Welche Malzmühle?

Hier kommt alles rein, was woanders keinen Platz hat.
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Welche Malzmühle?

#1

Beitrag von Waconia » Donnerstag 5. März 2015, 16:46

Bisher habe ich mit einer Scheibenmühle mit Antrieb gearbeitet, will aber auf eine Walzenmühle umstellen.

Vier Mühlen stehen zur Debatte und ich schwanke noch, da ich nur die MattMill Kompakt kenne.
Mühle 1 - Barley II (139 €)
Mühle 2 - MattMill Kompakt (170 €)
Mühle 3 - MattMill Klassik Basis (199 €)
Mühle 4 - Barley III (226 €)

Wer kann mir Entscheidungshilfen in Form von eigenen Erfahrungen bzw. Tests hier posten. Qualität/Material/Verarbeitung, Einstellmöglichkeiten, Schrotqualität und den angestrebten Umbau auf Motorenantrieb?

Alternativ sah ich die Crusher Brewers auf Ebay für 95 €. Kennt die jemand und taugt die was? Wäre nicht schlecht fürs Budget.

Wird das Geburtstagsgeschenk von meiner Familie und mehr als 230,- €uro sind nicht drin.
Nutzt also nichts andere Mühlen vorzuschlagen oder zu besprechen.

Braue zwischen 50 und 80 Liter.

Danke für Eure Beiträge.
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Re: Welche Malzmühle?

#2

Beitrag von gulp » Donnerstag 5. März 2015, 17:07

Servus Hannes, Mattmill Klassik, nie wieder was Anderes. Und wenns mal klemmt nach ein paar Tonnen Malz ist der Support unübertroffen.

Gruß
Peter

Und falls sich der Doldi wieder meldet, ich bin weder verwandt noch sonst was mit der Mattmill. :popdrink
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Re: Welche Malzmühle?

#3

Beitrag von jemo » Donnerstag 5. März 2015, 17:08

Ich habe ich MattMill Klassik und bin damit sehr zufrieden. Das Thema mit den von Dir aufgelisteten Reismühlen hatten wir schon öfters und so grundsätzlich sind die wohl Murks, teilweise kommen die schon verrostet an.
Die MattMill kommt aus Deutschland und ist super verarbeitet, ist was fürs Leben.
Viele Grüße,
Jens

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Re: Welche Malzmühle?

#4

Beitrag von TOBIer » Donnerstag 5. März 2015, 17:10

Kann mich meinen Vorrednern nur anschließen: Mattmill Klassik :thumbsup

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Re: Welche Malzmühle?

#5

Beitrag von Jorgl » Donnerstag 5. März 2015, 17:10

Ich habe auch die MattMill Klassik und bin sehr zufrieden

Grüße

Jürgen
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Re: Welche Malzmühle?

#6

Beitrag von Waconia » Donnerstag 5. März 2015, 17:11

Ah Danke Peter. Ich gebe zu, dass die mein heimlicher Favorit ist.
Jemo, die beiden Barleys sind Reismühlen und Murks? Ich kenne sie nicht und kann das nicht beurteilen.
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Re: Welche Malzmühle?

#7

Beitrag von diapolo » Donnerstag 5. März 2015, 17:12

Hi,
ich hab mir auch vor nem Jahr die Mattmill klassik gegönnt. Schrotqualität super und gemacht für die ewigkeit!
Für mich eine der Mühlen fürn Hobbybereich, super Verarbeitung ich bereue die AUsgabe nict.

Wer billig kauft, kauft 2 mal :Wink

Mfg

Bernd
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Re: Welche Malzmühle?

#8

Beitrag von jemo » Donnerstag 5. März 2015, 17:13

Bei den Barleys weiß ich das nicht, die 95-Euro-Mühle ist aber definitiv eine Reismühle.
Reismühle im Sinne von hergestellt in China.
Viele Grüße,
Jens

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Re: Welche Malzmühle?

#9

Beitrag von Waconia » Donnerstag 5. März 2015, 17:18

Hab ich so verstanden @jemo
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Re: Welche Malzmühle?

#10

Beitrag von uli74 » Donnerstag 5. März 2015, 17:25

gulp hat geschrieben:...der Doldi...
Wer soll der Doldi sein?
Gruss

Uli

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Re: Welche Malzmühle?

#11

Beitrag von gulp » Donnerstag 5. März 2015, 17:33

Antwort 7

Gruß
Peter
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Re: Welche Malzmühle?

#12

Beitrag von Tibor » Donnerstag 5. März 2015, 17:50

Ich habe eine Barley Crusher und bin damit zufrieden.
Heute würde ich mir aber eine Mattmill kaufen, die gab es damals aber noch nicht.

Gruß
Tibor
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Re: Welche Malzmühle?

#13

Beitrag von Havana » Donnerstag 5. März 2015, 18:17

Ich habe die Mattmill Kompakt und würde sie sofort wieder kaufen. Motorisierung ist sinnvoll, da durch die großen Walzen beim Schroten schon etwas Kraft aufgewendet werden muss.
In diesem Faden steht denke ich alles wesentliche. U.a. hat der User Kubus das Teil getestet und ihr eine hervorragende Schrotqualität, wohl auch auf Grund des großen Walzen Durchmessers bescheinigt.

Ich darf mal Hagen aus dieser Diskussion zitieren:
"Jemand von der Weihenstephaner Versuchabteilung habe erzählt, das Teil sei das Beste, was sie an Mühlen im Hobbybrauerbereich je erlebt hätten. Vorzüglichste Schrotung!" :thumbsup

Grüße
Wolfgang

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Re: Welche Malzmühle?

#14

Beitrag von Bierfetischist » Donnerstag 5. März 2015, 18:17

Hallo Waconia,

wie immer gehen hier die Meinungen sehr weit auseinander, es gibt die Verfechter der MattMill und ebenso die der Mega-Direct-Mühle.
Meine Mühle (Crusher Brewers) kam nicht verrostet an und ist auch kein Murks. Bis zum heutigen Tage habe ich an der Mühle noch kein Rost entdeckt, ist wahrscheinlich auch eine Frage wie die Mühle behandelt wird.
Ich schrote seit 2013 mit diese Mühle und bin sehr zufrieden damit, sie liefert eine Top Schrot-Qualität (Spelzen gut erhalten). Für meine 50 Liter Sude schrote ich das Malz von Hand, ich hoffe die Mühle dankt es mir durch eine lange Lebensdauer.

Verstellbare Malzmühle Heimbrauer Schrotmühle Crusher Brewers
http://www.ebay.de/itm/3045-Verstellbar ... 1692926567

Hier mal ein Bild meiner Walzen, die sehen aus wie am ersten Tag.
Walzen Megadirect Mühle.jpg
Hier noch zwei alte Threads wo es auch um die Mega-Direct-Mühle (Crusher Brewers) geht.

Low Budget Malzmühle
http://hobbybrauer.de/modules.php?name= ... erdate=ASC

Malzmühle mit Walzen
http://hobbybrauer.de/modules.php?name= ... &tid=24802

Gruß Heiko :Drink
Gruß Heiko

Mein Bierblog>>>https://bierfetischist.wordpress.com/
„Es ist ein Grundbedürfnis der Deutschen, beim Biere schlecht über die Regierung zu reden.“ Otto von Bismarck

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Re: Welche Malzmühle?

#15

Beitrag von doldi » Donnerstag 5. März 2015, 18:36

Auch ich breche eine Lanze für die MattMill. :thumbup
Besitze eine Kompakt, angetrieben mit einer Rührwerk-Bohrmaschine.

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Re: Welche Malzmühle?

#16

Beitrag von doldi » Donnerstag 5. März 2015, 18:39

gulp hat geschrieben:
Und falls sich der Doldi wieder meldet, ich bin weder verwandt noch sonst was mit der Mattmill. :popdrink
Meintest du mich? Und in welcher Hinsicht?

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Re: Welche Malzmühle?

#17

Beitrag von gulp » Donnerstag 5. März 2015, 19:00

Au mann, schlapp, schlapp, schlapp, Antwort 11. :Greets
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Re: Welche Malzmühle?

#18

Beitrag von doldi » Donnerstag 5. März 2015, 19:06

Und was hat das mit mir zu tun?

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Re: Welche Malzmühle?

#19

Beitrag von gulp » Donnerstag 5. März 2015, 19:10

doldi hat geschrieben:Und was hat das mit mir zu tun?
nichts
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vitivory

Re: Welche Malzmühle?

#20

Beitrag von vitivory » Donnerstag 5. März 2015, 19:43

Hi BB Hannes,

ich habe die MM Kompakt, betreibe mit einem Scheibenwischermotor 24V 300W.
Eine Kuplung aus Allu 8mm auf 10mm die ich leicht modornisiert habe, dazu Ladegerät 12/24V.
bei 12V dreht der Motor ca. 60-80 Umdrehungen, bei 24V an die 200.
Wirklich KOMPAKT

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Re: Welche Malzmühle?

#21

Beitrag von Link21 » Donnerstag 5. März 2015, 20:16

Hi vitivory,

Klingt interessant, könntest du uns ein paar Angaben zu deinem Motor machen?
Hersteller?
Drehmoment?
Wo gekauft?

Danke

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Re: Welche Malzmühle?

#22

Beitrag von monkeybrain » Donnerstag 5. März 2015, 20:57

Nehme an, dass das einerseits eine Frage des Budgets ist und andererseits eine Frage wieviel geschrotet wird. Ich besitze eine günstige Malzmühle aus China. Für mich in der 20 Liter Klasse mit einem bis zwei Suden pro Monat reicht das vollkommen. Die Walzen sehen noch TipTop aus.
Selbstverständlich gibt es qualitative Unterschiede und der Service bei einer Mattmill ist unschlagbar. Schlussendlich werden doch Vor- und Nachteile gegeneinander abgewogen und dann die passendste gekauft.

Von da habe ich meine:
http://www.aliexpress.com/item/Factory- ... 20793.html

Gruss
Tobias

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Re: Welche Malzmühle?

#23

Beitrag von Herbert52 » Donnerstag 5. März 2015, 21:35

IMG_20150221_183323.jpg
Die habe ich auch, aber bei Candirect bestellt, aber mit 3 verstellbaren Rollen.
War auch nicht viel teuerer. Danach habe ich an die Mühle einen Getriebmotor
angebaut, elektrisch Y 230 Volt angeschlossen und hat eine Drehzahl n=54 min/1
Den Tisch habe ich von Ikea, war eine Empfehlung hier im Forum.
Hier noch ein Nachtrag,
das ist ein Bonfiglioli Getriebemoter, der gleiche Motor aber ein etwas andere Getriebe zur Zeit bei Ebay

http://www.ebay.de/itm/bonfiglioli-0-18 ... 1e8b6c674a

Gruß Herbert

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Re: Welche Malzmühle?

#24

Beitrag von Tompf » Montag 29. Juni 2015, 21:12

Wiso ist di 95€ teure Verstellbare Malzmühle Heimbrauer Schrotmühle Crusher Brewers von eBay eine Reismühle? Ich denke sie kann gleich viel wie die Mattmill? Oder oiege ich hier total falsch?

Video zur Mühle: http://youtu.be/Swj9KQ9IsGE

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Re: Welche Malzmühle?

#25

Beitrag von jemo » Montag 29. Juni 2015, 21:40

Da olege Du total falsch, weil di Malt Clusher ist eine Leismühle, die wild in China von fleissigen Chinesenfingeln zusammengeflickelt und hat nicht di Qualität einer echten Matt Mill made in Gelmany.
Viele Grüße,
Jens

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Re: Welche Malzmühle?

#26

Beitrag von Hesse » Montag 29. Juni 2015, 21:54

jemo hat geschrieben:Da olege Du total falsch, weil di Malt Clusher ist eine Leismühle, die wild in China von fleissigen Chinesenfingeln zusammengeflickelt und hat nicht di Qualität einer echten Matt Mill made in Gelmany.
Jens, warum redest du diese Mühle schlecht, hast Du das Ergebnis schon gesehen?
Richtig, das Gerät ist nicht Made in Germany, aber auch andere Mütter haben schöne Töchter.
Habe das geschrotete Malz im Vergleich zu anderen Mühlen gesehen und hatte nichts auszusetzen.
Die Frage der Lebensdauer wird sich erst mit der Zeit zeigen.

Der Service von Mathias ist natürlich unbestritten Spitze.

Also, was gefällt Dir an dieser Mühle nicht?

Guten Sud

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Re: Welche Malzmühle?

#27

Beitrag von inem » Montag 29. Juni 2015, 21:56

Auch wenn der Thread uralt ist und der Fragesteller vermutlich schon entschieden hat: Ich habe die MatMill klassik und würde sie wieder nehmen.
jemo hat geschrieben:Da olege Du total falsch, weil di Malt Clusher ist eine Leismühle, die wild in China von fleissigen Chinesenfingeln zusammengeflickelt und hat nicht di Qualität einer echten Matt Mill made in Gelmany.
Diese Formulierung halte ich aber für moderierenswürdig.

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Re: Welche Malzmühle?

#28

Beitrag von gulp » Montag 29. Juni 2015, 22:04

inem hat geschrieben:Auch wenn der Thread uralt ist und der Fragesteller vermutlich schon entschieden hat: Ich habe die MatMill klassik und würde sie wieder nehmen.
jemo hat geschrieben:Da olege Du total falsch, weil di Malt Clusher ist eine Leismühle, die wild in China von fleissigen Chinesenfingeln zusammengeflickelt und hat nicht di Qualität einer echten Matt Mill made in Gelmany.
Diese Formulierung halte ich aber für moderierenswürdig.
Warum?

Gruß
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Re: Welche Malzmühle?

#29

Beitrag von jemo » Montag 29. Juni 2015, 22:10

Hesse hat geschrieben:
Also, was gefällt Dir an dieser Mühle nicht?
Ganz ehrlich, diese Diskussion hängt mir langsam zum Hals raus. Natürlich schrotet auch eine Chinamühle und wahrscheinlich wird man in der ersten Zeit auch keinen Unterschied merken, aber hier wurde schon gezeigt, daß allein bei der Härte der Walzen ein großer Unterschied besteht.
Ich kann nachvollziehen, daß nicht jeder sofort 200 Euro für eine Malzmühle ausgeben möchte und das ist auch völlig ok. Nicht ok ist aber, diese Unterschiede zu negieren und eine Chinamühle schön zu reden.
Zudem, zumindest ich kaufe lieber ein Produkt, welches in Deutschland hergestellt wird. das ist mir auch ein paar Euro mehr wert.
Viele Grüße,
Jens

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Re: Welche Malzmühle?

#30

Beitrag von Hesse » Montag 29. Juni 2015, 22:24

jemo hat geschrieben:
Hesse hat geschrieben:
Also, was gefällt Dir an dieser Mühle nicht?
Ganz ehrlich, diese Diskussion hängt mir langsam zum Hals raus. Natürlich schrotet auch eine Chinamühle und wahrscheinlich wird man in der ersten Zeit auch keinen Unterschied merken, aber hier wurde schon gezeigt, daß allein bei der Härte der Walzen ein großer Unterschied besteht.
Ich kann nachvollziehen, daß nicht jeder sofort 200 Euro für eine Malzmühle ausgeben möchte und das ist auch völlig ok. Nicht ok ist aber, diese Unterschiede zu negieren und eine Chinamühle schön zu reden.
Zudem, zumindest ich kaufe lieber ein Produkt, welches in Deutschland hergestellt wird. das ist mir auch ein paar Euro mehr wert.

Jens, mal ehrlich. Wenn Dir die Diskussion zum Hals raus hängt, dann schreibe einfach nichts dazu.

Wenn Du Dir die Mühle von Matthias leisten kannst ist das ja auch schön für Dich.
Aber ein Urteil über eine Mühle abzugeben, die du nicht kennst, das solltest Du lassen.

Nur darum geht es und jetzt gutes Schroten.
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Re: Welche Malzmühle?

#31

Beitrag von dingenz » Montag 29. Juni 2015, 22:29

Also wenn eine Mühle schlecht geredet wird, nur weil sie aus China ist, finde ich das ebenfalls bescheiden. Wenn es (wie anscheinend hier) qualitative Unterschiede gibt, sollte man diese eben direkt aufführen, ohne/statt xenophobe Verumglimpfungen zu posten.
Man muss deshalb kein Fass aufmachen, ich unterstelle jemo da einfach einen Scherz, den ich persönlich nicht gut finde und fertig.
Viele Grüße
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Braurechner.de - Frei nutzbare Web-App zur Berechnung verschiedener Kennzahlen, die beim Hobbybrauen benötigt werden.

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Re: Welche Malzmühle?

#32

Beitrag von jemo » Montag 29. Juni 2015, 22:31

Hesse hat geschrieben: Jens, mal ehrlich. Wenn Dir die Diskussion zum Hals raus hängt, dann schreibe einfach nichts dazu.
Wenn es Dir nicht passt, brauchst Du es nicht zu lesen. Ansonsten brauche ich von Dir sicher keine Empfehlung, wozu ich etwas schreiben soll und wozu nicht.
Viele Grüße,
Jens

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Re: Welche Malzmühle?

#33

Beitrag von gulp » Montag 29. Juni 2015, 22:35

Jetzt reißt euch mal zusammen, bei einem Brauertreffen, von Angesicht zu Angesicht würdet ihr auch nicht so miteinander reden!

Gruß
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Re: Welche Malzmühle?

#34

Beitrag von Markus13 » Montag 29. Juni 2015, 22:36

jemo hat geschrieben:
Hesse hat geschrieben:
Also, was gefällt Dir an dieser Mühle nicht?
Ganz ehrlich, diese Diskussion hängt mir langsam zum Hals raus. Natürlich schrotet auch eine Chinamühle und wahrscheinlich wird man in der ersten Zeit auch keinen Unterschied merken, aber hier wurde schon gezeigt, daß allein bei der Härte der Walzen ein großer Unterschied besteht.
Ich kann nachvollziehen, daß nicht jeder sofort 200 Euro für eine Malzmühle ausgeben möchte und das ist auch völlig ok. Nicht ok ist aber, diese Unterschiede zu negieren und eine Chinamühle schön zu reden.
Zudem, zumindest ich kaufe lieber ein Produkt, welches in Deutschland hergestellt wird. das ist mir auch ein paar Euro mehr wert.
Ich habe selbst, die von dir genannte Reismühle. Was soll ich sagen sie macht was sie soll und bisher konnte ich noch keinerlei Verschleiß der an den Walzen feststellen. Muss allerdings sagen das ich sie erst seit ca. 1 Jahr habe.
Ich selbst habe noch keine MatMill getestet und habe keinerlei Vergleich.
Aber solange meine Mühle das Malz so schrotet wie bisher kann ich diese für diesen Preis absolut empfehlen.

Hast du schon beide Mühlen ausgiebig getestet das du so ein Urteil fällen kannst?
Oder von wem wurde gezeigt das so ein großer unterschied der Walzen besteht?

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Re: Welche Malzmühle?

#35

Beitrag von Maex » Montag 29. Juni 2015, 22:37

Jeder wie er will.
Nach ca. 800kg Malz das ich geschrotet habe, nur meine Empfehlung.
MattMill Kompakt!!!
Da weiss ich was ich habe!
Und jetzt PROST!!!

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Re: Welche Malzmühle?

#36

Beitrag von Tompf » Montag 29. Juni 2015, 22:41

Immer cool bleiben Leute :Drink

-Also mich würde interessieren wie lange du die Mühle hast und wieviel Malz du damit geschrotet hast?
-Abnutzungserscheinungen?
-jeder weiß dass die Mattmill gut ist aber die Frage ist doch ob die um 100€ auch gut ist?! :Grübel
:thumbsup

Kann jemand der die Mühle besitzt etwas negatives sagen?

Seb

Re: Welche Malzmühle?

#37

Beitrag von Seb » Dienstag 30. Juni 2015, 09:14

jemo hat geschrieben:
Hesse hat geschrieben:
Also, was gefällt Dir an dieser Mühle nicht?
Ganz ehrlich, diese Diskussion hängt mir langsam zum Hals raus. Natürlich schrotet auch eine Chinamühle und wahrscheinlich wird man in der ersten Zeit auch keinen Unterschied merken, aber hier wurde schon gezeigt, daß allein bei der Härte der Walzen ein großer Unterschied besteht.
Ich kann nachvollziehen, daß nicht jeder sofort 200 Euro für eine Malzmühle ausgeben möchte und das ist auch völlig ok. Nicht ok ist aber, diese Unterschiede zu negieren und eine Chinamühle schön zu reden.
Zudem, zumindest ich kaufe lieber ein Produkt, welches in Deutschland hergestellt wird. das ist mir auch ein paar Euro mehr wert.
Diese eigentlich immer gleich laufenden Malzmühlendiskussionen werden allmählich wirklich nervig und das Ignorieren wird immer schwerer.
Was mir immer mehr auffällt und noch mehr aufstößt, ist die fast schon religiöse Verklärung der MattMill´s und die Art und Weise, wie von einigen "Anhängern" dieser Mühle in solche Diskussionen hineingegangen wird. Auch die Wortwahl und Rhetorik, wenn es um andere Produkte geht, des "Herstellers" empfinde ich nicht selten als Grenzwertig (ich möchte jetzt den Beitrag nicht raus suchen, aber ich glaube, es ging da um die Bulldog Mühle oder so).
Ich entwickele aus diesem Grund so langsam aber sicher eine richtige Abneigung gegen MattMill, die nichts mit dem Produkt selbst, sondern mit der öffentlichen Darstellung zu tun hat. Aus diesem Grund würde ich mir z.Z. keine Mühle aus diesem Haus zulegen, und wenn ich mit einem Mörser mein Malz "schroten" müsste. :Angry

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Re: Welche Malzmühle?

#38

Beitrag von Fricky » Dienstag 30. Juni 2015, 11:41

Ich finde, das ist eher ein Problem der subjektiven Wahrnehmung solcher Diskussionen, als der öffentlichen Darstellung.
Ohne jetzt Partei ergreifen zu wollen, aber Matthias hat sich selbst doch weder als der Malzmühlenguru schlechthin präsentiert, noch kann ich mich erinnern, dass er Malzmühlen anderer Hersteller je schlechtgeredet hätte. Er liefert m.E. ordentliche Qualität und guten Support zu einem, wie ich finde, angemessenen Preis. Wenn Matthias selbst sein Produkt als der Weisheit letzter Schluss anpreisen und andere Malzmühlenhersteller als Stümper und deren Produkte als Schrott bezeichnen würde, hätte ich sicher auch ein Problem damit, aber so....

Ok., mir ist das Geld für eine MattMill momentan auch zuviel, das gibt mein Budget derzeit nicht her.
Eine Kaufentscheidung würde ich von der Art und Weise, wie die Diskussionen darum geführt werden, allerdings nicht abhängig machen. Da zählen für mich völlig andere Kriterien.

Dabei muss man weder das eine in den Himmel loben, noch das andere schlechtreden.
Qualität hat ihren Preis, klar, aber auch günstigere Produkte können für meinen Zweck und Geldbeutel genau richtig sein.
:Drink


Gruß, Peter.

Seb

Re: Welche Malzmühle?

#39

Beitrag von Seb » Dienstag 30. Juni 2015, 11:48

Fricky hat geschrieben:Ich finde, das ist eher ein Problem der subjektiven Wahrnehmung solcher Diskussionen, als der öffentlichen Darstellung.
Ohne jetzt Partei ergreifen zu wollen, aber Matthias hat sich selbst doch weder als der Malzmühlenguru schlechthin präsentiert, noch kann ich mich erinnern, dass er Malzmühlen anderer Hersteller je schlechtgeredet hätte. Er liefert m.E. ordentliche Qualität und guten Support zu einem, wie ich finde, angemessenen Preis. Wenn Matthias selbst sein Produkt als der Weisheit letzter Schluss anpreisen und andere Malzmühlenhersteller als Stümper und deren Produkte als Schrott bezeichnen würde, hätte ich sicher auch ein Problem damit, aber so....
Nur mal die zwei auf die schnelle...

viewtopic.php?p=32258#p32258
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Re: Welche Malzmühle?

#40

Beitrag von Fricky » Dienstag 30. Juni 2015, 12:04

:Shocked Hmmm..., Chinaschrott, tatsächlich, du hast recht, da steht es, der Beitrag ist mir noch nicht aufgefallen.
Der Punkt geht an Dich.
Dann bin ich jetzt raus.

Gruß, Peter.

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Bierfetischist
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Re: Welche Malzmühle?

#41

Beitrag von Bierfetischist » Dienstag 30. Juni 2015, 13:08

Tompf hat geschrieben:Immer cool bleiben Leute -Also mich würde interessieren wie lange du die Mühle hast und wieviel Malz du damit geschrotet hast?-Abnutzungserscheinungen?-jeder weiß dass die Mattmill gut ist aber die Frage ist doch ob die um 100€ auch gut ist?! Kann jemand der die Mühle besitzt etwas negatives sagen?
Hallo Tompf,

ich schrote mein Malz mittlerweile das dritte Jahr mit der Chinamühle und konnte bisher noch keine Abnutzungserscheinungen feststellen, die Walzen sehen aus wie am ersten Tag.

Die angeblich “dünnspatzig und butterweichen Walzen“ die Matthias H im alten Forum so beschreibt kann ich nicht bestätigen.
Siehe Post Nr.:14
viewtopic.php?f=3&t=2526&p=59542&hilit= ... hle#p35425

Gruß Heiko :Drink
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Re: Welche Malzmühle?

#42

Beitrag von gregorbräu » Dienstag 30. Juni 2015, 13:30

vitivory hat geschrieben:Hi BB Hannes,

ich habe die MM Kompakt, betreibe mit einem Scheibenwischermotor 24V 300W.
Eine Kuplung aus Allu 8mm auf 10mm die ich leicht modornisiert habe, dazu Ladegerät 12/24V.
bei 12V dreht der Motor ca. 60-80 Umdrehungen, bei 24V an die 200.
Wirklich KOMPAKT
Hallo,
ich habe auch eine MM Klassik und werde diese mit einem Scheibenwischermotor betreiben. Leider hat der Motor ein M8 Außengewinde und die MM Klassik ein M8 Innengewinde. Kannst du mir sagen, wie du den Anschluss zur Klauenkupplung gemacht hast? eventuell einmal Bilder schicken? Die Mitnahme in der Kupplung ist interessant.
Danke im voraus! :Bigsmile :thumbsup
Allzeit gut Sud, Gregor

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Re: Welche Malzmühle?

#43

Beitrag von uli74 » Dienstag 30. Juni 2015, 15:22

Im alten Forum gabs nen ausführlichen Thread über das motorisieren von Malzmühlen. Ich find ihn auf die Schnelle nicht, aber stöber dort mal. Da findest Du Informationen über Motoren, Kupplungen, Adapter und was man sonst noch braucht. Auch über eine Zwischenwelle, die für Deine Mattmill zu empfehlen wäre.

Ansonsten: Ausser MattMill und der oben genannten Mühle aus China gibts auch noch Maltmill, Mostermill, Crankandstein, Barleycrusher und wie sie alle heissen. Die funktionieren alle und sind für Hobbybrauer absolut ok. Wers etwas grösser haben möchte ist mit einem Haferboy gut beraten.

Im Übrigen bin ich derselben Meinung wie Seb.

Gewerbliche Anbieter sollten ausserdem gleich behandelt werden, so wie Birk, Al oder Simon. Die haben alle einen eigenen Thread in dem sie ihre Produkte bewerben können.
Gruss

Uli

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Re: Welche Malzmühle?

#44

Beitrag von marvin » Dienstag 30. Juni 2015, 16:23

Hallo,

ich schrote seit ca. 7 Jahren mit der Monstermill MM-2 von Monster Brewing Hardware.
http://www.monsterbrewinghardware.com/mm-2.html
Die hat mittlerweile über 500kg Malz und zahllose kleine Steinchen gefressen u. glänzt noch so wie am Empfangstag.
Keine vermackte Walzen od. gar Rost.
Beim damaligen Dollarkurs war die incl. Versand für ca. 140 EUR die meine. Klar, Trichter/Feeder u. Montageplatte muss man sich selber drumrum bauen, aber das macht das Teil dann auch zu einem persönlichem Unikat.
Kurbel geht allerdings noch extra aber wenn die Mühle eh motorisiert werden soll ist das ja egal.
Die Verarbeitung, der (englischsprachige) Support u. die Abwicklung waren und sind top.
Würde ich jederzeit wieder kaufen..

Grüße

Marvin

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Re: Welche Malzmühle?

#45

Beitrag von ggansde » Dienstag 30. Juni 2015, 16:34

Moin,
ich habe eine Barley Crusher. Man sieht ihr das Alter von ca. 5 Jahren schon deutlich an, die Walzen haben von kleinen Steinchen deutliche Spuren erhalten. Das tut der Funktion aber keinen Abbruch. Die Rändelung der Walzen ist ja nur für den sauberen Einzug des Malzes, schroten tun auch glatte Walzen. Der Einzug funktioniert mit den beschriebenen Abnutzungsspuren einwandfrei.
VG, Markus
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Insofern dieser Beitrag nicht durch MOD MODE ON gekennzeichnet ist, enthält er lediglich die Meinung eines gewöhnlichen Benutzers

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Re: Welche Malzmühle?

#46

Beitrag von Hesse » Dienstag 30. Juni 2015, 17:39

marvin hat geschrieben:Hallo,

ich schrote seit ca. 7 Jahren mit der Monstermill MM-2 von Monster Brewing Hardware.
http://www.monsterbrewinghardware.com/mm-2.html
Die hat mittlerweile über 500kg Malz und zahllose kleine Steinchen gefressen u. glänzt noch so wie am Empfangstag.
Keine vermackte Walzen od. gar Rost.
Beim damaligen Dollarkurs war die incl. Versand für ca. 140 EUR die meine. Klar, Trichter/Feeder u. Montageplatte muss man sich selber drumrum bauen, aber das macht das Teil dann auch zu einem persönlichem Unikat.
Kurbel geht allerdings noch extra aber wenn die Mühle eh motorisiert werden soll ist das ja egal.
Die Verarbeitung, der (englischsprachige) Support u. die Abwicklung waren und sind top.
Würde ich jederzeit wieder kaufen..

Grüße

Marvin
Kann mich da Marvin nur anschließen.
Habe mir die Monstermill MM-2 vor 2 Jahren von einem Freund aus USA mitbringen lassen und bin zufrieden damit. Der Preis liegt übrigens noch bei US$ 140.-
Bei dem Vergleichstest der HBST Rhein-Main Rudelschroter konnte sich das Ergebnis durchaus sehen lassen.
Guten Sud

Henner
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Re: Welche Malzmühle?

#47

Beitrag von hoepfli » Dienstag 30. Juni 2015, 18:26

Mit meiner Barley Crusher bin ich nach 4-5 Jahren vollstens zufrieden. Für meine 200 l pro Jahr ist sie völlig ausreichend. Betrieben wird sie per Handkurbel oder per Bohrmaschine, Abnutzungserscheinungen gibt es keine.

Grüße Volco
Zuletzt geändert von hoepfli am Dienstag 30. Juni 2015, 19:15, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Welche Malzmühle?

#48

Beitrag von uli74 » Dienstag 30. Juni 2015, 19:07

Ich hab ne Crankandstein 3E mit der ich absolut zufrieden bin. Mittlerweile hat sie einige hundert Kilo Malz auf dem Buckel was man ihr kein bisschen ansieht.
Gruss

Uli

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Re: Welche Malzmühle?

#49

Beitrag von Bbq » Donnerstag 23. Juli 2015, 12:56

Hallo zusammen,

ich beschäftige mich schon eine Weile mit dem Brauen, aber bin vor ein paar Monaten erst richtig aktiv geworden.
Ich habe eine ~100 Liter Anlage und möchte mir dafür eine Malzmühlen kaufen.

Das Geld sitzt dadurch, dass ich eine Fortbildung mache, nicht mehr ganz so locker, daher habe ich letzte Woche eine Corona beim Hobbybrauversand bestellt.
Die Qualität ist unter aller Sau, alles verkratzt, Scheiben eiern, der Trichter Aufsatz ist so verdellt, dass man diesen nicht auf den Körper bekommen, Abstandshalter fehlen und ich habe das Produkt in einem total zerrissenen Karton erhalten der notdürftig zusammen geklebt war, diese Verklebung hat aber nicht wirklich gehalten.

Durch die ganzen Beträge und geposteten Videos, ist es (denk ich) nicht richtig zu sagen, dass die Corona totaler Müll ist.
Aber worum mir es geht ist, soll ich die zurück schicken und mir eine Mattmill kaufen, ganz nach dem Motto: "cheap stuff no good good stuff no cheap"
Oder reicht diese Corona für ca. 2 Jahre aus und der Unterschied zur Mattmill ist "gering"?

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StJack
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Re: Welche Malzmühle?

#50

Beitrag von StJack » Donnerstag 23. Juli 2015, 13:14

Bbq hat geschrieben:Oder reicht diese Corona für ca. 2 Jahre aus und der Unterschied zur Mattmill ist "gering"?
Zwischen einer anscheinend beschädigten Corona und einer neuen MattMill liegt ja wohl so einiges. Die Frage müsstest Du Dir eigentlich selber beatworten können, wenn Du den Thread gelesen hast, in den Du da gerade reinschreibst.

Grüße Klaus
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