Hopfenanbau 2019

Hier kommt alles rein, was woanders keinen Platz hat.
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Hopfenanbau 2019

#1

Beitrag von Duke » Donnerstag 14. Februar 2019, 17:58

Moin.

Auch wenn ich mir sicher bin,dass mein Hopfen nicht der erste ist, der aus der Sohle gekrochen kommt,
eröffne ich mal den Faden zum Hopfenanbau bzw. zur folgenden Hopfenernte 2019.
Das was dort aus der Erde lugt ist mein vierjähriger Opal, der mir letztes Jahr im September ein
granatenstarkes Grünhopfenbier gezaubert hat.
K800_IMG_1781.JPG
Grüße

Norman
„Nichts ist schwieriger und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!“ Kurt Tucholsky

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Re: Hopfenanbau 2019

#2

Beitrag von VolT Bräu » Freitag 15. Februar 2019, 12:24

Moin,

Da schließe ich mich doch glatt mal mit einer Frage an:
Ich wollte dieses Jahr auch in den Anbau einsteigen. Ich würde mir zwei Pflanzen bei Eickelmann bestellen, falls niemand eine besser Quelle vorschlagen kann?
Ende März auspflanzen?
Oder macht es jetzt schon Sinn - wenn die jetzt ohnehin schon austreiben?

Viele Grüße
Volker
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Re: Hopfenanbau 2019

#3

Beitrag von FloNRW » Freitag 15. Februar 2019, 12:36

Hi Volker,
super das du dieses Jahr einsteigst. Erwarte nur nicht zu viel. Soweit ich das richtig gelesen habe, kann man erst im zweiten Jahr mit ordentlichen Ertrag rechnen. Natürlich ist Eickelmann eine gut Quelle ich würde an deiner Stelle aber auch dieses Forum beobachten. Letztes Jahr gab es die Möglichkeit pflanzen von Hobbybrauer Kollegen zubekommen. Im Bereich Leverkusen war es z.B. Timo ( omitz ).
Gut Sud
Florian
Mit Biersinnlichen Grüßen
Florian :Drink

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Re: Hopfenanbau 2019

#4

Beitrag von VolT Bräu » Freitag 15. Februar 2019, 14:19

Letztes Jahr bin ich etwas unverhofft zu frischem Hopfen gekommen. Wir haben im Garten wilde (naja sagen wir besser unbekannte) Hopfenpflanzen gefunden. Die sind von allein gewachsen und ich habe sie nur geerntet und nichts weiter daran gemacht. Bin mal gespannt, ob die wieder genauso kommen.
Ein gewisser Ertrag ist also wahrscheinlich trotzdem da.
Falls jemand Pflanzen abzugeben hat, gerne... evtl. in Romrod? Sonst müsste es wohl mit Versand sein.
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Re: Hopfenanbau 2019

#5

Beitrag von omitz » Freitag 15. Februar 2019, 14:48

FloNRW hat geschrieben:
Freitag 15. Februar 2019, 12:36
Hi Volker,
super das du dieses Jahr einsteigst. Erwarte nur nicht zu viel. Soweit ich das richtig gelesen habe, kann man erst im zweiten Jahr mit ordentlichen Ertrag rechnen. Natürlich ist Eickelmann eine gut Quelle ich würde an deiner Stelle aber auch dieses Forum beobachten. Letztes Jahr gab es die Möglichkeit pflanzen von Hobbybrauer Kollegen zubekommen. Im Bereich Leverkusen war es z.B. Timo ( omitz ).
Gut Sud
Florian
Stimmt.. ich hab letztes Jahr einiges abgegeben und dadurch ne Menge Hobbybrauer aus meiner Umgebung (Rheinland) kennengelernt.

Ich habe nicht wirklich neue Pflanzen gezogen. Ich werde aber dieses Jahr im April/Mai meine Stöcke schneiden und die Triebe gebe ich natürlich gerne ab. Wie im Vorjahr habe ich Cascade und Callista und neu Saazer. Bei Interesse einfach melden..

Grüsse,

PS. Ich muss dann mal schauen ob bei mir schon was aus dem Boden kommt! :)
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Re: Hopfenanbau 2019

#6

Beitrag von Pivnice » Freitag 15. Februar 2019, 15:57

FloNRW hat geschrieben:
Freitag 15. Februar 2019, 12:36
Erwarte nur nicht zu viel.
Guter Ertrag schon im ersten Jahr - 7 Meter hoch - aber viele befruchtete Dolden - in der Umgebung verstecken sich wilde Männchen
Opal - Topfpflanze von Eickelmann - gepflanzt im März 2018
Foto vom 29. Juli 2018
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Re: Hopfenanbau 2019

#7

Beitrag von Pivnice » Freitag 15. Februar 2019, 16:24

Sortenwahl - siehe "Grünes Heft" https://www.lfl.bayern.de/ipz/hopfen/022297/
Wichtig ist die Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten und Schädlinge - der Blattlausbefall kann kritisch werden
ciao Hubert
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hopfensorten-huell.png
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Re: Hopfenanbau 2019

#8

Beitrag von Duke » Freitag 15. Februar 2019, 21:24

Für die Behandlung der Pflanzen gegen Schädlinge und Pilze nehme ich Ackerschachtelhalmsud (Bio)
aus diesem Laden (nicht verwandt usw.):

www.natur-dünger.com/online-shop

Regelmäßig angewendet scheint das Zeuch Viecher und Gammel fernzuhalten...

Gruß

Norman

Edith: Bin gerade zu blöd, den Laden zu verlinken. Bitte um Nachsicht, bin schon über 40...
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Re: Hopfenanbau 2019

#9

Beitrag von Pivnice » Freitag 15. Februar 2019, 22:24

Bier: Einfach zu brauen, schwierig zu verstehen

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Re: Hopfenanbau 2019

#10

Beitrag von Duke » Freitag 15. Februar 2019, 22:41

Danke. :Bigsmile
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Re: Hopfenanbau 2019

#11

Beitrag von toaster » Samstag 16. Februar 2019, 13:02

FloNRW hat geschrieben:
Freitag 15. Februar 2019, 12:36
Hi Volker,
super das du dieses Jahr einsteigst. Erwarte nur nicht zu viel. Soweit ich das richtig gelesen habe, kann man erst im zweiten Jahr mit ordentlichen Ertrag rechnen. Natürlich ist Eickelmann eine gut Quelle ich würde an deiner Stelle aber auch dieses Forum beobachten. Letztes Jahr gab es die Möglichkeit pflanzen von Hobbybrauer Kollegen zubekommen. Im Bereich Leverkusen war es z.B. Timo ( omitz ).
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War letztes Jahr auch das erste Mal dabei (in Töpfen). Das Ganze ist toll, aber der Ertrag fiel schon bescheiden aus. Nimmt mich wuder wie's dieses Jahr wird.
Siehe hier:
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 00#p294951

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Re: Hopfenanbau 2019

#12

Beitrag von Pivnice » Samstag 16. Februar 2019, 15:06

Hopfen in Töpfen wird nix Gscheids - in Töpfen werden die armen Hopfenpflanzen ziemlich gequält und neben einer erhöhten Anfälligkeit wird der Ertrag von gestresstem Topfhopfen entsprechend bescheiden ausfallen - es sei denn man hat die Wasser- und Nährstoffversorgung voll im Griff
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Re: Hopfenanbau 2019

#13

Beitrag von jahulk » Samstag 16. Februar 2019, 16:47

Wir hatten 2018 eine Pflanzen im zweiten Jahr und eine neue für einen weiteren Standort.
Die neue Pflanze (gleiche Sorte) hatte vergleichsweise kleine Dolden und ist auch nicht so gut gewachsen.
Die "alte" Pflanze ist viel besser als im Vorjahr gewachsen und hatte auch super Dolden (Bild). Denke der warme Sommer hat den Pflanzen ganz gut getan, die bei uns in Norddeutschland auch sonst nicht so verwöhnt sind, was Sonne angeht.
Bin mal gespannt auf dieses Jahr.
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Re: Hopfenanbau 2019

#14

Beitrag von docpsycho » Samstag 16. Februar 2019, 20:52

Gude,

mein Vater (nicht-Brauer) wollte sich dieses Jahr mal an Hopfen versuchen, damit ich ihm damit ein Bier braue. Ich habe ihm einen Gimli bestellt, da er erstmal langsam anfangen wollte. Jetzt schon rauszustellen ist vielleicht etwas gewagt aber im Topf lässt er sich, zur Not auch wieder reinnehmen. Ich hoffe das wird in dem kleinen Topf überhaupt etwas. Ich bitte die Bierauswahl auf dem Bild zu verzeihen, damit habe ich nichts zu tun.
Dateianhänge
IMG-20190216-WA0010.jpg
Setup: 3,5kw Caso-Induktionsplatte, 36l Brewferm-Topf, 38l Schengler-Thermoport mit Läuterhexe, Kühlspirale, Themperaturgesteuerte Gärkammer.

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Re: Hopfenanbau 2019

#15

Beitrag von toaster » Samstag 16. Februar 2019, 21:58

Pivnice hat geschrieben:
Samstag 16. Februar 2019, 15:06
Hopfen in Töpfen wird nix Gscheids - in Töpfen werden die armen Hopfenpflanzen ziemlich gequält und neben einer erhöhten Anfälligkeit wird der Ertrag von gestresstem Topfhopfen entsprechend bescheiden ausfallen - es sei denn man hat die Wasser- und Nährstoffversorgung voll im Griff
Naja da kenne ich aber Hopfen in Töpfen der ganz ordendlich was abwirft.

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Re: Hopfenanbau 2019

#16

Beitrag von bwanapombe » Samstag 16. Februar 2019, 22:44

Hallo docpsycho,
docpsycho hat geschrieben:
Samstag 16. Februar 2019, 20:52

Jetzt schon rauszustellen ist vielleicht etwas gewagt aber im Topf lässt er sich, zur Not auch wieder reinnehmen. Ich hoffe das wird in dem kleinen Topf überhaupt etwas. Ich bitte die Bierauswahl auf dem Bild zu verzeihen, damit habe ich nichts zu tun.
Wenn jetzt etwas Schaden nehmen könnte, ist es zuerst der Topf. Hopfensamen gehen überhaupt nur auf, wenn sie Frost kriegen.

Töpfe sind allerdings immer ein Notbehelf. Ich lasse sie manchmal im Topf, wenn ich noch nicht weiß, wohin. Nach einem Jahr bekommen sie dann spätestens einen festen Platz im Boden. Die Gärtner sagen: Alles Übel steckt im Kübel.

Beate Grüße

Dirk

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Re: Hopfenanbau 2019

#17

Beitrag von omitz » Montag 18. Februar 2019, 09:09

Ich habe am Wochenende mal eine Begehung im Garten gemacht und bei mir kommt auch schon was:
52354527_2225272177746383_7193832408460820480_n.jpg
52354527_2225272177746383_7193832408460820480_n.jpg (56.02 KiB) 1621 mal betrachtet
Das ist Saazer, aber auch Cascade und Callista kommen schon raus!
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Re: Hopfenanbau 2019

#18

Beitrag von Kurt » Montag 18. Februar 2019, 10:54

Mein Cascade (im Topf zuhause) streckt auch schon die Fühler heraus. Mit ordentlicher Erde und angepasster Düngung geht das. Hopfen kann sich im Garten schon sehr ausbreiten, da macht ein Topf mitunter Sinn.

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Re: Hopfenanbau 2019

#19

Beitrag von VolT Bräu » Montag 18. Februar 2019, 11:11

Hat jemand noch einen Tipp, wann ich sinnvollerweise Pflanzen bestellen und einpflanzen sollte? Ist das jetzt noch zu früh? Wann habt ihr das gemacht?
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Re: Hopfenanbau 2019

#20

Beitrag von monsti88 » Montag 18. Februar 2019, 11:15

Pflanze nie vor der kalten Sophie!

Keine Ahnung, ob das auch für Hopfen gilt. Ich hatte damals Fechser bekommen, daher war ich recht spät mit dem einpflanzen. War so Mai / Juni, hat aber trotzdem schon im ersten Jahr Dolden getragen!
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Re: Hopfenanbau 2019

#21

Beitrag von Pivnice » Montag 18. Februar 2019, 11:53

VolT Bräu hat geschrieben:
Montag 18. Februar 2019, 11:11
Hat jemand noch einen Tipp, wann ich sinnvollerweise Pflanzen bestellen und einpflanzen sollte? Ist das jetzt noch zu früh? Wann habt ihr das gemacht?
Bei Eickelmann bestellen JETZT - Eickelmann hat den Versand wieder aufgenommen
Die weiblichen Jungpflanzen sind in einem Plastiktöpfchen
Pflanzen ab jetzt
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Re: Hopfenanbau 2019

#22

Beitrag von bwanapombe » Montag 18. Februar 2019, 13:16

monsti88 hat geschrieben:
Montag 18. Februar 2019, 11:15
Pflanze nie vor der kalten Sophie!

Keine Ahnung, ob das auch für Hopfen gilt. Ich hatte damals Fechser bekommen, daher war ich recht spät mit dem einpflanzen. War so Mai / Juni, hat aber trotzdem schon im ersten Jahr Dolden getragen!
Gilt für Hopfen nicht. Jetzt ist super.

Dirk

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Re: Hopfenanbau 2019

#23

Beitrag von schattenbräu » Montag 18. Februar 2019, 17:46

also mein Saphir hat noch ein bisserl Zeit - Schneehöhe ca. 50 cm!!!
20190218_163508-02.jpeg
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Re: Hopfenanbau 2019

#24

Beitrag von Bierbaum » Dienstag 19. Februar 2019, 17:05

Ich will dieses Jahr auch mit dem Hopfenanbau starten, suche aber noch nach geeigneten Stangenmaterial.
Hierzu habe ich mir einen kleinen Hopfenstangenkalkulator in Excel gebastelt um die notwendigen Querschnitte in Holz/Alu/Stahl zu berechnen.
Angenommen wird ein Mast, der nicht abgespannt wird und direkt in den Boden kommt. Die Hopfenpflanze wächst direkt an dem Mast empor.
Spitzenwindlast wird 130 km/h angenommen was an der Stange zu einem Staudruck von 800 N/m² führt.
Bei den Holzmasten habe ich die Holzklasse C24 angenommen. Könnte sein, dass die Holzmasten mehr aushalten, da der Rechner hier recht dicke Querschnitte ausspuckt. Evtl. kann hier ein Braukollege mit Holztechnikerfahrung helfen.
Nachdem ich mich ein wenig gespielt habe, wundert mich gar nicht, dass die Aluminiumfahnenstangen einfach umknicken (hoffnungslos unterdimensioniert).
Ich werde wohl auf einen Stahlmast zurückgreifen mit folgenden Abmaßen:
82,5mm x 3,20mm – freie Rohrlänge 6m (mehr als 6 habe ich leider bei meiner GöGa nicht genehmigt bekommen)
Für alternative Ideen bin ich offen 😉
Allzeit guten Sud!
Zuletzt geändert von Bierbaum am Mittwoch 20. Februar 2019, 06:13, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Hopfenanbau 2019

#25

Beitrag von matschie » Dienstag 19. Februar 2019, 21:19

Moin Bierbaum,

folgendes fällt mir auf: 800 N/mm^2 ist sehr ordentlich! Wir rechnen für Gebäude mit rd. 0,8 kN/m^2, also 800 N/m^2.. hast du hier vielleicht einen Umrechnungsfehler drin? Wie kommst du von 130 km/h auf die 800 N/mm^2?
Ansonsten kann man leider nicht erkennen, was du genau vor hast, also was berechnest du da? Vertikale Stangen? Eine horizontale Stange?

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Re: Hopfenanbau 2019

#26

Beitrag von Bierbaum » Mittwoch 20. Februar 2019, 06:13

Hallo matschie,
puhh,... da hatte ich hier im Forum ein Tippfehler drin. Im Excelblatt habe ich natürlich 800 N/m² angenommen X)

Ich berechne eine einseitig eingespannte vertikale Stange mit einer Windlast. Aktuell berücksichtige ich das Eigengewicht der Stange nicht oder sollte ich? Darauf zielt deine Frage mit horizontaler oder vertikaler Stange ab.

1. Ich rechne einmal das Biegemoment aus, welches durch die Hopfenpflanze auf die Stange wirkt. Da die Hopfenpflanze eine nicht geschlossene Fläche ist, verwende ich hier für den Staudruck einen Abminderungsfaktor 1/3 * 800 N/m² = 267 N/m² und nehme an, dass so eine Hopfenfplanze ca. 300 mm im Durchmesser hat.
2. Jetzt rechne ich das Biegemoment aus, welches nur durch die Windlast auf die Hopfenstange wirkt. Hier verwende ich einen Staudruck von 800 N/m².
3. Beides addiere ich zusammen und dividiere ich dann durch das Widerstandsmoment der Stange und bekomme so meine Biegespannung.
Zur Veranschaulichung habe ich kurz ein Bild erstellt:
190220_Hopfenstange_Windlast.JPG
Ebenfalls habe ich das Excelblatt versucht ein wenig verständlicher zu machen:
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Re: Hopfenanbau 2019

#27

Beitrag von matschie » Mittwoch 20. Februar 2019, 07:51

Okay, mit dem Bild ist es klar und prinzipiell so in Ordnung. Ein 80er Rohr kommt mir vom Gefühl her auch nicht zu viel vor bei 6m Höhe (bzw. 7m in der Excel-Tabelle).

Die Momentenlinie wäre natürlich nicht gerade, da unten eingespannt ;)
Die Spannungen sind so aber an sich in Ordnung, wobei du schon "großzügig" Lasten gewählt hast, dafür sind die Sicherheiten recht gering.

Allerdings macht das ganze nicht unwesentlich Verformungen am Kopf. Wenn du in einer sehr windreichen Gegend wohnst könnte Materialermüdung noch ein Thema sein.

Außerdem wäre die Frage, wie du das Moment am Fuß wegbringen willst? Da bräuchtest du schon ein ausgewachsenes Fundament für..

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Re: Hopfenanbau 2019

#28

Beitrag von omitz » Mittwoch 20. Februar 2019, 09:18

Zum Thema Gerüst- oder Stangenbau: Man kann sicherlich hoch hinaus! Hopfen wächst aber auch wie sau, wenn er nicht enorme Höhe hat. Hier an einem Holzunterstand bei knapp 2,30m. Und der Stock brachte 2018 gute 800g (nass). Der Stock war ein eigener Ableger im ersten Jahr und ich hatte den nur da gepflanzt, weil ich die Pflanze eigentlich abgeben wollte. War also eher eine Notlösung und da blieb der Hopfen bis zur Ernte. :)

Wer also den Anbau nur mal testen will, muss nicht direkt eine gigantische Anlage in den Garten zimmern. :)

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Re: Hopfenanbau 2019

#29

Beitrag von Duke » Mittwoch 20. Februar 2019, 10:13

Interessant! Ich habe meinen Hopfen fast genau so wie Timo angebaut; geht auch bis ca. 2,40m in die Höhe.
Ähnliche Ausbeute mit ca. 900g letztes Jahr pro Pflanze. Man muss das wirklich nicht professionalisieren.
Und Hopfenpflanzen kosten ja auch nicht die Welt. Leider habe ich keine Fotos von meinem Anbau.

Gruß

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Re: Hopfenanbau 2019

#30

Beitrag von Bierbaum » Samstag 23. Februar 2019, 19:47

Die Löcher für das Fundament sind vorbereitet. Als Hülsen dienen 1m lange PVC Rohre, in denen die Stangen gesteckt werden. Im Zuge der Grabarbeiten wurde ebenfalls die Grillsaison eröffnet. :Bigsmile :Bigsmile
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Re: Hopfenanbau 2019

#31

Beitrag von Bierbaum » Freitag 8. März 2019, 22:28

So heute an der schönen Hallertau vorbeigekommen. Ich musste einmal schaun wie die Profis die Hopfenstangen aufbauen. Zumindest die äußeren Stangen sind locker DN200.
7.jpg

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Re: Hopfenanbau 2019

#32

Beitrag von Bierfetischist » Sonntag 17. März 2019, 15:07

Im Schwarzwald gehts nun auch endlich los. :thumbsup
Der Cascade und Hallertauer Tradition sind fröhlich am austreiben. Mein Tettnanger wurde durch eine weitere Cascade Pflanze ersetzt weil er Jahrelang nur rumgemickert hat und sehr wenig Ertrag hatte.
Hopfen 2019.jpg
Gruß Heiko

Mein Bierblog>>>https://bierfetischist.wordpress.com/
„Es ist ein Grundbedürfnis der Deutschen, beim Biere schlecht über die Regierung zu reden.“ Otto von Bismarck

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Re: Hopfenanbau 2019

#33

Beitrag von Bierbaum » Montag 18. März 2019, 12:54

Eine kurze Frage: wie tief muss ich eine Wurzelsperre für den Hopfen eingraben, damit der sich nicht im ganzen Garten ausbreitet? Kann ich mich hier an Wurzelsperren für Bambus HDPE 70cm, 2mm orientieren?

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Re: Hopfenanbau 2019

#34

Beitrag von Pivnice » Montag 18. März 2019, 13:15

Bierbaum hat geschrieben:
Montag 18. März 2019, 12:54
Wurzelsperre für den Hopfen
Aus meiner Erfahrung reicht es wenn man jährlich im Frühjahr mit einem Spaten die Seitentriebe absticht.
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Re: Hopfenanbau 2019

#35

Beitrag von VolT Bräu » Mittwoch 20. März 2019, 08:28

Vor ca. 4 Wochen eingepflanzt. Bin mal gespannt was sie im ersten Jahr macht.
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Re: Hopfenanbau 2019

#36

Beitrag von Pivnice » Mittwoch 20. März 2019, 12:10

VolT Bräu hat geschrieben:
Mittwoch 20. März 2019, 08:28
eingepflanzt
Mir fällt auf deinem Foto auf, daß du leider zu hoch gepflanzt hast.
https://www.eickelmann.de/Hopfen-Shop/d ... log_item=7
Pflanzung:
Setzen Sie die Jungpflanze so tief in den Boden, dass die Ballenoberfläche etwa 1-2 Finger breit unter der Erde ist. Der alte Wurzelballen sollte nicht aus dem Boden schauen, die Hopfenpflanze allerdings auch nicht bis zu den Ohren eingegraben werden!
Drücken Sie die Erde seitlich an den Ballen und gießen Sie abschließend an, um eine Verbindung zwischen Wurzelballen und Boden herzustellen.
Bier: Einfach zu brauen, schwierig zu verstehen

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VolT Bräu
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Re: Hopfenanbau 2019

#37

Beitrag von VolT Bräu » Mittwoch 20. März 2019, 12:14

Danke für den Hinweis. Da oben nur 1-2 cm alte Äste rausschauten aus dem Ballen ist es ein schmaler Grat zwischen "1-2 Finger tief" und "bis zu den Ohren". Der Ballen schaut jedenfalls nicht raus - auch wenn es auf dem Foto evtl. den Eindruck macht. Einen Zentimeter tiefer wäre sicherlich noch gegangen.. aber ich hoffe einfach mal, dass das jetzt so ok ist.
Jetzt mal Bier bei die Fische!

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