Der Spiegel schreibt über Hobbybrauen

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Der Spiegel schreibt über Hobbybrauen

#1

Beitrag von iRalf » Sonntag 26. Mai 2019, 18:05


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Re: Der Spiegel schreibt über Hobbybrauen

#2

Beitrag von beercan » Sonntag 26. Mai 2019, 18:09

Leider komplett nur für Abonnenten.
Durst wird durch Bier erst schön!

http://rb-homebrewery.jimdo.com/ noch in Arbeit.

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Re: Der Spiegel schreibt über Hobbybrauen

#3

Beitrag von iRalf » Sonntag 26. Mai 2019, 18:24

Mir fällt grade auf... ich weiss gar nicht ob ich sowas posten darf. Falls nicht, loescht hoffentlich ein Mod den Anhang.

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Re: Der Spiegel schreibt über Hobbybrauen

#4

Beitrag von Bierbert » Sonntag 26. Mai 2019, 18:28

Ich muss brechen wenn ich das lese. "Wie ich zum Heimbrauer würde" ... Mannoman, das hat mit Bier brauen nichts zu tun. Ich hoffe, dass der Autor sein Bier auch bei der Zollstelle angemeldet hat, sonst Anzeige!

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Re: Der Spiegel schreibt über Hobbybrauen

#5

Beitrag von PabloNop » Sonntag 26. Mai 2019, 18:38

Nunja, das ehemalige Nachrichtenmagazin halt...

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Re: Der Spiegel schreibt über Hobbybrauen

#6

Beitrag von Johnny H » Sonntag 26. Mai 2019, 18:51

Grusliger "Artikel". Trotzdem danke fürs Posten.
Jubel erscholl, als sich die Trinker von dem schneidigen, köstlichen, bei dem früher in Pilsen erzeugten nie wahrgenommenen Geschmack überzeugten. Die Geburt des Pilsner Bieres!
(E. Jalowetz, Pilsner Bier im Lichte von Praxis und Wissenschaft, 1930)

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Re: Der Spiegel schreibt über Hobbybrauen

#7

Beitrag von DarkRoast » Sonntag 26. Mai 2019, 18:53

Welcher Vollpfosten Autor schreibt denn sowas? Und welche Zeitschrift, die den Anspruch erhebt ernstgenommen zu werden, veröffentlicht so ein Pamphlet?
nOOb in der 10 & 20 Liter Kochtopf Klasse, meinen Vorstellungs-Thread gibt's hier...

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Re: Der Spiegel schreibt über Hobbybrauen

#8

Beitrag von fg100 » Sonntag 26. Mai 2019, 19:02

Jetzt beruhigt euch mal. Ich find's lustig, auch wenn es etwas überzeichnet ist hat er aber nicht unrecht.
Wie ist der Spruch der mich eigentlich immer nervt. "Bier wird's immer."

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Re: Der Spiegel schreibt über Hobbybrauen

#9

Beitrag von Bierokrat » Sonntag 26. Mai 2019, 19:05

Oha.

Na gut, dass ich für den zu Buchstaben gewordenen Mist nix zahlen musste... :Ahh
Aber mei.
Leben wir damit.
Selbst Brauen ist halt nun mal "in".
Auch bei denen, die sonst ihren Lacoste Pullis nur kaufen um ihn mit den Ärmeln um den Hals zu tragen...

Sei's drum. Anständig weiterbrauen und mit Freunden die eine oder andere anständige Halbe genießen!
:Drink Prost!
Prost!

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Re: Der Spiegel schreibt über Hobbybrauen

#10

Beitrag von emjay2812 » Sonntag 26. Mai 2019, 19:57

Der wahre Hobbybrauer ist der, der schon braute, bevor es hip würde.

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Re: Der Spiegel schreibt über Hobbybrauen

#11

Beitrag von Eowyn » Sonntag 26. Mai 2019, 20:38

Der schreibt doch gar nicht über Hobbybrauer sondern über das Brauset von Tchibo und das sogar recht unterhaltsam...

Und er erhebt an keiener Stelle den Anspruch, über ernsthafte Hobbybrauer zu schreiben.

versteh von daher die Aufregung nicht.
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Re: Der Spiegel schreibt über Hobbybrauen

#12

Beitrag von olibaer » Sonntag 26. Mai 2019, 20:46

Hallo zusammen,
fg100 hat geschrieben:
Sonntag 26. Mai 2019, 19:02
Jetzt beruhigt euch mal. Ich find's lustig, auch wenn es etwas überzeichnet ist hat er aber nicht unrecht.
Wie ist der Spruch der mich eigentlich immer nervt. "Bier wird's immer."
Gut getroffen fg100, sehe ich ganz genau so.

Diese "Bier wird's immer" Mentalität wird bis auf die unterste Ebene durchvererbt, in Tüten verpackt und als Bierkit teuer weiterverkauft.
Das Problem ist nicht der hier verlinkte Artikel, das Problem ist die community, die diese Mentalität über Jahre hinweg ins' Land getragen und unterschwellig stetig gefördert hat.

In einer nüchternen Natur hat es der Brauer eine weiteres geschafft, sich und seine Künste ohne Anerkennung ins Abseits zu manövrieren.

P.S.:
Der Winzer wird sich denken "Wein wird es immer", der Bäcker mag sich denken "Brot wird es immer" und der Molkereifacharbeiter hat Gedanken wie "Joghurt wird es immer", aber keiner der Benannten wird so doof sein, dieses Gedankengut zu publizieren, durch stetige Wiederholungen zu fördern und durch kollektives Abnicken abzusegnen. So doof ist nur der Brauer und die community die ihn umgiebt.
Gruss
Oli
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Re: Der Spiegel schreibt über Hobbybrauen

#13

Beitrag von hkpdererste » Sonntag 26. Mai 2019, 21:02

Tja Bier wirds immer ... was soll man dazu sagen ...

Klar werden die meisten Brauer mit der steigenden Erfahrung und Sudzahl immer bessere Biere herstellen können und, auch ein Punkt, ihre Vorstellungen immer genauer treffen. Nichts desto trotz ist es auch einem Anfänger möglich, unter einhaltung ganz grober Grundlagen ein einigermaßen brauchbares Bier zu brauen. So gesehen trifft der Spruch schon irgendwo zu. Es ist halt doch nur Brauen und keine Raketenwissenschaft.

Zu dem Artikel ... Wie wenn ein blinder von der Farbe schreibt. :Ahh

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Re: Der Spiegel schreibt über Hobbybrauen

#14

Beitrag von ggansde » Sonntag 26. Mai 2019, 21:10

iRalf hat geschrieben:
Sonntag 26. Mai 2019, 18:24
Mir fällt grade auf... ich weiss gar nicht ob ich sowas posten darf. Falls nicht, loescht hoffentlich ein Mod den Anhang.
MOD MODE ON
Ich habe den Beitrag gelöscht.
VG, Markus
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Insofern dieser Beitrag nicht durch MOD MODE ON gekennzeichnet ist, enthält er lediglich die Meinung eines gewöhnlichen Benutzers

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Re: Der Spiegel schreibt über Hobbybrauen

#15

Beitrag von Bierokrat » Sonntag 26. Mai 2019, 22:17

ggansde hat geschrieben:
Sonntag 26. Mai 2019, 21:10
iRalf hat geschrieben:
Sonntag 26. Mai 2019, 18:24
Mir fällt grade auf... ich weiss gar nicht ob ich sowas posten darf. Falls nicht, loescht hoffentlich ein Mod den Anhang.
MOD MODE ON
Ich habe den Beitrag gelöscht.
VG, Markus
Net so schlimm.
Soll ich kurz den Artikel zitieren?
:Shocked

Schmarrn.
Keine Angst.
Hab noch a Maß Zwickl vom Abfüllen, die weg müssen.
Da klatsch ich hier nix mehr gesperrtes rein. :Wink
Prost!

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Re: Der Spiegel schreibt über Hobbybrauen

#16

Beitrag von Tozzi » Sonntag 26. Mai 2019, 23:54

Draus zitieren ist kein Problem.
Einen urheberrechtlich geschützten Inhalt in seiner Gänze öffentlich zu machen, hingegen schon.
Sowas kann recht schnell zum Ende des Forums führen, wenn es keiner von uns rechtzeitig merkt, also gebt bitte acht, was Ihr hier postet.
Das ist leider eine sehr ernste Thematik.

Und ich fand den Artikel gar nicht so schlimm.
War doch recht witzig geschrieben.
Vielleicht für den einen oder anderen, der unser Hobby zu ernst nimmt, ein kleiner wohltuender Schlag auf den Hinterkopf... :P
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: Der Spiegel schreibt über Hobbybrauen

#17

Beitrag von Malzwein » Montag 27. Mai 2019, 08:07

In einer nüchternen Natur hat es der Brauer eine weiteres geschafft, sich und seine Künste ohne Anerkennung ins Abseits zu manövrieren.
Oh, das machen wir m. E. oft genug selber, wenn sich nur Hobbybrauer nennen darf, wer rechtzeitig angefangen hat oder wer sich mindestens an die 10 (Brau-) Gebote hält. So viel Arroganz wie in diesem Hobbybrauerforum habe ich persönlich noch bei keinem anderen Hobby oder in keinem anderen Forum erlebt. Vielleicht aber nur deshalb, weil ich hier mehr als woanders unterwegs bin.

Ehrlicherweise habe ich aber auch bisher woanders unter Hobbiisten selten so qualitativ hochwertige Ergebnisse wie auf unseren Treffen verkosten dürfen.
Gruß Matthias

Jep, Bier wird´s immer... meist auch trinkbar und manchmal ist es richtig gut! :P

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Re: Der Spiegel schreibt über Hobbybrauen

#18

Beitrag von PabloNop » Montag 27. Mai 2019, 09:17

Tozzi hat geschrieben:
Sonntag 26. Mai 2019, 23:54
Und ich fand den Artikel gar nicht so schlimm.
War doch recht witzig geschrieben.
Witzig schon, aber ich hatte den Eindruck, er war auch in den 20 Minuten geschrieben, die der Autor mit dem Kit verbracht hat. Für den Spiegel finde ich das etwas flach.

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Re: Der Spiegel schreibt über Hobbybrauen

#19

Beitrag von Johnny H » Montag 27. Mai 2019, 10:31

PabloNop hat geschrieben:
Montag 27. Mai 2019, 09:17
Witzig schon, aber ich hatte den Eindruck, er war auch in den 20 Minuten geschrieben, die der Autor mit dem Kit verbracht hat. Für den Spiegel finde ich das etwas flach.
Das war auch mein Eindruck. Total flach und banal.
Jubel erscholl, als sich die Trinker von dem schneidigen, köstlichen, bei dem früher in Pilsen erzeugten nie wahrgenommenen Geschmack überzeugten. Die Geburt des Pilsner Bieres!
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Re: Der Spiegel schreibt über Hobbybrauen

#20

Beitrag von Schullebernd » Montag 27. Mai 2019, 11:25

Also ich finde die anfängliche „Bier wird's immer Mentalität“ gar nicht so verkehrt. Soll es doch jeder einmal ausprobieren. Ist doch toll. Und dass der (ich zitiere das Wort des Jahres) Eigenbierglimmer am Anfang die objektive Bewertung sticht, ist doch klar.
Jeder, der nach den ersten Brauversuchen merkt, dass es ihm Spaß macht, wird sich automatisch verbessern wollen und wird sich intensiver mit der Braumechanik und -Chemie auseinandersetzen. Und da kommt die Community hier ins Spiel.
Ehrlich, ich halte unsere Community für eine sehr Professionelle, verglichen mit anderen DIY-Communities. Hier im Forum findet man immer Rat und extrem viel Wissen und vor allem immer aufgeschlossen und mitdenkend. Und dass ist das, was ich sehr schätze und mir den Einstieg extrem erleichtert hat.
Ich habe neulich vergeblich versucht, in den Wein-selber-machen-Foren etwas über meinen Weinfehler zu finden - keine Chance. Das war mir alles viel zu oberflächlich (subjektive Meinung).
Das Grundproblem ist weniger, dass die Community die „Bier wird’s immer“ Mentalität unterstütz, sondern dass Biertrinker allgemein eher mit Suffköpfen verbunden werden, wohingegen das Weintrinken in der allgemeinen Bevölkerung ja eher etwas Gehobenes ist. Das zu ändern, wird eher schwierig.
Meine Meinung: Bier wird’s immer ist richtig (Wein wird es ja auch meistens). Spätestens, wenn meine Kumpels lieber Bier mitbringen als mein Gebräu zu trinken, weiss ich, dass ich was falsch gemacht habe. Und wenn ich dann noch so Blind bin und trotzdem meine eigene Micro-Brewery aufmache, dann habe ich ganz andere Probleme.
Gruß Bernd
Die Weisheit verfolgt mich, doch ich bin schneller!

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Re: Der Spiegel schreibt über Hobbybrauen

#21

Beitrag von gulp » Montag 27. Mai 2019, 12:57

Der Artikel ist doch nicht schlecht. Ich verstehe die Empörung nicht. Was der da zusammengemischt hat, hat doch mit Brauen nicht das geringste zu tun. Aus so gut wie nichts einen witzigen Artikel zusammenzuflicken ist doch auch irgendwo eine Leistung. Die Überschrift ist halt falsch. "Wie ich zum Instant Biersuppen Murkser wurde" hätte vielleicht besser gepasst. :Bigsmile

Gruß
Peter
Ein Bayer ohne Bier ist ein gefährlich Thier!

https://biergrantler.de
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Re: Der Spiegel schreibt über Hobbybrauen

#22

Beitrag von §11 » Montag 27. Mai 2019, 14:39

Also ich musste über die Einleitung schon schmunzeln :Wink
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Die Seite zum Buch "Bier brauen" https://www.jan-bruecklmeier.com/
Die Seite zur HBCon https://heimbrauconvention.de/
https://headlessbrewer.wordpress.com/

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Re: Der Spiegel schreibt über Hobbybrauen

#23

Beitrag von Dinkhopf » Montag 27. Mai 2019, 14:56

Bierbert hat geschrieben:
Sonntag 26. Mai 2019, 18:28
Ich muss brechen wenn ich das lese. "Wie ich zum Heimbrauer würde" ... Mannoman, das hat mit Bier brauen nichts zu tun. Ich hoffe, dass der Autor sein Bier auch bei der Zollstelle angemeldet hat, sonst Anzeige!
Richtig so !!! Anzeigen !!! Und dann für immer wegsperren DIESEN SCHMIERFINKEN !!!

Und nun [satiremodus off]:
Malzwein hat geschrieben:
Montag 27. Mai 2019, 08:07
Oh, das machen wir m. E. oft genug selber, wenn sich nur Hobbybrauer nennen darf, wer rechtzeitig angefangen hat oder wer sich mindestens an die 10 (Brau-) Gebote hält. So viel Arroganz wie in diesem Hobbybrauerforum habe ich persönlich noch bei keinem anderen Hobby oder in keinem anderen Forum erlebt. Vielleicht aber nur deshalb, weil ich hier mehr als woanders unterwegs bin.
]
:goodpost:
Spricht mir aus dem Herzen.
Beste Grüße
Alex :Drink

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Re: Der Spiegel schreibt über Hobbybrauen

#24

Beitrag von afri » Montag 27. Mai 2019, 22:17

Arroganz ja, aber dennoch wird auch viel geholfen, selbst wenn ein Newbie die 100. gleiche Frage gestellt hat. Die Fachkompetenz hier ist mMn ausgezeichnet, während man am zwischenmenschlichen Miteinander durchaus arbeiten könnte.
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Re: Der Spiegel schreibt über Hobbybrauen

#25

Beitrag von Eowyn » Dienstag 28. Mai 2019, 00:42

Dinkhopf hat geschrieben:
Montag 27. Mai 2019, 14:56
Bierbert hat geschrieben:
Sonntag 26. Mai 2019, 18:28
Ich muss brechen wenn ich das lese. "Wie ich zum Heimbrauer würde" ... Mannoman, das hat mit Bier brauen nichts zu tun. Ich hoffe, dass der Autor sein Bier auch bei der Zollstelle angemeldet hat, sonst Anzeige!
Richtig so !!! Anzeigen !!! Und dann für immer wegsperren DIESEN SCHMIERFINKEN !!!

Und nun [satiremodus off]:
Malzwein hat geschrieben:
Montag 27. Mai 2019, 08:07
Oh, das machen wir m. E. oft genug selber, wenn sich nur Hobbybrauer nennen darf, wer rechtzeitig angefangen hat oder wer sich mindestens an die 10 (Brau-) Gebote hält. So viel Arroganz wie in diesem Hobbybrauerforum habe ich persönlich noch bei keinem anderen Hobby oder in keinem anderen Forum erlebt. Vielleicht aber nur deshalb, weil ich hier mehr als woanders unterwegs bin.
]
:goodpost:
Spricht mir aus dem Herzen.
mir auch!

Zurück zum Artikel: Mir war unklar, dass man Heim/Hobbybrauer [TM] nur dann ist, wenn man... ja was denn eigentlich?

Das beschriebene Tchibobrauset ist ja mal nicht so anders, als Extrakt-Kits, die oft als "Einsteigerset" hergenommen werden...

Und er hat nicht behauptet, irgendwas zu können, verstanden zu haben oder zu wissen - übers Heimbrauen - sondern nur, dass er aus dem Tchiboset tatsächlich ein trinkbares Bier hergestellt hat.

Vielleicht hätte er schreiben sollen: wie ich Bier selbst gemacht habe (so wie Leute die nicht wirklich kochen können halt Essen machen) damit es hier auch witzig gefunden werden kann.

ich fand den Artikel unterhaltsam. Ist ne Kolumne oder ein Kommentar (der Amerikaner nennt das gerne mal "opinion" - damit man weiß, das was man jetzt liest, ist wie wenn der Nachbar einer von dem Aligator, den er im Teich hatte, erzählt) und kein fundierter Artikel zum Heimbrauen, ich finde, das sollte man unterscheiden...
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Re: Der Spiegel schreibt über Hobbybrauen

#26

Beitrag von Bierbert » Mittwoch 29. Mai 2019, 13:07

Nene, er sagt dass er zum Heimbrauer geworden ist. Kann mich auch falsch erinnern. Und mit Brauen haben die Extraktkits nichts zu tun. Das ist wie Nudeln mit einer Packung Miracoli kochen und dann behaupten, man sei jetzt Koch. Absurd.

Und ich glaube, dass der raue Ton daher kommt, dass hier sofort gereizt reagiert wird. Aber was soll's, am Stammtisch wird es auch mal laut :Drink

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Re: Der Spiegel schreibt über Hobbybrauen

#27

Beitrag von Eowyn » Mittwoch 29. Mai 2019, 15:36

Bierbert hat geschrieben:
Mittwoch 29. Mai 2019, 13:07
Nene, er sagt dass er zum Heimbrauer geworden ist.
ja aber das stimmt doch.
Er hat daheim Bier gemacht.

Er hat doch an keiner Stelle gesagt, er kann was, versteht was oder hat irgendwas anderes gemacht, als das "Vrau"set zusammen zu schütten und vergären zu lassen.

Und genau genommen ist jemand der Miraculi kocht tatsächlich Koch. Er/sie hat nämlich Essen durch Kochen hergestellt.

Natürlich ist man deshalb kein guter Koch oder kein versierter Heimbrauer aber ich kenne Leute, die nicht mal Miraculi kochen könnten. Von daher...
Und ich fand so wie er es geschrieben hat, war ziemlich klar, dass er sich nicht ernst nimmt und auch nicht ernsthaft behauptet Heimbrauer zu sein.
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Re: Der Spiegel schreibt über Hobbybrauen

#28

Beitrag von Bierbert » Mittwoch 29. Mai 2019, 15:56

Nein, Du bist kein Koch, wenn Du Miraculi benutzt. Ich bin ja auch kein Lehrer, weil ich mal Nachhilfe gegeben habe.

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Re: Der Spiegel schreibt über Hobbybrauen

#29

Beitrag von Eowyn » Mittwoch 29. Mai 2019, 16:10

du bist kein ausgebildeter Koch und vermutlich auch kein guter Koch...
man ist auch kein Reiter, nur weil man mal auf nem Pferd gesessen hat...
nichts desto trotz, kann ich korrekter Weise sagen, betreffende Person ist ein Pferd geritten, oder nicht?
ich bi9n auch kein Michael Phlebs nur weil ich schwimmen kann, aber wenn ich mich über Wasser halte und Strecke zurücklege, bin ich dann nicht ein Schwimmer?

anyway...
Das ist Wortklauberei würde ich mal sagen.
Soweit ich weiß, gibt das für den Heimbrauer kein Zertifikat. Und auch keine Ausbildung...
Für Reiter und Schwimmer gibts wenigstens Sportbazeichen und für Köche ne Ausbildung... ist dann aber meine Oma noch Köchin oder darf die auch nicht?
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Re: Der Spiegel schreibt über Hobbybrauen

#30

Beitrag von §11 » Mittwoch 29. Mai 2019, 16:23

Der Duden sagt:
Bierbrauer, der
Fachmann für die Herstellung von Bier (Berufsbezeichnung)

Demnach ist er kein Bierbrauer.

Allerdings relativiert er das ja spaeter in dem er klar vom Heimbrauen redet. Das ist er meiner Meinung nach nicht mehr und nicht weniger als jemand der nicht mit Extrakt braut.
„porro bibitur!“
Die Seite zum Buch "Bier brauen" https://www.jan-bruecklmeier.com/
Die Seite zur HBCon https://heimbrauconvention.de/
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Re: Der Spiegel schreibt über Hobbybrauen

#31

Beitrag von Ladeberger » Mittwoch 29. Mai 2019, 16:25

Bierbert hat geschrieben:
Mittwoch 29. Mai 2019, 13:07
Nene, er sagt dass er zum Heimbrauer geworden ist. Kann mich auch falsch erinnern. Und mit Brauen haben die Extraktkits nichts zu tun. Das ist wie Nudeln mit einer Packung Miracoli kochen und dann behaupten, man sei jetzt Koch. Absurd.
Damit ziehst du aber doch willkürliche Grenzen, die deinen Vorstellungen und Maßstäben vom handwerklichen Brauen bzw. Kochen entsprechen. Tatsächlich ist auch Kochen nichts weiter als die Zubereitung von Lebensmitteln, wozu auch das Anrühren von Miraculisoße aus Pulver und Tomatenmark und das Weichkochen von Nudeln gehört. Roh kann man's schwerlich essen.

Davon zu unterscheiden sind geschützte Berufsbezeichnungen.

Gruß
Andy

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Re: Der Spiegel schreibt über Hobbybrauen

#32

Beitrag von chaos-black » Mittwoch 29. Mai 2019, 16:53

Wenn man zuhause Essen kocht ist man kein Koch aber vielleicht ein Heimkoch oder Hobbykoch.
Wenn man zuhause braut kann man sich meiner Meinung nach auch gern Hobbybrauer oder Heimbrauer nennen. Und wenn es nur ein Sud aus der Tüte ist. Das bleibt den Leuten meiner Meinung nach unbenommen. Ich wundere mich dann nur, wieso etwas, was man einmal getan hat, gleich Teil der Identität werden muss und man sich so nach Außen hin darstellt. Aber das muss jeder und jede mit sich selbst ausmachen.
Meine Hobbybrauerei: http://brauerei-flaschenpost.de/ (gerade offline)

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Re: Der Spiegel schreibt über Hobbybrauen

#33

Beitrag von Boludo » Mittwoch 29. Mai 2019, 18:20

Wenn man stur nach Anleitung, ohne die Theorie zu kennen mit Malz braut statt mit Extrakt, dann hat man genau so wenig Ahnung und ist genau so viel oder wenig Bierbrauer wie der mit Extrakt. Man macht nur einen komplizierteren Prozeß.
Ich gehe sogar davon aus, dass jemand, der wirklich Ahnung hat, mit Extrakt ein besseres Bier hinbekommt als so mancher, der eine selber aus Malz hergestellte Würze irgendwie halt fermentieren lässt.
Grenzen ziehen ist da wirklich schwierig und meiner Meinung nach nicht angebracht.
Würze Herstellung ist oft ein wenig überbewertet, wenn man mal den gesamten Prozess der Bierherstellung betrachtet.

Stefan

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Re: Der Spiegel schreibt über Hobbybrauen

#34

Beitrag von Bierbert » Mittwoch 29. Mai 2019, 19:24

Es geht um Handwerk! Craft Beer - der Name sagt es doch; es geht um die Einstellung zur handwerklichen Herstellung.

Jeder kann in seiner stillen Kammer alles behaupten, aber wenn man seine Meinung veröffentlicht, dann muss man die Kritik auch hinnehmen. Und als einzelner Kritiker sage ich, dass ein Zusammenrühren von Extrakt nichts mit der handwerklichen Herstellung von Beer zu tun hat.

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Re: Der Spiegel schreibt über Hobbybrauen

#35

Beitrag von §11 » Mittwoch 29. Mai 2019, 19:30

Bierbert hat geschrieben:
Mittwoch 29. Mai 2019, 19:24
Es geht um Handwerk! Craft Beer - der Name sagt es doch; es geht um die Einstellung zur handwerklichen Herstellung.

Jeder kann in seiner stillen Kammer alles behaupten, aber wenn man seine Meinung veröffentlicht, dann muss man die Kritik auch hinnehmen. Und als einzelner Kritiker sage ich, dass ein Zusammenrühren von Extrakt nichts mit der handwerklichen Herstellung von Beer zu tun hat.
So wie der gelernte Brauer wahrscheinlich hinterfragen wuerde ob die Verwendung von Trockenhefe oder bereits propagierter Hefe noch was mit der handwerklichen Herstellung von Bier zu tun hat. Oder die Verwendung von Zucker statt Speise. Oder....

So sieht jeder die Grenze wo anders :Wink
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Re: Der Spiegel schreibt über Hobbybrauen

#36

Beitrag von chaos-black » Mittwoch 29. Mai 2019, 19:36

Ich hatte den Artikel als er noch hochgeladen war nur überflogen, aber ich meine mich zu erinnern, dass der Autor nicht behauptet hat Craft Brauer zu sein. Abgesehen davon ist Craft Beer leider auch ein total schwammiger Begriff und lässt sich nicht nur mit "is halt handwerklich hergestellt" füllen. Dann muss man nämlich klären was Handwerk ist. Braut Bitburger noch handwerklich auch wenn da keiner mit dem Maischepaddel herumrührt?

Noch ein kleiner Exkurs zu Craft Beer: Die Definition der Brewers Association von Craft Beer wird übrigens immer dann erweitert, wenn wieder mal ein wichtiges Mitglied so groß gewachsen ist, dass es ohne Veränderung der Definition nicht mehr unter Craft fallen würde. Und das ermöglicht auch immer größeren Brauereien einzelne Marken als Craft zu vermarkten. Wenn du mich fragst, ist der Begriff bis zur Unkenntlichkeit verwaschen und daher nur noch Blendwerk.

Beste Grüße,
Alex
Meine Hobbybrauerei: http://brauerei-flaschenpost.de/ (gerade offline)

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§11
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Re: Der Spiegel schreibt über Hobbybrauen

#37

Beitrag von §11 » Mittwoch 29. Mai 2019, 19:49

chaos-black hat geschrieben:
Mittwoch 29. Mai 2019, 19:36
Ich hatte den Artikel als er noch hochgeladen war nur überflogen, aber ich meine mich zu erinnern, dass der Autor nicht behauptet hat Craft Brauer zu sein. Abgesehen davon ist Craft Beer leider auch ein total schwammiger Begriff und lässt sich nicht nur mit "is halt handwerklich hergestellt" füllen. Dann muss man nämlich klären was Handwerk ist. Braut Bitburger noch handwerklich auch wenn da keiner mit dem Maischepaddel herumrührt?

Noch ein kleiner Exkurs zu Craft Beer: Die Definition der Brewers Association von Craft Beer wird übrigens immer dann erweitert, wenn wieder mal ein wichtiges Mitglied so groß gewachsen ist, dass es ohne Veränderung der Definition nicht mehr unter Craft fallen würde. Und das ermöglicht auch immer größeren Brauereien einzelne Marken als Craft zu vermarkten. Wenn du mich fragst, ist der Begriff bis zur Unkenntlichkeit verwaschen und daher nur noch Blendwerk.

Beste Grüße,
Alex
Ja, daran sind schon viele gescheitert, Craft Beer zu definieren. Gerade das handwerklich ist im Bezug zu Bier wirklicher Mumpitz, zumal gerade kleine Brauereien und Craftbrauereien oft einen hoeheren Automatisierungsgrad aufweisen aufweisen als groessere Brauereien, weil hier oft ein Brauer alle Taetigkeiten durchfuehrt und viele dieser Brauereien erst in den letzten paar Jahren entstanden sind und deshalb sehr modern ausgestatt sind.
„porro bibitur!“
Die Seite zum Buch "Bier brauen" https://www.jan-bruecklmeier.com/
Die Seite zur HBCon https://heimbrauconvention.de/
https://headlessbrewer.wordpress.com/

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Re: Der Spiegel schreibt über Hobbybrauen

#38

Beitrag von gulp » Mittwoch 29. Mai 2019, 19:55

Hier haben sich die Craft Beer Heinis äh, Brauers was zurechtgebogen: https://www.hopfenhelden.de/was-ist-craft-beer/

Gruß
Peter
Ein Bayer ohne Bier ist ein gefährlich Thier!

https://biergrantler.de
https://stixbraeu.de

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Re: Der Spiegel schreibt über Hobbybrauen

#39

Beitrag von bierfaristo » Mittwoch 29. Mai 2019, 20:37

Malzwein hat geschrieben:
Montag 27. Mai 2019, 08:07

Oh, das machen wir m. E. oft genug selber, wenn sich nur Hobbybrauer nennen darf, wer rechtzeitig angefangen hat oder wer sich mindestens an die 10 (Brau-) Gebote hält. So viel Arroganz wie in diesem Hobbybrauerforum habe ich persönlich noch bei keinem anderen Hobby oder in keinem anderen Forum erlebt. Vielleicht aber nur deshalb, weil ich hier mehr als woanders unterwegs bin.

Dieser Thread ist eigentlich Beweis genug für diese Aussage.
Fühle mich oft unverstanden, bin vermutlich ein Genie.

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Re: Der Spiegel schreibt über Hobbybrauen

#40

Beitrag von Schullebernd » Mittwoch 29. Mai 2019, 22:45

Oh mann, da ist ja schlimmer als in der Politik hier. Leute, das sind wir nicht und das wollen wir auch nicht sein. Legt doch jetzt nicht jedes Wort auf die Goldwaage. Dann passiert nämlich genau das, was wir(sry, ich) an der Politik hasse. Hasst du keine Argumente mehr, dann zerlege deinen Gegenüber mit Krümelkackerargumenten und relativiere alles.
Der Typ ist kein Hobbybrauer, kein Heimbrauer und auch kein Craft Beer Brauer. Er ist einfach nur ein Typ, der mal ein Experiment gemacht hat und es mit der Welt der Heimbrauer/Craft Beer Brauer /Hobbybrauer (ja ich setzte das für diesen Moment mal gleich) in Bezug gesetzt hat.
Und das nur, weil er anscheinend mehrere schlechte Erfahrungen mit Craft Beer und ihren Brauern gemacht hat.
Meine Güte: Ich fühle mich durch sowas in keinster Weise angegriffen. Das ist einfach nur ein Lifestyle Beitrag, den nach zwei Wochen keine Sau mehr interessiert (außer uns Krümelkacker). So wie jeder Artikel aus ner Wochenzeitschrift wie In-Touch und Co. ( kenne ich zufällig nur wegen meiner Frau).
Zuletzt geändert von Schullebernd am Freitag 31. Mai 2019, 17:07, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß Bernd
Die Weisheit verfolgt mich, doch ich bin schneller!

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Re: Der Spiegel schreibt über Hobbybrauen

#41

Beitrag von Bierbert » Donnerstag 30. Mai 2019, 11:13

Gut gesagt.

Aber ich schiebe noch mal etwas zu Craft hinterher. Es ist innere Einstellung immer etwas an seiner Leidenschaft, seinem Handwerk zu verbessern. Es wie mit dem Glauben, es kommt von innen.

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Re: Der Spiegel schreibt über Hobbybrauen

#42

Beitrag von emjay2812 » Freitag 31. Mai 2019, 07:01

Es gibt viele, die mit einem Kit anfangen. Und danach aufhören oder richtig beginnenn.

Craft Bier ist ein Modebegriff unter der meist Bierstile abseits von Pils und Hell zusammengefasst werden.
Und genau das ist es für mich. Bier abseits des Mainstream, egal ob aus einer großen Brauerei oder einer kleinen Suppenküche.
Wenn eine Mikrobrauerei oder ein Hobbybrauer ein Bier wie z. B. Augustiner brauen würde, ist das dann Craft Beer, Augustiner aber nicht?

Abgesehen davon, trinke ich auch gerne diverse Produkte der bösen Brauindustrie.

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Re: Der Spiegel schreibt über Hobbybrauen

#43

Beitrag von Bierjunge » Freitag 31. Mai 2019, 10:07

emjay2812 hat geschrieben:
Freitag 31. Mai 2019, 07:01
Wenn eine Mikrobrauerei oder ein Hobbybrauer ein Bier wie z. B. Augustiner brauen würde, ist das dann Craft Beer, Augustiner aber nicht?
Schlimmer noch: Selbst Augustiner _ist_ nach Definition der amerikanischen Brewers Association ganz eindeutig selber craft beer:
Small, Independent, traditional.
Mit ca. 1,6 Mio hl ist Augustiner noch sehr weit weg von der Grenze, nicht mehr small zu sein (ca. 7 Mio hl).
Unabhängig und traditionell sind sie eh.

Moritz

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