Hopfenanbau 2020

Hier kommt alles rein, was woanders keinen Platz hat.
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Re: Hopfenanbau 2020

#101

Beitrag von hefebedürftig » Samstag 15. August 2020, 13:52

Foto vergessen
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Re: Hopfenanbau 2020

#102

Beitrag von §11 » Samstag 22. August 2020, 17:17

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Re: Hopfenanbau 2020

#103

Beitrag von schwarzwaldbrauer » Samstag 22. August 2020, 17:50

Wenn das so aussieht beginnt m.E. die Ernte.
Habe gestern bei mir die erste Charge Perle und Tradition gezopft.
An den anderen Stangen sind die selben Sorten noch nicht so weit und können noch 1...2 Wochen dranbleiben.
Grüßle Dieter
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Re: Hopfenanbau 2020

#104

Beitrag von Spike_19 » Sonntag 23. August 2020, 09:36

Hallo
Der Gimmli Hopfen, den ich bei meinen Nachbarn am Haus pflanzen durfte wächst jetzt das dritte Jahr in Folge ziemlich miserabel. Gewinnt kaum an Höhe und hat Verfärbungen. An Hopfendolden ist hat nicht zu denken...
Seiner Zeit habe ich die Erde an dieser Stelle ca 50cm ausgehoben und mit Blumenerde aufgefüllt. Dünger hat er auch immer gut bekommen (Hornspäne/Brennesseljauche/mineralischer Dünger). Er ist nach Westen hin ausgerichtet, wobei die Sonne erst gegen Nachmittag direkt an die Pflanze strahlt.
Woran könnte es liegen, dass er so schlecht wächst?
Gruß Christoph
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Gimmli

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Re: Hopfenanbau 2020

#105

Beitrag von bwanapombe » Sonntag 23. August 2020, 09:45

Meiner (verschiedene Sorten) sieht zum Teil auch so aus, besonders in diesem Jahr, trotz Giessen.

Dirk
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Re: Hopfenanbau 2020

#106

Beitrag von guenter » Sonntag 23. August 2020, 12:01

Meiner sieht im ersten Jahr ähnlich aus, nur halb so hoch und verkümmert jetzt langsam. Er müsste wegen Bauarbeiten im Herbst umgepflanzt werden - ich glaube, ich lass das besser.
Bier trinken ist besser als Quark reden! :Drink

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Re: Hopfenanbau 2020

#107

Beitrag von Spike_19 » Sonntag 23. August 2020, 13:32

.... Aber was könnte der Grund dieses Jahr dafür sein? Frage an die Botaniker hier in Forum.

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Re: Hopfenanbau 2020

#108

Beitrag von bwanapombe » Sonntag 23. August 2020, 14:18

Bei uns kommt in Frage:

1) zeitiger und warmer Frühling
2) später Maifrost
2) trockener Sommer

Es könnten aber auch noch Nachwirkungen vom sehr trockenen letzten Jahr sein. Der Grund hier ist sandig, es hält sich kaum Wasser im Boden.

Dirk
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Re: Hopfenanbau 2020

#109

Beitrag von Roger » Montag 24. August 2020, 12:50

Bald ist Erntezeit: Hallertauer Tradition
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Re: Hopfenanbau 2020

#110

Beitrag von Alien_TM » Montag 31. August 2020, 11:24

Servus mitnand

ich hatte die Frage schon bei Kurze Frage, Kurze antwort gestellt, aber hier ist sie wohl besser aufgehoben.

Ich baue grade an meiner Terrasse und auf einer Länge von 5m an der zukünftigen Gartenmauer möchte ich Hopfen pflanzen. In welchen Abständen, bzw. wieviele Pflanzen bekomm ich auf 5m sinnvoll verpflanzt? Welchen Mindestabstand sollten der Hopfen zueinander haben?

Eickelmann schreibt:
Die Pflanzdichte hängt ebenso von der gewünschten Verwendung ab; für eine Heckenform dürften 2-3 Pfl./lfd. Meter ausreichen
11Stück bei Abstand 50cm dann bei mir - geht das so in Ordnung oder muss ich mit irgendwelchen Nachteilen rechnen?

X--50cm--X--50cm--X--50cm--X--50cm--X--50cm--X--50cm--X--50cm--X--50cm--X--50cm--X--50cm--X

Der maximale Hopfenertrag ist sekundär. Die geplante Aufleitung sieht folgendermassen aus:
Der Sockel in Kniehöhe wird eine Art "Hochbeet", Aufleitung ca 2m senkrecht nach oben, danach geht es mit dem Edelstahlseil ca. 5m mit 20° zum Balkon
Aufleitung_H.jpg
Links Hauswand, rechts die Gartenmauer mit Beet
Aufleitung_H.jpg (7.29 KiB) 2705 mal betrachtet
Ich hoffe, man kann meine Kunst in Paint erkennen :Grübel Grün - Hopfen, braun - Erde, blau - Aufleitung

Geht das so in Ordnung? Sorte(n) und genaues Einpflanzdatum stehn noch net fest. Vorschläge?


...Alex

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Re: Hopfenanbau 2020

#111

Beitrag von Mystic-G » Montag 31. August 2020, 15:19

Moin allerseits.
Vor einem Jahr (oder warns schon zwei :Grübel ) habe ich zwei Pflanzen bei meinem Vater in der Obstplantage gesetzt.
Daraus wurde leider nichts, das Zeug konnte irgendwie nicht Wurzeln und ist kurzum abverreckt.

Dann haben wir eine Eigentumswohnung gekauft und vor ein paar Tagen guck ich mal über den Hag ins Brombeergestrüpp am Bachbord und staune nicht schlecht was da den Baum hoch wuchert:
20200831_133646_resized.jpg
20200827_174724_resized.jpg
Etwa an drei Stellen klettert der Hopfen einem Baum und einer Jungeiche hoch.
Wie ist doch das schön zu sehen, dass der HERR mein Versorger schon im voraus wusste, was ich gerne für Pflanzen auf meinem Eigentumsgrundstück haben möchte...

Kann man an der Planze oder den Dolden irgendwie erkennen ob das wilder oder Zuchthopfen ist?

Übrigens habe ich die Doldenernte mangels eigengebrauch (Braupause) im Biete-Bereich ausgeschrieben:
[CH] Hopfendolden zu verschenken (Berner Seeland)
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic.php?f=61&t=25347

Falls jemand Interesse hat, einfach per PN melden.

Gruss
GabriØl
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Re: Hopfenanbau 2020

#112

Beitrag von Kellerbraeu » Montag 31. August 2020, 15:24

Nächsten Sonntag ist Hopfenernte angesagt!
Unser Hopfen an der Wand der Klosterküche am Ebstorfer Kloster
Der Beweiss, das Hopfen Heiligem Boden mag :thumbsup
Hopfen klein 2.jpg
Hopfen klein1.jpg
Grüße Ulf
Braugruppe Ebstorf

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Re: Hopfenanbau 2020

#113

Beitrag von Mystic-G » Montag 31. August 2020, 16:57

Kellerbraeu hat geschrieben:
Montag 31. August 2020, 15:24
Der Beweiss, das Hopfen Heiligem Boden mag

Grüße Ulf
Braugruppe Ebstorf
!!! DOMINUS PROVIDEBIT !!!
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Re: Hopfenanbau 2020

#114

Beitrag von schwarzwaldbrauer » Montag 31. August 2020, 19:27

Mystic-G hat geschrieben:
Montag 31. August 2020, 15:19
Kann man an der Planze oder den Dolden irgendwie erkennen ob das wilder oder Zuchthopfen ist?
Kann ich nicht beurteilen. Die auf dem Gesamtbild sehen reifer als als die Dolde in der Einzelaufnahme.
Aber wenn du Zeit hast, ernte ein paar der Dolden, trockne sie und mach Vergleich:
Aus ca. 2 gr eine Tasse Tee ziehen lassen und per Geschmacksprobe vergleichen mit Tee aus Dolden oder Pellets die du aus deiner Brauzeit noch rumliegen hast und deren Säurewert du kennst.
Dann hast du eine Richtung.
Vielleicht wäre das der Ansporn für ein zweites Brauerleben.

Grüßle Dieter

Schreibfehler entfernt
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Re: Hopfenanbau 2020

#115

Beitrag von Mystic-G » Montag 31. August 2020, 21:02

Die Dolde auf der Einzelaufnahme hab ich fotografiert, als ich den Hopfen entdeckt habe. Das Gesamtbild habe ich heute noch für diesen Thread geschossen.

Ich hab nicht komplett mit dem Brauen aufgehört, sondern habe einfach gerade ein Motivationstief.
In der Küche brauen wenn zwei Vorschulkinder um den Sudkessel wuseln und einander auf die Köpfe geben ist purer Stress, auf den ich grad kein Bock habe.
Aber ein Hopfentee ziehen lassen als Qualitätsprüfung wär vielleicht gar keine so schlechte Idee.

Gruss
Zuletzt geändert von Mystic-G am Sonntag 30. Februar 2019, 08:15, insgesamt 3,14-mal geändert.

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Re: Hopfenanbau 2020

#116

Beitrag von schwarzwaldbrauer » Montag 31. August 2020, 22:22

Macht wenig Arbeit. Und der Hopfen wächst immer noch, wenn du dann in ein paar Jahren wieder mehr Zeit hast......
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Re: Hopfenanbau 2020

#117

Beitrag von hefebedürftig » Dienstag 1. September 2020, 19:11

Moin Alex, wenn der Abstand zu gering ist und sich die Seitentriebe ineinander verwickeln, dann weißt du natürlich nicht mehr welche Sorte du dann abnimmst fürs brauen.Ansonsten 20Grad Aufleitung hat bei mir super gefunzt. Aller paar Tage mal schauen ob er den Draht noch findet , aber sonst keinerlei Probleme

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Re: Hopfenanbau 2020

#118

Beitrag von steko » Mittwoch 2. September 2020, 10:55

Hallo zusammen,

ich möchte/muss in den nächsten Tagen meinen Hopfen ernten. Eigentlich wollte ich ihn ganz frisch direkt nach dem ernten zum Stopfen verwenden. Nun komme ich leider nicht rechtzeitig zum brauen. Seht ihr ein Problem ihn frisch geerntet einzufrieren (auch vakuumieren möglich), um ihn dann bei Bedarf zu verwenden? Ich muss ca. 2 Wochen überbrücken.

Danke für eure Hinweise

Gruß Stephan

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Re: Hopfenanbau 2020

#119

Beitrag von schwarzwaldbrauer » Mittwoch 2. September 2020, 12:25

Hallo Stephan,
es gibt nur die 2 Möglichkeiten:
1. Wie du schreibst, Vakuumiieren. sollte aber vorher schon 1...2 Tage getrocknet sein (sonst Schimmelgefahr)
2. Noch 2 Wochen hängen lassen und dann frisch verwenden.

Grüßle Dieter

Edith: Nachtrag
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Re: Hopfenanbau 2020

#120

Beitrag von Alien_TM » Donnerstag 3. September 2020, 08:58

hefebedürftig hat geschrieben:
Dienstag 1. September 2020, 19:11
Moin Alex, wenn der Abstand zu gering ist und sich die Seitentriebe ineinander verwickeln, dann weißt du natürlich nicht mehr welche Sorte du dann abnimmst fürs brauen.Ansonsten 20Grad Aufleitung hat bei mir super gefunzt. Aller paar Tage mal schauen ob er den Draht noch findet , aber sonst keinerlei Probleme
Vielen Dank für die Info. Je nach Konstruktion kann der Abstand variieren, das ergibt sich jetzt dann. Ich hätte auch kein Problem damit, nur eine oder 2 Sorten zu nehmen.

...Alex

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Re: Hopfenanbau 2020

#121

Beitrag von hefebedürftig » Donnerstag 3. September 2020, 11:30

Alien_TM hat geschrieben:
Donnerstag 3. September 2020, 08:58
hefebedürftig hat geschrieben:
Dienstag 1. September 2020, 19:11
Moin Alex, wenn der Abstand zu gering ist und sich die Seitentriebe ineinander verwickeln, dann weißt du natürlich nicht mehr welche Sorte du dann abnimmst fürs brauen.Ansonsten 20Grad Aufleitung hat bei mir super gefunzt. Aller paar Tage mal schauen ob er den Draht noch findet , aber sonst keinerlei Probleme
Vielen Dank für die Info. Je nach Konstruktion kann der Abstand variieren, das ergibt sich jetzt dann. Ich hätte auch kein Problem damit, nur eine oder 2 Sorten zu nehmen.

...Alex
Ich hab dieses Jahr im Garten vier neue Sorten gepflanzt. Nächstes Jahr baue ich eine Konstruktion mit max 2,50m Höhe. 5 Hölzer 70x70mm, dazwischen die Pflanzen, aller 50cm ne Schraube rein ins Holz, dann den Hopfen im Winkel von vllt 20Grad oder was das sind hochwachsen lassen am Draht. Sichtschutz plus Ertrag zum Brauen.
Eben frisch geerntet: 100gr Opal, 1. Jahr. Hatte die Pflanze erst im Mai eingesetzt, krasse Sache diese Natur!

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Re: Hopfenanbau 2020

#122

Beitrag von hefebedürftig » Donnerstag 3. September 2020, 11:32

steko hat geschrieben:
Mittwoch 2. September 2020, 10:55
Hallo zusammen,

ich möchte/muss in den nächsten Tagen meinen Hopfen ernten. Eigentlich wollte ich ihn ganz frisch direkt nach dem ernten zum Stopfen verwenden. Nun komme ich leider nicht rechtzeitig zum brauen. Seht ihr ein Problem ihn frisch geerntet einzufrieren (auch vakuumieren möglich), um ihn dann bei Bedarf zu verwenden? Ich muss ca. 2 Wochen überbrücken.

Danke für eure Hinweise

Gruß Stephan
was für ne Sorte hast du denn? da könnten 14 Tage länger hängen problematisch werden. tendiere auch zum trocknen, vakuumieren, einfrieren und dann raus holen wenn benötigt.

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Re: Hopfenanbau 2020

#123

Beitrag von monsti88 » Donnerstag 3. September 2020, 11:53

steko hat geschrieben:
Mittwoch 2. September 2020, 10:55
ich möchte/muss in den nächsten Tagen meinen Hopfen ernten. Eigentlich wollte ich ihn ganz frisch direkt nach dem ernten zum Stopfen verwenden. Nun komme ich leider nicht rechtzeitig zum brauen. Seht ihr ein Problem ihn frisch geerntet einzufrieren (auch vakuumieren möglich), um ihn dann bei Bedarf zu verwenden? Ich muss ca. 2 Wochen überbrücken.
Ich habe es selber noch nicht ausprobiert, das einfrieren frischer Dolden soll aber funktionieren. Durch die dabei entstehenden Eiskristalle werden wie es scheint auch die Zellstrukturen des Hopfens geschädigt, so dass die Ausbeute etwas erhöht wird. Wenn Du den tiefgekühlt in den WP gibst, hast Du sogar noch einen Kühleffekt!

Hier übrigens die Erntezeitpunkte in der Hallertau als Richtlinie für den Reifegrad der eigenen Ernte:
https://www.lfl.bayern.de/ipz/hopfen/021184/index.php
20l Bottichmaischer mit 25l Thermobehälter und 34l Pfanne :Smile

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Re: Hopfenanbau 2020

#124

Beitrag von riegelbrau » Donnerstag 3. September 2020, 13:08

Mystic-G hat geschrieben:
Montag 31. August 2020, 21:02
Ich hab nicht komplett mit dem Brauen aufgehört, sondern habe einfach gerade ein Motivationstief.
In der Küche brauen wenn zwei Vorschulkinder um den Sudkessel wuseln und einander auf die Köpfe geben ist purer Stress, auf den ich grad kein Bock habe.
Aber ein Hopfentee ziehen lassen als Qualitätsprüfung wär vielleicht gar keine so schlechte Idee.

Gruss
Ich habe im Frühjahr einen Hopfenlikör auf Sherry-Basis angesetzt. Zunächst war er unangenehm bitter, aber mittlerweile schmeckt er richtig rund!
Vielleicht ist das auch was für dich?

Gruß Christoph

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Re: Hopfenanbau 2020

#125

Beitrag von Mystic-G » Donnerstag 3. September 2020, 14:50

riegelbrau hat geschrieben:
Donnerstag 3. September 2020, 13:08
Mystic-G hat geschrieben:
Montag 31. August 2020, 21:02
Ich hab nicht komplett mit dem Brauen aufgehört, sondern habe einfach gerade ein Motivationstief.
In der Küche brauen wenn zwei Vorschulkinder um den Sudkessel wuseln und einander auf die Köpfe geben ist purer Stress, auf den ich grad kein Bock habe.
Aber ein Hopfentee ziehen lassen als Qualitätsprüfung wär vielleicht gar keine so schlechte Idee.

Gruss
Ich habe im Frühjahr einen Hopfenlikör auf Sherry-Basis angesetzt. Zunächst war er unangenehm bitter, aber mittlerweile schmeckt er richtig rund!
Vielleicht ist das auch was für dich?

Gruß Christoph
Merci für den Tipp
Hast du den Sherry einfach ein paar Tage "Kaltgehopft"?
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Re: Hopfenanbau 2020

#126

Beitrag von ak59 » Freitag 4. September 2020, 19:04

Hallo zusammen,

in meinem Lieblingsbiergarten hat der Wirt mal Hopfen angebaut (Perle oder Select - muss ich nochmal frage) und hat anscheinend keine Verwendung für den Hopfen (war eher als Schattenspender gedacht). Eine Dolde sieht etwa so aus:

IMG_3104.jpg
IMG_3104.jpg (52.83 KiB) 1898 mal betrachtet

Für mich sieht das relativ Reif aus, richt intensiv, aber da bitte ich um Feedback.

Außerdem habe ich das selbe Problem wie mein Vorredner: bei mir geht's morgen für 2 Wochen weg. Also ähnliche Alternativen:

- morgen pflücken, in unseren Trockner legen (der normalerweise für Pilze benutzt wird - alleine das mag eine ganz schlechte Idee sein)
- morgen pflücken, vakumieren, einfrieren
- 2 Wochen warten

Da ich den Hopfen gegen ein damit später gehopftes Bier eintauschen wollte ist's kein großer Schaden wenn's dieses Jahr nichts wird.

Gruß,

Andreas

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Re: Hopfenanbau 2020

#127

Beitrag von §11 » Freitag 4. September 2020, 20:17

Chinook
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Re: Hopfenanbau 2020

#128

Beitrag von Birra_Barracuda » Freitag 4. September 2020, 20:29

threema-20200904-163703-491774e7f8d8e856.jpg
Cascade
Cascade im (edit) Juni gepflanzt. :thumbsup

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Re: Hopfenanbau 2020

#129

Beitrag von Bierbaum » Dienstag 8. September 2020, 19:50

So wir haben letztes Wochenende auch genutzt die Ernte von fünf Pflanzen zu pflücken, zu trocken und zu vacuumieren. Mit ein paar Bierchen eigentlich eine sehr entspannte meditative Arbeit.
Ich habe leider etwas Probleme mit falschen Mehltau durch das sehr feuchte Wetter in Bayern gehabt. Zumindestens glaube ich das, da es unsere Gurkenpflanzen auch erwischt hat und die welken fast schwarzen Blätter ebenfalls beim Hopfen aufgetreten sind. Die Polarispflanze hat am meisten getragen mit fast 600g trocken.
IMG_20200905_153815-01.jpeg
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Jetzt hoffe ich, dass ich meine selbst gebaute Hoprocket bald mit den eigenen Dolden füttern kann.
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Schöne Grüße Andi

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Re: Hopfenanbau 2020

#130

Beitrag von _matthi_ » Donnerstag 10. September 2020, 16:20

Ich werde dieses Wochenede meinen Cascade pflücken. Beim Inspizieren habe ich diese Dolde gefunden. Bei dieser wachsen "normale Blätter" aus, ist das normal/schlimm?
IMG_20200910_114314.jpg

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Kloster Hopfen Ernte 2020

#131

Beitrag von Kellerbraeu » Donnerstag 10. September 2020, 17:32

Der Klosterhopfen ist geerntet, gereinigt, vakuumiert und eingefroren :thumbsup
Im Winter wird dann wieder ein Klosterhopfenbock mit Hopfen aus dem Klostergarten Ebstorf im Whirlpool eingebraut :Drink

kurzer Film unter www.hofferbert-ebstorf.de
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Hopfenernte am Kloster Ebstorf
Grüße Ulf
Braugruppe Ebstorf

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Re: Hopfenanbau 2020

#132

Beitrag von HubertBräu » Donnerstag 10. September 2020, 20:31

Ein sehr cooles Bild :thumbup
Da kannste einen Kalender draus machen .. und Du hättest das perfekte Bild für September :Drink

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Re: Hopfenanbau 2020

#133

Beitrag von Keek » Donnerstag 10. September 2020, 20:51

Hallo,
ich ziehe bald um und überlege nun wie ich meinen (Balkon-)hopfen bestmöglich zur neuen Wohnung bringen kann. Dolden wird der Hopfen dieses Jahr ohnehin nicht mehr ausbilden.
Kann ich den Hopfen bereits jetzt zurückschneiden? Sollte ich dazu vorher aufhören zu gießen, damit der Hopfen die Nährstoffe zurück in die Wurzel zieht? ...oder wie mache ich das am Besten? Ihn komplett zu transportieren wird schwierig.

Ich habe die Frage schonmal bei Facebook gestellt, leider ohne sonderlichen Erfolg (den Nachmieter zu bitten den Hopfen weiterhin zu Dulden kommt nicht in Frage). Daher erhoffe ich mir, dass ich hier noch einen Tipp bekomme :)

Danke und Gruß,
Keek

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Re: Hopfenanbau 2020

#134

Beitrag von bwanapombe » Donnerstag 10. September 2020, 20:59

Hallo Keek,

wie ist es mit Aufwickeln und samt Topf in einen Umzugkarton?

Dirk
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Re: Hopfenanbau 2020

#135

Beitrag von schwarzwaldbrauer » Donnerstag 10. September 2020, 21:22

Hallo Keeg,
wenn du sagst, dass er keine Dolden mehr bildet vermute ich er ist nicht allzu hoch. Dann ist wirklich Zurückwickeln und umziehen im Karton das beste.
Dann irgendwo oben wieder aufhängen und erst abschneiden wenn in der Natur nichts mehr wächst.
Ist eigentlich kaum totzukriegen.

Grüßle Dieter
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Re: Kloster Hopfen Ernte 2020

#136

Beitrag von hefebedürftig » Freitag 11. September 2020, 08:47

Kellerbraeu hat geschrieben:
Donnerstag 10. September 2020, 17:32
Der Klosterhopfen ist geerntet, gereinigt, vakuumiert und eingefroren :thumbsup
Im Winter wird dann wieder ein Klosterhopfenbock mit Hopfen aus dem Klostergarten Ebstorf im Whirlpool eingebraut :Drink

kurzer Film unter www.hofferbert-ebstorf.de

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Grüße Ulf
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Re: Kloster Hopfen Ernte 2020

#137

Beitrag von Kellerbraeu » Freitag 11. September 2020, 08:50

hefebedürftig hat geschrieben:
Freitag 11. September 2020, 08:47
Kellerbraeu hat geschrieben:
Donnerstag 10. September 2020, 17:32
Der Klosterhopfen ist geerntet, gereinigt, vakuumiert und eingefroren :thumbsup
Im Winter wird dann wieder ein Klosterhopfenbock mit Hopfen aus dem Klostergarten Ebstorf im Whirlpool eingebraut :Drink

kurzer Film unter www.hofferbert-ebstorf.de

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Re: Hopfenanbau 2020

#138

Beitrag von Keek » Freitag 11. September 2020, 15:14

bwanapombe hat geschrieben:
Donnerstag 10. September 2020, 20:59
Hallo Keek,
wie ist es mit Aufwickeln und samt Topf in einen Umzugkarton?
Dirk
schwarzwaldbrauer hat geschrieben:
Donnerstag 10. September 2020, 21:22
Hallo Keeg,
wenn du sagst, dass er keine Dolden mehr bildet vermute ich er ist nicht allzu hoch. Dann ist wirklich Zurückwickeln und umziehen im Karton das beste.
Dann irgendwo oben wieder aufhängen und erst abschneiden wenn in der Natur nichts mehr wächst.
Ist eigentlich kaum totzukriegen.

Grüßle Dieter
Hallo,
danke euch beiden. Ja, groß ist er nicht. Ich habe ihn auch erst dieses Jahr von einem Hobbybrauerkollegen aus dem Garten bekommen. Aber erst relativ spät und den Standortwechsel hat er anfangs nicht so gut verkraftet.
Der Karton wäre vermutlich schon mit dem Topf voll, daher versuche ich nun nur die Triebe in einen Karton o.ä. zu wickeln. Problematisch wird eher sein ihn von seiner Rankhilfe zu bekommen. Aber mit Geduld wird das schon noch was :thumbsup

Da bin ich froh hier noch einmal gefragt zu haben, hätte ihn beinahe schon einfach nur abgeschnitten.

Gruß!

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Re: Hopfenanbau 2020

#139

Beitrag von Bierwisch » Freitag 18. September 2020, 08:25

Hallo Hobbygärtner,

meine Ernte ist in diesem jahr ziemlich dünn ausgefallen - irgendwie hat sich meine Hopfenpflanze nicht wohlgefühlt und jetzt suche ich nach den Ursachen.

Die Pflanze (Saphir) ist schon ein paar Jahre alt und hat im Durchschnitt 0,9 bis 1,1kg Dolden produziert. In diesem Jahr war es deutlich weniger, die Dolden waren viel kleiner und hatten teilweise eine "ungesunde" blasse Farbe.

Wie in jedem Jahr haben sich irgendwelche Raupen über die Blätter hergemacht, aber diesmal war es wirklich heftig - bis in zwei Meter Höhe waren fast alle Blätter bis auf die Blattrippen abgefressen. Ich habe immer mal geschaut, ob ich die Übeltäter finde, aber die scheinen sich tagsüber zu verstecken.
Weiß jemand, welche Art solche Fraßschäden verursacht?

Kann der Ernteausfall auch auf Nährstoffmangel zurückzuführen sein? Ich gebe jedes Jahr im Frühjahr Hornspäne... Regen hatten wir wirklich im Überfluß, daran hat es bestimmt nicht gelegen.

Ich freue mich über jeden Tip!

Danke & Gruß
Bierwisch
Der Klügere kippt nach!

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Re: Hopfenanbau 2020

#140

Beitrag von Birra_Barracuda » Samstag 26. September 2020, 11:58

Die erste Ernte: links Mandarina, rechts Cascade. Beide Setzlinge im Juni eingetopft.
20200926_115042.jpg
Mit der Wäscheleine als Rankhilfe war es sehr einfach, die Pflanzen oben am Balkon zu lösen.
Das Zupfen war schnell erledigt und zum Aufwärmen gab es Fencheltee mit frischem Hopfen gepeppt.
Danke an alle, für die hilfreichen Tipps und Bilder zum Vergleichen und Anregungen sammeln!

Schöne Grüße
Curt

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