kleiner-brauhelfer v1.4.4.5

Hier kommt alles rein, was woanders keinen Platz hat.
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Re: kleiner-brauhelfer v1.4.4.5

#1151

Beitrag von Woschtepeter » Donnerstag 24. Januar 2019, 12:48

Gibt es bei der Rohstoffverwaltung auch die Möglichkeit "unendlich" viel von jedem zu haben? Ich habe keiner Lagerhaltung und würde es leichter finden, mich beliebig aus dem Rohstofflager bedienen zu können.


Danke :)
Viele Grüße,

Stefan

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Re: kleiner-brauhelfer v1.4.4.5

#1152

Beitrag von London Rain » Donnerstag 24. Januar 2019, 12:54

Woschtepeter hat geschrieben:
Donnerstag 24. Januar 2019, 12:48
Gibt es bei der Rohstoffverwaltung auch die Möglichkeit "unendlich" viel von jedem zu haben? Ich habe keiner Lagerhaltung und würde es leichter finden, mich beliebig aus dem Rohstofflager bedienen zu können.


Danke :)
Du kannst doch einfach überall 0 eingetragen lassen. Das funktioniert prima.

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Re: kleiner-brauhelfer v1.4.4.5

#1153

Beitrag von Woschtepeter » Donnerstag 24. Januar 2019, 16:45

London Rain hat geschrieben:
Donnerstag 24. Januar 2019, 12:54
Woschtepeter hat geschrieben:
Donnerstag 24. Januar 2019, 12:48
Gibt es bei der Rohstoffverwaltung auch die Möglichkeit "unendlich" viel von jedem zu haben? Ich habe keiner Lagerhaltung und würde es leichter finden, mich beliebig aus dem Rohstofflager bedienen zu können.


Danke :)
Du kannst doch einfach überall 0 eingetragen lassen. Das funktioniert prima.
So einfach. Danke :Drink
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Re: kleiner-brauhelfer v1.4.4.5

#1154

Beitrag von rakader » Donnerstag 24. Januar 2019, 21:36

JuWe hat geschrieben:
Dienstag 22. Januar 2019, 15:22
Genau das meinte ich auch..Meine Stammwürze passt soweit, jedoch die angepeilte Menge weicht immer etwas ab. Bei mir bleibt scheinbar nach dem Whirpool mehr in der Pfanne zurück als vom kbh angenommen
Der Reiter Ausrüstung ist Dir bekannt? Natürlich weicht die angepeilte Mennge immer ab. Zum einen ist jeder Sud anders, jedes Malz. Ein Faktor ist auch, ob Du Rohhopfen oder Pellets verwendest (das kann schon 2 Liter Unterschied bei einem 20l-Sud ausmachen). Ein Faktor, der Ungenauigkeiten einträgt, sind zusätzliche Zugaben, die ein teilweise völlig anderes Verhalten an den Tag legen, als Hopfen oder Malz. Ein wichtiger Faktor ist natürlich die Meereshöhe, der Luftdruck, die Wetterlage, die Lufttemperatur. Und so weiter. Du siehst, das exakt zu berechnen, ist im Hobbybereich ein Ding der Unmöglichkeit. Ich weiß nicht einmal, ob das im Profibereich möglich ist.

Ärger Dich nicht, wenn in der Pfanne mehr Sud bleibt als berechnet. Wenn in der Pfanne zu viel zurückbleibt, kann das auch an einem zu hoch moniterten Auslaufhahn liegen, an der Form des Bodens. Du magst zwar die Stammwürze treffen, nicht aber das Volumen; Du magst das Volumen treffen, nicht aber die Stammwürze. In den meisten Fällen ist dann die Verdampfungsziffer zu optimistisch eingestellt. (Kennst Du das Volumen des Verlustes, Soll und die Zeit, kannst Du die reale Verdampfungsziffer leicht anpassen.)
Generell spielen hier so viele Faktoren mit hinein, dass es einfacher ist, wenn Du an einer Stellschraube drehst und nicht an mehreren gleichzeitig. Ein Abweichung ist ein sicheres Indiz für falsche Angaben. Da musst Du durch und anpassen. Der KBH kann Dir das nicht abnehmen.

Generell passt Du mit dem aktuellen Wert den SHA für den nächsten Sud an. Aus allen Suden errechnet Dir der KBH einen Mittelwert, der mit jedem Sud exakter wird und nur Deiner Anlage entspricht. Will heißen, ohne Dir jetzt zu nahe zu treten, konzentriere Dich auf das Wesentliche. Die exakte(re)n Werte kommen mit Geduld und Erfahrung.

Allzeit Gut Sud
Radulph
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Viele Grüße / Regards
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Re: kleiner-brauhelfer v1.4.4.5

#1155

Beitrag von Woschtepeter » Dienstag 5. Februar 2019, 12:07

London Rain hat geschrieben:
Donnerstag 24. Januar 2019, 12:54
Woschtepeter hat geschrieben:
Donnerstag 24. Januar 2019, 12:48
Gibt es bei der Rohstoffverwaltung auch die Möglichkeit "unendlich" viel von jedem zu haben? Ich habe keiner Lagerhaltung und würde es leichter finden, mich beliebig aus dem Rohstofflager bedienen zu können.


Danke :)
Du kannst doch einfach überall 0 eingetragen lassen. Das funktioniert prima.
Habe ich mal probiert, jetzt bekomme ich überall rote Warnzeichen, dass meine zutaten nicht ausreichen. Eigentlich hatte ich gehofft, die Rohstoffmengenverwaltung komplett weg zu lassen... Ginge das?
Viele Grüße,

Stefan

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Re: kleiner-brauhelfer v1.4.4.5

#1156

Beitrag von rakader » Dienstag 5. Februar 2019, 12:21

Der KBH gibt die SHA und die effektive Sudhausausbeute an. Was ist der Unterschied? Gehe ich richtig, dass die effektive SHA zur Schüttungsbrechnung herangezogen wird?

Edit: Vielleicht machte es Sinn programmweit zwischen sSHA und eSHA zu unterscheiden, also v.a. in den Reitern Brau- und Gärdaten sowie Ausrüstung?
Zuletzt geändert von rakader am Dienstag 5. Februar 2019, 12:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Viele Grüße / Regards
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Re: kleiner-brauhelfer v1.4.4.5

#1157

Beitrag von gremmel » Dienstag 5. Februar 2019, 12:21

Woschtepeter hat geschrieben:
Dienstag 5. Februar 2019, 12:07
London Rain hat geschrieben:
Donnerstag 24. Januar 2019, 12:54
Woschtepeter hat geschrieben:
Donnerstag 24. Januar 2019, 12:48
Gibt es bei der Rohstoffverwaltung auch die Möglichkeit "unendlich" viel von jedem zu haben? Ich habe keiner Lagerhaltung und würde es leichter finden, mich beliebig aus dem Rohstofflager bedienen zu können.


Danke :)
Du kannst doch einfach überall 0 eingetragen lassen. Das funktioniert prima.
Habe ich mal probiert, jetzt bekomme ich überall rote Warnzeichen, dass meine zutaten nicht ausreichen. Eigentlich hatte ich gehofft, die Rohstoffmengenverwaltung komplett weg zu lassen... Ginge das?
Nein das geht nicht, aber wenn dich die roten einträge stören trag einfach 9999 ein, dann hast du eine weile ruhe :Wink

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#1158

Beitrag von gremmel » Dienstag 5. Februar 2019, 12:43

rakader hat geschrieben:
Dienstag 5. Februar 2019, 12:21
Der KBH gibt die SHA und die effektive Sudhausausbeute an. Was ist der Unterschied? Gehe ich richtig, dass die effektive SHA zur Schüttungsbrechnung herangezogen wird?
Zur berechnung benutzt das Programm den wert den du in der Ausrüstung findest "Ausbeute für die Schüttungsberechnung"
http://www.joerum.de/kleiner-brauhelfer ... der_anlage

die effektive Sudhausausbeute kann dir hierfür als anhaltspunkt dienen.
in der Ausrüstung wird dir auch der Durchschnitt über die letzte x Sude angezeigt.

die SHA dient nur zur Information
edit: ich würde sie am liebsten entfernen, da sie im Programm irrelevant ist und wohl immer wieder zur Verwirrung beiträgt.

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Re: kleiner-brauhelfer v1.4.4.5

#1159

Beitrag von rakader » Dienstag 5. Februar 2019, 13:04

gremmel hat geschrieben:
Dienstag 5. Februar 2019, 12:43
die SHA dient nur zur Information
edit: ich würde sie am liebsten entfernen, da sie im Programm irrelevant ist und wohl immer wieder zur Verwirrung beiträgt.
Moin @gremmel - bei mir soeben passiert, als ich mal meine Daten durchgegangen bin und die SHA für den nächsten Sud einstellen wollte (anhand der Durchschnittsberechnung). Die Anmerkung im Zwischenreiter von Ausrüstung "Effektive Ausbeute der Anlage" führt einen dann auf die richtige Spur, aber man stolpert vorher, da man von Brau- und Gärdaten in Ausrüstung "SHA" erwartet.

Ich habe Euch ja schon mal die dt. Lokalisierung redigiert - was hältst Du von der Bezeichnung "effektive Sudhausausbeute (SHA)" - und das alte SHA streichen? M.M. ist's dann klar.

Viele Grüße
Radulph
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#1160

Beitrag von gremmel » Dienstag 5. Februar 2019, 13:39

rakader hat geschrieben:
Dienstag 5. Februar 2019, 13:04
gremmel hat geschrieben:
Dienstag 5. Februar 2019, 12:43
die SHA dient nur zur Information
edit: ich würde sie am liebsten entfernen, da sie im Programm irrelevant ist und wohl immer wieder zur Verwirrung beiträgt.
Moin @gremmel - bei mir soeben passiert, als ich mal meine Daten durchgegangen bin und die SHA für den nächsten Sud einstellen wollte (anhand der Durchschnittsberechnung). Die Anmerkung im Zwischenreiter von Ausrüstung "Effektive Ausbeute der Anlage" führt einen dann auf die richtige Spur, aber man stolpert vorher, da man von Brau- und Gärdaten in Ausrüstung "SHA" erwartet.

Ich habe Euch ja schon mal die dt. Lokalisierung redigiert - was hältst Du von der Bezeichnung "effektive Sudhausausbeute (SHA)" - und das alte SHA streichen? M.M. ist's dann klar.

Viele Grüße
Radulph
da die effektive Ausbeute nicht die Sudhausausbeute ist sollten wirs eigentlich auch nicht so nennen,
ich werde die Bezeichnung "effektive Sudhausausbeute" in "effektive Ausbeute" umbenennen dann sollte es klar sein.

Dann taucht auch im ganzen Programm nirgendwo mehr Sudhausausbeute auf außer an dem einen Feld Sudhausbeute (SHA) wo es ja dann auch stimmt
streichen werd ich das Feld nicht, da ich es ja auf mehrfachen wunsch damals eingebaut habe.
wenn du es aber nicht benötigst (so mache es ich) kannst du es in den Einstellungen ausblenden.

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Re: kleiner-brauhelfer v1.4.4.5

#1161

Beitrag von gremmel » Dienstag 5. Februar 2019, 13:47

Gibt es eigentlich einen Fachausdruck für die Ausbeute beim Anstellen?

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Re: kleiner-brauhelfer v1.4.4.1 (07.01.2018)

#1162

Beitrag von glassart » Dienstag 5. Februar 2019, 13:49

gremmel hat geschrieben:
Donnerstag 17. Januar 2019, 13:29
glassart hat geschrieben:
Donnerstag 17. Januar 2019, 13:10
@ gremmel

nur nochmals meinerseit eine Frage zu dem für mich einfacheren und verständlicheren Punkt den ich oben angesprochen habe :Smile

-liege ich da richtig dass momentan die Verarbeitung von Zuckerzugaben im Gärverlauf noch nicht richtig dargestellt/berechnet wird?
- für mich keine Problem da ich es dzt. bei den Messungen ( die 2°P) einfach addiere und dann den Wert in den Gärverlauf eingebe
- und ab der Zugabe werden die aktuellen Messwerte dann in Folge eingegeben.

Ich habe jetzt noch 2 Sude mit gleichem Prozedere - ein Blond und ein Trappisten-Bier wo auch während der Gärung der Zucker zugegeben wird.

lg Herbert :Drink
das muss ich mir mal in ruhe anschauen...
Hallo gremmel,

hattest du schon einmal zeit dir das anzuschauen? Ich habe gerade heute wieder Zucker in der HG zugegeben und vorher den gemessenen °P-Wert umgerechnet dass die Gärkurve stimmt.

lg Herbert

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Re: kleiner-brauhelfer v1.4.4.5

#1163

Beitrag von rakader » Dienstag 5. Februar 2019, 14:06

gremmel hat geschrieben:
Dienstag 5. Februar 2019, 13:39
da die effektive Ausbeute nicht die Sudhausausbeute ist sollten wirs eigentlich auch nicht so nennen,
ich werde die Bezeichnung "effektive Sudhausausbeute" in "effektive Ausbeute" umbenennen dann sollte es klar sein.

Dann taucht auch im ganzen Programm nirgendwo mehr Sudhausausbeute auf außer an dem einen Feld Sudhausbeute (SHA) wo es ja dann auch stimmt
streichen werd ich das Feld nicht, da ich es ja auf mehrfachen wunsch damals eingebaut habe.
wenn du es aber nicht benötigst (so mache es ich) kannst du es in den Einstellungen ausblenden.
Klingt logisch und durchdacht.
gremmel hat geschrieben:
Dienstag 5. Februar 2019, 13:47
Gibt es eigentlich einen Fachausdruck für die Ausbeute beim Anstellen?
Gute Frage. Ich würde sie mit "Ausschlagwürze" beantworten. Denke, das wird wie üblich ganz gut im Bramagazin diskutiert: https://braumagazin.de/article/berechnu ... -brauerei/
Jau, heißt Ausschlagmenge, die Menge Würze VOR dem
Anstellen.

Edit: Sehe gerade, dass der Artikel von Jan [ @§11 ] kommt. Er kann sicher sagen, ob es da einen Fachbegriff gibt.
---
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Re: kleiner-brauhelfer v1.4.4.5

#1164

Beitrag von London Rain » Dienstag 5. Februar 2019, 16:21

gremmel hat geschrieben:
Dienstag 5. Februar 2019, 13:47
Gibt es eigentlich einen Fachausdruck für die Ausbeute beim Anstellen?
Hier wurde Kaltwürzeausbeute vorgeschlagen. Könnte man ja noch mal verifizieren.

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Re: kleiner-brauhelfer v1.4.4.5

#1165

Beitrag von hyper472 » Dienstag 5. Februar 2019, 22:31

gremmel hat geschrieben:
Dienstag 5. Februar 2019, 13:39
da die effektive Ausbeute nicht die Sudhausausbeute ist sollten wirs eigentlich auch nicht so nennen,
ich werde die Bezeichnung "effektive Sudhausausbeute" in "effektive Ausbeute" umbenennen dann sollte es klar sein.

Dann taucht auch im ganzen Programm nirgendwo mehr Sudhausausbeute auf außer an dem einen Feld Sudhausbeute (SHA) wo es ja dann auch stimmt
streichen werd ich das Feld nicht, da ich es ja auf mehrfachen wunsch damals eingebaut habe.
Beides würde ich sehr begrüßen!
Schön fände ich auch, wenn man nachträglich noch festlegen könnte, welche Sude für die Berechnung der durchschnittlichen SHA herangezogen werden sollen. Dann würde ich posthum alle Weizen rausnehmen.
Ansonsten einfach nur Danke für den genialen Helfer!
Viele Grüße, Henning
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Re: kleiner-brauhelfer v1.4.4.5

#1166

Beitrag von rakader » Dienstag 5. Februar 2019, 22:34

hyper472 hat geschrieben:
Dienstag 5. Februar 2019, 22:31
Schön fände ich auch, wenn man nachträglich noch festlegen könnte, welche Sude für die Berechnung der durchschnittlichen SHA herangezogen werden sollen. Dann würde ich posthum alle Weizen rausnehmen.
Das geht doch jetzt schon - umgekehrt: Du kannst Sude in Brau- und Gärdaten (ganz unten) ausschließen.
Eine feinere Unterscheidung würde aber durchaus Sinn machen, z.B. um Platobomben eigens zu erfassen.
---
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Re: kleiner-brauhelfer v1.4.4.5

#1167

Beitrag von hyper472 » Dienstag 5. Februar 2019, 22:38

rakader hat geschrieben:
Dienstag 5. Februar 2019, 22:34
hyper472 hat geschrieben:
Dienstag 5. Februar 2019, 22:31
Schön fände ich auch, wenn man nachträglich noch festlegen könnte, welche Sude für die Berechnung der durchschnittlichen SHA herangezogen werden sollen. Dann würde ich posthum alle Weizen rausnehmen.
Das geht doch jetzt schon - umgekehrt: Du kannst Sude in Brau- und Gärdaten (ganz unten) ausschließen.
Eine feinere Unterscheidung würde aber durchaus Sinn machen, z.B. um Platobomben eigens zu erfassen.
Danke, muss ich mir mal ansehen. Und Du hast Recht, eine feinere Unterscheidung würde es ermöglichen, für Platobomben, Weizen u.a. eigene Kriterien anzulegen.

Viele Grüße, Henning
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Re: kleiner-brauhelfer v1.4.4.5

#1168

Beitrag von olibaer » Mittwoch 6. Februar 2019, 10:53

Hallo zusammen,
London Rain hat geschrieben:
Dienstag 5. Februar 2019, 16:21
gremmel hat geschrieben:
Dienstag 5. Februar 2019, 13:47
Gibt es eigentlich einen Fachausdruck für die Ausbeute beim Anstellen?
Hier wurde Kaltwürzeausbeute vorgeschlagen. Könnte man ja noch mal verifizieren.
und sorry, dass ich mich hier zur Wort melde.

Tatsächlich wird branchenüblich der Begriff "Kaltwürzeausbeute" verwendet. Ich hab mich vor Jahren mal' über die Thematik insgesamt ausgelassen. Nicht unüblich, dass man das Gefüge dann auch gerne mal als "Gärkellerausbeute" bezeichnet - nicht sonderlich glücklich.


Warum ?

Den Korrekturfaktor, besser Kontraktionsfaktor, 0.96, werden die meisten hier kennen.
In seinem hier und im alltäglichen Sprachgebrauch verwendeteten Kontext macht "Kontraktionsfaktor" aus einer "Heißwürzemenge" eine "Kaltwürzemenge". Im Rechenwerk eine einfache Sache, im Kontext einer Rezepturentwicklung, eher kritisch zu sehen. Denn:
  • Heißwürzemenge x 0,96 = Kaltwürzemenge vor der Trubausscheidung
  • Kaltwürzemenge vor der Trubausscheidung x Faktor = Anstellmenge Kaltwürze

Im Rahmen einer Rezepturentwicklung findet sowohl "Heißwürzeausbeute" als auch "Kaltwürzeausbeute" eine Berechtigung:
Hier Ersteres (Heißwürzemenge x 0,96) steht für geplante Einsatzmengen an Hopfen und Malz - eben für den klassischen Rohstoffeinsatz.
Letzteres steht planerisch für eine zu erwartenden Biermenge, Steigräume, Hefedosagen - einfach für das Umfeld "Kaltbereich".

Hinter dieser Aussage steht in seiner nüchternen Natur, dass ein "Mengenverlust" auf dem "Kaltwürzeweg" nicht rückwirkend etwas an "Konzentration" ändert. Weder für IBU noch für Stammwürze. Stichwort: Schwand.

Ganz engstirnig formuliert muss Anwender mit der Angabe von "Planmenge" zusätzlich festlegen, welche Menge er meint. Zur Disposition stehen:
  • Heißwürzemenge (kochende bei 98°C)
  • Heißwürzemenge korrigiert (0.96)
  • Kaltwürzemenge
  • Anstellmenge
  • zu erwartende Fertigbiermenge
In meiner Wahrnehmung sollte mit einer geplanten "Rezeptmenge" die "Anstellmenge" gemeint sein. Diese "Anstellmenge" ist gekühlt und sie hat alle Verluste auf dem "Würzeweg" bereits hinter sich gelassen. Denn, schlussendlich, was machen wir am Ende eines Brautages:

wir glotzen in den Gäreimer, lesen oder schätzen ab eine Menge, spindeln ggf, und kommen dann zu solchen Aussagen wie:
"sind 3 Liter weniger geworden wie geplant, Stammwürze ist auch etwas niedriger
".

Also:
Die klassische Sudhausausbeute plant die Einsatzmengen von Rohstoff mit Ziel °P und IBU, während die Differenz zur Kaltwürzeausbeute, die Verlustmengen bis in den Gäreimer plant. Wenn ich es richtig machen will, muss Beides im Rezept Eingang finden, damit im Gäreimer aus Plan ein Ist werden kann.

Ein erster wichtiger Schritt wäre, dass Anwender bei der Bestimmung von "Planmenge/Rezeptmenge" zusätzlich festlegt, welche Menge überhaupt gemeint ist. In "realen" Vorgängen treffen wir einfach auf:

Würzebereitung -> Würzeweg -> Anstellmenge -> Fertigbiermenge

Sudhausausbeute in seiner Formel und alleine, egal wie benannt, deckt "Herstellung" insgesamt, in keinster Weise ab.

Ich brechs auf meine Sichtweise als Hobbybrauer nochmal runter:

Wenn ich die Menge im Gäreimer feststelle und die Konzentration in °P bestimme, erwarte ich im besten Fall, dass die "Anzeigen" das zurückliefern, was geplant im Rezept stand.

Die Abhängigkeiten darf jetzt jeder auflösen wie er will - seis handschriftlich, in Excel oder auch via Softwarelösung. Gesichert ist, dass "Plan" die Vorgänge
Würzebereitung -> Würzeweg -> Anstellmenge -> Fertigbiermenge

auf dem Zettel haben muss - ganz unabhängig vom Sprachgebrauch.
Gruss
Oli
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Re: kleiner-brauhelfer v1.4.4.5

#1169

Beitrag von rakader » Mittwoch 6. Februar 2019, 12:03

Danke lieber @Olibaer. Das ist so dicht und toll erklärt, dass man selbst nach dem dritten Lesen noch Neues entdeckt.

Du führst auch die üblichen Enttäuschungen von Hobbybrauern aus – zu wenig Plato, 3 Liter fehlen. Dass Sudhausausbeute, Anstellmenge, Fertigbiermenge in einem Verhältnis stehen ist klar. Welche Faktoren müssten Deiner Meinung nach berücksichtigt werden, um zu besseren Vorhersagen zu gelangen, bzw. welche sind im KBH Deiner Meinung nach redundant? (Wir sprachen hier z.B. von SHA und effektiver Ausbeute).

(Ich bin jetzt nicht sonderlich mathematisch bewandert, die Werte des KBH treffen bei mir relativ gut zu, es gibt aber immer Ausreißer, die ich mir nicht erklären kann. Ich vermute aber, dass es oft an der Wasseraufnahmekapazität des Hopfens liegt.)

Grüße
Radulph
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Viele Grüße / Regards
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Re: kleiner-brauhelfer v1.4.4.5

#1170

Beitrag von BrauWastlKoeln » Mittwoch 6. Februar 2019, 17:05

hyper472 hat geschrieben:
Dienstag 5. Februar 2019, 22:38
rakader hat geschrieben:
Dienstag 5. Februar 2019, 22:34
hyper472 hat geschrieben:
Dienstag 5. Februar 2019, 22:31
Schön fände ich auch, wenn man nachträglich noch festlegen könnte, welche Sude für die Berechnung der durchschnittlichen SHA herangezogen werden sollen. Dann würde ich posthum alle Weizen rausnehmen.
Das geht doch jetzt schon - umgekehrt: Du kannst Sude in Brau- und Gärdaten (ganz unten) ausschließen.
Eine feinere Unterscheidung würde aber durchaus Sinn machen, z.B. um Platobomben eigens zu erfassen.
Danke, muss ich mir mal ansehen. Und Du hast Recht, eine feinere Unterscheidung würde es ermöglichen, für Platobomben, Weizen u.a. eigene Kriterien anzulegen.

Viele Grüße, Henning


Das geht jetzt schon. Habe mir so geholfen, dass ich meine Anlage unter Ausrüstung mehrfach eingetragen habe. Immer die selben Werte, nur die SHA anders:

Meine Anlage
Meine Anlage (Weizen)
Meine Anlage (HochPlato)

Wenn ich ein Weizen braue, dann wähle ich im Rezept die Weizenanlage und der KBH nimmt die SHA für die Berechnungen daraus. Der Sud wird dann bei dem Durchschnitt auch nur der "Weizenanlage" zugerechnet und ich habe den Durchschnitt über alle Weizensude separiert. Geiches bei "normalem" Bier und bei hohen Platowerten.

Gruß
Sebastian

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Re: kleiner-brauhelfer v1.4.4.5

#1171

Beitrag von rakader » Mittwoch 6. Februar 2019, 17:08

Naheliegende Lösung. Hätte man selbst drauf kommen können :Smile Danke!
---
Viele Grüße / Regards
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Re: kleiner-brauhelfer v1.4.4.5

#1172

Beitrag von glassart » Mittwoch 6. Februar 2019, 17:45

gute Idee, werde ich für meine Earl-Kochmaischverfahren jetzt seperieren da dies deutlich höhere Ausbeuten ergeben und mir die Berechnungen "verzieht" - hab gerade die Earl-Anlage im KBH installiert :Bigsmile
Zudem habe ich dann eine getrennte Dokumentation der beiden Verfahren :thumbup und es wird sich zeigen wohin die Richtung geht

lg Herbert :Drink

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Re: kleiner-brauhelfer v1.4.4.5

#1173

Beitrag von hyper472 » Mittwoch 6. Februar 2019, 19:37

BrauWastlKoeln hat geschrieben:
Mittwoch 6. Februar 2019, 17:05
hyper472 hat geschrieben:
Dienstag 5. Februar 2019, 22:38
rakader hat geschrieben:
Dienstag 5. Februar 2019, 22:34

Das geht doch jetzt schon - umgekehrt: Du kannst Sude in Brau- und Gärdaten (ganz unten) ausschließen.
Eine feinere Unterscheidung würde aber durchaus Sinn machen, z.B. um Platobomben eigens zu erfassen.
Danke, muss ich mir mal ansehen. Und Du hast Recht, eine feinere Unterscheidung würde es ermöglichen, für Platobomben, Weizen u.a. eigene Kriterien anzulegen.

Viele Grüße, Henning


Das geht jetzt schon. Habe mir so geholfen, dass ich meine Anlage unter Ausrüstung mehrfach eingetragen habe. Immer die selben Werte, nur die SHA anders:

Meine Anlage
Meine Anlage (Weizen)
Meine Anlage (HochPlato)

Wenn ich ein Weizen braue, dann wähle ich im Rezept die Weizenanlage und der KBH nimmt die SHA für die Berechnungen daraus. Der Sud wird dann bei dem Durchschnitt auch nur der "Weizenanlage" zugerechnet und ich habe den Durchschnitt über alle Weizensude separiert. Geiches bei "normalem" Bier und bei hohen Platowerten.

Gruß
Sebastian
genial einfach - Danke!
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Re: kleiner-brauhelfer v1.4.4.5

#1174

Beitrag von Mallorca-Schorsch » Donnerstag 7. Februar 2019, 16:06

Mallorca-Schorsch hat geschrieben:
Freitag 28. Dezember 2018, 16:43
gremmel hat geschrieben:
Donnerstag 27. Dezember 2018, 18:51
Hi, ubuntu 18.04 gibts nur noch in 64bit, deshalb brauchst du auch die 64bit Version vom kbh

grüße
Oh, na dann hab ich bestimmt kein 18.04. Sorry für das durcheinanderbringen. Dann ist es wohl die 16.04. Version.
Weiß nur, dass ich letztens versucht hatte ein anderes Programm zu installieren und das ging nicht, da es nur noch die 64bit Version unterstützt.
Die bei mir installierte Version vom KBH ist eine 32bit Linux Version.

Gruß Robert
So, nach langer Abwesenheit endlich wieder zu Hause und konnte jetzt mal das System checken. Also, das Ubuntu 18.04 nur noch in 64bit gibt stimmt nicht. Ich hab hier die 18.04. LTS als 32bit Version. Bei mir läuft derzeit noch der KBH v.1.4.4.1. Hmm, nun ja, wie ich gesehen habe gibt es die aktuelle Version nur für 64 bit. Gibts eine Möglichkeit, diese als 32 bit Version zu bekommen?
Danke & Gruß von der Insel,

Robert :Drink

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Re: kleiner-brauhelfer v1.4.4.5

#1175

Beitrag von Humulus » Samstag 9. Februar 2019, 10:15

Guten Morgen zusammen,

kann ich im Spickzettel HTML-Template den Wert "Stammwürze Soll vor Kochen" einbauen? Wie geht das?

Dank und Gruß,
Matthias

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Re: kleiner-brauhelfer v1.4.4.5

#1176

Beitrag von rakader » Samstag 9. Februar 2019, 10:28

Mir ist nicht bekannt, dass dieser Wert eingebaut ist, also kannst Du auch nichts ins HTML-Template einbauen. Gemeinhin geht so etwas mit einem definierten Attribut, einer Klasse o.ä. Die tiefergehende Frage aber ist vorher meiner Meinung nach zu stellen: Was soll das bringen?

Mit ist nicht klar, welchem Gedankengang Du da nachhängst: Du hast die angepeilte Stw. des Rezeptes, Du hast Deine Nachgüsse (dort kannst Du schon eintscheidend in die Stw. eingreifen), Du hast die Stw. nach dem Läutern, Du hast die Verdampfungsziffer Deiner Ausrüstung, dann noch mehrere Faktoren, bis die Hefe angestellt wird. Und selbst da kann die Stw. mit z.B. Zucker, Verdünnung in der Nachgärung nochmals verändert werden. Also welchen Aussagewert soll Stw. Soll vor dem Kochen haben? Möchtest Du uns das mal eingehender erläutern – man lernt ja nie aus?

Grüße
Radulph
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Viele Grüße / Regards
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Re: kleiner-brauhelfer v1.4.4.5

#1177

Beitrag von Humulus » Samstag 9. Februar 2019, 10:39

Die Berechnung des Wertes ist sehr wohl im KBH eingebaut
Anmerkung 2019-02-09 103244.jpg
Anmerkung 2019-02-09 103244.jpg (25.51 KiB) 909 mal betrachtet

Ja, alles was du schreibst ist klar. Da ich Verdampfungsziffer etc. kenne, würde ich gerne eben die Stw. vor dem Läutern möglichst direkt treffen ohne hinterher zu verdünnen etc. Entsprechend länger oder kürzer kann ich läutern. Nicht umsonst gibt es extra Läuterspindeln.

Das ich bei einer Gesamtverdampfung von ca. 10% auch im Kopf ca. 10% der angestrebten STW abziehen kann, ist mir auch klar.
Die Frage ist also eine reine Luxusfrage :Greets

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Re: kleiner-brauhelfer v1.4.4.5

#1178

Beitrag von rakader » Samstag 9. Februar 2019, 11:46

Humulus hat geschrieben:
Samstag 9. Februar 2019, 10:39
Die Berechnung des Wertes ist sehr wohl im KBH eingebaut

Ja, alles was du schreibst ist klar. Da ich Verdampfungsziffer etc. kenne, würde ich gerne eben die Stw. vor dem Läutern möglichst direkt treffen ohne hinterher zu verdünnen etc. Entsprechend länger oder kürzer kann ich läutern. Nicht umsonst gibt es extra Läuterspindeln.

Das ich bei einer Gesamtverdampfung von ca. 10% auch im Kopf ca. 10% der angestrebten STW abziehen kann, ist mir auch klar.
Die Frage ist also eine reine Luxusfrage :Greets
Jetzt verstehe ich. Eine Luxusfrage ohne Frage :Bigsmile
Ich selber habe diesen Zwischenschritten noch nie große Beachtung geschenkt. Warum, siehe unten.

Ich denke, in der Praxis wird es an der Verdampfungsziffer scheitern. Wir hatten hier kürzlich die Diskussion um das Verhalten bei unterschiedlichen Schüttungen - siehe weiter oben. Die Verdampfungsziffer ist derzeit ein Endwert. Den müsste man, um Deinem Wunsch näherzukommen, jetzt aufschnüren. In Verdampfung beim Maischen, beim Hopfenkochen, mit Deckel oder ohne, mit oder ohne Rüherwerk etc. Ich bin überzeugt, das kann man in einer Software für die Allgemeinheit nicht seriös berechnen; in einer Profianlage mit einer eigenen Software sicherlich.
Zudem ist zu beachten, dass die SHA bei Weizen, Platobomben etc. sich von der normalen SHA unterscheidet; und damit eine andere Verdampfungsziffer zugrunde liegt. Ein User hat hier deshalb vorgeschlagen, für Weizen, Platobomben eigene Ausrüstung anzulegen. Finde ich sehr zielführend.

In der Praxis: Ich treffe die Stammwürze vor dem Läutern und nach dem Hopfenkochen immer. Der größte Einflussfaktor ist meiner Erfahrung nach der Nachguss. Viele Stimmen hier sagen, dass man bei 2,5°Plato aufhören soll. Bei mir ist das Nachgusswasser meistens schon bei 4-6° Plato aufgebraucht. Und dabei belasse ich es.
Der nächste Schritt die angepeilte Stammwürze zu treffen, ist das Hopfenkochen. Regelmäßiges Spindeln (ich nutze ein Refraktometer) ist ein Muss. Dann habe ich ein Rührwerk. Und hier kommt der Trick: Mit Deckel auf oder. zu kann ich die Verdampfung zusätzlich steuern. Am besten ist es natürlich mit Deckel auf zu kochen, dann entfleuchen unerwünschte Aromen und es besteht weniger Gefahr, dass Kondenswasser den Sud verunreinigt.

Die Mittelwerte SHA des KBH sind eigentlich sehr zuverlässig. Natürlich nicht nach 2 oder 3 Suden. Aber ab 8-10 Suden sollte es schon ganz gut passen. Übrigens: 10% Verdampfung ist meiner Meinung nach zu optimistisch. Bei den meisten Anlagen liegt dieser Wert um die 11% und leicht darüber. Vielleicht erklärt das Deinen Verdünnungszwang?
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Viele Grüße / Regards
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Re: kleiner-brauhelfer v1.4.4.5

#1179

Beitrag von Humulus » Samstag 9. Februar 2019, 16:13

Wer hat was von Verdünnungszwang gesagt? Mein Arzt, weil ich zu fett bin, das stimmt :P

Ansonsten danke für deine Ausführungen!

Wenn jetzt noch einfach einer meine Frage beantworten könnte, wär das echt schön ;-)
Gibt es eine Möglichkeit, den im KBH errechneten Wert der STW vor Kochen im Spickzettel einzublenden?

Danke!

JuWe
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Re: kleiner-brauhelfer v1.4.4.5

#1180

Beitrag von JuWe » Sonntag 10. Februar 2019, 11:09

rakader hat geschrieben:
Donnerstag 24. Januar 2019, 21:36
JuWe hat geschrieben:
Dienstag 22. Januar 2019, 15:22
Genau das meinte ich auch..Meine Stammwürze passt soweit, jedoch die angepeilte Menge weicht immer etwas ab. Bei mir bleibt scheinbar nach dem Whirpool mehr in der Pfanne zurück als vom kbh angenommen
Der Reiter Ausrüstung ist Dir bekannt? Natürlich weicht die angepeilte Mennge immer ab. Zum einen ist jeder Sud anders, jedes Malz. Ein Faktor ist auch, ob Du Rohhopfen oder Pellets verwendest (das kann schon 2 Liter Unterschied bei einem 20l-Sud ausmachen). Ein Faktor, der Ungenauigkeiten einträgt, sind zusätzliche Zugaben, die ein teilweise völlig anderes Verhalten an den Tag legen, als Hopfen oder Malz. Ein wichtiger Faktor ist natürlich die Meereshöhe, der Luftdruck, die Wetterlage, die Lufttemperatur. Und so weiter. Du siehst, das exakt zu berechnen, ist im Hobbybereich ein Ding der Unmöglichkeit. Ich weiß nicht einmal, ob das im Profibereich möglich ist.

Ärger Dich nicht, wenn in der Pfanne mehr Sud bleibt als berechnet. Wenn in der Pfanne zu viel zurückbleibt, kann das auch an einem zu hoch moniterten Auslaufhahn liegen, an der Form des Bodens. Du magst zwar die Stammwürze treffen, nicht aber das Volumen; Du magst das Volumen treffen, nicht aber die Stammwürze. In den meisten Fällen ist dann die Verdampfungsziffer zu optimistisch eingestellt. (Kennst Du das Volumen des Verlustes, Soll und die Zeit, kannst Du die reale Verdampfungsziffer leicht anpassen.)
Generell spielen hier so viele Faktoren mit hinein, dass es einfacher ist, wenn Du an einer Stellschraube drehst und nicht an mehreren gleichzeitig. Ein Abweichung ist ein sicheres Indiz für falsche Angaben. Da musst Du durch und anpassen. Der KBH kann Dir das nicht abnehmen.

Generell passt Du mit dem aktuellen Wert den SHA für den nächsten Sud an. Aus allen Suden errechnet Dir der KBH einen Mittelwert, der mit jedem Sud exakter wird und nur Deiner Anlage entspricht. Will heißen, ohne Dir jetzt zu nahe zu treten, konzentriere Dich auf das Wesentliche. Die exakte(re)n Werte kommen mit Geduld und Erfahrung.

Allzeit Gut Sud
Radulph

Bis zum Kochende passt ja auch schon alles..nur ein Faktor zur Korrektur von Kaltwürzemenge zur Anstellmenge wäre noch Klasse..da ich fast immer die gleiche Differenz zwischen Zielmenge kbh und was am Ende im Gärfass landet habe... somit könnte man die Verluste die noch nach dem Kochen auftreten in seiner Anlage berücksichtigen

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Re: kleiner-brauhelfer v1.4.4.5

#1181

Beitrag von rakader » Sonntag 10. Februar 2019, 11:31

JuWe hat geschrieben:
Sonntag 10. Februar 2019, 11:09
Bis zum Kochende passt ja auch schon alles..nur ein Faktor zur Korrektur von Kaltwürzemenge zur Anstellmenge wäre noch Klasse..da ich fast immer die gleiche Differenz zwischen Zielmenge kbh und was am Ende im Gärfass landet habe... somit könnte man die Verluste die noch nach dem Kochen auftreten in seiner Anlage berücksichtigen
Korrektur: Ich wüsste nicht, dass es bei Kaltwürzemenge und Anstellmenge (vor der Hefezugabe) einen Unterschied gibt, wenn die Temperatur gleich ist.

Generell ist "nach dem Kochen" ein weites Feld.
JuWe hat geschrieben:
Sonntag 10. Februar 2019, 11:09
da ich fast immer die gleiche Differenz zwischen Zielmenge kbh
Du hast diese Differenz bei diesem einen Schritt. Bei anderen gibt es aber viele Zwischenschritte. Diese Anderen solltest Du auch im Blick haben.
Anstellmenge (Anstellwürze) ist NICHT gleich Zielmenge (Biermenge beim Abfüllen)

Das muss schon genauer definiert werden. Beispiele:

• Hopfenstopfen – kann bis zu 5-10% Verlust bei Entnahme ausmachen
• Gaben zur Nachgärung - kann Volumen 5% und mehr erhöhen
• Gaben Nachgärung Entnahme – kann Volumen kaum bis deutlich verringern
• Umdrücken – kann je nach Sediment Volumen bis zu 10% verringern
• Verschnitt – erhöht oder verringert Volumen
• Temperatur – je größer Volumen, desto mehr fallen Unterschiede ins Gewicht
• etc.

Fazit: Diese Zwischenschritte kann man meiner Meinung nach nicht seriös berücksichtigen. Die Rezepturen und das Handwerk sind zu unterschiedlich. Nicht jede Softwarefunktion ersetzt Erfahrung.
Berücksichtigen ginge bei "Deiner" Brauanlage und "Deinem" Sud - aber nur da mit einer "auf Dich" angepassten Software. Der KBH wendet sich aber an die ganze Braugemeinde. Vielleicht schaust Du Dir mal die Braueule an? Da ist eine Software dabei, die Du auf Deine Bedürfnisse hin anpassen kannst.

Allzeit Gut Sud
Radulph

Edit: Natürlich gibt es auch nach dem Kochen noch einen Schwund. Das kannst Du alles in den Einstellungen Ausrüstung definieren. Mehr Einbrauen ist immer einer guter Rat. Verdünnen kann man immer. Nutze doch erst einmal diese Schrauben. Braucht ein wenig Geduld.
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Viele Grüße / Regards
rakader

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Re: kleiner-brauhelfer v1.4.4.5

#1182

Beitrag von dekay » Sonntag 10. Februar 2019, 18:52

Mallorca-Schorsch hat geschrieben:
Donnerstag 7. Februar 2019, 16:06
Mallorca-Schorsch hat geschrieben:
Freitag 28. Dezember 2018, 16:43
gremmel hat geschrieben:
Donnerstag 27. Dezember 2018, 18:51
Hi, ubuntu 18.04 gibts nur noch in 64bit, deshalb brauchst du auch die 64bit Version vom kbh

grüße
Oh, na dann hab ich bestimmt kein 18.04. Sorry für das durcheinanderbringen. Dann ist es wohl die 16.04. Version.
Weiß nur, dass ich letztens versucht hatte ein anderes Programm zu installieren und das ging nicht, da es nur noch die 64bit Version unterstützt.
Die bei mir installierte Version vom KBH ist eine 32bit Linux Version.

Gruß Robert
So, nach langer Abwesenheit endlich wieder zu Hause und konnte jetzt mal das System checken. Also, das Ubuntu 18.04 nur noch in 64bit gibt stimmt nicht. Ich hab hier die 18.04. LTS als 32bit Version. Bei mir läuft derzeit noch der KBH v.1.4.4.1. Hmm, nun ja, wie ich gesehen habe gibt es die aktuelle Version nur für 64 bit. Gibts eine Möglichkeit, diese als 32 bit Version zu bekommen?
Danke & Gruß von der Insel,

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Hallo liebes KBH-Team,

ich habe auch Bedarf an einen 32-Blt Version. Hab vor kurzem einen alten Rechner ausgegraben und mit einer leichten Linux-Distro versehen um darauf Rezepte mit dem KBH zu basteln.

Wenn es nicht zu viele Umstände macht wäre ich über 32-Bit Linux-Versionen sehr dankbar.

Viele Grüße
David

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Re: kleiner-brauhelfer v1.4.4.5

#1183

Beitrag von gremmel » Sonntag 10. Februar 2019, 21:25

Humulus hat geschrieben:
Samstag 9. Februar 2019, 16:13
Wer hat was von Verdünnungszwang gesagt? Mein Arzt, weil ich zu fett bin, das stimmt :P

Ansonsten danke für deine Ausführungen!

Wenn jetzt noch einfach einer meine Frage beantworten könnte, wär das echt schön ;-)
Gibt es eine Möglichkeit, den im KBH errechneten Wert der STW vor Kochen im Spickzettel einzublenden?

Danke!
geht nicht...kann ich aber für die nächste version vorsehen

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#1184

Beitrag von gremmel » Sonntag 10. Februar 2019, 21:29

dekay hat geschrieben:
Sonntag 10. Februar 2019, 18:52

Hallo liebes KBH-Team,

ich habe auch Bedarf an einen 32-Blt Version. Hab vor kurzem einen alten Rechner ausgegraben und mit einer leichten Linux-Distro versehen um darauf Rezepte mit dem KBH zu basteln.

Wenn es nicht zu viele Umstände macht wäre ich über 32-Bit Linux-Versionen sehr dankbar.

Viele Grüße
David
leider kann ich keine 32bit Version mehr compilieren...sorry.

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Re: kleiner-brauhelfer v1.4.4.5

#1185

Beitrag von MANKE » Montag 11. Februar 2019, 11:42

rakader hat geschrieben:
Samstag 9. Februar 2019, 11:46
Humulus hat geschrieben:
Samstag 9. Februar 2019, 10:39
Die Berechnung des Wertes ist sehr wohl im KBH eingebaut

Ja, alles was du schreibst ist klar. Da ich Verdampfungsziffer etc. kenne, würde ich gerne eben die Stw. vor dem Läutern möglichst direkt treffen ohne hinterher zu verdünnen etc. Entsprechend länger oder kürzer kann ich läutern. Nicht umsonst gibt es extra Läuterspindeln.

Das ich bei einer Gesamtverdampfung von ca. 10% auch im Kopf ca. 10% der angestrebten STW abziehen kann, ist mir auch klar.
Die Frage ist also eine reine Luxusfrage :Greets
Jetzt verstehe ich. Eine Luxusfrage ohne Frage :Bigsmile
Ich selber habe diesen Zwischenschritten noch nie große Beachtung geschenkt. Warum, siehe unten.

Ich denke, in der Praxis wird es an der Verdampfungsziffer scheitern. Wir hatten hier kürzlich die Diskussion um das Verhalten bei unterschiedlichen Schüttungen - siehe weiter oben. Die Verdampfungsziffer ist derzeit ein Endwert. Den müsste man, um Deinem Wunsch näherzukommen, jetzt aufschnüren. In Verdampfung beim Maischen, beim Hopfenkochen, mit Deckel oder ohne, mit oder ohne Rüherwerk etc. Ich bin überzeugt, das kann man in einer Software für die Allgemeinheit nicht seriös berechnen; in einer Profianlage mit einer eigenen Software sicherlich.
Zudem ist zu beachten, dass die SHA bei Weizen, Platobomben etc. sich von der normalen SHA unterscheidet; und damit eine andere Verdampfungsziffer zugrunde liegt. Ein User hat hier deshalb vorgeschlagen, für Weizen, Platobomben eigene Ausrüstung anzulegen. Finde ich sehr zielführend.

In der Praxis: Ich treffe die Stammwürze vor dem Läutern und nach dem Hopfenkochen immer. Der größte Einflussfaktor ist meiner Erfahrung nach der Nachguss. Viele Stimmen hier sagen, dass man bei 2,5°Plato aufhören soll. Bei mir ist das Nachgusswasser meistens schon bei 4-6° Plato aufgebraucht. Und dabei belasse ich es.
Der nächste Schritt die angepeilte Stammwürze zu treffen, ist das Hopfenkochen. Regelmäßiges Spindeln (ich nutze ein Refraktometer) ist ein Muss. Dann habe ich ein Rührwerk. Und hier kommt der Trick: Mit Deckel auf oder. zu kann ich die Verdampfung zusätzlich steuern. Am besten ist es natürlich mit Deckel auf zu kochen, dann entfleuchen unerwünschte Aromen und es besteht weniger Gefahr, dass Kondenswasser den Sud verunreinigt.

Die Mittelwerte SHA des KBH sind eigentlich sehr zuverlässig. Natürlich nicht nach 2 oder 3 Suden. Aber ab 8-10 Suden sollte es schon ganz gut passen. Übrigens: 10% Verdampfung ist meiner Meinung nach zu optimistisch. Bei den meisten Anlagen liegt dieser Wert um die 11% und leicht darüber. Vielleicht erklärt das Deinen Verdünnungszwang?
Hallo allerseits,

also ich kann leider mit den Ausführungen so gar nichts anfangen... :puzz
Die Frage dreht sich doch rein um die Verdampfung beim Hopfenkochen. Und genau so wird die Verdampfungsziffer im KBH auch berechnet. Volumen bei 100°C bei Kochbeginn und Volumen bei 100°C bei Kochende. Da haben Deckel, Rührwerke und Glattwasserkonzentrationen doch rein gar nix zu suchen in dem Zusammenhang.
Ich gehe so vor, dass ich läutere bis die "Sollstammwürze vor Kochen" erreicht ist (durch eine Läuterspindel z.B. leicht zu messen) und beginne danach mit dem Kochen. Mit dem relativ Konstanten Wert der Verdampfung kommt man dann auch leicht auf die Zielstammwürze. Es ist mir dann im Endeffekt auch ziemlich Wurst ob nach dem Hopfenseihen usw. dann 1 Liter verloren geht oder 2. Wichtiger ist es mir doch die Sollstammwürze nach dem Kochen zu treffen oder zumindest den gewünschten Wert zu übertreffen um verdünnen zu können.
Dann kann man sich wohl das "regelmäßige" Messen beim Hopfenkochen auch sparen. Wenn man schon vor dem beenden des Läuterns schon kocht kann es natürlich sein, dass man sein Vorgehen dahingehend etwas anpassen muss. Vielleicht bist du @rakader schon so in deinem Prozess drin, dass du vergisst, dass es Brauer gibt die anders vorgehen beim Hopfenkochen?

Ich kann jedenfalls gut verstehen, warum man den Wert "Sollstammwürze vor Kochen" mit im Rezept drin haben möchte.
Viele Grüße,
Martin

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Re: kleiner-brauhelfer v1.4.4.5

#1186

Beitrag von rakader » Montag 11. Februar 2019, 12:15

Im Grunde hast Du Recht. Humulus hatte aber mehrere Fragen vermischt. Deswegen habe ich es nochmals versucht aufzudöseln. Du drückst das stringenter aus. Es ging ihm letztlich um die Abfüllmenge. Ich gehe genauso wie Du vor. Wenn es mal mehr STW ist, als Nachguss berechnet, verdünne ich später. Ist das jetzt unbedingt MEIN Prozess?
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Re: kleiner-brauhelfer v1.4.4.5

#1187

Beitrag von olibaer » Montag 11. Februar 2019, 13:09

Hallo Radulph,
rakader hat geschrieben:
Sonntag 10. Februar 2019, 11:31
Korrektur: Ich wüsste nicht, dass es bei Kaltwürzemenge und Anstellmenge (vor der Hefezugabe) einen Unterschied gibt, wenn die Temperatur gleich ist.
Natürlich gibt es einen Unterschied, die wesentlichen Punkte führe ich in #1168 an.

"Anstellmenge" ist nur eine Teilmenge von "Kaltwürzemenge". Der andere rechnerische Teil von "Kaltwürzemenge" ist "Trubmenge". "Trubmenge" hier exemplarisch angeführt für die Gesamtverluste auf dem "Würzeweg".

In einem Rezepturkontext Beides über einen Kamm zu scheren, wird im Ist scheitern.
Beispiele aus dem Braueralltag wurden bereits benannt.
Gruss
Oli
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Re: kleiner-brauhelfer v1.4.4.5

#1188

Beitrag von rakader » Montag 11. Februar 2019, 13:35

Hallo Oliver
olibaer hat geschrieben:
Montag 11. Februar 2019, 13:09
"Anstellmenge" ist nur eine Teilmenge von "Kaltwürzemenge". Der andere rechnerische Teil von "Kaltwürzemenge" ist "Trubmenge". "Trubmenge" hier exemplarisch angeführt für die Gesamtverluste auf dem "Würzeweg".

In einem Rezepturkontext Beides über einen Kamm zu scheren, wird im Ist scheitern.
Deinen Beitrag habe ich mehr als einmal gelesen, allein, ich gebe es zu, ich scheitere ihn vollumfänglich zu verstehen.
Ich verstehe es so: Kaltwürze enthält Trub, Anstellwürze nicht mehr. Mit Anstellmenge ist die Fertigwürze vor der Hefezugabe gemeint. Ist die Trubmenge so praxisrelevant?
Vielleicht stehe ich auf dem Schlauch, aber ich sehe in der feinen Unterscheidung von Kaltwürzemenge und Anstellmenge derzeit keinen Erkenntnisgewinn. (Ich kühle die Würze nach dem Kochen auf 20°C, wenige Minuten später wird die Hefe angestellt.)
---
Viele Grüße / Regards
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Re: kleiner-brauhelfer v1.4.4.5

#1189

Beitrag von Humulus » Montag 11. Februar 2019, 15:49

rakader hat geschrieben:
Montag 11. Februar 2019, 12:15
Im Grunde hast Du Recht. Humulus hatte aber mehrere Fragen vermischt. Deswegen habe ich es nochmals versucht aufzudöseln. ...Es ging ihm letztlich um die Abfüllmenge.
Wo habe ich denn mehrer Fragen vermischt? Meine Ursprungsfrage war doch kurz und eindeutig, eine rein HTML programmiertechnische.
Meine Gründe für die Frage hatte ich ja gar nicht erläutert. Die hast du frei drauflos reininterpretiert inkl. Verdünnungszwang :Grübel
Von Abfüllmenge hab ich z.B. auch nie was geschrieben. MANKE hat meine Intention schon ganz richtig erkannt.

Gremmel hat meine Frage mittlerweile mit einem völlig ausreichenden "nein, geht nicht" beantwortet. Danke Gremmel!
Ein Einbau wäre schön, aber wirklich Luxus. Reinkopieren ins PDF vor dem Ausdrucken ist ja auch möglich.

Gruß,
Matthias

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Re: kleiner-brauhelfer v1.4.4.5

#1190

Beitrag von Mallorca-Schorsch » Dienstag 12. Februar 2019, 12:49

gremmel hat geschrieben:
Sonntag 10. Februar 2019, 21:29
dekay hat geschrieben:
Sonntag 10. Februar 2019, 18:52

Hallo liebes KBH-Team,

ich habe auch Bedarf an einen 32-Blt Version. Hab vor kurzem einen alten Rechner ausgegraben und mit einer leichten Linux-Distro versehen um darauf Rezepte mit dem KBH zu basteln.

Wenn es nicht zu viele Umstände macht wäre ich über 32-Bit Linux-Versionen sehr dankbar.

Viele Grüße
David
leider kann ich keine 32bit Version mehr compilieren...sorry.
Na das ist sehr schade. Dann muss ich wohl weiterhin die ältere Version nutzen... :crying
Dennoch danke für Eure tolle Arbeit!

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Re: kleiner-brauhelfer v1.4.4.5

#1191

Beitrag von olibaer » Dienstag 12. Februar 2019, 21:48

Hallo rakadar,
rakader hat geschrieben:
Montag 11. Februar 2019, 13:35
Ich verstehe es so: Kaltwürze enthält Trub, Anstellwürze nicht mehr.
Mit Anstellmenge ist die Fertigwürze vor der Hefezugabe gemeint.
Richtig.
rakader hat geschrieben:
Montag 11. Februar 2019, 13:35
Ist die Trubmenge so praxisrelevant?
Wertfrei vom Umgang damit, kommt Trubmenge in der "Praxis" vor.

Hab ich, wie auch immer geartet, "Trubabtrennung" im Sinn, gehören begleitend dazu auch die Verluste dazu aufgemerkt - schon im Plan.
Schliesslich werten final die Bestands- und Konzentrationsanzeigen im Gäreimer, was praxisrelevant, respektive rezepturrelevant, war oder ist.

In jedem Fall hat "Rechenwerk" nicht zu entscheiden, was "praxisrelevant" ist.
Gruss
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Re: kleiner-brauhelfer v1.4.4.5

#1192

Beitrag von rakader » Dienstag 12. Februar 2019, 22:16

Hallo Oli,

lieben Dank. Jetzt verstanden. Das war Abteilung Scheuklappe. Ich habe diesen Schritt schlichtweg ausgeblendet, weil er für mich nicht mehr – verglichem mit meinen Anfängen – praxisrelevant ist. Ich filtere die Heißwürze per Mikrofilament und kühle dann in einem zweiten Bottich herunter. Der ist gleichzeitig die Anstellwürze.
(Für mich relevant ist dann die Heißwürze – Trub – Temperaturdifferenz = Anstellwürze.)
---
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Re: kleiner-brauhelfer v1.4.4.5

#1193

Beitrag von rakader » Donnerstag 14. Februar 2019, 13:35

Erweiterung "Weitere Zugaben": Der KBH rechnet Zugaben wie Zucker oder Sirup in der Nachgärung zuverlässig ein und erhöht dann in Brau- und Gärdaten die Stammwürze um den Faktor der Zugabe. Leider verfährt er nur bei Zucker so.

Zugaben wie Fruchtauszüge, Mazeration, Brände, geimpfte Eichenchips etc. werden nicht (oder nur oberflächlich unter "Sonstige) eingerechnet. Ich würde mir für künftige Versionen wünschen, dass der Prozentanteil Alkohol und das Volumen bei diesen Zugaben eigens berechnet werden können.
Sude mit z.B. in Whiskey eingelegten Eichenchips oder mit PrimaSprit (69,9%) versetzten Blütenauszüge ließen sich so exakter berechnen.

Wäre das machbar?
---
Viele Grüße / Regards
rakader

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