Hopfengott - Billig(h)eimer?

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Pale Moon
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Re: Hopfengott - Billig(h)eimer?

#51

Beitrag von Pale Moon » Montag 1. Februar 2021, 12:03

PPS:
Weshalb das keine gute Idee ist, könnt Ihr dort nachlesen:
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 8&p=414307


Nochmal zum "Hopfengott":

Wer von Euch benutzt das höhenverstellbare Röhrchen in der Mitte des Eimereinsatzes mit dem Gitter oben drauf? Wann und wie?

Mich stört es eher, so dass ich es nicht mehr verwende.
Viele Grüße
Pale Moon

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Re: Hopfengott - Billig(h)eimer?

#52

Beitrag von altmann » Mittwoch 24. Februar 2021, 18:39

Einige haben das Gerät ja schon ein wenig länger. Seid ihr soweit noch zufrieden damit und/oder haben sich im Laufe der Nutzung noch Probleme ergeben?

Ich bin derzeit am überlegen, mir einen Hopfengott zu bestellen. Habe (bis auf vor Ewigkeiten mal bei einem Bekannten im Einkocher) noch keine Erfahrung. Habe mittlerweile aber recht viel gelesen, auch über die ganzen Nachteile von den Billigheimern. Sowas wie ein Grainfather ist sicher eine Ecke wertiger, jedoch auch drei Mal so teuer. Für den Einstieg ist es mir das echt nicht wert. Und bei Kauf von Pötten, Einkocher, etc. liegt man wohl auch in einem ähnlichen Preisbereich, welcher für den Hopfengott aufgerufen wird.

Auch wenn hier die Pumpe scheinbar eine potentielle Schwachstelle darstellt finde ich es ganz praktisch, dass diese außen montiert ist und dadurch selber gewechselt werden kann. "Offizielle" Ersatzteile gibt es für die günstigen Geräte von Klarstein/OneConcept wohl nicht.

Daher wäre es interessant in diesem doch schon etwas älteren Thread einige Langzeiterfahrung zu hören, wenn es welche gibt.
Vielleicht war die Langlebigkeit ja auch so bescheiden, dass es keiner der Nutzer der ersten Stunde mehr im Betrieb hat - auch diese Info wäre super.

Vielen Dank schonmal!

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Re: Hopfengott - Billig(h)eimer?

#53

Beitrag von Pale Moon » Mittwoch 24. Februar 2021, 19:12

Meine Pumpe funktioniert noch immer. Ich weiß jetzt nicht auswändig, wie viele Sude es schon waren, aber schon einige. Das Problem war/ist eher, dass der Filter innen zusetzt/e und die Pumpe irgendwann kaum/gar nicht mehr fördert/e, weshalb ich sie dann ausschalte/te. Nach Wiedereinschalten ging/geht es dann wieder eine Weile - muss wohl daran liegen, dass dann wieder Feinpartikel vom Filter abgefallen sind. Mir ist wie in meinem letzten Beitrag geschrieben die Sinnhaftigkeit dieses Röhrchen mit dem "Sieb-Teller" obendrauf nicht so wirklich klar geworden, d.h. ich habe ich kaum verwendet. Trotzdem wurden es bisher immer leckere Biere. Die Handhabung der Einstellungen für die verschiedenen Rasten bzw. Kochzeiten ist ok. Vielleicht könnte es komfortabler gehen, aber das weiß ich mangels Erfahrung mit anderen Utensilien nicht genauer. Ich habe auch nur den kleinen 15 L Kocher, was für mich völlig ausreicht, zumal ich ihn leichter auch einmal woanders hinhieven kann, was mir angesichts meiner schmalen Statur bei einem 30 L Kocher im wahren Sinne des Wortes schwer fallen würde. Aber es gibt natürlich auch von anderen Herstellern auch kleine Kocher. Ich bin am überlegen, ob ich in den Inneneimer (der Boden hat natürlich Löcher) noch einen feineren Filter einlege, damit eben weniger Partikel durchfallen auf den Boden des Kochers und dann dort den Filter vor dem Auslauf nicht so sehr verstopfen, damit die Pumpe besser fördert. Oder "brew-in-a-bag" (BIAG)? Aber ich habe dazu noch keinen Entschluss gefasst. Vermutlich schauen die Profis etwas verächtlich auf diesen o.ä. "Billig(h)eimer", vielleicht auch zurecht, aber ich kam bisher ganz gut damit zurecht. Man kann als Brau-Anfänger (wenn man noch nicht weiß, ob man dabei bleibt), natürlich auch erst einmal mit Omas Einkocher experimentieren - auch das würde sicherlich gelingen - bevor man in etwas Teureres investiert. Mangels Omas Einkocher hatte ich mich halt für diesen Kocher entschieden. Gerostet oder kaputtgegangen ist daran noch nichts. Achja, die Reinigung ist etwas heikel, da unten ja die Elektronik verbaut ist. Beim Reinigen muss man eben aufpassen, dass dort nichts reinläuft. Ich betrachte das als meditative Übung. Entschuldigt bitte den eintönigen Beitrag ohne Absätze und ohne Emojis - ich habe hier gerade ein nur sehr minimalistisches Gadget zur Hand. Gut Sud!
Viele Grüße
Pale Moon

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Re: Hopfengott - Billig(h)eimer?

#54

Beitrag von altmann » Donnerstag 25. Februar 2021, 08:57

Danke dir erstmal für deine ausführliche Antwort.

Die Problematik mit dem Einkocher stellt sich halt bei mir auch. Ich selber besitze so ein Gerät nicht, und kenne auch niemand, der noch selber einkocht. Daher wäre auch hier ein Neukauf erforderlich. Klar könnte man auf Kleinanzeigen, etc. mal schauen, ob es ein Gebrauchtgerät, aber bei Küchenutensilien bin ich etwas eigen bzgl. Hygiene, sowas würde ich selber nur neu kaufen.

Daher halt dann so ein günstiges Gerät, was wohl einem Einkocher Plus entspricht ;)
Wunder erwarte ich nach den ganzen Beiträgen hier im Thread und bei ähnlichen Geräten nicht, solange es aber nicht direkt nach drei Suden kaputt geht (OK, kann mir auch keiner garantieren) bin ich schon ganz zufrieden.

Ich bestelle auf jedenfall mal einen. Vielleicht ist er ja schon zum Wochenende da, dann kann ich erstmal einige Probeläufe mit Wasser machen um die Dichtigkeit zu begutachten und schonmal das Heizverhalten kennenzulernen.

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Re: Hopfengott - Billig(h)eimer?

#55

Beitrag von Pale Moon » Donnerstag 25. Februar 2021, 13:05

Bin gespannt, was Du dann mit diesem "Pömpel" in der Mitte mit dem gelochten Deckel oben machst, der sich höhenverstellbar im Inneneimer montieren lässt.

Vielleicht kann sich ja auch ein anderer Besitzer dieses Kochers hier dazu melden.

Vielen Dank und gut Sud! :thumbsup

PS: Bisher ist mein Kocher dicht.
Viele Grüße
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