftrag und Umsetzung vom eigenen Bier als Marke

#21

Beitrag von chaos-black » Mittwoch 13. September 2017, 12:23

Felix83 hat geschrieben:
Mittwoch 13. September 2017, 12:13
Das war ne gute Anmerkung zum Alkoholgehalt von haefner. Wie schaut das eigentlich aus, wenn man das wirklich gewerblich machen will? Reicht da eine Spindel? Oder muss man von jedem Sud ne Probe im Labor messen lassen? Selbst wenn man immer das selbe Rezept macht, die EVGs variieren doch ein wenig (bei mir ca 0,5 Plato +- beim exakt selben Rezept).

Gibt ja wirlich einige, die mit dem BM50 professionell angefangen haben, da kam sogar letzt einer im TV, oder auf der Speidel Homepage unter Kunden und in englischsprachigen Foren findet man einige. Das lohnt doch nie und nimmer, wenn ich bei 50 l Ausschlag noch ne Laboranalyse machen muss.
Ich hab mal bei jemandem ein Praktikum gemacht, der mit dem BM50 kommerziell eingestiegen ist. Der musste nur einmal eine Probe abgeben zur Bestimmung und muss ansonsten von jedem Sud ein paar Flaschen zurückhalten falls was is, damit die dann ggf. nachuntersucht werden können. Während meines Praktikums gabs aber keinen Laborkontakt.
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Re: Idee, Auftrag und Umsetzung vom eigenen Bier als Marke

#22

Beitrag von Felix83 » Mittwoch 13. September 2017, 12:29

Das ist aber schon komisch. Wir verkaufen hier gewerblich Zirbenprodukte, auch selbstgemachten Zirbenschnaps. Aber der wird einmal im Jahr in einer größeren Menge gemacht und dann vom Labor untersucht. Alkoholgehalt muss laut unserem Veterinäramt auf 0,1 genau stimmen. Das kriegt man doch nie und nimmer hin. Da pitcht man nur mal nen etwas schlechteren Starter und ist gut und gerne 0,2-0,3% daneben. Oder Hefe in zweiter, dritter Führung...

Mein Haus-Ale geht meistens auf 2,0 Grad Plato runter, letztens dann auf einmal 1,5 Grad, bei exakt dem selben Stammwürzgehalt.
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Re: Idee, Auftrag und Umsetzung vom eigenen Bier als Marke

#23

Beitrag von Sura » Mittwoch 13. September 2017, 12:53

Mit einem Verschnitt bekommt man diese Schwankungen ganz locker raus, wenn man das einmal statistisch erfasst hat.

Edit:
Wobei ich glaube, das es dort eine relativ breite Fehlertoleranz gibt.
Zuletzt geändert von Sura am Mittwoch 13. September 2017, 12:54, insgesamt 1-mal geändert.
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(Karl Valentin)

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Re: Idee, Auftrag und Umsetzung vom eigenen Bier als Marke

#24

Beitrag von chaos-black » Mittwoch 13. September 2017, 12:54

Ich hab das nicht mit dem Brauer genauer diskutiert, daher weiß ich nicht so richtig wie es dazu kam. Womöglich ja ein Fall von Spielraum der Behörden aufgrund der geringen Größe? Ist aber nur ne Vermutung. Die Brauerei gibt's aber leider mittlerweile nicht mehr.
Meine Hobbybrauerei: http://brauerei-flaschenpost.de/ (gerade offline)

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Re: Idee, Auftrag und Umsetzung vom eigenen Bier als Marke

#25

Beitrag von haefner » Mittwoch 13. September 2017, 13:03

Da gibt es keinen Spielraum. Es ist alles per Kennzeichnungspflicht strikt geregelt. Wein muss +- 0,5% genau auf dem Etikett stehen. Bei Bier unter 5,5% Vol.Alc verhält es sich genau gleich, das heißt +- 0,5% Toleranz. Ab 5,5% Vol.Alc hat man 1% Toleranz. Bei Schnaps +- 0,3% Toleranz.

@Chaos-Black

Das stimmt bestimmt so wie Du es sagst. Bei einer erneuten Prüfung und Abweichung würde der Brauer aber definitiv Probleme bekommen. Diese Angaben müssen passen, ansonsten sind sie per Definition "irreführend".

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Re: Idee, Auftrag und Umsetzung vom eigenen Bier als Marke

#26

Beitrag von Felix83 » Mittwoch 13. September 2017, 15:12

Ist damit 0,5% Vol. Abweichung gemeint oder 0,5% prozentual davon? 0,5% Abweichung wären bei einem 5% Vol. Bier ein Spielraum von 0,025% Vol. +-. Das kannst auf keinen Fall reproduzieren als Mikrobrauerei.
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Re: Idee, Auftrag und Umsetzung vom eigenen Bier als Marke

#27

Beitrag von haefner » Mittwoch 13. September 2017, 15:34

Damit sind 0,5% insgesamt gemeint. Ein Bier, ausgewiesen mit 4,9% und nachgemessenen 5,5% wäre also unzulässig und irreführend etikettiert.

Da sehe ich halt das größte Problem, bei einem Vorhaben wie dem von Oliver.
Klar, man kann das auf dem Etikett freilassen, und dann halt von Hand reinschreiben. Aber eben wieder mehr Arbeit. Pro Sud drucken fällt eigentlich wegen der kleinen Menge auch raus. Da fällt mir ein, außerdem ist für jeden Sud dann auch eine Losnummer fällig.

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Re: Idee, Auftrag und Umsetzung vom eigenen Bier als Marke

#28

Beitrag von flying » Mittwoch 13. September 2017, 16:23

Ich meine Du hast Dich um eine Zehnerpotenz vermacht..Es sind m. W. 5% und bei Starkbieren 10% Abweichung im Alkoholgehalt erlaubt.
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Re: Idee, Auftrag und Umsetzung vom eigenen Bier als Marke

#29

Beitrag von Bierjunge » Mittwoch 13. September 2017, 16:41

flying hat geschrieben:
Mittwoch 13. September 2017, 16:23
Ich meine Du hast Dich um eine Zehnerpotenz vermacht..Es sind m. W. 5% und bei Starkbieren 10% Abweichung im Alkoholgehalt erlaubt.
Nein, haefner hatte schon richtig zitiert:
Bei Bier bis 5,5 % vol sind +/- 0,5 % vol als Toleranz erlaubt,
bei Bier ab 5,5 % vol sind es +/- 1,0 % vol.

Wers nicht glaubt:
http://eur-lex.europa.eu/legal-content/ ... 1987L0250

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Re: Idee, Auftrag und Umsetzung vom eigenen Bier als Marke

#30

Beitrag von flying » Mittwoch 13. September 2017, 16:51

Ja ok, hab ich falsch verstanden. Im alten Forum war immer von prozentualen Abweichungen die Rede. 1% bei Bieren von 5,5% empfinde ich als mega viel. Bei einem Bier mit 7% kannst Du dann 6 oder 8 schreiben und alles ist gut. Ist doch wie mit Axt nach dem Scheunentor geschmissen...
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#31

Beitrag von Felix83 » Mittwoch 13. September 2017, 17:34

Jo, das ist schon krass, aber damit ist klar, dass man sich darum zumindest keine Sorgen machen braucht. Einmal im Labor messen, um die Abweichung der Spindel zu sehen und dann reichts ja locker um in der Toleranz zu bleiben.
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Re: Idee, Auftrag und Umsetzung vom eigenen Bier als Marke

#32

Beitrag von zamke » Mittwoch 13. September 2017, 22:24

Ok, klingt interessant mit den Alkohohlangaben beim Bier.

Aber um zurück auf meinen Anfangspost zu kommen, wer kennt Produktionsfirmen, die Karton 6-Träger herstellen?

Bzw. gibt es Bierkistenhersteller, die nur einfärbige Bierkisten herstellen?

Halte euch auf dem Laufenden, wie meine persönliche Umsetzung voranschreitet.

Gut Sud
Oliver

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Re: Idee, Auftrag und Umsetzung vom eigenen Bier als Marke

#33

Beitrag von Erftbrauer » Donnerstag 14. September 2017, 06:27

Hallo Oliver,

neutrale 6er Kartons gibt es bei Hopfen und mehr.

Viele Grüße
Robert
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Re: Idee, Auftrag und Umsetzung vom eigenen Bier als Marke

#34

Beitrag von Felix83 » Donnerstag 14. September 2017, 11:30

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Re: Idee, Auftrag und Umsetzung vom eigenen Bier als Marke

#35

Beitrag von zamke » Sonntag 29. Oktober 2017, 20:49

So, hat etwas gedauert, aber es war zeitlich früher nicht möglich zu schreiben. Inzwischen gibt es die ersten Probeetiketten auf den Flaschen für das Red Ale und ein Biere Blanche.
Danke für den Link mit den 6-Trägern, aber so wie es ausschaut, werden kleine Holzkisten produziert.
Gruß
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Re: Idee, Auftrag und Umsetzung vom eigenen Bier als Marke

#36

Beitrag von bobeye » Dienstag 7. November 2017, 13:48

Vielleicht kann ich auch noch kurz etwas zur Diskussion beitragen. Ich habe vor schwankende Zahlen wie Alkohol, etc. über einen variabel setzbaren Stempel aufzustempeln. Ist natürlich jetzt eine andere Frage, ob das zu solchen sehr schönen Etiketten passt, aber ich denke pragmatisch gesehen ist alles drauf was notwendig ist, mit minimalem Kosten- und Zeit-Mehraufwand.

LG
Bob

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