Hopfengott - Billig(h)eimer?

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smoellers
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Hopfengott - Billig(h)eimer?

#1

Beitrag von smoellers » Montag 1. April 2019, 10:54

Moin,

als Einsteiger und "Neubrauer" liest man ja erst mal ne Menge im Forum und macht sich schlauer. Lange hab ich überlegt ob hier was schreibe (eher nicht meine Art), aber ich dachte ich teile meine Erfahrung und berichte von der ersten Erfahrung mit dem OneConcept Hopfengott 30.

Vor ca. 3 Wochen habe ich bei Amazon das Malzrohrsystem Hopfengott 30 für € 269,- geordert. Ähnelt optisch dem Brewmonk oder dem Klarstein Brauheld, nur in einfach.

Pumpe ist nicht fest montiert oder eingebaut, sondern hängt am Ablasshahn, Malzrohr etc. sind aber gefertigt wie bei den anderen Geräten (soweit im Netz oder hier im Forum erkennbar) und es wurde ebenfalls in China produziert. Ich könnte mir vorstellen, dass das Gerät der Fa. Concept One der Vorläufer der Klarstein Geräte ist, aber das ist nur Mutmaßung und vielleicht weiß da ja jemand etwas zu.

Für meinen Start als Neubrauer zum Brauen im Malzrohr Segment, fand ich es einen sehr günstigen Einstieg und habe mich einfach mal getrau es zu kaufen.

Super ein- und verpackt traf es bei mir ein und entsprach genau der Beschreibung. Als erstes habe ich dann einen Test mit Wasser gemacht und alles funktionierte einwandfrei. Heizen bei Vollast, Pumpe, Hahn - Alles lief einwandfrei. Mit Wasser also schon mal ein positives Ergebnis.

Am letzten Wochenende dann der erste Test im real-life Betrieb. Mein erster eigener Sud (vorher beim alten Arbeitgeber allerdings schon mal mit einem Braumeister gebraut) und die Erfahrung mit dem Gerät war auch hier super.

Für den ersten Test einen nicht so großen Sud gemacht (10 Liter), nächster soll dann wohl 20 Liter werden.

Zusammenfassend kann ich sagen: Alles was den Gebrauch des Gerätes angeht, wirklich keine Mängel. Vom Maischen, zum Läutern bis zum Würzekochen ohne Probleme. Nix angebrannt oder angesetzt, auch das Reinigen alles einwandfrei. Spüli, Wischen fertig - da musste nicht mal der Tab zum Einsatz kommen.

Was aus dem Bier wird (NEIPA von Braumischung.de) wird sich zeigen, aber wenn das nix wird lag es wohl am Neubrauer und nicht an der Technik ;-).

Mal sehen ob sich das Gerät bei Thema in Bezug auf Langlebigkeit auch auszeichnet, dafür ist dieses Jahr schon Einiges in der Planung.

Zusammenfassend kann ich sagen: Der Neubrauer ist zufrieden und freut sich auf den nächsten Sud!

Grüße und immer ne Handvoll Hopfen im Kessel ;-)
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Re: Hopfengott - Billig(h)eimer?

#2

Beitrag von hairface » Sonntag 6. Oktober 2019, 20:36

Moin aus Bremen,

bist du bisher noch mit dem Hopfengott zufrieden?
Ich interessiere mich auch für das Gerät, weiß aber noch nicht so genau ob das Teil auf längere Sicht funktioniert.

Gruß Lothar

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Re: Hopfengott - Billig(h)eimer?

#3

Beitrag von Mehrbier » Sonntag 6. Oktober 2019, 21:57

Schon gesehen an welchem Datum der Beitrag geschrieben wurde?

Aber mal Spaß beiseite: Ich wäre auch interessiert, da der Preis dem des Brauheld im Aktionszeitraum entspricht und ich das Gerät schon bei Amazon erspäht habe.

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Re: Hopfengott - Billig(h)eimer?

#4

Beitrag von smoellers » Montag 7. Oktober 2019, 13:19

Moin, grundsätzlich bin ich mit dem Gerät zufrieden. Hab jetzt neun Sude damit gebraut. Sudhausausbeute ist ok, Läutern läuft und Bier sind 👍🏻.
Der einzige Knackpunkt ist die dazugehörige Pumpe. Ich hab sie gegen eine andere ausgetauscht. Die dazugehörige hat sich schnell zugesetzt.
Für den Einstieg finde ich das Gerät gut. Und Preis-Leistungsverhältnis ist auch gut.
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Re: Hopfengott - Billig(h)eimer?

#5

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Montag 7. Oktober 2019, 13:33

Boah geil. Das Ding kann laut Produktbeschreibung sogar 140°C, also 3,6 bar Dampfdruck. Und das mit bloßem aufgelegten Topfdeckel....
Perfekt zum Autoklavieren von ganzen Gäreimern inklusive Deckel, Gärspund und Hahn!
Da kann ja überhaupt nichts mehr schief gehen, mit den hochpräzisen chinesischen Leistungsangaben :P
Technische Daten
Füllmenge: 15 Liter (für 10 Liter Bier)
auch mit 30 Liter (für bis zu 25 Liter Bier) erhältlich
Kesselmaterial: Edelstahl
Leistung: 500 bis 1600 Watt
Temperaturbereich: 30-140°C
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

Interesse an Flüssighefen ... ?

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Re: Hopfengott - Billig(h)eimer?

#6

Beitrag von Mehrbier » Montag 7. Oktober 2019, 21:14

Steht das bei den chinesischen Schwestergeräten, wie den Klarsteinen, nicht auch in der Produktbeschreibung? Da kannst du mal sehen wie weit uns die Chinesen mittlerweile technologisch überlegen sind :D

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Re: Hopfengott - Billig(h)eimer?

#7

Beitrag von t-u-f » Mittwoch 9. Oktober 2019, 21:04

Moin,

Hab mir mal die Bedienungsanleitung von dem Gerät runtergeladen und als Hersteller ist dort
Chal-Tec GmbH
angegeben...

und zu Chal-Tec GmbH gehört auch Klarstein... :Angel

Gruß
T-u-F
t-u-f ne Abkürzung für Tüddeln und Fummeln :thumbup


Falls ich nicht SOFORT und UNVERZÜGLICH auf Fragen in einem Thread reagiere:
Es liegt daran, dass ich ein wichtigers Hobby habe als den Computer:

Meine Familie!!! :thumbsup

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Re: Hopfengott - Billig(h)eimer?

#8

Beitrag von hairface » Donnerstag 10. Oktober 2019, 18:55

smoellers hat geschrieben:
Montag 7. Oktober 2019, 13:19
Moin, grundsätzlich bin ich mit dem Gerät zufrieden. Hab jetzt neun Sude damit gebraut. Sudhausausbeute ist ok, Läutern läuft und Bier sind 👍🏻.
Der einzige Knackpunkt ist die dazugehörige Pumpe. Ich hab sie gegen eine andere ausgetauscht. Die dazugehörige hat sich schnell zugesetzt.
Für den Einstieg finde ich das Gerät gut. Und Preis-Leistungsverhältnis ist auch gut.
Moin Moin,....das hört sich bisher ja ganz gut an, bis auf die Pumpe. Hast du die Pumpe gegen die Originalpumpe ausgetauscht oder etwas aus dem Zubehör genommen? Und wenn ja, welche und/oder woher hast du sie?

Gruß Lothar

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Re: Hopfengott - Billig(h)eimer?

#9

Beitrag von smoellers » Donnerstag 10. Oktober 2019, 19:08

Moin Lothar, ich hab bei Amazon eine Pumpe geordert und seitdem klappt’s. Homebrew Bierpumpe hieß die.
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Re: Hopfengott - Billig(h)eimer?

#10

Beitrag von DerWelcherDurstHat » Dienstag 15. Oktober 2019, 11:03

Wie muss man sich das vorstellen? Wird da die Maische (inklusive Spelzen) im Kreis herumgepumpt?

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Re: Hopfengott - Billig(h)eimer?

#11

Beitrag von Mr_Mazine_LE » Dienstag 15. Oktober 2019, 11:16

Moin, so wie es auf dem Bild ausschaut, wird die Würze über den Läuterfilter & Malzkorb angesaugt und über ein Sieb oben wieder aufgebracht :Grübel
Kurz um, bekannte bewährte Technik...


Screenshot_20191015-111105.png
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Re: Hopfengott - Billig(h)eimer?

#12

Beitrag von smoellers » Dienstag 15. Oktober 2019, 12:50

Richtig, am Ablasshahn läuft die Würze raus und wird oben wieder draufgespült.
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Re: Hopfengott - Billig(h)eimer?

#13

Beitrag von DerWelcherDurstHat » Dienstag 15. Oktober 2019, 13:32

Der Läuterfilter ist das Stück, das zwischen Glasdeckel und Schraube liegt? Und der setzt sich nicht zu, wenn man da die Würze mit einer Pumpe durchzieht? Oder ist das gedacht für Spezialmischungen ohne Spelzen?

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Re: Hopfengott - Billig(h)eimer?

#14

Beitrag von Mr_Mazine_LE » Dienstag 15. Oktober 2019, 14:12

DerWelcherDurstHat hat geschrieben:
Dienstag 15. Oktober 2019, 13:32
Der Läuterfilter ist das Stück, das zwischen Glasdeckel und Schraube liegt?
Ja
DerWelcherDurstHat hat geschrieben:
Dienstag 15. Oktober 2019, 13:32
Und der setzt sich nicht zu, wenn man da die Würze mit einer Pumpe durchzieht? Oder ist das gedacht für Spezialmischungen ohne Spelzen?
Vorgefiltert wird die Würze doch schon durch den Malzkorb, das sollte passen...
Dann läuft es in den Steckfilter, durch den Hahn in die Pumpe.

Den Filter gibt's auch so zu kaufen, für ganz klare Würze gibt's noch einen Feinfilter Überzug ähnlich einem Pariser :Bigsmile
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