Endvergärung

Hier kommt alles rein, was woanders keinen Platz hat.
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Endvergärung

#1

Beitrag von PeBeEl » Dienstag 12. Februar 2019, 00:16

Hallo,
Ich hätte da Mal eine Frage denn es geht darum wie ich herausfinde wann mein bier fertig vergoren ist
Nehmen wir als Beispiel ein Bier das fertig gebracht und ohne Hefe einen Wert von 18 Grad Plato hat
Jetzt packe ich die Hefe dazu wie weiß ich bei welchem Grad Plato wert sie fertig vergoren ist
Danke für eure Hilfe

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Re: Endvergärung

#2

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 12. Februar 2019, 00:22

"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

Interesse an Flüssighefen ... ?

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Re: Endvergärung

#3

Beitrag von Alt-Phex » Dienstag 12. Februar 2019, 00:30

Bei den Fragen scheint es ja an allen Ecken und Enden an Basiswissen zu fehlen. Daher empfehle ich, neben dem oben verlinkten Artikel, noch ein wenig Lektüre.

https://brauanleitung.com/
Schritt für Schritt Anleitung zum Bierbrauen

https://braumagazin.de/
Am besten mit Ausgabe 1 anfangen und dann lesen, lesen, lesen. Da werden eine Menge Fragen beantwortet.
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"

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Re: Endvergärung

#4

Beitrag von xandsepp » Montag 22. April 2019, 11:09

Hab Spundgeräte für handelsübliche Bügelflaschen entwickelt. Man kann jetzt völlig problemlos auch grünschlauchen und das Gesöff gelang nach umfangreichen Tests immer. Man braucht überhaupt nichts mehr messen oder berechnen, lediglich wie bisher ein Manometer und eine Spunddrucktabelle für die richtige Einstellung. Sobald man das Bier ohne überschäumen in die Flasche kriegt, kann abgeschlaucht werden. Die Geräte sind vorerst erhältlich bei https://www.hobbybrauerversand.de/

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Re: Endvergärung

#5

Beitrag von Sura » Montag 22. April 2019, 12:06

PeBeEl hat geschrieben:
Dienstag 12. Februar 2019, 00:16
Hallo,
Ich hätte da Mal eine Frage denn es geht darum wie ich herausfinde wann mein bier fertig vergoren ist
Nehmen wir als Beispiel ein Bier das fertig gebracht und ohne Hefe einen Wert von 18 Grad Plato hat
Jetzt packe ich die Hefe dazu wie weiß ich bei welchem Grad Plato wert sie fertig vergoren ist
Danke für eure Hilfe
Bitte, versuche wenigstens Punkt und Komma zu verwenden.

Wann die Hefe fertig ist, hängt zu einem Teil von deinem Maischeprogramm ab, und zum anderen Teil welche Hefe du genommen hast. Ohne das du uns das mitteilst, kann niemand hier schätzen wo es ungefähr endet.
"Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem."
(Karl Valentin)

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Re: Endvergärung

#6

Beitrag von Alt-Phex » Montag 22. April 2019, 18:18

Ein "Spundgerät" für Bügelflaschen. Alle Achtung auf die Idee mss man erstmal kommen. :Ahh

Bitte nicht falsch verstehen, ich glaube einfach mal das die funktionieren, aber irgendwie ist das nicht wirlich zu Ende gedacht.

Bei den üblichen Sudgrößen von 20-50L braucht man ne ganze Menge von den Dingern. Das ist ziemlich unwirtschaftlich. Für die Summe die da bei raus kommt kann man auch locker aufs Kegs umsteigen. Dann nehmen die auch noch viel Platz weg, könnte also eng werden im Kasten und im Kühlschrank.

Und grünschlauchen in Flaschen ist alleine wegen dem mehr an Bodensatz nicht empfehlenswert. :Greets
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Re: Endvergärung

#7

Beitrag von Ladeberger » Montag 22. April 2019, 23:03

Alt-Phex hat geschrieben:
Montag 22. April 2019, 18:18
Und grünschlauchen in Flaschen ist alleine wegen dem mehr an Bodensatz nicht empfehlenswert. :Greets
Eben.

Das Grünschlauchen in der Brauerei geschieht auch nur in ein weiteres Lagergefäß, nicht ins Zielgebinde. Den ganzen Unrat an suspendierten Hopfenharzen, Kühltrub und toter Hefe braucht echt niemand in der Flasche.

Gruß
Andy

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Re: Endvergärung

#8

Beitrag von Alt-Phex » Dienstag 23. April 2019, 00:40

Ladeberger hat geschrieben:
Montag 22. April 2019, 23:03
Das Grünschlauchen in der Brauerei geschieht auch nur in ein weiteres Lagergefäß, nicht ins Zielgebinde. Den ganzen Unrat an suspendierten Hopfenharzen, Kühltrub und toter Hefe braucht echt niemand in der Flasche.
Genau. Und zwischen dem Gärtank und dem Lagertank sitzt oftmals noch eine Zentrifuge (oder andere Abscheider) die den meisten Schmodder entfernen. Grünschlauchen in Kegs mit Spundventil und später auf andere Kegs umdrücken kann man ja machen. Aber in Flaschen bleibt das einfach eine ziemlich blöde Idee.
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Re: Endvergärung

#9

Beitrag von Bierjunge » Dienstag 23. April 2019, 08:11

Genau dies (zu erwartender übermäßiger Bodensatz und hohe Kapitalbindung) waren auch meine größten Bedenken.
Eigentlich hatte ich die Ankündigung im anderen Thread dem Datum entsperchend für einen Aprilscherz gehalten, wäre das (zugestandenermaßen ganz pfiffig umgesetzte) Gerät nicht im Hobbybrauerversand aufgetaucht.
Wenn allerdings von geringster Keimbelastung durch gewollte Überkarbonisierung und von Sedimentverhinderung durch Abschöpfen mit einem Sieb die Rede ist, scheinen mir ein paar grundlegende Zusammenhänge noch nicht ganz verstanden.
Was mich allerdings mit Abstand am meisten abstößt, ist wenn in beiden Threads das Bier wahlweise als "Gesöff" und als "Schlempe" bezeichnet wird. :thumbdown Das spricht nicht gerade von Wertschätzung des eigenen Produkts, und ist auch für den Vertrieb des Geräts denkbar ungeeignet. Potenzielle Kunden, die der stolzen Ansicht sind, selber das beste Bier der Welt zu brauen, werden damit jedenfalls nicht angesprochen. Ich zumindest braue weder Gesöff noch Schlempe, und allein schon daher benötige ich das Gerät ganz sicher nicht.

Moritz

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Re: Endvergärung

#10

Beitrag von xandsepp » Dienstag 23. April 2019, 09:16

Jeder hat natürlich seine bevorzugte Methode um zum Ziel zu kommen. Ich hab mit Flaschen angefangen und hatte mit Würze endvergärt. Nachdem ich von einem aufgelassenem Gasthaus eine komplette Schankanlage geschenkt bekam, habe ich es mit Kegs probiert. Da die Gäste privat nicht regelmäßig auftauchen, musste ich manchmal wegen 1-2 Liter die Zapfanlage reinigen und desinfizieren, man braucht auch extra Kohlensäure und die restlich verbundene Arbeit ist ja auch nicht Ohne. Also bin ich wieder zurück zu den Bügelflaschen, habe die Schankanlage für die Fassgärung mit geeigneten Komponenten für Kühlung und Heizung umgebaut und mir einen Kühlschrank für 500 Literflaschen gegönnt. Da ich ein fauler Sack bin, begann ich zu tüfteln, wie man die ganze Endvergärung vereinfachen kann. Nachdem ich 400 Prototypen der Spundgeräte in meiner Hobbyschlosserei erzeugt habe, wurden sie mit zwei befreundeten Hobbybrauern 2 Jahre lang getestet. Der angesprochene "Schmodder" war kaum mehr vorhanden, da der hauptsächlich durch die Beimischung der Würze entstand. Das macht sich auch bemerkbar indem das Bier doppelt schnell wie früher und wie gefiltert vollständig ausklart. Also "nicht zu Ende gedacht" kann ich so nicht stehen lassen, denn wenn sich die Methode nicht bewährt hätte, dann hätte ich anschließend sicher nicht einen Mittelklassewagen in Patentierung und Produktion gesteckt.
Wünsche allen Hobbybrauern gutes Gelingen, egal mit welcher Methode. Prost!

Da ich gerade den letzten Eintrag lese: Nehmt "Gesöff oder Schlempe" nicht so tragisch, wenn bei mir die humorvollen Experten zusammen sitzen, dann fallen noch ganz andere Ausdrücke!

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Re: Endvergärung

#11

Beitrag von Regen2 » Donnerstag 25. April 2019, 18:45

xandsepp hat geschrieben:
Montag 22. April 2019, 11:09
Hab Spundgeräte für handelsübliche Bügelflaschen entwickelt. Man kann jetzt völlig problemlos auch grünschlauchen und das Gesöff gelang nach umfangreichen Tests immer. Man braucht überhaupt nichts mehr messen oder berechnen, lediglich wie bisher ein Manometer und eine Spunddrucktabelle für die richtige Einstellung. Sobald man das Bier ohne überschäumen in die Flasche kriegt, kann abgeschlaucht werden. Die Geräte sind vorerst erhältlich bei https://www.hobbybrauerversand.de/
Sowas wüsste ich nicht!
Leute, die auf Facebook sind, aber Instagram ablehnen, erinnern mich an welche die Schnaps trinken, aber niemals Bier.

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