Unsicher

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Braujeck
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Unsicher

#1

Beitrag von Braujeck » Dienstag 11. Dezember 2018, 17:48

Hallöchen Allerseits,
erste Unsicherheit :ich mir nicht sicher bin ob das hier hineingehört...
zweite Unsicherheit : was ich noch nirgends so richtig entdeckt habe :
Der Brauvorgang an sich ist mir nach einigem Zuschauen und Fragen dürfen als solches nicht unbekannt. Aber ich kann unter Rezepten nicht wirklich einsehen was wovon wieviel gebraucht wird.
Es scheint nicht so zu sein das man eine bestimmte Menge Malz/L Bier ,oder Hopfen/L Bier ,oder efe /L Bier , oder Wasser/L nehmen muss,wenigstens Untergrenze-Obergrenze. :Waa Beim Backen ist das ja relativ eindeutig: Bsp.: 40 gr Hefe / kg Mehl + ca 250ml Wasser
Das verwirrt einen Anfänger ganz schön :puzz
Dann das Umrechnen von einem Braurezepte mit 50 L auf 30 L :puzz :puzz :puzz ( 30 L deswegen,weil meine zukünftige Braumaschine "nur " 30 L kann ,Grainfather) oder wenn ich mal nur 10 L Probebier brauen möchte...
Bin ich da völlig auf dem Holzweg ??? Oder ist das schon irgendwo beschrieben? Vielleicht gibt es ja "Faustformeln" ?
Vielleicht hat ja da einer was in Petto??? :Greets Ein Link würde schon reichen...
MfG Nobby... :Greets
Gib einem ein Bier,er trinkt es.Lehre ihn brauen... :redhead

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Chrissi_Chris
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Re: Unsicher

#2

Beitrag von Chrissi_Chris » Dienstag 11. Dezember 2018, 18:13

Am besten du Orientierst dich die ersten Rezepte an erprobten Exemplaren aus Fachbüchern oder auf
MaischeMalzundMehr.de

Für die Umrechnung auf den Grainfather nutzt du am besten die dafür vorgesehene App oder die Homepage.

In der Grainfather App gibt es auch allerhand Rezepte die erprobt sind.



LG Chris
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Re: Unsicher

#3

Beitrag von mafi » Dienstag 11. Dezember 2018, 18:26

Hallo Nobby, ich würde empfehlen, dir erstmal ein wenig Literatur zu Gemüte zu führen. Den derzeit besten Einstieg bekommst du wahrscheinlich mit dem Laudage "Craft-Bier einfach selber brauen". Das ist schön knapp gehalten, vermittelt dir nur die absoluten Basics, die es braucht um deine ersten guten Sude durchzuziehen. Dann kannst du dich auch mit dem Grainfather vertraut machen (peile mal lieber 23L an).
Gruß
Markus

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Re: Unsicher

#4

Beitrag von cyme » Dienstag 11. Dezember 2018, 18:32

Bei Hefe kann ich dir sogar eine grobe Richtlinie liefern - eine Packung Hefe (von den gängigen Herstellern, egal ob trocken oder flüssig) genügt für 20l warm angestelltes obergäriges Bier oder für 10l kalt angestelltes untergäriges. Bei Starkbier die Menge erhöhen, kann mitunter auch das doppelte sein.

Bei der Hopfen- und Malzmenge hängt es zu sehr von Rezept und Rohstoffen ab. Z.B. die Bittere, die ein Gramm Hopfen bringt kann je nach Sorte und Zeitpunkt der Gabe um mehr als eine Größenordnung verschieden sein. Es lassen sich manche Bierstile mit nur 15g Hopfen/20l brauen, andere benutzen 300g/20l oder mehr.

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Re: Unsicher

#5

Beitrag von tinoquell » Dienstag 11. Dezember 2018, 19:05

Ich halte mich immer noch an Wolfgang Kunze:

  • für 100l Vollbier (mit 12° Stammwürze) benötigt man 17 kg Malz.
  • Wenn man 1 : 3 (Malz : Wasser) einmaischt erhält man eine 20%ige Vorderwürze
  • Wenn man dann 1 : 1,5 (Hauptguss zu Nachguss) anschwänzt, kommt man auf ca. 10 % Pfannevoll

Nach 90 Minuten kochen ist man dann beim 12° Vollbier.

Im Prinzip kann man das alles über den einfachen Dreisatz umrechnen. Natürlich hängt das alles von der tatsächlichen Ausbeute der Anlage, der Verdampfungsrate beim Kochen usw. ab. Aber pauschal kommt man mit diesen Eckwerten recht gut hin.

Für den Hopfen musst du wissen, dass 1 IBU = 1 mg Iso-Alphasäure pro Liter Bier entspricht.
Je nach Kochdauer lösen sich bis zu 25% (oder mehr) davon aus dem eingesetzten Hopfen in der Würze. Dafür gibt es viele Tabellen oder Braurechner, das geht leider nicht mehr über einen Dreisatz. Aber mit durchschnittlichen 25% bist du ganz gut dabei.

z.B. Hopfen mit 10% Alpha -> 1g = 100 mg Alpha, davon 25 % --> 1g Hopfen liefert dir 25 mg = 25 IBU für 1 Liter.

Achtung, das geht alles VIEEEL genauer und exakter, aber deine Frage hatte ich ja nach solchen Faustformeln verstanden.

Viel Erfolg!
Tino

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Re: Unsicher

#6

Beitrag von ubu » Mittwoch 12. Dezember 2018, 09:41

Hi Nooby,

ich, selbst Anfänger bring das für mich folgendermaßen auf den Punkt:

Die Zutaten Für das Endprodukt sind:
- Hefe
- Aromahopfen
- Alphasäure in form von Bitterhopfen, (Menge des Bitterhopfens in Abhängigkeit wieieviel % Alphasäure dieser hat)
- Würze mit einem definierten Wert der Stammwürze.

Dies ist für mich ein eigenständiges Rezept.

Für die Würze brauche ich jetzt noch ein Rezept:
- Malzschüttung
- Wasser
- bei welcher Temperatur

Ziel ist die Würze mit dem Wert der Stammwürze die im ersten Rezept gefordert ist.
Und die genau zu treffen ist besonders für Anfänger die Schwierigkeit.
Dazu findest du hier jede Menge Beiträge.


Wenn du damit dann immer deine gewünschte Stammwürze erziehlst, wirst du wahrscheinlich erstmal immer vom ersten Rezept abweichende Volumen der Würze bekommen, (Stichwort Sudhausausbeute).

Sollten die Mengen stark vom ersten Rezept abweichen berechnest du dieses dann einfach neu.

Grüsse
Uwe

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Re: Unsicher

#7

Beitrag von Braujeck » Mittwoch 12. Dezember 2018, 10:36

Hallöchen Allerseits,
boah ey...das is ja Überwältigend mit den Antworten...Vielen Dank dafür !!!
MfG Nobby...
Gib einem ein Bier,er trinkt es.Lehre ihn brauen... :redhead

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Re: Unsicher

#8

Beitrag von Braujeck » Mittwoch 12. Dezember 2018, 11:16

So once again.
Habe mittlerweile 3 Bücher(Hanghofer Klink uns so'n Craftbierbuch(Edelausgabe,finde ich). Im Hintergrund habe ich ja noch nen Kumpel,die sind schon zu dritt,und einer davon ist gelernter Brauer und Mälzer (:Bigsmile ), aber deren Zeit ist leider auch begrenzt, die haben so ein dooofes Hobby , nennt sich Arbeiten.... :Shocked :thumbdown :crying
Wie gesagt , es geht nicht um die einzelnen Brauschritte, dass habe ich ja nun mehrmals mitgemacht. Da ist zwar noch überhaupt keine Erfahrung dabei,aber die wird mit jeden Sud,denke ich, kommen. Und ich sehe das wie Gehen lernen, man fällt hin,muss aber wieder aufstehen ,sonst lernt man es ja nie...
Da aus Platzgründen mein Braugerät ein Grainfather wird,bin ich halt "gezwungen" alle Rezepte auf diese Grösse zu "schrumpfen"...Und da blicke ich halt noch nicht ganz durch. Ebenso wie ,trotz Lesen, ich die Fachbegriffe noch nicht so verinnerlicht habe. ( Dekoktion :Waa ,als Bsp.)
Das ich die ersten Jahre noch keine eigenen Braurezepte ausprobiere ist mir eigentlich ziemlich klar, am Anfang koche ich erst mal nach Rezept bis Routine und Erfahrung angesammelt sind :Wink ....
Danke euch trotzdem für eure Mühen mir zu helfen. Vielleicht ist ja einer aus der Nähe von Aachen und wir brauen mal gemeinsam , gerne auch bei mir zu Hause....Ich denke das lehrt am Meisten...Natürlich sorge ich für das Leibliche Wohl, allerdings "nur" mit selbstgemachtem, wie Leberwurst,Mettfleisch,welches ich demnähx mal als Bierfleisch,mit selbstgebrautem Bier herstellen möchte,Pfefferbeisser,Räucherlachs und Bauchschbeck :Bigsmile etc...
MfG Nobby... :Greets
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Re: Unsicher

#9

Beitrag von chaos-black » Mittwoch 12. Dezember 2018, 11:22

Der Vollständigkeit halber sollte man hier jetzt noch Rezeptkalkulationssoftware wie z.B. den kleinen Brauhelfer benennen. Der ist Open Source und es gibt ihn hier: https://www.joerum.de/kleiner-brauhelfer/doku.php
Die Hauptguss/Nachgussmengen solltest du aber für den Grainfather vom Grainfather Calculator Tool beziehen: https://www.grainfather.com/brewing-calculators

Beziehungsweise wenn du ohnehin deren Recipe Creator Tool benutzen willst, da sollten die Wasserberechnungen passen.

Beste Grüße und viel Spaß!
Alex
Meine Hobbybrauerei: http://brauerei-flaschenpost.de/ (gerade offline)

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Re: Unsicher

#10

Beitrag von Braujeck » Mittwoch 12. Dezember 2018, 17:41

Hallöchen Alex,
das mit dem GF habe ich mir gerade mal angeschaut...Ergebnis :Waa :Waa :Waa :Waa :Waa :Waa :Waa :Waa :Waa
Da blicke ich nich hinter, die Parameter auf englaise :Waa :Waa :Waa Und Umrechnen ,so verstehe ich es kann man da nix ,oder doch :Grübel
Und bei dem Erstegenannten muss man sich erst anmelden ????? Muss ich noch mal lesen ...
Trotzdem Danke für die Hinweise
MfG Nobby... :Greets
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Re: Unsicher

#11

Beitrag von Boludo » Mittwoch 12. Dezember 2018, 17:54

Dann das Umrechnen von einem Braurezepte mit 50 L auf 30 L :puzz :puzz :puzz ( 30 L deswegen,weil meine zukünftige Braumaschine "nur " 30 L kann ,Grainfather) oder wenn ich mal nur 10 L Probebier brauen möchte...
Du wirst mit dem GF keine 10 Liter brauen können, da kommt systembedingt deutlich mehr raus.
Und der GF ist ein sehr schöner Apparat, mit dem Du bequem eine schöne Würze herstellen kannst.
Wenn Du aber Bier brauen willst, dann kommst du um ein paar ganz einfache Rechenvorgänge nicht drum rum. Wenn Dir ein Dreisatz schon zu viel ist, dann wird Dir nichts anderes übrig bleiben, als Rezepte, die genau für den GF geschrieben wurden, stur nachzubauen.
Und lass den Kaltbereich nicht außer Acht, bei der Gärung entscheidet sich, ob aus deiner Würze ein wirklich gutes Bier wird.

Stefan

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Re: Unsicher

#12

Beitrag von Braujeck » Mittwoch 12. Dezember 2018, 18:05

Hallöchen Stefan,
na ja Dreisatz geht bei mir schon. ich stehe z.Zt vor folgendem Problem :
Im Buch Klaus Kling Bier selbst gebraut steht eine Formel zur Berechnung der Bittereinheiten. Diese Lautet :
EBU = Hopfegewicht ( g) x Alpha Säure x Ausbeute (ca 27 %) : Biervolumen ( Liter ) x 10
Gut soweit. Das Rezept lautet : 10 kg Malz 13-15 EBC 34 L Hauptguss 37 L Nachguss bei 140 gr Hopfen 5%
wenn ich die obige Formel anwende komme ich auf eine völlig andere Zahl als das was im Rezept angegeben steht.
Deswegen meine ich das ich schon mit der Rechnung überhaupt nicht durchblicke,Ohne das ich das Rezept auf 30 L angepasst habe...
Ich komme auf 63 im Rezept ( original) steht aber 36
heul....
MfG Nobby...
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Re: Unsicher

#13

Beitrag von cyme » Mittwoch 12. Dezember 2018, 20:05

Nimm doch für den Anfang die Rezepte von https://www.maischemalzundmehr.de (wie schon ein Poster vor mir empfohlen hat) - da ist der Rechner schon gleich eingebaut und du musst nur noch deine Werte eintragen und bekommst die nötigen Mengen raus.

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Re: Unsicher

#14

Beitrag von Boludo » Mittwoch 12. Dezember 2018, 20:17

Bei den maischemalzundmehr.de Rezepten muss man aber noch auf die GF Hauptguss Menge umrechnen.
Deswegen meine ich das ich schon mit der Rechnung überhaupt nicht durchblicke,Ohne das ich das Rezept auf 30 L angepasst habe..
Du machst das viel zu kompliziert. Einfach alle Mengen aus dem Rezept per Dreisatz auf die Zielmenge umrechnen. Hast Du Hopfen mit anderem Alphasäurewert, ebenfalls mit Dreisatz umrechnen.
Wenn das Rezept ok ist, musst du die Bittereinheiten auch nicht nachrechnen. Und falls doch, nimm einen der vielen Hopfen Rechner aus dem Netz und denke an die Nachisomerisieung und daran, dass man so was eh nicht genau ausrechnen kann.

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Re: Unsicher

#15

Beitrag von Braujeck » Donnerstag 13. Dezember 2018, 09:03

Hallöchen Allerseits,
sooooo beim Hopfen bin ich nun weiter gekommen. Die Berechnungen klappen so wie in den drei Büchern angegeben.Puuuh mir fällt ein Stein vom Herzen,dachte schon ich wäre :puzz :puzz :puzz
Aber in keinem von den drei Büchern steht auch nur ein Satz wie man die Malzmenge ermiteln kann, wie man ein vorhandenes Rezept auf kleinere Mengen umrechnet,wohl aber die Carbonhärte bis zur 6.000.000 Stelle hintern Komma berechnet :Grübel :Grübel :Grübel
Na ja ich muss ja auch nicht alles verstehen...
Was mir noch Sorgen bereitet ist, dass ich mit dem Grainfather Internet Gedöns noch überhaupt nicht durchblicke,hoffe das kommt noch wenn ich das Teil denn endlich in den Händen halten kann,was sich aber auch noch endlos zu verzögern scheint,da Liefeschwierigkeiten :crying :crying :crying
Da bestell ich in gefühlten 20 Jahren einmal was im Netz... :crying :crying :crying Ich nehms wie es ist...das Netz mag mich nicht...
Sooo nun muss ich noch Hopfen und Hefe organisieren,Malz(Quelle) habe ich zum Glück umme Ecke:Bigsmile
Vielen dank noch mals für eure Unterstützung,hoffe ich nerve nicht zu sehr... :redhead :redhead :redhead
Mein erstes Bier soll aus Maische Malz und Mehr Ur-Alt Typ II sein( Frauchen mag leider nur dunkle Biere und ich hoffe Ihr damit eine Freude machen zu können,damit sich die wogen des Kaufs :redhead glätten....mal sehen was daraus wird...
Bis dahin verbleibe ich warend auf meinen GF mit
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Re: Unsicher

#16

Beitrag von Boludo » Donnerstag 13. Dezember 2018, 09:35

Aber in keinem von den drei Büchern steht auch nur ein Satz wie man die Malzmenge ermiteln kann, wie man ein vorhandenes Rezept auf kleinere Mengen umrechnet,
Vielleicht hast du meine Antwort nicht gelesen, darum zitiere ich mich noch mal selber:
Einfach alle Mengen aus dem Rezept per Dreisatz auf die Zielmenge umrechnen.
Du hast zb ein Rezept für 20 Liter, willst aber 30 Liter machen, dann multipliziere alle Mengen aus dem Rezept mit dem Faktor 1,5.

Beim GF musst du noch darauf achten, dass die Hauptguss Menge von "normalen" Rezepten abweicht, genau so der Nachguss. Die musst du noch anpassen. Die Ausbeute ist auch meistens geringer und du solltest sehr auf die Schrotqualität achten. Nicht zu fein, aber auch nicht zu grob.
Wenn dich das bisschen Rechnen so überfordert, weiß ich ehrlich gesagt nicht, ob du mit einem Einkocher doch besser dran wärst.
Es kommen da übrigens noch ein paar Rechnungen auf dich zu, zumindest wenn du vernünftig Carbonisieren willst oder Hopfen mit abweichendem Alphasäuregehalt hast.

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Re: Unsicher

#17

Beitrag von schlupf » Donnerstag 13. Dezember 2018, 10:10

Moin Bobby,

Um die Schüttungsmenge zu berechnen gibt es im Prinzip mehrere Ansätze.
Einer wurde ja schon genannt: Ein vorhandenes Rezept per Dreisatz umzurechnen.

In der Theorie hast du ein Volumen Ausschlagwürze mit einer bestimmten Stammwürze, das du anstrebst.
Aus der angestrebten Stammwürze ermittelst du die Dichte der Würze (hier finde ich eigentlich ausnahmsweise den amerikanischen Ansatz ganz sinnvoll, von vornherein nur mit der Dichte zu rechnen).
Die Dichte multiplizierst du mit dem angestrebten Volumen und hast dann das Gewicht deiner theoretischen Ausschlagwürze.
Das wiederum multiplizierst du mit deiner Stammwürze und hast dann das Gewicht des Extraktes.
Dieses wiederum musst du durch deine (vorraussichtliche) Sudhaus Ausbeute dividieren und hast dann endlich dein Schüttungsgewicht. Eigentlich müsste man dabei auch noch die Temperatur beachten, aber das ist so schon kompliziert genug und vermutlich rechnet das sowieso niemand mit der Hand...

Eine andere niedrigschwellige Möglichkeit ist, MMum zu benutzen: Tools->Sudhausausbeute Rechner->Berechnung der Schüttung bei bekannter Sudhausausbeute

Ansonsten bieten sich diverse Rezeptrechner an.
Auch die Rezeptdatenbank von MMum bietet direkt an, alle Rezepte nach Menge und SHA anzupassen (Eingabefelder oben).

Ansonsten schätze ich den Grainfather (unbekannterweise) eher so ein, dass das Volumen der Pfannevollwürze eher nicht der limitierende Faktor ist, daher wirst du vermutlich immer eine ähnliche Menge Schüttung haben und je nach Stammwürze mehr oder weniger läutern und entsprechend unterschiedliche Ausschlagmengen haben.
(Korrigiert mich, wenn ich falsch liege, ich kenne mich mit Malzrohrsystemen nicht so aus.)

Ich hoffe, das hilft dir weiter...

Viele Grüße,
Sebastian

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Re: Unsicher

#18

Beitrag von Braujeck » Samstag 22. Dezember 2018, 11:27

Hallöchen Allerseits,
Ich kanns kaum glauben aber er ist da :Bigsmile The Grainfather...
Nur connected krieg ich das Teil noch nicht mit dem Handy. Programmiert nur einmal danach komme ich aus dem Programm nicht mehr raus. Angeblich können ja bis zu neun verschiedene.... :Shocked
Üben... Üben... Üben...
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