Neuer Sud - neue „Sorte“?

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Little crazy kitchen
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Neuer Sud - neue „Sorte“?

#1

Beitrag von Little crazy kitchen » Freitag 7. August 2020, 12:32

Hallo aus dem schönen Fürth....

ich steh ja noch ganz am Anfang meiner Karriere als Brauerin und da ich persönlich Bier nicht mag, ich aber eine von Haus aus neugierige Person bin, die wissen will, wie Dinge funktionieren (und im weltbesten Ehemann einen begeisterten Förderer habe)
kommen jetzt am Wochenende Sud Nummer 3 und 4 in die Eimer und Sud Nummer 2 wird in Flaschen abgefüllt - ich brauch den Eimer :puzz
Somit stehen und eimern dann ein Pale Ale (Maggi fix vom besserbrauer :redhead ), ein Rotes, ein Wit und ein IPA hier rum.

Und ich plane schon fleißig weiter, diese blöden Hopfenreste müssen ja irgendwie verarbeiten werden :Angel

Wie ist es bei euch so??? Eine wilde Mischung an Bieren oder strikt eine Linie?

Wenn Linie, warum? Um reproduzierbar zu werden? Um es perfekt hinzubekommen? Oder einfach bequem und keine Probleme mit komischen Resten, die irgendwie verarbeitet werden müssten? Oder weil es am besten schmeckt?

Ich glaube, ich werde mein Brauleben lang wild durcheinander brauen, das zieht sich irgendwie jetzt schon durch mein Selbermachen-Dasein.

Neugierige Grüße
Diana
Liebe Grüße aus Fürth
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Was dein Herz erfreut, das erfreut auch unser Herz. Unsere Leber ist glücklich und unser Herz ist fröhlich. Möge Ninkasi stets mit dir sein.

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Re: Neuer Sud - neue „Sorte“?

#2

Beitrag von guenter » Freitag 7. August 2020, 12:43

Erst mal eine Frage: du füllst ab, weil du den Eimer brauchst? Das Bier ist aber sicher ausgegoren? Ich Frage nur wegen Flaschenbomben.

Vielleicht magst du hier lesen:
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic.php?f=7&t=212
Bier trinken ist besser als Quark reden! :Drink

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Re: Neuer Sud - neue „Sorte“?

#3

Beitrag von Little crazy kitchen » Freitag 7. August 2020, 13:27

guenter hat geschrieben:
Freitag 7. August 2020, 12:43
Erst mal eine Frage: du füllst ab, weil du den Eimer brauchst? Das Bier ist aber sicher ausgegoren? Ich Frage nur wegen Flaschenbomben.

Vielleicht magst du hier lesen:
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic.php?f=7&t=212
Alles gut 😊
Das Bier lag jetzt 3 Wochen auf der Hefe.....
Seit ner Woche tut sich nix mehr, ich mess vorsichtigshalber mit 2 Spindeln - ich bin ja dann auch die, die putzen muss (und zwar Männes Büro, dort sind die Rohbiere sicher wie in Fort Knox) und nachdem ich putzen hasse.....

Einen zweiten Eimer hab ich ja schon zusätzlich bestellt mit den Zutaten, Männe hat nur den Kopf geschüttelt....

Die Anfänger-Anleitung kann ich auswendig und hier im Forum hab ich mich auch schon gut eingelesen - aber Dankeschön für den Hinweis
Liebe Grüße aus Fürth
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Re: Neuer Sud - neue „Sorte“?

#4

Beitrag von Bockelsbock » Freitag 7. August 2020, 13:33

Bis jetzt eine wilde Mischung. Nur der Maibock ist eher ein Standardrezept.
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Re: Neuer Sud - neue „Sorte“?

#5

Beitrag von Alt-Phex » Freitag 7. August 2020, 14:27

Immer schön was anderes brauen, das macht das Hobby ja aus. Mit der Zeit kommt die Erfahrung und die kannst du nutzen um Biere in eine bestimmte Richtung zu brauen.
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Re: Neuer Sud - neue „Sorte“?

#6

Beitrag von renzbräu » Sonntag 9. August 2020, 21:32

Denke mal, es kommt auf die persönlichen Vorlieben an, ob man eher strikter Rezept-Brauer ist oder Experimentator. Es entwickeln sich "Klassiker" und "Lieblingsbiere". Oma buck auch nicht jedesmal den gleichen Kuchen und doch geht nix über Omas Spezialitäten... :Wink
Gott gebe Glück und Segen drein!
Johannes

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Re: Neuer Sud - neue „Sorte“?

#7

Beitrag von Mehrbier » Montag 10. August 2020, 00:12

Als erstes möchte ich anmerken, dass dein Mann sich sehr glücklich schätzen kann, dich zur Frau zu haben! :thumbup Fände ich gar nicht mal schlecht mit meiner Frau mal zusammen zu brauen.... Aber zum Thema:

Ich bin jetzt bei Sud 14 angelangt und von einem Altbier abgesehen, habe ich immer etwas anderes gebraut. Es wäre mir auf Dauer auch zu langweilig immer das gleiche Bier zu brauen, auch wenn man es stetig verbessert. Außerdem ist es auch situationsabhängig und hängt zusätzlich von der Jahreszeit ab, was mir gerade schmeckt. Da die Liste der zu brauenden Rezepte sowieso immer länger wird, bleibt es auch erstmal dabei. Dennoch werde ich das ein oder andere immer mal wieder brauen, weil es sehr gut schmeckt, schnell geht, gerade angefragt wurde, einfach ist, kompliziert ist, spaß macht oder einfach weil Wochenende ist.
Gruß
Gerdi

„Kein neues Bier brauen, weil der Kühlschrank voll ist, ist aber auch keine gute Option.“

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Re: Neuer Sud - neue „Sorte“?

#8

Beitrag von ubu » Montag 10. August 2020, 02:43

Meine Frau und und unsere Genieserfreunde haben einen Favoriten.
Diesen muss ich immer Vorrätig haben.
Dann hängt der Haussegen niemals schief wenn ich mir etwas neues für den Braukeller anschaffe.
Außer diesem einen Standard habe ich einen wilden Mix.
Gruß
Uwe

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Re: Neuer Sud - neue „Sorte“?

#9

Beitrag von emjay2812 » Montag 10. August 2020, 07:01

Ich Braue mittlerweile nur noch ein Rezept, und variiere Hopfen und Hefe. So ist das Bier jedesmal anders. Manchmal packt mich die Experimentierlust und etwas Neueswird ausprobiert. Bisher war da aber noch kein Süd dabei, der ein zweites Standardbier werden könnte.

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Re: Neuer Sud - neue „Sorte“?

#10

Beitrag von gaelen » Montag 10. August 2020, 07:56

Hallo Zusammen,
dann will ich auch mal....
Ich bin aktuell noch in der "das will ich mal ausprobieren"-Falle, aus der ich mich irgendwie befreien will / muss.
Bis dato habe ich nur ein Rezept mehrfach / dreimal gebraut. Wenn ich aber die Liste meine "Wunsch-Rezepte" wenigstens einmal brauen möchte, habe ich noch ca. drei Jahre zu tun.
Daher versuche ich gerade für mich zwei / drei "Standard-Rezepte" zu definieren und die Experimentierwünsche STARK einzudampfen....

gruß,alexander

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Re: Neuer Sud - neue „Sorte“?

#11

Beitrag von schlupf » Montag 10. August 2020, 08:53

Ich denke, das Thema sollte man nicht so ausschließlich sehen...
Irgendwo habe ich mal gelesen, das wären eher unterschiedliche Phasen im Hobbybrauerleben: zuerst bekommt man die Grundlagen raus, braut allerhand nach, fängt das wilde experimentieren an mit eigenen Rezepten und irgendwann legt sich das wieder und man entdeckt seine eigenen Standards, die dann auch regelmäßig gebraut und vorsichtig optimiert werden.

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Re: Neuer Sud - neue „Sorte“?

#12

Beitrag von Bockelsbock » Montag 10. August 2020, 09:06

schlupf hat geschrieben:
Montag 10. August 2020, 08:53
Ich denke, das Thema sollte man nicht so ausschließlich sehen...
Irgendwo habe ich mal gelesen, das wären eher unterschiedliche Phasen im Hobbybrauerleben: zuerst bekommt man die Grundlagen raus, braut allerhand nach, fängt das wilde experimentieren an mit eigenen Rezepten und irgendwann legt sich das wieder und man entdeckt seine eigenen Standards, die dann auch regelmäßig gebraut und vorsichtig optimiert werden.
:goodpost:
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Re: Neuer Sud - neue „Sorte“?

#13

Beitrag von Malzknecht » Montag 10. August 2020, 09:27

Ich braue eigentlich immer was neues. Anfangs hatte ich auch immer den Drang meine Reste möglichst komplett aufzubrauchen und habe mich damit selber gezwungen, ähnliche Biere zu brauen. Das kam hauptsächlich daher, dass mich immer viele gefragt hatten, wir teuer mein Selbstgebrautes ist. Ich hatte irgendwie das Verlangen, hier jeden Cent zu sparen.

Inzwischen denke ich darüber anders nach. Gebraut wird das, worauf ich Lust habe. Ich bin zwar nicht verschwenderisch, aber nehme in Kauf, dass zb Hopfen schlecht werden kann und irgendwann entsorgt wird.

Meiner Meinung nach gibt es so viele Bierstile mit so vielen Variationsmöglichkeiten, dass man eigentlich in seiner Braulaudzeit nie das Gleiche Rezept noch mal brauen muss. Es kommt aber darauf an, was jeder Einzelne erreichen will.

Man hat viele Möglichkeiten - das ist das tolle an diesem Hobby :)
Viele Grüße,
Tobi

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Re: Neuer Sud - neue „Sorte“?

#14

Beitrag von Bahnbrauer » Montag 10. August 2020, 10:13

schlupf hat geschrieben:
Montag 10. August 2020, 08:53
Ich denke, das Thema sollte man nicht so ausschließlich sehen...
Irgendwo habe ich mal gelesen, das wären eher unterschiedliche Phasen im Hobbybrauerleben: zuerst bekommt man die Grundlagen raus, braut allerhand nach, fängt das wilde experimentieren an mit eigenen Rezepten und irgendwann legt sich das wieder und man entdeckt seine eigenen Standards, die dann auch regelmäßig gebraut und vorsichtig optimiert werden.
Genauso ist es gerade bei mir. Nachdem ich 2017 angefangen habe zu brauen, habe ich glaube ich eineinhalb Jahre lang immer einen anderen Sud gemacht. Mittlerweile hat sich das Brauen auf einige wenige Rezepte eingependelt (Helles bzw. eigentlich Österreichisches Märzen, Wiener Lager, Irish Red Ale), weil die einfach im Bekannten- und Familienkreis gut ankommen und immer nachgefragt werden. Beim Österreichischen Märzen variiere ich aber die Hopfengaben bzw. Hopfensorten immer wieder mal, so schmeckt es immer etwas anders. Ab und zu probiere ich dann auch komplett neue Rezepte aus - und wenn das Bier schmeckt, dann wird das wieder gebraut ;)

Grüße
Markus

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Re: Neuer Sud - neue „Sorte“?

#15

Beitrag von Lev » Freitag 14. August 2020, 17:03

Ich bin auch eindeutig noch in der "Alles-ausprobieren-Phase". Bisher noch keinen Sud doppelt gebraut, aber dafür schon Gewürz-, Sauer-, und Kaffeebiere neben diversen "Normalen" Ales gebraut.
Hab jetzt meine Temperatursteuerung soweit zusammengestellt, das demnächst Lagerbiere auf dem Programm stehen. Nach dem nächsten Stout. Und vor dem Wieß.
Cheers, Carsten

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Re: Neuer Sud - neue „Sorte“?

#16

Beitrag von JackFrost » Freitag 14. August 2020, 19:04

Ich probier auch noch aus, hab aber schon 2 Rezepte jeweils zum zweiten mal gebraut.
Jetzt kommen erstmal ein paar neue und dann wieder ein Weissbier :Smile

Gruß JackFrost
Meine Hardware:
eManometer
IDS2 ohne CBPi
Magnetrührer
Ss-Brewtech 10 Gal Topf
IDS2 Induktionsplatte

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Re: Neuer Sud - neue „Sorte“?

#17

Beitrag von Little crazy kitchen » Samstag 15. August 2020, 22:05

Ihr Lieben,
bisher danke für die Antworten!
Sud 3 und 4 sind im Eimer und jetzt muss ich also 14 Tage warten, bis ich wieder brauen darf.... viel Zeit zum Rezeptstöbern, meine Liste wird lang und länger....

Und die Wünsche des Weltbesten Ehemannes werden auch immer mehr und da er mich so fantastisch supported, werde ich versuchen, die alle zu erfüllen.
Liebe Grüße aus Fürth
Diana :Greets

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Re: Neuer Sud - neue „Sorte“?

#18

Beitrag von renzbräu » Samstag 15. August 2020, 22:23

Little crazy kitchen hat geschrieben:
Samstag 15. August 2020, 22:05
Sud 3 und 4 sind im Eimer
Hoffentlich im Gäreimer und nicht im redenstartlichen "im Eimer" :Drink
Gutes Warten!
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Re: Neuer Sud - neue „Sorte“?

#19

Beitrag von Little crazy kitchen » Sonntag 16. August 2020, 23:15

renzbräu hat geschrieben:
Samstag 15. August 2020, 22:23
Little crazy kitchen hat geschrieben:
Samstag 15. August 2020, 22:05
Sud 3 und 4 sind im Eimer
Hoffentlich im Gäreimer und nicht im redenstartlichen "im Eimer" :Drink
Gutes Warten!
Puh, um Gottes Willen, das bitte nicht! Ich war schon sauer, als mein Einkocher übergekocht ist, was für ein Verlust!
Sicherlich geht irgendwann irgendwas schief, je lockerer man beim brauen wird.... aber bitte lass diesen Kelch an mir vorüberziehen 😉
Liebe Grüße aus Fürth
Diana :Greets

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