Hopfenanbau 2019

Hier kommt alles rein, was woanders keinen Platz hat.
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Hopfenanbau 2019

#1

Beitrag von Duke » Donnerstag 14. Februar 2019, 17:58

Moin.

Auch wenn ich mir sicher bin,dass mein Hopfen nicht der erste ist, der aus der Sohle gekrochen kommt,
eröffne ich mal den Faden zum Hopfenanbau bzw. zur folgenden Hopfenernte 2019.
Das was dort aus der Erde lugt ist mein vierjähriger Opal, der mir letztes Jahr im September ein
granatenstarkes Grünhopfenbier gezaubert hat.
K800_IMG_1781.JPG
Grüße

Norman
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Re: Hopfenanbau 2019

#2

Beitrag von VolT Bräu » Freitag 15. Februar 2019, 12:24

Moin,

Da schließe ich mich doch glatt mal mit einer Frage an:
Ich wollte dieses Jahr auch in den Anbau einsteigen. Ich würde mir zwei Pflanzen bei Eickelmann bestellen, falls niemand eine besser Quelle vorschlagen kann?
Ende März auspflanzen?
Oder macht es jetzt schon Sinn - wenn die jetzt ohnehin schon austreiben?

Viele Grüße
Volker
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Re: Hopfenanbau 2019

#3

Beitrag von FloNRW » Freitag 15. Februar 2019, 12:36

Hi Volker,
super das du dieses Jahr einsteigst. Erwarte nur nicht zu viel. Soweit ich das richtig gelesen habe, kann man erst im zweiten Jahr mit ordentlichen Ertrag rechnen. Natürlich ist Eickelmann eine gut Quelle ich würde an deiner Stelle aber auch dieses Forum beobachten. Letztes Jahr gab es die Möglichkeit pflanzen von Hobbybrauer Kollegen zubekommen. Im Bereich Leverkusen war es z.B. Timo ( omitz ).
Gut Sud
Florian
Mit Biersinnlichen Grüßen
Florian :Drink

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Re: Hopfenanbau 2019

#4

Beitrag von VolT Bräu » Freitag 15. Februar 2019, 14:19

Letztes Jahr bin ich etwas unverhofft zu frischem Hopfen gekommen. Wir haben im Garten wilde (naja sagen wir besser unbekannte) Hopfenpflanzen gefunden. Die sind von allein gewachsen und ich habe sie nur geerntet und nichts weiter daran gemacht. Bin mal gespannt, ob die wieder genauso kommen.
Ein gewisser Ertrag ist also wahrscheinlich trotzdem da.
Falls jemand Pflanzen abzugeben hat, gerne... evtl. in Romrod? Sonst müsste es wohl mit Versand sein.
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Re: Hopfenanbau 2019

#5

Beitrag von omitz » Freitag 15. Februar 2019, 14:48

FloNRW hat geschrieben:
Freitag 15. Februar 2019, 12:36
Hi Volker,
super das du dieses Jahr einsteigst. Erwarte nur nicht zu viel. Soweit ich das richtig gelesen habe, kann man erst im zweiten Jahr mit ordentlichen Ertrag rechnen. Natürlich ist Eickelmann eine gut Quelle ich würde an deiner Stelle aber auch dieses Forum beobachten. Letztes Jahr gab es die Möglichkeit pflanzen von Hobbybrauer Kollegen zubekommen. Im Bereich Leverkusen war es z.B. Timo ( omitz ).
Gut Sud
Florian
Stimmt.. ich hab letztes Jahr einiges abgegeben und dadurch ne Menge Hobbybrauer aus meiner Umgebung (Rheinland) kennengelernt.

Ich habe nicht wirklich neue Pflanzen gezogen. Ich werde aber dieses Jahr im April/Mai meine Stöcke schneiden und die Triebe gebe ich natürlich gerne ab. Wie im Vorjahr habe ich Cascade und Callista und neu Saazer. Bei Interesse einfach melden..

Grüsse,

PS. Ich muss dann mal schauen ob bei mir schon was aus dem Boden kommt! :)
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Re: Hopfenanbau 2019

#6

Beitrag von Pivnice » Freitag 15. Februar 2019, 15:57

FloNRW hat geschrieben:
Freitag 15. Februar 2019, 12:36
Erwarte nur nicht zu viel.
Guter Ertrag schon im ersten Jahr - 7 Meter hoch - aber viele befruchtete Dolden - in der Umgebung verstecken sich wilde Männchen
Opal - Topfpflanze von Eickelmann - gepflanzt im März 2018
Foto vom 29. Juli 2018
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Opal.JPG
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Re: Hopfenanbau 2019

#7

Beitrag von Pivnice » Freitag 15. Februar 2019, 16:24

Sortenwahl - siehe "Grünes Heft" https://www.lfl.bayern.de/ipz/hopfen/022297/
Wichtig ist die Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten und Schädlinge - der Blattlausbefall kann kritisch werden
ciao Hubert
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Re: Hopfenanbau 2019

#8

Beitrag von Duke » Freitag 15. Februar 2019, 21:24

Für die Behandlung der Pflanzen gegen Schädlinge und Pilze nehme ich Ackerschachtelhalmsud (Bio)
aus diesem Laden (nicht verwandt usw.):

www.natur-dünger.com/online-shop

Regelmäßig angewendet scheint das Zeuch Viecher und Gammel fernzuhalten...

Gruß

Norman

Edith: Bin gerade zu blöd, den Laden zu verlinken. Bitte um Nachsicht, bin schon über 40...
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Re: Hopfenanbau 2019

#9

Beitrag von Pivnice » Freitag 15. Februar 2019, 22:24

Bier: Einfach zu brauen, schwierig zu verstehen

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Re: Hopfenanbau 2019

#10

Beitrag von Duke » Freitag 15. Februar 2019, 22:41

Danke. :Bigsmile
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Re: Hopfenanbau 2019

#11

Beitrag von toaster » Samstag 16. Februar 2019, 13:02

FloNRW hat geschrieben:
Freitag 15. Februar 2019, 12:36
Hi Volker,
super das du dieses Jahr einsteigst. Erwarte nur nicht zu viel. Soweit ich das richtig gelesen habe, kann man erst im zweiten Jahr mit ordentlichen Ertrag rechnen. Natürlich ist Eickelmann eine gut Quelle ich würde an deiner Stelle aber auch dieses Forum beobachten. Letztes Jahr gab es die Möglichkeit pflanzen von Hobbybrauer Kollegen zubekommen. Im Bereich Leverkusen war es z.B. Timo ( omitz ).
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War letztes Jahr auch das erste Mal dabei (in Töpfen). Das Ganze ist toll, aber der Ertrag fiel schon bescheiden aus. Nimmt mich wuder wie's dieses Jahr wird.
Siehe hier:
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 00#p294951

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Re: Hopfenanbau 2019

#12

Beitrag von Pivnice » Samstag 16. Februar 2019, 15:06

Hopfen in Töpfen wird nix Gscheids - in Töpfen werden die armen Hopfenpflanzen ziemlich gequält und neben einer erhöhten Anfälligkeit wird der Ertrag von gestresstem Topfhopfen entsprechend bescheiden ausfallen - es sei denn man hat die Wasser- und Nährstoffversorgung voll im Griff
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Re: Hopfenanbau 2019

#13

Beitrag von jahulk » Samstag 16. Februar 2019, 16:47

Wir hatten 2018 eine Pflanzen im zweiten Jahr und eine neue für einen weiteren Standort.
Die neue Pflanze (gleiche Sorte) hatte vergleichsweise kleine Dolden und ist auch nicht so gut gewachsen.
Die "alte" Pflanze ist viel besser als im Vorjahr gewachsen und hatte auch super Dolden (Bild). Denke der warme Sommer hat den Pflanzen ganz gut getan, die bei uns in Norddeutschland auch sonst nicht so verwöhnt sind, was Sonne angeht.
Bin mal gespannt auf dieses Jahr.
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Re: Hopfenanbau 2019

#14

Beitrag von docpsycho » Samstag 16. Februar 2019, 20:52

Gude,

mein Vater (nicht-Brauer) wollte sich dieses Jahr mal an Hopfen versuchen, damit ich ihm damit ein Bier braue. Ich habe ihm einen Gimli bestellt, da er erstmal langsam anfangen wollte. Jetzt schon rauszustellen ist vielleicht etwas gewagt aber im Topf lässt er sich, zur Not auch wieder reinnehmen. Ich hoffe das wird in dem kleinen Topf überhaupt etwas. Ich bitte die Bierauswahl auf dem Bild zu verzeihen, damit habe ich nichts zu tun.
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IMG-20190216-WA0010.jpg
Setup: 3,5kw Caso-Induktionsplatte, 36l Brewferm-Topf, 38l Schengler-Thermoport mit Läuterhexe, Kühlspirale, Themperaturgesteuerte Gärkammer.

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Re: Hopfenanbau 2019

#15

Beitrag von toaster » Samstag 16. Februar 2019, 21:58

Pivnice hat geschrieben:
Samstag 16. Februar 2019, 15:06
Hopfen in Töpfen wird nix Gscheids - in Töpfen werden die armen Hopfenpflanzen ziemlich gequält und neben einer erhöhten Anfälligkeit wird der Ertrag von gestresstem Topfhopfen entsprechend bescheiden ausfallen - es sei denn man hat die Wasser- und Nährstoffversorgung voll im Griff
Naja da kenne ich aber Hopfen in Töpfen der ganz ordendlich was abwirft.

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Re: Hopfenanbau 2019

#16

Beitrag von bwanapombe » Samstag 16. Februar 2019, 22:44

Hallo docpsycho,
docpsycho hat geschrieben:
Samstag 16. Februar 2019, 20:52

Jetzt schon rauszustellen ist vielleicht etwas gewagt aber im Topf lässt er sich, zur Not auch wieder reinnehmen. Ich hoffe das wird in dem kleinen Topf überhaupt etwas. Ich bitte die Bierauswahl auf dem Bild zu verzeihen, damit habe ich nichts zu tun.
Wenn jetzt etwas Schaden nehmen könnte, ist es zuerst der Topf. Hopfensamen gehen überhaupt nur auf, wenn sie Frost kriegen.

Töpfe sind allerdings immer ein Notbehelf. Ich lasse sie manchmal im Topf, wenn ich noch nicht weiß, wohin. Nach einem Jahr bekommen sie dann spätestens einen festen Platz im Boden. Die Gärtner sagen: Alles Übel steckt im Kübel.

Beate Grüße

Dirk

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Re: Hopfenanbau 2019

#17

Beitrag von omitz » Montag 18. Februar 2019, 09:09

Ich habe am Wochenende mal eine Begehung im Garten gemacht und bei mir kommt auch schon was:
52354527_2225272177746383_7193832408460820480_n.jpg
52354527_2225272177746383_7193832408460820480_n.jpg (56.02 KiB) 4250 mal betrachtet
Das ist Saazer, aber auch Cascade und Callista kommen schon raus!
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Re: Hopfenanbau 2019

#18

Beitrag von Kurt » Montag 18. Februar 2019, 10:54

Mein Cascade (im Topf zuhause) streckt auch schon die Fühler heraus. Mit ordentlicher Erde und angepasster Düngung geht das. Hopfen kann sich im Garten schon sehr ausbreiten, da macht ein Topf mitunter Sinn.

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Re: Hopfenanbau 2019

#19

Beitrag von VolT Bräu » Montag 18. Februar 2019, 11:11

Hat jemand noch einen Tipp, wann ich sinnvollerweise Pflanzen bestellen und einpflanzen sollte? Ist das jetzt noch zu früh? Wann habt ihr das gemacht?
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Re: Hopfenanbau 2019

#20

Beitrag von monsti88 » Montag 18. Februar 2019, 11:15

Pflanze nie vor der kalten Sophie!

Keine Ahnung, ob das auch für Hopfen gilt. Ich hatte damals Fechser bekommen, daher war ich recht spät mit dem einpflanzen. War so Mai / Juni, hat aber trotzdem schon im ersten Jahr Dolden getragen!
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Re: Hopfenanbau 2019

#21

Beitrag von Pivnice » Montag 18. Februar 2019, 11:53

VolT Bräu hat geschrieben:
Montag 18. Februar 2019, 11:11
Hat jemand noch einen Tipp, wann ich sinnvollerweise Pflanzen bestellen und einpflanzen sollte? Ist das jetzt noch zu früh? Wann habt ihr das gemacht?
Bei Eickelmann bestellen JETZT - Eickelmann hat den Versand wieder aufgenommen
Die weiblichen Jungpflanzen sind in einem Plastiktöpfchen
Pflanzen ab jetzt
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Re: Hopfenanbau 2019

#22

Beitrag von bwanapombe » Montag 18. Februar 2019, 13:16

monsti88 hat geschrieben:
Montag 18. Februar 2019, 11:15
Pflanze nie vor der kalten Sophie!

Keine Ahnung, ob das auch für Hopfen gilt. Ich hatte damals Fechser bekommen, daher war ich recht spät mit dem einpflanzen. War so Mai / Juni, hat aber trotzdem schon im ersten Jahr Dolden getragen!
Gilt für Hopfen nicht. Jetzt ist super.

Dirk

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Re: Hopfenanbau 2019

#23

Beitrag von schattenbräu » Montag 18. Februar 2019, 17:46

also mein Saphir hat noch ein bisserl Zeit - Schneehöhe ca. 50 cm!!!
20190218_163508-02.jpeg
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Re: Hopfenanbau 2019

#24

Beitrag von Bierbaum » Dienstag 19. Februar 2019, 17:05

Ich will dieses Jahr auch mit dem Hopfenanbau starten, suche aber noch nach geeigneten Stangenmaterial.
Hierzu habe ich mir einen kleinen Hopfenstangenkalkulator in Excel gebastelt um die notwendigen Querschnitte in Holz/Alu/Stahl zu berechnen.
Angenommen wird ein Mast, der nicht abgespannt wird und direkt in den Boden kommt. Die Hopfenpflanze wächst direkt an dem Mast empor.
Spitzenwindlast wird 130 km/h angenommen was an der Stange zu einem Staudruck von 800 N/m² führt.
Bei den Holzmasten habe ich die Holzklasse C24 angenommen. Könnte sein, dass die Holzmasten mehr aushalten, da der Rechner hier recht dicke Querschnitte ausspuckt. Evtl. kann hier ein Braukollege mit Holztechnikerfahrung helfen.
Nachdem ich mich ein wenig gespielt habe, wundert mich gar nicht, dass die Aluminiumfahnenstangen einfach umknicken (hoffnungslos unterdimensioniert).
Ich werde wohl auf einen Stahlmast zurückgreifen mit folgenden Abmaßen:
82,5mm x 3,20mm – freie Rohrlänge 6m (mehr als 6 habe ich leider bei meiner GöGa nicht genehmigt bekommen)
Für alternative Ideen bin ich offen 😉
Allzeit guten Sud!
Zuletzt geändert von Bierbaum am Mittwoch 20. Februar 2019, 06:13, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Hopfenanbau 2019

#25

Beitrag von matschie » Dienstag 19. Februar 2019, 21:19

Moin Bierbaum,

folgendes fällt mir auf: 800 N/mm^2 ist sehr ordentlich! Wir rechnen für Gebäude mit rd. 0,8 kN/m^2, also 800 N/m^2.. hast du hier vielleicht einen Umrechnungsfehler drin? Wie kommst du von 130 km/h auf die 800 N/mm^2?
Ansonsten kann man leider nicht erkennen, was du genau vor hast, also was berechnest du da? Vertikale Stangen? Eine horizontale Stange?

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Re: Hopfenanbau 2019

#26

Beitrag von Bierbaum » Mittwoch 20. Februar 2019, 06:13

Hallo matschie,
puhh,... da hatte ich hier im Forum ein Tippfehler drin. Im Excelblatt habe ich natürlich 800 N/m² angenommen X)

Ich berechne eine einseitig eingespannte vertikale Stange mit einer Windlast. Aktuell berücksichtige ich das Eigengewicht der Stange nicht oder sollte ich? Darauf zielt deine Frage mit horizontaler oder vertikaler Stange ab.

1. Ich rechne einmal das Biegemoment aus, welches durch die Hopfenpflanze auf die Stange wirkt. Da die Hopfenpflanze eine nicht geschlossene Fläche ist, verwende ich hier für den Staudruck einen Abminderungsfaktor 1/3 * 800 N/m² = 267 N/m² und nehme an, dass so eine Hopfenfplanze ca. 300 mm im Durchmesser hat.
2. Jetzt rechne ich das Biegemoment aus, welches nur durch die Windlast auf die Hopfenstange wirkt. Hier verwende ich einen Staudruck von 800 N/m².
3. Beides addiere ich zusammen und dividiere ich dann durch das Widerstandsmoment der Stange und bekomme so meine Biegespannung.
Zur Veranschaulichung habe ich kurz ein Bild erstellt:
190220_Hopfenstange_Windlast.JPG
Ebenfalls habe ich das Excelblatt versucht ein wenig verständlicher zu machen:
190220_Hopfenstangenrechner.xlsx
(128.27 KiB) 16-mal heruntergeladen

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Re: Hopfenanbau 2019

#27

Beitrag von matschie » Mittwoch 20. Februar 2019, 07:51

Okay, mit dem Bild ist es klar und prinzipiell so in Ordnung. Ein 80er Rohr kommt mir vom Gefühl her auch nicht zu viel vor bei 6m Höhe (bzw. 7m in der Excel-Tabelle).

Die Momentenlinie wäre natürlich nicht gerade, da unten eingespannt ;)
Die Spannungen sind so aber an sich in Ordnung, wobei du schon "großzügig" Lasten gewählt hast, dafür sind die Sicherheiten recht gering.

Allerdings macht das ganze nicht unwesentlich Verformungen am Kopf. Wenn du in einer sehr windreichen Gegend wohnst könnte Materialermüdung noch ein Thema sein.

Außerdem wäre die Frage, wie du das Moment am Fuß wegbringen willst? Da bräuchtest du schon ein ausgewachsenes Fundament für..

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Re: Hopfenanbau 2019

#28

Beitrag von omitz » Mittwoch 20. Februar 2019, 09:18

Zum Thema Gerüst- oder Stangenbau: Man kann sicherlich hoch hinaus! Hopfen wächst aber auch wie sau, wenn er nicht enorme Höhe hat. Hier an einem Holzunterstand bei knapp 2,30m. Und der Stock brachte 2018 gute 800g (nass). Der Stock war ein eigener Ableger im ersten Jahr und ich hatte den nur da gepflanzt, weil ich die Pflanze eigentlich abgeben wollte. War also eher eine Notlösung und da blieb der Hopfen bis zur Ernte. :)

Wer also den Anbau nur mal testen will, muss nicht direkt eine gigantische Anlage in den Garten zimmern. :)

hopfen_2018.jpg
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Re: Hopfenanbau 2019

#29

Beitrag von Duke » Mittwoch 20. Februar 2019, 10:13

Interessant! Ich habe meinen Hopfen fast genau so wie Timo angebaut; geht auch bis ca. 2,40m in die Höhe.
Ähnliche Ausbeute mit ca. 900g letztes Jahr pro Pflanze. Man muss das wirklich nicht professionalisieren.
Und Hopfenpflanzen kosten ja auch nicht die Welt. Leider habe ich keine Fotos von meinem Anbau.

Gruß

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Re: Hopfenanbau 2019

#30

Beitrag von Bierbaum » Samstag 23. Februar 2019, 19:47

Die Löcher für das Fundament sind vorbereitet. Als Hülsen dienen 1m lange PVC Rohre, in denen die Stangen gesteckt werden. Im Zuge der Grabarbeiten wurde ebenfalls die Grillsaison eröffnet. :Bigsmile :Bigsmile
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Re: Hopfenanbau 2019

#31

Beitrag von Bierbaum » Freitag 8. März 2019, 22:28

So heute an der schönen Hallertau vorbeigekommen. Ich musste einmal schaun wie die Profis die Hopfenstangen aufbauen. Zumindest die äußeren Stangen sind locker DN200.
7.jpg

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Re: Hopfenanbau 2019

#32

Beitrag von Bierfetischist » Sonntag 17. März 2019, 15:07

Im Schwarzwald gehts nun auch endlich los. :thumbsup
Der Cascade und Hallertauer Tradition sind fröhlich am austreiben. Mein Tettnanger wurde durch eine weitere Cascade Pflanze ersetzt weil er Jahrelang nur rumgemickert hat und sehr wenig Ertrag hatte.
Hopfen 2019.jpg
Gruß Heiko

Mein Bierblog>>>https://bierfetischist.wordpress.com/
„Es ist ein Grundbedürfnis der Deutschen, beim Biere schlecht über die Regierung zu reden.“ Otto von Bismarck

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Re: Hopfenanbau 2019

#33

Beitrag von Bierbaum » Montag 18. März 2019, 12:54

Eine kurze Frage: wie tief muss ich eine Wurzelsperre für den Hopfen eingraben, damit der sich nicht im ganzen Garten ausbreitet? Kann ich mich hier an Wurzelsperren für Bambus HDPE 70cm, 2mm orientieren?

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Re: Hopfenanbau 2019

#34

Beitrag von Pivnice » Montag 18. März 2019, 13:15

Bierbaum hat geschrieben:
Montag 18. März 2019, 12:54
Wurzelsperre für den Hopfen
Aus meiner Erfahrung reicht es wenn man jährlich im Frühjahr mit einem Spaten die Seitentriebe absticht.
Bier: Einfach zu brauen, schwierig zu verstehen

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Re: Hopfenanbau 2019

#35

Beitrag von VolT Bräu » Mittwoch 20. März 2019, 08:28

Vor ca. 4 Wochen eingepflanzt. Bin mal gespannt was sie im ersten Jahr macht.
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Re: Hopfenanbau 2019

#36

Beitrag von Pivnice » Mittwoch 20. März 2019, 12:10

VolT Bräu hat geschrieben:
Mittwoch 20. März 2019, 08:28
eingepflanzt
Mir fällt auf deinem Foto auf, daß du leider zu hoch gepflanzt hast.
https://www.eickelmann.de/Hopfen-Shop/d ... log_item=7
Pflanzung:
Setzen Sie die Jungpflanze so tief in den Boden, dass die Ballenoberfläche etwa 1-2 Finger breit unter der Erde ist. Der alte Wurzelballen sollte nicht aus dem Boden schauen, die Hopfenpflanze allerdings auch nicht bis zu den Ohren eingegraben werden!
Drücken Sie die Erde seitlich an den Ballen und gießen Sie abschließend an, um eine Verbindung zwischen Wurzelballen und Boden herzustellen.
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Re: Hopfenanbau 2019

#37

Beitrag von VolT Bräu » Mittwoch 20. März 2019, 12:14

Danke für den Hinweis. Da oben nur 1-2 cm alte Äste rausschauten aus dem Ballen ist es ein schmaler Grat zwischen "1-2 Finger tief" und "bis zu den Ohren". Der Ballen schaut jedenfalls nicht raus - auch wenn es auf dem Foto evtl. den Eindruck macht. Einen Zentimeter tiefer wäre sicherlich noch gegangen.. aber ich hoffe einfach mal, dass das jetzt so ok ist.
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Re: Hopfenanbau 2019

#38

Beitrag von omitz » Donnerstag 4. April 2019, 14:55

Ich werde in den nächsten zwei Wochen mit dem Scheiden der Triebe beginnen. Wer Interesse hat, kann sich gerne per PN melden. Neben einer Menge Cascade, kann ich dieses Jahr auch Callista anbieten. Am liebsten für Selbstabholer aus dem Umkreis "Rheinland" (LEV, K, Ddorf)

Grüsse, Timo
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Re: Hopfenanbau 2019

#39

Beitrag von FloNRW » Mittwoch 10. April 2019, 08:15

Ich habe gestern die Triebe von meinem Smaragd und Mandarina Bavaria geschnitten und in Anzucht Erde gesetzt. Was meint Ihr wie lange der Hopfen benötigt, um wurzeln zu bilden. Habt Ihr noch Tipps? Ich habe mal 6 feuchter und 4 trockener gestellt. Sollte es funktionieren gebe ich gerne welche ab Standort ist 59399
Hopfen Anzucht.jpeg
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Re: Hopfenanbau 2019

#40

Beitrag von toaster » Mittwoch 10. April 2019, 08:20

Mein Callista ist bereits auf 1.80m hoch.

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Re: Hopfenanbau 2019

#41

Beitrag von omitz » Mittwoch 10. April 2019, 09:08

FloNRW hat geschrieben:
Mittwoch 10. April 2019, 08:15
Ich habe gestern die Triebe von meinem Smaragd und Mandarina Bavaria geschnitten und in Anzucht Erde gesetzt. Was meint Ihr wie lange der Hopfen benötigt, um wurzeln zu bilden. Habt Ihr noch Tipps? Ich habe mal 6 feuchter und 4 trockener gestellt. Sollte es funktionieren gebe ich gerne welche ab Standort ist 59399
Hopfen Anzucht.jpeg
Ein Tipp von mir, mit dem ich bisher immer gute Ergebnisse erzielt habe und die Triebe häufiger angegangen sind:

Aufgeschnittene PET Flaschen sorgen für ein feuchtes und "tropisches" Klima. Angeblich trocken die Triebe so nicht so schnell aus.

anzucht0419.jpg
anzucht0419.jpg (167.61 KiB) 2279 mal betrachtet
Hier im Bild eine Anzucht mit einem noch ganz kleinen Trieb Saazer.

Grüsse, Timo
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Re: Hopfenanbau 2019

#42

Beitrag von FloNRW » Mittwoch 10. April 2019, 09:27

:goodpost: Das macht Sinn und kostet fast nichts. Danke Timo!
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Re: Hopfenanbau 2019

#43

Beitrag von VolT Bräu » Mittwoch 10. April 2019, 09:33

Wie ist eure Erfahrung bzgl. Anzahl der Triebe an einer (frisch gekauften) Pflanze?
Bei einer habe ich jetzt 5 - Ist das noch ok? Ich fände es besser wenn die Pflanze mehr in die Breite als in die Länge geht - oder sollte man das reduzieren? Kann das einen negativen Einfluss auf den Ertrag haben?
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Re: Hopfenanbau 2019

#44

Beitrag von FloNRW » Mittwoch 10. April 2019, 09:54

Bin kein Experte aber habe folgendes dazu gefunden:
Hopfen ist eine mehrjährige Kletterpflanze, die sehr groß wird und viele Triebe entwickelt. Wenn Sie Hopfen ernten möchten, müssen Sie die Pflanze auslichten. Anderenfalls bleiben die Früchte sehr klein und enthalten nur wenig wertvolles Lupilin. So schneiden Sie Hopfen richtig.
Quelle: https://www.gartenjournal.net/hopfen-schneiden
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Re: Hopfenanbau 2019

#45

Beitrag von omitz » Mittwoch 10. April 2019, 09:56

VolT Bräu hat geschrieben:
Mittwoch 10. April 2019, 09:33
Wie ist eure Erfahrung bzgl. Anzahl der Triebe an einer (frisch gekauften) Pflanze?
Bei einer habe ich jetzt 5 - Ist das noch ok? Ich fände es besser wenn die Pflanze mehr in die Breite als in die Länge geht - oder sollte man das reduzieren? Kann das einen negativen Einfluss auf den Ertrag haben?
Mein Tipp dazu ist nur nie unter 2 zu gehen und nur einen Trieb zu lassen. Es kann immer mal passieren, dass ein Trieb kaputt geht. zB weil man mit der Leiter dran kommt, wie ich Depp letztes Jahr! Wenn es dann nur ein Trieb war, ist direkt die Pflanze hin. Daher besser einen in Reserve. :)
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Re: Hopfenanbau 2019

#46

Beitrag von bwanapombe » Mittwoch 10. April 2019, 10:01

VolT Bräu hat geschrieben:
Mittwoch 10. April 2019, 09:33
Wie ist eure Erfahrung bzgl. Anzahl der Triebe an einer (frisch gekauften) Pflanze?
Bei einer habe ich jetzt 5 - Ist das noch ok? Ich fände es besser wenn die Pflanze mehr in die Breite als in die Länge geht - oder sollte man das reduzieren? Kann das einen negativen Einfluss auf den Ertrag haben?
Es heißt immer drei Triebe wachsen lassen. Wenn der Ertrag erstmal unerheblich ist, ist es egal und Du kannst sie mit 5en wachsen lassen. Ich schneide überzählige Triebe relativ spät zurück, d.h. wenn die ersten drei sich schon um die Rankhilfe winden.

Wenn die Pflanze noch jung ist, würde ich erstmal 5 wachsen lassen und ggf. später ein bis zwei abschneiden und versuchen anwurzeln zu lassen zur Vermehrung. Der Ertrag einer Pflanze im ersten Jahr, wird wahrscheinlich auch nicht für einen Sud reichen.

Dirk

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Re: Hopfenanbau 2019

#47

Beitrag von FloNRW » Mittwoch 10. April 2019, 10:10

Wir haben letztes Jahr 3 Pflanzen von Eikelmann Mitte Mai eingesetzt und ca. 1.25kg Dolden geerntet. Anschließend getrocknet und die übergebliebenen ca. 250g verbraut. Dieses Jahr rechnen wir mit mehr :)
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Re: Hopfenanbau 2019

#48

Beitrag von bwanapombe » Mittwoch 10. April 2019, 11:16

Ich bin von meiner märkischen Streusandbüchse ausgegangen, wo nicht viel wächst. Hätte ich dazu sagen sollen. 1,25 kg auf 3 Pflanzen ist allerdings ein sehr guter Ertrag. Meine ersten drei Pflanzen haben im ersten Jahr nicht für einen Sud gereicht. Der Cascade hatte noch den besten Ertrag. Spalter Select und Tettnanger fielen deutlich ab. Kann aber auch an der individuellen Konstitution der Pflanze oder am Standort gelegen haben. Was waren Deine für eine Sorte?

Dirk

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Re: Hopfenanbau 2019

#49

Beitrag von FloNRW » Mittwoch 10. April 2019, 11:39

Den größten Ertrag hat uns der Smaragd geliefert. Platz 2 eine Mandarina Bavaria pflanze und am geringsten (wurde allerdings auch 2 Wochen später eingepflanzt) ein Target. Der Smaragd und MB wurden mit einer Höhe von ca. 50 cm geliefert. Der Target und ein Callista (Der Callista wurde versehentlich abgemäht :Ahh ) wurden mit ca. 7cm Länge geliefert. Wie zu erwarten gibt, es sehr viele Einflussfaktoren die eine vorhersage zum Ertrag im 1. Jahr fast unmöglich machen. Daher frei dem Motto probieren geht vorstudieren :Bigsmile
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Re: Hopfenanbau 2019

#50

Beitrag von Pingo13 » Mittwoch 10. April 2019, 14:59

Hallo zusammen!

Ich habe dieses Jahr auch mal 2 Hopfenplanzen (Callista) gepflanzt.
Jetzt wäre meine Frage, wieviele Seile/Stäbe (Aufleitungen) benötige ich für diese beiden Pflanzen.
Ich wollte eigentlich pro Trieb eine Aufleitung stellen, doch jetzt habe ich in einem alten Thread von 2017 gelesen, dass dort für 3 Triebe (1 Pflanze) eine Aufleitung geplant wurde.
Wie macht ihr das?

Gruß Rainer

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