Erster Sud, Fehleranalyse, genießbar?

Hier kommt alles rein, was woanders keinen Platz hat.
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Hefti510
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Erster Sud, Fehleranalyse, genießbar?

#1

Beitrag von Hefti510 » Dienstag 13. Oktober 2020, 12:23

Moin moin,

Ich bin Philipp (30) aus Berlin, und habe gestern meinen ersten Brauversuch unternommen. Es ist einiges schief gegangen, und ich wollte die erfahreneren Hobbybrauer hier fragen, ob sie mir ein kurzes Feedback geben könnten und meine Fehler kommentieren könnten.

Ich habe mich an ein Rezept für ein Kölsch gehalten, anfängertauglich, das Heicardo Hell I

Als Einkochautomat hat ein simpler SilverCrest Automat von Lidl (29L) hergehalten, mit dem ich viel Ärger hatte!
Bild

Kurz zum Rezept:
Hauptguss 17 L
Nachguss 17 L

Pilsener Malz 4 kg
Wiener Malz 0,5 kg
Weizenmalz Hell 0,4 kg

Einmaischen 60°C
1. Rast 57 °C - 10 min
2. Rast 67 °C - 60 min
3. Rast 78 °C - 10 min

Würzekochzeit 90 min
1. Hopfengabe: Tradition, 37g - 50 min
2. Hopfengabe: Cascade, 10g - Whirlpool

Hefe: Danstar Nottingham

Wie gesagt ist einiges schief gelaufen!
Das Einmaischen und die Rasten haben wie nach Rezept funktioniert. Auch das Läutern ging mit dem Läuterfreund sehr gut.
Das erste Problem, wodurch ich auch vom Rezept abgewichen bin, war, dass ich nur 14L Nachguss (statt 17L) zuschütten konnte, da mein Einkochautomat dann voll war.
Das Schlimmste war dann, dass beim Hopfenkochen der FI-Schalter (Sicherung) ständig rausgeflogen ist. Die Würze hat niemals richtig gebrodelt, war eher so auf 98 °C.
Dann fiel der Automat ganz aus. Die letzten 30-40 Minuten hat die Würze nicht mehr gekocht, am Ende bei der 2. Gabe war nur noch eine Temperatur von 77 °C vorhanden. Ich hab die Gabe trotzdem in den Whirlpool gegeben und nach 20 Minuten abgeseit.
Ich habe auch zu keinem Zeitpunkt eine Stammwürze-Messung durchführen können, da ich noch keine Spindel habe. Ich dachte, wenn ich mich ans Rezept halte, wird die Stammwürze schon passen, allerdings bin ich durch den geringeren Nachguss skeptisch.

In meinem Gäreimer sind jetzt 20L Würze

Ich warte jetzt bis die Würze abgekühlt ist, um die Hefe zu geben.
Glaubt ihr, dass ich mir das sparen kann? Besteht die Chance, dass es ein trinkbares erstes Bier wird? Oder ist es nur noch für die Tonne?

Über eure Antworten würde ich mich sehr freuen.
Liebe Grüße

Philipp
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Re: Erster Sud, Fehleranalyse, genießbar?

#2

Beitrag von Silbereule » Dienstag 13. Oktober 2020, 13:10

Hi Philipp, das war vor ziemlich genau einem Jahr auch mein allererster Sud im "All-Grain-Verfahren" :Drink

Das Problem mit dem Nachguss hatte ich damals genauso, scheint etwas groß bemessen zu sein. Führte dann eben zu einer höheren Stammwürze bei mir. Durch die zu erwartende geringe Verdampfung beim Kochen, könnte sich das bei dir wieder ausgleichen. Aber ohne Spindel ist das natürlich ein Tappen um Dunkeln. Du solltest auf jeden Fall eine besorgen, hilft auch sehr beim Bestimmen des Abfüllzeitpunkts.
Du hättest den zusätzlichen Nachguss noch später zugeben können, wenn etwas Würze verdampft ist und wieder Platz im Kessel ist (aber spätestens 30 Minuten vor Kochende), oder aber nach dem Abseihen mit Wasser auf Zielstammwürze verdünnen können. Wäre bei dir ohne Spindel sowieso ausgeschieden, aber für die Zukunft :Wink

Mit dem Kochen, nun ja, es hat ja zumindest 30 Minuten bei dir gekocht, sodass DMS hoffentlich kein Problem wird. Whirlpool-Gabe unter 80°C ist sowieso so vorgesehen.

Also ich würde definitiv Anstellen. Was hast du zu verlieren, eine Tüte Trockenhefe? Aus meiner Sicht besteht auf jeden Fall noch die Chance, dass es ein trinkbares Bier wird.

Viel Erfolg!

Herzliche Grüße,
Steffen

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Re: Erster Sud, Fehleranalyse, genießbar?

#3

Beitrag von ak59 » Dienstag 13. Oktober 2020, 14:09

Hi,

abgesehen von Steffen's Kommentar frage ich mich, warum Du ein Problem hattest 17L Nachguss unterzubringen. Hattest Du den Läuterfreund im Einkocher (der sollte ja 29L fassen) oder in dem 20L Gäreimer? Aber wenn Du 14L nachgiessen konntest, verstehe ich das trotzdem nicht, weil man ja nicht alles auf einmal nachgiesst.

Eine Spindel (oder ein Refraktometer) würde ich an Deiner Stelle umgehend bestellen, um irgendwann zu wissen, wann Du abfüllen kannst, sonst hast Du eine Baustelle mit Flaschenbomben.

Gruß,

Andreas

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Re: Erster Sud, Fehleranalyse, genießbar?

#4

Beitrag von Hefti510 » Dienstag 13. Oktober 2020, 14:22

Danke für die beiden Antworten!
Okay dann hoffe ich, dass DMS kein Problem sein wird. Das Bier würde dann nach Gemüse schmecken richtig?

Eine Spindel wird bestellt, Roger!

Und wenn ich das ganze langfristiger und ernsthafter betreiben will (was ich vorhabe zu tun), müsste auch ein anständiger Einkochautomat her. Weiß nicht was ich mir bei diesem 70€-Ding versprochen hab...
Naja dann zahlt man halt doppelt 🙄

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Re: Erster Sud, Fehleranalyse, genießbar?

#5

Beitrag von ak59 » Dienstag 13. Oktober 2020, 14:26

... noch'n Tip für die Bestellung aus meiner Erfahrung, auch wenn's ein paar Euro kostet: Flaschendruckmanometer - beruhigt ungemein - solange man nicht grade die Flasche erwischt, in der man vergessen hat vorzulegen.

Der Einkocher sollte gut genug für Nachgüsse sein und manche "pimpen" den mit einem Tauschsieder beim Kochen.

Gruß,

Andreas

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Re: Erster Sud, Fehleranalyse, genießbar?

#6

Beitrag von Hefti510 » Dienstag 13. Oktober 2020, 16:30

Ja das klingt nützlich, kommt mit auf die Liste, ebenso wie der Tauchsieder.
Ich glaube den nächsten Sud werde ich kleiner angehen, vielleicht auf 10L Bier. Am Anfang ist es ja eher das Kennenlernen und Rumexperimentieren.
Kann ich auch für kleinere Sude meine 30L-Gäreimer nehmen, oder ist zuviel Luft nicht gut?

Liebe Grüße

Philipp

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Re: Erster Sud, Fehleranalyse, genießbar?

#7

Beitrag von ak59 » Dienstag 13. Oktober 2020, 16:38

... schau Dir aber zum Thema Tauchsieder mal an, was Du hier so findest. Ich hatte mal einen ins Visier genommen, der war ausdrücklich nicht für Bier gedacht. Zu dem Thema Größe Gärbehälter gab's neulich schon 'ne Frage, ich finde den Thread nur grad nicht.
ruß,

Andreas

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Re: Erster Sud, Fehleranalyse, genießbar?

#8

Beitrag von Brandergartenbier » Dienstag 13. Oktober 2020, 20:12

Hefti510 hat geschrieben:
Dienstag 13. Oktober 2020, 16:30
Ja das klingt nützlich, kommt mit auf die Liste, ebenso wie der Tauchsieder.
Ich glaube den nächsten Sud werde ich kleiner angehen, vielleicht auf 10L Bier. Am Anfang ist es ja eher das Kennenlernen und Rumexperimentieren.
Kann ich auch für kleinere Sude meine 30L-Gäreimer nehmen, oder ist zuviel Luft nicht gut?

Liebe Grüße

Philipp
Hallo Philipp,

tue dir selber einen Gefallen und lies hier mal einiges durch. Ich habe selber den Fehler gemacht und immer auf kaufen geklickt bis ich wusste was ich brauche und vor allem will. Bei dem Silvercrest Einkocher war ich mir allerdings sehr schnell bewusst, dass das Ding mein Haus wieder verlassen wird. Ich wollte zwei Wochenende nacheinander brauen und habe das erste mit dem Lidl ding gemacht, dann sofort zurück gesendet und mir einen WECK Edelstahl Kocher geholt. Dieser hat eine Entsafterfunktion und kocht durchgehend.
Deiner Schaltet wegen der Elektronik immer wieder ab. Das heizen auf knapp 100°C hat bei mir eine Ewigkeit gedauert. Deinen FI oder SIcherungsautomaten solltest du allerdings mal prüfen, dass ist so nicht i.O. .

Tipp:

- Hole dir wie viele hier eine günstige ISO Matte und mache die um den EInkocher. NIcht nur beim Kochen sondern vor allem beim Maischen trifft und hält man die Temperaturen mit einer Isolierung wesentlich besser. Ich nutze eine 19mm Armaflexmatte und beim Maischen muss der Einkocher ganz selten Nachheizen,

Tipp2:

- Vertraue bloß nicht auf die Thermostate der Einkocher, Bei deinem aber auch bei meinem WECK ist das sowas von daneben zu einer zweiten Temp. Messung... Wenn ich meinem WECK sage mach 60°C, dann ist der bei 70°C bevor der ausgeht und heißt dann noch nach.... hol dir ein Digitales Thermometer und prüfe was da im Topf ist.


Tipp3:

- Ohne Würzespindel oder Refraktometer geht gar nichts. Du kannst so sicherlich Bier machen, aber es ist immer einer Blindflug. Nicht zu verachten die Flaschenbomben.

Ich bin selber neu, habe aber in den letzten Monaten so unglaublich viel gelernt, und ich behaupte, dass ich so schnell lerne, dass ich hier mittlerweile einigen Leuten was empfehlen kann obwohl ich nur ein kleines Licht bin. Wenn du fragen hast gerne auch per PN, es gibt noch genügend zum Bearbeiten, gerade was Gärung und Abfüllen angeht! Das Fachwissen ist das eine, das Equipment das Andere. Nicht alles ist so unglaublich komplex, sodass man mit ein wenig Hilfe Doppelkäufe vermeiden kann

Es ist ein geiles Hobby und es wird dich nicht mehr loslassen!
Gruß Florian
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Re: Erster Sud, Fehleranalyse, genießbar?

#9

Beitrag von Räuber Hopfenstopf » Sonntag 18. Oktober 2020, 22:09

Moin,
das liest sich doch so, als könnte es Bier werden. Mein erster Sud im Sommer war zumindest chaotischer. Die fehlende Kochung ist blöd. Aber mehr als seltsam schmecken kann es ja nicht 🤢. Die Hauptgärung müsste ja fast durch sein. Wenn es nicht sauer geworden ist, sollte es doch trinkbar sein. Wir haben gerade mal wieder eine Flasche unseres zweiten Sudes probiert. Der wird besser. Also ruhig Geduld haben und nicht alles gleich austrinken (auch wenn es schwer fällt). Das wird mit der Zeit noch runder.

Gruß
Björn
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Re: Erster Sud, Fehleranalyse, genießbar?

#10

Beitrag von JackFrost » Montag 19. Oktober 2020, 06:29

Bei meinem Weck hat auch der FI ausgelöst. Da war es leider ein Erdschluss. Ich konnte im kalten 50k zwischen PE und L messen. Wenn die Heizspirale warm wird wurde es sicher mehr.

Der Weck hat einen Thermostaten und kann somit gut gemessen werden.

Das war zum Glück in der Garantiezeit.

Ob der FI deutlich unter 50% unter der Nennauslösung anspricht, kann man leider nur mit Profiequipment wie dem Profitest 2 oder ähnlichem machen.

Daher dürfte es besser sein den als Garantiefall zu melden.

Gruß JackFrost
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Magnetrührer
Ss-Brewtech 10 Gal Topf
IDS2 Induktionsplatte

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Re: Erster Sud, Fehleranalyse, genießbar?

#11

Beitrag von Hefti510 » Montag 19. Oktober 2020, 18:57

Ja eine erste Messung nach 4 Tagen hat 4°P ergeben. Bisschen niedrig oder? D.h. meine Ziel-Stammwürze von 13°P wurde nicht annähernd erreicht. Oder kann es sein, dass ich einfach nur Superman-Hefe habe?

Aber geschmeckt hat es schon richtig vielversprechend!!! Ich freu mich auf jeden Fall darauf, das weiter zu verfolgen. Und werde mich auch zwingen, ein paar Flaschen länger zu lagern :)

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Re: Erster Sud, Fehleranalyse, genießbar?

#12

Beitrag von guenter » Montag 19. Oktober 2020, 19:22

Hefti510 hat geschrieben:
Montag 19. Oktober 2020, 18:57
Ja eine erste Messung nach 4 Tagen hat 4°P ergeben. Bisschen niedrig oder? D.h. meine Ziel-Stammwürze von 13°P wurde nicht annähernd erreicht.
Du verwechselt wohl Stammwürze mit Endvergärungsgrad, schau mal hier:
https://hobbybrauer.de/forum/wiki/doku. ... erungsgrad
Bier trinken ist besser als Quark reden! :Drink

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Re: Erster Sud, Fehleranalyse, genießbar?

#13

Beitrag von Hefti510 » Montag 19. Oktober 2020, 21:14

guenter hat geschrieben:
Montag 19. Oktober 2020, 19:22
Hefti510 hat geschrieben:
Montag 19. Oktober 2020, 18:57
Ja eine erste Messung nach 4 Tagen hat 4°P ergeben. Bisschen niedrig oder? D.h. meine Ziel-Stammwürze von 13°P wurde nicht annähernd erreicht.
Du verwechselt wohl Stammwürze mit Endvergärungsgrad, schau mal hier:
https://hobbybrauer.de/forum/wiki/doku. ... erungsgrad
Nein ich meinte tatsächlich die Stammwürze. Denn wie ich oben bereits schrieb, hatte ich die Stammwürze nicht gemessen. Ich hoffte natürlich, dass ich die laut Rezept angestrebte Stammwürze von 13°P einigermaßen getroffen hätte, aber die Messung nach 4 Tagen von 4°P lässt mich daran zweifeln.
Oder kann in 4 Tagen von 20L soviel °P abgebaut werden?

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Re: Erster Sud, Fehleranalyse, genießbar?

#14

Beitrag von guenter » Montag 19. Oktober 2020, 22:51

Hefti510 hat geschrieben:
Montag 19. Oktober 2020, 21:14
Nein ich meinte tatsächlich die Stammwürze. Denn wie ich oben bereits schrieb, hatte ich die Stammwürze nicht gemessen. Ich hoffte natürlich, dass ich die laut Rezept angestrebte Stammwürze von 13°P einigermaßen getroffen hätte, aber die Messung nach 4 Tagen von 4°P lässt mich daran zweifeln.
Oder kann in 4 Tagen von 20L soviel °P abgebaut werden?
OK, habe jetzt alles überflogen. Damit ist der Wert deiner Stammwürze eh nicht mehr zu ermitteln.

Womit misst du aktuell? Spindel oder Refraktometer?

Wie dem auch sei, die Notti kann sehr schnell vergären (muss sie aber nicht). Wie hoch ist denn die Temperatur im Gärbehälter?

Nun gilt es weiter Geduld zu haben, bis die Gärung wirklich zu Ende ist. Nach 4 Tagen ist dies viel zu früh. Miss mal in 4 Tagen wieder und dann immer so weiter, bis sich der Wert nicht mehr ändert

Und auf jeden Fall hier lesen:
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic.php?f=7&t=212
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Re: Erster Sud, Fehleranalyse, genießbar?

#15

Beitrag von Räuber Hopfenstopf » Dienstag 20. Oktober 2020, 22:19

Dass die Hauptgärung nach vier Tagen schon ordentlich fortgeschritten ist, kann schon sein, denke ich. Bei den paar OG-Suden, die wir bisher gemacht haben, ging es auch meist 3-4 Tage. Ein Restextrakt von 4 Grad Plato ist allerdings niedriger als bei meinen Bieren. Nur mal aus Interesse, womit hast Du gemessen? Spindel bei exakt passender Temperatur? Oder Kompensation berechnet?
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Re: Erster Sud, Fehleranalyse, genießbar?

#16

Beitrag von Räuber Hopfenstopf » Dienstag 20. Oktober 2020, 22:59

Ich hab gerade mal nachgerechnet und gemessen. Mein Honey Porter ist gerade ins Keg gewandert. Das hatte 14.1 Grad Plato und ich messe jetzt 8,5 mit dem Refraktometer (Plato, hab keins für Brix). Nach der Müggelland-Seite wären das 4,5 Grad scheinbarer Restextrakt. Deine 4 Grad sind also nicht so abwegig.
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Re: Erster Sud, Fehleranalyse, genießbar?

#17

Beitrag von Hefti510 » Dienstag 20. Oktober 2020, 23:09

Also ich bin gerade bei Tag 7 seit der Hefegabe.

Ich messe mit Spindel. Heute 3,75°P gemessen, Temperatur der Würze beträgt 21,3°C. Der korrigierte Wert liegt bei rund 4°P.
Es blubbert immernoch im Gärspund.
Die nächste Messung werde ich an Tag 10 machen.
Ansonsten macht mein Bier einen guten Eindruck finde ich. Geschmacklich schon auf dem guten Weg. Noch recht Trüb, aber das wird.

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Re: Erster Sud, Fehleranalyse, genießbar?

#18

Beitrag von flatflo » Mittwoch 21. Oktober 2020, 09:05

Guten Morgen,

ich habe auch mit dem Silvercrest begonnen. Eine Chance bekommt er noch; da ich jetzt ne Isomatte noch drum mache. Beim Maischen ist natürlich rühren wichtig, damit nix anbrennt und die Temperatur (einigermaßen bei dem Teil...) gleichmäßig ist.

Wenn du dich für einen Tauchsieder entschieden hast gib mir mal Bescheid; ich schau da auch aktuell grad :Drink
Räuber Hopfenstopf hat geschrieben:
Sonntag 18. Oktober 2020, 22:09
Wir haben gerade mal wieder eine Flasche unseres zweiten Sudes probiert. Der wird besser. Also ruhig Geduld haben und nicht alles gleich austrinken (auch wenn es schwer fällt). Das wird mit der Zeit noch runder.
Das konnte ich bei meinem ersten etwas verkorksten Sud auch feststellen. Gerade das bittere hinterher ist mittlerweile gut verflogen.

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Re: Erster Sud, Fehleranalyse, genießbar?

#19

Beitrag von Räuber Hopfenstopf » Mittwoch 21. Oktober 2020, 10:37

Ansonsten macht mein Bier einen guten Eindruck finde ich. Geschmacklich schon auf dem guten Weg. Noch recht Trüb, aber das wird.
Na also. Doch ganz gut, dass Du es nicht entsorgt hast. Den Alkoholgehalt musst Du dann im Selbstversuch bestimmen.

Wenn es nach einer Flasche glimmert: > 10 %
Nach zwei Flaschen: 6 - 8 %
Wenn nach drei Flaschen noch nichts passiert: < 4 %

:Drink
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Re: Erster Sud, Fehleranalyse, genießbar?

#20

Beitrag von qwe » Montag 9. November 2020, 16:07

Hefti510 hat geschrieben:
Dienstag 13. Oktober 2020, 14:22
Und wenn ich das ganze langfristiger und ernsthafter betreiben will (was ich vorhabe zu tun), müsste auch ein anständiger Einkochautomat her. Weiß nicht was ich mir bei diesem 70€-Ding versprochen hab...
Naja dann zahlt man halt doppelt 🙄
Falls du dir noch keinen besorgt hast würde ich dir empfehlen stattdessen eine Induktionsplatte und einen großen topf zu besorgen. Ich bin vor kurzem umgestiegen und da die Induktionsplatte nicht nachheizt ist das Maischen viiiiel entspannter als früher. Außerdem war das ganze noch ziemlich günstig im Vergleich zu Marken Einkochern mit vergleichbarer Leistung.

Ich hab die Mobile Induktionsplatte vom Ikea gekauft (2000W, 40€) und einen 28l Emaille Topf von Amazon (ich glaub do ca. 44€)

Einziger Sorgenpunkt war, dass die Platte womöglich die ca. 30kg Belastung nicht aushält aber dafür hab ich mir eine Holzvorrichtung gebastelt, die ich hier oder in einem anderen Forum mal gesehen habe. Vl find ich den Link noch, sonst kann ich auch gern ein Foto davon machen.
Den Topf wickle ich dann noch in eine 3€ baumarkt Isomatte, damit er die Temperatur besser hält und beim Maischen sinkt die Temperatur bei 20l Volumen in 15 min um ca. 1°C im Bereich bei 72°C
Hopfen kochen ist auch kein Problem, allerdings schaltet sich die Platte nach ca. 1h immer automatisch aus. Muss man halt bedenken.

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Re: Erster Sud, Fehleranalyse, genießbar?

#21

Beitrag von schwarzwaldbrauer » Montag 9. November 2020, 16:40

Dabei aber folgendes beachten:
Wer evtl. Mal auf automatische Temperatursteuerung (z.B. Inkbird) gehen will, das ist bei Induktionsplatten nicht so einfach.
Grüßle Dieter
Brau, schau wem.

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Re: Erster Sud, Fehleranalyse, genießbar?

#22

Beitrag von qwe » Montag 9. November 2020, 17:13

HIer noch der Link zu den Thread mit der Holzvorrichtung für die Ikeaplatte: https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic.php?t=16680
Vielen Dank an der Stelle an applican :thumbsup

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Re: Erster Sud, Fehleranalyse, genießbar?

#23

Beitrag von Hefti510 » Dienstag 10. November 2020, 11:31

Vielen Dank, dass du dir so viel Mühe machst, um mich zu beraten und um mein Brauset zu verbessern.
Ich habe mir allerdings vor ca. 2 Wochen einen neuen Einkocher von Weck zugelegt, aus Edelstahl und mit Entsafterfunktion. Mit isomatte drum klappt es beim Maischen auch sehr gut, und ich erreiche 105°C,gemessen mit separatem Thermometer. Es kocht, aber nicht wallend. Also vielleicht muss noch ein Tauchsieder her.
2 Sude habe ich damit schon gekocht, und bin sehr zufrieden. Bei 30 Minuten Rasten muss ich 1-2 mal kurz nachheizen.
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Grüße

Philipp

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Re: Erster Sud, Fehleranalyse, genießbar?

#24

Beitrag von Hefti510 » Dienstag 10. November 2020, 11:34

Nachtrag zum Ergebnis des ersten Sudes:

Das Kölsch klart immer besser auf und hat schon einen kräftigen Geschmack.
Ich glaube noch ein paar Fehlaromen zu schmecken, aber die legen sich hoffentlich auch noch nach einiger Zeit kalter Reifung :)

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Re: Erster Sud, Fehleranalyse, genießbar?

#25

Beitrag von Brandergartenbier » Dienstag 10. November 2020, 11:58

Hefti510 hat geschrieben:
Dienstag 10. November 2020, 11:34
Nachtrag zum Ergebnis des ersten Sudes:

Das Kölsch klart immer besser auf und hat schon einen kräftigen Geschmack.
Ich glaube noch ein paar Fehlaromen zu schmecken, aber die legen sich hoffentlich auch noch nach einiger Zeit kalter Reifung :)
Sieht klasse aus mit dem Einkocher, es muss nicht wallend kochen! Ich würde da kein zusätzliches Heizelement mehr eintauchen.

Hab mit selbem Kocher im Gartenhaus bei ca. 12°C auch gekocht (nicht wallend) wobei natürlich Blasen aufsteigen aber nichts rumspritz etc.
Gruß Florian
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Re: Erster Sud, Fehleranalyse, genießbar?

#26

Beitrag von bwanapombe » Dienstag 10. November 2020, 14:03

Hefti510 hat geschrieben:
Dienstag 10. November 2020, 11:31
...
Ich habe mir allerdings vor ca. 2 Wochen einen neuen Einkocher von Weck zugelegt, aus Edelstahl und mit Entsafterfunktion. Mit isomatte drum klappt es beim Maischen auch sehr gut, und ich erreiche 105°C,gemessen mit separatem Thermometer. Es kocht, aber nicht wallend. Also vielleicht muss noch ein Tauchsieder her.
...
Grüße

Philipp
Hallo,

Da kann was nicht stimmen. Wenn der Sud kocht sollte das Thermometer nicht mehr als 100°C zeigen.

Und der Kocher sollte es schon zum wallenden Kochen bringen, ansonsten ist er zum Hopfenkochen nicht geeignet. Kannst Du erkennen, ob er komplett durchheizt und trotzdem nicht kocht? Oder schaltet er sich ab (rote Lampe geht aus)? In Falle des ersten genügt die Leistung nicht, im zweiten schaltet der Überhitzungschutz oder das Thermostat zu früh ab.

Dirk
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Re: Erster Sud, Fehleranalyse, genießbar?

#27

Beitrag von qwe » Dienstag 10. November 2020, 14:13

upps, sorry dreifachpost...
Zuletzt geändert von qwe am Dienstag 10. November 2020, 14:15, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Erster Sud, Fehleranalyse, genießbar?

#28

Beitrag von qwe » Dienstag 10. November 2020, 14:13

upps, sorry dreifachpost...
Zuletzt geändert von qwe am Dienstag 10. November 2020, 14:15, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Erster Sud, Fehleranalyse, genießbar?

#29

Beitrag von qwe » Dienstag 10. November 2020, 14:13

bwanapombe hat geschrieben:
Dienstag 10. November 2020, 14:03

Da kann was nicht stimmen. Wenn der Sud kocht sollte das Thermometer nicht mehr als 100°C zeigen.
Hmm, also mein Thermometer zeigt beim Hopfenkochen auch immer so 104°C an, ich dachte, dass die Würze wohl einen höheren Siedepunkt hat, ich mein Thermometer aber trotzdem einmal überprüfen sollte. Das sollte ich nun wohl wirklich einmal machen, vor allem weil ich das auch immer zum Maischen verwende. :redhead

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Re: Erster Sud, Fehleranalyse, genießbar?

#30

Beitrag von Brandergartenbier » Dienstag 10. November 2020, 14:57

qwe hat geschrieben:
Dienstag 10. November 2020, 14:13
bwanapombe hat geschrieben:
Dienstag 10. November 2020, 14:03

Da kann was nicht stimmen. Wenn der Sud kocht sollte das Thermometer nicht mehr als 100°C zeigen.
Hmm, also mein Thermometer zeigt beim Hopfenkochen auch immer so 104°C an, ich dachte, dass die Würze wohl einen höheren Siedepunkt hat, ich mein Thermometer aber trotzdem einmal überprüfen sollte. Das sollte ich nun wohl wirklich einmal machen, vor allem weil ich das auch immer zum Maischen verwende. :redhead
Kurz zum Thema Messmittel:

Ich habe einen Inkbird womit ich meine Rasten programmiert habe und habe dann mal beim letzten Brauen mit meinem Digital Thermometer nachgemessen und die Differenz waren einfach mal 6°C... und ich wundere mich über meinen EVG...

Ich habe den Kocher wie gesagt auch und wenn der bei mir 28L Würze zum Kochen bringt, im Gartenhaus bei 12°C Umgebung dann wird der das auch hier in diesem Falle machen!
Die Frage ist wie man wallend definiert. Kocht es oder kocht es nicht!? Die Antwort ist sicherlich ja, es blubbert leicht aber es Sprudelt mir nicht alles raus wie Nudeln kochen aufem Herd wenn der Deckel drauf ist or?

Und meine Info war, dass es das auch überhaupt nicht muss, und meinem Bier tut es keinen ab. Lasse mich gerne belehren.
Gruß Florian
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Auch Wasser wird zum edlen Tropfen, mischt man es mit Malz und Hopfen!

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Re: Erster Sud, Fehleranalyse, genießbar?

#31

Beitrag von JackFrost » Dienstag 10. November 2020, 15:15

qwe hat geschrieben:
Dienstag 10. November 2020, 14:13
bwanapombe hat geschrieben:
Dienstag 10. November 2020, 14:03

Da kann was nicht stimmen. Wenn der Sud kocht sollte das Thermometer nicht mehr als 100°C zeigen.
Hmm, also mein Thermometer zeigt beim Hopfenkochen auch immer so 104°C an, ich dachte, dass die Würze wohl einen höheren Siedepunkt hat, ich mein Thermometer aber trotzdem einmal überprüfen sollte. Das sollte ich nun wohl wirklich einmal machen, vor allem weil ich das auch immer zum Maischen verwende. :redhead
Die Siedepunktserhöhung durch die gelösten Stoffe liegt bei ca. 0,2 °C.
Am besten das Thermometer mit Eiswasser und kochendem Wasser überprüfen. Hier aber die den aktuellen Luftdruck
beachten, bzw. die Höhenlage.

Gruß JackFrost
Meine Hardware:
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IDS2 ohne CBPi
Magnetrührer
Ss-Brewtech 10 Gal Topf
IDS2 Induktionsplatte

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Re: Erster Sud, Fehleranalyse, genießbar?

#32

Beitrag von Hefti510 » Dienstag 10. November 2020, 15:49

bwanapombe hat geschrieben:
Dienstag 10. November 2020, 14:03

Da kann was nicht stimmen. Wenn der Sud kocht sollte das Thermometer nicht mehr als 100°C zeigen.
Hm ja keine Ahnung warum mein Thermometer das so anzeigt, vielleicht wegen dem Wasserdampf, dem es ausgesetzt ist wenn ich es darüber halte?

Also es kocht definitiv, viel Bewegung mit drin, mit "nicht wallend" meine ich genau das, was Florian schon meinte: es ist nicht à la Spaghettiwasser-kocht-komplett-über-und-rastet-total-aus.

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Re: Erster Sud, Fehleranalyse, genießbar?

#33

Beitrag von afri » Dienstag 10. November 2020, 21:13

Dennoch, viel mehr als 100° sollte es nicht zeigen, in der Würze wohlgemerkt, nicht im Dampf oben darüber. 104° ist viel zuviel, dann zeigt das Gerät auch sonst zuviel an.
Achim
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Re: Erster Sud, Fehleranalyse, genießbar?

#34

Beitrag von Brandergartenbier » Dienstag 10. November 2020, 21:13

Hefti510 hat geschrieben:
Dienstag 10. November 2020, 15:49
bwanapombe hat geschrieben:
Dienstag 10. November 2020, 14:03

Da kann was nicht stimmen. Wenn der Sud kocht sollte das Thermometer nicht mehr als 100°C zeigen.
Hm ja keine Ahnung warum mein Thermometer das so anzeigt, vielleicht wegen dem Wasserdampf, dem es ausgesetzt ist wenn ich es darüber halte?

Also es kocht definitiv, viel Bewegung mit drin, mit "nicht wallend" meine ich genau das, was Florian schon meinte: es ist nicht à la Spaghettiwasser-kocht-komplett-über-und-rastet-total-aus.
Das reicht alle male! Wenn man die Nachiomisierungszeit beachten soll wüsste ich nicht wieso eine 100°C Würze die nicht Ausrastet nicht geeignet sein sollte :thumbup
Gruß Florian
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Auch Wasser wird zum edlen Tropfen, mischt man es mit Malz und Hopfen!

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Re: Erster Sud, Fehleranalyse, genießbar?

#35

Beitrag von qwe » Mittwoch 11. November 2020, 11:34

Hefti510 hat geschrieben:
Dienstag 10. November 2020, 15:49
bwanapombe hat geschrieben:
Dienstag 10. November 2020, 14:03

Da kann was nicht stimmen. Wenn der Sud kocht sollte das Thermometer nicht mehr als 100°C zeigen.
Hm ja keine Ahnung warum mein Thermometer das so anzeigt, vielleicht wegen dem Wasserdampf, dem es ausgesetzt ist wenn ich es darüber halte?
Ich habe mich mit dieser Thematik und meinem Thermometer nun noch ein bisschen auseinandergesetzt und anstatt hier zu antworten, gleich einen neuen Thread erstellt, da es doch sehr allgemein um das Temperaturmessen geht. Hier: https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic.php?f=3&t=25914

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